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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der intelligentesten alten Sci-Fi Filme
Zur Story möchte ich hier nicht zu viele Angaben machen, die dürfte ja hinreichend bekannt sein: Mann schrumpft, findet sich - manchmal komisch, manchmal heroisch - in seiner immer weiter wuchernden Umwelt zurück. Erstaunlich ist die philosophische Note in diesem Film mit dem transzendierenden Antihelden. Was passiert mit ihm, wenn er immer weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2006 von Mr Pocket

versus
3.0 von 5 Sternen Klassiker der SF
Dieser Film ist der Versuch, einen literarischen Klassiker in 90 Minuten zusammen zu fassen. Das ist natürlich recht scxhwierig, gelingt dem Film aber nicht schlecht.
Die Trickaufnahmen des immer kleiner werdenen Helden sind gut gemacht, wenn auch aus heutiger Sicht manchmal bemitleidenswert. Trotzdem sollte unsere Hochachtung diesen Pionieren gelten, die mit...
Vor 10 Monaten von bento san veröffentlicht


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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der intelligentesten alten Sci-Fi Filme, 26. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Die unglaubliche Geschichte des Mr. C (DVD)
Zur Story möchte ich hier nicht zu viele Angaben machen, die dürfte ja hinreichend bekannt sein: Mann schrumpft, findet sich - manchmal komisch, manchmal heroisch - in seiner immer weiter wuchernden Umwelt zurück. Erstaunlich ist die philosophische Note in diesem Film mit dem transzendierenden Antihelden. Was passiert mit ihm, wenn er immer weiter schrumpft? Lebt er weiter in einem Mikrokosmos oder schrumpft er zu einem Nichts? Ein tiefsinniges und intelligentes Meisterwerk, und das ausgerechnet von einem Filmemacher der als King of the B-Pictures bekannt ist. Trotz der antiquierten Umsetzung wirkt das Ganze nie lächerlich und ist spannend erzählt. Soviel zum Film selbst.

Zum Hickhack um das Format: Ich sehe gerne alte Filme bei Revivals im Kino, so auch diesen, und er ist NICHT in Widescreen (wie sollte er auch, hat's ja nicht mal für Farbe gereicht). Allerdings wurde in den 50er Jahren, als CinemaScope auf dem Vormarsch war, die Bildkomposition immer so ausgerichtet, dass man Vollbild durch sogenanntes 'Matting' als Breitbild aufführen konnte, was einfach prestigeträchtiger war. Man blockte einfach, wie beim Letterboxing, am Projektor oder in der Apertur (dem Loch zwischen Projektionsraum und Kinosaal) oben und unten etwas vom Bild aus und erhielt so Formate von 1,66:1 , 1,85:1 oder bei Material mit höherer Auflösung wie Schwarzweiss oder VistaVision, sogar 2:1. Echtes Widescreen war das alles nicht, aber wie gesagt, es machte mehr her als Standardformat. Hoffentlich ist damit einiges geklärt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Leben als Däumling...., 15. September 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die unglaubliche Geschichte des Mr. C (DVD)
Jack Arnold hat einige wichtige Kultfilme im Horror und Science Fiction Bereich gedreht. Er präsentierte dem Zuschauer mutierte Riesenspinnen in "Tarantula", Kiemenmonster in "Der Schrecken vom Amazonas", Fliegende Untertassen in "Gefahr aus dem Weltall" und Mad Scientists in "Der Schrecken schleicht durch die Nacht".
Sein vielleicht bester Film ist aber der 1957 entstandene "Die unglaubliche Geschichte des Mr. C" - eine Geschichte über einen Mann, der langsam schrumpft und immer kleiner und kleiner wird. Dieser Mann heißt Scott Carey (Förder Williams), ist ein junger erfolgreicher Geschäftsmann, der mit seiner Frau Louise (Randy Stuart) auf einem Boot vor der Küste von Kalifornien seinen Kurzurlaub genießt. Wenn er Louise nicht dazu überredet hätte ihm ein Bier zu holen und die kurzfristig unter Deck geht, dann wäre sie es vermutlich gewesen, die diese große, seltsame Wolke am Horizont gesehen hätte. Diese Wolke kommt nun aber immer näher auf Scott zu und wandert dann weiter. Als Louise wieder hoch kommt, ist der Spuk schon vorüber - lediglich hat sich auf Scotts Haut etwas Staub der Wolke abgesetzt. Louise ist zwar etwas beunruhigt, aber im Alltag vergisst das junge Paar das seltsame Erlebnis auch schnell wieder. Erst ca. 1/2 Jahr später bemerkt Scott, der normalerweise 1,85 cm groß und 190 Pfund schwer ist, dass er abgenommen hat und vor allen Dingen kleiner geworden ist. Aber noch sieht sein Arzt Dr. Bramson (William Schallert) bei 4 verlorenen Zentimetern keinen Handlungsbedarf.
Der einzige der besorgt bleibt ist Scott selbst. Er geht auch weiterhin zum Arzt und nach mehreren Ergebnissen kommt man durch die Röntgen-Aufnahmen tatsächlich zum Schluß, dass Scott immer kleiner wird. Es wird aber kein Grund dafür gefunden. Erst da fällt Scott die Begegnung mit dieser Wolke wieder ein.
Nach einem anfänglichen Hoffnungsschimmer gehts rapide bergab. Mit seiner Statur schrumpft auch sein Selbstbewusstsein und seine emotionale Ausgeglichenheit, in der Ehe häufen sich die Anspannungen. So gut es geht schreibt Scott an seiner Autobiographie, während sein Haus von Reportern belagert wird. Nur kurz kann ihn die Liliputanerin Clarisse (April Kent) etwas aufbauen und ihm neuen Lebensmut einflößen. Bald jedoch ist Scott kaum noch größer als ein Spielzeug. Ein Puppenhaus wird seine neue Heimat. Er kann nur noch schreiend mit Louise kommunizieren und verfällt zunehmend in Agonie. Als Louise eines Tages das Haus verlässt, kommt es zu einer für Scott fast tödlichen Verfolgung durch seine geliebte Katze, für die er inzwischen zu einem nahrhaften Happen wie eine Maus geworden ist. Scott stürzt auf der Flucht die Kellertreppe herab und bleibt für seine Frau fortan verschollen. Während Louise glaubt, dass Scott von der Katze gefressen wurde, richtet der Zwerg im Keller ein neues Leben ein. Doch der Hunger plagt ihn und es lauert da unten auch ein Feind. Eine Spinne, die ebenfalls auf der Suche nach Nahrung ist...
Besonders die Sequenzen im Keller sind sehr gut gelungen. Da wird eine Mausefalle zur echten Gefahr und Herausforderung. Eine Streichholzschachtel zum neuen Dominzil, dass etwas Sicherheit in einer feindlichen Umgebung bietet. Nadeln und Bleistifte werden zu Waffen, aber die Gefahren lauern überall und bald muss sich Scott seinem Kampf des Lebens stellen, um in dieser Umgebung überleben zu können. Am Ende steht eine Veränderung seiner Sichtweise und er verzweifelt nicht mehr an seiner aussichtslosen Lage, sondern erkennt auch einen tieferen Sinn in seiner neuen Daseinsform. Am Ende von Jack Arnolds famosem Klassiker, der ein optimaler Mitternachts-Grusler der alten Schule ist, steht die Vielfalt der Schöpfung im Mittelpunkt und der Verweis seine Position auch einmal zu verändern, weil jedes Leben Wert besitzt. Auch das Leben im Mikrokosmos.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach riesig, der Kleine, 16. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Die unglaubliche Geschichte des Mr. C (DVD)
Scott Carey ist der Durchschnittsamerikaner, wie er glücklicher nicht sein könnte: verheiratet, gutsituiert, zufrieden. Doch während des Urlaubs am Meer wird er von einem glitzernden Nebel heimgesucht. Was anfänglich nur nach ein bißchen Glitter auf der Haut aussieht, zeigt bald andere, weniger glamouröse Effekte. Die Kleidungsstücke passen bald nicht mehr, die Frau scheint größer zu werden und die Möbel werden unpraktikabel - Scott beginnt unaufhaltsam zu schrumpfen.
Jack Arnold, der Klassiker wie *Tarantula*, *Gefahr aus dem Weltall* oder *Der Schrecken des Amazonas* inszeniert hat, legt mit diesem Gegenentwurf zum typischen Big-Bug-Movie sein Meisterstück vor. Daran ist einerseits sicherlich die exquisite Tricktechnik verantwortlich; selbst heutzutage verblüffen etliche Aufnahmen, die nur selten als Einsatz des Blue-Screen-Verfahrens identifizierbar sind. Was aber den Film wirklich außergewöhnlich macht, ist die für Arnold typische ausgefeilte Charakterisierung des Dilemmas, dem Carey ausgesetzt ist. Unvergeßlich ist hier der Schlußsatz des letzten Monologs, der eine wunderbare Hoffnung in sich trägt.
Die DVD ist in Bild und Ton zufriedenstellend, ohne daß außergewöhnliche Restaurierungsbestrebungen bemerkbar wären. Man ist ja schon froh, daß kein dümmlicher 5.1 Upmix auf die Tonspur gepreßt wurde. Die Ausstattung ist arg spärlich für einen derartigen Klassiker, das eine oder andere Extra wären den Archiven von Universal sicher noch zu entlocken gewesen. So sind selbst die Menüs sehr spartanisch angelegt.
Dennoch sollte dies niemanden von einem Kauf abhalten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Mystery-Filme noch Flair besaßen..., 26. Juli 2007
Von 
Hugo Humpelbein "das Viech" (in Sicherheit) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Mr.C gerät nichtsahnend in einen seltsamen Seenebel, der ihn nach und nach einschrumpfen lässt - bis er schließlich so klein ist, dass er sich nicht mehr bemerkbar machen kann und nach einem Missgeschick im Haushalt für tot erklärt wird. Das raubt ihm aber nicht den Willen zum Weiterleben. Letztendlich erkennt er, dass er in der unendlichen Weite des Kosmos immer noch etwas bedeutet.

Der charmanten Schrumpfungsgeschichte wird trotz schlichten optischen Tricks und schnell erzählbarer Handlung auf wundersame Weise Tiefgang eingehaucht, und nach dem gigantischen Schlusssatz (den ich nicht zitieren will - Sie sollten ihn selbst hören) hat man plötzlich den Eindruck, es mit einem richtig großen Meilenstein des Fictionfilms zu tun zu haben.
Von allen Billigproduktionen der Jack Arnold-Reihe ist dies mein ungeschlagener Favorit.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufpassen, wo man hintritt!, 19. April 2013
Von 
Gregson "eurozentrisch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
In den 1950er-Jahren war Jack Arnold, Regisseur von "Die unglaubliche Geschichte des Mister C.", DER Regisseur, was Science-Fiction-, Fantasy- und Horrorfilme anbelangt; meist B-Movies, von denen einige schon längst den Klassikerstatus erlangt haben. "Der Schrecken vom Amazonas" (1954), "Gefahr aus dem Weltall"/ "It came from Outer Space", oder "Tarantula" (1955) sind wohl Titel, die nicht allein Filmfreaks vertraut sein dürften.
"Die unglaubliche Geschichte des Mister C." ist ein mit großem Aufwand inszenierter SF-(und auch Horror-)Film über einen Durchschnittsamerikaner, der hilflos feststellen muss, dass er schrumpft. Seine persönliche Tragödie macht bald Schlagzeilen, er avanciert zum medizinischen Sonderfall und zur Sensation, die Presse bedrängt ihn. Mr C. definiert sich zunehmends als Sonderling, als Freak, seine glückliche Ehe ist nicht mehr aufrecht zu erhalten (ein düsteres Omen, als ihm der zu groß geratene Ehering vom Finger rutscht), irgendwann ist Mister C. so klein, dass seine Umwelt für ihn zur realen Bedrohung wird...
An der Oberfläche ist Arnolds Film ein SF-Film, der mit überdimensionierten Bauten die Illusion der zunehmenden Verkleinerung und der daraus resultierenden Bedrohungen darstellt - und allein als solcher funktioniert er schon vorzüglich. Die Effekte sind auch aus heutiger Sicht noch beeindruckend und wirken nur selten altbacken. Die offensichtlichen Action-Höhepunkte - Mr. C.`s Kampf mit der Katze und später mit der Spinne - sind meisterhaft umgesetzt. Und auch sein Agieren zwischen den ihn umgebenden, immer überdimensionaler werdenden Bauten und Alltagsgegenständen ist verblüffend realisiert. Einige Szenen sind hochdramatisch und immer folgt das Geschehen einer nachvollziehbaren Logik. - Was den Film aber wirklich zu etwas Besonderem macht, beruht auf dem inszenatorischen Kniff, dass wir Mister C. in seinen Gedanken begleiten. Arnold hat die Psychologie seines Protagonisten, der in einer immer feindseligeren Welt zuerst um seine menschliche Würde und später, wo die anderen Menschen nur mehr ferne Wesen sind, ums nackte Überleben kämpft, realistisch herausgearbeitet. Mister C.`s Dasein wird zusehends zu einer einzigen Tragödie voller Verluste, aber er überwindet seine Selbstzweifel und behauptet sich schließlich in seiner neuen, archaischen Welt, in der er einen primitiven Überlebenskampf ausfechten muss. SPOILER Irgendwann akzeptiert Mister C. den Verzicht auf alles, was mal für ihn von Bedeutung war und geht in seiner Rolle als einsamer aber optimistischer Pionier auf, wobei sein innerer Monolog sein Vertrauen darin betont, dass auch er eine Schöpfung Gottes ist: "To God there is no Zero. I still exist".
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5.0 von 5 Sternen Immer noch beeindruckend!, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ob als Roman oder Film, die Story ist flüssig und spannend. Die Bild- und Ton-Qualität der DVD ist gut. Dieser Filmklassiker gehört in jede Sammlung eines SF-Fans.
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3.0 von 5 Sternen Klassiker der SF, 1. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Film ist der Versuch, einen literarischen Klassiker in 90 Minuten zusammen zu fassen. Das ist natürlich recht scxhwierig, gelingt dem Film aber nicht schlecht.
Die Trickaufnahmen des immer kleiner werdenen Helden sind gut gemacht, wenn auch aus heutiger Sicht manchmal bemitleidenswert. Trotzdem sollte unsere Hochachtung diesen Pionieren gelten, die mit recht einfachen Mitteln tolle Filme gedreht haben.
Die "moralische Standpauke" in diesem Film ist allerdings eher schlecht gealtert - daher nur 3 Sterne.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wunderbarer Klassiker von Jack Arnold - zeitlos genial, 19. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die unglaubliche Geschichte des Mr. C (DVD)
Ich bin ein großer Fan von Jack Arnold Filmen, die ich mir als Kind schon immer wahnsinnig gerne angesehen habe. "Tarantula", "Gefahr aus dem Weltall" oder "Der Schrecken vom Amazonas" um nur ein paar Titel zu nennen, sind allesamt bahnbrechende Meilensteine der (ScienceFiction-/ Horror-)Filmgeschichte.

Anders als in den genannten Filmen geht die Dramatik hier vom Hauptprotagonisten Scott Carey (Grant Williams) aus (nicht etwa von Ausserirdischen, Monstern etc.), der aus unerklärlichen Gründen zu schrumpfen beginnt. Alles andere bleibt konstant und wird mehr und mehr zur Bedrohung für Carey.

Es fängt relativ harmlos an. Carey bemerkt, dass ihm seine Hemden und Hosen auf einmal viel zu groß sind. Er ist offensichtlich kleiner geworden; seine Frau ist nun bald auf gleicher Höhe und muss sich beim Küssen nicht mehr strecken. Es folgen wissenschaftliche Untersuchungen und keiner kann... (aber ich will nicht zu viel verraten).

(doch, eins noch) Eine absolut krasse Filmszene halte ich für diese: Carey ist verzweifelt und weiss nicht mehr weiter. Seine Frau dagegen ist immer noch voller Hoffnung und sagt ihm, dass sie ihn liebe und stets zu ihm halten würde. Ein paar Kameraeinstellungen später fällt Scott Carey der Ehering (der für ihn jetzt deutlich zu groß ist) vom Finger.

Careys Lage spitzt sich mehr und mehr zu. Am Ende kommt er zu einer verblüffenden Erkenntnis. Ein wirklich toller Film. Sollte man mal gesehen haben.

Die Qualität im Bezug auf Bild und Ton ist OK (aber nicht gut).

Trotzdem kann ich für diesen Film nicht weniger als 5 Punkte geben.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich haltbar!, 15. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die unglaubliche Geschichte des Mr. C (DVD)
Toll - dieser Jack Arnold-Klassiker ist in meinen Augen immer noch spannend, faszienierend und unterhaltend. Das kann ich von den wenigsten Filmen und TV-Serien sagen, die ich bereits als Kind spannend, faszienierend und unterhaltend fand... also vor unglaublichen 35 Jahren. Die DVD könnte zwar üppiger ausgestattet sein, aber dem Film selber tut dies keinen Abbruch. Und das Alter darf man einem alten Film auch ansehen, oder? - Empfehlenswert!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufpassen, wo man hintritt!, 8. April 2010
Von 
Gregson "eurozentrisch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die unglaubliche Geschichte des Mr. C (DVD)
In den 1950er-Jahren war Jack Arnold, Regisseur von "Die unglaubliche Geschichte des Mister C.", DER Regisseur, was Science-Fiction-, Fantasy- und Horrorfilme anbelangt; meist B-Movies, von denen einige schon längst den Klassikerstatus erlangt haben. "Der Schrecken vom Amazonas" (1954), "Gefahr aus dem Weltall"/ "It came from Outer Space", oder "Tarantula" (1955) sind wohl Titel, die nicht allein Filmfreaks vertraut sein dürften.
"Die unglaubliche Geschichte des Mister C." ist ein mit großem Aufwand inszenierter SF-(und auch Horror-)Film über einen Durchschnittsamerikaner, der hilflos feststellen muss, dass er schrumpft. Seine persönliche Tragödie macht bald Schlagzeilen, er avanciert zum medizinischen Sonderfall und zur Sensation, die Presse bedrängt ihn. Mr C. definiert sich zunehmends als Sonderling, als Freak, seine glückliche Ehe ist nicht mehr aufrecht zu erhalten (ein düsteres Omen, als ihm der zu groß geratene Ehering vom Finger rutscht), irgendwann ist Mister C. so klein, dass seine Umwelt für ihn zur realen Bedrohung wird...
An der Oberfläche ist Arnolds Film ein SF-Film, der mit überdimensionierten Bauten die Illusion der zunehmenden Verkleinerung und der daraus resultierenden Bedrohungen darstellt - und allein als solcher funktioniert er schon vorzüglich. Die Effekte sind auch aus heutiger Sicht noch beeindruckend und wirken nur selten altbacken. Die offensichtlichen Action-Höhepunkte - Mr. C`s Kampf mit der Katze und später mit der Spinne - sind meisterhaft umgesetzt. Und auch sein Agieren zwischen den ihn umgebenden, immer überdimensionaler werdenden Bauten und Alltagsgegenständen ist verblüffend realisiert. Einige Szenen sind hochdramatisch und immer folgt das Geschehen einer nachvollziehbaren Logik. - Was den Film aber wirklich zu etwas Besonderem macht, beruht auf dem inszenatorischen Kniff, dass wir Mister C. in seinen Gedanken begleiten. Arnold hat die Psychologie seines Protagonisten, der in einer immer feindseligeren Welt zuerst um seine menschliche Würde und später, wo die anderen Menschen nur mehr ferne Wesen sind, ums nackte Überleben kämpft, realistisch herausgearbeitet. Mister C`s Dasein wird zusehends zu einer einzigen Tragödie voller Verluste, aber er überwindet seine Selbstzweifel und behauptet sich schließlich in seiner neuen, archaischen Welt, in der er einen primitiven Überlebenskampf ausfechten muss. SPOILER Irgendwann akzeptiert Mister C. den Verzicht auf alles, was mal für ihn von Bedeutung war und geht in seiner Rolle als einsamer aber optimistischer Pionier auf, wobei sein innerer Monolog sein Vertrauen darin betont, dass auch er eine Schöpfung Gottes ist: To God there is no Zero. I still exist".
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Die unglaubliche Geschichte des Mr. C
Die unglaubliche Geschichte des Mr. C von Jack Arnold (DVD - 2006)
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