Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren calendarGirl Prime Photos Sony Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen1
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Preis:29,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Eine Amsterdamer Pierre Audi Inszenierung mit dem Bühnenbild von George Tsypin und den Kostümen von Eiko Ishioka von ganz außergewöhnlicher Art. Auf einer um das Orchester umlaufenden Bühne und teilweise 4-5 ineinander verzahnten Bühnenebenen der Hauptbühne, wird ein packend involvierendes Ambiente geschaffen.Insbesondere die Nibelheim Szene ist ganz hervorragend gelungen. Das Ganze hat etwas teilweise magisch, involvierend Faszinierendes. Sängerisch bewegt man sich auf gutem Niveau. Defizite sind eher marginaler Art. Der Wotan wird von John Bröcheler mit eher baritonaler als bassbaritonaler Stimme gesungen, mit kleineren Schwächen. Aber insgesamt eine solide Leistung. Auch die Riesen sind mit Peter Mikulas und Carsten Stabell hervorragend besetzt. Anne Gjevang ist eine beeeindruckende Erda. Reinhard Runkel singt die Fricka überzeugend substanziell. Ganz herausragend sind die Leistungen von Chris Merritt als Loge, Graham Clark als Mime und Henk Smit als Alberich, die jeweils begeisternde Singschauspieler-Rollenporträts gestalten.
Hartmut Haenchen dirigiert eine Rheingold-Interpretation, die sich an den neuesten Erkenntnissen der Wagnerforschung orientiert(1999) und "leichte" Änderungen gegenüber den bisherigen Einspielungen beinhaltet, die aber jeder für sich selbst gewichten muß. Wer den Ring ernsthaft hört, muß sich sowieso näher damit befassen.

Sein Dirigat ist tendenziell schlank präzise mit etwas schnelleren Tempi. Aber hieraus wieder eine Weltanschauung abzuleiten, wäre albern. Diese Grabenkriege, die darum schon geführt worden sind, halte ich für "kindisch."
Man sollte sich daran erfreuen, diesem grandiosen Werk(Ring) immer wieder neue Aspekte abgewinnen zu können.

Diese Inszenierung, die leider relativ unbekannt zu sein scheint, sollte man sich schon allein aus optischen Gründen gönnen. Sie ist ein einzigartiges, auch bühnentechnisches Dokument. Allerdings nichts für Leute, bei denen immer alles genau so und nicht anders sein darf und die sich an jeder Nuance negativ abreagieren müssen. Natürlich ist die Begeisterung für ein bestimmtes Bühnenambiente eine sehr subjekive Sache. Wer den Valencia-Ring mag, der wird auch hier fündig. Wer den Weimar Ring bevorzugt, eher nicht.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen