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Kundenrezensionen

130
4,2 von 5 Sternen
Die Geisha
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Japan 1929: Die junge Chiyo muss sich von ihrer Schwester trennen, da sie von ihrem Vater in das Geisha-Haus nach Kyoto geschickt wird. Dort soll sie eine Ausbildung als Geisha erhalten, doch als sie flüchten möchte, wird sie nur noch als Dienstmädchen engagiert. Erst als sie 15 Jahre alt wird, kann sie den Beruf der Geisha erlernen und erhält Unterstützung durch ihre Freundin Kürbisköpfchen. Sie begegnet eines Tages einem Mann auf einer Brücke, den sie fortan "Direktor" nennt und so wird ihr klar, was für eine Macht eine Geisha auf Männer ausüben kann, darum beschließt sie ihre Ausbildung besser als gut zu absolvieren, um dem Direktor eines Tages wiederzubegegnen...

Alles in allem ist der Film spitze, denn er zeigt das Leben einer Geisha hinter den Kulissen. Die Handlung ist in das Jahr 1929 gesetzt und zu diesen Zeiten war die Ausbildung dieser japanischen Schönheiten noch sehr streng. Verglichen mit heute aber, ist die Ausbildung etwas lockerer, denn die Geishas informieren auf ihren Homepages die Menschen von ihrem Leben und sind nicht mehr abhängig von der Geisha-Schule und ihren Ausbilderinnen. Der Film kann als würdige Vefilmung von Arthur Goldens Roman "Die Geisha" angesehen werden, in dem er genau so die Figuren zeichnet, wie sie auch im Film dargestellt werden. Im Film kommt eine Geisha eher als "Prostituierte" rüber, die den Männern dienen und ihre Wünsche erfüllen soll, jedoch ist eine Geisha in Wirklichkeit eine Unterhaltungskünstlerin, die traditionelle japanische Sitten zur Schau trägt, sich mit Tee, der Etikette und Musik/Tanz auskennt und praktiziert. Der Film ist überwiegend von chinesischen Schauspielern gespielt und dies ist auch ein Mankopunkt bezüglich der Darstellung für eine Handlung in Japan. Der Film überzeugt allein durch seine Kostüme, seiner Brutalität im Geisha-Haus und dem harten und unfreien Leben der Geishas während und nach der Ausbildung. Die Filmmusik, die Ausstattung und die Drehorte, egal ob im Geisha-Haus, auf der Straße oder in einem Park voll japanischen Kirschbäumen, die Farbenpracht und das Gefühl für den Zuschauer sind auf jeden Fall gewaltig. Auf jeden Fall sollte man ihn einmal gesehen haben, um in etwa ein Bild vom Thema "Geisha" zu erlangen, jedoch unter Berücksichtigung, dass der Film nicht "alles" und eine Geisha viel mehr als hier dargestellt ist. Darum 4 Sterne.

~Bücher-Liebhaberin~
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2010
In dem Film "Die Geisha" wird die Geschichte der jungen Chiyo erzählt, die von ihrem Vater an ein Geisha-Haus verkauft wird.
Fortan ist sie der grausamen Behandlung einer in diesem Haus lebenden Geisha ausgesetzt. Auch der Versuch mit ihrer Schwester Satsu, die an ein Bordell verkauft wurde, zu fliehen, scheitert.
Erst die Begegnung mit dem freundlichen Direktor lässt Chiyo neuen Mut schöpfen und sie entschließt hart zu arbeiten um eine Geisha zu werden.

Ich persönlich habe mich nie sonderlich für diesen Film interessiert. Es lag auch mehr an meiner Langeweile, dass ich mich überhaupt dazu durchgerungen habe, ihn mir anzusehen.
Und ich bereue es nicht!
Die Geisha ist der erste Film seit langer Zeit, der mich zum weinen gebracht hat. Er erzählt nicht nur einfach den Werdegang einer Geisha, sondern die Entwicklung eines aussergewöhnlichen Mädchens, dass trotz vieler Schicksalsschläge nicht aufgeben will.

Die Geschichte an sich ist so rührend beschrieben, dass jeder die Gefühle der Protagonistin ohne Probleme nachvollziehen kann. Trotzdem gibt es noch sehr viel, was man zwischen den Zeilen "lesen" kann, was den Film auch für mehrfaches Anschauen interessant macht.
Die Regieführung ist super und die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere ist weder zu schnell, noch zu langsam. Auch die Schauspieler agieren sehr überzeugend.
Ein sehr wichtiger Kritikpunkt ist für mich auch bei jedem Film der Soundtrack. So mag ich es zum Beispiel nicht, wenn dieser lieblos aus bereits bestehenden songs zusammgewürfelt wurde, oder nur dazu dient, damit im Hintergrund nicht komplette Stille herrscht.
In diesem Fall war ich aber sehr positiv überrascht, da der Soundtrack sehr packend und gefühlvoll ist und an bestimmten Schlüsselszenen auch wieder die gleichen Themen auftauchen, je nach Charakter und Situation angepasst.

Obwohl ein sehr großer Kritikpunkt ist, dass in der Romanvorlage von Arthur Golden und somit auch in dem Film das Dasein einer Geisha verfälscht wird, bekommt der Film von mir dennoch volle 5 Sterne.
Wer sich für das Leben der Geishas wirklich interessiert sollte ohnehin mehrere Quellen vergleichen und nicht nur einen SPIELFILM als Grundlage verwenden (Es handelt sich hierbei ja um keine Doku).
Alle Anderen können den Film getrost als erstklassige Unterhaltung ansehen. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass es nicht einfach nur so ein Film für "mal eben zwischendurch" ist.

Um nocheinmal kurz zusammen zu fassen:
- tolle Story
- gute Regie
- überzeugende Schauspieler
- packender Soundtrack

Alles in allem ein sehr gelungener Film, den ich jedem empfehlen kann.
Ein Film der sowohl glücklich, als auch süchtig macht.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2006
... ist dieser Film schon. Seine Ausstattung ist glamourös, die Darsteller (wenn es auch Chinesinnen sind) spielen ihre Rolle perfekt, man meint, man hätte echte Geishas vor sich.
Der Film beginnt, ähnlich dem Buch, in einem Fischerdorf, wo die kleine Chiyo eine Unterhaltung zwischen Herrn Tanaka und ihrem Vater beobachten kann. Im nächsten Moment wird sie aus ihrer Familie gerissen, zusammen mit ihrer Schwester, denn die Eltern haben beide Kinder verkauft.
Chiyo, verängstigt und irrtiert von den vielen Eindrücken, die auf sie während der Fahrt in einer dunklen Nacht einwirken, klammert sich hilflos an die ältere Schwester Satsu. Doch schon im nächsten Moment wird sie von ihrer Schwester fortgerissen, als die Kutsche vor einer Okiya (das Haus, in dem Geishas wohnen/leben) hält und Chiyo reingezerrt wird. Sie hat keine Wahl.
Kürbisköpfchen ist ein anderes Mädchen, das auch in der Okiya lebt und bereits auf die Gesiha-Schule geschickt wird. Zusammen gehen sie zur Schule, lernen und freunden sich dann auch an. Allerdings gibt es ein großes Problem: Die bekannteste Geisha in ganz Gion ist Hatsumomo, der das größte Zimmer im Haus gehört. Sie wittert in Chiyo mögliche Konkurrenz, die sie von Anfang an ausschalten will. Da kommt es ihr gerade recht, dass sie erfährt, wo Chiyos Schwester ist.
Nachdem sie Chiyo das Versprechen abverlangt, alles zu tun, was sie will, sagt sie ihr, wo Satsu ist. Da Satsu in einem Vergnügungsvirtel als Prostituierte arbeiten muss, hat sie vor zu fliehen, doch Chiyo schafft es nicht bis zum Treffpunkt.
Alle Hoffnungen, dass aus Chiyo mal eine Geisha wird, scheinen damit zunichte gemacht. Doch Hatsumomo hat eine starke Konkurrenz draußen in den Teehäusern: Mameha. Keine Geisha hat jemals so viel Geld mit ihrer Mizuage (Verlust der Jungfräulichkeit an den Höchstbietenden) verdient wie Mameha. Sie erbarmt sich der kleinen Chiyo und nimmt sie als ihre Schwester auf.
Als aus Chiyo die Geisha Sayuri wird, hat sich vieles verändert: Sie wird berühmt, bringt ihrer Okiya viel Geld. So wird durch ihre Adoption durch die Mutter der Okiya ihre Freundschaft zu Kürbisköpfchen (die nun die Schwester von Hatsumomo ist) zerstört. Sayuri erduldet alle Qualen mit viel Kraft, die sie aus der heimlichen Liebe zum Direktor bezieht, der ihr als kleines Kind auf der Brücke Mut machte. Diese Hoffnung gibt ihr immer wieder Stärke. Doch Memeha hatte sie eindringlich gewarnt, sich nie der Leidenschaft zu einem Mann hinzugeben, erst recht nicht, wenn er nicht ihr danna (Gönner) ist. So muss Sayuri über Jahre hinweg ihre Gefühle verbergen...
Dieser Film räumt endlich endgültig auf mit der westlichen Vorstellung einer Geisha. Denn Geisha bedeutet eigentlich nichts anderes als "Künstlerin" und das waren diese Frauen auch. Sie hatten Einfluss auf die größten männlichen Persönlichkeiten ihrer Zeit und waren äußerst gebildet und künstlerisch begabt, sowohl in Konversation, als auch Tanz und Musik.
Wahrscheinlich wurde die westliche Vorstellung, dass Geishas so etwas wie Edelhuren seien, von der Nachkriegszeit geprägt, in der sich alle Frauen auf der Straße in seidenen Kimonos Geisha nennen konnten. Denn solche Frauen "unterhielten" dann die Amerikaner, bei denen wohl diese Art der Unterhaltung durch unechte Geishas den Endruck hinterließ, Geishas wären Vergnügungs-Spielzeuge.
Wirklich, der Film überzeugt bis zum Ende, ist kein bisschen langweilig. Sogar meinem Freund hat er gefallen und das will was heißen, nämlich dass es kein "Weiberfilm" ist, sondern einer, der jeden begeistern kann.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2006
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das Buch nicht gelesen habe und somit vollkommen unbeschwert ins Kino gegangen bin.

Was mich dort erwartete, war ein Bilderrausch! Dieser Film besticht durch seine beeindruckenden Bilder, Kostüme und nicht zuletzt durch seine Schauspieler.

Man wird einfach in diese Zeit zurückversetzt und durchlebt all die Leiden und Freuden der Protagonisten.

Sehr zu empfehlen!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wenn man sich diesen Film ansieht, dann kann man sich nur schwer der Pracht der Bilder entziehen. Erzählt wird uns die Geschichte der kleinen Chiyo, die neunjährig an ein Geisha-Haus in Kyoto verkauft wird, dort zunächst an den Intrigen der Geisha Hatsumoto scheitert, dann aber doch selbst zur Geisha Sayuri ausgebildet wird und in dieser Person zur Berühmtheit aufsteigt.

Europäern und Amerikanern sind die japanische Kultur und Geschichte meistens ein Buch mit sieben Siegeln. Wir kennen die Japaner als mit Fotoapparaten in Neuschwanstein umher rennende Spezies, die immer freundlich ist. Und wir belächeln sie in der uns eigenen Überheblichkeit. Doch Japan ist eine von den Westlern nur einmal kurz eingenommene kulturelle Festung. Die japanische Kultur hat sich völlig unabhängig und unbeeinflusst von jeder Art westlicher Tradition entwickelt und ist auch heute noch in der modernen japanischen Gesellschaft tief verwurzelt, obwohl dies leider seit dem Ende des 2. Weltkrieges einer stetigen Erosion unterworfen wird.

Dem Film gelingt es, uns für die Geisha-Tradition aufzuschließen. Wir lernen die Rolle der Geishas für die Oberschicht der japanischen Männerwelt kennen. Jedenfalls glauben wir das, wenn wir den Film gesehen haben. Und vielleicht verstehen wir nach diesem Film ein wenig, was die Niederlage Japans im 2. Weltkrieg für das Land und seine Hochkultur bedeutete.

Wenn man sich jedoch bereits vor diesem Film etwas tiefer mit der japanischen Kultur beschäftigt hat, dann sieht man diesen Film mit anderen Augen. Er bleibt auch dann ein schön anzusehender Streifen. Aber eben nur für Amerikaner und Europäer.

In Wirklichkeit verstehen wir die Geisha-Kultur auch nach diesem Film nicht. Vielleicht können wir sie auch nicht begreifen, weil sie uns einfach zu fremd ist. Geishas waren nie nur sexuelle Gespielinnen einer gelangweilten Oberschicht. Sie waren hoch geachtete Künstlerinnen, die man sich zwar kaufen konnte, aber nach strengen Regeln behandelte und respektierte.

Respekt vor anderen ist der amerikanischen Filmindustrie hingegen ein nicht besonders wichtiges Gut. Es zeugt nicht gerade von Sensibilität, wenn man die Mehrzahl der im Film vorkommenden Geishas von Chinesinnen spielen lässt. Geishas gab es nur in Japan. China und Japan sind auch heute noch keine besonders befreundeten Nationen. Ihre Kulturen sind nicht zufällig recht verschieden. Wer sich nur ein wenig mit asiatischen Traditionen beschäftigt hat, der wird sehr wohl Japanerinnen von Chinesinnen unterscheiden können. Es gab niemals eine chinesische Geisha.

Fazit.
Dies ist ein amerikanischer Prunkfilm, der den Versuch unternimmt, uns einen Teil der japanischen Kultur etwas näher zu bringen. Er ist sehr unterhaltend, schön inszeniert und farbenprächtig. Leider aber fehlen dieser Produktion an vielen Stellen Genauigkeit und Respekt. Die meisten Zuschauer werden das jedoch kaum merken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt, über Armut, wenig Mittel aus seinem Familienelend emporzusteigen. Die Eltern schicken ihre Töchter fort, vorgeschoben werden die ärmlichen Zustände, eine Entscheidung ohne Liebe. Anfänglich verbindet die Schwersterliche abhängige Liebe, auch die stellt sich als "Seifenblase" heraus! Chiyo ist auf sich allein gestellt, sie fügt sich ihrem auferlegten Schicksal, eine Begnung mit einem Lehrer bewegt ihr Herz und diese Liebe zu diesem Herrn zeigt ihr erste Einblicke in das Glück, ein heimliches Glück!

Aber ihr Leben wird dadurch leichter und sie lernt eine hochangesehene Geisha kennen, die sie fördert, damit Chiyo aus dem Hausmädchendasein entschwindet und zur legendären Geisha Suyuri erblüht.

Schön, gebildet, die Männer liegen ihr zu Füßen und hängen an ihren Lippen.

Der Krieg kommt dazwischen, aber ihr Stolz wir nicht gebrochen. Die körperliche Arbeit trägt sie mit einer erstaunlichen Würde!

Dieser Film hat seine Auszeichnungen ohne "wenn und aber" verdient!

Könnte ich 10 Sterne vergeben, so täte ich dies.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2006
Ich bedauere es, diesen Film nicht im Kino auf einer großen Leinwand gesehen zu haben, denn seine Bilder sind ein Traum. "Die Geisha" ist einer der am besten fotografierten Filme, die ich bis dato gesehen habe. Die Liebe zum Detail, die ruhige und dezente Kameraführung sowie die Auswahl der Großaufnahmen und Totalen ist bemerkenswert.

Bereits das Buch hat mich von Anfang gefesselt, und ich finde die Umsetzung in den Film gut gelungen. Zwar fehlen einige Erzählstränge des Buches, der Film jedoch vermittelt trotzdem einen "kompletten" Eindruck.

Die Geschichte, die hier erzählt wird, setzt m.E. schon ein gewisses Grundinteresse an der japanischen Sicht der Dinge, des Lebens und dem japanischen Menschenbild voraus. Mithin ist es eine Liebesgeschichte, die sicherlich weit von unseren europäischen Denk- und Empfindungswelten abweicht. Aber gerade darin liegt der Zauber des Buches und des Filmes. Beide vermögen den Leser bzw. den Zuschauer mitzunehmen auf eine Reise in eine andere Kultur mit anderen Werten, einer anderen Ästhetik und anderen Sichtweisen.

Den Film zu sehen, war ein Hochgenuss, der Film einer von der Sorte, die man sich immer mal wieder in einer bestimmten Stimmung ansehen kann und wird.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Hauptdarstellerinnen sind keine Japanerinnen! Das ist nur ein Detail und deshalb nicht wichtig? Wer Details nicht zu schätzen weiß, braucht sich „Die Geisha“ gar nicht anzuschauen, denn hier geht es ausschließlich um Feinheiten. Ein bildgewaltiges Epos über Ästhetik und Würde, Zwänge und Treue. Wen es nicht interessiert was genau der Unterschied zwischen einer Prostituierten und einer Geisha ist, der wird sich bei diesem Film maßlos langweilen!
Einiges wurde bei diesem Film falsch gemacht. Es ist unverzeihlich, daß man Chinesinnen den Vorzug gegeben hat, nur weil sie international bekannter sind als japanische Schauspielerinnen. Zweifellos sind die weiblichen Rollen mit wunderschönen Frauen besetzt, aber wenn man einen Film über die Anmut und Schönheit japanischer Frauen dreht, dann doch bitte mit Japanerinnen! Ein weiterer Schnitzer ist die deutlich zu erkennende Hollywood-typische Herangehensweise des Films. Und dann gab es noch dusselige Kinobetreiber die den Film vorab in Previews nur für Frauen gezeigt haben, dabei haben es solche Filme ohnehin schon schwer genug männliche Zuschauer zu begeistern. Ich hätte mich auch abschrecken lassen, wäre ich nicht so sehr an Japan interessieren. Und für den Japan-Freund ist der Film tatsächlich ein Fest! Selbst die Tatsache, daß das Kyoto von 1929 komplett als Nachbau in Kalifornien entstand, stört nicht. Die Kulissen sind so gekonnt gestaltet worden, daß sie glaubwürdig wirken – ein großer Pluspunkt dieses Films!
Die Handlung tritt ein wenig hinter den herrlichen Bildern zurück, es ist ein Film der mehr das Auge anspricht als den Verstand.
Sayuri (Ziyi Zhang) wird als Kind von ihren Eltern, armen Fischern, an ein Geisha-Haus verkauft und steigt zur begehrtesten Geisha ihrer Zeit auf. Sie verliebt sich in einen reichen Industriellen (Ken Watanabe), doch die strengen Regeln der japanischen Gesellschaft behindern die Beiden dabei ein Liebespaar zu werden. In den Wirren des Zweiten Weltkriegs verlieren sich die Beiden aus den Augen. Nach dem Sieg der USA ist es vorbei mit dem prunkvollen Kyoto und seinen edlen, begehrten Geishas. Die Stadt wurde zwar wegen ihrer historischen Bedeutung von Bombardierungen verschont, aber die Macht des Dollars verwandelt Japan. Nun versucht sich jedes Straßenmädchen als Geisha.
„Die Geisha“ setzt ein gewisses Interesse an Japan voraus, um den Zuschauer nicht zu langweilen. Die Liebesgeschichte und die Leiden einer japanischen Frau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird sicherlich viele Menschen ansprechen, aber die Entscheidungen der Titelheldin werden manchem im Publikum unverständlich erscheinen. Es war eine andere Zeit, es war eine andere als die westliche Gesellschaft. Es ist ein sehenswerter Film!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2008
In diesem Film erzählt die kleine Chiyo von ihrem Leben. Sie spricht über ihre erste Liebe, Intrigen in ihrer Vergangenheit und den Weg zur Unterhaltungskünstlerin Nummer eins in Japan: die Geisha.

In jungen Jahren wird Chiyo an ein Geishahhaus weit entfernt von ihrer Heimat verkauft. Gemeinsam mit iher Schwester, die ein schlimmeres Schicksal als sie ertragen hat, will sie flüchten. Aber das Schicksal hält andere Tore für sie offen. In einer Nacht verschwindet ihre Schwester ohne sie. Chiyo ist am boden zerstört. Sie bleibt alleine zurück und wird in ihrem neuem Zuhause von der Ober-Geisha, Hatsumumo, dort immer nur geärgert.
Eines Tages trifft sie ihre große Liebe auf einer Brücke, den viel älteren Herrn Direktor.
Obwohl sie anfangs nur ein Putzmädchen ist, wird Chiyo von der berühmtesten Geisha unter ihre Fitiche genommen. Im Wettstreit mit Hastumumo wird sie zur meist gefragtesten Frau Japans.
Aber als Geisha bleibt die Liebe im hintersten Winkel des Körpers. Wird sie den Direktor jemals heiraten?

Grandioser Film. Farben und Musik verdienen die Schulnote 1! Die Story ist einfach, schadet dem Film aber in keiner Weise.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 24. September 2006
War anfangs etwas skeptisch als ich mir diesen Film kaufte. Er beginnt dann auch nicht gerade ermuntigend, aber schon nach wenigen Minuten hat der Film mich total gefesselt. Die Spannung wird super von John Williams Musik untermalt, genauso wie der Rest des Films. Es gibt Herz-Schmerz, einen Wettstreit, Dramatik, tolle Musik, hervorragende Kameraführung, tolle Schauspieler und eine unbeschreibliche Kulisse...was will man mehr. Ich wurde bestens unterhalten und habe im wahrsten Sinne des Wortes einen "lebendige" Kunst gesehen. Hoher Anspruchsfaktor, denn der Film überzeugt mich in allen Bereichen.

Am Ende des Films war ich total begeistert und unheimlich überrascht. Muss allerdings dazu sagen, dass ich das Buch nicht gelesen habe. Jeder Leser eines Buches dreht in seinem Kopf einen anderen Film, so dass jeder einen Film mit anderen Augen sieht.

Ich persönlich kann den Film wärmstens empfehlen und werde ihn mir garantiert noch mehrmals anschauen. Der Soundtrack des Films steht jetzt schon auf meinem Weihnachtswunschzettel, denn dieser passt super gut zum Film. Diesen Film können sich "Männer" auch bedenkenlos anschauen ;-).
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