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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen This is not our last goodbye...
Das neue Album von Katatonia, für mich eines der musikalischen Höhepunkte des Jahres 2006.

Im Vergleich zu den älteren Alben, ist das neue Werk der Schweden eine ganzes Stück härter ausgefallen. Der Gesang ist sehr monoton gehalten und wird ab und zu von Growls unterstützt. Der Aufbau der Songs ist noch besser konstruiert als bei...
Veröffentlicht am 22. Januar 2007 von Amphibian

versus
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3.0 von 5 Sternen Tolles Album, aber nicht deren Meilenstein
Ich als Jemand, der erst spät zu Katatonia gefunden hat, habe naturgemäß einen anderen Blickwinkel auf die Band wie sie viele andere vielleicht haben mögen.
Angefangen mit der CD "Dead End Kings" - welchen ich wirklich abgöttisch gut finde - muss ich sagen, dass die Platte "Great Cold Distance" stellenweise das Niveau zweifelsfrei halten...
Vor 10 Monaten von Patrick S. veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen This is not our last goodbye..., 22. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: The Great Cold Distance (Audio CD)
Das neue Album von Katatonia, für mich eines der musikalischen Höhepunkte des Jahres 2006.

Im Vergleich zu den älteren Alben, ist das neue Werk der Schweden eine ganzes Stück härter ausgefallen. Der Gesang ist sehr monoton gehalten und wird ab und zu von Growls unterstützt. Der Aufbau der Songs ist noch besser konstruiert als bei den älteren Scheiben, komplex und umfassend, was mir The Great Cold Distance noch sympatischer macht. Die Musik schafft es einen großen Spannungsbogen aufzubauen, in manchen Stücken wird man von plötzlich einsetzenden Gitarrengewittern völlig überrascht.

Eine Veränderung und Entwicklung hinsichtlich der älteren Alben ist nicht abzustreiten. Doch wird nicht jeder an diesem härteren und packenden Stil gefallen finden.

Für The Great Cold Distance muss man sich mehr Zeit nehmen, als für die Vorgänger, aber diese Zeit ist gut investiert. Für mich ist die CD zu einem ständiger Begleiter geworden. Auch nach längerer Zeit, ist das Album nicht meinem CD-Player entwichen.

Ausfälle gibt es keine, Höhepunkte schon und zwar ziemlich viele. Zum einen wäre da das Opener "Leaders", eines der härtesten Stücke gleich zu Beginn. "Soil's Song" ist gegensätzlich ziemlich ruhig gehalten, der monotone Refrain der sich in Unendlichkeit ausbreitet hat eine starke Atmosphäre. "Consternation" weiß mit rhytmischen Wechsel von härte, bedrückender Zärtlichkeit und verzerrtern Stimmen zu gefallen.

"Rusted" löst ähnliche Begeisterung wie "Soil's Song" aus und repräsentiert den depressiven Sound von Katatonia im vollem Maße. Absolutes Highlight ist für mich "Increase". Jonas hat eine sehr emotionale Stimme die berührt ohne groß herumzuschnulzen und das macht sich in "Increase" am meisten bemerkbar. Unglaublich packend.

Zuletzt wäre da noch "The Itch", anfangs auf Stille bedacht und dann dieser schlagartige Wechsel - großartig! Auch der ruhige Mittelteil weiß zu begeistern.

Hervorzuheben wären noch die Lyrics, sie sind im Stil der älteren Songs geschrieben und das ist auch gut so. Eine Spur persönlicher vielleicht, aber ich man kann deutlich erkennen, dass diese von Katatonia stammen.

Zusätzlich angemerkt, die Aufnahmequalität ist wirklich top. Daran sollten sich andere Künstler ein Beispiel nehmen.

The Great Cold Distance ist nicht unbedingt das beste Album für Einsteiger, da empfehle ich eher den Vorgänger. Die Jungs haben abermals ein düsteres Meisterwerk erschaffen. Emotionale Songs die erstickende Atmosphäre aufbauen. Es taucht zu keinem Punkt ein Fünkchen Licht auf, hier ist man voll und ganz von Schwärze umringt.

Was soll ich noch denn noch sagen? Achja. Kaufen!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhaft schön!, 22. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: The Great Cold Distance (Audio CD)
Düster, dunkel, melancholisch und ausweglos scheint sie, die morbide Welt in die KATATONIA den willenlos hörigen Zeugen auf „Great Cold Distance“ mit Hilfe eines, auf schwebenden Grooves balancierenden „Leaders“, überaus stilvoll geleiten. Der Himmel wolkenbehangen, es regnet sinnflutartig, der hereingebrochene Herbst will nicht loslassen und dennoch, dort ganz hinten am Horizont sind erste Sonnenstrahlen zu sehen....wir werden überleben!
Nach Hilfe und Erlösung flehende Kompositionen, steril, unnahbar kühl und dennoch harmonisch, hoffnungsvoll und lebensbejahend. Ausgereifte Ohrwürmer voller extravaganter Klasse. Hypnotisch ohne Hektik. Jederzeit durchdacht. Unergründlich geheimnisvoll und doch so schlüssig. Große Melodien, kompositorischer Anspruch. Unergründlich musikalisches Spektrum stilvoll verpackt in perfekte Produktion und geniales Artwork.
Wehmütig flehende Kompositionen oberster Güte. Überragend, leidend, beeindruckend vorgetragen bei subtilen Ausnahmemomenten wie „Deliberation“, „My Twin“ oder „Increase“. Unantastbar avantgardistische Darbietung des ureigenen Sounds einer Band, deren unvergleichliche Kunst man für sich alleine stehen lassen muss. Kunst die man mit der Leichtigkeit einer ANATHEMA Schwermut, der Melancholie eines morbiden Keith Caputo, getragen von wabernden Grooves und emotional, einfühlsam, hypnotischer Virtuosität umschreiben kann, um ihr im selben Atemzug nicht gerecht zu werden. Reife, vielseitige Ohrwürmer die es zu entdecken gilt, extravagante Soundteppiche, umwoben von einer emotional einfühlsamen Stimme. Hoher Anspruch!
„The Great Cold Distance“, eine sanft zerbrechliche – fast unnahbare – Schönheit. Die Welt von KATATONIA scheint mehr denn je eine ganz eigene, in die man sich, jegliche Zügel und Schubladen loslassend, fallen lassen soll, die man entdecken, verstehen und genießen muss.
Selten standen sich Trauer, Schmerz, Schönheit und Hoffnung so nahe. Unantastbar. Einzigartig. Unverkennbar. Kalt und Hart. Es gibt Hoffnung. Traumhaft schön!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Modern und ausgereift, 16. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: The Great Cold Distance (Audio CD)
mit diesen Worten trifft man das Album glaub ich ganz gut. Meiner Meinung nach ist es das perfekteste Album der Band, in songwriterischer sowie in produktionstechnischer Hinsicht. Mir persönlich fehlte bei den Vorgängern immer ein wenig der letzte Schliff in Punkto Gesang und Sound. Es stimmt zwar dass der Gesang monotoner ausfällt, trotzdem finde ich ihn diesmal perfekt vorgetragen sprich ohne Intonationsprobleme wie so oft zuvor. Positiv möcht ich auch erwähnen, dass die Songs fast alle einen Ohrwurmcharakter haben. Anspieltipps: Deliberation, Soils Song, My Twin, Increase, July, In the White
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Katatonia Album..., 21. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: The Great Cold Distance (Audio CD)
Katatonia kenne ich erst seit etwa 2 Monaten, aber nenne inzwischen 7 CDs mein Eigen und höre diese Musik wieder und wieder. Sie wird mir immer unverzichtbarer.

Hatte nie etwas von dieser Band gehört, wußte nur, dass mitunter sehr intererssante Sachen aus Schweden kommen. Seit einigen Jahren bin ich begeistert von Steven Wilson und Porcupine Tree und suche immer wieder mal nach neuen Bands in deren Umfeld. Da ich auch die härtere Schiene mag, bin ich sehr schnell auf Opeth gestoßen und war begeistert. Vor allem mag ich Akerfeldts cleane Stimme. Nachdem ich nicht nur über Steven Wilson, der von der Krativität der schwedischen Metal-Musiker begeistert ist, sondern auch über Mikael Akerfeldt auf Empfehlung, ja Achtung und Respekt für Katatonia gestoßen bin, und ich auch noch feststellte, dass Katatonia diesen Growl-Gesang nicht haben, den ich nicht mag, hab ich mir "Night Is The New Day" besorgt. Gut, gut, gut... ich war begeistert und hab mir kurze Zeit später ein weiteres Katatonia-Album besorgt, "Discouraged Ones", doch da war ich gelinde gesagt ziemlich enttäuscht, aber als ich feststellte, dass die Aufnahmen zu diesem Album wesentlich älter waren als ich ursprünglich dachte, machte ich noch einmal einen Versuch und holte mir das Vorgängeralbum des letzten Albums: "Live Consternation". Jetzt kenne ich die 3 Seiten, Epochen oder Stile von Katatonia und ich muss sagen, der Stil von "Live Consternation" gefällt mir am besten. Also holte ich mir als nächstes "Viva Emptiness" und kurz darauf "The Great Cold Distance" und war endlich am Ziel. War ich vorher schon sehr angetan aber skeptisch vor Überraschungen, so hat mich doch "The Great Cold Distance" schlichtweg umgehauen.

Hier stimmt alles: Das Cover, der Sound, die Stimmung, die Musik. Deliberation war bereits eins meiner Lieblingsstücke von "Live Consternation". Wie kann man nur solche Songs schreiben wie auch "My Twin", die fast schon kommerziell eingängig anmuten und doch so düster, tief und schwermütig daherkommen. Andere Stücke wie "Consternation", "Follower" oder "Increase" zeigen, dass Katatonia einen wirklich fantastischen Schlagzeuger haben. Herr Lijekvist peitscht die Songs voran und spielt mit einer unglaublichen Intensität und einem Druck, der einen mitreißen muss, dabei einfühlsam und immer absolut passend an den richtigen Stellen. Jonas Renkse tat gut daran, sich ganz auf das Singen zu konzentrieren und nach dem sehr blassen Dan Swanö der noch auf "Tonight's Decision" seinen Auftritt hatte, hat sich Katatonia hier sicher für den richtigen Mann an den Drums entschieden. Auf "The Great Cold Distance" gibt es - wie noch beim Vorgänger "Viva Emptiness" - keinen einzigen wirklich schwachen Song und nach inzwischen x-maligem Hören muss ich sagen, dass mir dei beiden Bonus tracks "Displaced" und Dissolving Bonds" am besten gefallen - schade dass die Texte nicht mehr abgedruckt sind.

Ach ja, wurde schon gesagt, aber ich muss es nochmals ausdrücklich bestätigen: Die Aufnahmequalität ist von Feinsten (feiner auch als bei "Night Is The New Day" - aber dort passt der nicht so ganz brilliante Sound auch besser zu der noch so viel düstereren Musik). Hier können sich wirklich einige professionelle Bands ein Beispiel nehmen.

Katatonia, hierzulande wohl noch eine Art Geheimtipp - die CDs sind hier auch nicht alle überall selbstverständlich zu kriegen - möchte ich nicht mehr missen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das absolute Über-Album!, 28. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Great Cold Distance (Audio CD)
An diesem Album schienen sich die Geister zu scheiden. Ich habe Kritiken gelesen, die es völlig zerrissen haben. Die konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Ich habe das Album nach dem Anspielen von 2 Songs sofort gekauft.
Das Album ist sicher schwer zugänglich, ich habe zwei Wochen gebraucht um mich richtig reinzuhören. Und in Folge dessen habe ich es 1,5 Jahre so gut wie JEDEN Tag gehört ohne das es ansatzweise langweilig wurde und finde doch keine angemessenen Worte es zu beschreiben. Mein subjektives Empfinden: es ist wütend und hart, traurig und zerbrechlich, Resignation wechselt sich mit Gefühlsausbrüchen ab. So entsteht eine bewegende emotionale Spannung, die durch den Kontrast zwischen fragilem Gesang und brachialen Instrumenten noch verstärkt wird. Tja, und andere werfen dem Album deshalb vor, der Gesang würde überhaupt nicht passen und alles kaputt machen. Für mich haben diese Kritiker einfach keinen Zugang gefunden und sind unfähig die Ursache bei sich selbst zu finden. Das Album ist meiner Meinung nach ein absolutes Meisterwerk, besteht fast nur aus Höhepunkten und Ausfälle gibt es garnicht.
Ich war noch niemals so gespannt auf das nächste Album einer Band.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kalt und dennoch packend, 3. März 2006
Rezension bezieht sich auf: The Great Cold Distance (Audio CD)
Die magische Zahl sieben legt ihren Schleier über die bald erscheinende, aktuelle Katatonia-Veröffentlichung. Sieben Studioalben und eine stete Entwicklung weg von den heftigen Klängen, hinein in melancholische Sphären der Hoffnungslosigkeit haben die Band zu der besonderen, düster expressiven Erscheinung gemacht, die sie heute ist. Fünf Musiker, an denen sich auch nach dem Erscheinen von “The Great Cold Distance“ sicher wieder die Geister scheiden werden. Ein musikalisches Paradox, vielleicht schon ein Kunstwerk. Eins, das den Kunstliebhaber entweder packt oder gähnen lässt. Ein Hauptgrund dafür dürfte der Gesang sein, den die einen von seiner Wirkung her als genial empfinden, wogegen andere hier mit Langeweile gestraft den CD-Wechsler betätigen. Was Katatonia auf dieser CD auch machen, über allem schwebt die ruhige, eintönige Stimme Jonas Renkses, die den Eindruck erweckt, der Mann habe bereits mit allem Hoffnungspendenden auf dieser Welt abgeschlossen. Ein Gänsehaut erzeugendes Gefühl von Einsamkeit und Verlassenwerden nimmt den Hörer vom ersten Ton an ein und lässt ihn während der kompletten zwölf Songs nicht mehr los. Dabei darf man nicht vergessen, dass die Instrumentenfraktion alles andere als monoton zu Werke geht. Es gibt in den Riffs und bei der Taktgestaltung immer wieder neckische und unaufdringliche Vertracktheiten, die zu einer überdachten Komposition beitragen. Die Leadgitarre malt hie und da durch unauffällige Melodien und Einzeltöne effektiv das Stimmungsbild der Songs aus und ergänzt die eh schon interessanten Harmonien, bzw. Disharmonien, mit denen die Band arbeitet. 'In Twin' ist die erste Singleauskopplung der Platte, die meiner Meinung nach jedoch eines der schwächeren Stücke auf “The Great Cold Distance“ ist. Ähnlich verhält es sich mit 'Soil's Song' - ein eigentlich langweiliger Rahmen, wird mit kunstvollem Inhalt und viel musikarchitektonischer Kenntnis zu einem Kunstwerk ausgebaut. Man beachte die Beckenarbeit, die sich in den Offbeats durch den Track windet. Die CD ist kalt und suggeriert Unnahbarkeit, wodurch sie die Bedeutung des Titels in Perfektion untermalt und begründet. Überdeutlich wird diese Kälte meiner Meinung nach in den letzten drei, sehr progressiven Stücken 'In The White', 'The Itch' und 'Journey Through Pressure', wo sie schon in einen Ausdruck der Abneigung entgleitet.
Wer “Viva Emptiness“ mochte, wird dieses Werk lieben. Der Weg des Vorgängers wird konsequent weiter beschritten, ohne allzu große Entwicklungen aufzuweisen. Die Instrumentenarbeit ist noch schlüssiger und konsequenter als auf dem 2003er Release. Einen Hit gibt es hier zwar nicht zu erwarten, dafür aber über 50 Minuten gekonnt inszeniertes Stimmungsschauspiel.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut gemacht, alter Schwede!, 12. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: The Great Cold Distance (Audio CD)
Welche Bands sind in der Top 5 von Jonas (seines Zeichens Sänger der Band)?

65 Days Of Static, Porcupine Tree und Dredg.

Genau - gut gewählt! Das sagt einiges - wer diese Bands mag, wird mit "The Great Cold Distance" seine Lieblings CDs erweitern. So erging's mir als ich Katatonia das erste Mal vor 2 Wochen auf dem WGT live sah - ohne ein Stück zu kennen - sofort begeistert war.

Soil's Song und My Twin sind hitverdächtig und werden auch Hörer erreichen, die nicht mit Metal aufwachen und abends ins Bett gehen.

5 Sterne gibts auch deswegen weil die Songs eben keine grosse, kalte Distanz aufbauen, sondern wirklich berühren ohne ins Gejammer abzugleiten wie z.B. bei vielen Gothrock Scheiben, das Songwriting musikalisch geradlinig sind, ohne banal zu werden.Beim mehrmaligen Hören kommen dann auch die kompositorische Feinheiten durch, erinneren mich an Opeth's Blackwater Park, aber ohne zu "progressive" und ausladend zu werden wie bei Porcupine Tree stellenweise.

The Great Cold Distance - genialer Titel übrigens.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Katatonia über sich selbst hinausgewachsen..., 15. März 2006
Rezension bezieht sich auf: The Great Cold Distance (Audio CD)
Katatonia sind ja bekannt dafür, dass sie sich ständig weiterentwickeln und inspirieren lassen. Diese Band tritt nicht auf der Stelle und versucht, sich immer wieder selbst zu übertreffen - wie Jonas Renkse (Sänger und Songwriter) selbst in einem Interview von sich gegeben hat.
Das Album rockt von der ersten Sekunde an. Viel Intro gibt es nicht, schon nach kurzen einstimmenden Klängen schmettern dem Hörer die neuen Gitarren von der polnischen Firma Mayones - wunderschöne Sonderanfertigungen - ihren unvergleichbaren kalten und kräftigen Sound um die Ohren. Und das in einer spielerischen und klanglichen Qualität, wie man es sehr sehr selten hört. Die Band kann zurecht stolz auf ihr jüngstes Werk sein.
Die Lieder sind viel zu abwechslungsreich und unterschiedlichst komponiert, um sie alle beschreiben zu können. Ich kann nur soviel sagen: Jedes Lied für sich hätte 10 Sterne verdient.
Artwork von Travis Smith. Genial. Katatonia wollte ein "kaltes Rot" als Hauptfarbe - an sich bereits ein Paradoxon - aber das Ergebnis ist wie immer bei Herr Smith unübertrefflich.
FAZIT: Vor allem rhythmisch haben Katatonia sehr stark gearbeitet - was für Musiklaien wohl anfangs sehr schwer zugänglich klingen dürfte. Aber hier mein Tipp: Licht aus - Stereoanlage auf vollen Saft - entspannen - genießen. Das Album wird jeden erreichen! 5 Sterne oder am liebsten mehr...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefgründige Dunkelheit, 13. März 2006
Rezension bezieht sich auf: The Great Cold Distance (Audio CD)
Schattig und düster zeigt sich das aktuelle Album von Katatonia, ohne Chance auf das durchdringen eines Lichtstrahls. War Viva Emptiness noch mit einigen dieser Momente versehen, so kommt The great cold distance wie eine Fahrt durch einen nie enden wollenden dunklen Tunnel vor. Mal leise, mal scheppernd, mal recht laut, jedes Lied ist von verschiedensten Elementen durchzogen. Viele Lieder stellen den Hörer anfangs auf eine Geduldsprobe, da sie so sperrig sind, das sie nicht sofort ins Ohr wollen. Doch schon bald und teilweise schon beim 2. Hördurchgang breitet sich das tiefe schwarz auch im eigenen Gefühlsleben aus. Es ist eine CD nach deren Hören man wohl kaum vor Freude strahlen kann, sie ist kalt und teilweise sehr verstört. Jonas Renske, das Mastermind hinter dem Mikro singt hier das ganze Album über sehr monoton, aber so gefühlvoll, das man seinen Texten gerne lauscht. Viel mehr als sonst steht er im Mittelpunkt, auch wenn an den Instrumenten wieder eine klasse Atmosphäre erzeugt wird, ist es gerade Renske, der die Stimmungen auf den Hörer loslässt. Ich kann mich momentan nicht mehr von dieser Platte entziehen, sie zieht mich vollkommen in ihren Bann.
Lieder herauszuheben ist schwierig, es ist nicht der Überhit drauf, muss aber auch nicht, da die einzelnen Songs am Stück einfach perfekt passen.
Am Stärksten sind sicherlich Leaders, Deliberation, My twin, July und Journey through pressure einzuschätzen. Aber ich habe die CD erst seit 3 Tagen und bin mir sicher das die anderen mir immer besser gefallen. ( Rusted höre ich zum Beispiel gerade und es ist ebenfalls ein Genuss... )
Entdeckt die CD selbst und eure Höhepunkte, es lohnt sich!
Auf das die ewige Finsternis niemals enden werde und Katatonia ein weiteres Album dieser Klasse einspielen werden.
Das Artwork ist ebenfalls mal wieder vom feinsten!
(Zusätzliche Überraschung: Beim Herausholen der CD dachte ich auch erst ich hab eine Playstation CD in der Hand, so ein stilistisches Designmittel sollte man öfter mal verwenden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 2. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Great Cold Distance (Audio CD)
Wer auf Melancholie pur steht hat hier ein wahres Meisterwerk gefunden, welches seinesgleichen sucht! 5+
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The Great Cold Distance
The Great Cold Distance von Katatonia (Audio CD - 2006)
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