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Kundenrezensionen

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Gleich zu Beginn humpelt ein Schlagzeug im 4/4 Takt ins Ohr, kurz darauf folgt ein knochentrockener Baß, von rechts dann hart angeschlagane Stromgitarre: Wer nun denkt, er lauscht dem neuen Album der White Stripes liegt gar nicht so falsch: The Raconteurs sind das gemeinsame Projekt des Alternaitv-Rock Gurus Jack White mit dem bisher nur mäßig bekannten und erfolgreichen Songwriter Brendan Benson (verstärkt durch die Rhythmustruppe der Band „The Greenhorns). Wie fruchtbar diese Zusammenarbeit ist, zeigt schon die Singleauskopplung „Steady as she goes“: Als potentieller Party-Hüpfer vom Schlage eines „Seven Nation Army“, schreit es förmlich danach, die Regler immer weiter nach rechts zu drehen.

Nach diesem fulminanten Auftakt beginnt aber erst die eigentliche Rolle rückwärts: Ein Raubzug durch den Rock�n�Roll der beginnenden 70er, in denen Led Zeppelin noch ungestraft zu rollendem Schlagzeug die Gitarre niegeln und dramatisch die Orgel ertönen lassen durften. Tatsächlich hätten Songs wie „Broken Boy Soldiers“ oder „Intimate Secretary“ auch auf einem Album dieser Band Platz gefunden, nur wären sie dann nicht drei, sondern mindestens neun Minuten lang gewesen. Im weiteren werden auch die frühen Fleetwood Mac (noch ohne Damen) zitiert (wer das mal selbst nachprüfen möchte dem sei z.B. „Then play on“ von Fleetwood Mac empfohlen). Das ganze ist zwar nicht die Neuerfindung des Rades, aber Benson und White schaffen es, den Glam-Prog-Hard-Rock zu zitieren ohne nachzuäffen, die ausufernden Songstrukturen zu beschneiden ohne deren Geist zu verraten und die Essenz dieser Ära in 33 äußert spannende Minuten zu verpacken.

Ein kurzer, aber sehr intensiver Ausritt in die Frühzeit des Dinosaurier-Rocks. Allen Nostalgikern und solchen, die es werden wollen sei dieses famose Album wärmstens ans Herz gelegt!
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am 17. August 2015
Über die WhiteStripes und jack Black bin ich bei den Raconteurs gelandet. Die Nähe zu den White Stripes lässt sich auch nicht leugnen, die scheinen nahezu überall durch. Dazu mischt sich dann noch etwas Led Zeppelin, etwas Beatles bzw. generell Blues/Rock.

Mit Steady as she goes wird dann auch direkt mit viele Tempo Energie losgelegt und man ist zunächst einfach nur begeistert vom Sound. Doch leider plätschert das Album schon ab der Hälfte aus. Die Energie des ersten Songs sucht man dann vergeblich, auch die Abwechslung geht flöten, Ecken und Kanten sucht man vergeblich.

Zwar liefern die jungs hier dennoch handwerklich absolut gelungene Songs ab, aber keiner hat eben das Potential sich langfristig in die Gehörgänge zu brennen.

Trotz mittlerweiler mehrfacher Durchläufe könnte ich an Titeln letztlich nur Steady as she goes, Broken Boy Soldier und Intimate Secretary nennen an die ich mich wirklich erinnere und die ich direkt auf Anhieb wiedererkennen würde.
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am 27. August 2006
Ein kurzes, man könnte aber auch sagen kompaktes album.

kein überflüssiger track, alle songs sind auf ihre weise stark.

schon der opener ,und gleichzeitig single, ,,steady as she goes'' besticht durch seine ausgefeilten rhythmuswechsel, ,,Yellow Sun'' ist pure Beatles mit klasse backing vocals und der titeltrack ,,broken boy soldiers'' erinnert stark an black sabbath und led zep, dunkel und mystisch kommt er daher.

Das breite Spektrum von poppigen balladen wie ,,Together'' und rockigen Stücken wie dem besagten Opener und ,,Store Bought Bones''

lässt keine Langeweile aufkommen.

Sicher keine musikalische Revolution, aber das Duo Benson/White hat mit diesem Album ein starkes Debut gegeben und eine Steigerung ist fürs 2.Album auch zu erwarten.
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am 6. August 2006
ein schönes, einfach zu hörendes album. bei den ersten beats von "steady as she goes" erkennt man unverkennbar die white stripes, dann taucht man mit jedem song in ein anderes jahr der musikgeschichte ein. von den beatles über led zeppelin, black sabbath oder acdc, jeder kann nach seinen erfahrungen bekannte sequenzen raushören. was man destruktiv als "zusammengeklaut" bezeichnen könnte, ist wohl vielmehr ganz gute musik, die sich in vielen genres auskennt. ein album, um mit dem vw-bus in uraub zu fahren, jeden euro wert.
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am 4. Juni 2007
Die Entstehungsgeschichte der Raconteurs könnte nicht malerischer sein:

Während den Aufnahmen zu Loretta Lynns letztem Album "Van Lear Rose", an dem Jack White sowie die beiden Greenhornes teilnahmen, entwickelten sie so einen Spaß am Jammen das Jack White ein vollständiges Album mit ihnen aufnehmen wollte. Das war 2004 und jetzt zwei Jahre später steht das Debut der Raconteurs in den Läden.

Ich selbst habe, lange bevor dieses Album erschienen ist, oft darüber nachgedacht wie wohl die perfekte Fusion aus 67er-Beatles Psychedelia, Blues-Rock und Progressive Rock klingen mag. Nun da ist mir Jack White's neue Supergroup The Raconteurs zuvorgekommen. Die Raconteurs, was auf deutsch ungefähr die Erzähler bedeutet, bestehen übrigens aus dem Indie-Singer / Songwriter Brendan Benson, der Rhythmusgruppe der Greenhornes und dem ebengenannten Jack White (The White Stripes). Der Opener "Steady As She Goes", der auch gleichzeitig die erste Singleauskoppelung geworden ist, glänzt mit einer Beat/Garaschen Begleitung, wunderschönen Backing Chören und einem in sich verschachtelten Gitarrensolo das sich wie ein Turm über die Chöre aufbaut. Powerpop wie er im Lexikon stehen sollte. Eine der B-Seiten der ersten Single, Store Bought Bones, die Single wurde streng Limitiert und mit verschiedenen B-Seiten herausgegeben, findet sich auch auf dem Album. Hier haben wir es mit einem wunderschönen Prog-Song zu tun, welcher mühelos Yes mit Deep Purple und die wiederum mit King Crimson verbindet. Sehr sehr gut gemacht. Level ist für mich einer der sehr ansprechenden Tracks des Albums da das Gitarrensolo von Jack White seinen Stielbereich um eine weitere Nuance erweitert. Together ist ein Singer / Songwriter Song den Benson gekonnt vorträgt. Selbstverständlich mit Akkordwechseln die eines Lennon / McCartney Songs würdig wären.

Auf diesem ersten Album seiner Indie-Supergroup befindet sich Jack White vorläufig auf der Krönung seines Robert Plant (Led Zeppelin) nachahmen. Besonders schön hört man das auf dem Titeltrack. Alleine die Gitarren im Intro haben sich eigentlich schon die Höchstwertung verdient. Der Schluss könnte nicht perfekter sein, denn mit "Blue Veins" kommt auch noch eine alte Blues Nummer oben drauf. Die Raconteurs bringen hiermit die 10 stärksten Songs auf einem Album seit sehr langer Zeit heraus. Vielleicht sogar seit 2000.

Anspieltipps: Steady As She Goes

Zum Weiterhören: Elephant (The White Stripes)

Artverwandtes: Revolver (The Beatles); Sewed Soles (The Greenhornes)
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am 21. Mai 2006
Wow! Eine rundum grossartige Platte. Jack White transportiert mit seinen alten Detroit-Kumpels, die früher schon wie die Säue über die Bühnen gerockt sind, den Kick der White Stripes ins Quartett. Brendan Benson (mit dem sich Jack White bei Leadstimme und Backings abwechselt), Jack Lawrence (Bass), und Patrick Keeler (Drums): Es ist eine verdammt heisse Truppe, und sie lässt es lässig krachen, mit Beat und Rock und Sixties-Elementen, die zack! umstandslos mit einem Tritt in die Gegenwart gekickt werden. Die Zutaten zum Energie-Gemisch sind eigentlich relativ einfach, aber dann eben doch nicht so erwartbar (besonders die Melodielinien, aber auch die Texte und überhaupt) und genialisch gemixt, und es zündet so richtig. Eine Platte ohne Schwächen und ohne Füllstücke, die (entgegen dem, was manche Zeitungen schrieben; hört sie euch einfach sorgfältig an, Leute) sehr, sehr viel mehr zu bieten hat als nur den Opener "Steady, As She Goes". So ein Ding könnte drei Generationen von Musikfans gefallen. Franz Ferdinand & Co., zurück in die Küche!
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am 14. Mai 2013
ich hatte mir die cd wegen einem lied bestellt und war dann über den rest der cd positiv überrascht. ich kann sie empfehlen, wenn man diese art von musik mag, ansonsten vorher über die band im Internet informieren.
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am 12. Juni 2006
Soviel tolle Musik uns das minimalistische Konzept der White Stripes auch beschert hat, wurde es doch Zeit das dieser ausnahme Sänger/Gittarist einmal mit Musikern seines Kalibers ins Studio geht. Das Ergebnis ist eine wunderbare Platte zwischen Blues, Garage und Alternative die sich -der unglaublich eingängigen Single "Staedy as she goes" zum trotz- erst nach einigen hördurchläufen erschließt. Hier steht ruhig neben laut und krächzen neben perfekter Harmonie, 60er Pop neben 90er Rock aber immer authentisch. So klingen Menschen die keine Erwartungen zu erfüllen haben (oder es zumindest nicht vorhaben).
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am 25. Juli 2006
1+1 ergibt doch manchmal drei. Eingängig und doch mit Tiefgang. Schöne Melodien, abwechslungsreich, aber dann auch durchaus wieder mit düsteren Passagen oder härteren Solis. Sicherlich kein Jahrhundertalbum, aber definitiv eine der Platten des Sommers, wenn nicht gar des Jahres und ein Ausblick, der für noch hoffentlich folgende Veröffentlichungen hoffen lässt
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am 8. August 2006
Dieses Album ist ein Pflichtwerk, das in jede gut sortierte Plattensammlung gehört. Mal mehr Benson, mal mehr White, da ist für jeden was dabei.

Muss eine Rockband das Rad neu erfinden? Nein, man kann auch starke Rockmusik abliefern, wenn einige Lästermäuler wieder rufen "Pfui, zusammengeklaut,hab ich doch schon mal gehört...".

The Raconteurs brauchen nichts neu zu erfinden, ighre Musik kommt taufrisch daher und sie ROCKT!

Jack White? Brendan Benson? Wer prägt dieses Album?

Überflüssige Frage, beide zusammen geben dieser CD das, was sie zu einer hervorragenden CD macht: DIe trockenen Riffs, die Harmonien, die Rhythmuswechsel, die Melancholie. "Broken Toy Soldiers" besticht durch die Vielfältigkeit, ohne beliebig zu werden und ist DEFINITV kein White Stripes-Album.

Hineinhören lohnt sich hier bestimmt!
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