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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückbesinnung auf die wirklichen Stärken
Also das hätte ich ja nicht gedacht: die letzten beiden Amorphis Alben ware gut, und ich mochte ihre solide und zuverlässige Art. Aber nach den beiden Überflieger "Elegy" und "Tuonela" in der zweiten Hälfte der 1990er, mit denen Amorphis zwei wirkliche Meisterwerke des psychodelic-folk-Metals präsentierten, waren die besagten Nachfolger ("Am...
Veröffentlicht am 2. Februar 2006 von fgpolestar

versus
6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rückfall in alte Zeiten...
So wurde das neue Amorphis-Album "Eclipse" vollmundig angekündigt.
Und wie es meistens so ist, wurde wieder zu viel versprochen. Das Album ist OK, keine Frage.
Aber alte Amorphis-Zeiten hörten sich anders an. Keine epische Breite wie bei der Elegy sondern durchgehend 4-Minuten-Songs. Böse klingen Amorphis heutzutage nur vereinzelt - Alibi-Growls...
Veröffentlicht am 13. März 2006 von winternam


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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückbesinnung auf die wirklichen Stärken, 2. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Eclipse (Audio CD)
Also das hätte ich ja nicht gedacht: die letzten beiden Amorphis Alben ware gut, und ich mochte ihre solide und zuverlässige Art. Aber nach den beiden Überflieger "Elegy" und "Tuonela" in der zweiten Hälfte der 1990er, mit denen Amorphis zwei wirkliche Meisterwerke des psychodelic-folk-Metals präsentierten, waren die besagten Nachfolger ("Am Universum" und "Far From The Sun") eher einfach nette und seriöse Weiterentwicklungen.
Und dann bekomm ich per Zufall das Promo der neuen Scheibe "Eclipse" um die Ohren geknallt: Holla, da hat sich aber einiges getan bei den Finnen! Ein neuer Sänger, Tomi Joutsen, hat da zum Beispiel ziemlich frischen Wind reingebracht, brüllt an der richtigen Stelle wieder mal anständig, und lässt neben dem vollen und guten Gesang auch wieder mal die amtlichen Bärengrowls röhren. Richtig so!
Aber auch sonst haben sich Amorphis voll auf ihre Stärken rückbesonnen: So sind die typischen Amorphis Riffs zur Vollendung ausgearbeite worden. Nur gibts diesmal keine Hänger mehr, das Songwriting hat den richtigen Zug und Druck, lässt aber das Psychodelische nicht ganz weg. Wie vor zehn Jahren mischt sich die Hammondorgel gekonnt mit treibenden Drumbeats, verfeinert mit gekonnten Delays in den Gitarren, und abgerundet Harmonien, wie sie nur von den Finnen kommen können.
Anspieltipps:
"Two Moons" (1) - Hier wird nach einem fetten Keyboard-intro gleich mächtig Dampf abgelassen. Treibend geht es dreieinhalb Minuten nach vorn, gleich mal das ganze Spektrum des Könnens präsentierend.
"House of Sleep" (2) - Eine solide Rocknummer im Midtempo, mit einem zwar nicht ganz neuartigen, aber sehr ergreifenden Riff. Tomis Gesang kann sich hier gut entfalten.
"Leaves Scar" (3) - nach dem sanften Intro eine "Amorphis-sche" Death-Nummer, welche gar Erinnerungen an "Black Winter Day" aufkommen lässt!
"Under A Soil and Black Stone" (5) - Wem damals die psychodelische Steigerung des Hammerstücks "Elegy" gefallen hat, dürfte mit "Under..." bestens bedient sein. Zuerst etwas langsam, dann aber mitreissend.
"Perkele (The God of Fire)" (6) - Ah, nochmals amtliche Bärengrowls mit einem stampfenden, orientalisch angehauchten Riff der Extraklasse.
"The Smoke" (7) - Wiederum im Midtempo inszenieren Amorphis, was sie insbesondere auf den letzten Alben gelernt haben. Sphärisch, dunkel und doch so schöne, weite Soundflächen skizzierend.
"Empty Opening" (10) - Erinnerungen an "Tuonela" werden wach, melancholische Delay-Teppiche füllen Raum und Zeit, um nachher brachial mit Riffs und Hammondorgel überrollt zu werden. Ein superber Abschluss!
Ich verteile selten 5 Sterne an Scheiben. Amorphis hat mich aber diesmal mit ihrer gekonnten Rückbesinnung auf ihre Stärken so positiv überrascht, dass dies meines Erachtens voll gerechtfertigt ist. Voilà, ich hab grad eine neue Lieblingsscheibe gefunden, scheint mit.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amorphis leben !!! Sie sind wieder aufgewacht !!!, 21. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Eclipse (Audio CD)
Was für ein geiles Album! Endlich geben Amorphis wieder Gas, denn genau das konnten sie früher am Besten. Spätestens nach '"Tuonela"' haben die Amorphisten mit '"Am Universum"' und "'Far From the Sun"' zwei ziemliche Durchhänger bzw. im Falle von "'Far From the Sun"' sogar einen Totalausfall produziert. V.a. der ehemalige Sänger Pasi Koskinen nahm durch seine unmögliche Stimme vieles von Amorphis'''' Kompaktheit, da er permanent schief sang und dennoch neun lange Jahre die Stimme von Amorphis war. Da kam es auch keineswegs zu früh, dass er seinen Dienst quittiert hat und ein neuer Vokalist engagiert wurde. Und dieser passt sich dem neuen Soundgewandt mehr als hervorragend an. Obwohl seine Stimme mit Sicherheit nicht die markanteste ist, hat er Charisma und keine Scheu auch mal etwas aggressiver zu singen. Die kompositorische Stärke von Amorphis war allerdings auch auf dem Totalausfall "'Far From the Sun"' nicht zu überhören. Die Band wandelte ihren Stil sehr geschickt von einer brutalo Death Metal Band (v.a. die Alben "The Karelian Isthmus" Und "Tales From the Thousand Lakes") zur fast schon Pop-Rock-Band ('"Tuonela'" und Späteres), verwendete Hammondorgel, Saxophon oder Flötensounds in ihren Songs.

Der Opener '"Two Moons"' weißt die Richtung des Albums. Nach einem kurzen, präzisen Keyboardintro setzten die Gitarren wuchtig ein, dass selbst die besten Boxen mit den Bässen überfordert sind und mächtig übersteuern. Bis zur Chorus prügeln sich Amorphis mit sehr melodischer, neuer Stärke und ordentlichem Tempo. Der Chorus wird als kurze Verschnaufpause genommen, danach wird wieder Gas gegeben. Sänger Joutsen darf auch gleich mal ordentlich aggressiv losbrüllen.

Die Singleauskopplung und erste Ballade des Albums "House of Sleep" ist mit seinem Mittempo sehr amorphistypisch. Tolle Melodien werden aufgebaut, der Song erzeugt eine super Stimmung. Der Gesang variiert auch mal von aggressiv zu schmalzig. Cool!

Mit '"Leaves Scars"' überzeugt schon wieder Tomi Joutsen durch Gegrunze, was wiederum wohlige Erinnerungen an den Klassiker "Tales From the Thousand Lakes"' erweckt. Im Refrain wird gerockt, im Chor gesungen... Man merkt förmlich wie viel Spaß die Kerle am Musizieren haben.

'"Born From Fire'" und "'Under A Soil And Black Stone"' könnte auch leicht vom "Elegy" Album bzw. von der "My Kantele" EP stammen. Zusammen mit der Orgel wirken beide Songs sehr dynamisch.

'"Perkele"' schlägt die Brücke zum "'Elegy"' Album bzw. zur '"Black Winter Day'" EP und hat auch durchaus gewisse Ähnlichkeiten zum EP namensgebenden Song oder auch mit "Better Unborn". Sehr geiles groovendes Lied.

"The Smoke" wiederum passt sehr gut in die "Tonela" bzw. "Am Universum" Zeit. Sehr groovend, wobei auch mal gemäßigt gegrunzt wird. An Melodien wird jedoch keineswegs gespart. Im Gegenteil! Dieser Song hat einen so coolen Gitarrensound, dass "The Smoke" mein absolutes Lieblingslied ist.

"Same Flesh" ist die zweite Ballade des Albums.

Mit '"Brother Moon"' ist ein weiterer Höhepunkt von '"Eclipse'" erreicht. Spielfreude pur!

"Empty Opening" lebt vom sehr simplen Riff, ist aber durch den Halleffekt auf der Gitarre sehr schwebend und offen... Sehr psychedelisch und animiert den Hörer einen weiteren Hördurchlauf des Albums vorzunehmen. Joutsen darf nochmals seine Gesangsleistung unter Beweis stellen, indem er brüllt und singt. Sehr geiles Lied und toller Abschluss von "Eclipse". Der folgende Bonustrack '"Stonewoman"' sollte nämlich auch eher als Bonustrack aufgefasst werden. Er passt einfach nicht ans Ende des Albums, sondern ist eher ein Lückenfüller. Dennoch ein tolles Lied.

Fazit: Mit "Eclipse" ist Amorphis nach einer langen Durstphase endlich wieder ein echter Kracher gelungen der durch sehr prägnante, einprägsame Melodien und Heavieness überaus überzeugt. Dadurch, dass die Songs recht gut zu den einzelnen Schaffensphasen zuzuordnen sind, könnte das Album auch als Rückblick betrachtet werden. Einen sehr großen Beitrag leistet der neue Sänger, der sich mit seiner ausdrucksstarken Stimme hervorragend in den Gesamtsound integriert, diesen unterstützt. Diese '"Eclipse'" sollte sich jeder zulegen, der Amorphis nicht kennt, sich aber gern mit ihnen auf eine Reise begeben möchte. Für Amorphisfans der ersten Stunde ein Glücksalbum. Und Koskinen? Wer war gleich noch einmal Koskinen?
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Scheibe, 1. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Eclipse (Audio CD)
Da haben Amorphis wohl gerade noch mal die Wende geschafft. Die letzten beiden Alben waren zwar nicht schwach, aber irgendwie hatten sie nicht mehr das Niveau von Elegy oder Tuonela (mit dem grandiosen Divinity). Insbesondere Am Universum fand ich langweilig.
Für meine Begriffe orientiert sich das neue Album nun auch an den beiden genannten Werken der Band, insbesondere an Tuonela.
House Of Sleep war die perfekte Single, die in Finnland mit Recht auch die Spitzenposition einnehmen konnte. Mit diesem Lied kann man auch durchaus neue Fans gewinnen, da es nicht zu hart ist und vorallem einen Refrain hat, den man nicht mehr vergisst.
Born From Fire, Brother Moon und Empty Opening sind mit das beste was die Band je geschrieben. Leaves Scar könnte sich auch auf den älteren Scheiben wie Tales From The Thousand Lakes befinden und ist meine absolute Lieblingsnummer auf der CD. Under A Soil And Black Stone beginnt eher ruhig und mündet nach etwa 2 Minuten in eine richtig geile Rock-Nummer. Perkele (The God Of Fire) ist dann nochmal eine Nummer für den Tales-Fan.
Abschliessend kann ich sagen, daß ich keinen einzigen Ausfall habe ausmachen können (auch den Bonustrack nicht) und daß das Album seit 5 Tagen bei mir auf Dauerrotation läuft! Geht man ohne Scheuklappen an das Album heran, erhält man meiner Meinung nach eine hervorragende CD.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suomi rockt!!, 15. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Eclipse (Audio CD)
Eines vorweg... Wie oft verfallen wir eigentlich in die in Metal-Kreisen ach so langweilige Lethargie, dass früher alles besser war, als heute! Klar haben Bands a la Paradise Lost, Anathema und die bekannten Jungs von Metallica in vergangenen Jahren anders geklungen als heute! Die Musik entwickelt sich eben weiter und genau jetzt komme ich zu Eclipse: aus längst vergessenen Death Metal Growls und neuzeitlichen Goth-Rock Elementen, sowie einigen ultra-coolen Space-Elementen von den letzten Alben, findet sich bei dem aktuellen Longplayer alles wieder, was zumindest ich mir wünsche. Es knarzt an allen Ecken und Enden, die Hammond-Orgel dröhnt und Amorphis klingen besser denn je. Ein Schuss Rock da, eine Brise Seventies dort, gepaart mit hammergeilen Melodien und den ein oder anderen Shouts (der an alte Zeiten erinnert)! Das macht eben diese Band aus. Mit HIM hat der neue Sänger nicht viel zu tun und kann durch seine Stimme jedem Song seine perfekte Stimmung geben. Hut ab! Welch ein Brett von den Nordmännern... *Daumen hoch*
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kauftipp!! Respekt, Amorphis!, 3. März 2006
Von 
Jörg Hunold (Düsseldorf Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Eclipse (Audio CD)
Ich rezensiere für gewöhnlich keine Alben, aber Eclipse hat dies eindeutig verdient! Nach dem ziemlich shcwachen Far form the sun-Album (Am Universium fand ich persönlich ziemlich gut...!) und dem Wechsel am Mikrofon hatte ich nicht mit so einem Kracher gerechnet. Mich erinnert das Album auch an Tuonela und hat ebenso starke Songs, und das durchgehend zu bieten. Diese Band hat es verdient, sich einer noch größeren Fangemeinde öffnen zu können.
Weiter so, Amorphis! Absolut empfehlenswert
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5.0 von 5 Sternen Hammeralbum, 14. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eclipse (Audio CD)
Es gibt sie doch noch: Gute Musik. Dies ist mein erstes Amorphis-Album. Diese Musik versetzte mich in meine Jugend zurück, in der es noch wahre Rockgrößen und natürlich auch den "Metal Hammer" gab.
Sämtliche Songs sind abwechslungsreich. Besonders fazinierend ist große Bandbreite der Stimme von Tomi Joutsen. Mal mächtige "Growls" und gleich darauf in melodiösen Gesang überzugehen. Tiede Basstöne, aber auch hohe Melodien sind für Tomi kein Problem: Klasse!!! Die Musik hat einen großen Spannungsbogen, man ist gespannt was nach den nächsten Takten folgt.
Absolute Kaufempfehlung!!! Warum wird heute nicht mehr solche Musik produziert, den Einheitsbrei in den Charts ist ja nicht mehr auszuhalten...
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5.0 von 5 Sternen Mit frischem Blut auf einem neuen Weg, 19. Januar 2011
Von 
Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eclipse (Audio CD)
Bereits im Vorfeld wurde wild über das neue AMORPHIS Album spekuliert, zumal mit dem neuen Sänger Tomi ein Frischling hinterm Mikrofon steht. Erfreulich war die Nachricht von Gitarrist und Gründer Esa Holopainen, dass man wieder etwas mehr Back to the Roots gehen wird. Dabei hat der sympathische Finne wirklich kein Wort übertrieben, denn "Eclipse" klingt wie eine Mischung aus "Tales from the 1000 Lakes" und "Tuonela". Bereits der Opener "Two Moons" zeigt, das frischer Wind in die Band gebracht wurde. Mit der ersten Singleauskopplung "House of Sleep" haben AMORPHIS zudem einen wirklich Hit geschrieben, der sich nicht nur durch starkes und intensives Songwriting auszeichnet, sondern auch durch äußerst geniale Vocals, die wirklich Gänmsehaut erzeugen. Fakt ist: Tomi ist eine wahre Bereichung für die Finnen und seine kraftvolle aber dennoch gefühlvolle Stimme passt perfekt zu AMORPHIS! Wenn sich bis dahin nun viele Fragen, wo denn bitte schön die Platte auch härter sein soll bekommt mir "Leaves Scar" die Antwort serviert: Hier ist nicht nur das Songwriting kraftvoller und epischer ausgefallen (erinnert mich ein wenig an PRIMORDIAL) sondern sind auch die Grunts wieder zurückgekehrt, die sich sehr gut mit der Instrumentalfraktion ergänzt. Das Tomi aber nicht nur durch seine Growls überzeugt, sondern generell eine sehr variable Stimme besitzt, zeigt er in dem sehr melodischen "Born from Fire". Mit "Under a Soil and Black Stone" zeigen sich AMORPHIS von ihrer eher sanften Seite, während man zu "Perkele (The God of Fire") wieder die härtere Schiene fährt. Das man immer noch gerne jammt und sich auch von Prog Elementen beeinflussen lässt zeigen AMORPHIS im Mittelpart von "The Smoke", das ansonsten sehr abwechslungsreich ausgefallen ist und im Querschnitt das ganze Album sehr gut repräsentiert, da hier sowohl normale Vocals, wie auch Grunts, enthalten sind, aber auch musikalisch die ganze Bandbreite abgedeckt wird. Leicht psychedelisch wird es hingegen mit "Same Flesh" wobei hier auch wieder die Hammond Orgel (remember "Tales from the 1000 Lakes") zum Einsatz kommt. Wieder folkiger wird es mit "Brother Moon", dass die Band von ihrer besten Seite zeigt. Irgendwie kommt mir das Anfangsriff vom "Empty Opening" verdammt bekannt vor, aber bisher jeden den ich gefragt habe, kann dies nur bestätigen, weiß aber selbst keine Antwort drauf. Muss irgendwas aus den 80ern sein. Aber abgesehen davon haben AMORPHIS zum Schluss noch mal alles gegeben und bieten somit 10 Songs die allesamt zu überzeugen wissen. Nach dem eher schwächeren "Far from the Sun" zeigen die Finnen, dass sie immer noch starke Songs schreiben können. "Eclipse" beweist dies dabei sehr überzeugend, wobei auch Tomi sein Scherflein dazu beigetragen hat. AMORPHIS haben hiermit definitiv ihr bestes Album seit Jahren abgeliefert! Hier herrscht Kaufpflicht!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht die Richtung wie erhofft, aber trotzdem klasse, 24. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Eclipse (Audio CD)
Nach solchen Alben wie Tuonela und besonders Am Universum war es schwierig diese zu toppen. Far from the Sun war sicher keine Offenbarung, aber nicht schlecht. Und dann kam eine lange Pause.
Erste Überraschung war der neue Sänger. Pasi Koskinens Stimme hat Amorphis geprägt. Tomi Joutsen klingt nicht schlecht, aber man muss sich dran gewöhnen. Dann kann man sich allerdings auch mit den "neuen" Amorphis anfreunden.
Die Tracks klingen ein bisschen nach Querschnitt aus Ihrem bisherigen Werk:
Die Stücke 4 und 6 (Perkele) ein bisschen nach thousand Lakes.
Nr 2 - die Single (House of Sleep) ein bisschen nach Elegy. Toll.
Nr 5 - (soil) irgendwo zwischen Tuonela und Far from the Sun. Mit genialem Part in der Mitte, der so richtig losgeht.
In dieser Art kann man jedem Song Ähnlichkeit zum Material eines alten Albums zuschreiben, mit Ausnahme von Stück 1. Das hab ich so noch nicht von Amorphis gehört.
Was man aber festhalten kann ist folgendes: Alle Stücke sind sehr gut gemacht und haben mindestens eine Passage, an die man sich immer wieder erinnert und die man dann nur schwer wieder aus dem Kopf bekommt.
Amorphis mit Tomi Joutsen als Sänger haben einen etwas anderen Charakter durch die andere Stimme bekommen, und Eclipse ist das erste Werk dieser "neuen" Amorphis. Und die "neuen" Amorphis stehen den "alten" Amorphis in nichts nach.
Nach anfäglich eher verhaltener Reaktion gefällt mir dieses Album zunehmend besser. Es gibt einiges zu entdecken.
Ich freue mich schon auf das nächste Album.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine völlig neue Band, 29. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Eclipse (Audio CD)
Welch große Rolle der Gesang bei einer Band spielt, finde ich immer wieder auf's neue überraschend. Nach ihrem Vorzeigealbum Tales from the thousand lakes konnten Amorphis bisher noch nicht an den damaligen Erfolg anknüpfen und die folgenden Alben hallten nicht allzu lange nach. Mit Eclipse ändert sich dieses scheinbar schlagartig, denn Amorphis klingen durch den neuen Sänger Tomi Joutsen plötzlich wie eine völlig andere Band. Der Wechsel zwischen sauberem Gesang und kraftvollem Growl wirkt abwechslungsreicher und die Produktion frischer und energiegeladener als jemals zuvor. Hier beginnt ein völlig neuer Abschnitt in der Bandgeschichte und diesen gravierenden Einschnitt sollte man nicht ungehört lassen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefgründig!, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Eclipse (Audio CD)
Gutes Album, was homogen produziert wurde. Es ist dabei ruhig gehalten, spiegelt aber trotzdem den typischen Amorphissound wieder.
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Eclipse
Eclipse von Amorphis (Audio CD - 2006)
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