Amazon.de: Kundenrezensionen: Schindlers Liste (Oscar-Edition, 2 DVDs)

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75 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt!"
Steven Spielberg ist mit Schindlers Liste ein Film gelungen, der weit mehr ist, als nur ein perfektes filmisches Meisterwerk, weit mehr als nur eine Geschichtsstunde. Dieser Film ist Zeitgeschichte.
Es spielt keine Rolle, ob man Deutscher ist oder nicht, ob man Jude oder Nichtjude ist, diesen Film sollte jeder gesehen haben, denn er zeigt die Unmenschlichkeit, die nie...
Veröffentlicht am 17. Januar 2006 von indysdvdmaster

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versus
15 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Tut mir leid, aber...
...nachdem ich einen Vortrag der Professorin Erika Rosenberg an meiner Schule gelauscht habe komme ich zu der Erkenntnis, dass dieser Film eine der wichtigsten Personen fast unter den Tisch kehrt. Und zwar Emilie Schindler. Emilie Schindler hatte sehr großen Anteil an der Rettung der Juden. So ist es ferner eine wahre Frechheit, dass Spielberg wie Emilie Schindler das...
Vor 18 Monaten von StefanMackle veröffentlicht

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75 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt!", 17. Januar 2006
Steven Spielberg ist mit Schindlers Liste ein Film gelungen, der weit mehr ist, als nur ein perfektes filmisches Meisterwerk, weit mehr als nur eine Geschichtsstunde. Dieser Film ist Zeitgeschichte.
Es spielt keine Rolle, ob man Deutscher ist oder nicht, ob man Jude oder Nichtjude ist, diesen Film sollte jeder gesehen haben, denn er zeigt die Unmenschlichkeit, die nie vergessen werden darf und die Zivilcourage, die uns allen zum Vorbild unserer Menschlichkeit gereichen sollte.

Ein solches Vorwort ist sicher nicht typischerweise Teil einer Rezension, aber im Falle von Schindlers Liste muss man dies voranstellen, weil dieser Film eben anders ist. Vollkommen zu Recht gilt Spielbergs „Schindlers Liste" als einer der bedeutendsten Filme überhaupt und wurde mit 7 Oscars (u.a. als "Bester Film") ausgezeichnet.

Geschildert wird das Leben des Oskar Schindler (Liam Neeson). Ein Lebemann, Frauenheld und Kriegsgewinnler, der stets nach seinem eigenen Vorteil trachtete und zunächst Günstling des Naziregimes war. In Angesicht der unbeschreiblichen Unmenschlichkeit, mit der die Nazis millionenfach Menschen industriell versklavten und schließlich töteten, zeigte er dann aber doch die Zivilcourage, die leider viel zu wenige Deutsche aufbrachten.
Er nutzte seine Position als Fabrikbesitzer und sein zuvor aus Eigennutz angehäuftes Vermögen und die wohl gepflegten Kontakte zu Nazigrößen, um „seine Juden" zu retten. Zusammen mit seinem jüdischen Buchhalter Itzhak Stern (Ben Kingsley) erstellte er eine Liste, die „seine Juden", die Zwangsarbeiter in seiner Fabrik, vor der Vergasung im Konzentrationslager Auschwitz bewahrte.

„Diese Liste ist das Leben und um sie herum ist nur Tod."

Mit nahezu brutaler Authentizität, in quälenden, dokumentarisch anmutenden Schwarz/Weiß Bildern zeigt uns Spielberg, wie wahr diese Feststellung Sterns war. Es sind Bilder des Grauens aus dem Alltag des Warschauer Gettos, der Selektierung und Vernichtung im KZ, die man nicht vergessen kann, die sich einem in den Kopf hineinbrennen.
Da ist der kleine Junge, der sich in einer Jauchegrube vor der Selektion versteckt und uns verloren und ängstlich anblickt. Da ist das berühmte kleine Mädchen im roten Mantel im Meer der farblosen Unmenschlichkeit des Gettos, dessen Schicksal uns Spielberg zunächst nur vermuten lässt, um uns die grausame Gewissheit ihres Todes später - scheinbar beiläufig und gerade so noch eindringlicher - unter die Augen zu reiben. Da sind die Bilder beiläufiger, grausamer Tötungen, deren Augenzeuge wir werden. Da sind die Minuten in den Duschen von Auschwitz, denen wir beiwohnen müssen
Es gibt in diesem Film so viele Bilder und Schicksale, die unvergesslich sind, und das ist auch gut so, denn wir dürfen nicht vergessen.
Das bezieht sich auf alle Menschen, nicht nur auf uns Deutsche. Denn die unfassbare Unmenschlichkeit, die das Naziregime in uns Deutschen frei setzte, ist die Unmenschlichkeit, die bei allen Menschen zu Tage treten kann, wenn Hemmschwellen fallen, wenn Unrecht zu Recht und Wegschauen zur Tugend erklärt wird und der Wert jeden einzelnen Lebens verkannt wird.

Der besondere Wert von Schindlers Liste liegt allerdings darin, dass diesem Film das gelingt, was mit den vielen realen Dokumentaraufnahmen und sonstigen historischen Dokumenten nicht erreicht werden kann: Die Schicksale der Opfer werden durch die hervorragende Inszenierung und das ausgezeichnete Spiel der Darsteller lebendig.
Es sind nunmehr nicht mehr gesichtslose Leichenberge, die wir sehen, sondern wir sehen jeden einzelnen Menschen unter diesen Opfern. Wir sehen in ihre Augen und Herzen, während sie von anderen Menschen abgeschlachtet werden wie Vieh. Lebendig wird also zugleich Menschlichkeit und Unmenschlichkeit.

Die Kritik, die an Schindlers Liste von manchen Seiten geübt wurde und wird, und die auch in diesem Forum sicher noch zu Tage treten wird, ist für mich nicht nur haltlos, schlimmer noch, sie ist allzu oft der gefährliche Versuch, bewusst vom Thema des Films abzulenken.

Sicher bedient sich Spielberg klassischer filmischer Mittel, um Emotionen bei den Zuschauern hervorzurufen, sicher entbehren einige Szenen nicht eines gewissen Pathosses, aber genau das ist notwendig, damit Geschichte lebendig wird, damit der Film jene zuvor beschriebene besondere Leistung erbringen kann.

Völlig verfehlt ist auch die Kritik, Spielberg würde in der Charakterisierung von Tätern und Opfern Klischees bedienen und Schwarzweiß-Malerei betreiben. Genau in diese Falle tappt Spielberg eben nicht.
Er zeigt Schindler nicht als fehlerlose Lichtgestalt, sondern er zeigt den Menschen in allen seinen Facetten. Er macht auch aus Schindler nicht den einzigen „guten" Deutschen, sondern er zeigt auch hier alle Facetten, die es in der deutschen Bevölkerung gab. Die Feigen und wenig Mutigen, die Gleichgültigen und die, die sich zumindest ein wenig Gutes taten.
Der Lagerkommandant Amon Goeth, brillant gespielt von Ralph Fiennes, ist schlicht und einfach unfassbar böse. Es macht keinen Sinn ihm Menschlichkeit zuzuschreiben, wenn er zu jenem Zeitpunkt keinen Hauch mehr davon besessen hat. Die Charakterisierung, die Spielberg von Goeth liefert, ist dennoch keineswegs eindimensional, sondern sie lässt erkennen oder zumindest vermuten, wie sich ein Mensch zu diesem Unmensch entwickeln konnte. Gerade im Zusammenhang mit der exakten Schilderung der zu jener Zeit gesellschaftlich akzeptierten, alltäglichen Unmenschlichkeit erscheint Goeths Charakter nicht im luftleeren, eindimensionalen Raum belassen. Beeindruckend ist etwa die Szene, in der Goeth sich Helene Hirsch „nähert", der jüdischen Gefangenen, die er in seinem Haus arbeiten ließ. Hier zeigt sich, dass Goeth von Naziparolen verblendet und aus einer Mischung eigener und übernommener Vorurteile und Hetzereinen zu einem Menschen geworden ist, der das Menschliche - in diesem Fall die Anziehung zu dieser Frau - bewusst verwirft und das Böse wählt.
So vielschichtig, wie Spielberg die Deutschen zeigt, so vielschichtig und kritisch zeigt er auch die Juden. So verschweigt er nicht, dass es auch Kollaborateure und Gewinnler unter den Juden gab, sondern er macht auch das zum Thema im Film. Auch unter den Opfern zeigt er Menschen, die mal mehr, mal weniger sympathisch sind.

Alles in allem kann und darf dieser Film nicht an einem vorbeigehen. Er muss immer wieder gezeigt und gesehen werden, damit wir Zivilcourage als Beispiel und Unmenschlichkeit als Abschreckung verinnerlichen.
In Zeiten, in denen Unbelehrbare „Tätervolk"-Diskussionen lostreten und andere mit der Angst vor Fremdem Wahlkampf betreiben, ist dieser Film wichtiger uns aktueller denn je.

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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wie ein Licht in dunkler Nacht !, , 19. September 2008
Meine gewählte Überschrift zu meiner Rezension ist einer der Gedanken der mir bei diesem Film in den Sinn kommt. Ein anderer Rezensent hat als Überschrift den Titel Nachts brennt eine Kerze heller als die Sonne" gewählt und dies finde ich trifft den Nagel hier noch mehr auf den Kopf.

Leider ist dieser Verfasser besagter Rezesion mittlerweile von der Amazon Bildfläche verschwunden.

Von meinen mittlerweile über 600Rezensionen die ich bisher verfasst habe war dies wohl die schwierigste die ich mir vorgenommen habe da es nicht einfach ist all das zu beschreiben was einem bei diesem Film so durch den Kopf geht. Als ich 1993 Schindlers Liste" erstmalig im Kino gesehen habe waren die folgenden Tage für mich gelaufen. Die Szenen des Films brennen sich ins Gedächtnis und lassen den Zuschauer das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte nicht mehr vergessen.

Hollywoods Garant für Blockbuster, Steven Spielberg, legte 1993 mit Jurassic Park" seinen komerziell erfolgreichsten Film vor und mit Schindlers Liste" mit Sicherheit sein Meisterwerk. Schindlers Liste ist ein Film über einen Helden, welcher unter normalen Umständen wohl gar kein Held geworden wäre. Oskar Schindler (Liam Neeson) ist im Grunde genommen nur ein Frauenheld und Kriegsgewinnler dem das Schicksal des jüdischen Volkes im Normalfall so ziemlich egal gewesen sein dürfte. Er zieht in den Wirren des Krieges nach Krakau um dort auch sein Glück zu machen. Angesichts der abscheulichen Verbrechen um Ihn herum kann aber auch er die Augen nicht mehr vor der Realität verschliessen und schlägt sich nach und nach auf die Seite der Juden. Oskar Schindler wird von den Nazis sehr geschätzt und produziert unter deren Schutz Geschirr für die Kriegsmaschinerie. Nur aus Kostengründen beschäftigt der sudetendeutsche Schindler Juden in seiner Fabrik. Als seine rechte Hand dient Ihm der ebenfalls jüdische Buchhalter Itzhak Stern (Ben Kingsley), während Schindler dafür sorgt das der unberechenbare SS-Lagerkommandant Amon Goeth (Ralph Fiennes) sich mit Ihm arrangiert. Nur langsam vollzieht sich der Wandel von einer Person für die der Krieg anfangs als Einnahmequelle sehr willkommen wahr zum Helden des jüdischen Volkes. Mit Einsatz seines Lebens und seiner finanziellen Mittel schaffte es Oskar Schindler über 1000 Juden vor dem Holocaust zu bewahren.

Spielberg verfilmte den Roman von Thomas Keneally in Polen mit dem Anspruch von höchster Authensität. Unter der Kameraführung des Polen Janusz Kaminski entstand in schwarzweiss Bildern das beindruckendste filmische Dokument zum Thema Holocaust. Einzig der Mantel eines kleinen jüdischen Mädchens ist in verschwommen Rot zu sehen als sie vor den Nazis flieht und später nochmals als Ihr toter Körper auf einem Holzwagen abtransportiert wird. Die Musik von John Williams ist wie geschaffen für Spielbergs Film.

Spielbergs Drama wurde mit sieben Oscar und fünf Nominierungen dann auch entsprechend von den Filmkritikern gewürdigt. Wobei sich mir dabei nicht ganz erschließt wieso ein Schmachtfetzen wie Titanic" elf Oscars kassiert. Aussagekräftig sind diese Oscarverleihungen in den meisten Fällen wohl nicht.

Die Besetzung des Films ist wohl als Idealfall zu bezeichnen. Spielberg verzichtete bewusst zu diesem Zeitpunkt auf den absoluten Hollywood Megastar und holte sich lieber erstklassige Schauspieler in seinen Film. Für mich das schauspielerische Highlight des Films ohne Wenn und Aber Ralph Fiennes als SS-Kommandant Amon Goeth. Fiennes spielt die Rolle des sadistischen Nazis so gekonnt das man Ihn einfach nur hassen kann. In einer Hauptrolle ist auch der frühere Eis am Stiel" Star Jonathan Sagalle als Poldeck Pfefferberg zu sehen. Schindlers Frau Emilie wird von der wunderbaren Caroline Goodall gespielt die als böse Gangsterin aus dem Stallone Film Cliffhanger" vielen bekannt sein dürfte.

Sicher ist es in manchen Momenten wieder etwas lästig das fast jeder Deutsche Soldat als Monster dargestellt wird, aber ansonsten gibt es an diesem filmischen Mahnmal nichts du kritisieren. Das Spielberg hin und wieder einen recht unrealistischen Blick auf den zweiten Weltkrieg hat er leider mit Der Soldat James Ryan unter Beweis gestellt. Schindlers Liste ist aber trotzdem ein Film der zu den absolut Größten aller Zeiten gehört, ein Film der nie in Vergessenheit geraten darf.
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9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen An allen Filmen darf man vorbei - aber nicht an "Schindlers Liste", 19. August 2007
Von Hugo Humpelbein "das Viech" (hier, wo denn sonst ?) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Worte wie "Kino-Highlight" oder "Meisterwerk" sind zu abgegriffen, als dass sie auf "Schindlers Liste" zutreffen könnten. Hier müssten neue Worte her. Jeder weiß es und keiner darf widersprechen: ein Film, der seinesgleichen sucht und nicht findet. Ohne Frage einer der wichtigsten Filme, die je gedreht wurden. Keinen lässt er kalt, außer den, der ihn in einer mit Eiswürfeln gefüllten Badewanne guckt.
Tatsächlich gibt es aber noch einheimische Leute, die ihn nie gesehen haben. War es Zeitmangel ? Diese Entschuldigung lasse ich nicht gelten - das Mammutwerk gibt es seit vielen Jahren zu kaufen. War es Desinteresse ? Auch dieses Argument verfängt nicht, da kein Deutscher das Recht hat, vor dem barbarischsten Kapitel seiner Landesgeschichte die Augen zu verschließen. Und wer sich für zu sensibel hält, um die grausame Thematik zu verdauen, dem muss ich leider sagen: Tja, da müssen Sie nun mal durch.Es führt kein Weg vorbei an "Schindlers Liste". Gucken im TV oder kaufen auf DVD - eins von beidem muss sein. Tun Sie es Ihrem eigenen Gewissen zuliebe!
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15 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Tut mir leid, aber..., 16. Mai 2008
...nachdem ich einen Vortrag der Professorin Erika Rosenberg an meiner Schule gelauscht habe komme ich zu der Erkenntnis, dass dieser Film eine der wichtigsten Personen fast unter den Tisch kehrt. Und zwar Emilie Schindler. Emilie Schindler hatte sehr großen Anteil an der Rettung der Juden. So ist es ferner eine wahre Frechheit, dass Spielberg wie Emilie Schindler das Bundesverdienstkreuz Klasse 2 erhalten haben. Bei der Filmpremiere so Frau Rosenberg waren sie und Frau Schindler anwesend, ebenso wie Juden die von Schindler gerettet worden waren. Der Überlebende ging zu Emilie, fiel auf die Knie und sagte:"Sie waren es, die uns in den schlimmen Tagen zu essen gaben und sich um uns kümmerten."

Summa Summarum: Ein nicht schlechter Film der jedoch meiner Meinung eine Halbwahrheit ist
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eines DER meisterwerke der Filmgeschichte!, 24. Oktober 2007
"Schindler's Liste", der wohl bedeutendste, ehrlichste und großartigste Film aller Zeiten. Ein Film gegen das Vergessen. Ein Film, der ewig als Mahnmal für die Zukunft stehen wird. Ein unvergessliches Meisterwerk.

Mit "Schindler's Liste" gelang Steven Spielberg der -künstlerisch gesehen-größte Wurf seiner Karriere. Wurde ihm doch vorher von den Kritikern vorgehalten, er sei der Manipulator der Gefühle, der viel Wert auf Bombast aber wenig Wert auf Charaktere legt.
Ausgerechnet dieser Blockbuster-Regisseur bringt etwa ein dreiviertel Jahr nach "Jurassic Park" "Schindler's Liste" auf die Leinwand. Ehrlich, leise und auf unglaublich beklemmende Art ohne Bombast, ohne Kamera-Kranfahrten, ohne Pauken und Trompeten, ohne Schießereien, ohne platten Patriotismus, aber mit unglaublich viel Herz und Ehrlichkeit inszeniert. Unvergesslich.

Von manchen Rezensenten und Kritikern kam die Anklage, Spielberg stellt die Deutschen in dem Film als durchweg grausam und böse dar.
Dazu muss ich allerdings entgegnen, dass es bei diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte kaum etwas zu beschönigen oder zu dämonisieren gibt. Wer dies also kritisiert verschließt seine Augen vor der Realität wie sei war. Grausam und die Hölle auf Erden. Doch dank "Schindler's Liste" und dank Spielberg ist uns jetzt auf ewig vor Augen geführt, was passiert, wenn wir unsere Menschlichkeit ausser Acht lassen.

Zu Stab und Besetzung: 100 %. Musik: John Williams, 5facher Oscar-Gewinner. Was soll man mehr sagen? Darsteller: Liam Neeson, perfekt und zu Tränen rührend. Ben Kingsley, seit "Gandhi" Oscar-Gewinner und eine Ikone. Kamera, Schnitt, Regie: Unglaublich gut. Nicht zu Unrecht mit sieben Oscars ausgezeichnet.
Man müsste fragen: Nur sieben? Aber 1993 war halt ein geniales Filmjahr ("Auf der Flucht", "Jurassic Park", "Philadelphia", "Das Pinao").

Man muss sich eins mal vorstellen: Es gibt tatsächlich noch Leute, die "Schindler's Liste" noch nie gesehen haben. Meiner Meinung nach fehlt ihnen ein Stück Allgemeinbildung.
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6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tränen lügen nicht..., 22. Oktober 2006
... und nur knochenharte Zeitgenossen, dürften dieses Werk ohne eine Träne des Entsetzens, der Traurigkeit, Erleichterung oder Rührung überstehen. Epochale Auseinandersetzung mit einem rabenschwarzen Kapitel jüngerer Zeitgeschichte, dass neue Einblicke und Eindrücke gewährt und vor allem zeigt, dass Mut sich immer lohnt.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk , 1. Februar 2008
Hi ich habe den Film in der Schule geschaut weil er auf dem Lehrplan stand deshalb dachte ich der Film wird sau langweilig aber falsch gelegen der Film is einer der brutalsten und berührendsten Filme wo ich je geschaut habe. Nachdem wir den Film geschaut hatten waren wir alle total gerührt 2 von uns haben angefangen zu weinen wir sind auch fast die Tränen gekommen. Es war der letzte Schultag eigentlich freut man sich da aber wir sind raus heimgelaufen und haben fast nichts gesagt wir waren geschockt wir zitterten und dachten über alles nach. Dass ist meine Meinung jeder sollten den Film schauen damit jeder weiss was damals passiert ist und auch für die hartebesaiteten der Film wird euch umhauen einfach ein Meisterwerk
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Meilenstein der Filmgeschichte mit Spielberg Beigeschmack, 10. April 2008
Ich gebe zu, ich habe mir Schindlers Liste erst im Alter von 23 Jahren angesehen, obwohl dieser Film meiner Meinung nach in den Lernstoff einer Schule aufgenommen werden sollte. Jedenfalls eignet sich der Film äußerst gut zum anschließenden Diskutieren.

Steven Spielberg hat mit Schindlers Liste jenem Mann ein filmisches Denkmal gesetzt, dessen Arbeit bzw. dessen Lebenswerk mehr als 1100 Juden zur Zeit des II. Weltkriegs vor dem Tod gerettet hat - und zwar unter Aufopferung des selbigen. Jene letztendlich selbstlose Tat, hat Oskar Schindler zu einer Art Heiland im "dunklen" Nazi-Deutschland werden lassen. Er selbst erhielt nach dem Krieg das Bundesverdiesntkreuz und wurde auf dem Berg Zion in Israel begraben.

Der Film handelt also vom Leben des Oskar Schindler und seiner sogenannten 1100 Schindlerjuden, die er durch Arbeit in seiner Fabrik und unter Einsatz seines gesamten Vermögens vor den Greultaten des Nationalsozialisten schützen konnte.

Der Film selbst ist, wie es auch nicht anders von Spielberg zu erwarten war, handwerklich perfekt. Die fast ausschließlich in schwarz-weiß gehaltenen Bilder sind eindrucksvoll, bewegen, reißen mit.
Die dargestellten Szenen sind oft so brutal dargestellt, dass man nach dem Film ersteinmal einige Minuten vergehen lassen muss, bevor man sich zurück in die reale Welt von heute begeben kann. Aber auch während des Films lässt der Regisseur dem Zuschauer die Zeit zum Erholen, die er braucht. Immer wieder wechseln sich überaus krasse Situationen, wie z.B. die willkürliche Ermordung des Juden durch den Lagerkommandanten Amon Göth mit Szenen des Feierns und des Glücks ab. Wobei hier der Unterschied deutlich wird, wer feiert und wer zur selben Zeit in den Baracken friert.

Krass ist - und ich denke genau das wollte Spielberg deutlich machen - mit welcher Selbstverständlichkeit gemordet, vergewaltigt und geschlagen wurde und die Tatsache, dass es meist reiner Zufall war, ob du als Jude im Lager überlebst oder nicht, egal ob du hart arbeitest oder nicht, sodass man sich das heute fast gar nicht vorstellen kann, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Deutlich wird, dass es keinen "richtigen" Weg fürs Überleben gab, ob man den Krieg bzw. den Holocaust überlebt, hängt vom Zufall ab bzw. unterliegt der Willkür der deutschen Bewacher, die im Lagerkommandanten Amon Göth - im Film, wie wohl auch im echten Leben, ein eiskalter, nach Nazitradition durchgetrimmter Mörder mit dem "verspielten" Geist eines Kindes der in die Position der Macht gekommen ist, Ihren Meister in Sachen Verwirklichung der Nazi-Ideologie gefunden haben.

Generell ist der Film aufgrund der Darstellung von roher Gewalt echt nicht für Kinder geeignet.

Schade finde ich, und deshalb gebe ich auch nur 4 Sterne, dass Spielberg mal wieder in einer Art eigenen Kleinkrieg gegen das damalige Deutschland (und auch das heutige?) abdriftet. Dies ist mir auch schon im Film "Der Soldat James Ryan" aufgefallen (vergleiche die Szene, als Allierte einen deutschen Bunker mit Flammenwerfern eindecken, Deutsche Soldaten vorne brennend herausklettern und ein Allierter Soldat schreit: Nicht schießen, lasst Sie verbrennen!)
-> Da frage ich mich doch, warum ein Regisseur wie Spielberg genau diese Szene dort eingebaut hat?! Denn "mit lasst Sie verbrennen" will er doch eine Aussage machen, schließlich baut man solch krasse Aussagen nicht grundlos in den Film ein?! Schließlich sind auch deutsche Soldaten im Krieg gestorben, die keine Nazis waren, gegen den Krieg und die Judenvernichtung waren.

In Schindlers Liste wird dies auch wieder deutlich. Ich kann gut verstehen, dass ein Mensch wie Steven Spielberg sicherlich nicht ganz objektiv mit dem Thema umgehen kann, wie könnte er auch, nach all dem, was das deutsche Volk seinem Volk angetan hat - doch sollte ich als Regisseur bedenken:
Welche Botschaft möchte ich dem Film rüberbringen?!
Was erreiche ich in den Köpfen der Zuschauer?!
Welche Verantwortung trage ich als Macher dieses Films?!

Im Film gibt es Szenen, die den Anschein erwecken, absichtlich eine Meinung, bzw. einen bestimmten Gedanken verbreiten zu wollen.
Das finde ich sehr schade, da es sicherlich Zuschauer gibt, die die eigentliche Absicht des Films (die da lautet: Darstellung des Lebens des Oskar Schindler, der als einer der wenigen guten Deutschen 1100 Juden vor dem sicheren Tod der Nazi-Schergen bewahrt hat) missverstehen könnten.
(Gerade ausländische Zuschauer, die mit der deutschen Geschichte nicht so vertraut sind)
Wobei hier ganz klar noch zu sagen ist und da hat mein Vorrezensent recht: Oskar Schindler war zwar ein aus heutiger Sicht "guter" Deutscher, der aber auch seine Fehler hatte. Immerhin war er in der Partei, hielt nicht viel von Monogamie obwohl er verheiratet war usw...
Die Figur des ich nenne es mal "fehlerhaften" O. Schindler wird sehr schön herausgearbeitet, gespielt von einem Liam Neeson in Top-Form!

Insgesamt 4 Sterne für diesen Film!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der einzige Film, den jeder gesehen haben muss!!!, 1. September 2008
Von Skeens479 "M. Schön" (Wittstock, Brandenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Meinen ALLERHÖCHSTEN Respekt vor den Machern dieses Films. Es ist einer der besten, vielleicht sogar der beste, Film aller Zeiten. Er ist traurig, eiskalt, brutal und regt zum Nachdenken an.

Ein Muss für jeden, der die besten Filme aller Zeiten sucht!!!
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ein grausames kapitel in der geschichte.... , 14. Februar 2007
man tut sich schwer mit einer punktebewertung zu diesem film.warum?
fünf punkte könnten den eindruck erwecken,man ist unheimlich fasziniert vom geschehenen und ein punkt wäre evtl eine bestätigung des desinteresses am geschehenen.meine fünf punkte(es gibt leider keine höhere bewertung)beziehen sich auf den mut einzelner schauspieler für eines der traurigsten kapitel in der geschichte,vor die kamera zu treten um an die greultaten der nationalsozialisten zu erinnern.das ist meiner meinung nach auch absolut wichtig,niemals zu vergessen was menschen in auschwitz,treblinka,buchenwald.... angetan wurde.um nicht zu vergessen,dass es trotz allen terrors,personen gab,die sich in bedrohung ihres eigenen lebens für die damaligen opfer einsetzten.das es leute gab,auch in reihen des regimes,die sich ein gewissen" zulegten am verbrechen an der menschlichkeit schuld zu tragen und deren verantwortung dafür sprachen dem morden einhalt zu gebieten.und wer konnte dies besser als einer,aus den reihen der nationalsozialisten,der in ausübung seiner tätigkeit überblick auf die situation hatte und durch gewisse privilegien einfluß geltend machte.danke herr schindler..!
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