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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht so gut wie die Vorgänger, 16. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Songs of Darkness,Words of Light (Audio CD)
Auf ihrem mittlerweile achten Studioalben bleiben die englischen Düsterheimer dem mit den beiden hervorragenden Alben "The Light At The End Of The World" und "The Dreadful Hours" eingeschlagenen Weg treu und präsentiert die Band-typische Mischung aus wunderbarer, sanftmütiger Melancholie und Growls; die Zeit der Experimente dürfte wohl endgültig Geschichte sein.

Trotz der bekannten Trademarks ist es der Band - natürlich - wieder einmal gelungen, sich nicht bloß einfach zu wiederholen. Das Material auf "Songs Of Darkness, Words Of Light" ist weitaus sperriger ausgefallen als auf den Vorgängern und braucht daher mehrere Durchläufe, um richtig erfasst zu werden. Aber das macht ja nix, das ist man schließlich von My Dying Bride gewohnt.

Los geht's mit "The Wreckage Of My Flesh", das mit röchelartigen, beängstigenden Growls zu Beginn verstört und sich im weiteren Verlauf mit klagendem Gesang und schwermütigen Gitarren düster dahin schleppt. Die später einsetzende Kirchenorgel steigert die Dramatik noch zusätzlich.

Ein exzellenter Song zu Beginn, der gleich aufzeigt, dass die Band irgendwie wieder anders klingt als zuvor und dennoch unverkennbar.

Mit "The Scarlet Garden" und "Catherine Blake", bei dem besonders die wechselnden Passagen von gesprochenem Text und Gesang hervorstechen (absolut genial gemacht), geht es stark weiter und auch "My Wine In Silence" ist im Prinzip ein guter Song. Herrlich sind sie, die schwelgerischen, verträumten Gitarrenakkorde und der sehnsüchtige Gesang.

Doch während man noch mit geschlossenen Augen dasitzt und vor sich hin träumt, wird man plötzlich durch fiese, völlig unerwartete Growls aus der Lethargie gerissen und total erschreckt. Eigentlich eine schöne Sache, so überraschende Momente in der Musik und die Band hat sich bestimmt etwas dabei gedacht, auf solch ruhige Musik mit diesem Text eine diese härtere Passage folgen zu lassen (ja, ja, ich weiß, das haben schon viele erwähnt, ich wiederhole es trotzdem noch mal: wahrscheinlich ein lyrischer Kontrast, passend zum musikalischen), aber mir gefällt das in diesem Falle nicht, da es die Atmosphäre des Stückes irgendwie stört. Hätte es daher lieber gehabt, wenn der Song balladesk geblieben wäre, aber okay: Geschmackssache.

"The Prize Of Beauty" schließlich ist eines der stärksten Stücke des Albums - äußerst geil sind vor allem der Abgeh-Part zu Beginn und der hervorragend gesungene Schlussteil.

Dummerweise folgt dann mit "The Blue Lotos" ein absoluter Totalausfall. Der beinahe durchgängige Sprechgesang kommt längst nicht so gut wie bei "Catherine Blake", wo er eher sporadisch und dadurch wesentlich wirkungsvoller eingesetzt wurde, und nervt eher als dass er düstere Atmosphäre verbreiten würde und auch die zwischendurch eingestreuten Gesangslinien überzeugen nicht wirklich.

Es folgt "And My Fury Stands Ready", das zwar eigentlich ein gutes Stück ist - nur die Geräuschkulisse in der Mitte hätte man sich sparen können. Mit Spannungsaufbau wie beispielsweise bei dem doomigen Mittelteil von "Black Voyage" hat das nichts zu tun, das Ganze wirkt eher einfallslos und zeiht den Track unnötig in die Länge.

Doch genug gemeckert: Der letzte Song "A Doomed Lover" ist noch einmal ein Song mit unglaublich viel Atmosphäre - ganz besonders das tolle Finale: pompös und ekstatisch - Musik, in die man sich wunderbar fallen lassen kann.

Gesamtfazit: Die Scheibe hat manchmal ein paar Durchhänger und ist meiner Meinung nach daher nicht so stark wie die beiden Vorgänger, aber insgesamt ist My Dying Bride auch hier wieder ein gutes Album gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und sie stirbt noch immer..., 4. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Songs of Darkness, Words of Light (Audio CD)
My Dying Bride präsentieren uns einmal mehr ein Album das sich schleppend und geradzu monströs schwermütig erst seinen Weg in unser Ohr bahnen muss. Alle bisherigen Alben, vielleicht mit Ausnahme von "Like Gods Of The Sun", hatten diesen schwer zugaenglichen Charakter. Aber es lohnt sich ein wenig Geduld zu haben, wird man doch mit koninuierlicher Gewissheit in einen Bann gezogen der schwerlich allzu schnell wieder vergehen will. Sicherlich ein bittersüßer Prozess, und ob man My Dying Bride wirklich etwas abgewinnen kann wenn man nicht bereit ist "mitzuleiden" in Musik und Texten, ist schwer zu sagen. Zum Album selbst: Einmal mehr vermisse ich nach wie vor noch immer die für die Band so kennzeichnende Geige. Das tut aber der Tatsache keinen Abbruch das hier noch immer unverwechselbar My Dying Bride zu hören ist, wütend und verzweifelt wie jeher. "Songs of Darkness, Words of Light" erinnert wieder mehr an frühere Werke, angesiedelt etwa vielleicht nach "As the Flower withers" oder auch "Turn loose the Swans". Es finden sich, wie auch bereits im letzten Album, wieder verstärkt gekreischt-gegrunzte Wutausbrüche, gefolgt von Clean Vocals die in verzweifelten Elegien daherkommen. Insofern findet man also Wurzeln wieder und verlässt scheinbar endgültig die experimentelle Phase. Ein Umstand den ich auf jeden Fall begrüße. Auch via Keyboard werden sehr melodische Passagen eingeflochten. Allerdings sind diese eher rar gestreut. MDB kommen mir auf diesem Album noch resignierter vor, in jedem Fall destruktiver. Aus meiner Sicht kommen sie aber trotz ihres wiedergefundenen Stils nicht an frühere Releases heran. Ich gebe meine Kaufempfehlung an alle MDB-Fans. Für alle die MDB noch Neuland nennen würde ich eher ein Album wie " Like Gods Of The Sun" als Einstieg empfehlen. Alles in allem äußerst melancholischer Doom-Metal für nicht unbedingt jedermanns Gemüt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doom Metal wie er besser und schöner nicht sein kann..., 26. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Songs of Darkness, Words of Light (Audio CD)
Ein neues Album der ewigtraurigen Briten von My Dying Bride ist für mich immer ein Anlaß zur (Vor-)Freude. Kaum eine andere Band versteht es, Trauer, Tristess und Schmerz derart mitreißend zu vertonen und dabei kein Deut pathetisch oder kitschig zu klingen.
"Songs of Silence - Words of Light" ist -soviel steht fest- einmal mehr ein Meisterwerk des düsteren Metals geworden und hält das sehr hohe Niveau der beiden Vorgänger mühelos, obgleich eine leichte stilistische Kurskorrektur vorgenommen wurde. Die Dynamik und Aggressivität, die insbesondere "The Dreadfol Hours" auszeichneten, treten hier wieder etwas in den Hintergrund... die Kompositionen sind über weite Strecken ruhiger und fließender gehalten, geradliniger, manchmal fast schon eingängig und zugleich vielleicht doomiger als alles, was My Dying Bride zuvor gemacht haben.
Erinnerungen an ihre Mittneunziger Wohltaten "The Angel an the Dark River" und "Like the Gods of the Sun" werden wach, allerdings wirkt das Endergebnis aufgrund der akzentuiert beibehaltenen Death Metal Vocals und der sakralen Keyboardeinsätze noch intensiver und finsterer. Da stört es auch rein gar nicht mehr, daß das einstige Aushängeschild, die Violine, fehlt.
Ich kann für dieses Werk der Briten nur die Höchstnote vergeben, es ist die vielleicht beste Doom Metal Scheibe seit "Through The Darkest Hour" von Solitude Aeturnus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwere Kost, 1. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Songs of Darkness,Words of Light (Audio CD)
Obwohl My Dying Bride meine Lieblingsband ist , muss ich gestehen das ich mit diesem Album nicht richtig glücklich bin .Das liegt zum größten Teil daran , dass die Songs recht sperrig und damit schwer konsumierbar sind .
Die 8 Songs kommen auf eine Spielzeit von 59:17 Minuten .

Der Opener "The Wreckage of My Flesh" ist besonders düster , nahezu bedrohlich , aber in sich stimmig .Auf dieser CD gibt es wesentlich mehr Growls als auf den vorherigen CD's .

Besonders gut ist der Song "The Prize Of Beauty" , ein fragiler Song mit einer Extraportion Melancholie .

Den Song "My Wine In Silence" haben MDB leider etwas verhunzt . Der erste Teil des Songs besticht durch eine wunderschöne Melodie und Aarons sanftem Gesang , dann schlägt der Song unvermittelt in Aggression um , was sich v.a. durch heftige Growls bemerkbar macht .

Diese Album ist mit Sicherheit das dunkelste Album der Bandgeschichte und dürfte Anhänger deftiger Kost sehr gut gefallen .
Nachdem ich das Album ca. 10mal gehört habe , gefällt es mir recht gut . Da mir aber die anderen Alben noch besser gefallen , gibt es für dieses Album nur 4 Sterne .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen abgrundtief genial, 10. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Songs of Darkness,Words of Light (Audio CD)
Dieses Album hat mich sofort gefesselt. Vom ersten Moment an herrscht diese herrlich schwere Melancholie vor, die man wohl Doom nennt. Äusserst gelungen finde ich die Wechsel zwischen schönem melodischem Gesang mit tollen Melodien und zum Teil grandioser Orgeluntermalung und den plötzlichen Giftstachel gleichen Growls und Breaks. Insgesamt wird der Eindruck bei jedem Anhören besser. Und es ist bei weitem nicht das beste Werk dieser grossen Band.
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2 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BLACK METAL AT ITS VERY BEST, 26. Februar 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Songs of Darkness, Words of Light (Audio CD)
dieses album ist echter black metal, punkt. genial vielschichtig und super dunkel.schwärzer geht einfach nicht.der sänger aaron ist eine absolute kanone. er kann schreien keifen und dem ohr des zuhörers schmeicheln, einfach genial.in den songs gibt es alles , liebe hoffnung tod verderben verdammnis alles was das black metal herz begehrt.dem hörer laufen mehr als einmal schauer über den rücken.dieses album hat die absolute düster stimmung.das album ist gewalttätig mitreissent entfesselnt. kurz und knap ein meisterwerk.5von5 genial kaufen!!!!!!!!!!!!!
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Songs of Darkness,Words of Light
Songs of Darkness,Words of Light von My Dying Bride (Audio CD - 2006)
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