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am 30. Juni 2006
Sleep No More ist der zweite Streich der Sheffielder Post Punk Individualisten und ein verdammt harter Brocken.Wesentlich radikaler und kompromissloser als der Vorgänger "Waiting for A Miracle" ist SNM Eine Platte die einen völlig in Anspruch nimmt, unweigerlich. Allerdings auch eine Scheibe, die man ehrlich gesagt, nicht ständig hören kann, dafür sind Sounds und Lyrics zu existenzialistisch und finster. Durchaus auf eine Stufe zu stellen mit Joy Divisions "Closer" und ähnlich einzigartigen Veröffentlichungen.Sicherlich gehört Sleep No More zu den Platten, die Schwarze Löcher produzieren,den Sinn des Daseins in Frage stellen(bzw eine Platte, die ua den damals gegenwärtigen Zustand von Politik und Gesellschaft der frühen 80`Jahre beklagt, primär die negativen Auswüchse der Thatcher/Reagan Regierungen.Stephen Fellows ergänzt in einem interview,"alienated from everything")und doch ist es völlig unmöglich, sich diesem Wall of Sound zu entziehen.Massiv scheppernde,verhallte Drums, ungeschliffende,treibende Gitarren, bedrohlich rollende Bassläufe, darüber der kehlig-sonore Gesang von S Fellows(wie geschaffen für diese Klanglandschaft).Ganz besonders faszinierend: Diese unglaublich raffinierten,minimalistisch-atmosphärischen Keyboardeinsätze von Andy Peak,die intensiv und eindringlich in sämtliche Glieder fahren und SNM zu einer körperlich spürbaren Erfahrung machen.Für ungeübte Ohren vermutlich kaum wahrnehmbar und doch den gesammten Sound optimal verdichtend.Viele Keyboarder,die oftmals auf unsägliche Art und Weise, musikalische Strukturen regelrecht zukleistern, können sich hier die definitive Lehrstunde abholen.Fazit: Sleep No More ist ein Meilenstein zeitloser, düsterer Rockmusik und entzieht bzw distanziert sich textlich wie musikalisch von dümmlichen Gothic-Plattitüden. Album-Highlights: Dark Parade, Gone, das unerhört treibende Eye of The Lens und Our Secret.
In diesem Sinne: We will never..we will never..we will never..GIVE IT UP!!!
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am 24. Februar 2005
Es ist schon bitter, daß meiner unbedeutenden Meinung nach die ersten beiden Comsat Angels-Alben (Waiting for a miracle, 1980 / Sleep no more, 1981) wohl zum allerbesten gehören, was Anfang der 80er aus England im Bereich New Wave kam. Obwohl stilistisch nicht verwandt, müßte man die Comsat auf eine Stufe mit Joy Division, The Fall, Pere Ubu, MX-80 Sound, Residents und anderen wegweisenden Pionieren stellen, die die Blaupause für andere, danach kommenden/kopierenden Bands waren. Ich erinnere mich an eine damals im "Musikexpress" erschienene Rezension, die den Comsat mit dieser, ihrer zweiten LP "Weltklasseformat" (O-Ton) bescheinigten, und bei ihrem Erstlingswerk 'Waiting for a miracle' bedauerte man, daß man statt der Höchstwertung (6 Sterne) nicht noch einen siebten geben konnte.

Im Gegensatz zur ersten LP, die an sich mehr eine Aneinanderreihung genialer, jeder für sich eigenständiger Songs war (nennt mir eine Gruppe, die heutzutage Stücke wie "Independence day", "Postcard" oder "Total war" schreiben kann!), war beim sinistren Nachfolgealbum "Sleep no more" erst einmal dieser düstere, absolut faszinierende Soundteppich (DIESE GITARREN! DIESES SCHLAGZEUG! DIESE KEYBOARDS! DIESER BASS!), der sich durch alle Lieder zieht und rein gar nicht mehr mit dem poppigeren Erstlingswerk in Zusammenhang gebracht werden konnte. Das ganze hatte etwas Manisches, Bessenes, Unwiderstehliches. Einmal angefangen beim Opener "The Eye Dance", mußte man wie im Rausch das Album durchhören, und nachdem die letzten Takte von "Our secret" verklungen waren, fällt es einem schwer wieder in die Realität zurückzukehren. Ich habe tausende von Platten gehört und dies ist definitv eine für die Insel, diese musikalische Präzision, Einfallsreichtum und der Sound ließen die Comsat Angels für mich fast zu Halbgöttern werden lassen, umso tragischer ist daß ich eine Rezension zu einem Album schreibe, was schon längst vergriffen ist und auf CD nicht mehr zu bekommen ist (ich empfehle aber die sehr gute 4CD-Compilation "It's history", die einen Super-Klang und viele Bonustracks hat).
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