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am 16. September 2006
Selten hat eine :Wumpscut: Veröffentlichung so polarisiert wie der neuste Output "Cannibal Anthem". Nachdem der Vorgänger "Evoke" als wenig aggressiv, ja sogar lahmarschich bezeichnet wurde, hat sich Rudy R. wieder auf alte Tugenden besonnen und seinem neuen Werk wieder mehr Rohheit verliehen.

Dabei hat er auch auf die Tanzbarkeit von eben diesem geachtet und einige echte Tanzflächenstampfer aus dem Ärmel geschüttelt.

Ich werde diese Review als Song-by-Song Rezension weiterführen:

1.Herzlich Willkommen: Ein eher unspektakulärer Opener, der nur begrenzt Stimmung aufkommen lässt.

2.Wir warten: Cooler, roher Stampfer, der wieder für den Opener entschädigt.

3.Die Liebe: Anfänglich noch von dem Gedudel irritiert, kann dieser Track mit seiner dunklen, beschwörerischen Grundstimmung durchaus überzeugen.

4.Jesus Antichristus: Trotz recht blöden Songtitel ein absoluter Knüllertrack! Großartiges Arrangement und toller Drive! Bisher bester Track.

5.Cannibal Anthem: In bedrohlicher Fantasiesprache gehalten, kann dieser Song durch seine Dunkelheit und einem schönen, unaufdringlichen Blues-Gitarrenriff überzeugen. Toll!

6.Auf der Jagd: Instrumetal-Track. Wirkt nach dem dunklen Cannibal Anthem mit seinem eher aufhellenden, modernen Arrangement ein bisschen fehl am Platz. Es braucht ne Weile, bis auch dieser Track überzeugt.

7.Pass auf: Wieder mal ein Track mit weiblichen Gesang, der schon nah kurzer Zeit tierisch auf die Nerven geht. Der Song ist einer der schlechteste Track des Albums und von :W: überhaupt.

8.Jetzt: Nach tollem Beginn ein wenig enttäuschend. Braucht auch seine Weile, bis er gefällt.

9.Ohne dich: Einer der besten Tracks von :W: überhaupt. Tolle Melodien und eine einfach nur großartige Stimmung machen diesen Track zum Knüller. Kein bisschen tanzbar, aber ruhig und (entschuldigt dieses Wort) verzaubernd.

10.Hunger: Wieder mal weiblicher Gesang, diesmal aber großartig verwendet.Dank charismatischem Gesang und tollen Melodien hat dieser Track eine sehr starke Ohrwurmqualität.

11.Recht vor Gnade: Nicht schlecht aber auch nicht überragend. Etwas unauffällig. Der große Paukenschlag am Ende der Platte bleibt aus.

Fazit: Obwohl dieses Album ein paar Langweiler und Ausfälle hat, kann der Rest der Tracks dafür absolut entschädigen. Tolle Platte, wennauch nicht die beste vom Meister :W:.
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am 27. April 2006
aber noch keine rückkehr zu alten stärken. dieses album begeistert mich, weil es wieder durch besser komponierte melodien und besseren gesang punktet. die beiden letzten alben waren in dieser richtung eher langweilig. fade melodien und kaum wahrnehmbarer gesang zeichnet in meinen augen bone peeler und evoke aus. CA wiederum beitet von beidem mehr, aber nicht mehr in der härte, wie man es aus den guten alten alben gewohnt ist. meiner meinung nach bleibt Wreath Of Barbs DAS Album von wumpscut. CA nehme ich als eine weiterentwickung auf, die direkt darauf hätte folgen sollen.
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am 11. Mai 2014
Wie im Titel angegeben, und
auf der CD sind viele auch melodiös und harmonisch ansprechende Stücke enthalten. Weniger "rabiat" als sonst.
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am 9. März 2006
Um es gleich vorweg zu nehmen: Auf jenem “CA“ weht definitiv wieder ein ganz anderer Wind, was die Kompositionen der einzelnen Tracks angeht! Bemängelten ja nicht gerade zu Unrecht eine große Anzahl von Fans, das die letzten beiden Alben “Bone Peeler“ (2004) und “Evoke“ (2005) musikalisch zu sehr im „Schonwaschgang“ daherkamen und auch die inhaltliche Tiefe m.u. etwas auf der Strecke blieb. Jene Mankos nahm sich Rudy R. wohl nun zu Herzen und beweist beim vorliegenden “Cannibal Anthem“ das er es immer noch wie kein zweiter versteht, den sogenannten „Endzeit-Elektro “ zu zelebrieren: Gerade in der ersten Hälfte des Albums „rumst“ es wieder wie zu guten, alten Zeiten aus den Boxen der heimischen Anlage und umgarnt sowohl die Ohren als auch die Tanzbeine seiner Hörerschaft. Es ist definitiv ein Fakt: Rudy Ratzinger ist zurück... Und wie!
“Cannibal Anthem“ ist inhaltlich betrachtet die apokalyptische und alptraumhafte Reise seines Protagonisten, welche in insgesamt 11 Akte (Songs) unterteilt ist. Ein „moderner Mensch“ eben, der aber seinen tiefen Urtrieb und Drang nach Menschenfleisch nicht länger unterdrücken kann. Bis es letztendlich nur noch eine finale „Endlösung“ für ihn und sein gesamtes Umfeld geben kann (Achtung: Überraschung!)...
Wie zu anfangs schon erwähnt, erscheinen die etwaigen thematischen Ähnlichkeiten zum aktuellen Fall des Armin Meiwes nicht von ungefähr. Aber nun gut, hier geht es schließlich letztendlich um Musik und nicht um Spekulationen. Und diese Musik hat es wie schon erwähnt wirklich in sich: Das Album ist nicht nur thematisch, sondern auch atmosphärisch gezielt aufgebaut worden. Das soll heißen, das gerade die ersten Tracks wie “Die Liebe“ und “Jesus Antichristus“ ebenso perfekte Schauermär und Tanzflächenfüller zugleich sind. Sie sind musikalisch hart, schnell, melodiös und völlig frei jeglicher Elektroklischees! “Auf der Jagd“ ist beispielsweise ein fulminantes Instrumentalstück, wo hingegen das von der neuen Sängern Onca vorgetragene Stück “Pass auf“ mit seiner eher subtilen (und mystischen) Musikuntermalung besticht. Als kompletten Gegensatz dazu erscheint der fast schon fröhlich-morbide Knüller namens “Jetzt“. Um einen dann letztendlich mit jenem fragwürdigen Abschluß “Recht vor Gnade“ den Rest zu geben...
Um es also kurz machen: “Cannibal Anthem“ ist wieder mal ein atmosphärisch düsterer Output geworden, wie man ihn sich schon lange wieder von Herrn Ratzinger gewünscht hat!
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