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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse!
Edguy bereichern die Metal-Szene mit einem weiteren Geniestreich betitelt ´Rocket Ride´, welcher auch einer Rakete gleich mit dem Opener „Sacrifice“ und dem Titelsong „Rocket Ride“ durchstartet! Wie gewohnt gibt´s von den Jungs griffige Melodien in Verbindung mit vorzüglichen Riffs und Tobi Sammets erstklassigem Gesang auf die...
Veröffentlicht am 24. Januar 2006 von Y. Bernhard

versus
2.0 von 5 Sternen Das Album mit dem Edguy starben!
Es ist schon sehr traurig, überhaupt diese Rezension schreiben zu müssen, denn "Rocket Ride" war der Sargnagel zum Tod einer einstmals großartigen Power Metal Band aus deutschen Landen. Bis zu jenem Zeitpunkt waren die Fuldaer stets ein Synonym für endgeile Power Metal Hymnen mit Asskick-Faktor und Killer-Refrains. Diese Band hatte in der Szene...
Vor 3 Monaten von Nyarlathotep veröffentlicht


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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kreativ aber kein reisser, 9. April 2006
es geht sogar bis zum schmunzeln, kreativ waren die jungs. ich glaube tobi hat seine arroganz langsam abstreifen könne, die kommt jedenfall nicht mehr rüber. ich hoffe aber dass die jungs sich für das nächste album wieder von der ganz grossen inspiration treiben lassen können. denn hier hört man gerne rein, wird aber kein einziges mal so richtig vom hocker gerissen!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodischer Powermetall auf höchstem Niveau, 21. Januar 2006
Für echte "harte" Metaller wahrscheinlich zu soft und melodiös, für Einsteiger in das Genre perfekt: Edguy legen mit "Rocket Ride" eine durchweg tolle CD in die Läden. Schon die "Single" Superheroes mit 6 Tracks machte Lust auf VIEL mehr von Edguy und die Warterei hat sich gelohnt.
Anspieltipps: "Matrix", "Catch of the century", "Fucking with fire".
"Trinidad" ist Tobis persönliche Spielwiese und ganz lustig im Reggae-Stil gehalten, aber das kann sich Edguy einfach leisten. Jede andere Metal-Band würde sich damit blamieren, Edguy kann man das bei ihrem Talent einfach verzeihen.
Alle Tracks haben Mitgrölfaktor 20 auf der Skala von 1 bis 10. Gut dass die Bandmitglieder noch so jung sind, dann haben wir hoffentlich auf die nächsten Jahre weiterhin guten Powermetall. Und das Edguy Spass an der Musik haben, hört man bei jedem Takt. Wer tiefsinnige Texte sucht, ist sicherlich nicht ganz ausgelastet, wer aber einfach Lust auf guten Power-Metal und kein Problem mit schnelleren Stücken hat, kann sich "Rocket Ride" ohne Bedenken kaufen.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solider, erstklassiger Hardrock/Metal mit Melodie!, 24. März 2006
Von 
Stefan Schröder "Libraraptor" (Ostentrop, Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Edguy bauen auf ihrem neuen Album "Rocket Ride" nicht nur Doublebasswalzen und Heavybrecher ein, sondern gehen im Gegenteil eher entspannt und im Midtempobereich zu Werke. Das tut den vom Songwriting her gesehen sehr ausgereiften Liedern hörbar gut und zeugt von einer gewissen Klasse. Ich mag Bands, die aus dem bierernsten Metal-Schema rausbrechen, ohne dabei aber so albern zu sein wie beispielsweise J.B.O., sondern die sich ihre Echtheit und Glaubwürdigkeit zu jeder Sekunde bewahren. Da können die alten Fans meckern, wie sie wollen- "Superheros" ist eine Granate vor dem Herren, "Matrix" hätte Herr Dickinso auch nicht besser hinbekommen und schon der Opener zeigt uns eigentlich, dass Edguy keine Gefangenen machen. Sogar das etwas naive "Summer in Trinidad" fällt nicht wirklich aus dem Rahmen, sondern tut mal sehr gut im ernsten und angespannten Metalzirkus. "Save Me" ist die gute, solide Ballade, die jedes gute Metalalbum braucht, und so stören auch die ein, zwei Füllerlieder den Hörgennuss nicht wirklich. Also: Fünf Sterne für dieses erfrischende, unverkrampfte Album einer Band, von der wir sicherlich noch sehr viel Gutes hören werden.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Spontan-Kauf": Rocket Ride von Edguy, 29. Mai 2006
Von 
Ulrich Schneider "Crazy Maiden" (Esslingen am Neckar) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rocket Ride (Audio CD)
Die neue Scheibe von Edguy kann ich (Jahrgang 1967) allen Freunden der härteren Rockmusik wärmstens empfehlen! Wer auf Hard & Heavy Rock der 80er mit Speed-Metal-Anleihen (HELLOWEEN: "Keeper"-Alben, IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST,...) aber auch Keyboard-Einlagen steht, wird hier bestens bedient. Der erste Titel: "Sacrifice" (8:04) beginnt mit einem schönen Piano-Intro, gefolgt von kraftvollen, stampfenden Heavy-Gitarren, geht es ab in Richtung Chorus. Der acht Minuten lange, abwechslungsreiche, Song lebt von einem charismatisch, mit Keyboard unterlegtem, Gesang und gehört für mich zu den Höhepunkten des neuen Albums. Weitere Anspieltipps: "The Asylum" (echt stark), "Wasted Time" und der Titelsong "Rocket Ride". Ich finde das Album durchweg gelungen und kann nur sagen: "Jungs von Edguy, macht weiter so!"
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Knaller von Edguy!, 3. Januar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hätte nicht gedacht,daß das letzte sehr gute Album "Hellfire Club" noch zu toppen sei,bzw.die nächste Platte annähernd drankommen würde,doch ich wurde eines besseren belehrt."Rocket Ride" ist ein weiterer Schritt nach vorne für Sammet und Co.So frisch und vielseitig klangen Edguy noch nie,war auf "Hellfire Club" doch eher das Hauptaugenmerk auf die härtere ,rotzigere Richtung gelegt,kommt das neue Album ganz unbeschwert locker daher und bietet für jeden Geschmack des Metals etwas.Das Tempo wurde etwas rausgeholt und es ist verhätlinismäßig wenig Doublebassdrum vorhanden,was aber gar nicht stört, sondern eine willkommene Abwechslung darstellt,Abwechslung betimmt sowiso das ganze Album.Aber keine Angst,die Platte rockt wie Sau und ist einfach nur genial.Ohrwurmsongs am laufenden Band,fette Produktion und ein perfekt singender Tobias Sammet,so muß Melodic-Powermetal klingen.Ein echte überraschung und das 1. Highlight des neuen Jahres....einfach cool!
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5.0 von 5 Sternen Die Platte macht Spaß, 10. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Rocket Ride (Audio CD)
Spätesten mit Rocket Ride begann insbesondere bei den älteren Fans die Kritik lauter zu werden, da eine Entfernung vom ursprünglichen Powermetal nicht mehr zu übersehen war. Ein Stückweit kann ich das sogar verstehen, da man mit jeder Neuerscheinung total gespannt auf das Ergebnis ist und ja auch eine gewisse Erwartungshaltung hat. Mir ist das mal mit Jethro Tull so gegangen, als sie in den 80ern die elektronischen Sounds entdeckten und 1984 mit Under Wraps in einen aus meiner Sicht Irrweg geraten waren. Hier bei Edguys Rocket Ride sehe ich aber keinen Irrweg. Im Sinne der Musik schon gar nicht, da das hier immer noch Hard Rock/Metal ist. Die Entscheidung, einen bestimmten Stil nicht immer wieder gebetsmühlenartig zu wiederholen sorgt dafür, dass man sich nicht in einer Endlosschleife wiederfindet und seine Kreativität voll entfalten kann. Peter Gabriel hat 1975 Genesis nach der Tour zu The Lamb lies down on Broadway genau deswegen verlassen. Er sah den Progressive Rock mit dieser Platte komplett ausgereizt. Für seine neuen Ideen verließ er damals die Band. Wenn man jetzt die Rocket Ride sich genauer betrachtet, sieht man, dass der Power Metal nicht zur Gänze verschwunden ist, das Repertoire ist nur abwechslungsreicher geworden, sogar Spaßsongs wie Trinidad halten Einzug, obwohl ich das von Edguy nicht so oft hören möchte.

Stücke wie Rocket Ride und Return to the Tribe sind aus meiner Sicht ganz in der Tradition des Powermetal gehalten. Beim Titelstück fällt mir auf, dass Toby ganz leichte Anleihen bei Dio (R.I.P.) genommen hat. Vergleicht mal die Bridge mit der des Stückes Rainbow in the Dark. Wirklich nur leicht, aber hörbar. Dass Toby auch Fan von Dio ist, beweist er mit dem Stück Soul Asylum. Die Struktur ist ganz im Stile Dios. Bestes Beispiel ist dafür The Last in Line.

Aber es ist nicht nur Powermetal und Dio. Auch eine Art Progressivemetal ist möglich. Das längste Stück auf dem Album heißt Sacrifice und hat alle Elemente des Progressive, verschnörkelt mit überraschenden Wendungen.

Auch einfacher und druckvoller Metal ist mit Out of the Vogue möglich. Catch of the Century könnte man anfangs auch in diese Richtung einordnen, wenn da nicht das absurde Ende wäre. Manchmal scheint der Humor etwas merkwürdig zu sein.

Das ist auch, was man dem ganzen Album bescheinigen muss, es kommt sehr leicht rüber, obwohl das für ein Metalalbum paradox klingt und macht unglaublichen Spaß mit seiner Abwechslung, auch wenn die unvermeidliche Ballade mit Save me nicht fehlt. Ich finde dieses Album stärker als den Nachfolger, da dieses nicht ganz so vielfältig daher kam.

In diesem Sinne freue ich mich im Sommer auf die neue Edguy. Auch wenn ich bei allen anderen Alben keine Erwartungshaltung hatte, weil ich sie mir nacheinander in sehr kurzer Zeit als Späteinsteiger erschlossen hatte, jetzt aber habe ich eine.
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4.0 von 5 Sternen Raketenritt oder Fehlzündung?, 9. Februar 2006
Hier ist er nun, der mit Spannung erwartete Nachfolger zum letzten Edguy-Album "Hellfire Club". Und wie man an den zahlreichen Meinungen sehen kann, scheiden sich die Geister durchaus! Was kann man nun zu dem neuesten Machwerk der Fuldaer Power-Metal-Institution sagen?
Nun, zunächst wohl, dass man mit dem Begriff "Power Metal" alleine hier nicht mehr allzu weit kommen wird. Denn was die alteingessesenen Fans als Grund zum Aufschrei sehen, andere als willkommene Veränderung begrüßen, ist tatsächlich eingetreten: Edguy klingen anders. Der schon mit "Hellfire Club" teilweise eingeschlagene, rockige Weg ("Lavatory Love Machine", "Piper Never Dies") wird auf "Rocket Ride" mit Verve weitergegangen, und so sind die traditionellen Edguy-Uptempo-Nummern deutlich rarer gesät als noch auf den Vorgängeralben, und räumen den Platz zu Gunsten von straighten Hard-Rock-Riffs und deutlich "rotzigerem" Sound.
Klar, Edguy-Fans der ersten Stunde wird diese Veränderung nicht immer gefallen; mir persönlich (und auch ich besitze eigentlich alle Edguy-Alben) kommt sie allerdings recht gelegen; irgendwie hatte ich schon beim vorigen Album das Gefühl, dass dem guten Herrn Tobi "Bon Jovi" Sammet die Ideen ausgingen; irgendwie schrieb er immer nur die gleichen 3 Nummern (eine schnelle Uptempo-Powermetal-Nummer, ein überlanger, 10-Minuten-Track der mindestens aus 3-5 Teilen besteht ("Piper Never Dies" und "The Pharaoh" waren schon grundsätzlich die gleiche Nummer) und eine furchtbar kitschige Ballade), lediglich der Text und die Gesangslinie wurden immer leicht verändert.
Von diesem Bon-Jovinismus entfernen sich Edguy meines Erachtens auf erfrischende Art und Weise mit dem neuen Zugang!
Der Opener "Sacrifice" kommt noch eher Power-Metallisch daher und erinnert zB im Pre-Chorus an "Holy Water" von der King of Fools-EP. Sodann geht es gleich mit dem Titeltrack "Rocket Ride" weiter, der sofort klar macht, dass man es auf diesem Album mit weit mehr rockigen Elementen zu tun haben wird denn mit dem traditionellen Power Metal, den man von Edguy bisher gewohnt war. "Wasted Time" und "Matrix" stellen für mich neben "Out Of Vogue" eher die Filler des Albums dar, dagegen kommt "Return To The Tribe" vor allem für die alteingesessenen Powermetal-Fans interessant daher. Mit "The Asylum" findet sich einer meiner persönlichen Favorites auf diesem Album, mit einem Hammer-Chorus und dem vielleicht geilsten Scream, den ich von Tobi Sammet je gehört habe! Die Nummer hat es in sich! Weiter im Programm geht es mit einer doch recht eigenwilligen Nummer, nämlich "Save Me", die sicherlich bei den Edguy-Fans auch für sehr viel Verwunderung sorgen dürfte. Diese kommt nämlich zunächst mit Drum-Samples daher, um sich dann in eine waschechte chart-taugliche Ballade im Stile von etwa Nickelback zu verwandeln! Hier wurde auch ich stutzig, und obwohl die Nummer an sich gar nicht mal schlecht ist, wage ich doch zu bezweifeln, dass die Zukunft für Edguy in solchen Tracks liegen soll!
Diese finde ich nämlich eher in Songs wie "Trinidad", wohl dem offiziellen "Lavatory Love Machine" - Nachfolger gelegen; einer Fun-Party-Rock-Nummer mit Südsee-Flair (komplett mit Steeldrums und allem was dazu gehört) und lustigem Text, die garantiert das Zeug zum Metal-Sommer-Hit des Jahres hat! Das ist Edguy-Humor wie man ihn kennt!
Dieser Humor kommt auch (am Ende) von "Catch Of The Century" hervor, das ansonsten aber eher eine mittelmäßige NUmmer ist. Die erste Singleauskopplung "Superheroes" werden sicher einige Fans schon von der gleichnamigen EP kennen; auch ein recht unterhaltsamer und eingängiger Track, der durchaus solide überzeugen kann, wenngleich auch keineswegs irgendetwas Spektakuläres passiert. Den Abschluss des Albums bildet nach dem schon erwähnten "Trinidad" noch "Fucking With Fire", einer sehr old-schooligen Hard-Rock Nummer im Stile von etwa Judas Priest zu "Living After Midnight"-Zeiten. Ist nett, könnte aber mehr hergeben; es fehlt etwas der rockige "Drive".
Bei der Limited Edition gibt's als Bonustrack noch eine Live-Aufnahme von "Land of the Miracle" (der vielleicht kitschigsten Edguy-Ballade überhaupt). Nette Draufgabe, braucht aber nicht wirklich wer.
Alles in allem finde ich ist Edguy mit der neuen Scheibe ein guter Schritt nach vorne gelungen; und auch wenn sich manche eingefleischte Edguy-Fans mit der Ausrichtung von "Rocket Ride" etwas schwer tun werden, ist die Veränderung erstens ohnehin dringend notwendig geworden, und zweitens auch noch recht gut gelungen. Zwar sind die Songs an sich meistens noch nicht ganz ausgereift, und man hätte aus dem einen oder anderen Track sicher einiges mehr rausholen können; letztendlich ist "Rocket Ride" aber ein recht gutes, solides Album der deutschen Metal-Institution geworden, und man kann guten Gewissens eine Kaufempfehlung an alle Fans aussprechen; Power-Metal-Puristen sollten aber erstmal probehören - dennoch glaube ich, dass Edguy mit ihrem Material überzeugen können. Fazit: 4 Sterne und viel Spaß!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geht's noch..., 24. Januar 2006
..besser??
Ja, es geht. Eine der wichtigsten Metal Bands der deutschen Musikszene beweist erneut ihr Talent für griffige Heavy Metal Hymnen. Dieses "Heavy Metal" ist bewusst gewählt, auch wenn es deswegen wahrscheinlich einige Aufschreie im Power Metal Lager geben wird. Doch dazu später.
Zunächst erwartet einem nach Mandrake und Hellfire Club ein recht ungewöhnlich buntes, comic-haftes Cover, was wahrscheinlich auf den doch recht schrägen Humor der Hessen zurückzuführen ist. Der Innenteil der Limited Edition lässt keine Wünsche offen. Den Fan erwartet ein edel gestaltetes, etwa 30 Seiten langes Booklet, inklusive Songtexte, Band History auf Deutsch und English, Steckbrief aller Bandmitlgieder und unzähligen Fotos von 1993 bis heute.
Die Scheibe in die Anlage geworfen und zurückgelehnt, fängt die Platte mit einem getragenen Pianosolo an, zu dem sich bald griffige Riffs und die ausser gewöhnlich geile Stimme von Tobi Sammet gesellen. Der Refrain lässt einen dann vollends vom Sofa aufspringen und lauthals mit singen. "Sacrifice" entpuppt sich als wahre Perle und ist trotz verhaltenem Anfang ein perfekter Einstieg für die Platte. Meiner Meinung nach das beste Lied auf dem Langeisen. Schon beim ersten Song merkt man, dass sich wohl etwas verändert hat. Dies wird mit "Rocket Ride" bestätigt. Irgendwie haben sich Hard Rock und Heavy Metal Einflüsse in den edguy'schen Sound geschlichen. "Wasted Time" wartet dann wieder mit gewohnt hochwertigem, geilen hymnenhaften Refrain auf und hält das hohe Niveau der Platte aufrecht. "Matrix" fängt seltsam elektronisch und einer verzerrten Stimme an. Wo es die Jungs der Frickelfraktion in den Strophen ordentlich grooven lassen, beschehrt uns Tobi einen Edguy typischen Refrain.
Weiter geht es mit "Return the Tribe", welches vorallem die Power Metal Fraktion aufatmen werden lässt und "The Asylum" was nach anderthalb minütigem akkustik Intro wohl mit DEM Killerriff der Scheibe aufwartet. "Save me", die einzige echte Ballade, erinnert an US Rock Bands wie Nickelback, oder Bon Jovi. Dank Tobi's Sangesorgan kann sie trotzallem als echter Edguy Song identifiziert werden.
Es folgen "Catch of the Century", in dem Tobi am Ende des Songs noch so im Sangesfieber ist, dass er gar nicht mehr aufhören will und erst durch einen Bandkollegen beruhigt werden kann und "Out of Vogue", dass wohl das erste gesungene Gitarrensolo der Welt beinhaltet. Weitere indizien für den schrägen Humor der Jungs. "Superheroes", schon als Single ausgekoppelt, muss hier wohl nicht weiter besprochen werden.
Jetzt folgt mein absolutes Highlight der Platte: "Trinidad". Von einigen Zeitschrften als die Geburt des Tropical Metal bezeichnet, mausert sich der Song zu einem richtigen Sommerhit. Das Mitgröhllied schlechthin. Mit "Fucking with Fire(Hair Force One)" lässt die Band das Album sehr Hard rockig ausklingen. Die Limited Edtion enthält dazu noch einen Live Mitschnitt von "Land of the Miracle".
Fazit: Textlich bleibt alles beim Alten. Musikalisch wurden einige neue Elemnte eingebunden. Wie gewohnt hochwertige Kost aus dem hause Edguy für das geplagte Metalherz.
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3.0 von 5 Sternen Rakete mit Triebwerksschaden, 26. Januar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das lange warten hat ein Ende,die neue Edguy ist da. Leider für mich absolut enttäuschend. Der einzige Song der mich wirklich überzeugt ist Superheroes. Schade, ich habe wesentlich mehr erwartet, gerade nach der CD Superheroes, deren Songs für mich ein Knaller sind und denen Rocket Ride bei weitem nicht das Wasser reichen.Edguy sind nun auch vom Kommerz efasst worden.
Die Rakete wird für mich mit dem Song Trinidad letztendlich zum Rohrkrepierer.
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5.0 von 5 Sternen Gelungene Gradwanderung..., 20. Januar 2006
...oder auch tolle Weiterführung von den Songs "The Piper Never Dies" und "The Navigator" vom Hammer-Vorgängeralbum "Hellfire Club". Empfehlenswert für die ganzen Power (Melodic-,Speed-,) Metal Fans und alle die, die den Track "Superheroes" von der gleichnamigen EP richtig toll finden! ;) Dieser fügt sich nämlich nahtlos in alle Songs von "Rocket Ride" ein. Wiedermal legen Edguy eine Scheibe vor, die eine sehr gelungene Mischung aus Härte, Melodie und Spass beinhaltet(Ohrwürmer garantiert!). Ich hab sie mir gekauft ohne vorher was davon gehört zu haben, denn auf die Jugs ist einfach verlass. Wiedereinmal zeigen sie ihr technisch hohes Niveau in allen Bereichen ( Gitarren, Drums, Gesang etc.)und so wechseln sich speedige Nummern wie ROCKET RIDE,OUT OF VOGUE ( erinnert mich während des Verses immer an KAMELOT's "Farewell" vom Album EPICA... und natürlich etwas an das James Bond Theme^^) und RETURN TO THE TRIBE mit Mid-Tempo Krachern wie SACRIFICE (vor allem der Wechsel zwischen den ruhigen und den heavy Parts ist genial!), WASTED TIME und MATRIX ab. Was bei diesem Album deutlich zum Vorschein kommt, sind der geile Hintergrund-Chor und der Einsatz von Keyboards.
Fazit: Der Hörer bekommt ein wenig mehr von den verschiedenen Einflüssen der Edguys zu hören ( wie im Limited Edition Booklet beschrieben), aber trotzdem sind und bleiben Edguy, was sie sind, nämlich Edguy!
Ich kann diese Scheibe und Edguy nur in höchsten Tönen loben, auch wenn mir da nicht jeder zustimmt! EDGUY ROCKS!!!
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Rocket Ride
Rocket Ride von Edguy (Audio CD - 2006)
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