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14 Rezensionen
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Großartiger Film, miserable Umsetzung auf DVD,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (DVD)
William Wyler's "Die Erbin" ist unbestritten einer der großen Klassiker des Hollywoodkinos. Im New York des 19.Jahrhunderts wird die schüchterne und unattraktive Catherine Sloper von einem Verehrer umworben, was ihren Vater sehr überrascht, der den jungen Mann sogleich für einen Mitgiftjäger hält. Die aufbrechenden psychologisch subtil dargestellten Spannungen zwischen den Figuren kulminieren schließlich in einigen ungeheuer effektvoll gefilmten Szenen, über die ich nichts verraten möchte. Der furios gespielte und in sehr langen Einstellungen ruhig aber unerbittlich erzählte Film ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie im klassischen Hollywood eine Geschichte komponiert wurde und wie ein großer Regisseur seine Figuren im Raum inszeniert. Es gibt nur wenige Filme, die so psychologisch genau, exzellent gespielt und virtuos inszeniert sind wie dieser und allein deswegen sollte man sich überlegen diese DVD zu kaufen trotz der folgenden Wermutstropfen.Das erste Problem ist das weitgehend unrestaurierte Bild. Meine Aufzeichnung von Premiere ist sicher nicht schlechter als das von Verschmutzungen geplagte und gelegentlich zu körnige Bild. Universal erweist sich hier wieder als echtes Billiglabel. Es tut mir in der Seele weh einen so bedeutenden Film mit einer scharfen Warnung versehen zu müssen, der Film bekäme 5 Sterne, aber die Umsetzung ist inakzeptabel. Wer die deutsche Synchro nicht braucht und mit einem mäßigen Bild leben kann, wird mit einem Meisterwerk belohnt. Man sollte allerdings eventuell abwarten, wie Universal auf die Tonprobleme reagiert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
erstklassige Literaturverfilmung, werkgetreu, stilsicher und hervorragend gespielt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (DVD)
Literaturverfilmungen dürften wohl zu den am schwierigsten zu realisierenden und am meisten kritisierten Filmprojekten gehören.Möglichst werkgetreu sollen sie sein, insoweit herrscht wohl Einigkeit. Nun erreicht man "Werktreue" aber nicht unbedingt dadurch, ein Buch einfach haargenau Szene für Szene, Dialog für Dialog nachzustellen; vielmehr möchten die Stimmung und die Atmosphäre der Vorlage möglichst genau eingefangen sein. In "Die Erbin" ist dies wunderbar gelungen. Enorm stilsicher, mit detailgetreuer Ausstattung, schöner Kameraarbeit und vor allem vier wunderbaren Hauptdarstellern wird die Geschichte von Catherine (Olivia De Havilland) erzählt, eine gebildete, aber auch schüchterne, wenig wortgewandte und nur mäßig attraktive junge Frau, die von ihrem verwitweten Vater (Ralph Richardson) aufgrund dieser Eigenschaften nur gering geschätzt wird. Als sie jedoch den gutaussehenden Morris Townsend (Montgomery Clift) kennenlernt, der sie hofiert, blüht sie zusehends auf und widersetzt sich sogar erstmals ihrem Vater, der in Morris sofort einen Mitgiftjäger sieht und die Beziehung zu unterbinden versucht. Catherine und Morris wollen "durchbrennen" und heimlich heiraten, aber als Morris erfährt, daß Catherine in diesem Fall kein Geld von ihrem Vater zu erwarten hat, lässt er sie sitzen. Jahre später nimmt die inzwischen zur alten Jungfer und reichen Erbin gewordene Catherine eiskalte und perfide Rache an dem ehemaligen Geliebten... Obwohl der Film einige Dialoge aus dem Buch nahezu wörtlich übernimmt, nimmt er andererseits auch einige recht deutliche Veränderungen vor: So kommt zum Beispiel Dr Slopers zweite Schwester, die im Buch die einzige Person ist, deren Ratschläge der gefühlsarme und wenig zugängliche Doktor akzeptiert, im Film nicht weiter vor, Morris' Schwester wird deutlich lebensküger und sympathischer dargestellt, was ihr im Film mehr Respekt Dr Slopers einbringt und im Buch wird Catherine trotz allem von ihrem Vater enterbt, so daß ihr nach seinem Tod "nur" das Einkommen aus dem kleinen Vermögen ihrer Mutter bleibt. Einige der stärksten Szenen des Filmes, so die, in der Catherine eine Nacht lang vergeblich auf Morris wartet, oder auch die wunderbare letzte Szene zwischen Catherine und ihrem Vater, kommen im Buch so gar nicht vor. Der Film schafft es aber auf nahezu unglaubliche Weise, daß man diese Änderungen, auch, wenn man den Roman kennt, nicht als störende Verfälschung empfindet. Ich bin vielmehr geneigt zu sagen, daß der Film das Kunststück vollbringt, trotz (oder gerade wegen?) einiger zum Teil sogar deutlicher Veränderungen den Effekt des Buches noch zu verstärken. Die Tatsache, daß Morris merklich sympathischer dargestellt wird, als dies der auktoriale Ich-Erzähler in James' Roman tut, führt sogar dazu, daß der Film deutlich mehr Interpretationsmöglichkeiten bietet als der Roman. Wenn zum Beispiel Catherine im Film ihrem Vater sagt, daß sie auch mit ihm zwanzig Jahre lang zusammengelebt habe, ohne daß dieser sie je geliebt habe und daß sie in einer Ehe mit Morris zumindest die Chance gehabt hätte, irgendwann seine wahre Liebe zu erringen, so zeugt dies von mehr erlangter Reife und Scharfsichtigkeit, als Henry James sie seiner Romanheldin zugesteht. Und Catherines Bemerkung über Morris "Damals wollte er nur mein Geld, jetzt ist er gierig geworden und will meine Liebe dazu" ist ebenfalls ein Aspekt, den der Film eigenständig der Geschichte hinzufügt. Es bleibt so im Film die Frage offen, ob Morris Catherine nicht doch immer schon gemocht und letztlich auch zu lieben begonnen hat (wenngleich er natürlich auch gerne in eine reiche Familie einheiraten wollte). Der geniale Schluss mit Catherines letzten Worten "I can be very cruel - I have been tought by masters" kommt im Buch übrigens so auch nicht vor und ist ein wahrer Kunstgriff der Drehbuchautoren Ruth und Augustus Goetz, der das Ende des Romanes nicht verfälscht, aber ungemein effektvoll ergänzt. Es liegt mir fern zu behaupten, daß William Wyler hier aus einem mittelmäßigen Roman einen guten Film gemacht hätte, die Romanvorlage von Henry James ist ein ohne Zweifel fesselndes und psychologisch einfühlsames Buch. Wyler ist hier vielmehr etwas ganz anderes gelungen, nämlich aus einem schon sehr guten Buch einen sogar noch besseren Film zu machen. Absolut empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
großartiger Klassiker - hervorragende Darsteller,
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (DVD)
Als großer Fan von Literaturverfilmungen und Kostümfilmen freue ich mich, dass ich nun endlich die Chance habe, auch DIE ERBIN zu besitzen. Im TV sieht man diesen Film leider auch selten. Natürlich wäre eine bessere Ausstattung mit Bonusmaterial schöner - dafür gibt es von mir einen Punkt Abzug. Andererseits ist es mir lieber, wenn solche Klassiker überhaupt erscheinen, als dass sie wegen strenger Kostenrechnungen gar nicht veröffentlicht werden.Wie ich erfahren konnte, hat Universal die asynchrone Auflage unmittelbar nach Bekanntwerden des Problems zurückgezogen und eine neue Auflage veröffentlicht. Somit kann nun unbesorgt jeder zugreifen, der diesen tollen Klassiker mit Olivia De Havilland und Montgomery Clift besitzen möchte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Mit jedem Mal besser,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (DVD)
Ein ganz hervorragender Klassiker. Wenn man Literatur (Henry James' "Washington Square") verfilmt, dann so!Atmosphärisch sehr dicht, tolle Ausstattung und Musik, sowie überragende Darsteller (ein wunderbares Ensemble: Olivia de Havilland, Montgomery Clift, Miriam Hokins und Sir Ralph Richardson). William Wylers exzellente Verfilmung gibt soviel zu entdecken, das der Film auch nach dem x-ten male nicht langweilig wird. Unbedingte Kaufempfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Olivia de Havilland ist auf Rache aus,....,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (DVD)
,.... und das nicht gerade sanft.Es geht um ein nettes, schüchternes Mädchen(Olivia de Havilland), dass immer wieder zugesetzt bekommt wie hässlich es sei und das es nichts tauge. Dann eines schönen Abends kommt ein junger, netter Mann(Montgomery Clift) vorbei und verliebt sich in sie. Alle sind sehr erstaunt darüber und fragen sich "warum sie??". Erst wird an ihr herumgemeckert, dass sie nie einen bekommt und wenn es dann mal jemanden gibt, passt es ihrem Vater(Ralph Richardson) auch nicht. Es wird immer weiter auf dieses zerbrechliche Mädchen eingeredet und vom Schlimmsten ausgegangen, denn man glaube dieser Mann sei nur hinter ihrem Geld her. Daher braucht es auch keinen zu wundern, dass sie den Mann einfach fallen lässt... Es war einfach ihr Umfeld: das ständige Kritisieren und Einreden des Vaters... Und wenn die eigene Familie immer gegen sie ist, war es ihr am Ende einfach nur noch egal was aus ihr wird... Einfach genial gespielt von Olivia de Havilland und mit Recht für den Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet!!! Als gute Seele und Tante von Miss de Havilland in dem Film "Die Erbin" ist eine weitere tolle und hübsche Schauspielerin zu sehen. Es ist Miriam Hopkins, welche ich aus zwei Bette-Davis-Filmen kennenlernen durfte. Leider gibt es keine Extras auf dieser DVD, aber der Film spricht für sich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Großartiges Meisterwerk!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (DVD)
Ich kann mich den positiven Kritken nur anschließen. Dieser Film ist ein Meisterwerk und der 1997er Version um Längen überlegen! Hier noch ein paar Angaben zur Synchronisation:Studio Hamburg im Auftrag des ZDF Gesamtleitung: G. Trebitsch Dialogbuch: Ursula Buschow Dialogregie: Hans Harloff Olivia de Havilland - Ingrid Andree Montgomery Clift - Christoph Bantzer Ralph Richardson - Edwin Paul Roth Miriam Hopkins - Gisela Trowe Witzig finde ich, daß Edwin Paul Roth der sonst M. Clift sprach (auch in der Erstsynchro von 1950) hier die Stimme von Ralph Richardson ist! Die Synchronisation ist nicht schlecht - klingt aber zu "neu" - d.h. das Rauschen das nun mal zu einem alten Film gehört fehlt. Aber sonst finde ich sie gelungen. Und ich habe das Glück, die Auflage erwischt zu haben, bei der der deutsche Ton synchron läuft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Erbin - Ein Meisterwerk von William Wyler,
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (DVD)
Ich schreibe diese Rezension nur deshalb, weil die durchschnittliche Bewertung des Films hier nur 2 Sterne beträgt. Viel zu wenig für diese herausragende Roman- und Bühnenstückverfilmung von William Wyler. Olivia de Havilland zeigt eine beeindruckende Charakterstudie - ihre Leistung steht der von Bette Davis z. B. in 'Das Geheimnis von Malampur' in nichts nach, auch wenn 'Die Erbin' in einer ganz anderen Epoche und Umgebung angesiedelt ist. Dagegen fallen die Leistungen vor allem von Montgomery Clift, aber auch Ralph Richardson ab. Großes William Wyler Kino, das Maßstäbe setzt.
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5.0 von 5 Sternen
Sehr gelungene Henry James Verfilmung,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (DVD)
Eine sehr gelungene Henry James Verfilmung. Sehr gute Umsetzung des Stoffes mit großartigen Schauspielern. Ich mag auch die neuere Version mit Jennifer Jason Leigh, die etwas anders ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk, vollkommen verunstaltet.,
Von Gerard B. (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (DVD)
Ist ja wunderschön das die erste Ausgabe dieser DVD inzwischen vom Markt genommen wurde da die deutsche Synchronisation nicht syncron mit der Sprache läuft, sondern um Sekunden verzögert kommt. Aber mal ehrlich, was hilft das den Käufern die bereits die erste Ausgabe kauften und nun auf der verhaßten, unbrauchbaren DVD sitzen? Kann ich nun nach Monaten einfach umtauschen? Nein, natürlich nicht, denn... die neue Ausgabe ist ja bereits wieder vom Markt verschwunden.Na ich danke! Das System zur Geldvermehrung mancher Producer ist wirklich unverschämt. Trotzdem gebe ich natürlich 5 Sterne, aber nur damit der Durchschnitt der Filmbewertung nicht absinkt, denn dieser Streifen ist und bleibt ein Klassiker der Sondergüteklasse A. Olivia deHavilland ist absolut unübertroffen in der Darstellung der alten Jungfer. Sir Ralph Richardson als snobistischer Vater, der sein gesamtes Leben der toten, vergötterten Ehefrau geweiht hat und den Wert seiner Tochter nicht nur vollkommen unterschätzt, sondern geradezu selbst derart gedrosselt hat, ist nicht besser darzustellen. Einzig Montgomery Clift ist meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Highlight der Filmkunst, aber durchaus passend und wirkt sich nicht störend auf das Gesamtwerk aus. Ich hoffe solche fehlerhaften Ausgaben werden nicht wieder mit Absicht auf den Markt geworfen um doppelten Profit einzufahren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
"OLD HOLLYWOOD" VOM FEINSTEN !!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (DVD)
Brilliant inszeniertes Frauenportrait basierend auf Henry James bekanntem Roman "Washington Square".Eine unscheinbare, schüchterne junge Frau wird von ihrem dominanten Vater unterdrückt. Als sie einen jungen, gutausehenden Mann kennenlernt, glaubt sie an die grosse Liebe. Ihr gefühlskalter Vater sieht in dem Verehrer sofort einen Mitgiftjäger und bekämpft die aufkeimende Beziehung massiv, auch indem er seiner ohnehin gehemmten, unsicheren Tochter erklärt, dass sie zu unatraktiv sei und nur ihre zu erwartende Erbschaft von Interesse für jeden Mann sein wird. Kein "Happy End" ! Denn als sie erkennen muss, dass ihr Vater absolut richtig liegt, wird aus der gutmütigen Frau eine bösartige, verbitterte, einsame (aber reiche) Erbin. Verdienter Oscar für Olivia de Havilland, eine der letzten Grossen des alten Hollywoods, die übrigens im Juli diesen Jahres 91 wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Die Erbin von William Wyler (DVD - 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 9,85
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