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am 27. September 2007
Der Film vermittelt einen Einblick in das Leben junger Leute im Berlin um 1930.

Worauf ich hingegen hinweisen möchte, ist die falsche Angabe von 95 Minuten Spieldauer. Auch auf dieser DVD ist "lediglich" die zuletzt restaurierte Fassung zu sehen, mit einer Filmlänge von 74 Minuten. Die deutsche Originallänge von 2014 Metern ist weiterhin verschollen, so dass auch auf dieser DVD die zuletzt europaweit zusammengetragenen restaurierten 1800 Meter enthalten sind, natürlich mit deutschen Texttafeln.
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am 5. Juli 2007
Für Berliner oder Berlin-Fans ist dieser Streifen ein Muss. Er bietet Stadt- und Lebensansichten aus dem Berlin Ende der Zwanziger in einer Art, die keine Dokumentation leisten kann. Denn das hier ist eine echte Zeitreise ohne jede museale Anmutung!

Das Frappierendste war für mich jedoch die Intensität der erotischen Spannung. Die Eindrücklichkeit und zugleich Natürlichkeit der wie "zufällig gefilmten" Laiendarsteller nimmt einen schnell gefangen, und man macht darüber hinaus die Erfahrung, dass der Stummfilm weit mehr ist als ein technisch unvollkommener Vorläufer des Tonfilms.
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am 25. November 2009
Gedreht wurde "Menschen am Sonntag", der letzte deutsche Stummfilm, 1929 von fünf jungen Regisseuren, die alle später eine Hollywood-Karriere machen sollten. Kurt und Robert Siodmak, Billy Wilder, Edgar G. Ulmer und Fred Zinnemann bildeten zusammen mit dem Kameramann Eugen Schüfftan und dem Dramaturgen Moriz Seeler das Filmstudio 29, das gemeinsam im Romantischen Café in Berlin die Idee zum Film entwickelten.
Die ersten Einstellungen erinnern durchaus an Walther Ruttmanns "Berlin. Die Symphonie der Großstadt". Sehr formal, mit Fokus auf Linien und Rhythmus der Bewegungen. Doch dann ändert sich der Stil. Während Symphonie der Großstadt sein Augenmerk betont auf den arbeitenden Menschen richtet, steht hier das Vergnügen fünf junger Menschen an einem Sonntag am Wannensee im Mittelpunkt. Die Laienschauspieler werden sehr nah gefilmt und ihre Mimik wird ebenso lebendig von der Kamera eingefangen wie viele kleine Alltagsdetails. Die soziologische und psychologische Ebene des Filmes scheint oberflächlich in der betont leichten und ereignislosen Handlung unterzugehen, dem genauen Beobachter kann sie jedoch nicht entgehen.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. April 2015
Der Stummfilm "Menschen am Sonntag" wurde im Februar 1930 in Berlin aufgeführt. Die damals gezeigte Filmfassung war 2014 m lang, leider sind einige Teile des Films verschollen. Eine existierende Filmversion aus dem Nederlands Filmmuseum wurde mit erhaltenden Sequenzen aus ser Cinematheque Suisse, der Cinematheque Royale de Belgique und der Fondazione Cineteca Italiana ergänzt. So kann man heute auf eine Filmversion mit einer Länge von 1856 Metern zurückgreifen.

Der Film wirkt fast wie ein Dokumentarfilm, dessen einzelne Teile aber durch eine angedeutete Spielfilmhandlung zusammengehalten wird. Die Handlung selbst plätschert so vor sich hin wie ein schöner unbeschwerter Sommertag und eigentlicher Mittelpunkt des Films ist die Stadt Berlin, sind die Menschen, die dem Zwang des Alltags zu entfliehen suchen. So steht am Ende der Ausklang des Sonntags und die Hektik des Alltag, die am Montagmorgen beginnt, wird in den letzten Sekunden des Films gezeigt.
Es ist die Geschichte von fünf Leuten, die zu ersten Mal hinter der Kamera standen. Nach der Beendigung der Dreharbeiten gingen sie alle wieder ihren normalen Berufen nach.

Ein Autokennzeichen ist zu erkennen. Diesen Wagen mit der Nummer IA-10088 fährt der Taxifahrer Erwin Splettstößer (spielt sich wie alle anderen selbst). Seine Freundin Annie Schreyer ist Mannequin. Auch Brigitte Borchert ist ein Kind dieser Stadt. Die junge Frau arbeitet im Schallplattengeschäft Electrola und hat in diesem Monat schon 150 Mal die Platte "In einer kleinen Konditorei" verkauft.
Christl Ehlers ist Filmkomparsin und hat anscheinend ein Rendezvous, sie wird aber versetzt. Allerdings hat der Weinverkäufer Wolfgang von Waltershausen sie schon eine Zeitlang an der Straße beobachtet. Der junge Mann hat eine vielseitige Berufskarriere hinter sich: Offizier, Landwirt, Antiquar, Eintänzer und zur Zeit eben Reisender in Sachen edler Tropfen. Er spricht die junge Frau an und lädt sie in ein Cafe ein. Dort kommt es zu einer weiteren Verabredung für den nächsten Tag. Um 10 Uhr morgens will man sich am Nikolassee treffen, es ist perfektes Ausflugswetter. Wolfgang überredet am Samstag Abend bei einem Skatspiel seinen Freund Erwin zum Mitkommen. Auch Annie willigt ein. Am anderen Morgen ist Annie nicht wachzukriegen, deshalb bricht Erwin schon auf und hinterlässt seiner Freundin eine Nachricht, dass sie unbedingt nachkommen soll. Christl hat ihre Freundin Brigitte mitgebracht. Im Verlauf des fröhlichen Sonntags mit Spaziergängen im Wald, mit Schwimmen, Sonnennbad und kleiner Dampferfahrt im Wannsee verliebt sich Wolf in Brigitte. Dies führt zu Eifersüchteleien unter den Mädels, obwohl Christl Wolf vorher einen Korb gegeben hat. Als die vier am Abend in die Stadt zurückkehren, findet Erwin Annie immer noch im Bett vor. Sie hat den ganzen schönen Sonntag verschlafen. Wolf hat sich mit Brigitte für den nächsten Sonntag verabredet, doch "Am nächsten Sonntag wollten wir doch zusammen zum Fußball gehen" erinnert Erwin den Wolfgang, als sie schon alleine auf dem Heimweg sind. Sie lachen sich verständnisvoll an und teilen die letzte Zigarette miteinander...

Trotz des Dokustils ist der Film von Edgar G. Ulmer und Robert Siodmak sehr poetisch angehaucht. Die Kamera-Arbeit machte Eugen Schüfftan und schuf grandiose Bilder mit atmosphärischem Kolorit. Die Bilder sind aus heutiger Sicht nicht nur nostalgisch interessant - immer noch haften an diesen landschaftlich reizvollen Bildkompositionen eine überraschende Lebendigkeit. So sehr sich die Protagonisten auch bemühen aus dem Alltagstrott hinauszukommen - sie finden ihre Freiheiten nur begrenzt.
Das Drehbuch des Films schrieb der junge Billly Wilder gemeinsam mit Curt Siodmak.

Die DVD von Zyx ist interessanterweise mit zwei Audiospuren versehen. Die eine ist die klassische Version, die zweite beinhaltet eine musikalische Untermalung von 2005 durch den Schlagwerker Steven Garling aus Berlin. Er ist nunmehr seit zwölf Jahren hauptsächlich mit Stummfilmen unterwegs und sein Repertoire zählt mehr als 500 Filme, die er bereits begleitet hat. Für viele scheint es unvorstellbar, dass ein Schlagzeug das gute alte Stummfilmklavier, dass man erwartet, ersetzen kann. Aber das Experiment ist auf ganzer Linie geglückt. Der virtuose Musiker ordnet sich sensibel, zurückhaltend und temperamtvoll dem Film unter.
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am 13. September 2011
Für jemanden wie mich, der lebendige Einblicke in längst verblichene, vermeintlich gute, alte Zeiten und Abbilder einer nicht mehr existenten, wunderschönen Großstadtwelt wie das gute, alte Berlin in sich aufzunehmen das Verlangen derart spürt, ist diese leider nur kurz gehaltene Episode durchaus ein Muss. Leider aber, beinhaltet der Film mehr Material von Badefreuden an irgendeinem Berliner See als wirkliche Hintergrundaufnahmen größtenteils untergegangener wilhelminischer Berliner Baukultur und Straßenleben, wovon ich mir persönlich mehr gewünscht hätte. Alles in Allem aber durchaus sehenswert. Absolut respektabel übrigens, in meinen Augen, die für damalige Verhältnisse ordentliche schauspielerische Leistung der blutigen Laiendarsteller. Hut ab.
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am 30. Dezember 2011
When I first saw "Menschen am Sonntag", Germany was still divided. Since I had friends and acquaintances on both sides of the German-German border, I used to travel quite a lot in both parts of the country.

For a foreigner like me, used to the dark labyrinth of the Berliner border station Friedrichstrasse, where people on adjacent S- Bahn platforms belonged to two different worlds, this movie evoked a remote past and times for ever gone, when my father and mother in law, not married yet, enjoyed paddling weekends on the Havel or on the Spree river in the 30's.

Now, thank God, things in Berlin are back to where they used to be before Germany's dark ages.

It is interesting to note that this movie is contemporary of Jean Renoir's French film "Une Partie de Campagne".

Same story (ordinary people escaping from the overheated big city on a bright summer Sunday, for a picnic in the green), same background of river, lakes and woods, same flirts, same description of quiet and simple happiness, no professional actors, same photography technique .

No trace of the storm which was rising on the horizon.

Some of the young people who worked on this film became famous later .

Billy Wilder, the screenwriter who will create and direct "Some like it Hot", "Kiss me stupid"...

Robert Siodmak, the film maker , assisted by his brother Kurt and by Edgar G. Ulmer .

Fred Zinneman, cameraman , who will direct the making of "High Noon".

Eugen Schüfftan, chief cameramann, who had worked on Fritz Lang's "Metropolis", two years ealier.

The DVD shows no defect , and the film has been restored quite decently, considering its age.
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am 31. März 2014
Lieferung schnell, alles perfekt. Den Film wollte ich schon lange einmal sehen, weil hier der Anfang für später berühmte Regisseure zu sehen ist, die später Karriere in den USA machten.
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