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am 27. Mai 2007
Die beiden palästinensischen Automechaniker, Khaled und Said, scheinen eigentlich sehr entspannt und aggressionsfrei zu sein, obwohl sie Ärger mit ihrem Chef haben. Dennoch gehören sie einer Terroristenorganisation an, von der sie als Selbstmordattentäter auserwählt werden. Sie verbringen den letzten Abend in ihren heilen Familien, bevor es nach Tel Aviv gehen soll. In derselben Nacht besucht Said eine junge Frau, die Tochter eines "Märtyrers", die länger im westlichen Ausland gelebt hat und in Said verknallt ist. Sie diskutieren über die Legitimität von Gewalt im Kampf gegen die israelische Unterdrückung, Saids eigener Vater war Kollaborateur der Israelis. Glattrasiert und in teure Anzüge gesteckt bringt man Khaled und Said an die Grenze, nachdem man ihnen Sprengstoffgürtel angelegt hat. Als plötzlich Militär auftaucht, flüchtet Khaled zurück und Said irrt alleine mit dem Sprengstoff durch die Gegend. Man denkt schon darüber nach Said zu liquidieren, weil man ihn für einen Verräter hält, doch man lässt Khaled losziehen, um Salid zu finden und das Attentat doch noch durchzuziehen.

Der Film wirkt äußerst authentisch, teilweise sogar wie ein Dokumentarfilm. Auch ist es legitim die menschliche Seiten des Bösen zu zeigen, weil niemand wirklich aus Lust an der Bosheit handelt, sondern eher aus der verqueren Moral heraus, die er sich zurechtgezimmert hat. Vor allem Said verkörpert die Zweifel an der eigenen Mission ganz gut, obwohl man die innere Zerrissenheit nicht drastisch genug darstellen kann, geht es schließlich um nicht weniger als die Opferung des eigenen Lebens und das unzähliger Unschuldiger. In der zweiten Hälfte des Films wird dann leider jeder Realitätssinn zugunsten einer von Pathos und klischeehaften Dialogen triefenden Handlung geopfert. Allmählich wurde mir klar, warum der Film mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde.
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am 28. Oktober 2006
Durch die vielen positiven Kritiken in den Medien waren wir schon etwas enttäuscht von dem Film.

Zum Positiven:Man hat sich einen recht guten Eindruck machen können, wie sich die Palästinenser fühlen. Ihre täglichen Probleme, Ängste.

Mängel: Man hat viel zu wenig über Planungen, Hintergründe von solchen Anschlägen erfahren.

Aus der Geschichte von den 2 Freunden die ausgewählt wurden, hätte man noch wesentlich mehr machen können. Vor allem die Beziehung zu der Frau, die mit friedlichen Mitteln gegen die Besatzer kämpft, dass Sie noch stärker in die Story eingebunden wird.
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