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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Made by Clint Eastwood!
Die ehemaligen Sandkastenfreunde Jimmy (Sean Penn), Dave (Tim Robbins) und Sean (Kevin Bacon) treffen sich nach dem Tod von Jimmys ältester Tochter Katie (Emmy Rossum) wieder. Sean ist Polizei-Ermittler, der auf den Mordfall angesetzt ist und beunruhigenden Beweise ans Tageslicht fördert. Während Jimmy das Gesetz in die eigene Hand nimmt, um den Mörder...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2009 von Amigo Del Sol

versus
16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber keine Referenz
Diese Review bezieht sich ausschliesslich auf die Bild-Qualität der Blu-Ray, nicht des Films an sich!

Bereits nach wenigen Minuten war ich über die Bildqualität von "Mystic River" etwas überrascht. Auch wenn der Streifen insgesamt nicht ganz neu ist ist, erschien mir die Umsetzung anfangs als recht gelungen.

Eine deutliche...
Veröffentlicht am 27. April 2010 von Ralf Leicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Made by Clint Eastwood!, 6. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (DVD)
Die ehemaligen Sandkastenfreunde Jimmy (Sean Penn), Dave (Tim Robbins) und Sean (Kevin Bacon) treffen sich nach dem Tod von Jimmys ältester Tochter Katie (Emmy Rossum) wieder. Sean ist Polizei-Ermittler, der auf den Mordfall angesetzt ist und beunruhigenden Beweise ans Tageslicht fördert. Während Jimmy das Gesetz in die eigene Hand nimmt, um den Mörder seiner Tochter zu fangen. Dave hingegen, hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, die nicht nur die ehemalige Freundschaft der drei Jungs belastet hat, sondern alle drei bis in die Neuzeit verfolgt...

"Mystic River" von Meisterregisseur Clint Eastwood, ist ein vielschichtiges Drama, dass nicht nur durch eine intelligente Story glänzt, sondern auch wirklich großartige Darsteller zu bieten hat. Allen voran liefern Sean Penn und Tim Robbins eine sehr starke Performance ihres Könnens ab. Neben der gewohnt ruhigen Inszenierung, schafft es Eastwood gekonnt die Spannungsschraube nach oben zu drehen. Hierbei liegt der Fokus klar auf Jimmy (Sean Penn), der von Rachegelüsten getrieben ist und jeden Augenblick zu explodieren scheint. Immerhin ist er im Gegensatz zu Polizist Sean, auf der anderen Seite des Gesetzes angesiedelt. Sean (Kevin Bacon) überzeugt als gescheiterter Mann und fähiger Cop, den wohl einzig und allein sein Job Antrieb verleiht. Dave (Tim Robbins) hingegen sticht für mich bei drei guten Hauptdarstellern aber ein wenig hervor, seine gebrochene und unergründliche Persönlichkeit überzeugt restlos. Auch ist er ein gelungener Puffer zwischen den kriminellen Aussteiger Jimmy und dem Ermittler Sean. Auch Nebendarstellerin Marcia Gay Harden, als Daves Ehefrau ist ein starker Pendant zum grandiosen Tim Robbins.

Die Story zieht den Zuschauer schnell in seinen Bann. Die Anfangs vermeindlich vorhersehbare Entwicklung der Handlung, liefert genug Wendungen, so dass man am Ende die Auflösung kaum noch erwarten kann. Außerdem gelingt es Clint Eastwood, die Stärken seiner Darsteller gekonnt auszuspielen, so dass diese förmlich zur Höchstform auflaufen. Ein ganz starkes Filmwerk, Herr Eastwood! - 5 Sterne.
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotionales Meisterwerk!, 8. November 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
Nachdem ich diesen Film gesehen hatte, kam ich zu dem Schluss, dass Sean Penn einer der besten Schauspieler aller Zeiten ist. Seine Art zu spielen hat mich teilweise so berührt, dass mir ganz automatisch die Tränen gekommen sind. Aber nicht nur Sean Penn, sondern der gesamte Film ist einfach die geballte Emotion. Eigentlich geht es in diesem Film hauptsächlich um den Mord an Katie, Jimmys (Sean Penn) Tochter. Aber das rückt sehr bald in den Hintergrund, denn bald stellt man fest, dass man viel mehr von den Charakteren und ihren (meist dunklen) Geheimnissen fasziniert ist. Auch, wenn jeder einzelne Schauspieler in diesem Meisterwerk einfach großartig ist, kommt man nicht umhin, Sean Penn besonders hervor zu heben. Und das muss ich an dieser Stelle auch nochmals tun. Er ist teils liebender Ehemann und Geschäftsmann, teils trauender Vater und teils „Befürworter" des Gesetzes der Straße. Jimmy ist sowohl ein sehr ernsthafter als auch ein unbekümmerter und lässiger Typ. Die Szene, in der Jimmy von Sean erfahren möchte, was mit seiner Tochter passiert ist, ist die intensivste und emotionalste des ganzen Films. Aber auch während des restlichen Films stellt Sean Penn sein schauspielerisches Können wieder und wieder unter Beweis.
An dieser Stelle nun noch ein bisschen mehr zur Handlung von „Mystic River". Jimmy, Sean (Kevin Bacon) und Dave (Tim Robbins) waren als Kinder die besten Freunde. Eines Tages wird Dave entführt und sexuell missbraucht. Als Erwachsene begegnen sich die drei zwar ab und zu noch, reden aber nicht viel. Bis der Mord an Jimmys Tochter die Wege der drei immer öfter kreuzen lässt. Vor allem natürlich, da Sean der zuständige Cop für diesen Mordfall ist, und Dave selbst sogar bald unter Verdacht fällt. Während des Films lüften sich nach und nach immer mehr Geheimnisse der ehemals besten Freunde, und bald merkt der Zuschauer, dass jeder von ihnen eine dunkle Vergangenheit und/oder seine Leiche im Keller hat.
Manche würden vielleicht sagen, dass das Ende von „Mystic River" ziemlich unspektakulär ist...doch das ist ein Film, in dem die kleinen Dinge wichtig sind. Filmgucker, die gerne auch mal an der Oberfläche kratzen, sich gerne ernsthaft Gedanken über eine Story machen, und nicht nur große Explosionen und geballte Action brauchen um einen Film genießen zu können, werden in „Mystic River" das Meisterwerk entdecken, das der Film auch wirklich ist. In das Genre „Thriller" würde ich „Mystic River" nicht unbedingt einstufen, sondern eher als zwischenmenschliches Drama. Ein Drama, das einen nicht mehr so schnell loslässt, wenn man sich erst einmal in die Tiefen des Mystic River begeben hat. Ein weltklasse Film, der so einige Oscars verdient hätte!
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das große Schweigen, 3. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
10 Jahre ist es her, seit Clint Eastwood sich selbst mit Erbarmungslos ein Denkmal setzte. Für viele war damit der Zenit seines Schaffens erreicht und die Schauspielerlegende zementierte entgültig ihren Ruf als Regie-As, daß seinen Vorbildern Siegel und Leone ebenbürtig war.
10 Jahre hat es gedauert, bis Eastwood seinem Spätwestern einen würdigen Nachfolger liefern konnte, auch wenn in der Zwischenzeit einige recht solide Filme entstanden, die seine vielseitigen Talente unterstreichen (Eastwood komponiert auch Filmmusik).
Ein Mord, drei ehemalige Jugendfreunde, die völlig unterschiedliche Wege gegangen sind, und dunkle Geheimnisse, die in einer Kleinstadt lauern: dies sind die Zutaten für Mystic River. Und, als ob es nie anders gewesen wäre, erzählt Clint Eastwood seine düstere Geschichte einer (beinahe) totgeschwiegenen Vergangenheit dermaßen altmodisch, daß sich sogar das Warner Bros. Logo in scharz-weiß präsentiert.
Eastwood ist ein Regie-Meister alter Schule, der es ruhig und langsam angeht - eine längst vergessene Technik des Spannungsaufbaus. Er geht sachte mit seinen Schauspielern um, denn als solcher weiss er selber, wie wichtig eine gute Führung dieser ist. So bringen Sean Penn und Tim Robbins eine unvergleichliche darstellung, die einem eine solche Angst einjagt, daß man nicht mehr Opfer von Täter zu unterscheiden weiß. Sogar Lawrence Fishburne spielt mit einer gewissen Würde, die Matrix Revolutions schon wieder vergessen macht (hier zeigt sich übrigens, daß es von Vorteil ist, Drehbücher vorab zu lesen).
Nebenbei ist man angenehm überrascht, grosses amerikanisches Kino ohne teure Computereffekte und Bullet-Time-Effekten, dafür mit guten Darstellern und einer glaubhaften (und bööösen) Story gesehen zu haben.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Meilenstein in Eastwoods Regiekarriere, 4. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
Angesichts der vielen Kritiken spare ich mir eine Wiederholung der Inhaltsangabe und komme gleich zum wesentlichen. Mystic River ist ohne Übertreibung einer der besten Filme der letzten Jahre. Viel wurde ja schon über die Besetzung gesprochen, und ohne Frage sind die Oscargewinne für Tim Robbins und Sean Penn Indiz genug dafür, das Clint Eastwood für diesen Film einen Besetzungsgscoup par excellence gelandet hat. Überhaupt ist dieser Film das beste Beispiel dafür, das es nicht (immer) auf Getöse, Action und Spezialeffekte ankommt. Hier wird Spannung mit einem grandiosen Drehbuch erzeugt und einer Story die wirklich unter die Haut geht. Über das Ende kann und sollte man diskutieren; das dieser Film wertungsfrei bleibt und nicht moralisieren will, macht ihn nur besser. Gute Filme polarisieren immer auch den Geschmack der Zuschauer oder kontrapunktieren den jeweiligen Zeitgeist und Mystic River bildet da keine Ausnahme. Sehr gut gefallen haben mir auch die Kameraarbeit und die Musik; aber neben den alles überragenden Leistungen der gesamten Schauspielerriege fällt das beim ersten Schauen kaum auf. Clint Eastwood war schon damals reif für den Oscar, den er nun mit Million Dollar Baby verdientermaßen und erneut gewonnen hat. Ein Meisterwerk, nicht mehr und nicht weniger. Für das doch etwas magere und redundante Bonusmaterial müßte man normalerweise einen Stern weniger vergeben aber für mich persönlich überwiegen die tiefen und postive Eindrücke, die der Film bei mir hinterlassen hat mehr
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Schuld, Trauer und blindem Hass, 17. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (DVD)
Irgendwann in den sechziger oder siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts im Arbeiterviertel von Boston, Massachusetts. Die Jungs Jimmy, Sean und Dave spielen auf der Straße Hockey. Da kommt Jimmy auf die Idee, sie könnten ihre Namen in den noch feuchten Zement des Gehweges schreiben. Gesagt getan, doch plötzlich steht ein Mann hinter den Jungs, scheinbar ein Cop in Zivil, und stellt sie dafür zur Rede. Schließlich fordert er Dave auf in sein Auto zu steigen und fährt mit ihm weg. Tagelang bleibt Dave verschwunden, dann taucht er wieder auf. Es ist ihm gelungen zu fliehen. In der Zwischenzeit war er von dem Mann und seinem Freund in einem Keller sexuell missbraucht worden. Wieder und immer wieder.

Jahre später; Jimmy, Sean und Dave sind längst erwachsen. Jimmy betreibt einen kleinen Laden, hat eine glückliche Familie und liebt seine neunzehnjährige Tochter Katie über alles. Doch das Glück wird jäh zerstört, als Katie zunächst verschwindet und dann tot aufgefunden wird. Sean ist bei der Mordkommission. Er wird mit dem Mordfall betraut. Seine Arbeit beansprucht ihn so sehr, dass seine Frau ihn verlassen hat. Die alte Geschichte. Dave ist ein Wrack. Er ist nie über die Ereignisse in seiner Kindheit hinweg gekommen. Am Abend vor dem Leichenfund kommt er blutüberströmt nachhause. Er sei überfallen worden, sagt er, und habe den Räuber möglicherweise totgeschlagen. Doch in der Zeitung steht nichts davon.

Jeder macht sich seinen Reim auf das was er weiß und erfährt und so auch wir Zuschauer. Wir erleben Jimmy Markum (Sean Penn) wie er zwischen Trauer und Wut zerrissen wird und fühlen mit ihm. Wir folgen Detective Sean Devine (Kevin Bacon) und seinem Partner (Laurence Fishburne) bei ihrer Ermittlungsarbeit und erfahren Stück für Stück die Fakten und Zusammenhänge. Und wir beobachten Dave Boyle (Tim Robbins), mit dem wir natürlich Mitleid haben, der uns aber doch in Wahrheit zu fremd ist um mit ihm fühlen zu können. Es sind die großartigen schauspielerischen Leistungen vor allem von Tim Robbins und Sean Penn, die das möglich machen. Aber auch der Großteil der restlichen Besetzung agiert über dem Durchschnitt, allen voran Marcia Gay Harden als Daves Frau Celeste.

Und es ist zudem die brillante Regie von Clint Eastwood, die uns in die Psyche der Figuren eintauchen lässt und uns den oft allzu geraden Pfaden menschlichen Urteilsvermögens folgen lässt. Denn das ist "Mystic River" vor allem; ein Psychogramm. Es ist auch ein Krimi, Thriller und Drama, wenn wir schon Schubladen bemühen wollen. Wer aber auf ein reines Whodunit aus ist, wird sich hier überfordert fühlen. Und wer Verfolgungsjagden oder Explosionen braucht, um aus seinem mentalen Nirvana gerissen zu werden, wird sich hier langweilen. Dabei lullt uns Eastwood nicht mit dem sicheren Sieg der Gerechtigkeit ein. Verlierer bleiben Verlierer, und das ist tröstlich für die Gewinner. Aber auch verstörend für die, die weiter denken.

Wer hätte gedacht, dass Dirty Harry mal zu einem der interessantesten und begnadetsten Regisseure Hollywoods avancieren würde? Und als sei das noch nicht genug, komponiert er auch noch seine Filmmusik selbst. Und das gar nicht so schlecht. Es handelt sich hier um eine eigentlich recht einfache, melancholische Melodie, die aber sehr effektvoll und einfühlsam arrangiert und orchestriert wurde. Das akustische Tüpfelchen auf dem "i" dieses Films ("Mystic River" von Clint Eastwood).

Bild und Ton (Deutsch und Englisch in Dolby 5.1) der Einzel-DVD sind sehr gut. Untertitel gibt es ebenfalls in Deutsch und Englisch, jeweils auch für Hörgeschädigte. Als Extras gibt es nur Audiokommentare von Tim Robbins und Sean Penn.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leise, aber gewaltig, 9. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
Daß "Mystic River" mit zwei Oscars für die männlichen Haupt- und Nebendarsteller bedacht wurde, muß hier wohl nicht mehr gesondert erwähnt werden. Daß Clint Eastwood über die Jahrzehnte hinweg ebenfalls zu einem großartigen Regisseur aufgestiegen ist, der den Vergleich mit den ganz Großen nicht zu scheuen braucht, wohl auch nicht. Neu ist allerdings, daß "Dirty Harry" sich auch im Komponieren von Filmmusik versucht...
Mystic River basiert auf der gleichnamigen Novelle von David Lehane und erzählt die Geschichte dreier Jugendfreunde, die durch ein schreckliches Ereignis mehr und mehr auseinanderdriften und durch eine ebenso furchtbare Begebenheit auf einmal wieder miteinander konfrontiert werden. Im Mittelpunkt des ersten Ereignisses steht Dave, der im zarten Alter von 11 Jahren mitten am Tag auf offener Straße von zwei Fremden entführt und solange mißbraucht wird, bis ihm die Flucht gelingt. 28 Jahre später ist es Jimmy (Sean Penn), der durch den Mord an seiner Tochter ins Blickfeld gerät.
Was diesen Film zum Thriller bzw. Drama macht, ist die zunächst bestehende (durchaus bewußt eingesetzte) Unschärfe seiner Charaktere: zu Daves Hintergrund (Tim Robbins) kennen wir nur die ersten fünf Minuten des Films, seine Entführung. Wir wissen auch, daß Dave - vordergründig - ein liebevoller Familienvater und Baseballfan ist. Doch wie sehr die Entführung aus Kindheitstagen wirklich an ihm nagt, das erfahren wir erst nach und nach durch den Irrgarten aus Ungereimtheiten über sein Alibi in der Mordnacht, in den er sich selbst begibt und der ihn schließlich für Jimmy und selbst Daves Ehefrau zum Hauptverdächtigen im Mordfall von Jimmys Tochter werden läßt. Jimmy ist ebenfalls so undurchsichtig wie die Sonnenbrille, die er trägt. Seine öffentlichen Rollen als Ladenbesitzer und gläubiger Katholik verbergen seine private kriminelle Vergangenheit ebenso wie die Kleidung seine Tattoos. Selbst der ermittelnde Cop und Dritte im Bunde Sean (Kevin Bacon) hat mit der Vergangenheit zu kämpfen, die ihn jedesmal aufs neue einholt, wenn seine Exfrau ihn anruft, jedoch kein Wort zu ihm spricht. Die Frauen spielen also ebenfalls eine tragende Rolle in diesem Film: da haben wir die schweigende Frau von Sean, die seltsam dominant anmutende Zweitfrau Jimmys sowie Daves Ehefrau, ein einziges Nervenbündel, das jederzeit zu zerbrechen droht.
Mystic River glänzt vordergründig durch eine astreine Story, eine solide Regiearbeit und einen einfach nur nervenzerfetzenden Höhepunkt. Hintergründig weiß der Film vor allem durch die hervorragende schauspielerische Leistung zu begeistern, die den Zuschauer bei allen drei Hauptcharakteren ständig zwischen Sympathie und Antipathie wie ein Pendel schwanken läßt. Da mich Sean Penns schauspielerische Leistung persönlich allerdings etwas enttäuscht, muß ich den von Werwölfen und Vampiren brabbelnden Tim Robbins ohne Zweifel zum Helden des Streifens krönen, dessen Leistung von Grund auf überzeugt und die berechtigterweise prämiert wurde. Einen komischen Geschmack hinterlassen allerdings der überaus klischebeladene irische Mob um Jimmy sowie das unfertig wirkende Filmende. Von den Special Features auf der zweiten DVD bin ich leider etwas enttäuscht; bspw. kommen die beiden Oscarpreisträger auf dem Audiokommentar nicht zu Wort. Ansonsten wartet die zweite DVD mit den mittlerweile für eine Veröffentlichung üblichen, aber durchaus soliden Standardfeatures auf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Thriller!, 27. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
Ich hatte vorher von diesem Film nicht viel gehört, nur das er mal für den "Besten Film" bei der Oscarverleihung nominiert war, aber ich habe diese DVD gekauft, weil ich nun wissen wollte wie nun wirklich dieser Film ist.
Ich muss sagen, dass dieser Film einfach nur "grandios" ist und auch wirklich bis zur letzten Minute spannend ist.
Alle Schauspieler haben wirklich auch eine super Leistung gezeigt die auch mich im Film gefesselt haben, hinzu muss ich dazu auch Sean Penn etwas hervorheben, weil er doch wirklich am besten seine Rolle gespielt hat und dafür auch einen Oscar für den "Besten Hauptdarsteller" bekommen hat. Hut ab.
Der Film selbst hat eine wirklich überragende Geschichte die auch bis kurz vor Ende des Filmes offen bleibt, doch dies schaut ihr euch am besten selbst an.
Dieser Film ist wirklich jedem zu empfehlen und sollte auch wirklich keinem Filmeliebhaber fehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurecht mit 2 Oscar's ausgezeichnet!, 6. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (DVD)
Fuer diesen Film erhielten sowohl Sean Penn (Jimmy) und Tim Robbins (Dave) einen Oscar. Kein Wunder, den beiden sind die Rollen wie auf den Leib geschneidert. Beide zeigen warum sie zu den besten Schauspielern ihrer Generation gehoeren. Die Stimmung vom Anfang bis zum Ende ist durchgehend duester und beklemmend, klar muss der Film gut sein dachte ich mir, den schliesslich hat ihn Clint Eastwood gemacht. Auch Kevin Bacon glaenzt in seiner Rolle als Sean, er ist fuer mich sowieso ein Schauspieler der von zu vielen unterschaetzt wird und zu wenig aufmerksamkeit bekommt. Mystic River ist bestimmt kein Film den man sich gemuetlich am Abend mit Popcorn und der Familie anschauen sollte, man muss schon in der richtigen Stimmung dafuer sein und den Film komplett auf sich wirken lassen. Die Geschichte wird vor allem leise und still erzaehlt ohne Action oder Ballerei, das hat Mystic River auch gar nicht noetig, man kann dadurch noch besser auf die einzelnen Charaktere eingehen. Toll ist auch das der Film keinen Durchhaenger hat, er bleibt wirklich immer spannend da immer neue Erkenntnise ans Tageslicht kommen. Bis zum bitteren Ende zittert der Zuschauer mit, und denkt sich oft dabei: Nein, das muss doch jetzt wirklich anders kommen... oder kann das wirklich so passiert sein? Clint Eastwood zeigt die menschlichen Abgruende die durch Wut, Trauer und verlorener Unschuld zum Vorschein kommen.

Fazit: Ein Thriller mit tollen Schauspielern und einer packenden Story ohne viel Schnickschnack reicht manchmal schon aus um ein grandioser Film zu werden. 5 Sterne!
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Schauspieler in einem packenden Film!, 26. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Mystic River [Blu-ray] (Blu-ray)
Die ehemaligen Sandkastenfreunde Jimmy (Sean Penn), Dave (Tim Robbins) und Sean (Kevin Bacon) treffen sich nach dem Tod von Jimmys ältester Tochter Katie (Emmy Rossum) wieder. Sean ist Polizei-Ermittler, der auf den Mordfall angesetzt ist und beunruhigenden Beweise ans Tageslicht fördert. Während Jimmy das Gesetz in die eigene Hand nimmt, um den Mörder seiner Tochter zu fangen. Dave hingegen, hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, die nicht nur die ehemalige Freundschaft der drei Jungs belastet hat, sondern alle drei bis in die Neuzeit verfolgt...

"Mystic River" von Meisterregisseur Clint Eastwood, ist ein vielschichtiges Drama, dass nicht nur durch eine intelligente Story glänzt, sondern auch wirklich großartige Darsteller zu bieten hat. Allen voran liefern Sean Penn und Tim Robbins eine sehr starke Performance ihres Könnens ab. Neben der gewohnt ruhigen Inszenierung, schafft es Eastwood gekonnt die Spannungsschraube nach oben zu drehen. Hierbei liegt der Fokus klar auf Jimmy (Sean Penn), der von Rachegelüsten getrieben ist und jeden Augenblick zu explodieren scheint. Immerhin ist er im Gegensatz zu Polizist Sean, auf der anderen Seite des Gesetzes angesiedelt. Sean (Kevin Bacon) überzeugt als gescheiterter Mann und fähiger Cop, den wohl einzig und allein sein Job Antrieb verleiht. Dave (Tim Robbins) hingegen sticht für mich bei drei guten Hauptdarstellern aber ein wenig hervor, seine gebrochene und unergründliche Persönlichkeit überzeugt restlos. Auch ist er ein gelungener Puffer zwischen den kriminellen Aussteiger Jimmy und dem Ermittler Sean. Auch Nebendarstellerin Marcia Gay Harden, als Daves Ehefrau ist ein starker Pendant zum grandiosen Tim Robbins.

Die Story zieht den Zuschauer schnell in seinen Bann. Die Anfangs vermeindlich vorhersehbare Entwicklung der Handlung, liefert genug Wendungen, so dass man am Ende die Auflösung kaum noch erwarten kann. Außerdem gelingt es Clint Eastwood, die Stärken seiner Darsteller gekonnt auszuspielen, so dass diese förmlich zur Höchstform auflaufen. Ein ganz starkes Filmwerk, Herr Eastwood! - 5 Sterne.

Die Blu-Ray-Version von "Mystic River" liefert eine wunderbare Bild- und Tonqualität ab. Beim Bild hatte ich allerdings die meiste Zeit den Eindruck, dass hier noch eine kleine Steigerung möglich gewesen wäre. Die Tonqualität ist sehr gut und sollte bei diesem dialoglastigen Film eine gute Surround-Anlage nicht allzu sehr überfordern. Daher gibt es knappe 5 Sterne für die Blu-Ray.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mach's noch einmal, Clint !, 15. August 2004
Von 
Jan Ruths "weiserriese" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
Nach dem grandiosen Spätwestern "Erbarmungslos", welcher bis dato als Clint Eastwoods Meisterwerk galt, kam lange nichts Bewegendes mehr, nur solide Regiearbeiten wie etwa "Absolute Power" oder bestenfalls Amüsantes mit den "Spacecowboys".
Mit "Mystic River" ist Eastwood ein Film gelungen, der seinem vielgelobten Western beinahe den Rang abläuft: ein leiser, langsamer Film - aber von überwältigender emotionaler Wucht. Zur Wirkung des Films hat für mich auch der einfache, aber äußerst wirkungsvolle Score beigetragen, für den Clint Eastwood hier erstmals selbst verantwortlich zeichnete - ich bekomme jedesmal eine Gänsehaut, wenn ich nur an die Musik denke!
Die hochkarätige Besetzung, von der andere nur träumen können, tut ihr übriges zum Gelingen dieses Meisterwerks, wobei ich einem Vorredner darein zustimmen muß, daß die Leistung Sean Penns mich noch am wenigsten überzeugt hat - entweder ist sein "Spiel" so minimalistisch, daß man es nur unter der Lupe wahrnehmen kann, oder ich kann es nicht erkennen. Für mich ist er auch hier einfach nur Sean Penn, das aber macht er wie immer ziemlich gut!
An der Umsetzung auf DVD gibt es nicht viel zu meckern - natürlich hätte man sich bei den Extras noch ein wenig mehr und anderes gewünscht, aber selbst wenn diese DVD nur in Klopapier eingewickelt gewesen wäre, hätte ich sie gekauft: es ist einer der besten Hollywood-Filme der letzten Jahre.
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Mystic River
Mystic River von Clint Eastwood (DVD - 2006)
EUR 15,50
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