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241 Rezensionen
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel zu teuer für das bißchen extra Inhalt
Eigentlich wollte ich nur die Doppel-CD kaufen, aber da ich ein riesen großer Fan bin, entschied ich mich in der letzten Minute für die Limited Edition. Ich bereue es auch NICHT, weil ich die DVD sehr gut finde und Gott weiß, ob es sie auch einzeln irgendwann zum kaufen geben wird. Aber ehrlich gesagt, der restliche Inhalt ist auch für die super...
Veröffentlicht am 16. Mai 2006 von O. Angeletos

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit Vorsicht zu geniessen...
ist diese limited edition box. Der Kasten sieht zweifelsohne sehr hübch aus, das extragrosse booklet ebenfalls, aber was dann? 55 € sind ja nun kein Pappenstiehl und den Kreisel mit vier auswechselbaren Motiven kann man sich selber Basteln, die "Notizen" der Bandmitglieder sind vier Blättchen: 1 x kindisches Gekrickel wie es von John Lennon schon...
Veröffentlicht am 5. Mai 2006 von M. V. D. Weiden


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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen je öfter man es hört, desto besser wird es, 7. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Stadium Arcadium (Audio CD)
ich besitze einige RHCP Platten und wie bei fast allen ist es am Anfang so, dass ich erstmal ein bisschen enttäuscht vor der Anlage sitze, weil die Lieder irgendwie größtenteils ein bisschen zu ausgeflippt sind (es gibt natürlich auch einige, die mir auf Anhieb gefallen haben)! Dann hab ich die Platte zur Seite gelegt und mich dann quasi Stück für Stück an sie heran getatstet und sie wird immernoch mit jedem Mal besser!! Ich darf sogar behaupten, dass dies das gelungenste Album des Jahres 2006 ist, mal abgesehen von der Alkaline Trio Platte (Crimson, auch sher zu empfehlen)! Wirklich, Leute, kauft euch diese Platte! Auch wenn die Tracks anfänglich gewöhnugsbedürftig erscheinen, so hat doch jedes Lied seinen ganz eigenen Charme, den es erst langsam zu entdecken gilt! Ein sehr, sehr gutes Album!

Zumal zu dem super Preis eine Doppel-CD!! Mars gefällt mir ein bisschen besser als Jupiter, aber beide Seiten sind im Großen ind Ganzen wunderbar!!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder Song ein Treffer!, 7. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Stadium Arcadium (Audio CD)
Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich mich auf das neue Album der RHCP freuen sollte, oder nicht. Einerseits war ich froh, wieder halbwegs vernünftige Kost vorgesetzt zu bekommen, befürchtete aber eine Weichspülversion von "By the way" bzw. "Californiacation". Aber ich irrte mich gründlich. Es geht gleich zu Anfang des Albums ausgesprochen kernig zur Sache und auch die etwas ruhigeren Nummern wie "Slow cheetah" oder "Wet Sand" klingen alles andere als langweilig. Die musikalische Bandbreite dieses Albums ist gewaltig und es braucht tatsächlich alle 28 Songs um sie darzustellen. Es ist musikalisch alles verwertet worden und doch trägt jeder Song die Unterschrift der Peppers. So macht es wirklich Spaß zuzuhören.
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25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein musikalisches Geschenk für die Menschheit, 6. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Stadium Arcadium (Audio CD)
Tja, das ist zwar nun meine erste Rezension in meinem Amazon-Leben überhaupt, doch als ich mir vor ein paar Tagen die Platte der Red Hot Chili Peppers gekauft habe und sie in meine Anlage eingelegt habe, konnte ich einfach nicht anders.

„Dani California, Snow (Hey Oh), Hey, Torture me“ oder „Strip my mind“ sind einfach Songs, die unter die Haut gehen.

Dieses „Unter-die-Haut-gehen“ wird meiner Ansicht besonders durch die Rückkehr von John Frusciante begünstigt. Man merkt einfach, dass er neben den anderen drei qualitativ-hochwertigen Musikern das eigentlich kreative Nervenzentrum der Band ist. Seine Ideen wirken so beflügelnd für all diese Lieder, so dass man das Gefühl hat, sein Gitarrespiel zieht sich wie ein bewusst-gewollter roter Faden durch „Jupiter“ und „Mars“.

Er ist ein wirklich besessener Musiker, der oft über Monate hinweg bis zu zwölf Stunden am Tag mit Üben und Improvisationen verbringt, somit eine beständige Quelle der Kreativität. Sein Input- gepaart mit der Lebendigkeit und Experimentierfreudigkeit von Flea- ist es, der die Band vor Stagnation bewahrt. Mit STADIUM ARCADIUM erfinden sich die Chili Peppers nicht neu, wie sie es mit Californication getan haben. Dass sie sich dennoch nicht stetig wiederholen, liegt primär an den unberechenbaren Beiträgen ihres Gitarristen: an seinem schnellen Fingerpicking in „Snow (Hey Oh)“ zum Beispiel, dem schweren Classic-Rock-Breaks in „Readymade“, den weichen, schwebenden Akkorden von „Hard To Concentrate“ und dem klaren , fast Mark-Knopfler-artigem Solo in „Stadium Arcadium“.

Ein wirklich wunderbares Album, das einfach durch seine Genialität und Einzigartigkeit besticht und den Stil der Red Hot Chili Peppers konsequent fortführt.

Meiner Ansicht nach ist dieses Album der Red Hot's in qualitativer und kreativer Hinsicht nicht mehr zu überbieten, doch lass' ich mich gerne weiter von ihnen überraschen!

Der Kauf lohnt sich für jeden!
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Sahne, 10. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Stadium Arcadium (Audio CD)
Kurz und knapp: Das neunte Studioalbum der Red Hot Chili Peppers ist wieder einmal erste Sahne, strotz nur so vor genialen Melodiebögen, ist vielseitig und abwechslungsreich, da es sowohl ruhige als auch fetzige, laute und krachende Songs enthält und das Beste: Es ist ein Doppelalbum, eingeteilt in Jupiter und Mars. Wer angesichts dieser Fakten noch nicht überzeugt wurde, sollte weiterlesen. Allen anderen sei geraten möglichst schnell den nächsten Plattenladen aufzusuchen und sich eine Dröhnung von Stadium Arcadium" zu verpassen.

Was hier anfangs so überschwänglich beschrieben wird, ist allerdings nicht ungerechtfertigte Lobhudelei, die einzig und allein die Vorschusslorbeeren für das neueste Werk der Chilischoten bestätigen soll, sondern ist der Eindruck den der ehrenwerte Rezensent den Lesern dieser Kritik vermitteln will, denn was Anthony Kiedis (Gesang), John Frusciante (Gitarre), Michael Flea" Balzary (Bass) und Chad Smith (Schlagzeug) in diesen 28 Songs aus dem Hut zaubern ist schlicht und ergreifend das Produkt einer Band, die ihren musischen und kreativen Höhepunkt erreicht hat und allem Anschein nach auch länger auf diesem Gipfel verweilen wird.

Dabei stand das Unternehmen Red Hot Chili Peppers" schon zweimal kurz vor dem Konkurs und drohte auseinander zu brechen. Den ersten Schock erfuhr die damals mit Kiedis, Flea, Irons und Slovak besetzte Band, als letzterer an einer Überdosis Heroin starb. Erst als Irons durch Smith ersetzt wurde und Frusciante das Loch zu stopfen versuchte, das der Tod ihres damaligen Gitarristen gerissen hatte, begannen die Arbeiten an MotherŽs milk" (1989), das ein überaus erfolgreiches Comeback mit der neuen Besetzung darstellte. Als dann Blood, sugar, sex, magik" zwei Jahre später erschien, das erstmals von Rick Rubin (System Of A Down, The Mars Volta, The (International) Noise Conspiracy, Slipknot, The Beastie Boys) produziert wurde und zum bis dato erfolgreichsten Album der Band avancierte, stieg Frusciante, der mittlerweile drogenabhängig war, aus. Nach zahlreichen Platzhaltern (Zander Schloss, Arik Marshall, Jesse Tobias) für die erneut freigewordene Stelle des Gitarristen kam letztendlich Ex-JaneŽs Addiction-Zupfer Dave Navarro, der gemeinsam mit den Peppers 1995 One hot minute" einspielte, das allerdings im direkten Vergleich zum Vorgänger ein Flop war.

1998 verlies Navarro die Band, Kiedis verfiel unterdessen den Drogen und dieses Mal schien der Bruch unabwendbar. Glücklicherweise, sowohl aus der Sicht der Band als auch aus der der Fans, kehrte Frusciante clean zurück, Kiedis überwand seine Sucht ebenfalls und einige Zeit später stand Californication" (06/1999) in den Läden. Mit kompromisslosen, geradeaus rockenden Songs machten sich die Red Hot Chili Peppers über Nacht wieder zu Superstars und konnten bis heute rund 20 Millionen davon absetzen. Das sukzessive Werk By the way" (07/2002) schloss allerdings nicht an den Vorgänger an, sondern zeigte die zurückgekehrten Schoten von ihrer melodiösen, verletzlichen und sanften Seite. Der nun vorliegende Doppelschlag Stadium Arcadium" kann als Mittelweg aus den Quintessenzen der beiden Vorgänger gesehen werden, denn die jeweils 14 auf die beiden CdŽs verteilten Songs lassen keine deutliche Marschrichtung erkennen, sondern tönen in bester Chili Peppers-Manier aus den Boxen, wie die Vorab-Single Dani California" bereits unter Beweis stellen konnte. Dabei ist der Song verglichen mit anderen nicht einmal der beste auf der Platte, aber angesichts der ungemein hohen Dichte an potentiellen Auskoppelungen ist es ihnen zu verzeihen, dass ein Track genommen wurde der an den Megaseller Californication" und dessen gleichnamige Single erinnert.

Als Produzent wurde ein weiteres Mal Rick Rubin verpflichtet, der seit Blood, sugar, sex, magik" jeden Output des Vierers betreute. Einen prominenten Gastauftritt weist der Song Especially in Michigan" auf, in dem das Gitarren-Solo von The Mars Volta-Vorstand Omar Rodriguez zum Besten gegeben wird, wodurch die Beteiligung von Flea und Frusciante auf dessen letzten Werk Frances the mute" wohl ausgeglichen ist. Das ist die beste Platte, die wir je gemacht haben" gibt Flea einige Wochen vor Veröffentlichung von Stadium Arcadium" von sich und er sollte Recht behalten. Die technische Perfektion und die Verschmelzung aus eingängigen Melodien mit teils komplexen teils einfachen Songstrukturen macht selbst nach 2 Stunden Laufzeit trotz des wohlbekannten Klangspektrums Laune und Lust nach mehr. Immer wieder möchte man sich der gemächlichen Seite (Stadium Arcadium", Slow cheetah", Snow (Hey oh)", Strip my mind", If", Hard to concentrate") anschmiegen oder dem Rausch der Sinne durch die Funk/Rock-Fusion (Turn it again", Tell me baby", 21st century", Readymade", So much I", Charlie", Hump de bump", Torture me", Warlocks") erliegen.

Zweifelsohne haben die Red Hot Chili Peppers ein Album veröffentlicht, von dem zwar nicht jeder Song sofort zündet und sich in die Gehörgänge fräst, aber im Gegensatz zu anderen Musikerkollegen, die ein Doppel-Album dazu benutzen ihre zweit- bzw. drittklassigen Songs unters Volk zu bringen unter denen möglicherweise für den Einzelnen das eine oder andere Kleinod versteckt sein könnte, sammeln die vier Kalifornier auf Stadium Arcadium" qualitativ hochwertiges Material, das es zu entdecken gilt. Einen vorderen Platz in den Jahrespolls 2006 haben die Jungs damit auf jeden Fall so gut wie sicher.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Galaktisch!, 30. Juli 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stadium Arcadium (Audio CD)
Stadium Arcadium - ein großartiges Album!

Diese Aussage kann ich jetzt treffen, nachdem ich die CD nun einige Wochen besitze. Denn wie bei so vielen anderen Platten, entfaltet sich auch Stadium Arcadium erst so richtig nach mehrmaligem Anhören!

Die 28 Lieder auf den beiden CDs beinhalten alles: Rock, Funk, Punk, Soul, mal schneller, mal langsamer und natürlich den für die Red Hot Chili Peppers so typischen verträumten, Sehnsucht-erweckenden Klang!

Das solide Schlagzeugspiel von Chad Smith, der wunderbare Basslauf von Flea, das virtuose Gitarrenspiel von John Frusciante und der fantastische Gesang von Anthony Kiedis machen alle(!) Lieder hörenswert, ja, zu einem kleinen Erlebnis!

5 Sterne verdienen nur wenige Ausnahmen. Stadium Arcadium gehört dazu!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Musik - lahmes Paket, 11. Mai 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Album find ich 4,5-Sterne-mäßig, absolut erstklassig, die Musik läuft bei mir seit Tagen non-stop und wird immer besser.

Was aber die Ltd-Edition mit den Boni und dem Preis angeht: ganz nett, aber viel, viel zu teuer. Ein paar Murmeln, die nicht mal besonders sind (Centware im nächsten Spielwarenladen), der Kreisel und faximilierte Zettelchen der Band... na ja. Und die Interview-Disk reißt's auch nicht raus.

Ich hab mich halt so auf die neue CD gefreut und im Überschwang die Ltd.-Edition bestellt - war ein Fehler, den selbst bei beinharten Fans müßte sich bei dem Preis-/Leistungs-Verhältnis Entäuschung einstellen. Mit der normalen CD wäre ich mit der Musik genauso zufrieden gewesen und hätte über 30 Euro weniger gezahlt.

Also: Musik kriegt von mir 5 Sterne, die Nepp-Box nur 1, macht zusammen 3 für's Paket.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 60% Peppers, 100% gute Musik, 30. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Stadium Arcadium (Audio CD)
Seit Ende der 80er habe ich jedes Studio-Album der Red Hot Chili Peppers und wurde nie enttäuscht. Meiner Meinung nach gibt es kaum eine andere Band, die so experimentierfreudig ist und so kreativ mit ihren Instrumenten und Möglichkeiten spielt, wie die Peppers. Das neue Album besteht gleich aus zwei CDs, aber (bis auf wenige Ausnahmen) die Songs sind teils sowas von gut, dass es in Punkto "Hits pro Disc" nach den Maßstäben von "normalen" Bands sicher für 4-7 CDs gereicht hätte!

Es kommt selten vor, das man ne CD im Player hat, die man wirklich zigmal anhört und jedesmal von vorne bis hinten total genießen kann, ohne das ein oder andere Stück genervt zu überspringen - Stadium Arcadium hat dies bei mir geschafft!

JEDER, wirklich JEDER, der ein wenig Interesse an moderner Musik hat (also alle ausser eingefleischten Klassik-Fetischisten?), sollte sich dieses Album anhören! Vielleicht wird er nicht so ins Schwärmen kommen wie ich, aber er wird SICHER mehr als einen Song finden, der auch für ihn Hit-Qualitäten hat!

Zugegeben: Im Vergleich zu "Blood Sugar Sex Magic" haben die Peppers einiges an Biss und Würze eingebüßt. Selbst die rockigeren und funkigen Nummern des Albums sind, gemessen am genialen Wahnsinn von BSSM eher "Schnarchnummern".

Aber das ist ja das schöne an dieser Band: Sie experimentieren und machen, was sie wollen und gehen ihren musikalischen Weg. Dass sich das Ergebnis nicht mehr so anhört wie vor 15 Jahren ist meiner Meinung nach kein Ärgernis sonder sehr lobenswert.

Und wer sich nach dem "guten alten" Sound sehnt, der kann sich ja die alten Alben reinziehen....

;-)

Stadium Arcadium ist insgesamt etwas weicher und streift auch schon ziemlich den Mainstream. Aber hey!: Wenn DAS Mainstream ist, dann aber von der allerfeinsten Sorte !!!

Die Songs strotzen wieder nur so von Feinheiten und man kann sich wirklich an dem Album kaputt hören und entdeckt doch noch neue Details!

Erstklassig, einzigartig, empfehlenswert!
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22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So wird Rockmusik gemacht, 7. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Stadium Arcadium (Audio CD)
Kaum ein Album ist in den letzten Jahren mit so viel Spannung erwartet worden wie die jüngste Veröffentlichung der 4 rockenden Dauerbrenner aus Kalifornien. 5 bzw. 7 Jahre nach den herausragenden Welterfolgen "By the way" und "Californication" liefern die Red Hots nun ein Doppelalbum ab, das allein durch seine Menge an Songs (28) aufhorchen lässt. Stilistisch bewegt sich die Band auf "Stadium arcadium" dabei in gewohnten Fahrwassern:
Eingängige Rock-Songs, getragen von prägnanten Gesangsmelodien, unglaublich gefühlvollen Gitarrenriffs und dem wohl dynamischsten und kreativsten Zusammenspiel einer Rhythmus-Abteilung im Rock-/Pop-Bereich unserer Zeit machen die Doppel-CD zu einem über 2-stündigen Hörgenuss ohne Grenzen. Neben kraftvollen Up- und Midtempo-Nummern sowie einigen balladesken Stücken kommen erfreulicherweise auch funkige Elemente wieder verstärkt zum Tragen.
Die Produktion der Scheibe wirkt dabei insgesamt etwas ausgefeilter, durchdachter und weniger roh und ungeschliffen als auf den beiden bereits erwähnten Vorgängeralben. Diese Vorgehensweise korrespondiert mit der Charakteristik der neuen Stücke, die im Gegensatz zu den früher häufiger zu hörenden brachialen Kraftausbrüchen à la "Around the world" oder "Can't Stop" deutlich mehr von durchdachten Arrangements und Strukturen leben.
Da es bei den Red Hots mittlerweile hochprofessionell zugeht, ist es nicht verwunderlich, dass auch das Konzept des Artworks vollends aufgeht. Die Unterteilung des Albums in die beiden Abschnitte "Jupiter" und "Mars" sowie der Einsatz von sphärisch anmutenden Hintergrundfarben in Kombination mit dynamisch geschossenen Fotos der Bandmitglieder macht das ausführliche und informative Booklet zu einem gerngesehenen Begleiter durch die faszinierende Welt von "Stadium arcadium".
Was das Songwriting angeht lebt das Album sowohl von seiner qualitativen Geschlossenheit als auch von der immer stimmigen Kombination aus Variation und Wiederholung.
Gewisse stilistische Elemente tauchen immer wieder auf, ohne dass die Begeisterung beim Hörer für sie auch nur ansatzweise nachlassen könnte.
Die absoluten Highlights setzt dabei mal wieder John Frusciante mit seinen poetischen wie dynamischen Gitarrensoli, die er unabhängig von Tempo und Charakteristik der einzelnen Songs in schier unaufhörlicher Menge im Petto zu haben scheint.
Ein Paradebeispiel hierfür liefert er im überragenden Opener "Dani California" mit seinem Abschluss-Solo, welches dem vor allem durch einen groovigen Drumbeat und einen wunderschönen majestätischen Power-Chord-Refrain gekennzeichneten Ausnahmesong endgültig die Krone aufsetzt. Mit dem freundlichen "Snow" und der stärksten Funk-Pop-Nummer des Albums, "Charlie", gelingt der nahtlose Anschluss zweier weiterer Album-Highlights, bevor das sphärisch anmutende Titelstück, der hochdynamische Party-Funk-Song "Hump de bump" und der solide Midtempo-Rock von "SheŽs only 18" für ein interessantes Kontrastprogramm sorgen. Daraufhin folgt das etwas seicht dahinplätschernde "Slow cheetah", der einzige Füller auf "Jupiter". Dafür gibt es im Anschluss eine ganze Reihe von überragenden Stücken zu bewundern, die ihre volle Wirkung erst nach mehrmaligem Hören entfalten: "Torture me" bietet enorm kraftvolle Momente und ist einer der härtesten Songs der Scheibe, während "Strip my mind" mit seinen eleganten Akkordfolgen und poetischen Leitmelodien, die von John Frusciante in genialer Manier als Solothema aufgegriffen werden, sich für meinen Geschmack zu einem absoluten Geheimtipp der Scheibe mausert.
"Especially in Michigan" bietet dann einen Refrain zum Mitsingen, bevor mit "Warlocks" ein perfekt produziertes Funk-Pop-Stück erklingt, das die Rhythmik und die Power aus den Zeiten von "Blood sugar sex magik" mit den melodiösen Elementen der späteren Peppers verbindet. "C'mon girl" schwebt daraufhin in gefälliger, aber nicht unbedingt auffälliger Manier dahin, bevor mit "Wet sand" der heimliche Liebling der aktuellen Peppers-Fan-Fraktion erklingt:
Es handelt sich dabei um einen relaxten Rock-Song mit melancholischer Note, das man dem Titel entsprechend mit einem malerischen abendlichen Strand-Szenario assoziieren kann.
Das Stück besteht aus 4 verschiedenen Parts, die sich in überraschenden Folgen abwechseln und ineinander übergehen. So wird über 4 Minuten lang mit Hilfe der interessanten Songstruktur sowie eines stetig anschwellenden Arrangements ein enormer Spannungsbogen erzeugt, der sich zum Schluss in einer wunderschönen refrainartigen Passage entläd, die dem Hörer eine Gänsehaut über den Rücken jagt. Das über diesen Part gespielte Gitarrensolo John Frusciantes, welches den Song zum Abschluss bringt, ist eindeutig die genialste Stelle des gesamten Albums und stellt für mich ein neues Glanzlicht in der Welt des Gitarren-Rocks überhaupt dar. So viel Gefühl und Poesie gepaart mit ungebändigter Power hat man bisher lediglich im Outro des legendären "Scar tissue" zu hören bekommen.
Es folgt dann mit "Hey" eines der ruhigeren Stücke, das mit netten Melodielinien eine wohltuende Abkühlung nach den großen Emotionen von "Wet sand" bietet und die "Jupiter"-CD in gelungener Art und Weise abrundet. Und das war ja nun erst die Hälfte des Albums!
Die unter dem Titel "Mars" in Szene gesetzte zweite CD wirkt auf den ersten Blick zwar etwas unauffälliger als "Jupiter", jedoch kristallisiert sich nach einer Gewöhnungsphase für den geneigten Hörer schnell die ebenso hohe Qualität ihrer Songs heraus.
Die CD startet mit "Desecration smile", einem soliden Pop-Song, jedoch ohne allzu herausragende Qualitäten. Ganz anders verhält es sich da mit "Tell me baby", ein Song der schon jetzt mit Recht als Hit gehandelt wird. Der melodiöse Refrain dieses Stückes bietet eine perfekte Ergänzung zu dem extrem genialen Power-Funk-Riff der Strophen, welches auf dem Fundament einer Flea-Basslinie aufgebaut ist, die mit ihrem Tempo und ihrer Urgewalt mühelos an Bass-Meisterstücke aus früheren Tagen heranreicht.
Daraufhin erklingt mit "Hard to concentrate" ein für meine Begriffe zu seicht und aalglatt wirkendes Liebeslied, auf das jedoch 3 sehr starke Rock-Nummern folgen.
"21st century" und "She looks to me" überzeugen im Midtempo mit eingängigen Hook-Lines, während "Readymade" von seinen kompromisslosen Gitarrenriffs und seinem höchst kraftvollen Heavy-Rock-Sound lebt.
Für eine gelungene Variation im Gesamtbild sorgt dann das verträumt daherschwebende "If", bevor mit "Make you feel better" ein rasanter Rock-Song den Musikliebhaber erfreut, der durchaus an die großen Tage der zeitgleich mit den Peppers großgewordenen, ebenso genialen wenn auch völlig anders agierenden R.E.M. erinnert.
"Animal bar", ein facettenreiches Stück, das zunächst keinen überragenden Eindruck macht, nach mehrfachem Hören sich jedoch unaufhaltsam im Gehörgang festsetzt, leitet dann zum letzten großen Highlight der Scheibe über: "So much I", das wohl härteste Stück auf "Stadium arcadium", verknüpft seine mit dieser Eigenschaft einhergehende Power mit geradlinigen und eingängigen Akkordfolgen, Akzentuierungen und Melodielinien. Der extrem verzerrte Bass und der ungeschliffene Gitarrensound sind Markenzeichen dieses grandiosen Rock-Songs.
Die Hip-Hop-Beats von "Storm in a teacup", die experimentellen Sphärenklänge von "We believe", der geradlinige Rock von "Turn it again" sowie das leicht geheimnisvolle "Death of martian" gehören dann zwar nicht mehr zu den ganz großen Würfen der Band, fügen sich jedoch trotzdem in den soliden Gesamtzusammenhang von "Mars" ein und bringen somit ein Doppelalbum zum Abschluss, das in dieser qualitativen Dichte auf viele Jahre hin Maßstäbe für das Rock-Geschäft setzen wird.
Man kann sich natürlich darüber streiten, ob "Stadium arcadium" ganz an die ungezügelte Funk-Power von "Blood sugar sex magik", die eingebaute Hitgarantie von "Califonication" oder die hochemotionale Intensität von "By the way" heranreicht. Es ist klar, dass man beispielsweise die Magie von "Californication", die aus der Wiedervereinigung der Band zur Entstehungszeit dieses Albums hervorging, in der John Frusciante sich von der Drogenleiche zum Gitarrengott zurückverwandelte und zur Band zurückkehrte, nicht ein weiteres Mal aufleben lassen kann. Die Chilis sind etwas älter und in ihrem Gebaren und ihrer Musik auch ruhiger geworden, dafür strahlen ihre neuen Songs und Arrangements aber auch Durchdachtheit und Professionalität aus. Die Qualitäten der Band haben sich also etwas verschoben, doch schienen mir ihre musikalischen Fähigkeiten nie größer gewesen zu sein als zur Zeit. Hut ab vor den Red Hots! Wahnsinnskonzerte auch in diesem Jahr in Deutschland gegeben!!!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute CD, leichter Beigeschmack, 7. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Stadium Arcadium (Audio CD)
28 Songs von den Red Hot Chili Peppers mit ihrem unnachahmlichen Sound, für den andere Bands bereit wären zu töten. Doch leider zünden nicht alle. Eine Reduktion auf 14-16 Songs und diese Platte wäre etwas Besonderes geworden. So sind einige Songs dabei die eher als Lückenfüller durchgehen. Des Weiteren hätte eine Produktion mit etwas mehr Kanten der Platte gut getan, sie ist etwas zu glatt und zu geschmeidig geworden. Um nicht falsch verstanden zu werden: Die Platte ist gut, es gibt einige wirklich sehr gute Songs und die CD ist bei weitem besser, als das was viele andere Bands jemals erreichen werden. Trotz der Kritikpunkte empfehlenswert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es fehlt der Song zum Durchdrehen!, 8. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Stadium Arcadium (Audio CD)
Hurra, hurra - Jetzt kommt endlich mal eine Rezension von jemandem, der das Album ganz gehört hat, bevor er seinen Senf dazu gibt!!! Die Leute die zwei Monate vor dem Erscheinen eines Albums das selbige in den siebten Himmel loben, verstehe ich nämlich nicht ganz.

Aber jetzt zum Album:

Nachdem ich die Single und den dazugehörigen Clip "Dani California" gut 50-mal gesehen hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf die anderen 27 Songs des Albums. Ich habe über das Wochenende beide CDs mehrere Male gehört und kann 2 Sachen sagen:

1. Dieses Doppelalbum ist ein solides Werk, welches von vier hervorragenden Musikern eingespielt wurde. Anthonys Stimme wird immer besser, Chads Rhythmen stimmen, Flea ist präsenter den je (mit Bass und Trompete) und John hat mit diesem Album endgültig bewiesen, dass er ein Gott ist!

aber trotzdem...

2. Es ist, meiner Meinung nach, nicht das beste Album der Chilis!

Nicht falsch verstehen, das Album hat viele phantastische Songs (meine persönlichen Favoriten sind auf Jupiter: Torture Me und auf Mars: Turn It Again) aber es fehlt nach Dani einfach das Gefühl der anderen Alben, dass es nach dem ersten Song immer besser und besser wird. Es fehlt ein knackiges Intro a la "Around the World" oder "Can�t Stop". Es fehlt ein Song mit hohem Wiedererkennungswert. Es fehlt ein Song zum Durchdrehen!

Trotzdem gebe ich 4 Punkte. Wer weiß, bei vielen Alben muss man sich ja erst reinhören, bevor man es geil findet. Das hatte ich nur bei den Peppers bis jetzt noch nicht!
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Stadium Arcadium
Stadium Arcadium von Red Hot Chili Peppers (Audio CD - 2006)
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