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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Who they have been, 15. September 2007
Rezension bezieht sich auf: The Who - The Kids are alright (DVD)
"The kids are alright" ist mehr als eine blosse Aneinandereihung von TV-Ausschnitten und Live-Auftritten. Natürlich bilden die 24 Songs von "My Generation" bis "WonŽt get fooled again" das Grundgerüst des Films, aber er erzählt - wenn auch nicht chronologisch - viel über eine der ganz grossen Rockbands und über vier ganz unterschiedliche Charaktere.
Von der Schlagfertigkeit Townshends in Interviews erfährt man ebenso wie von seiner Nachdenklichkeit, vom komödiantischen Talent Keith Moons und sogar vom sarkastischen Humor John Entwistles, wenn er Tontaubenschiessen mit goldenen Schallplatten übt.
Und selbstverständlich dokumentiert dieser Film, welche Live-Macht The Who früher waren. Drei grosse Bühnenpersönlichkeiten prägten diese Auftritte ebenso wie das dynamische Spiel und die klassische Rockstimme Daltreys.
Aufnahmen aus etwa 15 Jahren belegen eindrucksvoll, wie weit das Powerspiel Moons allen anderen Schlagzeugern dieser Zeit voraus war, wie wichtig der ruhige Mann rechts auf der Bühne für den Sound war, wie virtuos er seine Bassgitarre bearbeitete. Auf dieser Grundlage konnte sich Townshend alle Eskapaden leisten - alle Windmühlenschläge und alle Feedbackausflüge. Und Daltrey war der klassische Frontmann, der Beau, auch wenn Moon im Interview sagt, sein schnell kreisendes Mikrokabel diene nur dazu, die diversen Wurfgeschosse aus dem Publikum abzuwehren.
So kombiniert dieser Film eindrucksvolle Live-Momente mit einer kurzweiligen Dokumentation (allerdings ohne deutsche Untertitel) und vermittelt in 95 Minuten ein präzises Portrait der Band bis zum Album "Who are you".
Für mich ist er auch einmal mehr die schlüssige Antwort, warum meine Antwort auf die klassische Frage Beatles oder Rolling Stones immer "The Who" gelautet hat und lauten wird.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Long live Rock, long live the Who, 6. Mai 2004
Darauf haben wir Who-Fans so lange gewartet! Endlich gibt's die hervorragende Dokumentation "The kids are alright" von der wildesten und besten Live-Band aus dem Jahre 1978, als the Who den Höhepunkt ihrer Kreativität erreicht hatten (letztmalig in Originalbesetzung, also auch mit dem Ausnahmedrummer und Monty-Pyton-mäßigen Spaßvogel Keith Moon und der Bass-Ikone mit dem morbiden Humor, John Entwistle.) Da kommt Freude auf, zumal die digitale Bild- und Tonbearbeitung wirklich gelungen ist. Besondere Freude bereiten die auf der Disk2 enthaltenen Boni, z.B. die interaktive Führung durch The Who's London!
Schade eigentlich nur, dass keine keine deutschen Untertitel zur Verfügung stehen, aber das reicht nicht, um auf vier Punkte zurückzugehen. Fazit: Eine lohnende Anschaffung für alle Who-fans. Ich freue mich jetzt schon auf die zukünftige neue Who-CD, welche 2005 herauskommen soll. Wer sie, wie ich, zuletzt in der Royal Albert Hall gesehen und gehört hat, weiss, das die Jungs es nicht verlernt haben, trotz der unersetzlichen Rhythmus-Sektion Moon/Entwistle.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Who? What else?, 12. Februar 2005
Wer eine der besten je erschienenden Live-Bands der Rock-Geschichte nicht verpassen möchte, klickt oben links auf "Kaufen".
Was soll ich sagen? 1971 geboren, Jahre nach dem The Who bekannt wurden, haben sie mich begeistert wie kaum eine andere Band.
"The Kids are alright" ist mehr als ein Anklopfen an die heutige Musik, "mal wieder kreativer zu werden", es ist ein Tür-Eintreten.
Dabei wird man von Live-Versionen von "Won't get fooled again" u. "Baba O' Riley" nahezu aus dem Sessel gekickt. "Live" klingen besser nur Bands, die es heute noch nicht gibt.
Wer The-Who-Fan werden möchte greift hier zu und arbeitet sich bis zu "Endless Wire " hoch (dem letzten-Who-Album). Was noch kommen mag, meißel ich persönlich auf Pete Townhends Grabstein.(möge er noch lange leben!)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der ULTIMATIVE Rockfilm über das fetzigste Quartett aller Zeiten!, 29. Juni 2012
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Who (The) - The Kids Are Alright (Blu-ray)
Selbst die oft gebrauchte Selbstbetitelung (als Unterüberschrift) als "Maximum R & B" reicht nicht vollends aus, um Pete Townshend, Roger Daltrey, John Entwistle und Keith Moon - wenn sie ihrer Arbeit nachgegangen sind - gerecht werden zu können.
Auf "The Kids Are Alright" (dieser Song kommt übrigens nur im Abspann vor) bekommt man genügend Gelegenheit, um eben aufgestellte These als unumstößlichen Fakt begreifen zu können.
Ehrlich: Da kann einen glatt der Neid fressen, wenn man sieht und mehr noch HÖRT, wie diese 4 Jungs aus London eine Show abziehen und einen Krach machen, als ob es kein Morgen mehr gäbe. Erstaunlich wie dicht geballt und voll der Sound dieser Band klingt - und live bekommt man das noch mehr zu spüren, als auf den Studioalben... Ein weiterer Beweis dafür, dass Technik beim Musikmachen nur ein (kleiner) Teil des Ganzen ist. Viel mehr noch kommt es dabei nämlich auf Gespür und Leidenschaft an - und das hat sich bis heute nicht geändert, auch, wenn Soundpuristen da möglicherweise anderer Meinung sein könnten...

Who-Fans hab ich bis hierhin wohl nichts Neues verraten. Wir wissen, warum und was wir an dieser Band lieben!
"The Kids Are..." ist aber in jedem Fall eine lohnende Investition. Eingesessene Verehrer werden hierbei ebenso auf ihre Kosten kommen wie auch diejenigen, die mal in ein starkes Stück Rockmusikhistorie hineinschnuppern möchten.
Unchronologisch, aber durchwegs liebevoll und (eben dadurch) authentisch dargestellte Live-Clips (von den frühen Sechzigern bis zur Mitte der Siebziger), Interviews, Show-Auftritte (die teils auch urkomisch sind) zeichnen ein - freilich grobes, unvollständiges - aber herzbluterfrischendes Bild der vermutlich "rockigstens" aller UK-"Klassik"-Rock-Bands (was für `ne bescheurte Bezeichnung eigentlich, aber egal...).
Nach gut einer Stunde und vierzig Minuten Laufzeit, kramt man sämtliche Who-Scheiben aus dem CD-Regal hervor, um sie so schnell als möglich nochmal aufzulegen!

Der Fokus ist bei hiesiger Rock-Film-Halb-Doku vor allem auf die frühe Phase der Band sowie die frühen Siebziger gerichtet. Das Album "Tommy" wird im Grunde nur am Rande seziert und - Gott sei Dank - nicht stundenlang musikwissenschaftlich durchgekaut. Dafür aber bekommt man eine Version von "Barbara Ann" in Ton und Bild geliefert, die im Zuge des Aufwärmens vor einer Studiosession zum Besten gegeben wurde. Keith singt hierbei Lead-Vocs und Pete kreiert ein bombastisches Solo dazu - dabei nehmen The Who weder den Song noch sich selbst allzu ernst dabei - und das ist gut so!
Eigentlich zeichnet der ganze Film ein eher leicht ironisches Bild der Band, lediglich Pete T. versucht in einigen Interviewsequenzen ernsthaft über Sinn und Bedeutung der Rockmusik zu philosophieren...
Kurzum: "The Kids Are.." ist ein ausgezeichneter, kurzweiliger Dokumentarrockfilm, der von "My Generation" (das offenbar Playback in einer Show dargeboten wurde - witzig, wie sich vor allem ein Keith Moon über sein Schlagzeug hermacht, ohne einen einzigen Ton dabei zu spielen) bis "We don't Get Fooled Again" (live) reicht und - so würde ich behaupten - den wesentlichsten Teil der Who-Biographie unterhaltsam widerspiegelt.

Wem das alleine noch nicht genügen sollte (kann leicht sein, dass man nach Konsum dieses Films mehr über The Who herausfinden möchte), dem möchte ich - neben den Tonträgern, versteht sich - "Amazing Journey - The Story Of The Who" außerdem noch wärmstens ans Herz legen. Hier erzählen die verbliebenen Mitglieder der Band ihre Geschichte aus eigener Sicht, ebenfalls begleitet von Live-Ausschnitten etc. Außerdem sind da auch jüngere Teile der Bandbio beleuchtet und dargestellt.

Das Schöne an "The Kids Are..." ist für mich vor allem der Fluss des Films. Ich habe keinerlei Überlängen o.ä. ausmachen können - im Schnittraum wurde hier jedenfalls ganz hervorragende Arbeit geleistet! Was ich auch mag, ist der authentische Live-Sound bei den Live-Sequenzen. Das trägt sehr zur "Echtheit" und Glaubwürdigkeit des gezeigten Videomaterials bei - gut jedenfalls, dass hier nicht zuviel unnötig am Originalsound (denke ich zumindest) herumgefuhrwerkt wurde - auch dafür großes Lob!!

Großes Highlight sind für mich die Schwarweiß-Livedarbietung von "Can't Explain" (sehr trocken und knackig gespielt), der Auftritt beim Rock `n` Roll Circus (Rolling Stones - gibt's übrigens auch als Tonträger), bei dem die erste Mini-Rockoper "A Quick One" dargeboten wird (meines Erachtens ist dies der Höhepunkt des R&R-Circus, vgl. mit den Beiträgen der anderen Künstler, ok Mrs. Faithfull war auch ganz gut...) sowie die Live-Aufzeichnungen von "Baba O'Riley", "Magic Bus" und "Don't Get Fooled Again". Aja: Den Studiomitschnitt von "Who Are You" hätte ich an dieser Stelle fast vergessen - ebenfalls sensationell (dürfte wohl die neuste Aufnahme im Rahmen des Films sein, das Album stammt ja aus den Endsiebzigern, soweit mir bekannt)!

Ihren hiesigen Kaufpreis ist vorliegende Bluray in jedem Fall wert. Erwähnen sollte man vielleicht noch, dass (zumindest bei meiner Version) keine deutschen Untertitel vorhanden sind, was jedoch kein allzu großes Manko darstellt, da man notfalls (bin auch kein Englisch-Experte und darf das deshalb ruhig sagen) die engl. Untertitel mitlaufen lassen kann und so eigentlich keine Probleme haben dürfte, dem ganzen Spektakel zu folgen.

Das ist es auch im wahrsten Sinne des Wortes: Ein buntes, explosives Spektakel für alle Freunde waschtrockener Rockmusik vom Feinsten. Jeder, der behauptet, etwas auf Rockmusik zu halten, "muss" diesen Film auf jeden Fall gesehen haben!

GROSSARTIG und BEGEISTERND!! (YEAH)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Jungs sind in Ordnung!, 28. März 2010
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Who - The Kids are alright (DVD)
"The Kids are alright" ist nicht nur eine der besten der mittlerweile zahlreichen Who-DVDs, sondern eine der besten Rock-Dokus überhaupt. Rund 25 Who-Songs von 1965-1978 sind als Promofilme bzw. als TV- oder Livemitschnitte zu sehen, gewürzt mit diversen Interviewauszügen mit den Bandmitgliedern oder auch anderen Prominenten wie Ringo Starr. Sorgfältige bild- und klangtechnische Restauration bringt den Hauptfilm auf 109 Minuten Länge (zum 5.1-Mix kann ich mangels Anlage keine Angaben machen). Die Performance von Who are you zeigt Keith Moons letzte Studioaufnahmen und Won't get fooled again seinen letzten Liveauftritt mit den Who; er starb vor der Filmpremiere. Angesichts von Pete Townshends Hörproblemen finde ich die kurze Szene bezeichnend, in der er sich im Gespräch mit Keith Moon darüber kaputtlacht, dass ihm bereits Ende der Siebziger jemand riet, sich schon mal auf das Ablesen von Lippen vorzubereiten.

Meine DVD von 2004 weist nur englische Untertitel samt Songtexten auf. Das ausführliche Booklet ist angelehnt an das des '79 parallel zum Film erschienenen Soundtracks (die remasterte CD erschien 2000).

Richtig interessant wird die DVD zusätzlich durch die Bonus-Disc. Wegen des Fehlens jeglicher Untertitel muss man nicht nur auf diverse amerikanische und britische Akzente gefasst sein (besonders Daltrey macht es einem nicht ganz leicht), man sollte auch in Studiotechnik etwas bewandert sein. Dann allerdings macht die DVD richtig Spaß: Produzent, Colorist, Soundmixer und Editor der DVD demonstrieren, mit welchen digitalen Mitteln sie Bild und Ton restauriert haben, und in anschaulichen Vorher-Nachher-Vergleichen lassen sich die Ergebnisse bestaunen. Seit Mitte der Achtziger war nur eine VHS-Version erhältlich (die auch für die Laserdisc verwendet wurde), die ihrerseits eine Kopie der 3. oder 4. Generation und im Laufe der Zeit so beschleunigt worden war, dass der Film zehn Minuten eher fertig war, was u.a. zur Folge hatte, dass die Ansagen von TV-Moderatoren oder Daltreys Gesang stellenweise recht mickymausig klangen. Für die DVD wurde der komplette Mitschnitt von A Quick One (entstanden am 10.12.'68 beim Rock'n'Roll Circus der Stones) wieder re-installiert; kurioserweise scheint mir allerdings dessen Bildqualität auf dieser DVD schlechter zu sein als auf der Stones-DVD "Rock'n'Roll Circus" aus demselben Jahr.

Bei den beiden für den Film ausgewählten Songs Baba O'Riley und Won't get fooled again (Shepperton '78) kann man zwischen vier bzw. sechs verschiedenen Kameraeinstellungen wählen oder aber sich mittels der "Ox Cam" nur John Entwhistles Bassspiel anschauen und anhören, getrennt vom Bandsound; auch Nichtmusiker werden von Ehrfurcht ergriffen!

Die Bonbons sind die beiden Interviews mit zwei von drei möglichen Hauptpersonen (Townshend ist diesmal leider nicht dabei): im 25minütigen Interview mit Roger Daltrey erinnert sich dieser an die Explosion beim Auftritt in der Smothers Brothers Comedy Show '67, den Effekt, den der Rohschnitt des Films auf Keith Moon hatte, der dabei seinen körperlichen Verfall im Zeitraffer nachempfinden musste, und weckt (unverdient, wie sich herausstellen sollte) hohe Erwartungen an die damals im Entstehen befindlichen Aufnahmen zum ersten neuen Who-Album seit 1982, das 2006 als "Wire & Glass" erschien.

Schließlich äußert sich Regisseur Jeff Stein im Interview (29 Min.) zu seiner Idee, den Film auf die Beine zu stellen, die Who davon zu überzeugen und Sponsoren zu finden, Filmmaterial zu lokalisieren, die technischen Schwierigkeiten zu überwinden und letztendlich die Who davon zu überzeugen, "die definitive Version von Won't get fooled again" für seinen Film einzuspielen - was ihnen meiner Meinung nach auch gelungen ist!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Who they have been, 15. September 2007
Rezension bezieht sich auf: The Who - The Kids Are Alright (DVD)
"The kids are alright" ist mehr als eine blosse Aneinandereihung von TV-Ausschnitten und Live-Auftritten. Natürlich bilden die 24 Songs von "My Generation" bis "WonŽt get fooled again" das Grundgerüst des Films, aber er erzählt - wenn auch nicht chronologisch - viel über eine der ganz grossen Rockbands und über vier ganz unterschiedliche Charaktere.
Von der Schlagfertigkeit Townshends in Interviews erfährt man ebenso wie von seiner Nachdenklichkeit, vom komödiantischen Talent Keith Moons und sogar vom sarkastischen Humor John Entwistles, wenn er Tontaubenschiessen mit goldenen Schallplatten übt.
Und selbstverständlich dokumentiert dieser Film, welche Live-Macht The Who früher waren. Drei grosse Bühnenpersönlichkeiten prägten diese Auftritte ebenso wie das dynamische Spiel und die klassische Rockstimme Daltreys.
Aufnahmen aus etwa 15 Jahren belegen eindrucksvoll, wie weit das Powerspiel Moons allen anderen Schlagzeugern dieser Zeit voraus war, wie wichtig der ruhige Mann rechts auf der Bühne für den Sound war, wie virtuos er seine Bassgitarre bearbeitete. Auf dieser Grundlage konnte sich Townshend alle Eskapaden leisten - alle Windmühlenschläge und alle Feedbackausflüge. Und Daltrey war der klassische Frontmann, der Beau, auch wenn Moon im Interview sagt, sein schnell kreisendes Mikrokabel diene nur dazu, die diversen Wurfgeschosse aus dem Publikum abzuwehren.
So kombiniert dieser Film eindrucksvolle Live-Momente mit einer kurzweiligen Dokumentation (allerdings ohne deutsche Untertitel) und vermittelt in 95 Minuten ein präzises Portrait der Band bis zum Album "Who are you".
Für mich ist er auch einmal mehr die schlüssige Antwort, warum meine Antwort auf die klassische Frage Beatles oder Rolling Stones immer "The Who" gelautet hat und lauten wird.
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5.0 von 5 Sternen Die Jungs sind in Ordnung!, 28. März 2010
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
"The Kids are alright" ist nicht nur eine der besten der mittlerweile zahlreichen Who-DVDs, sondern eine der besten Rock-Dokus überhaupt. Rund 25 Who-Songs von 1965-1978 sind als Promofilme bzw. als TV- oder Livemitschnitte zu sehen, gewürzt mit diversen Interviewauszügen mit den Bandmitgliedern oder auch anderen Prominenten wie Ringo Starr. Sorgfältige bild- und klangtechnische Restauration bringt den Hauptfilm auf 109 Minuten Länge (zum 5.1-Mix kann ich mangels Anlage keine Angaben machen). Die Performance von Who are you zeigt Keith Moons letzte Studioaufnahmen und Won't get fooled again seinen letzten Liveauftritt mit den Who; er starb vor der Filmpremiere. Angesichts von Pete Townshends Hörproblemen finde ich die kurze Szene bezeichnend, in der er sich im Gespräch mit Keith Moon darüber kaputtlacht, dass ihm bereits Ende der Siebziger jemand riet, sich schon mal auf das Ablesen von Lippen vorzubereiten.

Meine DVD von 2004 weist nur englische Untertitel samt Songtexten auf. Das ausführliche Booklet ist angelehnt an das des '79 parallel zum Film erschienenen Soundtracks (die remasterte CD erschien 2000).

Richtig interessant wird die DVD zusätzlich durch die Bonus-Disc. Wegen des Fehlens jeglicher Untertitel muss man nicht nur auf diverse amerikanische und britische Akzente gefasst sein (besonders Daltrey macht es einem nicht ganz leicht), man sollte auch in Studiotechnik etwas bewandert sein. Dann allerdings macht die DVD richtig Spaß: Produzent, Colorist, Soundmixer und Editor der DVD demonstrieren, mit welchen digitalen Mitteln sie Bild und Ton restauriert haben, und in anschaulichen Vorher-Nachher-Vergleichen lassen sich die Ergebnisse bestaunen. Seit Mitte der Achtziger war nur eine VHS-Version erhältlich (die auch für die Laserdisc verwendet wurde), die ihrerseits eine Kopie der 3. oder 4. Generation und im Laufe der Zeit so beschleunigt worden war, dass der Film zehn Minuten eher fertig war, was u.a. zur Folge hatte, dass die Ansagen von TV-Moderatoren oder Daltreys Gesang stellenweise recht mickymausig klangen. Für die DVD wurde der komplette Mitschnitt von A Quick One (entstanden am 10.12.'68 beim Rock'n'Roll Circus der Stones) wieder re-installiert; kurioserweise scheint mir allerdings dessen Bildqualität auf dieser DVD schlechter zu sein als auf der Stones-DVD "Rock'n'Roll Circus" aus demselben Jahr.

Bei den beiden für den Film ausgewählten Songs Baba O'Riley und Won't get fooled again (Shepperton '78) kann man zwischen vier bzw. sechs verschiedenen Kameraeinstellungen wählen oder aber sich mittels der "Ox Cam" nur John Entwhistles Bassspiel anschauen und anhören, getrennt vom Bandsound; auch Nichtmusiker werden von Ehrfurcht ergriffen!

Die Bonbons sind die beiden Interviews mit zwei von drei möglichen Hauptpersonen (Townshend ist diesmal leider nicht dabei): im 25minütigen Interview mit Roger Daltrey erinnert sich dieser an die Explosion beim Auftritt in der Smothers Brothers Comedy Show '67, den Effekt, den der Rohschnitt des Films auf Keith Moon hatte, der dabei seinen körperlichen Verfall im Zeitraffer nachempfinden musste, und weckt (unverdient, wie sich herausstellen sollte) hohe Erwartungen an die damals im Entstehen befindlichen Aufnahmen zum ersten neuen Who-Album seit 1982, das 2006 als "Wire & Glass" erschien.

Schließlich äußert sich Regisseur Jeff Stein im Interview (29 Min.) zu seiner Idee, den Film auf die Beine zu stellen, die Who davon zu überzeugen und Sponsoren zu finden, Filmmaterial zu lokalisieren, die technischen Schwierigkeiten zu überwinden und letztendlich die Who davon zu überzeugen, "die definitive Version von Won't get fooled again" für seinen Film einzuspielen - was ihnen meiner Meinung nach auch gelungen ist!
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Von der Schlagfertigkeit Townshends in Interviews erfährt man ebenso wie von seiner Nachdenklichkeit, vom komödiantischen Talent Keith Moons und sogar vom sarkastischen Humor John Entwistles, wenn er Tontaubenschiessen mit goldenen Schallplatten übt.
Und selbstverständlich dokumentiert dieser Film, welche Live-Macht The Who früher waren. Drei grosse Bühnenpersönlichkeiten prägten diese Auftritte ebenso wie das dynamische Spiel und die klassische Rockstimme Daltreys.
Aufnahmen aus etwa 15 Jahren belegen eindrucksvoll, wie weit das Powerspiel Moons allen anderen Schlagzeugern dieser Zeit voraus war, wie wichtig der ruhige Mann rechts auf der Bühne für den Sound war, wie virtuos er seine Bassgitarre bearbeitete. Auf dieser Grundlage konnte sich Townshend alle Eskapaden leisten - alle Windmühlenschläge und alle Feedbackausflüge. Und Daltrey war der klassische Frontmann, der Beau, auch wenn Moon im Interview sagt, sein schnell kreisendes Mikrokabel diene nur dazu, die diversen Wurfgeschosse aus dem Publikum abzuwehren.
So kombiniert dieser Film eindrucksvolle Live-Momente mit einer kurzweiligen Dokumentation (allerdings ohne deutsche Untertitel) und vermittelt in 95 Minuten ein präzises Portrait der Band bis zum Album "Who are you".
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5.0 von 5 Sternen The Kids Are Still Alright !!!, 1. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: The Who - The Kids Are Alright (DVD)
Vorsicht , das ist keine Doku die chronologisch aufgebaut ist , sondern ein zusammenschnitt aus Interviews und Live Gigs wie z.B. im Rolling Stones Circus oder Playback Auftritte im Beat Club. Die bekanntesten größten und besten Songs der WHO sind auf der DVD enthalten (außer Behind Blue Eyes). Es gibt sogar ein Video bei dem John Rogers Goldene Platten Zerschießt !!!

Leider ist die DVD nur auf Englisch mit englischen Untertiteln. Aber wer Englisch spricht kann ihne zu überlegen zugreifen. Alle anderen können ein paar Songtexte nachlesen.
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5.0 von 5 Sternen The Who - The Kids are Alright, 25. Juli 2004
Von Ein Kunde
Als The Who in den 60er Jahren auftraten, war das gleich einer Rebellion gegen die Eltern, die Umwelt und eine Revolution in
der Musikbranche. Noch nie wurde auf der Bühne oder in den Hotelzimmern soviel zerstört, wenn The Who zugegen waren.
Revolutionär, wenn Keith seine Drums demolierte während Pete seine Gitarre zerdrümmerte oder gleich die Lautsprecherboxen
damit auseinander nahm. Doch das ist nicht alles, was The Who ausmachte. Zahlreiche Songs die noch heute unvergessen sind und
man immer wieder hören kann. Auftritte, wenn Roger sein Micro gleich einem Lasso schwingt oder Pete seine Windmühlenakrobatik
vorführt.
Nun, dass alles kann man noch einmal in "BESTER BILD und TON - Qualität (DD 5.1 + DTS)!!!" hier sehen. Der Sound kommt
derart wuchtig aus den Boxen das es mir wirklich die Sprache verschlagen hat. Sehr gutes Bonusmaterial runden diese DvD ab.
Wenn ich fünf DvD's mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte, The Who wäre mit dabei.
Bild: 1; Ton (DD 5.1 + DTS): 1; Features: 1
Absolute Kaufempfehlung!!!!
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The Who - the Kids Are Alright [UMD Universal Media Disc] [UK Import]
The Who - the Kids Are Alright [UMD Universal Media Disc] [UK Import] von The Who (UMD Universal Media Disc - 2006)
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