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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen210
4,0 von 5 Sternen
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am 22. Juni 2006
Nach langen und tiefgreifenden Recherchen habe ich mich entschieden dieses Objektiv zur Abdeckung des Superweitwinkelbereiches auf meiner EOS 350D zu erwerben. Die erzielten Testergebnisse im Verhältnis zum deutlich niedrigeren Preis im Vergleich mit dem vergleichbaren EF-S 10-22 haben mich zu dieser Entscheidung praktisch gezwungen.

Im Detail: Das Canon-Objektiv bietet einen etwas größeren Brennweitenbereich (10-22) und ist um rd. 2/3 Blenden lichtstärker. Sieht man sich die Verzerrungen an, so ist das Canon zwar im mittleren Bereich deutlich besser, dafür schneidet es bei 10mm deutlich schlechter ab. Bezüglich der Vignettierung schenken sich die beiden Optiken nichts und erzielen gleichwohl gute bis sehr gute Ergebnisse. Die Testergebnisse bezüglich der Schärfe ist für alle beide Objektive hervorragend - auch wenn das Sigma meist ein wenig besser ist. Sieht man auf die Chromatischen Aberrationen der beiden Objektive so hat das Sigma knapp die Nase vorne, aber auch das Canon ist hier ziemlich gut.

Das Sigma-Objektiv ist erstklassig verarbeitet - da kann sich Canon noch ein Scheibchen abschneiden und bei der Geschwindigkeit des Autofokus gibt es keinen nennenswerten Unterschied. Beide haben manuelle Eingriffsmöglichkeiten in den sehr schnellen Autofokus und beide Objektive können nur an Crop-Kameras verwendet werden (dzt. EOS 20D, 30D, 300D und 350D).

Die anderen Alternativen am Markt (das Sigma 12-24, das Tamron 11-18 und das Tokina 12-24) schneiden schlechter ab - insbesondere im Bereich der chromatischen Aberrationen wo alle deutlich erkennbare Farbränder in den Fotos hinterlassen, wenngleich das Tokina ansonsten herovrragende Ergebnisse lieferte. Bleibt also für die Entscheidung welches Objektiv zu nehmen die Frage zu klären ob die 2mm mehr Brennweite und die 2/3 Blendenstufen bei der Belichtung wirklich den doch sehr deutlichen Preisunterschied rechtfertigen. Für mich keinesfalls und so kam ich zu diesem Objektiv mit dem ich hochzufrieden bin.
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am 26. März 2012
Nach langem Suchen und Vergleichen der unterschiedlichen Ultra-Weitwinkel-Objektive am Markt habe ich mich letztlich für dieses hier entschieden. Nach der Lektüre diverser Erfahrungs- und Testberichte hatte ich meine Auswahl auf 3 mögliche Objektive eingeschränkt, das 11-16 von Tokina, das 10-22 von Canon und eben das 10-20 4.0-5.6 von Sigma.

Das Tokina schied leider aufgrund seines beschränkten Zoombereichs aus, es ist ja schon fast eine UWW Festbrennweite, und ich wollte bzw. brauche einfach etwas mehr Flexibilität in diesem Brennweitenbereich.

Das Canon schied schließlich aufgrund seines höheren Preises, ohne dabei nennenswerte Leistungsteigrungen zu bieten, aus.

Jetzt zu den Erfahrungen die ich mit dem Sigma gemacht habe.

Das Objektiv ist tadellos verarbeitet, und meiner Erfahrung nach bekommt man in diesem Bereich von keinem anderen Hersteller eine solche Verarbeitungsqualität geboten wie bei den Sigma EX Objektiven. Wobei ich auch ganz klar anmerken muss, dass für mich nur Objektive aus der EX Reihe von Sigma für mich in Frage kommen. Ich hatte schon mehrfach Gelegenheit die günstigeren Sigma Ableger zu testen, und bis dato konnten diese mich wirklich nicht überzeugen, sowohl von Leistung als auch der Haptik her (Ausnahme ist das 8-16mm, bei dem es mir ein Rätsel ist, warum es kein EX Branding bekommen hat'). Bei diesem Objektiv laufen Zoom- und Fokusring butterweich, es klappert nichts und es rastet mit einem satten Geräusch perfekt im Bajonett ein. Darüber hinaus bin ich ein großer Freund des Sigma Finishes geworden, ich mag die leicht raue, gummierte Haptik der EX Reihe deutlich lieber als das glatte Finish der Canon Objektive (sehr subjektiv).

Ein Objektiv kann noch so tadellos verarbeitet sein, dass woran es letztendlich gemessen wird, ist seine optische Leistung. Nach ca. 700 Bildern mit diesem Objektiv, kann ich ihm auch hier ein sehr gutes Zeugnis ausstellen, sogar deutlich besser als ich im Vorfeld erwartet hätte. Als erstes testete ich das Objektiv an Backsteinmauern usw. um einen ersten Eindruck über die Möglichkeiten zu bekommen, hier verbarg sich schon die erste Überraschung, selbst die Ecken sind problemlos nutzbar, zwar kann man bei einer 100%igen Vergrößerung einen leichten Abfall gegenüber der Bildmitte ausmachen, aber im tatsächlichen Einsatz ist das nicht sichtbar.

Flares treten so gut wie gar nicht auf, nur Ghosts treten auf, wenn man die (pralle) Sonne am Rand des Bildes unterbringt. Dies ist aber meiner Erfahrung nach nicht schlechter als bei den Mitkonkurrenten, da Ghosts in solchen Situationen eigentlich bei allen UWW Objektiven auftreten.

Chromatische Aberrationen treten auch nahezu nicht auf, und wenn dann nur sehr leicht, so dass ich in 100% Vergrößerung wirklich danach suchen musste. Also auch hier würde ich eine Einfluss auf die Bildqualität in der Praxis ausschließen.

Der einzige Punkt auf den man bei dem Sigma ganz deutlich hinweisen muss, ist die Tatsache, dass es relativ Lichtschwach ist. Mit einer Anfangsblende von 4 bei 10mm und 5.6 bei 20mm, stößt man durchaus an Grenzen, wenn man das Objektiv in schlechtem Licht einsetzt. Hier verweise ich auf das Sigma 10-20mm 3.5, dass mit seiner konstanten Blende auch ein sehr interessantes Objektiv ist, mir persönlich aber im Endeffekt zu teuer war.

Worauf man bei Objektiven der EX Serie von Sigma immer hinweisen muss, ist Lieferumfang. Ins besondere im Gegensatz zu Canon ist dieser hier vorbildlich! Neben dem Objektiv an sich bekommt man die passende Streulichtblende und einen sehr schönen Objektivköcher, der das Objektiv auch gut schützt und nicht nur ein kleines Säckchen ist. Hieran können sich andere durchaus ein Beispiel nehmen!

Das Objektiv ist ausschließlich für Kameras mit APS-C Sensoren gedacht, und wird wenn man es auf Kleinbild Umrechnet zu einem 16-32mm (Canon) oder 15-30mm (Nikon usw.) Objektiv, und ist somit quasi das Crop Äquivalent zu den klassischen Reportage-Weitwinkel Objektiven an Vollformat/Film-Kameras. Ich hatte es auf einer Tour in die vom Tsunami verwüsteten Gegenden Japans mit dabei, und kann sagen, dass es sich hervorragend eignet Geschichten zu erzählen. Ein solches Objektiv bietet mir einfach die Möglichkeit mein Subjekt mit seiner Umgebung darzustellen und somit eine Geschichte zu erzählen.

Als Fazit möchte ich Festhalten dass ich sehr zufrieden bin mit dem Objektiv. Es zeichnet sich durch eine sehr gute Abbildungsleistung und Verarbeitungsqualität aus, und ist vor allem ein sehr vielseitig einsetzbares Objektiv. Seien es nun Landschaftsaufnahmen, Reportagen, Veranstaltungsfotografie nahezu überall lässt es sich einsetzen. Nur sollte man darauf achten das genügend Licht vorhanden ist. Hierzu noch eine kleine Anmerkung, man sollte überprüfen ob das Systemblitzgerät bis 16/15mm rauszoomen kann, wenn man denn eins verwenden möchte, denn leider gehen einige nicht so weit.

Ich hoffe ich konnte ein wenig behilflich sein mit dieser Rension.
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am 28. Dezember 2010
Ich habe mittlerweile ein Vielzahl von Aufnahmen mit diesem Objektiv gemacht. Es erzeugt bei optimaler Einstellung der Kamera hervorragende Bilder mit sehr guter Schärfe und ich kann dieses Objektiv uneingeschränkt empfehlen. Eine Abschattung zum Bildrand (Vignettierung) konnte nicht festgestellt werden. Das Preis - Leistungsverhältnis ist sehr gut. Sigma hat meiner Meinung nach ein funktionell ausgereiftes und optisch hochwertiges Objektiv abgeliefert.
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am 13. Januar 2014
Habe dieses Objektiv seit einigen Wochen an einer Nikon D5200 und bin absolut begeistert. Es wurde ja bereits viel über diese Linse geschrieben - ich kann mich den positiven Bewertungen nur anschließen. Kein Rand-Matsch, super scharf, ausreichend schneller und perfekt sitzender AF und tolle Haptik. Dieses Objektiv ist sogar schärfer als das Nikkor 18-105 bei 18mm und einer Blende von 5.3 - das hat mich schon ziemlich gewundert. Die Anfangsblende von 4 ist natürlich nicht so der Hammer, aber das fällt bei 10mm nicht so schwer ins Gewicht, da man selbst bei 1/10 Verschlusszeit noch locker gestochen scharfe Bilder machen kann. Klare Kaufempfehlung.
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am 9. April 2010
Zu aller erst: Das Objektiv selbst in seiner Konzeption und Verarbeitung sind sehr gut. Wer einmal die Welt durch 10mm gesehen hat, will darauf nicht mehr verzichten. Es ergeben sich unglaubliche Perspekiven.

Im Optimalzustand überzeugt die Optik (für UWW) durch Farbwiedergabe und Schärfe. Natürlich müssen konstruktionsbedingt leiche Abstriche im Vergleich mit Standard-Brennweiten gemacht werden.

Nun aber der Haken:
Mindestens die Hälfte (oder deutlich mehr?) der ausgelieferten Sigma 10-20mm weisen schwere Produktionsmängel auf. Diese manifestieren sich meist in einer nicht zu tolerierenden Unschärfe im linken Bereich, vermutlich durch eine Dezentrierung des Objektives.

Halbwegs kompensieren lässt sich -zumindest bei meinem Objektiv - diese Unschärfe durch eine Zurücknahme der Brennweite auf etwa 12mm, manuellen Fokus und eine leichte Schließung der Blende. Der Autofokus trifft die Hyperfokaldistanz eher ungenau, die Angabe auf dem integrierten Indikator ist unzuverlässig.

Da bleibt dann nur der Austausch - was bei Amazon ja hervorragend funktioniert - oder die langwierige Garantiereparatur bei Sigma.

Wirklich schade, wenn Sigma diese permantenten Dezentrierungen in den Griff bekommen würde, wäre die eindeutig mein Lieblingsobjektiv.
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am 9. Oktober 2013
Zuerst habe ich es mir bei einem bekannten Elektro-Fachmarkt angesehen, die Beratung dort war gut und sie meinten, das Objektiv ist zu empfehlen. Nachdem dann aber der Verkäufer nach einer Woche immer noch kein Objektiv bestellt hat, habe ich mich für Amazon.de entschieden.
Vorweg: Hier ist es auch billiger, nur so teure Sachen übers Internet zu bestellen bekommt mir nicht.
Hat überraschend alles super geklappt, die Lieferzeit ist kurz und man bekommt zum Objektiv noch ein nettes kleines Täschchen für einen sicheren Transport (großer Pluspunkt, denn das große Sigma geht nicht in jeden kleinen Canon-Beutel).

Es ist zuerst ungewohnt die Welt durch ein Super-Weitwinkel zu sehen, bisher hatte ich nur ein Standard und eine Festbrennweite, was so ziemlich das Gegenteil ist. Hat man jedoch Landschaften und Straßen einmal durch 10 mm gesehen, will man nicht mehr davon ablassen. Wundervoll! Diese Weite und wie viel man auf ein einziges Foto bekommt, für einen Kamera-Anfänger eine tolle Sache. Es ist nicht mein Meist-Benutztes Objektiv, weil es sich nicht für jedes Motiv eignet, aber jeder sollte so ein Super-Weitwinkel daheim haben.

Die Verarbeitung ist gut, bei mir ist es auch heil und ohne Fehler angekommen. Es ist recht schwer, aber daran gewöhnt man sich sehr schnell. Für den Preis angemessen und sicher kein Fehlkauf. Für alle denen original Canon zu teuer sind, die eine weite Welt aber dennoch nicht missen wollen.
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am 23. April 2011
Ich bin Berufsfotograf und nutze dieses Objektiv recht häufig!

Es ist solide verarbeitet und fühlt sich sehr wertig an, es bringt auch ein gutes Gewicht auf die Waage!
Neben einer Kurzanweisung und dem Garantieschein liegt auch noch eine Objektivtasche und eine Streulichtblende
bei!

Das Objektiv bildet sehr gut ab, mir kommt es bei Blende 8 am schärfsten vor! Landschaftsaufnahmen wirken sehr
detailliert und authentisch. Ich stelle hier einige meiner Werke in die Kundenbildgalerie ein, dann können sie
sich selbst ein Bild machen!

Einen Stern Abzug gibt es wegen der Verzeichnung an den Rändern und weil das Objektiv an der Entfernungsskala
nicht sauber verarbeitet ist. Pustet man gegen die Entfernungsskala, bilden sich ab und zu kleine Kondenswasser-
tropfen dahinter.

Preis/Leistung trotzdem top, diese Optik empfehle ich gerne weiter!
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am 14. Februar 2011
Weitwinkel für Sony APS-C Kamera. Sony, Tamron, Tokina und Sigma bieten diverse Weitwinkelzooms. Meine Kaufentscheidung wurde durch einschlägige Vergleiche bestimmt. Zuletzt war ich unentschieden zwischen den Sigma EX 10-20mm F/4-5.6 und 3.5 Zooms. Die Vorzüge und Mängel des Sigma 10-20 4-5.6 habe ich nach dessen Kauf genau so vorgefunden wie anderweitig beschrieben, jedoch ohne weitere Mängel der Serienstreuung. Kaum vermeidbare Schwächen der WW-Linsen sind eben Verzeichnungen, Vignettierungen und Randunschärfen, die mir beim Sigmazoom EX 10-20 F4-5.6 am besten bewältigt erscheinen. Wenn man bei der Motivwahl die Schwächen etwas ausblendet, z.B. wenig Struktur in den Bildecken hat, dann gelingen exzellente Aufnahmen. Die Verzeichnung ist bei 10mm tonnenförmig, ab 12mm kissenförmig, bei ~11mm im Übergang (siehe Ziegelwandbeispiele), wenig CA, Unschärfen lediglich in den Bildecken. Schwachpunkt ist die Vignettierung, die im gesamten Brennweitenbereich auffällt (Ziegelwandbeispiele). Dieser Effekt ist jedoch am Computer leicht zu korrigieren. Jetzt noch konkret:
+ Die Schärfe ist allgemein sehr gut bis exzellent, nur in den Ecken ist sie mäßig (nach Abblenden gut).
+ Die Verzeichung ist fast nicht zu bemerken, aber in den Ecken deutlich (10-12mm Brennw.).
+ Die Linse ist bei geringen Brennweiten lichtstark genug für Innenaufnahmen (ohne Blitz).
+ Mit 77mm wird eine gängige Filtergröße genutzt.
+ AF bzw. MF sind kein Problem wegen des grossen Bereichs an Tiefenschärfe.
- Für Sony kein HSM sowie kein AF/MF-Umschalter am Objektiv, AF mit Kameramotor.
+ Das Objektiv hinterläßt einen guten äußeren Eindruck (Mechanik, Oberflächen).
- Das über Amazon-Marketplace gelieferte Objektiv ist nicht über Sigma-Deutschland bezogen, so den Punkt Abzug.
Da für mich der Schwerpunkt der Nutzung bei geringen Brennweiten liegt, habe ich auf die F3.5-Variante verzichtet. Diese bringt lediglich zu 20mm hin Vorteile. Ob man die 8mm des neuerdings angebotenen Sigma 8-16mm Zooms haben will, muss jeder selbst entscheiden. Die 8-16mm Linse hat im Bereich 10-16mm keine Vorteile, eher leichte Nachteile und ausserdem keine Filternutzung, keinen Frontlinsenschutz, höheren Preis.
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am 17. Februar 2015
Ich habe mir das Objektiv vor einem Jahr für meine Canon EOS 60D gekauft. Erste Tests bestätigten andere Ergebnisse: bei Offenblende, insbesondere bei 10 mm, sehr starke Abstriche bei der Schärfeleistung in den Ecken, die finde ich geradezu matschig.
Nach einem Jahr im Gebrauch waren es leider nicht nur die Ecken bei Offenblende, sondern die komplette linke Seite des Bildes, die für mich inakzeptabel unscharf war (festgestellt beim Betrachten von Urlaubsfotos). Also zum Sigma-Service eingeschickt (nur Kaufbelegt beigelegt, da ich sonst keine Unterlagen hatte). Innerhalb einer Woche (inklusive Postweg 10 Tage) auf Gewährleistung repariert.
Neuerlicher Test des justierten Objektivs erbrachten keine Änderung zum Neuzustand: schwach bis sehr schwach in Hinblick auf Schärfe bei kleiner Brennweite und großer Blende, gute Abbildungsleistung abgeblendet (mindestens Blende 8) und längerer Brennweite.
Dass das Sigma eine starke Tonnenverzerrung mitbringt und nicht gerade lichtstark ist, betrachte ich nicht als Schwäche, ergibt es sich doch direkt aus der Art des Objektivs und den technischen Daten. Der Autofokus war in meinen Tests immer ausreichend treffsicher. Verarbeitung insgesamt in Ordnung.
Fazit: für die optische Leistung drei Sterne, einen extra Stern für den guten Sigma Service.
PS: Alles mein rein subjektiver Eindruck ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Update (April 2014): Leider kam nach einem Urlaub die Ernüchterung: viele Bilder zeigen gerade im Randbereich (diesmal eher rechts) wieder ein matschiges Aussehen, das für mich nicht akzeptabel ist. Es scheint verstärkt bei Objekten, die ca. mindestens 20 m entfernt sind, aufzufallen. Zur Illustration 100% Crops von der Mitte und dem rechten Rand des Bildes (ISO 100, f7.1, 1/640 s, 14 mm). Aufgrund der schwachen optischen Leistung Abwertung auf zwei Sterne.
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am 2. Dezember 2012
(Wer meine Rezension bzw. mich und wie ich Objektive teste und bewerte besser einschätzen können möchte, siehe bitte meinen Kommentar zur Rezension.)

Insbesondere für die Filmerei mit meiner Canon EOS 600D wollte ich unbedingt noch ein Extrem-Weitwinkel, aber natürlich benutze ich das Objektiv auch sehr gerne für die Fotografie. In vielen Bereichen bevorzuge ich alte manuelle Linsen, doch da das APS-C Format praktisch gerade mal knapp 15 Jahre alt ist, gibt es hier kein entsprechendes Material, und Extremweitwinkel-Objektive für Vollformat verkommen natürlich bei dem Cropfaktor von 1,6x einer 600D zu normalen Weitwinkelobjektiven.

Also habe ich nach einem bezahlbaren aktuellen Objektiv gesucht, und letztlich beschränkt sich die Wahl für eine Canon hier auf das Sigma 10-20 F4,0-5,6 und das Tamron 10-24 F3,5-4,5. Für alles andere muss man nochmal mindestens 200€ oben drauf legen (oder gebraucht kaufen). Keine große Auswahl also. Preislich gibt es keinen wesentlichen Unterschied (außer durch Preisschwankungen bedingt). Ich habe ziemlich ausgiebig Testergebnisse und User-Meinungen gelesen und es hat sich außergewöhnlich(!) deutlich abgezeichnet, dass das Sigma als besser eingeschätzt wird.
Natürlich ist das Tamron, wie auch die anderen Alternativen, minimal lichtstärker. Doch gerade bei einem Extremweitwinkel ist das für mich am ehesten zu verschmerzen. Ob nun Landschafts-, Architektur- oder Straßenfotografie, mit dem Weitwinkel möchte ich in der Regel eine hohe Schärfentiefe erzielen, also blende ich ohnehin immer etwas ab.

Zudem ist es mit 83x81mm und 470g relativ kompakt und leicht und eignet sich für mein kleineres Schwebestativ, was für mich sehr wichtig war.

BILDQUALITÄT:

Die beste Abbildungsleistung erreicht das Objektiv zwischen Blende f/5.6 und f/11. In diesem Bereich bin ich mit der Bildqualität sehr zufrieden. Darunter und darüber, also bei Blende 4 (10mm) und insgesamt ab Blende 16, allerdings eine deutlich schwächere Bildqualität. FARBEN und KONTRASTE sind aber über den gesamten Bereich so wie zu erwarten gut.
Die SCHÄRFE würde ich allgemein mit einer 7 von 10 bei Blende 5.6 bis 11 bewerten. Ansonsten eher mit 5-6. Natürlich wäre es toll, wenn die Bildqualität sogar bei Nahbetrachtung von Bildausschnitten überzeugen könnte, denn bei Weitwinkelaufnahmen gibt es naturgemäß in der Regel theoretisch viel Detail zu entdecken. Dafür reicht die Auflösung des Sigma nicht ganz, erst recht was die Randbereiche betrifft.
CHROMATISCHE ABBERATIONEN sind bei Weitwinkelobjektiven generell etwas problematischer, doch das Sigma hat mich diesbezüglich positiv überrascht. Bedacht fotografiert sollten sie höchstens vielleicht bei Nahbetrachtung unangenehm auffallen und hier ist wie erwähnt insgesamt die Bildqualität ohnehin nicht mehr so ansprechend.
Eine deutliche VERZEICHNUNG ist nur bei und nahe 10mm Brennweite und nur in den extremen(!) Randbereichen zu erkennen. Ansonsten sind gerade Linien wirklich wunderbar gerade. Für meine Ansprüche eignet sich das Objektiv damit also nicht nur für Landschafts-, sondern auch für Architekturfotografie, solange man wichtige Linien nicht zu weitflächig durch Randbereiche verlaufen lässt. Einen Vergleich mit Standard-Zoomobjektiven (z.B. 18-55 Objektive) bei 18-20mm gewinnt das Sigma 10-20 mit links (rein in Bezug auf die Verzeichnung).
Die VIGNETTIERUNG ist bei Offenblende ziemlich stark, und auch sonst deutlich abgeblendet immer noch recht ausgeprägt. Aus meiner Sicht ist Vignettierung im Normalfall (zumindest für mich) nicht von soo großer Relevanz, trotzdem sei angemerkt, dass dies ein Schwachpunkt des Objektivs ist.
Das Objektiv hat 6 Blendenlamellen, das BOKEH gefällt mir nicht so besonders, aber es ist auch kein so entscheidender Aspekt eines Weitwinkels für mich.

GEHÄUSEQUALITÄT:

Das Gehäuse macht einen hochwertigen Eindruck und scheint mir tadellos verarbeitet. Ein Gehäuse aus Kunststoff kommt mir in Hinblick auf das Gewicht in diesem Fall definitv entgegen, auch wenn mir sonst ein robustes Metallgehäuse lieber ist.
ZOOM- und FOKUSRING sind gummiert und ausreichend breit. Ich würde sie weder als leichtgängig noch schwergängig beschreiben (irgendwo in der Mitte), doch sie lassen sich jedenfalls ordentlich und präzise bedienen. Beim Zoom fährt ein Tubus aus dem Gehäuse, aber nur wenig mehr als einen Zentimeter.
Die Fokuseinstellung umfasst glaube ich ungefähr 140° Rotation. Allerdings gibt es keine harten Stopps, sondern nur ein leichtes Klicken und leichten Widerstand bei Erreichen der Entfernungsgrenzen, der Ring lässt sich aber trotzdem weiter drehen, was für Follow Focus suboptimal ist.
Der AUTOFOKUS arbeitet so wie man es sich wünscht: schnell, leise und zuverlässig. Er ist deutlich hörbar, aber die Geräusche sind eher niederfrequent, sodass sie mich nicht stören. Auch bei schwierigen Motiven oder Lichtverhältnissen gelingt die Fokussierung eigentlich fast immer. Ich habe keinerlei Probleme mit Front-, Back- oder Miss-Focus. Außerdem kann man bei aktiviertem Autofokus auch manuell fokussieren, was ich wirklich willkommen heiße.
Einen BILDSTABILISATOR gibt es nicht.

ZUBEHÖR:

Als Zubehör gibt es eine Gegenlichtblende und eine Aufbewahrungstasche. Die Tasche ist relativ voluminös und fast quadratisch in seiner Form. Die Seitenwände der Tasche sind kaum gepolstert und der Durchzug für einen Befestigungsgurt ist fest angenäht, anstatt mit einem Klettverschluß oder ähnlichem befestigt zu sein. Insgesamt eignet sich die Tasche daher eher nicht um sie z.B. außen an Fotorücksäcken zu montieren oder an Gürteln zu tragen. Als Objektivköcher ist sie insgesamt nicht so gut geeignet.

FAZIT:

Richtig günstig ist ein Extrem-Weitwinkel für APS-C nicht zu bekommen, doch wer vergleichsweise noch möglichst wenig ausgeben möchte, bekommt mit dem Sigma 10-20 F4,0-5,6 trotzdem ein sehr gutes Objektiv. Es ist in keiner Hinsicht exzellent, hat jedoch gleichzeitig auch keine gravierenden Schwächen. Daher ist es angesichts des Preises für die Zielgruppe meiner Meinung nach die perfekte Wahl.
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