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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Thema gelungen umgesetzt, 4. Juli 2006
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Aqua Romana (Spiel)
Spielidee:

Wasser ist absolut lebensnotwendig. So kann ein Imperium sich nicht entwickeln, wenn es kein Wasser hat. Daher stehen Baumeister im römischen Reich hoch im Kurs. Von ihnen hängt es ab, ob die zum Teil weit verstreuten und eroberten Gebiete dauerhaft besiedelt werden können. Die Spieler sind als Bauherren gefragt. Sie bauen mit Hilfe emsiger Arbeiter einzigartige Wasserleitungen: die römischen Äquadukte. Wer geschickt plant und baut, gewinnt am Ende nicht nur die meiste Bewunderung, sondern natürlich auch das Spiel.

Ausstattung:

Herzstück des Spieles ist ein großer, schön gestalteter Spielplan. Er zeigt 84 freie Spielfelder und vier vorgegebene Kurvenstücke eines Äuadukts. Hinzu kommen (die fehlenden!) 84 Äquadukt-Bauteile. Diese werden im Spiel nach und nach zusammengesetzt. 16 Arbeiter aus Holz in vier verschiedenen Farben bauen letztendlich die Äquadukte. Allerdings bestimmen die 17 Baumeister aus Holz, welche Äquadukt-Bauteile überhaupt zur Verfügung stehen. Die 4 Startplättchen in den 4 Spielerfarben sichern den Anschluss an das Wasserreservoire. Alle Teile sind sehr liebevoll gestaltet und laden zum Spielen ein.

Regelwerk:

Die Regeln sind gut beschrieben und leicht zu lernen. Gespielt wird im Uhrzeigersinn. Bei jedem Spieler kann ein Zug folgende Schritte beinhalten: Äquadukt ausbauen, Äquadukt schließen und Wertung geschlossener Äquadukte. Dabei gilt es möglichst geschickt zu planen und auch mögliche Aktionen des Gegners vorher zu sehen. Am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

Zielgruppe:

Familienspiel für Kinder ab 8 Jahren. Das Spiel ist spannend. Allerdings erfordert das Verständnis der Regeln zunächst etwas Geduld. Ältere oder erfahrene Spieler sind hilfreich. Danach kann das Spiel sicher auch in Kinder-Runden gespielt werden. Schönes Thema in gelungener Umsetzung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Spiel für Familien- und auch Vielspieler!, 19. Januar 2007
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Aqua Romana (Spiel)
Ein sehr gutes Spiel!

Regeln und Inhalt sind ja bereits ausführlichst beschrieben worden, daher nur ein paar Worte zum Spielerlebnis:

Die Regeln sind sehr einsteigerfreundlich, es kann nach 10 Minuten Regelstudium bereits losgehen. Wie schnell das Spiel nun abläuft hängt von den Spielertypen ab: Man kann einfach kurzentschlossen sein Aquädukt ausbauen wie es auf den ersten Blick am besten erscheint. Man kann aber auch ewig grübeln und versuchen, Spielzüge im voraus auszurechnen. Wie Schach eigentlich, nur mit einem viel schöneren Spielbrett, interessanterem Spielthema und auch für mehr als zwei Spieler geeignet. Die Spieldauer ist meist so, daß auch noch bereitwillig eine Revange drin ist.

Das Material ist sehr schön gestaltet, massiv und haltbar. Man kann das Spiel locker oder als Herausforderung spielen. Lediglich zum Plaudern ladet das Spiel nicht sonderlich ein, aber was solls! Kaufen und Spielen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Stunde bester Unterhaltung, 30. Mai 2006
Von 
Martina Hellmich (Mahlow, Brandenburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Aqua Romana (Spiel)
Den Bewohnern des noch jungen Römischen Reiches fehlt ein entscheidender Bestandteil zum Leben: Trinkwasser.

Erfahrene Baumeister und deren Arbeiter nehmen sich der Herausforderung an und errichten monumentale Bauwerke. Römische Wasserleitungen entstehen: die Aquädukte.

Allerdings ist es nicht immer einfach, denn die Baumeister haben viele Baustellen gleichzeitig zu versorgen und so kommt es, dass nicht immer alle Leitungen weitergebaut werden können.

Planen Sie so geschickt, dass Ihre Arbeiter die längsten Aquädukte errichten, um am Ende den meisten Ruhm zu ernten.

Was heißt das nun? Jeder der 2-4 Spieler besitzt abhängig von der Spielerzahl mehrere Arbeiter, die für die weitere Verlegung der eigenen Aquädukte sorgen. Immer, wenn sie an einer Leitung weitergebaut haben (ein weiteres Teil gelegt wurde), wandern sie an das Ende dieser Leitung.

Und woher wissen sie, welches Plättchen sie legen dürfen? Zu Spielbeginn wurden die verschiedenen Leitungsformen sortiert und gestapelt. Es gibt Geraden, einfache und doppelte Kurven, "Kreuzungen" und Joker.

Außen um den Spielplan stehen die Baumeister, die jeweils auf eine Art Leitungen spezialisiert sind. So kann der eine die Arbeiter nur anweisen, Kurven zu bauen, ein anderer ist für die Geraden zuständig.

Allerdings geben diese Baumeister allen Arbeitern aller Spieler ihre Anweisungen - gemäß dem Wunsch des jeweiligen Spielers.

Die Arbeiter stehen wie beschrieben auf ihrem zuletzt gebauten Leistungsstück auf dem Spielplaninneren. Dieser Plan ist in Karos unterteilt, an dessen jeweilen Feldrändern besagte Baumeister stehen. So kann jeder Baumeister immer eine Reihe oder Spalte komplett überblicken. Die Arbeiter wiederum "sehen" die baumeister der 4 Randfelder, die ihrer Waagerechten bzw. Senkrechten entsprechen. Steht auf einem Randfeld nun ein Baumeister, so verrät seine "auf dem Bauch" angezeigte Spezialisierung, welches Teil der Arbeiter vom entsprechenden Plättchenstapel nehmen und vor sich verbauen darf. Der Baumeister wandert nach getaner Arbeit ein Feld weiter, ist dieses von einem Kollegen besetzt, überspringt er dieses Feld. Geht er um eine der Spielplanecken, darf der Spieler noch einmal ein gleiches Plättchen beliebig auf dem Plan ablegen, allerdings weder so, dass es ihm direkt nützt, noch so, dass es den Gegnern direkt schadet.

So sind immer alle Spieler damit beschäftigt zu verfolgen, was die Aktionen der anderen aus den eigenen Plänen machen, denn jedes neu gelegte Plättchen hat natürlich Auswirkungen auf meine eigenen Baumöglichkeiten. Und wenn dann plötzlich der fest eingeplante Baumeister weitergezogen ist, dann muss ich wohl umplanen.

Gerade in der Baumeisterbewegung liegen viele taktische Möglichkeiten. Kann ich ihn so stellen, dass ich ihn im nächsten Zug wieder nutzen kann, kann oder muss ich verhindern, dass sich der Gegner die Händer reibt, kann ich ihn zu einem Zug zwingen, der mir auch sehr gut ins Konzept passt, kann ich einen Doppelzug machen (mit Baumeister um die Ecke) und wo lege ich dieses Extraplättchen am zukunftsträchtigsten ab???

Viele Entscheidungen, die normalerweise dennoch nicht zu Grübelorgien führen, da die Optionen meist überschaubar sind.

Und wozu das Ganze? - natürlich für die Punkte. Die gibt es immer dann, wenn eine Leitung soweit gebaut ist, dass es nicht weiter geht. Das ist manchmal nach sehr kurzer Strecke der Fall, manchmal auch erst nach längerer Zeit.

Hier hat sich der Autor, Martin Schlegel, etwas sehr tückisches einfallen lassen. Man zählt einfach die Anzahl der in dieser Leitung verbauten Plättchen und markiert mit dem nun nicht mehr benötigten Arbeiter die erreichte Anzahl. Schade, dass ihr Gegner die von ihnen erreichten 13 Teile schon früher in einem seiner Leitungssysteme erreicht hatte. Nun müssen Sie sich mit 12 Punkten zufrieden geben. Doch halt, die hatten Sie ja schon mit einer früheren Leitung erreicht. Bleibt Ihnen nur übrig, auf zwei Punkte zu verzichten und mit 11 zufrieden zu sein.

Dieses Element, einen Punktewert nur einmal zu vergeben, bringt noch einige weitere sehr schöne Aspekte ins Spiel. Warum soll ich Energie auf eine Leitung verschwenden, die nie so lang werden kann, dass sie länger ist als die bisher längste, andererseits aber auch die nächstniedrigen Plätze bereits vergeben sind??

Es sind noch einige weitere Kniffe eingebaut, die zu erläutern zu weit führen würde, die aber nicht aufgepfropft wirken, sondern sehr stimmig sind.

Langer Rede kurzer Sinn - kaufen und spielen und wieder spielen und nochmal spielen.

Trotz einfacher Regeln bietet das Spiel viele Möglichkeiten und erstaunlichen Tiefgang. Dass das Material auch noch gut aussieht und zweckmäßig ist, macht die Entscheidung, Aqua Romana für das Spiel des Jahres zu nominieren, nur umso verständlicher.

Eine verdiente Ehre, die im Juli durch Vergabe des Titels durchaus noch getoppt werden könnte. Verdient wäre es, denn hier finden Familien und Gelegenheitsspieler eine Stunde beste Unterhaltung.
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Aqua Romana
Aqua Romana von Queen Games
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