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am 25. Dezember 2012
"Idols of Exile" mit Bob Dylan zu vergleichen ist schon übertrieben
aber die Scheibe überhaupt als Folk zu bezeichnen ist ansich schon
sehr fragwürdig...
Die Platte bietet einen Stilmix in den viele Genres einfließen und
die Genres Folk und Country sind sicher nicht die letzten, allerdings
ist "Idols of Exile" im Großen und Ganzen viel eher am kurzweiligen,
flockigen Indie-Pop, als an Folk, oder irgendwas.

Der erste Track "Fire" ist eher konventionell gestrickter Indie-Pop,
nichts, was einen vom Hocker haut und der eher zum überspringen einlädt.
Erste Funken sprangen bei mir beim zweiten Titel "Hangover Days" über.
Der Track hat einen wahnsinnig coolen Groove, treibend und straight von
Produzent Howie Beck persönlich an Bass, Schlagzeug und Percussion
und mit herrlich schläfrigem Duett-Gesang von Collett und Emily Haines.
Track 3, "Brownie Hawkeye" kommt mit schönem Piano, Synthie-Gezirpe
und jazzigen Bläsereinsätzen... ganz nett, jedoch noch nicht der Reißer...
Aaaaber...
jetzt kommt's....
Track 4! ... ein Track, der's drauf hat mich vom Hocker zu haun.
Ein Gänsehaut-Track, genau das, worauf ich hier gewartet habe. Ein
Song, der dieses Album in der Sammlung hält, der dafür sorgt, dass es
ab und zu rausgeholt und aufgelegt wird. Ein Song, der überdauern wird:
"We all lose one another".
Da ist er, der Folk(rock), das Banjo, die traurige Violine und Piano...
geradlinig und melodisch mit einem treibenden Rhythmus, wie es etwa
Tom Petty perfekt beherrscht. Collett singt über Leben und Tod, über
die Tatsache, dass alles vergänglich, nichts für immer ist.
Mit diesem Song hat er auf immer und ewig einen Platz in meinem ganz
persönlichen Lebens-Soundtrack.
Mit "Parry Sounds" geht es überzeugend weiter - ein Stückchen Kanada.
Melancholischer Gesang, schöne Akustikgitarre, sanftes Schlagzeug, feine
Slide-Guitar als Begleitung und ein wunderbar melancholischer
Bläsereinsatz am Schluss, sowie die Harmonyvocals von Amy Millan tun
ihr Übriges, damit der Track voll überzeugt.
Der Nachfolger "I'll bring the sun" ist kurzweiliger Gute-Laune-Rock,
zügig, melodisch und absolut hörbar. "Tinsel and Sawdust"
bietet hypnotischen Indie-Folk, der nur mit akustischer Gitarre beginnt,
der Gesang fast geflüstert, fragil mit dezentem Reverb und Delay, sich
dann bis zum Einsatz von Schlagzeug und verzerrter E-Gitarre steigert.
Das poppig-flotte "Ferral Republic", leicht countrymäßig und wieder mit Bläsern
lässt sich gut hören und lädt zum mitwippen ein.
Erwähnenswert ist der nächste Titel - "Pavement Puddle Stars",
das fast ein bisschen nach 70er klingt mit verspielter Gute-Laune-Melodie,
schönen Slide-Guitar-Akzenten und rhythmischen Handclaps.
Nächster Track ist das ironische "Almost Summer", Gesang plus Harmonyvocals
und Gitarre, Bass und Synthie-Gezirpe erst gegen Schluss, allerdings nichts
Besonderes.
Die ironische Rock'N'Roll-Loser-Ballade "Pink Night" mit trockener,
schleppender Rhythmus-Sektion, wieder inklusive Handclaps und mit schönen
Pedal Steel-Akzenten ist ein letztes kleines Highlight... wieder ein
bisschen Kanada und Countryrock-Einfluss.
Den Abschluss macht "These are the Days", auch folkig mit schöner
Akustikgitarre, Handclap-Percussion-Groove, wunderbarem Bläsereinsatz
und stimmigem Backgroundchor von Amy Millan.

Fazit:
"Idols of Exile" ist eine kurzweilige Indie-Platte, unaufdringlich und
poppig. Wer Entdeckungen im Bereich Folk machen will, dem würde ich hier
eher abraten. Zu bunt gemischt sind hier die Stile.
Wer allerdings auf flockig-straighten Indie-Pop mit viel akustischen
Gitarren und schönen Melodien steht, der kann hier blind zugreifen.

Als solcher ist die Platte auf jeden Fall 4 Sterne wert, schon gar
aufgrund des grandiosen "We all lose one another" und Highlights wie
"Hangover Days", "Parry Sounds", oder "Pink Night"!
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Dezember 2006
Das nenn ich mal Grower! Zunächst fand ich das Album recht belanglos. Aber Jason Colletts kleine Songs schmiegen sich in dein Ohr und verführen dich dann, wie der Gesang der Sirenen. Zwar ist nicht alles Gold, "was klingt". Aber dem Kanadier gelang ein durch und durch sympathisches Album mit mindestens drei hervorragenden Songs, die am Jahresende mit zum besten gehören dürften, was 2006 erschienen ist. Da wäre zum einen das wundervolle "We all lose one another": nicht mehr als ein kleiner Popsong. Aber durch den Einsatz von Klavier und Gitarre, einer traurigen Geige, den richtigen Akkorden und einem herrlichen Refrain wird hieraus definitiv einer der schönsten Songs des Jahres. Eine Mitgröhl-Hymne für den Sommer ist "I'll bring the sun" geworden. Angetrieben von einem flotten Schlagzeugrhythmus gipfelt der Song in einem umwerfend rockigen Refrain, der zum Mitsingen animiert. Für Melancholiker ist dann noch "Almost summer" geeignet, in dem eine schöne kleine Geschichte über das Erwachsenwerden erzählt wird. Ebenfalls noch erwähnenswert: "Brownie Hawkeye", "Parry sound" und das Bläser-lastige "Feral republic". Ein schönes Album ist es geworden, jawoll.
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am 26. Juli 2006
Das übliche: kaum spielt einer folkige Songs auf der Gitarre, wird er mit Bob Dylan verglichen.

Dieser Vergleich ist hier beileibe nicht angebracht, allerdings hebt sich Jason Collett, Mitglied des Kollektivs Broken Social Scene, deutlich von Weinern wie Jack Johnson oder James Blunt ab - zumindest.

Seine Musik schwingt irgendwo zwischen Tom Petty und dem Zeitlupen-Rock von Chris Isaak, die Stimme ist nett anzuhören, ohne wirklich im Kopf zu bleiben. So wie auf dem Cover liegt auf allen Songs der wohlige Staub der Nostalgie.

Über schlichten 4/4 Beats spielt er reduzierten Pop/Rock/Folk. "Fire" startet über einem stoischen Beat und gewinnt durch eine merkwürdige Synthilinie, "Hangover Days" ist irgendwie lahm und hat keine gute Songidee, "Brownie Hawkeye" schleicht katzenhaft dahin, wird aber trotzdem kein Beatles-Song. Besser ist das wehmütige "We All Loose One Another" mit einer nostalgischen Geigenlinie und leichtem Country-Schmelz, oder das gut losrockende "I'll Bring The Sun"

So bleibt bei den meisten Song der eindruck: nett, tut keinem weh, aber es fehlt der zündende Funke, der das Feuer entfacht. Wo Broken Social Scene zum Teil etwas über das Ziel hinaus schießt und zu vieles auf einmal will, so fehlt genau dieser überbordende Wahnwitz diesem Werk.

Also, lasst Bob in der Schublade, bis wirklich mal einer daherkommt, der die schwere Krone tragen kann. OK?
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am 31. Oktober 2006
Nun, in der tat. Ein vergleich mit dylan & co. ist sicherlich irreführend. Dennoch ist idols of exile ein fertiges, gutes album. Es ist einfach etwas "pop". Nicht zu schlau und nicht so seicht, dass man es im plattenschrank verstecken müsste. Es darf auch mal laufen, wenn die freundin da ist und es ist echt und es ist gut. Kein reißer, aber doch gelungen. Ich wäre nicht so arg kritisch und würde sagen, für dieses genre sehr gut und deshalb 4 wohlveridente sterne!
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