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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Venom, 5. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Metal Black (Audio CD)
Ein Vierteljahrhundert nach der Bandgründung lassen es Venom endlich wieder köstlich in der verstaubten Black Metal-Rumpelkammer krachen. Und dass dieses neue Studioalbum wieder schnurstracks zu den guten alten Zeiten zurückgeht, verdeutlich allein schon der - stilistisch absolut reversible - Plattentitel "Metal black". Großmeister Cronos und Konsorten haben vorab nicht zuviel versprochen, das teuflische Feeling der Scheibe setzt blitzschnell nostalgische Wehmut frei. Denn nicht nur die betont auf old school Ebenen angesiedelte, hier herrlich primitiv anmutende Wummer-Produktion, sondern auch Gitarrenarbeiten und Songaufbauten können als urtypisch für die britischen Originale gewertet werden. Einzig das arg aggressiv böllernde Drumming lässt definitive Rückschlüsse auf die neuzeitliche Entstehungszeit zu. Trotzdem duplizieren sich die weltberühmten Genre-Vorreiter nicht selbst, sondern zünden einen satanischen Song-Knaller nach dem anderen. Charakteristische Liedertitel wie beispielsweise "Burn in hell" oder auch "Lucifer rising" verdeutlichen neben überzeugendem Songmaterial eindeutig, dass "Metal black" viel mehr ist als eine lieblose Reminiszenz an damals oder das Schielen nach einem sicheren Cash-In
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Venoms Comeback - mal wieder, 13. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Metal Black (Audio CD)
Lange hat's gedauert, lange mußten wir warten bis sich Conrad Lant (Cronos, you know) wieder aufraffte im Studio eine Scheibe einzuklopfen. Von der Resurrection-Besetzung ist ihm dabei nur sein Bruder Anton Lant (alias Antton) treu geblieben. Der gute Mantas zog es dann doch vor auf Solopfaden zu wandeln.

Stilistisch hat sich bei Venom nix verändert. Man kramt wieder in der Black-Metal-Schublade und zieht ein angestaubtes Klischee nach dem anderen heraus und reihte es brav in Reih` und Glied... klingt enttäuscht, ist es aber nicht, denn gerade von Venom erwarte ich nix anderes als Hau-Drauf-Black-Metal der ersten Stunde mit Texten, wie man sie auf den besten Scheiben in der 80er schon kennt, also keine intelletuellen Versuche die Welt zu verbessern, sondern derbe, fast selbstironische Lyrics.

Mantas ist zwar Mr. Venom an der Gitarre, aber da er nicht sehr eigenständig mit seinem Instrument hantiert fällt es überhaupt nicht auf, da er von Mykvs (oder wie war det noch?) ersetzt wird und dieser Gitarrero war bereits mit dem Künstlernamen Mike H. Teil der Calm-Before-The-Storm-Besetzung, ist also praktisch ebenfalls kein Unbekannter...

FAZIT: alles was eine Venom-Scheibe braucht - hart, laut, derbe...
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cronos is cool, 14. März 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Metal Black (Audio CD)
Namedropping sells (manchmal sogar mehr als Titten!), das weiß auch ein gewisser Conrad aus dem englischen Newcastle, darum darf die Metal Gemeinde genau 24 Jahre nach dem bis heute wegweisenden „Black Metal“ Album die legasthenisch umgedrehte Version dieser Kultplatte erleben. Waren es damals die Mitstreiter Mantas und "Taktwunder" (Achtung Ironie!) Abaddon, vertraut der Conrad anno 2004 lieber seinem Bruder Anton (Schlagwerk) und Gitarrist Mike.
Bieten tut Cronos (nennen wir ihn doch endlich beim richtig evil anmutenden Pseudonym) auf „Metal Black“ eine knappe Stunde seine Version von Schwarzmetall, die ist unterhaltsam, tief ins Rotzrockige abdriftend, zeitweise banal ohne Ende, aber zu jeder Sekunde tight, Arsch tretend und (Überraschung) Gitarrentechnisch sogar zeitweise ein wenig verspielt. Das Opening Duo „Antichrist“ und „Burn in Hell“ weiß ebenso zu überzeugen wie die vor Rotz nur so triefenden gute Laune Nummern (darf man das bei Venom überhaupt sagen?) „Rege Satanas“ oder „Lucifer’s Rising“, absolut auf der Habenseite die Sabbath angelehnten „Maleficarvm“ und „House of Darkness“. State of the Art allerdings der Rausschmeißer „Metal Black“ eine hyperspeedige Hommage an alte Tage, die in dieser Form einfach nur von Conrad & Co. eingeprügelt werden kann.
Nicht ganz so überzeugen können mich zwar die eher langsameren Stücke a la „House of Pain“, „Death & Dying“ oder „Darkest Realm“, dies alles gäbe unter normalen Umständen 3,5 verdiente Punkte, hierbei muss ich aber die absolute Kultikonität vom Fitnessstudiobesitzer aus England, sowie Textzeilen a la bonheur der Sorte „I fuck of your head and trample on your bones“ dazuaddieren, weshalb „Metal Black“ mir Augen zwinkernde und Schenkel klopfende four points einfach wert ist. Cool, Cooler Cronos sag ich da nur!
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5.0 von 5 Sternen Old school Black Metal ohne Makel !!, 22. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metal Black (Audio CD)
VENOM haben bekanntlich Metal-Geschichte geschrieben und trotzdem eigentlich mehr Durchhänger abgeliefert als wirkliche Knaller.

"Metal Black" hat mich dann vollends überrascht. Eine klasse Produktion überzeugt von der ersten bis zur letzten Sekunde und machen das Album allein dadurch zu einem highlight in der VENOM-Historie. Das Album klingt als wäre es mit zwei übersteuerten Bässen eingespielt worden und auch die drums knallen bei jedem Schlag direkt ins Gehirn.

Aber mehr noch: hier wird auch musikalisch das volle Brett geboten! Egal ob bei speedigen Krachern oder bei etwas gebremsten Granaten hört man deutlich durch: Cronos ist mal wieder so richtig sauer auf den lieben Gott und spuckt Blut und Galle! (Lyrisch natürlich wie immer recht eindimensional, aber wer hat was anderes erwartet?) In jedem Song finden sich Gitarren-Soli, die durchaus zu gefallen wissen und durchdacht sind. Auch die Drums weisen Qualität auf: schönes Wechselspiel, gut eingesetzte Akzente.

Aber tatsächlich finden sich keine Durchhänger auf diesem Album; Abwechslungsreichtum im Riffing herrscht vor; keine anderen Experimente, aber diesmal doch eine hohe Messlatte für die anderen Möchtegern-Blackies.
Die meisten Tracks laden zum Mitgrölen der schwarzen Gebete ein und lassen keinen Fuß oder Hals in Hörweite unberührt.

Für guten Black `n` Roll geht`s hier lang!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Metal Black nicht gleich Black Metal, 24. April 2006
Von 
Damn Familiar (Eching) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Metal Black (Audio CD)
Man muss Venom für ihr Durchhaltevermögen dankbar sein, und auch dafür anno 2006 noch einmal in die Vollen zu langen. Metal Black kommt verdammt böse daher, schon allein die Produktion ist alles andere als Metal-Mainstream. Trotzdem, ist auch der Erfinder nicht vor neuen Einflüssen gefeit, was sich besonders im Gitarrenstil niederschlägt (weniger wäre hier mehr gewesen). Wer "Resurrection" und "Black Metal" mochte, liegt hier nicht verkehrt, den irgendwo dazwischen bewegt sich "Metal Black".
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen We Aaare Retuuurn!, 26. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Metal Black (Audio CD)
VENOM - Metal Black 14 Songs/57 Min. 2006
Ich war ja schon sehr gespannt, was der (nach Felssturz) wieder genesene Cronos aka Conrad Lant mit seinem neuen Line-Up als Venom nochmals vom Stapel lassen würde. Sein Bruder Mykus hat hinter dem Schlagzeug Platz genommen und als Gitarrist ist Antton, der schon auf dem früheren Album „Calm Before The Storm" mitspielte, wieder zurückgekehrt. Fulminantes Black-Metal Gewitter schon zu Beginn beim brutal schnellen Eröffnungssong "Antichrist". Gleich wird klar, das Album bietet echten kultigen Black Metal.
Mykus drischt wie ein Irrer aufs Schlagzeug nieder, Cronos singt, röchelt, rülpst und schreit wie zu besten Zeiten. Gitarrist Mykus beweist, dass er der bessere Gitarrist als das frühere Ur-Mitglied Mantas ist. Teuflischer Refrain liefert mit schneidernder Gitarre bei „Burn In Hell" ein böses Stelldichein. Auch Cronos wird älter, und so klingt seine Stimme tiefer und (noch) wilder als früher. „Stakkato-Drums dann beim ersten Höhepunkt „Death & Dying". Aber bis hierher fehlen generell leider etwas die guten Songideen. „Darkest Realm" dürfte live aber eine gute Gattung machen, denn wüster Chorsgesang, brutal prügelnde Drums, heulende Gitarren die, nach Mid-Tempo Passagen in geile Solis überlaufen werden dargeboten. Das Niveau (!) steigert sich dann ab Mitte des Albums auffällig. Knallende Gitarren wuchten bei „A Good Day To Die" die vom Hören längst Matsch gewordene Birne an die Wand. Cronos in Hochform, der Fan kann abbangen was das Zeug hält und der langsamere Mittelteil gibt dann Raum zum Luft (oder Bier) holen. Das schleppend schwere „Lucifers Rising" bildet ein Höhepunkt des Albums. Dumpfe Gitarren, variantenreiches Drumming und Cronos unnachahmliche Stimme überzeugen hier vollends. Wunderbar röchelt und rülpst Cronos dann, begleitet von toller Gitarre, beim äusserst groovenden „Blessed Dead". Überhaupt, die etwas langsameren Songs kommen bei mir wesentlich besser an. „Sleep When I'm Dead" gefällt auch und wird durch düstere Glockenklänge ausgeblendet. Nochmals voll Mucke dann bei „Maleficarum".
Der Titelsong „Metal Black" beendet das neue Album. Zum Anhören von „Metal Black" empfiehlt die Red., eine (oder fünf) Büchsen ‚Newcastle Brown Ale' bereit zuhalten.
Klar, Metal Black (eine Hommage an Black Metal) kommt nicht an die Kult-Alben Welcome To Hell und Black Metal heran, aber dies durfte ohnehin nicht erwartet werden. Nach knapp einer Stunde ist der Hurrikane vorbei und Crono's Bass mit Sicherheit futsch. Wer wieder mal so richtig mit den alten Göttern und Founder des Black Metal abbangen will, kriegt hier die wohlverdiente Vollbedienung - mit rasantem Aufwärtshaken und teuflischem Schwung!
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Metal Black
Metal Black von Venom (Audio CD - 2009)
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