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am 17. November 2008
Zum ersten Mal wurde ich mit diesem Film 1995 zum 50ten Jahrestag des Abwurfes der Atombombe auf Hiroshima konfrontiert. Damals lief im deutschen Fernsehen bei einem öffentlich-rechtlichen Sender ein großer Themenabend. Ein "trauriger Höhepunkt" dieser hochinformativen Reihe von Sendungen war ohne Zweifel ein mehrminütiger Ausschnitt aus eben jenem Werk - Barefoot Gen, damals noch nicht lokalisiert und lediglich untertitelt. Viel gesprochen, wurde allerdings auch nicht ...

... noch eine lange Zeit später sollten mir die Bilder jenes Animes tief im Gedächtnis verankert bleiben. Der Ausschnitt damals begann mit dem Jungen Gen, der sich von seiner Familie verabschiedet und anschließend lebensfroh seinen Weg zur Schule antritt. In der Nähe einer hohen Ziegelsteinmauer begegnet er einer Freundin, als das Unfassbare geschieht.
Was folgt ist nichts für schwache Nerven. Mag der Zeichenstil zuvor auch einen noch so harmlosen Eindruck hinterlassen haben, ist der Kontrast, der fortan schonungslos und in aller Deutlichkeit dargestellt wird, umso bedrückender.
"Barefoot Gen" ist schlichtweg gnadenlos; und so schwer es mir dadurch auch fällt, dieses Meisterwerk der Animationsfilmgeschichte ein weiteres Mal anzuschauen, so groß ist mein Verständis für diese Herangehensweise an die Thematik. Immerhin war der Erfinder der Manga-Vorlage (die nicht weniger verstörend ist) ein Augenzeuge und Überlebender jenes traurigen, endgültigen Endes des zweiten Weltkrieges.

Unterm Strich bleibt bei allem Lob für diesen außergewöhnlichen Film eines zu erwähnen: Trotz des eher niedlichen, sicherlich angestaubten Zeichen- und Animationsstils, sollte sich jeder potentielle Käufer auf ein markerschütterndes Erlebnis einstellen. Das mag von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein, doch, so wage ich zu behaupten, werden jene Bilder die Wenigsten ungerührt lassen.
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am 15. April 2006
Kurze Kritik
============
"Barefoot Gen" habe ich in der englischen Version kennengelernt und kein Anime hat es bis anhin geschafft, mich so zu schockieren. Schockiert muss ich genauer erläutern. Mir gefällt es enorm gut, wie der Film direkt und unverblümt mit dem Zuschauer umgeht. Er zeigt auf, was in Hiroshima vor, während und nach dem Abwurf der Atombombe alles passierte. Im Gegensatz zu "Die letzten Glühwürmchen" basiert, so viel ich weiss, dieser Anime auf einer wirklichen Geschichte.
Ich habe Hiroshima besucht. Im Gedenks-Museum haben mich die Erzählungen über menschliche Schicksale mehr als nur sehr berührt und betroffen gemacht. Im Hintergrund hatte ich immer die Bilder und Geschichte dieses Animes.
Bei der Erzählung von "Barefoot Gen" geht es um den Jungen "Gen", der nach dem Abwurf der Atombombe durch die Hölle geht, dabei aber nie die Hoffnung für die Zukunft verliert. Die traurige Geschichte wurde für damalige Verhältnisse mit viel Liebe zum Detail gezeichnet.
Warnung
=======
Dieser Anime ist wirklich sehr direkt und pflegt einen sehr harten Umgang mit dem Zuseher. Ich selbst brauchte einiges an Energie, diesen Film von Anfang bis zum Schluss "zu ertragen"; die Geschichte mit den erschreckenden Bildern hat mich stark beschäftigt!
Fazit
=====
Für mich, nicht nur in der Animé-Welt, einer der besten Filme überhaupt! Macht betroffen und regt zum Denken an. Wem "das letzte Glühwürmchen" gefallen hat, wird sicherlich auch "Barefoot Gen" mögen! Meisterwerk!
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am 11. Mai 2009
Die Geschichte des Atomwaffenanschlages auf Hiroshima wird wahrscheinlich Jeder kennen, zumindest davon gehört haben.
Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Anime zu schauen.
Die 2-Teiler sind sehr gefühlvoll gezeichnet, berührend und machen nachdenklich. Sie zeigen, wie wichtig Hoffnung und ein starker Wille zum Überleben sind.

In meinen Augen sind "Barfuss durch Hiroshima 1+2" neben "Die letzten Glühwürmchen"Die letzten Glühwürmchen (Collector's Edition) die besten Anime dieser Kategorie. Wahre Meisterwerke.

Aus der Sicht des Jungen Gen Nakaoka und seiner Familie wird in diesem 2-Teiler gezeigt, wie grausam der Abwurf der Atombombe "Little Boy" und deren Folgen für die Menschen dort waren.
Ich denke die Filme sind nicht für Jeden geeignet, denn sie zeigen sehr deutlich und unverblümt die damit verbundenen Schmerzen und Trauer die mit Krieg, Tod und Hunger verbunden sind.

Die beiden Filme sind auf Japanisch, mit gut lesbaren Untertiteln auf Deutsch, Französisch, Niederländisch, Polnisch, Schwedisch, Dänisch und Finnisch.

Ich kann diese wundervollen Filme nur empfehlen , dafür 5 Sterne von mir.
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am 6. August 2015
...am 6. August 1945, 8:15 Uhr (japanischer Zeit) die Amerikaner während es Pazifikkrieges die erste Atombombe auf Menschen (Zivilisten) der Stadt Hiroshima abwarfen - drei Tage später dann auch gefolgt auf Nagasaki.

°°°

BARFUSS DURCH HIROSHIMA basiert auf den Manga von KEIJI NAKAZAWA, der 1939 geboren, seine ganze Familie verlor - 1,3 km vom Hypozentrum entfernt. All seine Erlebnisse vor, während, und nach dem Atombombenabwurf ließ er als GEN in sein Manga einfließen.

Als Anime-Zweiteiler von 1983 (Regie: Mamoru Shinzaki) und 1986 (Regie: Toshio Hitara) liegt diese 2005 erschienene DVD-Box nun vor: Bildformat 4:3, und in japanischer Sprache - eine deutsche Synchronisation blieb diesen beiden Filmen leider verwährt, - aber deutsche Untertitel sind vorhanden!

Die 2er-DVD-Box ist liebevoll und dem Thema gegenüber würdig gestaltet (siehe meine Fotos unten!). Ein 55-seitiges Buch liegt bei - In deutscher Sprache beinhaltet das Büchlein die historischen Begebenheiten, Filme und Lektüre, und Infos zu dem Manga (dazu gehört auch ein Comicauszug am ende) und über den Anime-Zweiteiler.

FAZIT:
Eine wunderschön aufbereitete DVD-Veröffentlichung. Ca. 180 Minuten erleben wir als Zuschauer das Überleben von GEN und den anderen Opfern Hiroshimas; die ein menschenverachtendes Wissenschaftsprojekt (welches als das "Manhattan-Projekt" begann) des amerikanischen Militärs, sowie des amerikanischen Präsidenten HARRY S. TRUMAN waren - diese Menschen sind für mich Kriegsverbrecher!
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am 26. Juli 2010
"Barfuß durch Hiroshima" basiert auf den wahren Erlebnissen des Autors der Mangavorlage, Keiji Nakazawa. Dieser verlor seinen Vater, seine ältere Schwester und seinen jüngeren Bruder beim Abwurf der ersten Atombombe am 6.8.1945. Manga und dieser Animefilm erzählen vom Überleben in der Stadt nach dem Unglück. Stellenweise flankiert von einem Kommentar, der einige historische Fakten als auch Wirkungsweise der Atombombe erläutert, findet der Film ungeschönte und teilweise sehr drastische Bilder in der Darstellung des Leids, die schockieren, und stellt sich dabei gekonnt der Hausforderung, zu zeigen, was vielleicht nicht so ohne weiteres zeigbar ist. Inhaltlich wird einem also sehr schwerer Tobak geboten, der vielleicht auch noch besser funktionieren würde, wären da nicht einige Kleinigkeiten: Der Zeichenstil ist durchaus gewöhnungsbedürftig und nimmt teilweise comichafte Karikaturzüge an bzw. macht stellenweise deutlich, dass man u.a. auch Kinder mit ansprechen will (um sie vermutlich auch über dieses Ereignis aufzuklären). Auf diese Weise entsteht aber ein teilweise deutlicher Bruch mit der ernsthaften Thematik. Dazu kommen der unglaublich naive Mut und Optimismus des jungen Hauptprotagonisten. Es mag seiner Kindlichkeit geschuldet sein und einem bis zu einem gewissen Grade vorhandenen Unvermögen, den Ernst der Lage in seiner Gänze zu begreifen, weshalb sein Verhalten nachvollziehbar sein kann. Doch die immer wieder aufkeimende Fröhlichkeit und die Zuversicht nehmen dem Film viel von seiner Schwere und dadurch auch einiges von seiner Intensität. Ferner ließe sich vielleicht auch die Beharrlichkeit und Stärke des japanischen Volkes, inmitten des Chaos, hineininterpretieren, doch vielleicht geht das etwas zu weit.
Ein weiteres, teilweise technisches Problem stellt die japanische Synchro dar: Gerade die Stimmen der kleinen Jungen im Film sind permanent am Anschlag und stets an der Grenze zum Schreien, was vielleicht typisch japanisch sein mag, in Verbindung jedoch mit einer leichten Übersteuerung des Tons alsbald unglaublich penetrant und nervig wird (und ich habe schon viel auf japanisch gesehen, aber so etwas habe ich noch nicht gehört). Und auch die Inszenierung selbst kann einen gewissen deutlichen Kitsch nicht leugnen. Da haben es "Die letzten Glühwürmchen" mit weitaus schönerem Zeichenstil und leiserem, wie ernsthafteren Erzählton besser gemacht.
"Barfuß durch Hiroshima" mag schon aufgrund seiner Thematik ein ungemein wichtiger Film sein, den man schon alleine wegen der grausamen Sequenz des Bombenabwurfes und der unmittelbaren Folgen danach mal sehen sollte, doch sollte man vorsichtig sein per se einfach in den "Meisterwerk"-kanon mit einzustimmen. Manchmal kann einem schon das Gefühl packen, dass etwas für gut und wichtig deklariert wird, nur weil es sich einer bestimmten Thematik annimmt. Doch aufgrund obiger, aus sehr subjektiver Sicht so empfundener formaler Kritikpunkte sei es "Barfuß durch Hiroshima" ,zumindest in seiner Gänze, eher verwehrt.

Barfuß durch Hiroshima 2:

Der zweite Teil von "Barfuß durch Hiroshima" krankt ein wenig an denselben kleinen Schwächen wie schon der Vorgänger: Scheinbar war die Aufnahmetechnik im Japan der 80er Jahre wohl noch nicht so weit um die Stimmen der Kinder, um die es hier geht, in ihrer Wucht aufzunehmen, denn wenn sie voller Inbrunst schreien, weinen oder sich freuen, tut es schon ein wenig im Ohr weh.
Abgesehen davon wird die Geschichte von Teil 1 stimmig und konsequent nacherzählt. Drei Jahre nach Ende des Krieges erleben wir Gen und Ryuuta, wie sie sich im zerstörten Japan durchschlagen müssen. Und auch wenn die Oberfläche des Filmes, wie schon der erste Teil, scheinbar sehr kindlich und harmlos wirkt, so sind die geschilderten Umstände und Ereignisse nicht weniger als rücksichtslos grausam. Überleben in einem kriegsgebeutelten Land, das bedeutet Entbehrungen und Verluste ohne Ende, mit kaum Aussicht auf Besserung. Die Kinder sammeln Schrott um diesen zu verkaufen, baden in alten Tonnen und träumen einfach nur davon, sich mal wieder richtig satt essen zu können. Und das ist nur ein Auszug dessen, mit was sich die Kinder herumschlagen müssen.
Leid und Verlust werden konsequent und ungeschönt gezeigt, doch wie schon im ersten Teil, so macht sich auch hier wieder eine große Portion Optimismus breit: Egal wie oft Rückschläge hingenommen werden müssen, Gen und Ryuuta glauben fest an eine bessere Zukunft. Viele Alternativen haben sie ohnehin nicht und ihr kindliches Gemüt nimmt einiges von der unerträglichen Schwere, die dieser Thematik inhärent ist, ohne jedoch ihre bittere Realität aus den Augen zu verlieren. Denn ihrer sind sich alle bewusst.

"Barfuß durch Hiroshima 2" bringt seinen Vorgänger zu einem stimmigen Abschluss und seine an und für sich sehr rührselig-kitschige Inszenierung bleibt nicht ohne Wirkung auf den Rezipienten und hinterlässt diesen doch mit einem tröstlichen, hoffnungsvollen Gefühl. Und einmal mehr sind beide Filme ein großartiger Beweis für die emotionale Kraft, die in Trickfilmen stecken. Sehenswert.
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am 12. Oktober 2013
Ein Film der heutzutage (ich weiß, tolle Wortschöpfung) nach meiner Meinung im Schulunterricht Pflicht sein sollte. Am besten in Sozialkunde oder Geschichte. AUF JEDEN FALL, WENN DER NETTE ONKEL VON DER BUNDESWEHR DA WAR, und was vom "ErlebnisArbeitsPlatz Bundeswehr" gefaselt hat.
Oder der Herr Obama (Friedensnobelpreisträger!!!) mal wieder alle Optionen auf den Tisch legt.
Vorsicht!! Dieses Meisterwerk ist kein Anime im Stile von "Sailor Moon" und Konsorten! Sondern ein hartes, realistisches Überlebensdrama, Atombomben lassen nun einmal keinen Platz für Träume. Dieser Film wird meinen Wissens nach auch in der Gedenkstätte von Hiroshima gezeigt.
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Hiroshima – Ein Wort, eine Stadt … eine grausame Geschichte. 1868 beginnt die Ära des Meiji in Japan. Das Land wird zu einer großen Militär- und Industriemacht, die Regierung zieht gegen China und Russland in den Krieg und unterwirft das heutige Taiwan sowie Korea. Das Wettrüsten mit der USA beginnt, 1941 greifen die Japaner den amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor anzugreifen. Obwohl die USA sich bisher aus dem Krieg herausgehalten hat, muss nun reagiert werden – der Pazifikkrieg beginnt. 1945 wird beschlossen, vier japanische Städte mit Nuklearwaffen anzugreifen. Diese sind: Kyoto, Niigata, Hiroshima und Kokura.

Am sechsten August 1945 trifft es Hioshima – Die Bombe „Little Boy“, die eine Sprengkraft von 12.500 Tonnen TNT entspricht, explodiert am frühen Morgen in 600 Metern Höhe und fordert 280.000 Menschenleben. 80.000 sterben sofort, 200.000 Menschen sterben in den darauffolgenden Jahren an der Verstrahlung. Drei Tage später kommt „Big Guy“ zum Einsatz. 515 Meter über Nagasaki explodiert die Bombe, die einer Sprengkraft von 22.000 Tonnen TNT entspricht. 26.000 Menschen sind sofort tot, 40.000 Menschen schwer verletzt. Am 15. August 1945 kapituliert Japan, einen Monat später besetzen amerikanische Truppen das zu 90 % zerstörte Land.

Kaze hat nun die Filme Barfuß durch Hiroshima Teil 1 und 2 in einer Box in den Handel gebracht. Der Zuschauer bekommt hier die Geschichte der Familie Nakaoka präsentiert, die einige Tage vor den Abwurf der ersten Atombombe beginnt. Die Mutter ist zu diesem Zeitpunkt schwanger, ihr Mann geht gegen das kaiserliche Regime an und die beiden Söhne Gen und Akira versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Obwohl abzusehen ist das Japan kapitulieren muss, wird der Vater als Verräter angesehen und die Familie schikaniert. Alleine der Nachbar Pak hält zur Familie, wobei auch dieser von den anderen Menschen geschnitten wird. Als am sechsten August die Atombombe über Hiroshima explodiert, kommen bis auf die Mutter und Gen alle Mitglieder der Familie ums Leben. Weit kommen sie nicht, denn bei der Mutter setzen die Wehen ein. Mitten in den Trümmern der zerstörten Stadt, umgeben von Leichen und sterbenden Menschen, kommt Gens kleine Schwester Tomoko auf die Welt. Schaffen es die Drei zu überleben? Oder werden sie doch noch Opfer der Bombe, die schon so viele Menschenleben gekostet hat?

Wenn der Abspann läuft, ist der Film noch lange nicht aus den Köpfen der Zuschauer verschwunden. Die Bilder – auch wenn es sich „nur“ um einen Anime handelt – haben sich ins Gehirn eingebrannt. Barfuß durch Hiroshima ist ein bedrückender Film, der den Zuschauer die Geschichte so realistisch darstellt, dass niemand unbeeindruckt sein wird. Leicht sind die Filme nicht, die Bilder sind verstörend. Und dennoch zeigen sie, dass auch nach so einem Unglück das Leben weitergeht. Irgendwie.
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am 31. Mai 2013
Ich habe mich schon bevor ich mir die Filme angesehen habe auf einiges gefasst gemacht. Aber damit, dass es mir so nahe geht, hätte ich nicht gerechnet. Der Hintergrund wird einem so gut nahe gebracht, dass man sich in Gen (und seinr Leidensgenossen) schon fast völlig hineinversetzen kann. Ihm auf seinem Leidensweg folgt und dabei Trauer, Schrecken, Entsetzen, Hass, Angst, aber auch Freude mitempfindet. Unverschleiert und nackt steht der Tod und der Hunger vor einem.
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am 30. September 2013
Diesem Film kann man nur 5 Sterne geben, denn er ist mit viel Liebe zum Detail erstellt worden. Das was man sieht, zeigt einem die Geschichte von Kentaro Haneda und wie er den Abwurf der Atombombe wahrgenommen hat eindrucksvoll. Der Film ist aber nicht für Leute mit schwachen Nerven oder junge Kinder geeignet.
Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen.
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am 1. Februar 2013
Barfuß durch Hiroshima Film 1

Die Geschichte beginnt einige Tage vor dem Abwurf der Atombombe und schildert das Leben der Familie Nakaoka im militaristischen Japan der letzten Kriegstage des Zweiten Weltkriegs.

Barfuß durch Hiroshima Film 2

Drei Jahre sind seit dem Bombenabwurf vergangen und die Stadt, wenn auch noch sichtlich angeschlagen, kommt langsam wieder auf die Beine. Auf dem Markt der Stadt herrscht bereits wieder schwunghafter Handel und zumindest die unzähligen Leichen sind mittlerweile aus dem unmittelbaren Stadtbild, der immer noch verwüsteten Straßen gewichen. Und doch: Von Normalität kann nicht im Entferntesten die Rede sein. Immer noch sterben die Menschen reihenweise an den Spätfolgen der Verstrahlung. Medizinische Hilfe ist hier so effektlos wie schlicht nicht vorhanden und auch die amerikanischen Besatzer scheinen mehr daran interessiert, die weiteren Auswirkungen ihrer furchtbaren Waffe zu studieren als dass sie der gebeutelten Bevölkerung ernsthaft Linderung verschaffen würden.
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