Fashion Pre-Sale Hier klicken Kinderfahrzeuge foreign_books Cloud Drive Photos UHD TVs HI_PROJECT Learn More Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

2,6 von 5 Sternen29
2,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:12,57 €+ 5,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 20. April 2007
Mit seinem Film A Hole in My Heart schafft es der Regisseur einen Blich hinter die oft nur vordergründig heile Welt der Großstadttüren zu geben.
Dabei nutzt der Film die klassischen Elemente des Experimentalfilm: schnelle Schnitte, Montagetechnik, Toneinschübe, Chronologiedurchbrechung und Wechsel zwischen Traum und Realität.
Dabei wird versucht die Entmenschlichung und Kommerzialisierung von menschlicher Nähe und Sexualität von zerütteten Schicksalen zu beleuchten, die ihren Platz in der "etablierten" Gesellschaft schon längst verloren haben.

Wer sich für die Reihe KONTROVERS nur wegen Filmen wie KenPark oder Menschenfeind entschieden hat, weil er die extensive Gewaltdarstellung reizvoll findet, sollte von diesem Film die Finger lassen. Wer allerdings auf experimentelle FilmKUNST steht, sollte für diesen Preis zuschlagen.
0Kommentar|27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2006
Richard und sein Sohn Eric wohnen in einem anonymen Wohnhaus. Eric ist an einer Hand behindert. Seine Mutter lebt nicht mehr. Er hausst fast ausschließlich in seinem abgedunkelten Zimmer und hört sich Geräuche an, die schwerlich als Musik zu bezeichnen sind. Zur Schule geht er nicht und einen Beruf scheint er auch nicht zu haben.

Ähnliches gilt für seinen Vater, der den ganzen Tag mit seinem Freund Geko herumhängt und bei Videospielen mit diesem seine Erziehungsprobleme mit Eric diskutiert. Richard und Geko erhalten regelmäßig Besuch von der jungen Frau Tessa. Mit ihr drehen sie Pornofilme, die mit der Zeit immer verrücktere Formen annehmen. Als die drei ein Gewaltvideo drehen eskaliert die Situation. Tessa bekommt Angst und bittet um Abbruch, aber die beiden machen weiter. Eric greift ein und sorgt dafür, das Tessa die Wohnung verlassen kann.

Ohne Reue nach diesem Vorfall geht das Leben der vier weiter. Tessa taucht wieder auf, hat Pizza mitgebracht und alles scheint wieder eingerenkt. Richard hat Tessa versprochen ihre Videos einem amerikanischen Regisseur zu schicken. Als sie nachgefragt gibt er zu es nicht getan zu haben. Die Enttäuschung ist nicht allzu groß, irgendwie wollte sie nur an etwas glauben.

Der Film zeigt Trostlosigkeit. Satt an allem, einschließlich des Lebens, vegetieren die Menschen in einem Hochhaus dahin. Ohne Ziel, ohne Plan tun diese nichtige, hässliche Dinge um Langeweile und Einsamkeit, ihre letzten Dämonen, zu verjagen. Eric’s Gedanken erreichen hin und wieder philosophischen Anspruch. Aber auch er verlässt dieses fast Nichtdasein nicht.

Zwischendurch schockt der Film mit kurzen chirurgischen Sequenzen, der Verstümmelung von Barbie- und Sexpuppen. Alles am Rande des guten Geschmacks und Erlaubten.
0Kommentar|28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2016
Dieser Film kratzt ununterbrochen an der Ekelgrenze, wobei das Ekelmoment, teilweise völlig von der Handlung entkoppelt wird. So werden unvorhergesehen, Sequenzen aus einer Herzoperation o.ä. eingeblendet. Das spricht mich weder experimentell noch äesthetisch an und mir erscheint der Selbstzweck der vermeintlichen Kontroverse etwas übertrieben. Insegesamt ist der Film durchaus sehenswert, da er auch eine starke innere Handlung transferriert und in seinen kalten, künstlichen Farben geradezu hyperrealistisch fast dokumentarisch wirkt. In den Dialogen allerdings ebenfalls eher mittelmäßig, es fehlt mir irgendwie das gewisse Etwas.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 14. Januar 2012
Dies ist ein Film, den man wirklich nicht anschauen muss, es entgeht einem dabei nichts.

Ort des Geschehens ist ein Art Asi-Wohnung mit zwei etwas niveaulosen Typen, die einen Porno mit einer jungen Frau drehen wollen. Der Sohn von Rickard, dem Besitzer der Wohnung, ist ein verstörter und auf seine Art ebenfalls gestörter Junge, der sich mit Black Metal Music volldröhnt und in seinen Fantasien schwelgt: seine Hasspläne gegen den Vater und seine Sehnsucht hin zu Tess, der Pornodarstellerin.

Viel an Inhalt hat der Film nicht zu bieten, doch eine Menge Ekligkeiten, Entweidungen, Erbrochenes, Gewalt, perverses Gerede etc.

Der Sex ist simuliert und wird von männlicher Seite her "unerregt" durchgeführt, doch wenigstens haben die Darsteller keine Scheu vor Nacktheit, was ja in den letzten Jahren zum größten Tabu in den meisten Filmen (französiche ausgenommen) geworden ist. Somit ist wenigstens ein ganz klein wenig Authentizität mit im Spiel.

Also, wie bereits erwähnt, entgeht einem nichts, wenn man den Film nicht gesehen hat. Gut - er ist nicht langweilig, aber etwas sinnlos.
Ich bewerte einen Film jedoch nicht ausschließlich nach dem Inhalt, sondern auch nach dem Wagnis und dem Mut, den die Filmemacher an den Tag legen, und heben die sich deutlich von dem gewohnten Mainstream ab, so fällt die Wertung, trotz recht bescheidenem Inhalt, auch mal besser aus.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2007
Schwerer Film und das in allen belangen.getanrnt als Experimental Drama serviert uns dieser Schwedische Underground Film schwere Kost aber mit welchem Sinn?

Okay , die Aussage nach der Suche nach Liebe habe ich schon verstanden doch irgendwie habe ich lange keinen solchen berechenbaren und plakativen Film gesehen der vordergründig mit Schocksequenzen von sich reden macht.
Die Geschichte dreier junger Menschen wovon einer ein Frauenhasser ist, der andere total extrovertiert und das Mädchen nur auf der Suche nach Liebe und Aufmerksamkeit ist kommt als Art Pseudo Doku daher , fährt einige sehr drastische Gewalt Porno Szenen auf die wirklich wie ein Kloß im Halse stecken bleiben und ansonsten bleibt absolute Ratlosigkeit zurück.

Ich bin gewillt den Film irgendwie als Schund zu bezeichnen , aber einerseits ist er das auch aber einerseits auch nicht - wie ich bereits sagte: ein sehr schwieriger Film in allen Bereichen!

Die DVD ist gut umgesetzt:Das Bild ist recht schlecht was aber auch an dem grobkörnigen Filmausgangsmaterial liegt.Der Ton liegt im soliden Bereich und wird dem Film gerecht der viel mit Dialogen arbeitet.
Die Extras sind zwar nicht sehr reichhaltig aber die Featurette zu dem Film ganz informativ.

Film:**
Bild:**
Ton:***
Extras:***
11 Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. September 2013
Ich schaue auch gerne mal Experimentalfilme und habe auch schon einige Filme der Reihe gesehen und genossen. Dieses Machwerk ist allerdings ein völliger Fehlgriff für die Reihe. Die einsame geschundene Seele wird woanders tatsächlich authentisch dargestellt, wohingegen das Thema hier nur als Pseudo-Aufhänger gilt, um wenigstens etwas Locktext für die DVD-Rückseite zu haben . Die an manchen Stellen möglicherweise erkennbaren Parallelen zu Bunuel sind sicher nicht zufällig - nur jedoch von intellektuell wenig begabten Kopisten zum Zwecke der Täuschung eingesetzt. Die Filmemacher kopieren Kunst, da sie für eine eigenständige künstlerische Darstellung leider keinerlei Potential haben - hierüber stolpert leider der eine oder andere Kiritiker. Warum ich bis zum Ende gesehen habe? In der Hoffung doch endlich etwas Sinn zu erkennen. Über Kunst zu streiten ist Unsinn - zugegeben. Trotzdem: Dieser Film ist ein Vebrechen hinsichtlich der gestohlenen Lebenszeit derer, die Ihn anschauen mussten - also: Finger weg!
33 Kommentare|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2007
Ich kenne nun fast schon alle Filme der Kino Kontrovers Reihe und bin immer wieder über deren unterschiedliche Aufmachen in Inhalt, Kameraführung uns Szene begeistert. A Whole in my Heart ist dabei wohl der schwerst zu verstehenste Film. Er handelt von 2 Losern und einer Frau, die sich mit Pornos ihren Lebensunterhalt verdienen und den restlichen Tag vor sich hin vegitieren. Das tut auch Rickards Sohn Erik, der dem ganzen Film das nötige Hintergrundwissen und teils auch Verständnis verleiht... Der Film schockiert, erscheint abnormal und verrückt. Gleichzeitig wirft er jedoch die Frage auf, wo überhaupt die Grenzen des menschlichen Verstandes und unseres Verhalten liegens. Trostlosigkeit, Melancholie und Verwirrtheit ergreifen den Zuschauer immer wieder... Das Ende ist Anfang. Der Anfang das Ende. Stellen wiederholen sich. Emotionen werden im Keim erstickt, alles ist kalt, unnahbar und trotzdem wahnsinnig gefühlsecht. 4 von 5 Sternen gibt es von mir hierfür, weil der Film wenn er überhaupt als solcher bezeichnet werden darf, vor allem eins ist: UNHEIMLICH KONTROVERS!!
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. April 2008
Entgegen der anderen hier zu lesenden Rezensionen, kann ich diesen Film nur als absolutes Kunstwerk loben. Sicher ist er mehr als gewagt und ich kann auch verstehen, dass viele Zuschauer diesen Film einfach nur zu wider und abstoßend finden. Denke man an die Gewaltszene oder an die Szenen der ganzen chirugischen Eingriffe oder an die Szene des Erbrechens in den Mund von Tess. Dennoch sollte man sich mal die Zeit nehmen um intensiv über den Film nachzudenken und ihn nicht gleich als sinnlos, oder ganz und gar Schund abzutun. Die Story im Film liegt darin denke ich, dass man sich mal darüber klar werden sollte, wieviele gestörte, verlorene Seelen hier herum irren. Auf der ewigen Suche nach Liebe und Anerkennung in unserer Gesellschafft, geschunden und erniedrigt in der Kindheit... versuchen doch alle Darsteller nicht einfach nur ihre Traumatisierungen aus ihrer Kindheit aufzuarbeiten, indem sie das erlebte sich selbst in irgendeiner Weise antun, um es irgendwann, irgendwie zu verarbeiten??!
11 Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juni 2007
Wenn die Titelheldin in "Lilja 4-ever" zum wiederholten Mal mit ihrem Jesus-Christus-Ersatz als Engel sich ins Jenseits träumt, dann - mag Oksana Akinshina sonst noch so authentisch wirken - ist das einfach lächerlich. Zu lachen wird man in diesem Nachfolgefilm Moodyssons nichts haben, obwohl es auch hier um sexuelle Ausbeutung geht: man beobachtet das Treiben zweier verkommener Subjekte - nach außen hin homophob durch und durch, jedoch in deren Inneren enorm scharf aufeinander. Ihr Opfer ist ein nach allen Regeln des Realismus tumb gezeichnetes, bedauernswertes Mädchen, dem am Ende als angenommener pornographischer Höhepunkt nach all den gefilmten Doppelpenetrationen sich in den Hals übergeben wird. Wenn Sie das hier gelesen haben sehen Sie schon: "A Hole in my Heart" ist ein SEHR Drastischer Film und in der Tat der wahrscheinlich stärkste Tobak seit Pasolini tot ist.

Leider zeigt sich Moodyssons Film in seiner gesamten Perzeption von Pornographie als völlig ahnungslos bis Ressentiment-beladen: das Pornographie (heutzutage) "extrem" ist oder "extremer" wird ist schlicht und einfach ein konservativer Mythos - fantasiert vom Boulevard und hochnäsigen Feuilleton. Selbst ein grundsätzlich sexistischer Charakter sollte gegenwärtig wirklich nicht mehr angenommen werden.

Sicher ist Moodysson weit von den perfiden Unterstellungen eines Michael Haneke entfernt - die Richtung ist jedoch auch hier schon vorgegeben: der einzige der zu Erkenntnissen fähig ist, ist der sämtlichen Umwelteinflüssen erlegene Sohn eines der beiden Männer, welcher sich andauernd Noise-Musik reinzieht und schwere Kommunikationsdefizite aufweist.
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. November 2015
langweilig unnötig grauslich düster verrückt komische leute dumme Geschichte uninteressante Story reine Zeitverschwendung, kein guter Film den man sich anschauen soll
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

18,94 €
24,25 €
5,99 €