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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pianist wunderbar, Sänger nicht mein Fall, 7. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Winterreise (Eloquence) (Audio CD)
1994 machten Schreier und Schiff diese Produktion der Winterreise.
Um mit dem Pianisten anzufangen. Schiff hat -wie immer- einen delikaten Anschlag, und versteht, die unterschiedliche Charakteristik der Lieder wunderbar auf dem Klavier zu entwickeln, den lyrischen Frühlingstraum, die jenseitige Stimmung des Leiermanns.

Da es inzwischen verschiedene Bearbeitungen der Winterreise gibt ( Zender, Srreichquartett, Bläserensemble) kann man beim Klavier auf die Idee kommen, das klinge ein wenig eintönig. Nicht so bei Schiff.

Mehr Probleme habe ich mit Peter Schreier. Bei den einzelnen Lieder steht jeweils dabei Originalversion. In der Tat Vogl , der Sänger der Uraufführung, war ein Tenor. Und für seine Stimme sind die Lieder original geschrieben. Aber wenn man den Zyklus von Baritonen wie Fischer-Dieskau und Souzay oder Bässen wie Hotter oder Quasthoff hört, stellt sich das Gefühl ein, die tiefere Lage sei dem Zyklus durchaus angemessener.

Zweitens kommt hinzu, dass die tiefen Töne bei der Tenör-Version für diese die Herausforderung sind. In die tiefsten Felsengründe, klingt bei einem Bass überzeugend, bei Tenören meist ziemlich diffus, weil die Stimme erst in höheren Lagen "anspringt".

Peter Schreier hat zudem einen hellen Tenor und färbt die Stimme fast gar nicht ein ( eine Technik, die Fischer-Dieskau so meisterlich beherrschte). Dadurch ist grundsätzlich eine Härte im Vortrag ( dabei kann Schreier es anders, wie er bei einer Schönen Müllerin, begleitet von einer Laute bewiesen hat). Den ganzen Zyklus kann man allein mit der Brust-Stimme singen, aber dadurch geht viel verloren, auch an Traurigkeit. Es sind nun einmal schauerliche Lieder.

Ich räume ein, das die Stimme auf jede Person unterschiedlich wirkt. Und will keinesfalls in Abrede stellen, dass Peter Schreier u.a. ein grossartiger Liedersänger war.

Aber mir sagt diese Interpretation der Winterreise nicht zu.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenz!, 12. Dezember 2009
Von 
Jens Marggraf (Halle) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Winterreise (Eloquence) (Audio CD)
Selten ist die "Winterreise" so intelligent und uneitel interpretiert worden. Was Peter Schreier betrifft, so hat natürlich auch die Aufnahme mit Swjatoslaw Richter ihre Vorzüge, vor allem die Aura des besonderen Moments und eine durch den Live-Charakter gelegentlich noch größere Unmittelbarkeit. Andererseits wagt es Schreier bei der späteren Aufnahme mit Schiff viel konsequenter, "unschön" zu singen, wo es angebracht ist, und damit der "Winterreise" einen geradezu expressionistischen Zug zu verleihen. Das "elend" in Nr. 10 vergisst man nicht wieder! Wirklich sensationell ist jedoch das Klavierspiel von András Schiff: er macht einfach alles richtig! Ein ungemein frischer und klarer Klavierklang (Kompliment an den Tonmeister!) verbindet sich mit einem außerordentlich differenzierten Spiel und einem subtilen Pedalgebrauch: endlich einmal jemand, der die Noten genau gelesen hat und dem es gelingt, wirklich so zu artikulieren, wie es bei Schubert steht, auch dort, wo das technisch unbequem ist, z. B. in Nr. 19! Hinzu kommt, dass Schiff auch die aufführungspraktischen Besonderheiten Schuberts, etwa die Angleichung der Punktierungen an die Triolen in Nr. 6, beachtet. Schreier und Schiff leisten mit ihrer sehr modern wirkenden Interpretation etwas sehr Spannendes: eine Art "Entromantisierung" der "Winterreise", unbekümmert um die eingefahrenen Geleise einer jahrzehntealten Tradition!
Unglaublich, dass man so etwas Gutes für so wenig Geld bekommen kann...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Aufnahme, 21. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Winterreise (Eloquence) (Audio CD)
Es ist ein Hochgenuß, der wunderbaren Stimme Peter Schreiers zu lauschen!
Er singt kultiviert, stilsicher und geschmackvoll! - Winzige (!) Einschränkung: In Nr. 6 der "Winterreise" spielt der Pianist einen etwas simplifizierten Rhythmus, dem die Spritzigkeit einer "Wasserflut" fehlt. Haben die Pianisten Demus, Moore und Weissenborn sich bei Ihren Einspielungen geirrt?
Volker Wehrmeyer
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine wunderschöne Aufnahme, 22. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Winterreise (Eloquence) (Audio CD)
Ich liebe diese Aufnahme der Schbert'schen Winterreise. Für mich ist Peter Schreier dafür der geeigneteste Interpret (ich habe viele andere auch gehört) und András Schiff ein kongenialer Partner am Klavier.
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Die Winterreise (Eloquence)
Die Winterreise (Eloquence) von Peter Schreier (Audio CD - 2006)
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