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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen193
4,3 von 5 Sternen
Stil: Bügel|Ändern
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am 17. Mai 2011
Nach langer Zurückhaltung habe ich mir jetzt auch den AKG K 701 gekauft. Das Spitzenprodukt des österreichischen Traditionsherstellers AKG in Sachen Hifi-Consumer Kopfhörer.

Ich besitze seit einigen Jahren den 'kleinen' K 601 und bin sehr zufrieden mit diesem Hörer. Vor allem die sehr natürliche und weitgehend unverfärbte Wiedergabe hat mich schon immer überzeugt. Im Gegensatz zu meinem Beyerdynamic DT 990, der vor allem einen deutlich zu dicken Bass und etwas zu vorlaute Höhen generiert, bewegt man sich mit dem AKG sehr nahe an der musikalischen Wahrheit. Das ist am Anfang zwar wenig spektakulär, auf die Dauer merkt man aber, dass diese Natürlichkeit musikalisch richtig ist. Und vor allem erlaubt sie stundenlanges ermüdungsfreies Hörvergnügen. Der nach meiner Ansicht gute Tragekomfort trägt seinen Anteil dazu bei. Die ausgezeichnete Verarbeitung und die Auswahl hochwertiger Materialien unterstreichen den Premiumanspruch dieses Hörers. Auch kann man lobend erwähnen, dass die Spitzenprodukte von AKG (noch) nicht in Fernost produziert werden. Die tragen noch das Prädikat 'made in Austria'.

Damit empfiehlt sich der K 601 vor allem für anspruchsvolle Klassik- und Jazzhörer, denen Natürlichkeit und eine gute Räumlichkeit vor allen anderen Kriterien wichtig ist. Diejenigen, die es gerne sehr laut und spritzig mit viel Wumms untenherum mögen, sollten dagegen eher zu anderen Hörern greifen. Z.B. zu einem Beyerdynamic DT 990, den ich - zugegebenermaßen - auch mal gerne aufsetze, wenn ich knackige Rockmusik höre.

Warum also jetzt der K 701? Zur Beantwortung dieser Frage muss ich weiter ausholen...Einen direkten Vergleich zwischen verschiedenen Spitzen Kopfhörern konnte ich vor Jahren in einem dieser bekannten Jupiter-Märkte machen. Der Sennheiser HD 650 fiel gleich von vorne herein durch, der DT 880 von Beyerdynamik war schon nicht schlecht und der K 601 war mit dem deutlich teureren K 701 klanglich praktisch gleich auf. Leider sind diese Vergleich nur von geringem Aussagewert. Denn der Anschluss der Hörer über eine Gemeinschaftsverstärkeranlage, wie es in den üblichen Elektrofachmärkten gemacht wird, lässt sich die Qualität eines hochwertigen Hörers nicht beurteilen! Es gibt keinen Pegelabgleich und die unterschiedlichen Ansprüche der einzelnen Hörer an die Leistungsfähigkeit der Kopfhörerendstufen findet keine Berücksichtigung.

In besagten Jupiter-Markt stand für die Kopfhörer sogar ein CD-Spieler (Denon) mit regelbarem Kopfhörerausgang bereit. Aber auch das kann man bestenfalls als suboptimal bezeichnen. Denn aktuelle Hifi-Geräte, so sie denn noch über einen KH-Anschluss verfügen, bieten dieses Feature allenfalls als Dreingabe. Auf hochwertige Qualität wird idR. kein großer Wert gelegt. So verwundert es kaum, dass der K 701 keinen hörbaren Vorsprung gegenüber dem K 601 verbuchen konnte. Beide klangen bis auf ganz kleine Nuancen praktisch gleich!

Bei mir zu Hause konnte ich den Hörer dann an drei verschiedenen Verstärkern betreiben. Eine Pro-Ject Headbox SE II, eine alte Stereovorstufe (Yamaha CX-630) und ein DAC mit integriertem Kopfhörerverstärker (ZeroDAC). Kurz gesagt, alle drei Geräte boten genügend Potential, um die klanglichen Unterschiede zwischen den beiden Hörern zu offenbaren. Unterschiede, die - je nach wiedergegebenem Musikmaterial - schon als nicht unerheblich durchgehen dürfen.

Insgesamt spielt der 701 klar mittiger. Der 601 klingt im direkten Vergleich fast schon etwas dünn. Das verleiht Stimmen und voluminösen Instrumenten beim 701 eine natürlichere Körperhaftigkeit. Auch die räumliche Abbildungsqualität gewinnt dadurch. In Sachen Bass legt der 701 auch einen Tick zu. Die Qualitäten sind hier aber sehr ähnlich. Bass gibt es nur, wenn er auch vorhanden ist, da wird nichts hinzugedichtet. Wenn der Bass aber kommt, dann ist er extrem schnell und klar konturiert. Und auch abgrundtief. Beide Hörer spielen auch bei sehr hohen Lautstärken sehr verzerrungsarm, ein guter Kopfhörerverstärker vorausgesetzt! Jeder Fehler in der Produktion bzw. der Aufnahmetechnik wird gnadenlos seziert. Das kann bei sehr schlecht produziertem Musikmaterial sogar bis zur Unerträglichkeit führen und zeitgeistige Popmucke im Loudness-Wahn produziert, klingt so was von übel... Aber das kann man dem Hörer ja nicht anlasten. Zum Schluss fällt auf, der 701 tönt bei gleicher Verstärkereinstellung etwas lauter als der 601. Was vermutlich auf seinen geringeren Anschlusswiderstand (62 Ohm, 601: 120 Ohm) zurückzuführen sein dürfte.

Alles in allem ein Kauf, der sich für den höchst anspruchsvollen Musikliebhaber lohnt. Ein Paar Stereolautsprecher, die vergleichbar gut aufspielen, sofern man denn überhaupt laut aufdrehen darf, kosten einen satten 4-stelligen Eurobetrag.

Die Lieferung und der Preis hier bei Amazon waren wie immer Spitze.

Vorteile:
+ klanglich absolute Spitze bei elektrodynamischen Hörern, positive Charakteristik:
neutral, weder Bass noch Höhen werden übertrieben und in der Mitte fehlt auch nichts
extrem feine Detailauflösung, man hört wirklich alles
bleibt auch bei hohen Pegeln locker und lässig ohne Kompressionseffekte
Sehr saubere und ausgeprägte räumliche Abbildung, trotzdem ohne Übertreibung.
Sehr natürlich körperhafte Wiedergabe von Stimmen und akustischen Instrumenten
+ insgesamt guter Tragekomfort
+ gute Verarbeitung. Hochwertige Materialien und sehr gute Passgenauigkeit aller Teile. Es klappert und knarzt praktisch nichts
+ Hochwertiger vergoldeter 3,5 mm Klinkenadapter mitgeliefert
+ Preis-/Leistungsverhältnis kaum zu übertreffen

Nachteile:
- braucht recht kräftige und vor allem hochwertige Kopfhörerendstufen, damit er seine Qualitäten voll entfalten kann. Ggf. ist ein separater Kopfhörerverstärker erforderlich, an mobilen Geräten praktisch nicht zu gebrauchen.
- empfindliche Naturen könnte das automatische Kopfband ein bisschen zu stark drücken
(lässt sich nicht manuell einstellen)
- insgesamt recht groß
- Kabel fest installiert

Unter dem Strich 10 Sterne....eigentlich.
44 Kommentare|88 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Juli 2007
Ich habe schon seit längerem einen AKG K 171 (Studiokopfhörer) zu Hause der das Doppelte kostet. Leider ist er zum Mitnehmen einfach ungeeignet, weil zu groß. Also musste für meinen Archos ein kleinerer Kopfhörer her. Eigentlich wollte ich mir den gleichteuren, aber noch kleineren K 416 P holen, aber nachdem ich den gehört hab war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Viel zu wenig Mittelton, da fehlte einfach einiges. Ich hab mir dann noch über eine Stunde andere Kopfhörer in der Kattegorie "Transportabel" angehört und hatte am Ende schon die Nase voll. Da sah ich zm Glück noch den K 81 und hab mir den halt auch noch angehört. Dass der Bass zu Fett ist, war mir schon durch den Zusatz "DJ" klar, aber das kann ich bei meinem Player regeln. Also ausprobiert, und was soll ich sagen, der erste Kopfhörer der nirgends was verschluckte. Mitten waren klar aufgelöst und die Höhen nie unangenehm. Den Bass hab ich um 3dB runtergedreht, ist zwar im gegensatz zum 171 immer noch zu viel, aber ich finde es für draußen sehr angenehm. Die geschlossene Bauweise bevorzuge ich sowieso, da ich so in einer angenehmen Lautstärke hören kann, ohne auch noch den rest der Welt zu hören. Dies schont auch das Trommelfell (wenn die Umgebung lauter ist dreht man automatisch auch lauter ;-) ) Vier Sterne deswegen, weil es eindeutig noch besseres gibt, dass aber nicht zu dem Preis, in dem schönen Design und schon gar nicht so transportabel abgesehen von richtig guten In-Ears, die ich persönlich aber nicht mag. Zusammenfassen: Ich würde ihn meinem besten Freund empfehlen.
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am 22. März 2009
Ich war die letzten fünf Jahre in der glücklichen Position, einen AKG K271 mitbenutzen zu dürfen. Der sehr treue Klang überzeugte mich allgemein von AKG, das sehr geschlossene Design schien aber für mich nicht optimal. Als es nun Zeit wurde, einen eigenen Hörer zu haben, entschied ich mich nach eingehendem Studium diverser Quellen für den K701.

Pro:
+ Absolut treue Wiedergabe. Hierfür kann es gar nicht genug Sterne geben.
+ Die sehr niedrige Impedanz. KH-Ausgänge sind meist nicht-abschaltbar vorverstärkt, was nur bei sehr hochwertigen Komponenten den Klang nicht verfälscht. Dieser Hörer ist auch am Line-Ausgang noch laut genug und umgeht somit das Problem.
+ Durch das offene Design kann man beim Tragen alles im Raum fast ungehindert weiterhin hören.

Kontra:
- Durch das offene Design kann man beim Tragen alles im Raum fast ungehindert weiterhin hören. Ja, das hatten wir schon als Pro, aber ich will darauf hinweisen, daß eine ruhige Hör-Umgebung wichtig ist. Dies ist kein KH für Großraumbüros oder gar die U-Bahn.
- Der Kopf-Riemen ist nicht glatt, sondern mit Erhebungen versehen, die wohl als Polster dienen sollen. Leider verkleinert sich dadurch die Auflagefläche auf dem Kopf stark, so daß nach einiger Zeit ein zunehmend schmerzhafter Druck bis hin zur buchstäblichen Untragbarkeit entstehen kann.

Fazit:
In der Klangtreue nicht zu schlagen, beim Tragekomfort ist allerdings große Vorsicht geboten. Meine Kollegen haben den Druckschmerz sehr unterschiedlich stark bestätigt -- Köpfe sind offenbar sehr verschieden empfindlich und dieser Hörer sollte unbedingt anprobiert werden. Ich behelfe mir momentan mit Polsterung der "Polsterung" und plane, den Trageriemen wenden oder ein glattes Stück Leder unternähen zu lassen.

Trotz des eigentlich Einsatz-verhindernden Komfort-Problems gebe ich nur einen Stern Abzug und kümmere mich selbst um eine Lösung, weil ich einfach nicht glaube, daß ein anderes Modell eine ähnliche Akustik zustandebringt. Allerdings rate ich dringend jedem Interessenten, das Gerät vor dem Kauf ausgiebig (!) zur Probe zu tragen.
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am 16. Mai 2015
Der AKG K701 ist momentan (Mai 2015) für 170 € gebraucht zu erhalten und kostet neu 250 € - früher einmal lag er bei 350 €. - Alle diese Preise werden diesem Kopfhörer nicht ansatzweise gerecht und er kann selbst für 350 € als Schnäppchen gelten!

Zunächst eine Klassifizierung, was der AKG K701 ist und was er kann :

Der AKG K701 ist ein offener Over-Ear-Kopfhörer der Referenzklasse mit einer Impedanz von 62 Ohm und einem 6,35mm-Stecker sowie einem relativ langen (~ 3 Meter) Kabel.

Was bedeutet das alles?

Ein offener Kopfhörer vermittelt ein "luftiges" Hörgefühl. Man kann eine bessere räumliche Einteilung der Musik vornehmen und hört exakt, woher die Töne kommen. Vorne links, hinten rechts, oben? Alles klar unterscheidbar. Außerdem werden die Ohren nicht warm. - Hingegen wird man nicht von der Umgebung abgeschirmt : Umgebungsgeräusche dringen ungehindert ans Ohr - und auch die Musik aus dem Kopfhörer wird ungehindert in der Umgebung wahrgenommen. Das ist kein Nachteil, sondern ein Funktionsprinzip. Man muss halt wissen, dass der K701 kein Kopfhörer für die Straßenbahn oder das Flugzeug ist, sondern eher für zuhause.

Ein Kopfhörer der Referenzklasse vermittelt einem die Höreindrücke ungefiltert und absolut "ehrlich". Gut gemachte Aufnahmen hören sich absolut wundervoll an und entfalten ihr volles Potential, wohingegen schlechte Aufnahmen gnadenlos enttarnt werden. Nichts wird durch eine Anhebung der Bässe oder Höhen geschönt. What you get is what you hear. Das mag manchem Bassliebhaber zunächst etwas seicht vorkommen - ist es aber nicht! Der K701 kann äußerst satte und abgrundtiefe, knochentrockene Bässe fabrizieren! - Wenn, ja wenn diese auch so im Musikstück vorkommen! Wer daran zweifelt, soll sich mal "Oppan Gangnam Style" mit dem K701 anhören. - Dieses Stück wird gandenlos unterschätzt, ist hervorragend produziert und zeigt das Verhalten im Bassbereich hervorragend auf.

62 Ohm Impedanz - das bedeutet in der Praxis, dass der AKG K701 nicht ausreichend laut an einer mobilen Quelle betrieben werden kann. Der Einsatz an einem MP3-Player oder Handy ist also nur mit maximaler Lautstärke des Ausgabegerätes möglich; der Einsatz eines Kopfhörerverstärkers wird dringend angeraten, da manche Lieder sonst zu leise rüberkommen. Für den mobilen Einsatz wäre ohnehin der Einsatz des beiliegenden 6,35mm auf 3,5mm-Adapters erforderlich.

Der AKG K701 ist also ein Kopfhörer für jemanden, der zuhause in aller Ruhe möglichst "echte", unverfälschte Musik hören möchte und über hochwertiges Material - am besten anspruchsvolle Musik in CD-Qualität oder zumindest FLAC und auch die entsprechende Hardware - verfügt.

Diese Spezialisierung macht sich jedoch bezahlt : Der AKG K701 löst wundervoll fein auf, ohne scharf zu wirken oder die Höhen zu stark zu betonen ("Beyer-Peak"). Ich scheue mich absolut nicht, den K701 von der Detailauflösung her auf einem Level mit dem (950 Euro teuren!) Beyerdynamic T5p einzuordnen! Klar ... Äpfel und Birnen - und dennoch : Es ist absolut beeindruckend, was AKG hier liefert! Der Klang ist meiner Meinung nach absolut perfekt und ohne jeden Fehler!

Was gibt es sonst zu sagen? Der Sitz ist wunderbar leicht und trotzdem verrutscht nix. Die selbsteinstellende Konstruktion lässt hier nichts vermissen und ist sehr komfortabel; die Velourpolster sind geschmeidig und austauschbar und das Lederband breit und hochwertig. Die Verarbeitung ist standesgemäß - einzig und allein wäre es wünschenswert, dass das Kabel einfach austauschbar wäre - wer das wünscht kann aber zum neueren, teureren und im Übrigen mit identischen Lautsprechern ausgestatteten AKG K702 greifen.

Mein Fazit : Für seinen Verwendungszweck ist der K701 der perfekte Kopfhörer und dazu auch noch unverschämt billig! Wer sowohl mobil als auch zuhause hochwertig Musik hören will, sollte unbedingt über die Anschaffung von zwei Kopfhörern für die jeweiligen Zwecke nachdenken. Der K701 bietet eine solche Performance, dass der Preis als nahezu lächerlich zu bezeichnen ist.
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am 2. November 2009
Nachdem meine Stax-Kopfhörer wegen eines Bügeldefekts nicht mehr nutzbar waren, habe ich nach neuen Kopfhörern Ausschau gehalten. In die engere Wahl kam der AKG K701, der meinen Musikvorlieben am ehesten entsprach.

Die folgende Rezension richtet sich am ehesten an den anspruchvollen Klassikhörer aus der 50+ -Generation.

Der Kopfhörer präsentiert sich als gut verarbeitetes Produkt mit ansprechender Haptik. Das 3m lange Kabel wird aus dem linken Hörer geführt und zeigt sich ebenfalls hochwertig. Ein vergoldeter Klinkenstecker für große und kleine Klinkenbuchsen vervollständigt den positiven Eindruck.

Der AKG sitzt recht fest am Kopf, ist also eher nicht der Hörer für den vielstündigen Musikgenuß. Leider ist der Kopfhörerständer recht schlicht, eher im Sinne eines Verkaufshalters gehalten. Das Bild passt in keiner Weise zu diesem hochwertigen Kopfhörer.

Beim ersten Hörversuch allerdings erscheinen die kleinen Nachteile als völlig unwichtig. Die einzelnen Stimmen im Orchester sind gut zu orten, im Klang korrekt
und sehr angenehm. Ein diskretes Sägen des Oboentons verschwand nach wenigen Stunden. Menschliche Stimmen werden ebenso perfekt dargestellt wie das klavier oder
die Orgel. Der gesamte Klang ist sehr ausgewogen und facettenreich. Nach vielen Jahren Musikhörens mit High-end-Geräten ist dieser Kopfhörer ein würdiger Ersatz.
Klassiche Musik sollte man nicht als Hintergrundmusik hören. Mit diesem Kopfhörer kann man dieses nicht, zu intensiv ist das Hörerlebnis.
Der AKG K701 ist eine absolute Empfehlung für den Klassikgenießer.
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am 4. Januar 2015
Hatte die Möglichkeit, folgende Kopfhörer zu vergleichen:

AKG:
K701

Beyerdynamic:
DT 880 Edition 2005 (250 Ohm)
DT 990 Edition (250, 600 Ohm)
DT 880 Pro (250 Ohm)
DT 990 Pro (250 Ohm)
DT 1350
T 90
_____
T1

Denon:
AH D 2000

Sennheiser:
HD600
HD650

Quelle: Xonar Essence STX bzw. ESI Dr. DAC Prime
Material: Flac, Wav
Musikrichtung: Klassik, Pop, Rock, Raggae, Jazz, Latin, Electronic

Kurze Zusammenfassung meiner Eindrücke:

Für Klassik-/Jazz-Liebhaber, ist der K701/Q701 erste Wahl. Sehr große, jedoch etwas unnatürliche, Bühne.

Der DT 880 ist ein guter Allrounder, der sich kaum Fehler leistet. Auf Dauer kann er aber zu nüchtern und neutral klingen. Die Dynamik geht etwas verloren.

Für Leute die ein günstiges Multitalent am PC suchen und damit auch Filme oder Spiele genießen wollen, ist der DT 990 Pro der perfekte Partner.
Sein Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar.
Die Edition-Variante ist den Aufpreis nur wert, wenn einen das Spiralkabel stört bzw. man eine minimal natürlichere Abstimmung bevorzugt.
Die 600Ohm-Variante spielt feiner. Es handelt sich aber nur um Nuancen.

Der DT 1350 hat eine extrem hohe Auflösung und Präzision. In dieser Disziplin kommt er fast an den T 90 heran.
Wer also eine KH sucht der Spaß macht und mit fast jeder Musikrichtung klar kommt, überall betrieben werden kann und halbwegs mobil ist, sollte den DT 1350 auf jeden Fall probe hören.
Die ohraufliegende Bauart ist sicher Geschmackssache.

Wer die Abstimmung des DT 880 mag und diese mit hoher Auflösung und Präzision gepaart haben möchte, sollte sich den T 90 anschauen. Beyer-Peak ist aber auch hier vorhanden.

Der Denon AH D 2000 kann vieles ganz gut aber nichts herausragend, ist aber geschlossen und somit für bestimmte Zwecke von Vorteil.

Die beiden Sennheiser-Modelle besitzen den typischen Sennheiser-Teppich und klingen recht dumpf. Sie sind daher nur etwas für Liebhaber dieser Abstimmung. Die Mitten sind leicht betont und sehr detailliert, allerdings ist die Basswiedergabe recht träge.

Hoffe meine Erfahrungen helfen euch, die Klangcharakteristik der jeweiligen Kopfhörer etwas besser einzuordnen...

_______________________________________________________________________________

Nachtrag:

Inzwischen bin ich auf das Prunkstück von Beyerdynamic, den T1, umgestiegen...

Die Kurzfassung:
Die Gene des DT880 sind genauso erkennbar, wie die enge Verwandtschaft zum T90.
Dennoch spielt der T1, für mich, in einer anderen Audio-Liga.

Details sind meiner Rezension des T1 zu entnehmen.
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am 27. März 2006
Der mit abstand beste Kopfhörer den ich bis jetzt hatte. Er begeistert mich durch seine großartige Basswiedergabe und excellent saubere höhen... Der Kopfhörer sitzt zudem großartig allerdings ist es tatsächlich so, dass nach einiger zeit der Wunsch nach einer Polsterung auf dem Bügel aufkommt, da dieser - besonders bei kurzen Haaren - doch etwas auf den Kopf drückt. Aber wie auch bereits erwähnt nach einer kurzen Pause kann es dann durchaus wieder weiter gehen.
Ich habe mir zwar geschworen auf einen Bose Triport zu sparen aber vom klang her gefällt mir der AKG sogar besser.
Fazit:
Toller Preis, Tolle Aufbewahrungstasche, großartige Verarbeitung und einen irrsinnig guten Klang!
Ich besitze einen Creative Zen Touch und das Gerät harmoniert perfekt mit den Kopfhörern.
Meine empfehlung: einfach nur zuschlagen ;)
Lg
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am 3. Februar 2016
Viele Rezensenten bemängeln die angebliche Schwäche des K701 im Bassbereich. Meines Erachtens ist dieser Einwand unberechtigt.
Der AGK K701 bietet über den gesamten hörbaren Frequenzbereich (gemessen am Kaufpreis) einen relativ ausgewogenen Klang, der manch anderen Kopfhörer blass aussehen lässt. Ich besitze eine über 4000 St. umfassende Tonträgersammlung (CD + LP) und kann mich als leidenschaftlichen Musikfreund bezeichen, der auch selbst gerne musiziert (Klavier und Violine).
Durch eine Vielzahl von Konzertbesuchen glaube ich einschätzen zu können, wie akustische Instrumente klingen, wenn sie live und ohne künstliche Verstärkung gespielt werden.
Die häufig unterstellte Bassarmut des K701 beruht m. E. auf folgendem Phänomen:
Pop- und Rock-Konzerte sowie häufig auch Jazz-Veranstaltungen werden elektronisch mit PA-Anlagen unterstützt und verstärkt. Selten wird hierbei eine klangneutrale Abmischung gewählt. In den meisten Fällen ertönt ein sogenannter "Badewannen"-Sound, der Höhen und Bässe deutlich verstärkt. Das mag zunächst eindrucksvoll sein, hat jedoch nichts mit dem natürlichen Klang von akustischen Musikinstrumenten zu tun. Als eingefleischter Klassikfan ist mir der Klang der meisten Instrumente gut vertraut.
Besucher von Clubs, Diskotheken und Pop- u. Rockkonzerten unterliegt nun der Versuchung , den beim künstlich verstärkten Konzert wahrgenommenen Klang mit dem Sound des Kopfhörers zu vergleichen. Dieser Vergleich kann nicht aufgehen. Des weiteren ist festzustellen, dass besonders sehr tiefe Frequenzen "körperlich" wahrgenommen werden. Diesen Effekt kann höchstens ein guter Subwoofer erzielen jedoch kein Kopfhörer.
Fazit: Wer einen klangneutralen Kopfhörer sucht und insbesondere Klassische Musik und Jazz mit akustischen Instrumenten schätzt, ist mit diesem Kopfhörer gut bedient.
Pop- und Rock-Fans sowie Techno-Junkies werden sich von "gesoundeten" Geräten, die Hoch- u. Tieftonbereich ergänzen oder aufdicken, mehr angesprochen fühlen.
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am 8. Oktober 2015
Nachdem ich vor mittlerweile 20 Jahren einen AKG K 500 gekauft hatte (und inzwischen diverse andere Kopfhörer getestet habe), war es nun Zeit für eine Neuanschaffung. Aufgrund allgemeiner Klangcharakteristika (Sennheiser und Beyer z. B. tendenziell Bass-lastig, AGK eher Bass-arm, dafür luftiger und detaillierter) landete ich schnell wieder bei AKG, da ich vor allem Klassik höre. In der Fachpresse wurde der K 701 hochgelobt, in diversen Foren eher negativ bewertet (extrem wenig Bass, dem alten K 500 unterlegen etc.).
Als der 701 nun bei Amazon für 199 € erhältlich war, habe ich zugeschlagen, auch wenn es erwartungsgemäß die in China gebaute Version ist.

Kurz gesagt: Der Kopfhörer ist dermaßen gut, dass auch der doppelte Preis gerechtfertigt wäre! Wenn man vorwiegend Klassik hört, ist das Gerät eine Offenbarung. Der Klang ist extrem durchsichtig, geradezu analytisch, dabei sehr ausgewogen und niemals anstrengend, die Stimmwiedergabe ist unbeschreiblich glaubhaft. Auch der viel kritisierte Bassbereich geht voll in Ordnung, ist z. B. meinem alten K 500 völlig überlegen, wie überhaupt der gesamte Klang.

Dass manche Leute im Internet meinen, der K 500 sei bis zum heutigen Tage der beste "Normalo"-Kopfhörer von AKG, kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe nun beide hier und kann nur sagen: Schickt den 500 in Rente! Der Klangfortschritt des 701 ist beeindruckend; dem Niveau entsprechende Lautsprecher kosten höhere vierstellige Beträge. Trotz "made in China" ist die Verarbeitung top, der Tragekomfort verdient diese Bezeichnung, man bemerkt das Gerät auf dem Kopf praktisch nicht.

Es sei angemerkt, dass ich über sehr hochwertige Hifi-Komponenten verfüge und den Kopfhörer nicht an Smartphones oder ähnlichem mssbrauche, schon allein, weil der 701 jede Schwäche in der Aufnahme oder den wiedergebenden Geräten gnadenlos aufzeigt.

Wer also überwiegend Klassik mit hochwertigen Aufnahmen und Wiedergabegeräten hört, der wird - sofern man keine vierstelligen Beträge ausgeben kann oder möchte - kaum etwas Besseres finden, kaufen!
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am 15. September 2015
Ich komme von einem Beyerdynamic DT 880, der seit den 80ern seinen Dienst verrichtet (nicht zu verwechseln mit dem aktuellen DT 880). Typisch für einen offenen Kopfhörer der Oberklasse ist der Klang sehr ausgewogen, der Bass zurückhaltend aber präzise, die Höhen brillant aber nicht überspitzt. Nach 30 Jahren kann ich es dem guten Stück nicht verübeln, dass es langsam auseinanderfällt, deshalb wollte ich zu einem neuen Kopfhörer mit ähnlichem Klangbild.

Der AKG K701 kommt dem sehr nahe. Nach dem Auspacken der edel anmutenden Verpackung kommt ein solide wirkender Kopfhörer zum Vorschein, der mit der Kombination aus braunem Kopfband, weißem Plastik und Ohrpolster in Veloursoptik optisch zu gefallen weiß. Der Klang entspricht auch den Erwartungen. Der Bass ist nicht so präzise und trocken wie der meiner alten Beyerdynamic, dabei soll aber angemerkt sein, dass der K701 eine Preisstufe tiefer angesiedelt ist. Die offene Bauweise führt zu einer unglaublich weiten Bühne, durch die das Musikhören wirklich Spaß macht. Auch die Mitten und Höhen sind sehr neutral und bieten keinen Grund zur Beanstandung.

Der Spaß hielt dann ein halbes Jahr. Danach machte sich ein Wackelkontakt des linken Hörers bemerkbar. Es sei angemerkt, dass ich den K701 immer auf der mitgelieferten Ablage platziert habe und auch sonst vorsichtig damit umgeangen bin. Okay, Montagsmodell, kann ja mal passieren. Amazon war kulant und hat mir einen Ersatzkopfhörer zugeschickt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine alten K701 noch nicht zurückgeschickt. Beim ersten Hören dachte ich, ich hätte die beiden K701s verwechselt, da immer noch ein Wackelkontakt links bestand. Aber tatsächlich hatte ich nun zweimal den gleichen Kopfhörer mit dem gleichen Fehler vor mir.

Eine kurze Recherche zeigt, dass ich nicht der einzige bin, bei dem das Problem auftritt (da Amazon keine Links in Rezensionen zulässt, empfehle ich eine Google-Suche nach den Stichworten K701 und Wackelkontakt). Ich hatte vermutlich Pech (oder Glück), dass das Problem bei mir in der Gewährleistungszeit aufgetreten ist. Allerdings befürchte ich, dass das Schicksal jeden K701 früher oder später treffen kann, da die betroffenen Modelle aus völlig unterschiedlichen Chargen stammen. Für den Preis hatte ich mir einen Kopfhörer gewünscht, der auch noch in zehn Jahren funktioniert, daher habe ich das Ersatzprodukt auch wieder zurückgesendet und bin wieder bei meinen 30 Jahren alten DT 880.
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