Kundenrezensionen


74 Rezensionen
5 Sterne:
 (50)
4 Sterne:
 (10)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen alt bekannt - und doch neu
Beim meiner ersten Begegnung mit den Songs des neuen Albums dachte ich, "yo klingt ganz nett und is do wie immer". Nach mehrmaligen Hören hat sich diese Scheibe zu meinem absoluten Liebling entwickelt. Die Sounds sind moderner und es gibt auch Neues zu entdecken. Das Gesamtalbum passt in keine Schublade, selbst einzelne Songs bedienen sich - wie häufig bei...
Veröffentlicht am 17. März 2006 von 21pfunk

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Prince sucht sein Heil im Pop
Das Album mit den ominösen Ziffern zum Titel zeigt das Pop-Chamäleon neuerlich von seiner kommerziellsten Seite.
Das Angebot reicht von der lateinamerikanisch angehauchten Schnulze ("Te amo corazon") über minimalistischem Electrofunk ("Black sweat") bis hin zur Rock-Nummer ("Fury"). Ein so großer bunter...
Am 25. März 2006 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen alt bekannt - und doch neu, 17. März 2006
Rezension bezieht sich auf: 3121 (Audio CD)
Beim meiner ersten Begegnung mit den Songs des neuen Albums dachte ich, "yo klingt ganz nett und is do wie immer". Nach mehrmaligen Hören hat sich diese Scheibe zu meinem absoluten Liebling entwickelt. Die Sounds sind moderner und es gibt auch Neues zu entdecken. Das Gesamtalbum passt in keine Schublade, selbst einzelne Songs bedienen sich - wie häufig bei Prince - unterschiedlicher Stilmittel.
Kurz was zu den Songs: 3121 (ziemlich schräge Harmonien am Anfang, aber der Refrain bohrt sich rein, funky); Lolita mit 80er Keyboardsound + Reminiszensen an the Time im hinteren Teil (könnte ein Hit für die breite Masse werden); te amo ... (nettes seichtes Latino-Teil); Black Sweat (sehr minmalistisch und Discotauglich); Incense and Candles (wunderschönes gefühlvolles Duett mit Tamar); Love (Prince goes industrial, but straight funky); Satisfied (schmusiger Blus im Gospelstil); Fury (schönes Rockteil); The World (eine interessante Komposition, die sich erst allmählich erschließt); Beautiful ... (noch ein Duett mit Tamar, das nach Hinten funky wird); The Dance (schönes komplexes Stück zwischen Easy-Listening und Kamsutra); Get on the Boat (wie seit Jahren, und fast immer als letzter Track, ein klassischer Maceo-Parker-Groove).
Das Album hat nicht die Tiefe von Rainbow Children und auch weniger Live-Atmosphäre (weil mehr am Computer produziert), hat aber keine Ausfälle, wie noch auf Musicology. So sollte ein gutes Album sein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer weniger ein Popmusiker, 5. September 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 3121 (Audio CD)
Ein Prince-Album ist immer eine Herausforderung. Er verweigert sich jedem Klischee, verschwindet für Jahre aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit, taucht dann plötzlich an unvermuteter Stelle wieder auf und lässt ratlose Kritiker zurück. So ungefähr war der Ablauf auch vor 2004, als Prince mit seinem programmatischen Album "Musicology" auf die Bildfläche zurückkehrte. "3121" ist sein zweites Album nach dem Comeback (wenn man das überhaupt zu nennen darf) gewesen und bietet den bekannten Prince, der sich erneut allen Erwartungen verweigert und seinen Fans einen schweren Brocken vor die Füße legt. Die eingängigen Songs, die großen Ohrwürmer, mit denen er berühmt wurden, gehören wohl endgültig der Vergangenheit an. Prince geht bei der Verwirklichung seiner noch immer unablässig strömenden Ideen keine Kompromisse ein. Der kleine Mann folgt seiner Idee eines zeitgemäßen Sounds aus Rock, Soul, Funk, R&B, Earth, Wind & Fire und Stevie Wonder.

Dabei vermeidet er wiederum jeden Anflug von Gefälligkeit, indem er gegenläufige Elemente aufeinander prallen lässt. Allzu große Harmonien unterlegt er mit nervös wummernden Bassläufen (3121). Wo man ein hitzigen Bläsersatz erwartet, treibt er den Sound mit schneidend kaltem Synthesizer unter den Gefrierpunkt. Immer wieder bricht er Tempo, Rhythmus und Lautstärke, umgeht das traditionelle Songschema von Strophe, Refrain und Strophe, unterläuft die Hörgewohnheiten. Andere Musiker, die dermaßen überlegt und überlegen agieren, würde man vielleicht als "verkopft" bezeichnen. Nicht so Prince. Denn die emotionsgeladende Grundrhythmik von Soul, Funk und Blues bleibt als Ursprungsort seiner Visionen spürbar, seine Herkunft aus den 80ern spürbar, und manchmal bricht sie sich Bahn - etwa im dunkel-gewaltigen Opus THE DANCE und dem darauf folgenden furiosen Schlusstitel GET ON THE BOAT, und schon ist man ihr wiederausgeliefert: der Prince'schen Naturgewalt aus Leidenschaft und Energie.

Genau hierin liegt seine Qualität. Prince ist im mittleren Altern angekommen weniger denn je ein Popmusiker. Seine Songs sind kleine Kabinettstückchen, intelligent gestrickt, spannend, weil unberechenbar inszeniert. Kurz gesagt, sie passen nicht ins Radioformat. Und tun sie es einmal doch, wie die vorab ausgekoppelte Single TE AMO CORAZON, freut man sich einen Moment, bevor man sich dann doch langweilt und sich den überraschenden und überwältigenden Prince zurück wünscht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "don`t u wanna come 3121....." und die Massen folgen ihm bis an die Chartspitze, 26. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: 3121 (Audio CD)
Na endlich. Jahrhunderte scheint es her, das Prince ein Album veröffentlicht hat, das tatsächlich die Nummer 1 der Billboard Charts erreicht hat.

Nach PURPLE RAIN kamen die großen Kritiker und zerrissen jedes Album in der Luft. AROUND THE WORLD IN A DAY und PARADE fielen sofort durch, obwohl sich die Singles RASPERRY BERET und KISS ins musikalische Unterbewusstsein gebrannt haben.
SIGN O THE TIMES wurde in den 7ten Himmel gelobt, dann gings wieder bergab. Für BATMAN wurde er belächelt, GRAFFITI BRIDGE ist vergessen, LOVESEXY bekam auch nur sehr verhaltenes Lob.

Anschliessend folgten die Jahre, als es die Musikwelt chic fand, Prince zu meiden. Schon allein wegen seiner Umbenennung, dem Streit mit Warner, den bizarren Auftritten.
DIAMONDS AND PEARLS wurde ein Welthit, aber das Album nicht. LOVESYMBOL sucht noch heute seinesgleichen in puncto Vielfalt und Rafinesse, aber nur die treuen Fans hörten noch hin.
THE GOLD EXPERIENCE konnte sogar die meisten Fans nicht mehr überzeugen, obwohl die Platte genial und sein einziger #1 Hit der 90er drauf ist: THE MOST BEAUTYFUL GIRL IN THE WORLD.
EMANCIPATION lief ganz gut, war aber kein kommerzieller Erfolg. NEW POWER SOUL floppte auch ordentlich, RAVE UN2 THE JOY FANTASTIC sollte der Startschuss ins neue Jahrtausend werden.
Egal wie unspektakulär seine Musik wurde, die echten Insider schmückten sich mit der kompletten Prince-Sammlung und bewiesen damit, dass sie einen vermeintlich viel besseren Geschmack haben als die Supastar-Anhänger.

MUSICOLOGY lässt die Leute wieder aufhören. Das liegt wohl auch daran, dass man sich in einer Zeit, in der es an wirklichen Ausnahmekünstlern mangelt, wieder an die guten Musiker erinnert. Schliesslich gibt es in der musikalischen Medienlandschaft sonst nur noch Supastars, Castingbands, Gängstaräppa und kleine Mädchen, die ins Mikro hauchen und mit den Hüften wackeln...

2006 schmeisst Prince 3121 auf den Markt und plötzlich ist er wieder da. Der kleine Mann aus Minneapolis, der Musikgeschichte geschrieben hat.
Es verwundert nicht, das jetzt wieder alle rummeckern, dass Prince doch nicht mehr Prince sei und früher, ja früher war die Musik wirklich viel besser. Aha.

Nun zu den Songs:

3121 klingt am Anfang etwas schräg, und man meint, die CD würde hängen. Nach dem 2ten Durchlauf wird man das Lied nicht mehr los.

LOLITA, die 80er leben! Das unvermeindliche P+CONTROL/ STARFISH+COFFEE-Thema. Die kleine Lolita, die schon früh mit ihren Reizen pussiert...

TE AMO CORAZON finde ich persönlich schrecklich schlecht. Es lief andauernd im Radio und ich weiss nicht, warum.

BLACK SWEAT haut rein. Toller Beat, witziger Text. Ohrwurm Nr. 2.

INCENSE AND CANDLES erzählt dann, was Erwachsene alles so anstellen können, wenn sie den Schweiss ( Black Sweat ) abgewaschen haben...

LOVE überzeugt wieder mit 80er Sound und einem Text, der wohl in jede Beziehung passt:-)

SATISFIED....nicht mein Stil-man schläft ein.

FURY spielte er erfolgreich bei der Superbowl Halftime Show. Tolles Livestück. Rockig, fetzig, gut.

THE WORD, ein Song, der zur selben Kategorie wie THE CROSS gehört. Ertstklassige Lyrics, toller Sound. Sehr "groovig" und endlich mal wieder ein Lied mit Sinn und Verstand. Kein YEAH und PAAARDY, dafür ein Text zum Nachdenken.

BEAUTIFUL, LOVED AND BLESSED gefällt mir persönlich auch nicht so gut, aber die Melodie ist sehr einprägsam.

THE DANCE überzeugt wieder mal durch erstklassige Arrangements. Hier hätte das Album aufhören können. Ein kleines Juwel. Würdiger Nachfolger solcher Songs wie zB CONDITIONS OF THE HEART, ADORE oder ANNA STESIA.

GET ON THE BOAT muss man auch mögen, aber er prägt sich genauso ein wie die anderen Ohrwürmer der Platte. Toller Jam. Handgemachte Musik, glasklare Aufnahme. Kein Soundmatsch.

Auch wenn die Fans des "Geheimtips Prince" jetzt enttäuscht sind, weil er sich zrück ins Rampenlicht katapultiert hat: diese Platte war zu Recht enorm erfolgreich. Trotz einiger Schwachstellen zeigt uns Prince hier, dass die "alte Garde" noch immer den richtigen Riecher fürs große Geschäft hat und Trends nunmal nicht von gehypten Produzenten und stark frisierten Mädels+Boyz gesetzt werden.

5 Sterne :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Psalmen einer Religion der Coolness, 16. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: 3121 (Audio CD)
Mal ein Kuriosum voraus: Kann man Mitglied bei den Zeugen Jehowas und gleichzeitig ein cooler Hund sein?
Klingt absurd, aber Prince kann sogar das.

Die Ankündigung einer neuen Prince- Platte im Jahr 2006 hört sich an wie eine Weihnachts- Grußkarte: "unser Geschäft gibts auch noch, schauen sie mal wieder vorbei". "Cinnamon girl" klang letztes Jahr etwas zu sehr nach "Around the world" - gepflegtes Selbstzitat und solides Handwerk. Nichts Aufregendes, zumindest nicht im Universum eines Mr. Nelson.

Als ich jedoch die ersten Takte des ersten (Titel)Tracks von 3121 hörte, dachte ich sofort, dass ich hier etwas ähnlich Aufregendes hörte wie 1984, als ich mir bei "when doves cry" die Augen rieb und mich fragte, was dieser "Prince" da machte.
Mal eben 22 Jahre später passierte dann Ähnliches: Ich war verblüfft: unverkennbar Prince, aber er klingt wieder neu, frisch und unerträglich gut.
Allein der Opener (3121) ist ein Meisterwerk des neuen Millenniums: Durch Stimmfetzen und abstrakte, verschachtelte digitale Sounds schält sich ein gebändigter, pumpender, Groove, über den dann die Stimme des Meisters in aberwitzigen Metamorphosen traumwandlerisch, wie in sich versunken, in kontrollierter Selbstberauschung die Psalmen seiner Religion der Coolness heruntermurmelt. Und das einer derart lässigen, zwingenden Autorität, dass einem angesichts von so viel musikalischer Intelligenz und Klasse ganz schwindlig werden kann. Hier singt und spielt einer, der nichts mehr beweisen muss.

Prince zeigt mal wieder lässig, was eine musikalische Harke ist, was ihn von all den zahlreichen Posern der schwarzen Musik unterscheidet, und wieviel Stil und Klasse er nach fast 30 Jahren immer wieder haben kann.

Der Herr Jehova des Prince muss ein cooler Gott sein. Arme Konkurrenz!

B.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 3121...don't u wanna come?, 9. März 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: 3121 (Audio CD)
Mit diesem Album ist Prince mal wieder die Quadratur des Zirkels gelungen. Ein 12 Stücke beinhaltendes Werk mit zwingenden Melodien, das von der ersten bis zu letzten Minute Spaß macht.
Der krachende Opener "3121", P-Funk vom Feinsten, wird von "Lolita", einem popig-funkigem Groovemonster abgelöst, dass sich einem direkt in die Gehörgänge frisst. "Te amo corazon" bietet dem Hörer eine kurze Verschnaufpause zu Latinoklängen, um ihn im Anschluss mit Minimalistikfunk ("Black Sweat") wieder auf die Tanzfläche zu zerren. "Incense and candles" ist hipper R&B. "Love" ist schweißtreibender Elektrofunk, dem eine prince-typische Ballade "Satisfied" folgt, bevor es mit Volldampf in die 70er Jahre Retrorock-Phase "Fury geht. "The Word" bringt die Akkustikgitarre zum Einsatz. Beautiful, Love & Blessed, ein weiteres Stück funkiger R&B und "The Dance" ist eine atmosphärisch dichte Ballade mit einem genialen Pianosolo. Beendet wird die Party von "Get On The Boat", einem weiteren Funkmonster im Stile von James Brown.
3121...don't u wanna come? Wer da nein sagt, ist selber schuld!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NEVER BEEN AWAY… WELCOME BACK, 7. März 2006
Rezension bezieht sich auf: 3121 (Audio CD)
EINFACH SUPER.
immerschon falsch verstanden, deswegen ueber allem schwebend und der zeit voraus.
aeltere alben, zu ihrer zeit zu experimentell, entwickelten erst im nachhinein ihren charme, ihren groove, ihren geist.
dieses album ist eine art abschluss des musikalischen prozesses – angefangen irgendwo bei crystal ball. die lieder erinnern an trax von chocolate box, rave un2 the joy fantastic, slaughterhouse, musicology – gepaart in perfekter symbiose mit vielen anleihen bei eigenen werken bzw stilistischen ausdruecken.
trotz unverkennbarer verbindungen zu den besagten freueheren werken ist dieses album tatsaechlich doch ein ganz anderes. wie immer aehnelte bei prince kein album dem anderen – hier hoert man irritiert und beglueckt zu, merkt wie sehr die lieder den zahn der zeit treffen und dennoch erkennt man den fruehen prince nocht wieder. alles anders und dennoch gleich. deswegen EINFACH SUPER.
im einzelnen: 12 lieder, sehr temporeich, verstaerkt die rueckkehr zu sythesizern mit begleitung traditioneller instrumente, wenige balladen.
sollte UNIVERSAL wirklich (noch) mehr an der vermarktung des albums interessiert sein, so werden definitiv noch mindestens drei lieder ausgekoppelt. unter anderem FURY, wohl (eines der/) das beste lied auf 3121.
KAUFEN!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fresh'N'Funky, 22. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 3121 (Audio CD)
Nach dem ersten bis dritten Hören war ich schon etwas enttäuscht. Zu "plastisch" kam mir das neue Album vor.
Nachdem die CD nun aber seit 5 Tagen den Player nicht verlassen hat, muss ich sagen: "Gar nicht mal schlecht!"
Der Opener und Titeltrack "3121" (3,5 von 5 Sternen) erschließt sich einem nicht so schnell. Viel zu schräger Clintonesker-P-Funk-Style ohne eingängige Melodie. Dazu die verzerrten Stimmen und Gitarren, das harte Schlagzeug (Michael B.) und Bass (Sonny T.).
Dann aber das poppig-funkige "Lolita" (5/5) im 1981er-"The Time"-Sound. Die Soulballade im Latin-Groove "Te amo corazon" (4/5) und der minimalistische Elektro-Funk "Black Sweat" (4/5) kannte ich ja schon. "Incense and Candles" (2,5/5, Duett mit Tamar) ist vielleicht der schlechteste Track auf dem Album, langweiler RnB-Pop. "Love" (4,5/5) fängt wie ein Techno-Song an (und fand ich anfangs fürchterlich), ist aber Elektro-Funk mit einer klasse Melodie. "Satisfied" (4/5) ist Old-School-Soul/Blues wie man es von Prince kennt und "Fury" (4/5) ein vom Syntesizer getriebener Rock-Song (leider nicht so klasse wie die live-Version aus der Saturday Night Live Show). "The Word" (4/5) ist Pop mit Prince-Gitarre gegen Ende. Das zweite RnB-Duett mit Tamar "Beautiful, Loved & Blessed" (3/5) ist ok, gute Melodie und Groove. Aber die Produktion finde ich schrecklich "plastisch", weitaus schlechter als die live-Version aus der SNL Show. "The Dance" (4/5) ist klasse, muss man aber einige Male hören, damit es sich einem erschließt. Schwer zu beschreibener Midtempo-Song mit Tango-Einflüssen(!?).
Und zum Abschluss der Funk-Groove "Get On The Boat" (4/5) im James Brown-Style (mit Maceo und Candy an den horns) mit Latin-Funk-Einflüssen (Sheila E. am Percussion).
Fazit:
Ich mag das Album. Es ist "fresh'n'funky". Finde es besser als "Musicology", auch wenn es mir hier und da lieber gewesen Live-Instrumente zu hören anstatt Drum- und Synth-Machines.
Ob es das beste Prince-Album seit "Gold Experience" oder gar "Lovesexy" ist? Kein Ahnung! Ist auch egal. Prince ist wieder zurück und das Album ist gut. 4 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Back to the roots, 7. April 2006
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 3121 (Audio CD)
Prince kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Mit seinem neuen Album bedient sich der ehemalige Weltstar der 80er nach "Musicology" 2004 noch mehr bei sich selbst. So ist die Synthesizereinstellung von "3121" (neben Anspielung im Text) die gleiche wie bei 1999, einiges andere klingt nach seinem frühen Album "Controvery". So z.B. die schwüle Ballade "Satisfied" mit einem Prince, der gesanglich alles gibt.
Minimalfunk wie "Black Sweat", oder das simple "Love" sind allemal für die Tanzfläche geeignet. Doch der Höhepunkt dieses Albums kommt am Ende. Eine knackige Funksession ("Get On The Boat"), bei der Prince Maceo Parker wie zu alten James Brown Zeiten zum Gebläse ruft, was dieser mit einem seiner unnachahmlichen Solos beantwortet.
Kein übermäßig überraschendes Album, jedoch fein und mit Liebe zum Detail produziert - was man aber erst bei mehrmaligem Hören bzw. entsprechender Lautstärke feststellt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein, 24. März 2010
Rezension bezieht sich auf: 3121 (Audio CD)
Vor der Eingabe einer Rezension verlangt die amazon.de-Redaktion, anzuklicken ob man bereits über 13 Jahre ist. Mal ehrlich, Prince-Hörer, müsste man für uns nicht die Kategorie "über 35" angeben? Von der jungen Generation hört sicher niemand mehr den umstrittenen Musik-Messias der '80er. (Ich lass mich aber gerne eines Besseren belehren ... Es würde mich sogar freuen, sollte ich falsch liegen.)
Wie auch immer: Ich vermute, dass viele, die sich hier zu Prince äussern, weit zurückreichende Erfahrungen mit Prince haben. So ist es auch bei mir. Und weil ich fast alle seine Studio-Alben kenne, glaube ich mir auch ein gewisses Urteil und einen Vergleich mit anderen Werken erlauben zu dürfen.
"3121" ist in meinen Augen das beste Album des Altmeisters seit mindestens 20 Jahren. Besser als "Musicology", das als Comeback gefeiert wurde, und besser als "Planet Earth", das auch nicht übel ist. Ohne auf jeden Song im Einzelnen eingehen zu wollen, "3121" ist in seiner Gesamtheit spritzig bis umwerfend. Nicht bei allen Stücken aufs erste Hören, aber sicher beim dritten oder vierten Mal.
Also, 35+ -Leute, ich kann dieses Album nur empfehlen! Volle Punktzahl!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Symbol ist tot es lebe der Prince, 4. April 2006
Rezension bezieht sich auf: 3121 (Audio CD)
Hat das gedauert, fast 20 Jahre liegen zwischen seinem absoluten Meisterwerk „Sign O' The Times" und „3121" dem neuesten Oeuvre des Kleinen GROSSEN aus Minneapolis. PRINCE is back mit den 12 Tracks auf „3121" erlöst der Meister des Funk, seine Fans und straft alle Kritiker Lügen die ihm bereits den Verlust seiner Songwriterqualitäten attestiert hatten. Möglicherweise haben wir ja alle die Sensibilität eines musikalischen Genies, im Spannungsfeld zwischen Kunst und Kommerz und den Querelen um seinen leidigen Warner Knebelver-trag, unterschätzt. Das Er seiner kompositorischen Fähigkeiten nicht völlig verlustig gegangen ist haben diverse Songperlen der vergangenen zwei Jahrzehnte immer wieder gezeigt. Mörderballaden, wie „7", „Gold" oder „Diamonds&Pearls", haben in den Fans immer wieder die Hoffnung auf ein echtes Prince Album am Leben gehalten. Das Er ein brillanter Musiker ist haben wir immer gewusst. Seine Aus-flüge in den Jazz auf dem Instrumental Werk „NEWS" und sogar seine Outtakes auf „Vault - Old Friends For Sale" waren, musikalisch, immer noch um Klassen besser, als das Gros der Instantkünstler in den Charts und TV-Shows. Was fehlte war ein echtes „PRINCE" Album, das vom ersten bis zum letzten Takt überzeugen kann - JETZT ist es da.
3121 - schon der Titeltrack zum Auftakt zeigt das der Meister noch lebt - und WIE.
Hier grooved PRINCE Roger Nelson wie zu besten Zeiten. Unverwechselbar im Sound und doch mit seinem persönlichen Tribut an das neue Jahrtausend. Und schon mit dem zweiten Song legt das Minnea-polis Genius noch einen nach „Lolita" lässt Erinne-rungen wach werden an die so erfolgreichen 80er, ohne an einer Stelle altbacken zu klingen. Mit dem dritten Track nimmt der Frauenversteher und Macho dann den Fuß vom Gas und die erste Single „Te Amo Corazon" ist zwar eine absolut gelungene Liebeserklärung, mit spanischem Touch, dass es jedoch noch besser geht, werden wir im weiteren Verlauf hören. Die zweite Single „Black Sweat" ist der Track für die US amerikanischen R&B Stationen und das Video läuft nicht umsonst Power bei MTV Amerika, hier wird die Black Community bedient. Jetzt aber kommt eines meiner persönlichen High-lights auf 3121 ---- Incense and Candles --- ein Hammer. Das ist der Prince den wir, ich, so lange vermisst haben. Hier spielt der Ausnahmemusiker auf der scheinbar unendlichen Klaviatur seiner musikalischen Talente. Dieser Song ist eine musika-lische Wundertüte, an jeder Ecke eine neue Offen-barung. Der Auftakt, ein Wechsel von Vocoder-gesang zu tiefem Bass, mit der Überleitung zum zuckersüßen Duett, das den Zuhörer nur so hin-schmelzen lässt.

Über den nächsten Vocoder Verse geht's dann über-gangslos in einen Rappart um, in einem komplexen Finale furioso, das viel zu frühe Ende zu finden. GRANDIOS!
Was soll jetzt noch kommen? Vielleicht eine catchy Popnummer wie „Love". Mal eben so aus der Hüfte zeigt uns der funky little man, das er auch dieses Genre noch beherrscht wie kaum ein Zweiter.
Ja was fehlt denn eigentlich noch? Klar eine Nummer a la „Satisfied" eine Bluesballade die, mit typischem Prince Falsetto und relaxtem Groove, be-zaubert.
Kann es sein das der der Purple Man seine Mannen aus alten Revolution Zeiten wieder um sich geschart hat denn die wahrscheinlich dritte Singleauskopp-lung „Fury" kommt so rockig und funky daher wie die besten Uptempos auf „Purple Rain" und Sign O' The Times" ein echtes Deja Vu, so eine Gitarre spielt nur einer.
Das waren jetzt acht von zwölf neuen Songs auf dem aktuellen Prince Album „3121". Eine CD mit deut-lichen Reminiszenzen an die so erfolgreichen 80er Jahre, in denen Prince einer der Könige der Pop-musik war. Doch trotzdem ist „3121" kein Retro-stoff, denn Herr Nelson hat die Entwicklung der Popmusik, seit dem Beginn der 90er, durchaus in seine aktuellen Kompositionen einfließen lassen. Ohne sich anzubiedern und seine Persönlichkeit zu-gunsten „zeitgemäßer" Sounds zurückzustellen.
Warum ist jetzt schon nach acht Songs Schluss? Weil diese CD ein wenig wie eine schöne Frau ist, bis zu diesem Punkt habe ich sie enthüllt doch die letzten kleinen Geheimnisse soll sie Ihnen nun ganz persönlich offenbaren. Nur eines noch es lohnt sich nicht nur aber ganz besonders für die Fans des Prince aus Minneapolis. Lots O fun 4 U!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

3121
3121 von Prince (Audio CD - 2006)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen