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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spürbare Intensität bis unter die Haarwuzel
Mit diesem Album schaffen es die Glasgower, einen weiteren Meilenstein auf dem Weg des orchestralen Instrumental-Rocks (dieses Mal zwei Songs mit vocals) aufzustellen, ohne sich zu wiederholen. Das Schema ist mehr oder weniger altbekannt: Sich über ein Gitarren- oder Pianothema aufbauende, zum Bersten spannende Instrumentorgien, die mal dezent, mal ausschweifend...
Veröffentlicht am 26. Februar 2006 von hippieherbert

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das haben die Jungs auch schon besser hinbekommen...
Nichts gegen Mogwai...! Gewiss sind sie eine wahnsinnig gute Band, stehen sie doch Quasi als Inbegriff für "Postrock" und haben auch mich schon seit ein paar Jahren stets durch ihre Musik in deren Bann gezogen. Seit geraumer Zeit schon würde ich mich selbst auch als Mogwai-Fan bezeichnen, leider muss ich jedoch sagen, dass mich ihr neuestes Machwerk "Mr. Beast"...
Veröffentlicht am 30. August 2006 von Hans Peter


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spürbare Intensität bis unter die Haarwuzel, 26. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Mr.Beast (Audio CD)
Mit diesem Album schaffen es die Glasgower, einen weiteren Meilenstein auf dem Weg des orchestralen Instrumental-Rocks (dieses Mal zwei Songs mit vocals) aufzustellen, ohne sich zu wiederholen. Das Schema ist mehr oder weniger altbekannt: Sich über ein Gitarren- oder Pianothema aufbauende, zum Bersten spannende Instrumentorgien, die mal dezent, mal ausschweifend schwer rockend vor Intensität, Kraft, Atmospäre und großen Gefühlen nur so strotzen, um abrupt wieder zum Anbeginn zurückzukehren. Im Vergleich zu den letzten Alben ist "Mr.Beast" etwas knackiger, rockiger geraten, die Verzerrer werden wieder weiter aufgedreht, allerdings passiert das meiste weiterhin im erstaunlich kurzen 4-Minuten-Format, kaum ein Song ist länger oder ausschweifender, und das ist gut so. Vielleicht die homogenste der neueren Mogwai Veröffentlichungen, sozusagen in einem Guss die perfekte Verschmelzung von allem so Unterschiedlichen, was die einzelnen Phasen der Band bisher so ausgezeichnet hat. Anspieltipps: "Friend Of The Night", "Auto Rock", Glasgow Mega-Snake", "We're Not Here". Pflichtkauf !!!
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das schöne vom biest, 23. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Mr.Beast (Limit.Erstauflage) (Audio CD)
Stell dir vor du bist Aushängeschild eines musikalischen Genres und willst ein neues Album heraus bringen - bedienst du dein Genre, wird dir vorgeworfen, dich nicht weiter zu entwickeln / probierst du was neues aus, verprellst du dein angestammtes Publikum. Mogwai haben nun mit ihrem neuen Machwerk 'Mr.Beast' den Spagat gewagt, beides gleichermaßen zu tun. Zum einen gibt es klassische Momente mit wunderbar schwelgenden Melodien und chilligen Titeln, zum anderen enthält das neue Album die erste straighte Rock-Gesangs-Nummer der Instrumental-Spezialisten und zeichnet sich durch eine kompaktere Gestaltung aus, bei der das typische Wechselspiel zwischen laut und leise unter den Titeln stattfindet und nicht so sehr innerhalb dieser.
Typisch Mogwai werden auch auf 'Mr.Beast' so einige walls of sound aufgebaut - sei es beim ewig weiter drängenden Opener 'Auto Rock' an den sich das leicht 'muse'-assoziierende 'Glasgow Mega-Snake' anschließt, oder beim krachenden Schlussakkord 'We're no here'. Auch die magischen Momente, die im wunderschönen klavierverzierten 'Friend of the night' ihren absoluten Höhepunkt finden, erfüllen die Anforderungen, die an eine Mogwai-Platte gestellt werden.
Neu ist, dass die klangliche Gestaltung stärker ausdifferenziert ist, als auf den bisherigen Alben. So trifft sich beispielsweise beim Ausklang von 'Acid food' eine Pedal-Steel-Gitarre an. Das Klavier übernimmt öfter denn je eine dominierende Rolle und mit 'Travel is dangerous' zeigen Mogwai, dass sie auch in der Lage sind, einen hervorragenden Rocktitel hinzulegen, der gleichzeitig die neue Fähigkeit der Schotten verdeutlicht, nicht immer fünf Minuten zu benötigen, um einem Titel Spannung zu verleihen.
Wer an Mogwai bisher die ausschweifenden Weiten liebte, mag von diesem Album enttäuscht sein. Genau an diesem Punkt ist die Weiterentwicklung der Band zu beobachten - Abwechslungsreichtum und Zielstrebigkeit als Stärke ohne ein sinnvolles laut-leise zwischen den Titeln auszulassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh...what a beautiful Beast!, 24. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Mr.Beast (Audio CD)
So selten und so zeitlos schön, wie ein grasendes Einhorn am Waldesrand, dem man sich nur ganz vorsichtig und mit leisen Schritten nähert um es ja nicht zu erschrecken...um mal ein klein wenig aus dem Pathos Fass zu schöpfen, was ich hier auch durchaus angebracht und ganz und gar nicht kitschig finde. Et basta!
Alleine den wundervoll harmonischen Krach-Klang-Zauber, den "Glasgow Mega-Snake entfacht, hach, da fehlen einem ja fast die Worte. Man will und muss es einfach wieder und wieder hören und zum "Ausgleich" dann gleich I Chose Horses". Einfach herrlich. Es wird jede Stimmungslage geboten, vom Spaziergang am Meer, mit Blick in die endlose Weite, bis zum Matterhorn im dichten und klirrend kalten Morgennebel, da hätte sich wohl selbst Caspar-David-Friedrich ein kleines Lächeln nicht verkneifen können, wenn er nicht gar Gregor Samsa zum Kurztrip auf den Zauberberg eingeladen hätte. Die schier unfassbare Schönheit des Klangwunders "Mr. Beast" lässt keine Wünsche offen und lädt immer wieder zum träumen und staunen ein.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das haben die Jungs auch schon besser hinbekommen..., 30. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Mr.Beast (Audio CD)
Nichts gegen Mogwai...! Gewiss sind sie eine wahnsinnig gute Band, stehen sie doch Quasi als Inbegriff für "Postrock" und haben auch mich schon seit ein paar Jahren stets durch ihre Musik in deren Bann gezogen. Seit geraumer Zeit schon würde ich mich selbst auch als Mogwai-Fan bezeichnen, leider muss ich jedoch sagen, dass mich ihr neuestes Machwerk "Mr. Beast" sehr enttäuscht hat. Grundsätzlich mag eine 3-Sterne-Rezension als (zu) wenig erscheinen, denn vergliche man "Mr. Beast" mit dem Stoff, den andere Bands derzeit auf den Markt bringen, so gehört dieses mit Sicherheit noch zu eines der besten, allerdings ist meine Bewertung dieses Albums das Resultat eines Vergleiches mit den Mogwai-Alben aus vergangenen Zeiten. Und da muss ich wirklich sagen, dass die Jungs das damals auch schon (wesentlich) besser hinbekommen haben. Gerade das, was auf den alten Platten den typischen "Mogwai-Sound" ausgemacht hat, fehlt hier leider komplett, nämlich die "richtigen" Kracher, soll heißen, die in typischer Mogwai-Manier teils schleppend-monoton aufbauenden Songs, die sich in langsamen Spannungskurven über einige Laut- Leisepassagen bis hin zum finalen Showdown, einem brachialen Rock-, Gitarren-, Drums-, Bass-, und-was-weiß-ich-nicht-alles-Gewitter entladen (z.B. "2 Rights Make 1 Wrong", "Mogwai Fear Satan", "Yes! I Am A Long Way From Home", oder ähnliches). Auf Mr. Beast hat prinzipiell jeder Song eine mehr oder weniger radiotaugliche Länge von 3 - 5 Minuten (keine 10minütigen oder längeren Kracher), die Songs auf Mr. Beast beginnen meist glasklar und etwas zu schnell rockig (was man in der Vergangenheit ja eigentlich kaum von Mogwai gewohnt war), und Abwechslung ist auch nicht sonderlich viel in den einzelnen Songs (insbesondere "Auto Rock" und "Friend Of The Night" klingen meiner Meinung nach etwas zu monoton). Lediglich "Acid Food" und "We're No Here" konnten mich halbwegs überzeugen, ersteres aufgrund des groovigen Beats, der gesamten Rhythmik und des eindrucksvoll klingenden Schlusses (wobei auch dieser Song nicht gerade vor Abwechslung strudelt), und "We're No Here", weil es wohl der einzige Song des Albums ist, der mich an ältere Mogwai-Alben erinnert.

Fazit: Sicherlich werden Mogwai-Fans (und die, die es noch werden wollen) ihre Freude mit diesem Album haben, auch mir gefällt es ja eigentlich "ganz gut", aber im Vergleich mit älteren Alben hinkt "Mr. Beast" gewaltig hinterher, daher lediglich 3 Sterne.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit...!!!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaublich intensiv !!!, 30. März 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mr.Beast (Audio CD)
Viele von euch werden sich das eventuell schon einmal gefragt haben. Wer oder was ist eigentlich ein Mogwai ??? Nun ja, laut Definition ist ein Mogwai eines dieser kleinen, knuddeligen und äußerst liebenswerten Kuscheltierchen aus dem Teenie-Horror-Film „Gremlins". Diese sympathischen, komplett mit Fell überzogenen Lebewesen, die - sobald sie mit purem Wasser in Berührung kommen - zu widerwärtigen, chaotischen und abgrundtief bösen Horror-Biestern mutieren. Also das Positive und Negative in einer Person !!!
Und irgendwie lässt sich diese Definition auch auf die Musik des schottischen Quartetts MOGWAI abbilden. Eine Band, die schon seit Jahren unbeirrt ihren Weg geht, und dabei immer wieder die Extreme zwischen den Polen „laut" und „leise" konsequent auslotet. Einerseits sind es die ruhigen, schwärmenden Melodien, die den Hörer in Trance-ähnliche Zustände versetzen. Und andererseits ist es die geballte, rohe und ungeschliffene Gitarren-Power, die einem im nächsten Moment direkt in die Magengrube schlägt. So als hätten sich je zwei Musiker, aus komplett unterschiedlichem musikalischen Background, in der Band MOGWAI zusammengetan.
Da ist natürlich auch das aktuelle Album „Mr. Beast" keine Ausnahme. Denn die 10 Tracks bieten eine facettenreiche, mitreißende Mischung, die man in dieser Form nur selten zu hören bekommt. Das große Plus an „Mr. Beast" ist, dass die Band neuerdings verstärkt auf den Einsatz eines Klaviers setzt. So ist es z.B. diese unvergleichliche Piano-Melodie, die den Opener „Auto rock" zu einem herzzerreißenden Klangerlebnis macht. Ein Song, der sich von Sekunde zu Sekunde immer mehr steigert, ehe er letztlich ein abruptes Ende findet. Genialer Einstieg !!! Das folgende „Glasgow mega-snake" ist dann ein straighter Alternative-Rocker, wie er im Buche steht. Das noisige Flair, das dieser Track transportiert, lässt den Hörer automatisch an PLACEBO denken. Nur mit dem Unterschied, dass MOGWAI hierbei (natürlich) ohne Gesang zu Werke gehen. Mit „Acid foods" wird es dann allerdings sehr kurios. Hier regiert eine äußerst relaxte Atmosphäre, die man beinahe schon in die Kategorie Country-Blues einordnen kann. Durch das programmierte Schlagzeug, die abgespaceten Leslie-Gitarren, sowie den ruhigen beschwörenden Gesang, wird diesem Track das Gütesiegel „einmalig" aufgedrückt. Ebenfalls brilliant !!! Während ein Song wie „Team handed" fast schon klingt, als sei er aus einer PINK FLOYD-Jamsession entstanden, haben MOGWAI mit „Travel is dangerous" und vor allem „Friend of the night" zwei ihrer besten Stücke überhaupt geschrieben. Vor allem der letztgenannten Track erzeugt eine phänomenale Intensität, die wirklich einzigartig ist. Dieses Klavier...unglaublich !!! Selbst nach dem x-ten Hördurchlauf findet man immer wieder neue Nuancen, die man vorher komplett überhört hatte. Uneingeschränkte Kopfhörerpflicht !!!
Leider können MOGWAI dieses spielerische Niveau nicht über die ganze Spielzeit - mit 42 Minuten übrigens etwas kurz - halten. Denn gegen Ende des Albums schleicht sich auch so manche unentschlossene Song-Idee ein (z.B. bei „I chose horses").
Nichts desto Trotz kann ich „Mr. Beast" bedenkenlos weiterempfehlen. MOGWAI gehen einen Schritt weiter, wo Bands wie RADIOHEAD oder SIGUR ROS an ihre musikalischen Grenzen stoßen. Ganz dicke 4 Sterne !!!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!, 17. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Mr.Beast (Limit.Erstauflage) (Audio CD)
Unglaublich, aber wahr! Mogwai haben's endlich geschafft, ein Album rauszuhauen, dass dem grandiosen Zweitling "Come on die young" ebenbürtig ist. Teilweise so hart wie noch nie, teilweise so experimentell wie noch nie. Der herrliche Aufbau-Opener "Auto Rock", das Muse-eske "Glasgow Mega-Snake", das wunderschöne "Friend of the night" und das brachial-monumentale "We're no here" gehören wohl zu ihren besten Tracks, die sie jemals aufgenommen haben. Ein ganz, ganz großes Album, Respekt!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios!, 9. März 2006
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mr.Beast (Limit.Erstauflage) (Audio CD)
Die neue CD von Mogwai ist ohne Abstriche großartig.
Es gibt auch auf der neuen CD immer noch Songs wie Track 1 oder Track 8, die sich in gewohnter Manier immer weiter steigern und immer intensiver werden, es gibt melancholische berührende Stücke wie z.B. Track 5 oder Track 7, einige Songs kommen direkt zur Sache mit einem förmlichen Gitarrengewitter, vor allem Track 2, auch Track 4 und Track 10. Mogwai gehen aber auch neue Wege, der ruhige Track 3 enthält eine Lapsteel-Gitarre, die Tracks 6 und 9 sind sehr atmosphärisch, auf Song Nr. 9 singt - besser gesagt spricht - ein Gastsänger.
Ansonsten enthalten die Songs 3 und 4 ebenfalls Gesang, anders als früher verzerren Mogwai die Stimmen allerdings nicht mehr, trotzdem ist nicht wirklich ein Text herauszuhören, weil die Stimmen mit der Musik verschwimmen.
Wie immer kreieren Mogwai unglaubliche Melodien und Stimmungen mit ihren Songs, die neue CD knüpft dabei nahtlos an das Vorgängeralbum an.
Phantastisch.
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4.0 von 5 Sternen Psych Rock made in Glasgow, 6. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Mr.Beast (Audio CD)
MOGWAI - Mr. Beast"

Die Rückkehr zu den eigenen lauten Rock-Wurzeln sei das Ziel bei den Aufnahmen zu Mr. Beast" gewesen, das lies die Band zum Erscheinen des neuen Longplayers verlauten. Man habe sich auf den letzten Platten sehr viel leiser und sanfter präsentiert als live auf der Bühne und es gebe keinen Grund, das so weiterzuführen, so Gittarist und Sänger Stuart Braithwaite. Die zehn Stücke des Albums zeigen, daß man sich zumindest teilweise an diesen Vorsatz gehalten hat. Bei Tracks wie ,Travel Is Dangerous' werden mit großer Freude Gitarrenwände hochgezogen, dissonante Töne angeschlagen und gerockt was das Zeug hält. Mit dem Schluß-Song We're No Here" hat sich gar ein Psychedelic Rock-Monster auf das Album geschlichen. Ganz losgeworden ist man die melancholischen Tracks und den sanften Pathos jedoch nicht, kommen ,Acid Food' und ,Team Handed' mit ihren getragenen Piano-Motiven doch ebenso anschmiegsam daher wie die Songs früherer Tage. Auch die Dynamik aus abwechselnd ruhigen und lauten Passagen, die lange Zeit als Markenzeichen der Band galt und vieldutzendfach Nachahmer fand, ist entgegen aller guter" Vorsätze nicht spurlos aus dem Repertoire der Band verschwunden. Man scheint jedoch etwas vorsichtiger mit diesem Stilmittel umzugehen. Und so ist Mr. Beast" zweifellos wieder ein echtes MOGWAI-Album, stellenweise lauter und noisiger zwar aber doch nicht untypisch für die fünf Männer aus Glasgow.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein nettes Biest, 6. Dezember 2006
Von 
Thomas Schmitz (Mechernich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mr.Beast (Audio CD)
Ein Biest also, aber ein gesittetes. Immerhin kann man es mit "Mister" anreden. Also. Ändert aber leider rein gar nichts daran, dass Mogwai und ich, tja, dass daraus halt keine Beziehung wird. Ich hab dem Album alle erdenklichen Möglichkeiten gegeben. Als ganzes wirkt es auch. Aber wenn man es dann ein wenig auseinandernimmt, dann bleibt leider auch nicht viel mehr als eine große leere Luftblase - und Langeweile. Instrumental-Monster, bei denen ich meist das Gefühl habe, dass etwas fehlt, und sei es auch nur der Gesang.

Was bei mir am Ende hängen bleibt, sind drei Songs. Direkt ins Ohr geht "Emergency trap". Schön spacig, schön ruhig. Eine Gitarre und ein Klavier, zwei Instrumente, die sich umgarnen, wie zwei Liebende. Dem zuzuhören ist tatsächlich eine Offenbarung. Da habe ich endlich mein Kopfkino, was ich bei dieser Art von Musik brauche. Ebenfalls beeindruckt hat mich "Glasgow mega-snake" - es wird einfach mal gerockt. Gut so, da spüre ich etwas. Bei "Travel is dangerous" wird dann übrigens auch mal gesungen (dürfte eins von zwei Stücken sein, auf dem Stimmen zu hören sind) - und vielleicht ist der Song auch deshalb etwas intensiver.

Mein erstes richtiges Mogwai-Album (bisher hatte ich nur die grottige "Kicking A Dead Pig", weil sie im Musikexpress mal unberechtigterweise sechs Sterne bekommen hat) zündet nicht wirklich. Aber die Langzeitwirkung ist nicht zu verachten. Besonders im Herbst sollte man das Biest noch mal rauslassen.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Natürlich fünf Sterne!, 24. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Mr.Beast (Limit.Erstauflage) (Audio CD)
Natürlich fünf Sterne!

Ich bin ein Fan!

Dennoch, nichts, aber auch gar nichts geht über "My Father My King", oder reicht an "Christmas Steps" heran!

Obwohl: Ein Stück auf der neuen Scheibe hat die Qualität zu einer neuen Mogwai-Hymne. "We're No Here" hat alles was Mogwai repräsentiert und was mich mit der Band verbindet (abgesehen von den typisch monotonen Episoden der vorausgegengenen Klassiker). Ansonsten: Die CD ist mir im Vergleich zu verspielt, zu wenig bassig, phasenweise zu sakral-keyboardig und vor allem viel zu hastig...

Dennoch, natürlich 5 Sterne für die Helden aus Schottland!
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Mr.Beast
Mr.Beast von Mogwai (Audio CD - 2006)
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