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VINE-PRODUKTTESTERam 10. November 2009
Um es kurz zu machen: Edition hin, Edition her, "Sabotage" (1936) halte ich für einen der besten Hitchcocks der Britischen Periode. Er zeichnet sich dadurch aus, stärker noch als andere Frühwerke urtypisch Hitchcock zu sein, aber auch eine frische Wildheit zu haben, die später verlorenging.

Dabei schlägt das Hitchcock-Urtypische zunächst einmal auf der Negativseite gnadenlos zu. Der äußere Plot und die Filmfehler sind bescheuert wie selten. Durch einen Sabotageakt gehen in London die elektrischen Lichter aus, können aber noch sauhell in ein Zimmer scheinen, so dass sich der Saboteur Mr. Verloc (Oscar Homolka) eine Zeitung übers Gesicht legt, um nicht geblendet zu werden. Die Kamera kann sich ferner nicht entscheiden, ob es schon zappendusterer Nachthimmel oder erst Abenddämmerung ist. Wäre das ein Film eines Trashpapstes wie Ed Wood, würden alle in den ersten fünf Minuten aufstöhnen, dem Hitch lassen seine Apologeten sowas mühelos durchgehen. Und dann erst der Grund für die Sabotage, ein nur scheinbar wichtiger Anlass, im Hitch-Jünger-Jargon McGuffin genannt: Eine Terrororganisation verübt Attentate in London, um von ihren Attentaten im Ausland abzulenken. Wie soll das gehen?! Der Hitchcocksche McGuffin, nie war er so dämlich wie heute.

Man könnte also aufstöhnen - aber auch ich, der ich gelegentlich fassungslos vor den überunkritischen Hitch-Fans stehe, tue es nicht. Denn wie üblich interessiert den Mann etwas völlig anderes, und darin ist er so gut wie selten. Was sind das für Menschen, die in die Sabotageakte verstrickt sind, wie ziehen sie andere, unschuldige Menschen mit in einen Abgrund? Schon eine flott montierte Eröffnungsszene ist meisterhaft. In einer schnellen, ökonomischen, aber nie hektischen Bildfolge wird Verloc als tragischer Zauderer und Mitläufer porträtiert, taucht im E-Werk der sprichwörtliche Sand im Getriebe ganz real auf und muss sich Verloc den Sand später abwaschen. Doch in Unschuld kann er seine Hände nicht waschen, der Sand gibt hässliche Flecken am Ausguss (wie später das Blut in der Psycho-Dusche). Dann lernen wir Verlocs dysfunktionale Familie kennen, eine viel jüngere Frau (Sylvia Sidney) und deren Bruder, der noch ein Kind ist. Die drei betreiben mehr schlecht als recht ein Kino, und Hitch nutzt dies, um sich einige Anspielungen auf "Doppelbödigkeit" zu leisten. Ein Fenster knarrt, als ob eine Frau schreit (oder war das ein Schrei von dem aufgeführten Film?), es heißt, vielleicht würde da jemand umgebracht, und Verloc meint, jaja, das könne schon sein - auf der Leinwand. Nichts ist, wie es scheint, der Biedermann ist der Brandstifter, der Gemüsehändler ist ein Undercoveragent (aber der Zuschauer ist in guter Hitchcockscher Tradition den Protagonisten voraus).

Es folgt ein mörderisches Psychogramm des Abstiegs in die Hölle, das filmisch ein Meisterstück an durchkomponierten Suspenseszenen ist, die man rational goutieren kann und die einen gleichzeitig emotional packen. Selbst der archetypisch gewordene Wettlauf gegen die Zeit (jemand überbringt unwissend eine Bombe und droht, den Abliefertermin zu verfehlen und selbst in die Luft zu fliegen) erlebt hier einen frühen filmischen Höhepunkt. Diese Szene ist gar nicht hoch genug zu loben und auch gegen spätere Aussagen des Meisters zu verteidigen. Dass er hier eine Kombination von Spannung und einem Überraschungsmoment wagte, hat er immer bereut, aber das ist eben die frische, ungebändigte Energie dieses Filmes, die ihn sogar noch besser macht als die spätere sehe sehr gute Routine-Suspense. In späteren Filmen fragt man sich nur, WIE der gute Ausgang herbeigeführt wird, hier geht es um das OB! Na, was finden Sie interessanter? Genau!

Es schließt sich ein höchst beunruhigender, ambivalenter dramatischer und emotionaler Höhepunkt zwischen den Verloc-Eheleuten an, bei dem Hitch zu Recht hervorgehoben hat, dass er bewusst die Kamera nie zum objektiven Beobachter gemacht hat. Der Zuschauer ist mit dabei - und, das verrät noch nicht zu viel, er sticht beinahe selbst mit zu. Eine starke Schlussszene in diesem an starken Szenen nicht armen Film.

Es gibt viel Interessantes, das Hitch mal eben beiläufig am Rande einfließen lässt, ohne es unnötig aufzublähen. Auch die Familie eines Bombenbastlers ist dysfunktional und seltsam: Vater, Tochter und deren uneheliche Tochter. Der Vater ist ein Verbrecher, sehnt sich aber nach der Ordnung, die in der Familie und in seinem Leben nicht herrscht, da er sich anscheinend übertrieben darüber grämt, eine Puppe der Enkelin an einen falschen Platz geräumt zu haben. Irgendwie ist er mit seinem Verbrecherleben nicht glücklich, denn die Tochter darf ihm zur Strafe für die verkramte Puppe was auf die Finger hauen. Solche skurrilen, aber hintersinnigen Einsprengsel kann nur Hitch. Typisch ist ferner, dass an allen möglichen Ecken und Enden Vögel vorkommen als Symbol für Einbruch von Chaos in eine (vermeintlich) heile Welt. Gegenüber einigen späteren Filmen besonders positiv ist eine ökonomische und weniger pathetische Erzählweise, der Meister kommt mit ca. 73 Minuten über die Bühne. Und obwohl hier fast alles Bildmontage ist, gelingt den Hauptdarstellern auch, ihre Gesichter Geschichten erzählen zu lassen. Homolka überzeugt und verstört, da er über weite Strecken als nicht ganz unsympathischer, zumindest mitleiderregender Loser porträtiert wird, sich aber letztlich doch als selbstgefälliger, verachtenswerter Feigling entpuppt. Er delegiert die Drecksarbeit weiter nach unten, bringt andere in Gefahr und tut so, als sei er selbst es, der am meisten darunter zu leiden habe. Zu seiner Schuld will er niemals stehen. Sylvia Sidney hat unvergleichliche Momente, wenn sie beispielsweise nach einem Schock einen Disney-Cartoon sieht und selbst nicht weiß, ob ihr Lachen nun befreiend oder hysterisch sein soll. Trotz der wirklich behämmerten Anfangsfehler ist das also ein wunderbarer, komplexer und stimmig durchkomponierter Film.

Aktuelle Ergänzung: Ein Junge muss hier einmal Filmdosen transportieren und soll erst nicht in den Bus gelassen werden, wegen Brandgefahr. Hitch sagt vielleicht auch dies: Kino ist brandgefährlich und soll es sein. Dies machte sich jüngst Zitatengott Tarantino zunutze: Im Zusammenhang mit dem Plan, ein Kino voller Nazis mit brennendem Filmmaterial in die Luft zu jagen, wird in "Inglourious Basterds" die eben erwähnte Hitch-Szene kurz eingespielt. Hitch hat diese Ehrung absolut verdient.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. April 2016
Alfred Hitchocks "Sabotage" entstand 1936 und gehört zu seiner englischen Phase, bevor er ab 1940 nach Hollywood ging und dem dort nach einem gewaltigen Flop "Riffpiraten" mit "Rebecca" gleich ein Volltreffer und Oscargewinner gelang. Aber bereits unter seinen englischen Thrillern aus dem 30er Jahren waren echte Meisterwerke. Unvergessen sind "Die 39 Stufen" (1935) und "Eine Dame verschwindet" (1938). Gut gelungen sind auch "Jung und unschuldig" oder "Geheimagent". Nicht zu vergessen sein 1936 entstandener "Sabotage", der auf dem Roman "Geheimagent" von Joseph Conrad basiert, aber vom Namen her umgeändert werden musste, weil Hitchocks Vorgängerfilm auch den Namen "Geheimagent" trug.

Im Grunde ist ein kleiner Junge im Alter von 10 Jahren der Star des Films, denn seine dramatische Szene bleibt unvergessen und ging in die Filmgeschichte ein. Stevie (Desmond Tester), so heißt der aufgeweckte, aber doch etwas melancholisch wirkende Junge, der irgendwie Beschützerinstinkte weckt. Er wächst bei seiner älteren Schwester Sylvia (Sylvia Sidney) auf, die mit dem gütigen und wesentlich älteren Carl Verloc (Oscar Homolka) verheiratet ist. Man merkt sofort, dass Sylvia den Kinobetreiber nicht aus Liebe geheiratet hat, wohl eher waren es wirtschaftliche Erwägungen und immerhin sorgt er auch für ihren kleinen Bruder. Der Film beginnt im abendlichen London, die Leute wollen ins Kino Bijou, einen Film ansehen. Bezahlt haben einige schon für ihr Ticket, doch dann gibts ein Blackout. Alles ist Dunkel. Kurz zuvor sah man eine grell leuchtende Glühbirne immer wieder flackern, dann ein Bild von London mit all seinen Lichtern bei Nacht. Nun ist der Strom weg. Stromausfall. Die Arbeiter im Elektrizitätswerk finden schnell heraus was passiert ist. Es war ein Sabotageakt.

Gleich danach zeigt das nächste Bild einen Mann im Dunkel, der sich heimlich nach Hause schleicht. Es ist Verloc. Hinter seiner gütigen und gutbürgerlichen Fassade steckt ein Saboteur. Dabei ist er weniger an dem Terror interessiert wie seine Auftraggeber, die durch böse Aktionen die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen wollen. Verloc geht es ums Geld. Doch der Stromausfall führt lediglich dazu, dass es an der Kinokasse zu einer erregten Diskussion zwischen Sylvia und den zahlenden Kunden kommt, die ihr Geld zurück wollen. Immerhin bekommt sie Unterstützung von Ted Spencer (John Loder), der neuerdings am Gemüsestand in der Nachbarschaft arbeitet. Währenddessen hat sich ihr Mann schon ins Bett gelegt und tut so als ob er geschlafen hätte. Er sagt seiner Frau, dass sie den Kunden das Geld erstatten soll, denn er hätte bald viel Geld zu erwarten. Doch er verschätzt sich. Der Auftraggeber gibt ihm keine Entlohnung für die getätigte Sabotage, da sie bei den Menschen wie ein Lachnummer wirkte. Doch Verloc bekommt eine weitere Chance. Er soll sich mit einem Bombenbastler treffen und Sprengstoff abholen und die soll dann an einem belebten Samstag mitten in der Innenstadt explodieren. Eine Tragödie bahnt sich an...

Tragödie deshalb, weil der kleine Stevie durch einen blöden Zufall zum Transporteur der Bombe wird, ohne es zu wissen. Sie soll um 1 Uhr 45 hochgehen, der Junge wird von Verloc beauftragt das Gefahrengut - als Filmmaterial getarnt - bis 1 Uhr 30 am Zielort abzugeben. Doch der Junge trödelt und wird auch noch ein paarmal in der Stadt aufgehalten. Irgendwann ist er tot, zerissen von einer Bombe, wo der doch noch einige Sekunden vorher in der Straßenbahn neben einer alten Dame saß und mit deren kleinem Hund spielte. Es ist einer der ganz wenigen Thriller aus dieser Zeit, in denen ein Kind ums Leben kommt. Und dieser Schock bestimmt dann nach einer Stunde diesen spannenden Film, denn aus dieser Tragödie entwickelt sich die tödliche Dynamik fort.
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am 18. Februar 2016
SABOTAGE [1936 / 2015] [Blu-ray] [UK Release] Alfred Hitchcock's Most Significant Mystery Melodrama Pre-war British Film!

Celebrated for the macabre, tour-de-force plots and sublime twist endings that would come to define the very genre of suspense, Alfred Hitchcock is one of cinema's greatest auteurs, his career spanning six decades and over sixty films. Based on Joseph Conrad's ‘The Secret Agent’ and starring Oscar Homolka and Sylvia Sidney, ‘SABOTAGE’ is one of Alfred Hitchcock's most significant pre-war British films. Featured here in a High Definition transfer from original film elements, this classic early thriller has never looked better.

Karl Verloc, manager of a London cinema, is secretly involved with a gang of European saboteurs who are plotting a massive bomb attack in Piccadilly Circus. With the police already suspicious of Karl Verloc, they place an undercover detective on his trail and can he bring the saboteurs to justice before they perpetrate their outrage on London?

FILM FACT: The fact that many scenes of the film were set in a cinema allowed Alfred Hitchcock to include references to contemporary films and storylines. Perhaps the most famous of these is the final film sequence, an excerpt from a Walt Disney ‘Silly Symphony’ Who Killed Cock Robin? [1935]. Alfred Hitchcock wanted to cast Robert Donat (with whom he had previously worked in ‘The 39 Steps’) as Sergeant Ted Spencer, but was forced to cast John Loder due to Robert Donat's chronic asthma. Alfred Hitchcock also chose the young Bobby Rietti (later known as Robert Rietti) to play the part of Steve, but was not able to sign him for legal reasons. Mrs. Verloc was Sylvia Sidney’s only role for Hitchcock. Reportedly, they did not get along and she refused to work for him again.

Cast: Sylvia Sidney, Oskar Homolka, Desmond Tester, John Loder, Joyce Barbour, Matthew Boulton, S.J. Warmington, William Dewhurst, Pamela Bevan (uncredited), Peter Bull (uncredited), Albert Chevalier (uncredited), Clare Greet (uncredited), Charles Hawtrey (uncredited), Alfred Hitchcock (uncredited), Martita Hunt (uncredited), Mike Johnson (uncredited), Hubert Leslie (uncredited), Aubrey Mather (uncredited), Frederick Piper (uncredited), Fred Schwartz (uncredited), Torin Thatcher (uncredited), Austin Trevor (uncredited), Jack Vyvian (uncredited) and Sam Wilkinson (uncredited)

Director: Alfred Hitchcock

Producers: Ivor Montagu (uncredited) and Michael Balcon (uncredited)

Screenplay: Charles Bennett and Joseph Conrad (story)

Composers: Jack Beaver, Hubert Bath and Louis levy

Cinematography: Bernard Knowles

Video Resolution: 1080p [Black-and-White]

Audio: English: 1.0 LPCM Mono Audio

Subtitles: English SDH

Aspect Radio: 1.37:1

Running Time: 76 minutes

Region: Region B/2

Number of discs: 1

Studio: A Gaumont-British Picture Corporation / Network

Andrew’s Blu-ray Review: In 1936 the idea of a terrorist blowing up a bus in London's Piccadilly Circus was an unimaginable and somewhat outrageous conceit. Yet that action provides one of Alfred Hitchcock's most famous and controversial sequences in ‘SABOTAGE’ [1936], an adaptation of the Joseph Conrad novel, “The Secret Agent” (the novel of the title was actually the name of Alfred Hitchcock's previous film, which was based on W. Somerset Maugham's "Ashenden" adventure stories, hence the need for a new title). At the story's centre is Karl Verloc [Oscar Homolka], the owner of a cinema theatre and a member of a secret terrorist organization bent on destroying London. His wife Mrs. Verloc [Sylvia Sidney] is completely ignorant of her husband's activities until a government agent Det. Sgt. Ted Spencer [John Loder], pretending to be a grocer, arouses her suspicions, but not in time to prevent a terrible tragedy.

Alfred Hitchcock’s 1936 film ‘SABOTAGE’ [‘The Woman Alone’ USA Title] is one of the masters of suspense’s earlier efforts, but it once again shows why he’s one of cinema’s greatest directors and based on Joseph Conrad’s “The Secret Agent.” The ‘SABOTAGE’ film opens with a definition of the word “sabotage” which states “wilful destruction of buildings or machinery with the aim of alarming a group of persons or inspiring public unease.”

‘SABOTAGE’ holds up very well in the 21st Century. The central themes on terrorism within the British capital are even more relevant today in 2015 than they were when Alfred Hitchcock first made the film in the 1930s. That’s what makes the movie such essential viewing today and the concept of terrorism hitting at the heart of the homeland.

‘SABOTAGE’ is one of Alfred Hitchcock’s earlier efforts and the film was one of the last films that the director made before upping sticks and moving to Hollywood. It’s easy to see why America came calling, because ‘SABOTAGE’ is yet another fine example of the director drawing tension from a relatively simple concept. The fact that the central character owns a cinema lets Alfred Hitchcock play with his passion and unleash tiny homages to the art form that he clearly loves so well.

Oskar Homolka delivers a strong performance as the terrorist, while Sylvia Sydney offers strong support as the wife oblivious to her husband’s deadly secret. You’re drawn into the characters here and you invest in them as well as the plot. That’s what makes Alfred Hitchcock such a great director and he litters his film with tiny details. He’s not content with simply ratcheting up the tension and he works at making the world in his films feel tangible and real and this helps draw the audience in when things become emotionally taut. They’re on-board with him when the plot gets farfetched and at this point they don’t care when he takes them over the edge and into the ridiculous.

Oskar Homolka as Verloc is a perfect tool for Hitchcock's deliberate tempo. Miss Sidney as his bewildered wife, tragically mothering her young brother; Master Tester as the boy, John Loder as the romantic sergeant from Scotland Yard and William Dewhurst as the bomb manufacturer are severally perfect. But it is Alfred Hitchcock's picture and a valuable one, for its entire refusal to give us the whys and the wherefores of the sabotage plot. I will not inform you what happens, because that would be to cheat Alfred Hitchcock of his just reward, but it is a warning what you may not expect, which, as are the way of all Alfred Hitchcock melodramas, is the unexpected.

‘SABOTAGE’ was widely praised on its release in 1936, although Observer critic C.A. Lejeune was generally a strong supporter of Alfred Hitchcock, complained about the cruelty of the explosion scene, which is perhaps why the director dismissed it years later. Despite the vagueness of its politics, the film was banned in Brazil as a potential threat to public order.

‘SABOTAGE’ was Alfred Hitchcock's last film for Gaumont-British Picture Corporation which, at the behest of its financiers the Ostrer brothers, had decided to abandon production and concentrate on distribution. For what would be his last two pictures before relocating to Hollywood, Alfred Hitchcock signed once again with Gainsborough on a two film contract.

Hollywood did indeed take notice of Alfred Hitchcock. After completing ‘Jamaica Inn’ in 1939, and Alfred Hitchcock and family emigrated lock, stock and barrel to the USA to make the film ‘Rebecca’ [1940] for producer David O. Selznick and begin a long and illustrious career in America. However, ‘SABOTAGE’ was not a major success for the director, partly due to the controversial bus bombing sequence. It was banned outright in Brazil where it was accused by the censors of teaching conspiracy and terrorist techniques. In the USA it was given a title change ‘A Woman Alone’ but it didn't fare much better with audiences here than in Britain. Alfred Hitchcock's daughter, Patricia, wrote in her book, “Alma Hitchcock: The Woman Behind the Man,” saying that "the film was definitely a bit of a downer. Sabotage remains, probably with ‘Vertigo’ [1958] and ‘Psycho’ [1960], one of my father's darkest films, where a happy ending was impossible."

Blu-ray Video Quality – Network brings us ‘SABOTAGE’ in a 1080p Black-and-White image resolution, and sadly we encounter less than pristine HD transfer. The black levels are a touch soft when the light levels drop, and the picture displays the sort of exposure flicker that we once accepted as inevitable on older films before modern digital restoration really made it mark. Dust spots have been minimised, but the odd frame of damage is still visible and the picture jiggles around just a little in the gate. But in other respects this transfer justifies its Blu-ray incarnation, particularly in the level of picture detail, which is far superior to any Standard inferior DVD version you may have seen, and in the daylight scenes the contrast is very well balanced, the tonal range generous and the image itself pleasing. Not perfect, perhaps, but still a solid and impressive job and network should be praised for trying their best to bring as best an image quality with what was available from the original negative. Playback Region B/2: This will not play on most Blu-ray players sold in North America, Central America, South America, Japan, North Korea, South Korea, Taiwan, Hong Kong and Southeast Asia. Learn more about Blu-ray region specifications.

Blu-ray Audio Quality – The 1.0 LPCM Mono Audio track shows its age in the narrowness of the dynamic range and the treble bias, but there are very few signs of damage, the dialogue is always distinct, and there is next to no background hiss or noise.

Blu-ray Special Features and Extras:

Special Feature: Introduction by Charles Barr [0000] [1080i] [1.33:1] [3:40] Professor Charles Barr of the School of Art, Media and American Studies at the University of East Anglia provides a brief but interesting overview of Alfred Hitchcock's working relationship with left-wing aristocrat Ivor Montagu, who was instrumental in introducing him to the work of the silent-era Soviet filmmakers, whose influence is clearly visible on this film. Charles Barr sees the scene as evidence of the influence of Soviet montage that Alfred Hitchcock’s collaborator Ivor Montagu had introduced him to. But one must add that such cross-cutting was also a feature of DW Griffith and other directors in the silent period (with the famous example of cutting between the speeding train and the heroine tied to the track). The (almost silent) opening shots of a light bulb, a power station, the bulb flickering and going out followed by the sabotage being discovered and finally Karl Verloc walking out of the shadows certainly recalls the Soviet style, although here it is used for a different purpose. Charles Barr also points out the two key scenes in ‘SABOTAGE’ that help build up the tension in the film that was Alfred Hitchcock’s famous trade mark, which made his films so loved by the cinema going public and film critics.

Special Feature: “On Location” introduced by Robert Powell [2008] [1080i] [1.33:1] [11:06] Robert Powell, who played Richard Hannay in the second remake of Alfred Hitchcock's ‘The 39 Steps,’ takes us on a brief but engaging tour of London locations used in the film ‘SABOTAGE.’ The first location on Robert’s tour is London Zoo and the Aquarium, where you asked if you recognise the famous Carry On film actor that we have a brief glimpse of in the 1936 film. Next on the tour is Trafalgar Square, then we move onto the famous Simpson’s in the Strand, where the three characters have a meal. We then have a section called “Movie Trivia” which Robert Powell explains certain scenes in the film and why Alfred Hitchcock decided to shoot them that way. But finally Robert Powell reveals the Carry On film actor that appeared in a short scene from ‘SABOTAGE’ and of course Robert reveals it is of course Charles Hawtrey. Now again we get scenes from the film ‘SABOTAGE’ that Robert Powell shows us on his tour and suppose you could class this as spoilers, so not one for those who have not watched this film.

Special Feature: Image Gallery [1080p] [2:26] Here we get a rolling gallery of Cinema Film Posters, Front-of-House Cinema Lobby Cards that are colorized, we also get to view lots of Black-and-White publicity promotional stills, plus lots of Black-and-White studio photographs, and the majority are of very high quality. Also Included are some very rare behind-the-scenes shot of the Lord Mayor's show that was faked in a field in Norfolk, and one of Alfred Hitchcock and Oscar Homolka in cheerful mood.

BONUS: Here we have a beautiful designed Blu-ray Cover and especially inside where you have on one side displayed two colorized cinema posters for ‘The Woman Alone’ [USA Release] and one for ‘SABOTAGE’ [UK Release]. Below that we have six colorized Cinema Lobby Cards for ‘The Woman Alone.’ On the right hand side you have a Network advert for their ‘Network Film On Air’ publication, which you can sign up to receive online their weekly newsletter and a free monthly collectable PDF magazine highlighting new releases in the BRITSH FILM range from Network.

Finally, Every Alfred Hitchcock is worth watching but ‘SABOTAGE’ is a great example of his work as a director without the excess of a Hollywood budget, not that it was ever a bad thing. It’s a tense, dramatic thriller that works as well today as it did back when it was released in 1936. Alfred Hitchcock's ‘SABOTAGE’ was an underrated and too rarely seen film from Alfred Hitchcock's late British period that scores on intrigue and tension, and even from a modern perspective delivers a genuine jolt by breaking a rule that the director otherwise swore by. An Arrow-standard restoration would have been lovely, but despite some visible imperfections, Network's Blu-ray still delivers the goods. It is nice to own Alfred Hitchcock's ‘SABOTAGE’ on Blu-ray. I found this a very dark exciting film with the child aspect, but Sylvia Sidney is her usual, bright, charming self. This is a very good film. This transfer is far better than previous inferior DVD versions and it will be a film I will definitely want to revisit. Despite any slight age-related image problems, it still worth purchasing and this early Alfred Hitchcock classic thriller has never looked better. Highly Recommended!

Andrew C. Miller – Your Ultimate No.1 Film Fan
Le Cinema Paradiso
WARE, United Kingdom
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am 12. September 2013
Es lohnt sich immer wieder sich gerade mit den frühen Werken Hitchcocks auseinander zu setzen, denn hier finden sich wahre Schmuckstücke, die eben nicht unbedingt auf der ständigen Wiederholungsliste der Fernsehsender stehen, aber schon so viel über die filmische Kreativität des Meisters aussagen.
Neben"Mord- Sir John greift ein", oder natürlich "Die 39 Stufen" gehört "Sabotage "zu den besten frühen Hitchcocks, der dreissiger Jahre.
Viele Ideen, Szenenaufbauten, dramaturgische Kniffe kann man hier schon in einer reinen, übersprudelnden Kreativität erleben.
Diesen frühen Filmen haftet eine wunderbare Unbedarftheit und Frische an. Man spürt, daß Hitch hier noch in vielen Dingen experimentierte und gerade das macht diese Filme so authentisch und sehenswert.
Der Altmeister war selbst mit einem Großteil seiner Werke sehr unzufrieden und zu einem seiner ungeliebtesten Filme gehört "Sabotage".
Bis in seine letzten Interviews hinein hielt er ihn für nicht ausgereift, und vor allem die Tatsache, daß hier ein kleiner Junge durch eine Bombeneplosion stirbt hielt er selbst für unverzeihlich.
Kaum zu glauben, denn "Sabotage" ist hochkreatives, atemberaubendes "Suspense-Kino" mit zwei der besten Spannungszenen seines ganzen Werkes. Die ganze zerdehnte Zeit in der der kleine Junge unwissend eine Bombe, die um eine bestimmte Mittagsstunde explodieren wird herumträgt, Strassenbahn fährt, gelangweilt einem Strassen-Festumzug zusieht und nicht weiß in welch tödlicher Gefahr er schwebt, läßt einem auch heute noch die Haare zu Berge stehen.
Genüßlich, gnadenlos zerdehnt hier Hitchcock die Zeit, läßt unseren Blick immer wieder auf Uhrzeiger, verstreichende Momente ruhen und steigert unsere Nervosität ins Unerträgliche. Dieser Film ist reines, schnelles Spannungskino.
Keine komplexe Story wird erzählt, keine grossen Ausschmückungen.
Reduziert, und deswegen auch bestechend in seiner Klarheit auf Grundkonstellationen des Hitchcock Universums.
Hitchcocks Film beginnt mit einer Grossaufnahme einer Glühbirne, die plötzlich den Geist aufgibt. Dunkelheit.
Ein Sabotageakt auf das Londoner Stromnetz hält die Bevölkerung in Atem.
Sporadisch wird uns eine Gruppe von Saboteuren vorgestellt. Dazu gehören ein harmlos erscheinender Kinobesitzer mit Namen Verloc, seine wesentlich jüngere Frau und deren zwölfjähriger Bruder Stevie.
Kurz und knapp erleben wir hier Hitchcocks oft süffisant dargestellten verqueren Familienstrukturen. Nach außen hin bieder und bürgerlich, nach innen hin geprägt von einer verborgenen Doppelidentität.
Wer Hitchcocks Filme in der Reihenfolge ihres Entstehens sieht, und das lohnt sich, wird die immer wieder gleichen Motive von mal zu Mal komplex herausgearbeiteter vorfinden.
Daß hier ein harmloses Familienmitglied eine gar nicht reine Weste hat, findet man Jahre später zum Beispiel in "Im Schatten des Zweifels" wieder.
Was nun hier unsere Saboteure eigentlich mit ihren Anschlägen bezwecken, ist für Hitchcocks Story eigentlich unwichtig.
Der Suspense- Meister war oft auch ein Meister der Reduktion auf das Wesentliche.
So wie wir eigentlich auch in "Die 39 Stufen" oder "der unsichtbare Dritte" über die wahren Motive der Schurken quasi im Unklaren gelassen werden. Es ist für die Spannung nicht wichtig.
Kinobesitzer Verloc bekommt jedenfalls den Auftrag von höchster Stelle an einem der nächsten Tage auf dem Picadilly Circus zur Mittagszeit eine Bombe zu zünden.
Menschen sollen verletzt, getötet werden, der Terror soll London verunsichern.
Der kleine Stevie wird in einer Kino- Filmrolle nun zu angegebener Zeit unwissend die tödliche Sprengstoffladung mit sich tragen.
Skrupellos soll auch der Junge geopfert werden.
Dieser läßt sich Zeit. Schaut begeistert wie gesagt einer Parade auf der Strasse zu.
"Junge Du darfst hier aber eigentlich nicht mit zwei Filmrollen einsteigen, die könnten im Zugabteil Feuer fangen", so ein besorgter Schaffner.
Wie recht er hat, allerdings auf ihm nicht bewusste Weise, das zeigt einmal mehr Hitchcocks trockenen schwarzen Humor, den es trotz aller Düsternis auch in diesem Film zuhauf gibt.
In grosser Konsequenz läßt Hitchcock die Bombe hochgehen, den Jungen, und viele Menschen sterben.
Erschütternd die Szenen als seine ältere Schwester von dem Tod des Bruders erfährt.
Ein stummer Schrei in Grossaufnaheme, überall auf der Strasse wird sie nun sein trauriges, kindliches Gesicht zu erkennen glauben. Hitchcock arbeitet hier mit perfekten Überblendungen, Tonverfremdungen, schrägen Kamerawinkeln.
Doch "Sabotage" ist auch ein archaisches Schuld und Sühne Drama, denn Verloc wird für dieses Verbrechen mit seinem Leben büßen.
Hitchcock konnte schon immer phantastisch Tischszenen inszenieren.
Oft ist die dramatische Darstellung von Gesichtern , Gesten diametral zu den beiläufigen Gesprächsthemen.
So ist auch die schneidend spannende, finale Mordszene am Essenstisch hinreissend gefilmt und verdeutlicht wie genial Hitch mit Total- Nahaufnahmen, Kameraschnitt Emotionen erzeugen konnte.
Fazit: Ein hinreissender früher Hitchcock Film. Bahnbrechend, kreativ, phantasievoll. Ein Paradebeispiel seiner großen Genialität.
Selten mache ich Angaben zu den technischen Seiten einer DVD. Doch man muß leider sagen, daß "Sabotage" in jeder deutsch erschienenen Veröffentlichung eine unterirdisch schlechte Bildqualität aufweist.
Leider, leider hat sich bisher hier niemand um eine Restaurierung bemüht. Die einzig deutsch erschienene Fassung ist auf dem Bildmodus einer abgenudelten VHS-Kassette.
Es ist zu hoffen, daß irgendwann einmal hier eine Überarbeitung stattfindet. Bis dahin muß man dies wohl oder übel möchte man dieses Meisterwerk genießen in Kauf nehmen.
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am 25. August 2009
Auch diese DVD ist, wie schon bei 'Eine Dame verschwindet', leider die bisher einzige mit der dt. Synchro. Dies ist um so bedauerlicher weil dieses Label, wie auch hier, meist mit grottenschlechter Bildqualität aufwartet. SEHR SCHADE! Dem Fan bleibt nur zur Hitchcock-Box 'The early years' vom deutschen Anbieter Concorde zu greifen. In dieser ist 'SABOTAGE' neben 6(!) anderen, ebenso genialen Filmen von Hitchcock zwar nur im O-Ton mit deutschen Untertiteln enthalten, dafür aber in brillanter Bildqualität.
Von dieser DVD ist jedenfalls abzuraten.
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am 7. September 2015
Sehr gut - alles bestens Sehr gut - alles bestens Sehr gut - alles bestens Sehr gut - alles bestensJoo, ganz nett soweit. P h a n t a s i e h a l t, net wahr = was ist der wahre Kern ?
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am 20. Januar 2014
Sabotage - Alfred HitcSSabotage - Alfred Hitchcock Sabotage - Alfred Hitchcock aSabotage - Alfred Hitchcock botage - Alfred Hitchcock hcock
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