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am 27. November 2000
jedenfalls aus meiner privaten Sicht. Musikalisch ist die Scheibe das Bindeglied zwischen den fruehen Punkzeiten ("No Rest for the Wicked", "Brave New World") und Alben wie "Thunder and Consolation". Die Musik ist nicht mehr ganz so rauh wie zu Anfang, aber dass die sympatischen Briten aus der Punkszene kommen, laesst sich nicht ueberhoeren. Typisch fuer NMA sind die Texte: sarkastisch, bitterboese und gruendlich durchdacht. Wie gruendlich, sieht man eigentlich erst, wenn man sich mal ein Woerterbuch nimmt und das Booklet uebersetzt. Einem Briten ins Gesicht zu sagen: "We are the 51st state of America", ist wohl so ziemlich das Heftigste, was man sich auf der Insel leisten kann. Neben "Thunder and Consolation" ist "The Ghost of Cain" mein persoenlicher Favorit unter den NMA-CD's.
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am 5. Dezember 2011
"The ghost of Cain" ist für mich kurz hinter "Thunder and Consolation" die beste Scheibe. Erstmalig legen hier NMA ihre starke Punkorientierung zugunsten etwas eingängiger Songs ab, dies aber, ohne auch nur einen Hauch von Mainstream zu entwickeln. Dies sei mal klar gesagt. "Western Dream", "Ballad" und "Lovesongs" - diese drei Songs mal beispielhaft herausgegriffen - stehen für wunderschöne Gänsehauterzeugende Balladen mit politischen Botschaften, wie sie NMA auf diesem Album erstmals veröffentlichten. Zu 51st State muss man ja wohl kein Wort verlieren und auch die übrigen Stücke sind mit treibenden Riffs versehen, die den Hörer im Stakato vorwärtspeitschen...immer weiter, Stück für Stück, um dann erst mit "Western dream" so etwas wie eine wunderschöne Verschnaufpause zu bekommen. Mit Ballad könnte das Album eigentlich zu ende sein und nachdem die letzten Akkorde verklingen und einen vor allem die Textzeile "with ice in your eyes" völlig erschlagen zurücklässt, peitschen NMA mit den harten Bassläufen von "Masterrace" zurück in den Ring.

Das Album "Thunder and consolation" ist für mich so etwas wie die Perfektionierung des von NMA kreierten Stils und danach kamen noch eine ganze Reihe von guten bis sehr guten Scheiben, aber so gut wie auf Thunder and Consolation" und "The ghost of cain" waren NMA nie mehr.
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am 30. Juni 2005
Diese 2 Disc-Version ist all jenen wärmstens ans Herz zu legen, die "NMA" bislang nur mit deren bekanntesten Hymnen wie "Vagabonds", oder "Green & Grey" (Thunder & Consolation), oder eben "51st state" aus vorliegendem Album in Verbindung brachten. Die 2. Disc enthält Rarities, die es bislang fast ausschließlich auf Vinyl gab (längst begehrte Sammelobjekte) und geben einen tieferen Einblick in das Schaffen des Herrn Sullivan und seinen Mannen. All jene, die bislang entweder vergeblich versucht haben, die Vinyl-Versionen zu ergattern, oder die Unbelehrbaren, die ihren Plattenspieler entsorgt haben, werden hiermit ebenfalls belohnt. Als "Die Hard - Fan" lohnt sich die Anschaffung für mich nicht, da ich die Originale bereits längst besitze. Da NMA bereits vor Jahren den Vertrieb gewechselt haben, bleibt der fade Nachgeschmack der Geldscheffelei nach dem Motto: "Fans schröpfen, Werte schöpfen" - daher 1 Stern Abzug.
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am 12. März 2009
Es gibt nicht viele Musikalben, die ich als MUSS in jeder Sammlung sehe. "Ghost of Cain" ist so ein Album. Die größten Hits der damaligen Zeit finden sich auf dieser CD. Ich weiß noch genau, wie ich mir vor fast 20 Jahren die Schallplatte mit einigen Kumpels rauf und runter angehört habe. Dieses Erlebnis war nur noch durch die damaligen Konzerte zu toppen. Doch auch nach 20 Jahren ist und bleibt dieses Album TOP. Wer grundsätzlich "New Model Army" mag ist hier GOLDRICHTIG.
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am 7. Januar 2014
Neben dem Nachfolgealbum Thunder and Consolation ist die Ghost of Cain, das große Referenzwerk der Band. Justin Sullivan und Robert Heaton rückten hier einen Schritt von der düster groovenden Post-Punk-Rock-Musik ab, welche die New Model Army bis da gemacht hatten und sie gerne auch in das gedeutete Fahrwasser von Post-Punk/Dark-Wave-Größen(Cure/Joy Division/Killing Joke) brachte. Sicherlich ist der Wegfall von Stuart Morrow mit Grundlegend für diese erste Stilwandlung, welcher den Kult um die Band eigentlich erst mit manifestieren sollte. Denn mit the Ghost of Cain wurde New Model Army zu der Indierock Band mit Alleinstellungsmerkmal und zeitweise zu einem so heißem 'Pop'-Produkt, im positivstem Sinn, das Vergleiche auf Augenhöhe mit prominenten Interpreten wie U2, the Mission oder the Cure aus der gleichen Zeit, aufkamen.
Natürlich überschattet ein über Szenekreise hinaus bekannter Song wie 51st State ein solches Album. Auf unzähligen 80s-, Alternative- und Indie-Samplern findet sich diese große Hymne der Band welche, wie der vom Nachfolgewerk stammende Song Vagabounds, stets mit NMA asoziiert wird. Mit einem solchen Erbe ist es natürlich nicht einfach Musik zu machen. Als The Ghost of Cain herauskam war ich gerade Mal acht Jahre Alt, entsprechend bin ich auch über diese Songs an die Band und das Album(Anfang der 90er) gekommen und letztendlich ist the Ghost of Cain eine Album, dass wie kaum ein anderes Album das adoleszente Gefühl der Einsamkeit und des Aufbegehrens repräsentiert und somit mich durch meine Jugend begleitete.

Musikalisch ist die Essenz der Army auf eine folkige Rockgitarre, treibende Rhythmen, Sullivans warmweich-wütender Stimme und hymnische Rocksongstrukturen zu reduzieren. Das findet sich hier und auf den meisten Folgealben.

Die grundlegende Erwartungshaltung, welche man mit einem Titel wie 51st State verknüpft; ein bitter wütend treibendes Indie-Rockbrett wird hier deutlich erfüllt. Das Riffgewaltige the Hunt, das durch den hymnischen Refrain zum Mitgrölen einladende Midtempostück Lights Go Out katapultieren einen ohne Verschnaufpause in den Übersong 51st State. Überhaupt muss man sagen, dass sich hier einige der einprägsamsten Refrains der Band aneinanderreihen(Man denke nur an das wunderbare No No No aus the Hunt). All of This nimmt dann das Tempo raus und wechselt zwischen bedrohlich tragischer Atmosphäre und einem erneut hymnischen Refrain. Auch das folgende Durchhalte-Stück Poison Street zieht das Tempo wieder etwas mehr an und wird mehr als die Stücke zuvor durch Sullivans wundervoll warmer Singstimme im Refrain zu einem fast schon vergemeinschaften Erlebnis essentiell jugendlicher Gemeinsamkeit im Aufbegehren wenn Sullivan den Text "So just a kick for this dark damned city of ours/And a kiss, yeah a kiss for you/And just a drink, a toast to the days to come/Now Poison Street won't break us any more" zum besten gibt.
Danach schließt sich das medienkritische Western Dream an, welchem sich die dichte Halb-Ballade Lovesongs mit einem bitteren Gefühl der Isolation anschließt, die erneut solche Augenblicke adoleszenter Gemeinschaft weckt "Lost in our own little world/Well the other night we put the radio on/When we ran out of things we could say/But it always play love songs when you're far away"
Den Höhepunkt dieses jugendlichen Blicks bildet das wieder schnellere hymnisch großartige Heroes. Ein weiterer potentieller Hit der von dem Hintergrund des Erfolgs von 51st State leider all zu oft vergessen wird. Mit den beiden Zeilen "And you love us now but you hate us still/And we hate you now but we love you still" bringt Sullivan den Generationenkonflikt zwischen Eltern und Kind so intensiv auf den Punkt, dass die Versuche nachkommender Bands diesen immer wiederkehrenden Konflikt zu fassen blass aussehen. Und um dieser Betrachtung sodann die Krone aufzusetzen rechnet Sullivan anschließend mit der eigenen Generation ab "We're the ones who knew everything and still we did nothing/Harvested everything, planted nothing". Der ruhige und traurige Song Ballad ist so weit auf so wenig wie möglich reduziert und hallt allein mit der Botschaft einer vergeudeten Aufbruchsstimmung nach.
Warum der großartige Rocksong Master Race mit seinem erneut fantastischem Refrain "GODDAMN - the Master Race that we're born in/GODDAMN - the howling wolf that we're serving" nicht Teil der ersten Hälfte des Albums war ist der einzige Punkt den ich zu bemängeln hätte. Dieser treibende hymnsiche Song mit gemeinsam gerufenem GODDAMN, hätte sich in der ersten Hälfte besser gemacht und hätte sodann Ballad zu einem thematischen und musikalischem runden Abschluss des Albums gemacht. Aber das ist wirklich die einzige Kritik an einem ansonstem perfektem Album.
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am 25. Oktober 2015
Zu der Scheibe ist alles gesagt, was es zu sagen gibt! Für N.M.A. Fans ist das Album eh ein Muß für alle die sie nicht kennen, unbedingt anhören.
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am 24. Februar 2009
Einige Klassiker wie 51st State kann man nicht oft genug hören. Andere Songs hat man jedoch schnell über.
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