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am 28. Februar 2006
Ein neues "Hasst-uns-oder-liebt-uns"-Album der genialischen Brüder, mit dem sie den "Lil Beethoven"-Weg konsequent weitergehen. Gleich mit dem ersten Track dürften Ron und Russel wohl die meisten Newbies verscheuchen. Aber die Sparks-Fangemeinde ist fest geschmiedet, und wer bereit ist, Hörarbeit zu leisten, wird vom lasziven "Hello Young Lovers" reich belohnt. 10 Song - Perlen, deren Texte und Kompositionen wieder mal in keine Schublade passen. Die Schlüsselwörter der Popmusik: "Liebe", "Sex", "Drugs", etc. wird man in Rons Texten wie immer vergeblich suchen. Dafür erfahren wir viel aus der Innenwelt eines Künstlers, der um authentischen Ausdruck ringt. Diese Suche nach der eigenen Tonsprache hat wohl keine Band so obsessiv betrieben wie die Sparks (vielleicht kriegen sie deshalb in Deutschland nicht wirklich ein Bein an die Erde) und folgerichtig sind sie in ihrem zwanzigsten (!) Album zu einer künstlerischen Reife gelangt, die wenigen Musikern der Branche vergönnt ist. Verrückte Ideen, pompöse Kakophonien, irrwitzige Wortkaskaden und schrille Sounds sind eingebettet in strenge Formgebilde voller Würde und geradezu gotischer Kühle. Das ist kalkulierte Musik, die sich Takt für Takt über ihre Wirkung im Klaren ist. Die Sparks scheinen auf ihrem langen Weg ihre ganz eigene Musiksprache gefunden zu haben. Unverwechselbar. Individuell. Einzigartig. Und das inmitten der standardisierten Massenkultur. Allein dafür gebührt der unterschätztesten Band der Musikgeschichte großer Respekt. Und die Jungs werden weiter suchen - nach dem Gral der populären Musik. Darauf dürfen wir Gift nehmen!
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am 6. März 2006
SPARKS - Hello Young Lovers 10 Songs/50 Min./2006
„Hello Young Lovers" ist die perfekte Fortführung ihrer grandiosen letzten CD „Lil Beethoven". Das Duo ist längst wieder zur echten Band mutiert, denn widerum sind Gitarrist Dean Menta sowie Schlagzeugerin Tammy Glover mit an Bord. Beim Er- öffnungslied ‚Dick Around' denkt man zuerst "Heissa, was soll denn das jetzt?"
Aber schon beim zweiten Durchhören wird sich der Song unbequem in den Hörgängen festsetzen, dafür sorgt neben dem aufreibenden Gesang von Russel Mael auch Dean Menta's bretternde Heavy-Gitarre. „Perfume" ist eine Metamorphose von mehrspurigem Gesang, warm klingenden Piano (natürlich Ron Mael), lockerem Drumbeat und knallender Gitarre. Neben dem über die Jahrzehnte stets weiterentwickelte Sparks Sound bringt dieses Jubi- läumsalbum aber auch Anleihen an die fantastischen Zeiten der Mitte 70er Jahre zurück, als Sparks ihren Höhepunkt feierten, die weiblichen Fans an den Konzerten in Ohnmacht fielen während deren männliche Begleiter vor Begeisterung die Bühne stürmten. Sparks bringen mit „Hello Young Lovers" ein weiteres Meisterstück ihres einmaligen Beat-Pop-Rock, der später in den 80ern viele nahmhafte Bands den ‚New Wave Sound' gründen liess.
„Metaphor" mit dem mehrstimmigen Gesang und einer groovigen Melodie bringt die Mid-70er Jahre in neuem frischen Gewand zurück. Einen drauf setzt dann das darauf folgende „Waterproof", das den ultimativen Sparks Enthusiast die Tränen vor Begeisterung in die Augen treibt, der pulsierende Beat lässt einem dann die Nackenhaare aufstehen und das Tanzbein meldet sich unweigerlich zu Wort. Das Album entfaltet sich nun in aller glitzernden Herrlichkeit! „Here Kitty" mit miauender Katze und vor dem geistigen Auge herumhoppelnden Hasen folgt als nächstes. Später dann macht „As I Sit Down To Play The Organ At The Notre Dame Cathredal" den grossen Abschluss, während die Boxen der eigenen Stereonalage ganz bös ins schnaufen kommen. Das Album ist nichts für MainStream sing-a-long Pop Hörer unserer Zeit, denn solche wären beim Anhören dieser CD komplett überfordert.
Wunderbare, perfekt durchdachte Songs mit immer wieder überraschend provokativen Errangements, Anlehnungen an die Klassik und intelligent verschachtelte freche Texte machen das Album zum Meisterwerk. Natürlich, klingt das von Ron und Russel Mael selbst produzierte Album zudem auch soundmässig top und das Booklet ist ausführlich.
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am 10. Juli 2008
CD eingelegt, auf Play gedrückt und vor Lachen fast umgefallen. Nicht, weil die Lieder lächerlich sind, sondern die Texte so genial. Als Mitte Zwanzigjährige waren die Sparks mir nie wirklich ein Begriff ("When do I get so sing My Way" ausgenommen). Doch irgendwie bin ich wieder auf sie gestoßen und das ist das erste Album, das ich von ihnen habe. Bombastischer, aufwendiger Sound, Russels vielgepriesene Stimme (wie kann er noch so klingen, er ist fast 60) und wie gesagt sehr absurde, extrem lustige Texte.
Vor allem muss ich aber sagen, Hut ab vor Ron, der alle Lieder schreibt. Lieder, die von der BBC nicht gespielt werden ("Dick Around") oder von der aktuellen amerikanischen Politik handeln ("Can I invade..."). Immer mit einem Augenzwinkern und mit unglaublich ins Ohr gehenden Melodien. Und das nach fast 40 Jahren Bandgeschichte. 10 Lieder, die verwundern, immer wieder hörbar sind und Spaß machen. Und jetzt wissen wir alle, was Männern Erfolg bei Frauen bringt- Metaphern! Danke, Sparks!
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am 4. November 2008
Wer kennt sie die nicht, die schrägsten Vögel der Pop-Geschichte? Verrücktere und durchgeknalltere Kompositionen kann man lange suchen, falls es sie gibt. Aber noch unglaublicher ist eigentlich, dass das nun seti über 35 Jahren durchziehen und das auf Hohem Niveau. Gibt es überhaupt noch eine Steigerung zu "Hello Young Lovers". Die Antwort kenne nur sie selber. Wenn sie so weiter machen, werden sogar noch den Heiligen Gral finden. Chapeau!
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am 25. Oktober 2007
Ich gestehe, auch ich habe jahrzehnte lang nichts von den Sparks gewußt. Das erste mal bin ich auf die Spark in der Serie "Gilmore Girls" gestoßen, als Logan Hunzberger "Suburban Homeboy" gehört hat. Das Lied hat mich so beeindruckt, das ich danach gesucht, und es auch schließlich gefunden habe. Ich habe dann festgestellt, das es einige, beileibe aber nicht alle, Titel der Sparks gibt, die mir gefallen.

Als ich nun also dieses Album in den Player gelegt habe, war ich Sprachlos. Schon der erste Titel "Dick around" ist sehr aufwändig gemacht. Viele dieser Stücke auf der CD haben, meiner Meinung nach, etwas von einer Oper, oder Zumindest etwas von einem Musical. Ich würde nicht behaupten, es sei das beste Album, aber mit Sicherheit ist es das herausragenste Album und das mit den aufwändigsten Stücken. Neben "Dick around" haben noch "Waterproof" und "As is sit to play the Organ at the Notre Dame Cathedral" besonders gut gefallen.
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am 13. Dezember 2008
Dieses Album besitzt alles, was ich beim Nachfolger vermisse:
Es rockt, rockt, rockt wie die Sau, selbst wenn keine Gitarren erklingen.

Man höre sich nur den schrägen, an Queen erinnernden Opener "Dick Around", den unglaublich bombastischen Schlusstrack "As I Sit Down ...", das mitreißende "Waterproof" sowie das wahnsinnig groovende "Perfume" an!

Jeder einzelne Song ist wie eine Achterbahnfahrt! Nichts für die Radios dieser Welt, und das ist gut so!!!
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am 31. Mai 2014
Gut, das mein Player eine Loopfunktion hat. Wenn die Platte hinten angekommen ist, startet sie wieder von vorne. Überhaupt sind die meisten Musik Produkltionen der Sparks über all die Jahrzehnte toll. Die Musik von Ron und Russel Meal haben immer Meilensteine gesetzt. Nicht 5, sondern 100 Sterne für jede Note.
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am 24. Januar 2006
fünf von 10 Titeln, die ich bisher gehört habe, weisen ohne Zweifel auf einen neuen Klassiker der Mael Brüder hin. Harmonien treffen auf Dissonanzen,eine Vielfalt in Charakter und Instumentierung wie man es sonst nirgends findet. Gerade deswegen aber ist sofort ersichtlich: unverkennbar Sparks.
Gleichzeitig ist Hello Young Lovers nicht unbedingt etwas für 70er Jahre Nostalgiger, Sparks sind längst im 21. Jahrhundert angekommen.
Moderner und geistreicher als Franz Ferdinand, die sich auf die Mael Brüder berufen, klingen Sparks heute fast so, als hätte Ron Mael mit Michael Nyman arrangiert.
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am 12. März 2006
Für denjenigen, der mehr als 08/15 Takte, hitparadentaugliche Refrains oder DSDS- Nullis von Musik erwartet, ist diese CD möglicherweise etwas aus der Sonderklasse ! Ich will jetzt hier nicht auf einzelne Titel eingehen, das ist ja immer Geschmackssache (obwohl : 10 - As I sit ... ist einfach grandios, aber ich mag diese orchestralen Sachen einfach), ich denke, jemand, der als vielleicht nicht mehr ganz jugendlicher Musikhörer seine Vorlieben für die frühen Genesis oder Queen, für 10CC oder -wer erinnert sich noch- Klaatu mit der Neuzeit verknüpfen kann, mit auch einer phasenweise heftigeren E-Gitarre (hatten Queen ja auch) was anfangen kann, der ist hier bestens bedient. Damit möchte ich diese CD aber nicht in die Ecke der "Ich bin jetzt über 40 und höre die LP's von früher jetzt auf CD und nach Pink Floyd kam sowieso nichts mehr" Hörer stecken. Das ganze ist eigentlich supermodern, aber halt kompliziert, verschroben und erschließt sich nicht gleich beim ersten oberflächlichen Durchhören. Aber sonst wären die ersten Hitparadenplätze ja auch anders vergeben. Kaufen (wie auch Lil'Beethoven) und mehrfach hören, ruhig auch laut !!!
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am 27. Dezember 2007
Auf die Sparks wurde ich zum ersten Mal aufmerksam Anfang der 90er Jahre, als sie ihren Hit hatten mit "When do I get to sing My Way".
Als dann die Sparks ihr einziges Konzert in Deutschland in Hamburg 2006 gaben, war ich auch da. Das Konzert war zu ihrem neuen Album "Hello Young Lovers". Das Album gab es hier noch nicht im Laden und so war es totales Überraschungskonzert für mich. Das Album "Hello Young Lovers" war live absolut gigantisch. Besonders herausragend finde ich "Dick Around", dass sehr viel klassische Elemente in sich birgt und "Metaphor". Besonders orginell finde ich auch "Here Kitty". Die Stärke der Sparks witzige, ironische Texte mit komplexer Musik zu verbinden, kommt hier wieder voll zum Ausdruck und dann diese grandiose Stimme von Russell Mael!! Unfassbar welche Bandbreiten er mit seiner Stimme abdecken kann. Dieses Album ist ein Muss!! Viele Musikstile werden hier auf der CD miteinander verwoben, so dass jeder Song interessant und spannend klingt. Auch nach mehrmaligen Hören, wird diese CD nicht langweilig. Sie sollte in keiner guten CD Sammlung fehlen!
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