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Kundenrezensionen

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am 19. Februar 2006
Diese Platte wird für manchen Calexico-Hörer ein Schock sein. Fast alles ist ganz anders. Nur noch 11 Songs in 40 Minuten, statt 16 in 60. Keine Instrumentals, kaum jazzige Sound-Experimente oder atmosphärisch-flimmernde Wüstenrock-Schnipsel. Nur wenig Bläser, schon gar keine rasanten Doppeltrompeten-Sätze von Wenk/Valenzuela.
Stattdessen: Große Songs, so konzentriert und "auf den Punkt" gespielt wie noch nie in der zehnjährigen Band-Geschichte. Ein Joey Burns, der als Sänger besser ist als je zuvor (das deutete sich ja schon auf "Feast of wire" und den letzten Tourneen an). Akustik- und E-Gitarren, die über den bisher viel bescheideneren Beitrag zum Gesamtbild Calexicos weit hinausgehen - teils zart-melodisch, teils episch ausgreifend (Neil Young lässt bei "Deep down" und "All systems red" grüßen).
Man kann die Konsequenz von Burns/Convertino und ihren Mitstreitern nur bewundern, trotz der stetig zunehmenden Popularität als TexMex-Mariachi-Folkrock-Band nochmal den Kurs zu ändern. Dass sie sich nicht zu einer munteren Party-Kapelle degradieren lassen, was beim vierten Album mit ähnlicher Richtung gedroht hätte.
Stattdessen bietet "Garden ruin" (neu sind übrigens auch der Cover-Künstler und der Produzent J.D. Foster) edel gewirkte Americana-Balladen (wunderschön: "Yours and mine", "Smash"), lupenreinen Pop ("Bisbee blue"), das wie ein Steely-Dan-Song federnde Westcoast-Highlight "Lucky dime", Chansoneskes ("Nom de plume") oder die schon genannten Rocker mit fantastischer Gitarren-Wucht am Schluss. Dem alten Sound am nächsten kommt noch "Roka" mit seinen feinen Bläsersätzen.
Die Texte sind auf gewohnt hohem Niveau, angesichts der tiefen Verachtung für die US-Politik von George Bush jedoch noch etwas wütender als früher. Vielleicht dachten Calexico ja auch, dass bittere Wahrheiten eher in ruhigen Songs als in ausgelassener Fiesta-Atmosphäre präsentiert werden sollten, und schalteten deswegen ein, zwei Gänge zurück.
Die neue Calexico-CD überwältigt womöglich nicht schon beim ersten Mal (mir ging es beim ersten Hören meines Vorab-Exemplars nicht anders). Aber dann entdeckt man immer mehr Fein- und Schönheiten, verneigt sich vor dem Einfallsreichtum, der Virtuosität und dem Mut dieser großartigen Gruppe. Und bald weiß man, dass "Garden ruin" ein mehr als würdiger Nachfolger für das epochale "Feast of wire" geworden ist. Hut ab vor der zur Zeit wohl besten Rockband der Welt!
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am 30. Mai 2007
Als langjähriger Fan von Calexico konnte (wollte?) man sich im Grunde gar nicht mehr vorstellen, dass diese Band etwas Anderes als fein instrumentierte, tendenziell eher ruhige Tex-Mex-Musik veröffentlichen würde. Umso überraschender das neue Album, das sicherlich gewöhnungsbedürftig ist.
Aber bereits nach dem zweiten bzw. dritten Anhören bin ich mir sicher, dass Calexico mit "Garden ruin" ihr Spektrum um Spielarten erweitert haben, die sie beherrschen und die eine Bereicherung des Band-Kosmos darstellen. Allein Joey Burns Gesang ist facettenreicher und dominanter geworden, was den - nicht mehr so belanglosen - Texten zu gute kommt. "Roka" und "Nom de plume" knüpfen da noch eher an alte Traditionen an, mit den restlichen Songs betreten die Burns und Convertino neue Pfade und liefern vor allem mit "Cruel", "Panic open string" und das grandios, wütende "All systems red" Lieder ab, die sicherlich Eckpfeiler zukünftiger Calexico-Auftritte sein werden.

Gewagt (was nicht heißt, dass alles gleich gelungen ist), ein Fortschritt mit offenem Ausgang und 'dennoch' sehr unterhaltsam.
Ähnlich mutig und musikalisch gar nicht mehr WILCO so unähnlich.
"Garden ruin" macht Vorfreude auf die nächsten Alben.
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am 14. Mai 2006
Das was die Band mit diesem Album geschaffen hat, ist nicht selbstverständlich - und schon gar nicht für Calexico!

Calexico, bekannt für Texmex-Wüstenrock geht nach mehr als einer Hand voll Alben ganz neue Wege: Weit weg vom Mariachi hat sie ein erstklassiges Rockalbum aufgenommen. Besonders hervorzuheben sind der Opener "Cruel", das in einer Explosion gipfelnde "All Systems Red" und das mit Salvador Duran aufgenommene "Roka".

Eine Weiterentwicklung, die man der Band einfach nur gönnen muss. Der vorige Rezensent scheint sich an genau dieser zu stören: Ich empfehle ihm, ein Calexico-Konzert zu besuchen. Da kommt er nach wie vor auf seine Kosten, weil die Band nicht ihre alten Lieder vergessen hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Dezember 2006
Hört man "Garden Ruin" zum ersten Mal, muss man tatsächlich immer wieder aufs Cover gucken, um sich zu vergewissern, dass hier tatsächlich Calexico am Werk ist. Viel geblieben von den schillernden Americana-Moritaten des Meisterwerks "Feast Of Wire" ist nicht. Einzig "Roka" erinnert noch an alte Zeiten. Der Rest ist einer Mischung aus zartem Folk und deftigem Rock gewichen.

Die Stiländerung zeichnete sich schon bei der Zusammenarbeit mit "Iron & Wine" ab. Calexico driftet so langsam ab in die Belanglosigkeit. Die meisten Songs auf "Garden Ruin" sind austauschbar. Und wären der Band nicht zwei gigantische Songs geglückt, die das Jahr überdauern werden, könnte man fast von einem Reinfall sprechen. Die Rede ist von "Smash", dem ersten Lied, bei dem man das Gefühl hat, etwas Besonderes zu hören. Reichlich spät, wenn das erst auf Track Acht passiert. Überragend ist aber der Closer "All systems red", an dem sich die Geister scheiden werden. Die einen finden den sich langsam aufbauenden Rocker genial, die anderen viel zu dick aufgetragen. Aber wenn ein Album sonst nicht viel hergibt, dann nimmt man so etwas gerne hin.
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am 12. Juli 2007
Eine Veränderung im Sound von Calexico war absolut notwendig und auch logisch. Wäre man beim Stil der letzten drei Alben geblieben (die natürlich auch jedes für sich ein wenig anders klingen), hätte die Band ganz schnell in die Belanglosigkeit abrutschen können. Es wäre wahrscheinlich ein kommerziell besserer Schachzug gewesen - ich glaube aber nicht, dass das der vorherrschende Grund für diese Band ist Musik zu machen. Calexico ist wirklich eine der interessantesten Formationen unserer Zeit - musikalischer Stillstand ist da eine Katastrophe. Und die Songs von "Garden Ruin" sind wirklich hervorragend (in dieser Hinsicht wahrscheinlich das bisher beste Album der Band) - man muss halt nur akzeptieren, dass es eben weiter geht. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, was als nächstes kommt...
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am 6. Mai 2006
Nun gut, der Stilbruch schockierte mich Anfangs durchaus. Ich musste während des Hörens der CD zwei mal aufs Cover schielen, um wirklich sicher zu gehen, dass es wirklich Calexico ist.

Nicht nur die Musik wurde verändert und weiterentwickelt (oder rückentwickelt?), sondern auch Cover und Länge der Platte. Irgendwie scheint sich diese Platte nicht wirklich in die Riege der tollten Calexico-Werke einreihen zu wollen.

Und das wohl auch Zurecht. Es fehlen fast gänzlich die legendären Tropen und die jazzig angehauten Klang-Experimente. Die Platte wirkt insgesamt Mainstream-gängiger und ist wohl auch gerade deshalb für Calexico-"Einsteiger" besser geeignet. Ich habe die Platte meinen Freunden in den Ferien vorgespielt, die davon schlichtweg begeistert waren. Für Werke wie Feast of Wire oder Spoke konnten Sie sich nur schwer erwären, was meine oben stehende Theorie wohl bestätigt.

Insgesamt ist die von mir rezensierte CD eine sehr gute Platte, die wohl an Kreativität und Komplexität nicht ganz an die Vorgänger-Werke heranreicht. Jedoch nach dem Motto "Eine Band muss immer ihren Stil wieder suchen, ansonsten ist die Band tot", können wir die CD durchaus auch als ein ganz eigenes Calexico-Musikexperiment verstehen. Ich bin auf weitere Werke gespannt.
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am 15. Mai 2006
Bevor Sie diese Rezension weiterlesen, sollten Sie wissen, dass ich diese CD noch nicht sehr oft gehört habe und sie vielmehr einen zweieinhalb-ten Eindruck beschreibt, als eine detaillierte Rezension darstellt. Und vorab: Die CD ist es wert; kaufen oder zumindest irgendwo ausleihen und oft hören!

Aber eine so idiotische 1-Stern-Rezension (Produktseite der Limited Edition mit DVD) kann ich nicht auf mir und will ich nicht auf Calexico sitzen lassen.

Sie ist so lang, weil sie so lang sein muss, und geht auf Calexicos Geschichte zurück, weil Garden Ruin in zwar nicht gleichwertiger Balance in die Vergangenheit blickt, wie sie ihren Schwerpunkt auf die ungewisse Zukunft setzt, aber doch genug Hommage an die bisherigen Calexico bietet, um nicht nur als vollwertiges, sondern vielleicht sogar als bestes Calexico-Album bezeichnet zu werden.

Eine kurze Geschichte zu Calexico aus meiner Perspektive: Irgendwann kamen sie über meinen Bruder (der qualitativ wie quantitativ den höchsten Input in den musikalischen Teil meines Gehirns darstellet) in mein Ohrwurmzentrum, etwa zu der Zeit, in der ich mich von handelsüblicher Kiffermucke distanzieren wollte. Und siehe da, entspannender, origineller, teils psychedelisch anmutender (gewisse Substanzen? Ähem, ich doch nicht.), aber immer verdammt guter Country-artiger Rock, der einem Leone-Western hätte entstammen können. Damals also ideale musikalische Untermalung für mein Kino hinter geschlossenen Augen (etwaige Inhalte meiner Blutbahn überlasse ich ihrer Phantasie).

Irgendwann habe ich mich tiefergehend mit Calexico beschäftigt, mir große Teile ihrer Discographie zugelegt (inklusiver genialer Live-DVD) und sie Lieben gelernt. Als ich Garden Ruin das erste Mal in einem Elektronikmarkt probegehört habe, war ich mehr als enttäuscht. Ich habe in ein paar Lieder reingehört, mir keine Zeit genommen und zu schnell weitergeskippt. Großer Fehler. Garden Ruin ist wie guter Wein (bzw. gutes Bier ...). Man muss ihn reifen lassen, genüsslich konsumieren und darf sich vom zuerst vielleicht obskur anmutendem Bei-/Nachgeschmack nicht irritieren lassen, sondern muss auf ihn eingehen. Denn dann erkennt man seine wahre Stärke:

Garden Ruin ist Weiterentwicklung. Progressiv. Progressive Rock. Progressiver vielleicht als The Mars Volta, während sie mit Tool schlafen und im Hintergrund Pink Floyd läuft. Denn was ist schlimmer, als ein drittes Album (das angeblich schwierigste einer angehenden Bandgeschichte), das fast genauso klingt, wie die zwei erfolgreichen Vorgänger? Genau, ein viertes!

Calexico können stolz auf ihre lange Vergangenheit zurückblicken, denn sie haben großartiges geschaffen. Und manche mag es verwundern, und viele mag es abschrecken, und noch mehr mögen es nicht mögen, dass man jetzt in Calexico-Liedern diese Indie-E-Gitarren hört, die bei anderen Indie/Alternative/Postrock-Bands die Wall of Sound, den Klangteppich, oder wie auch immer man es bezeichen mag, verfeinern und im orgastischen Höhepunkt vollenden und das ganze in ein fulminantes Feuerwerk ausufern lassen – alles drei war zuerst bei mir der Fall, doch jetzt bin ich verliebt. In meiner persönlichen Vorstellung vom Begriff Postrock hat das neue Calexico-Album einen Ehrenplatz für Originalität. Und wenn ich im Rahmen dieser Rezension nicht (viel) auf einzelne Lieder eingehe, dann hat das einen Grund: Macht euch eure eigenen Gedanken. (Und: ich hab’s noch nicht oft genug gehört, um einzelne Lieder herauszukristallisieren oder gar bestimmten Melodien zuzuordnen. Aber auch das mit den eigenen Gedanken.)

Wer unbedingt Anspieltipps brauch: Letter to Bowie Knife (Poppig, Upbeat, Alternative Sommerhymne?), Deep Down (das Ende: Wow!), All Systems Red (Solche Aggressionen bei einer sonst so ruhigen Band kann nur ein Mensch der Welt hervorrufen: Bush junior. Außerdem ein grandioses Finale für dieses grandiose Album).

Calexico ist wie Sex, Das Erste Mal ist vielleicht enttäuschend, doch dann wird es zur schönsten Sache der Welt. Also, gebt dem neuen Album Zeit, habt keine Vorurteile, tretet ein in die Ruine im Garten und legt euch ins Gras. Das legale mit dem Ungeziefer drauf.

In einem Satz:

Calexico haben viel hinter sich, aber noch mehr vor sich. Ich möchte gerne ein Teil davon sein.

Das waren zwei Sätze. Egal.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
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am 23. Mai 2006
Beim ersten hören denkt man das ist nicht Calexico. Wer die Calexico Alben "Feast of Wire", "Hot Rail" und "Black Light" kennt, wird vielleicht im ersten Moment etwas entäuscht sein. Aber das ist nur der erste Eindruck. Ja Calexico hören sich bei diesem Album kommerzieler an oder ist es nur eingängiger und klarer?

Wenn man das neue Werk öfter hört, kommt erst die ganze Größe zum tragen. Calexico ist so facettenreich, wie eh und je. Die Bläser werden gezielter eingesetzt. Die Musik reicht von Swing Einflüssen (Lucky Dime) bis hin zu wütendem Rock (Letter to Bowie Knife, All Systems Red). Zwischendurch kommt immerwieder der Calexico Sound durch(Roka).

Es ist durch und durch ein perfektes Album mit dem Calexico Mut zur Weiterentwicklung beweist.

Die besten Songs sind Roka (der Bläsereinsatz beim zweiten Refrain ist der Hammer), All Systems Red, Cruel, Yours in Mine.
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am 3. Oktober 2011
Wer hier den unverkennbaren Calexico-Sound sucht, wird diesen nur rudimentär finden, trotzdem kann ich die Meinung mit einigen negativ ausgefallenen Rezensionen nicht teilen, Calexico mit "Garden ruin" tatsächlich mal ganz anders als gewohnt, aber trotzdem klasse! Melodien, die unter die Haut gehen, teils neue Rhythmenmuster, perfekt den Sound mit Kopfhörern in der Fußgängerzone zu genießen, denn ein bisschen Zeit muss man sich für die Platte nehmen, ganz so nebenbei geht es nicht.
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am 3. Mai 2009
Viele Fans waren enttäuscht von diesem Album, weil der typische Sound der Band nicht so ausgeprägt zu hören ist. Ich finde das schadet dem Album aber ganz und gar nicht. Vom Songwriting her ist dieses Album sehr anspruchsvoll. Es klingt frisch und ist teilweise etwas rockiger.
Beste Songs daraus: Cruel und All Systems Red.
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