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5.0 von 5 Sternen Churchills Lieblingsfilm - eine monumentale Hommage an einen anderen britischen "Nationalhelden" und seine große Liebe
"Lady Hamilton" ("That Hamilton Woman", "Lord Nelsons letzte Liebe") war Winston Churchills erklärter Lieblingsfilm.
Nach eigenen Angaben soll er ihn über 80mal gesehen und sogar die Texte Nelsons für das Drehbuch überarbeitet haben.
Erstaunlich ist dies nicht, scheinen sie einander doch ebenbürtig zu sein, der möglicherweise...
Veröffentlicht am 31. Januar 2012 von Berlinoise

versus
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3.0 von 5 Sternen Schiffsfilm
Eigentlich mehr ein Liebesfilm als eine Nelsonbiographie mit der Schlacht am Nil, Kopenhagen oder auch Trafalger. Das alles sehr knapp gehalten. Kein Vergleich wenn man Master und Commander gewohnt ist.
Vor 2 Monaten von Stefan Hülper veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Churchills Lieblingsfilm - eine monumentale Hommage an einen anderen britischen "Nationalhelden" und seine große Liebe, 31. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Lord Nelsons - Letzte Liebe (DVD)
"Lady Hamilton" ("That Hamilton Woman", "Lord Nelsons letzte Liebe") war Winston Churchills erklärter Lieblingsfilm.
Nach eigenen Angaben soll er ihn über 80mal gesehen und sogar die Texte Nelsons für das Drehbuch überarbeitet haben.
Erstaunlich ist dies nicht, scheinen sie einander doch ebenbürtig zu sein, der möglicherweise bedeutendste britische Staatsmann des 20. Jahrhunderts und der von ihm im Film ebenso wie im Leben bewunderte frühere Volks- und Kriegsheld Lord Nelson.

Als Alexander Korda einen Film über Lord Nelson und seine Geliebte Lady Hamilton plante, kam als Besetzung für dieses große britische Liebespaar aus dem beginnenden 19. Jahrhundert eigentlich von Anfang an nur das damals frisch verheiratete neue britische Traumpaar in Betracht:
Laurence Olivier, berühmt geworden durch seine Shakespeare-Interpretationen an britischen Theatern und auch als Filmschauspieler in Hollywood hoch geschätzt und seine zweite Ehefrau Vivien Leigh, die gerade zuvor für ihre Rolle in "Vom Winde verweht" mit dem Oscar ausgezeichnet worden war und Olivier kurz darauf in Kalifornien, ebenfalls in zweiter Ehe, geheiratet hatte.

Die Geschichte Lady Hamiltons, die im Mittelpunkt des Filmes steht, dürfte bekannt sein:
Aus einfachsten Verhältnissen stammend, machte die schöne Emma Lyon zunächst als Modell und später als Geliebte zunehmend einflussreicher Herren auf sich aufmerksam, heiratete Sir Hamilton, den britischen Botschafter im damaligen Königreich Neapel, gewann durch ihre Freundschaft mit der Königin zunehmend Einfluss bei Hof und lernte 1798 den damals bereits hochdekorierten verheirateten Seehelden Horatio Nelson kennen, dessen Geliebte sie ungeachtet der damit verbundenen gesellschaftlichen Ächtung wurde und es bis zu seinem Tod im Jahre 1805 blieb.
Nelsons letztem Willen, in dem er darum bat, die geliebte Frau, auch in Würdigung ihrer diplomatischen Verdienste in Neapel, angemessen zu versorgen, wurde von seiten der britischen Regierung nicht entsprochen und Emma verstarb 10 Jahre später krank und völlig verarmt in Frankreich, wohin sie vor ihren Gläubigern nach der Verbannung Napoleons geflüchtet war.

Das wohlbekannte traurige Ende der Frau, die einst in halb Europa für ihre Schönheit und ihren von vielen als skandalös empfundenen Lebenswandel berühmt war, nutzt Alexander Korda für eine kleine Rahmenhandlung, in der Emma 1815 in Calais wegen des Diebstahles einer Flasche Wein verhaftet und inhaftiert wird.
Im Gefängnis erzählt sie ihre Geschichte, beginnend mit ihrer Ankunft in Neapel im Alter von 18 Jahren, einer jungen Mitgefangenen, die Emmas Aussage, sie sei Lady Hamilton, zunächst keinen Glauben schenkt.

"Lady Hamilton" überwältigt zunächst mit seiner verschwenderischen Ausstattung und kunstvollen Kameraarbeit von Rudolph Maté, die völlig zu Recht ebenso wie die Spezialeffekte und der Ton oscarnominiert wurden.
Erhalten hat der Film letztendlich "nur" einen Oscar für den Ton, nun ja - mehr wäre im Krieg für einen ausländischen Film wohl auch erstaunlich gewesen...

Man könnte noch vieles an dem Film loben, die wunderschönen Kostüme, die Maske, die stimmungsvolle Musik von Miklos Rozsa, die sowohl die patriotisch anmutenden Klänge der "Rule Britannia" als auch das sentimentale "Londonderry Air" einbindet, die für 1941 wirklich spektakulären Schlachtenszenen und die Tatsache, daß er sich weitestgehend an die historischen Gegebenheiten hält (wenn man einmal davon absieht, daß Emma Hamilton bei Beginn ihrer Romanze mit Lord Nelson bereits Mitte Dreißig, also doch merklich älter als Vivien Leigh war).
Das ganz große Plus des Filmes dürfte jedoch seine Besetzung sein.
Nicht nur, daß Laurence Olivier ein umwerfender Lord Nelson und Vivien Leigh eine bezaubernde Emma Hamilton ist, vor allem die großen Gefühle dieses historischen Liebespaares zueinander werden von ihnen wirklich spürbar auf die Leinwand gezaubert.
Ob bei einer kleinen Charade, in der Nelson "Nelson in love" darzustellen versucht, beim "Kuss über zwei Jahrhunderte", beim Abschied am nebeligen Hafen von Neapel oder schließlich beim gemeinsamen Leben vor den Toren Londons nach Sir Hamiltons Tod und Nelsons endgültiger Trennung von seiner Frau, es knistert gewaltig zwischen den beiden - und als Zuschauer fragt man sich unwillkürlich, ob man hier große Schauspielkunst oder eher die wahren Gefühle des privaten Paares Olivier/Leigh sieht.
Neben der Liebesgeschichte, den aufwendig gestalteten Seeschlachten und dezentem Patriotismus kommt jedoch, was für einen inmitten des Krieges entstandenen Film bemerkenswert ist, auch eine recht kritisch-realistische Sicht auf den Krieg nicht zu kurz, wenn zum Beispiel Emma, als sie Nelson 1798 fünf Jahre nach ihrer ersten flüchtigen Begegnung wiedersieht und erst da erfährt, daß er inzwischen einen Arm verloren hat und auf einem Auge erblindet ist, erschüttert sagt:
"Ich hatte ja keine Ahnung - sie erzählen uns von Euren Siegen, aber nicht, welchen Preis Ihr dafür zahlen musstet..."
Auch die Nebenrollen sind hervorragend besetzt, unter anderem mit Gladys Cooper ("My Fair Lady"), die Nelsons zuerst betrogene und schließlich verlassene Ehefrau mit stiller Würde spielt, Henry Wilcoxon als Captain Hardy, Alan Mowbray als Sir Hamilton und Sara Allgood, die als Emmas Mutter für einige leicht komödiantisch anmutende Einsprengsel sorgt.

Filmisch wunderschön gestaltet ist auch das Ende:
Als Captain Hardy, ein Freund Nelsons, zu Emma kommt, um sie über den Tod Nelsons zu unterrichten, bringt er es nicht fertig, die Botschaft in Worte zu fassen.
Stattdessen berichtet er von dem großen Sieg über die napoleonische Flotte.
Während er mit brüchiger Stimme spricht, ruht die Kamera auf Emma, die nichts sagt, nichts fragt und doch sichtlich von Beginn an die nicht ausgesprochene Botschaft versteht.
Als der Offizier sie weinend verlässt, ist die Nachricht von Nelsons Tod noch immer nicht ausgesprochen, hat auch Emma noch immer kein Wort gesagt.
Alleine zurückgelassen, schließt sie die Vorhänge, gleichsam vor dem das Haus umgebenden parkartigen Anwesen wie vor der Außenwelt, den Menschen und ihrem Leben.
Es hätte ebenso gut gleich ihr Tod sein können.
Das traurige Ende Emmas ist bekannt, Korda muss uns weder ihren Abstieg noch ihren einsamen Tod zeigen.
Nur kurz schließt er den Kreis zu der einleitenden Rahmenhandlung mit einem radikalen Schnitt von der noch immer schönen und relativ jungen Emma in ihrem herrschaftlichen Anwesen zu der heruntergekommenen und deutlich gealterten Frau in dem schäbigen Gefängnis von Calais zehn Jahre später.
Dort hat Emmas junge Mitgefangene der Geschichte gebannt gelauscht und fragt atemlos:
"And then? What happened after?"
Emmas Antwort ist kurz, und doch sagt sie mehr aus, als dies eine weitere halbe Stunde Film jemals hätte tun können:
"There is no then. There is no after."

Fünf Sternchen - was sonst?

Achtung, wenn Sie des Englischen auch nur halbwegs mächtig sind, sehen Sie unbedingt die englische Original-Fassung, da die deutsche Fassung stark gekürzt ist!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswert, 13. Dezember 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lord Nelsons - Letzte Liebe (DVD)
Ich wundere mich etwas, dass noch niemand hierzu eine Rezension geschrieben hat. Mit Vivien Leigh und Laurence Olivier ist hier eins der ganz grossen Ehepaare der Filmgeschichte vertreten (neben Richard Burton und Elizabeth Taylor). Die Liebesgeschichte ist schön anzusehen und teilweise sehr dramatisch. Wie auch im richtigen Leben der beiden Ausnahmeschauspieler, die eine der größten Romanzen der Filmgeschichte verband. Und das kommt in dem Film absolut rüber, Viviens Schönheit ist trotz schwarz-weiss-Bild atemberaubend und wird auch bestmöglich in Szene gesetzt. Und zu Olivier braucht man ja nichts weiter zu sagen. Wer die alten Klassiker gerne mag, kann hier ruhig auch zugreifen.
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3.0 von 5 Sternen Schiffsfilm, 18. Januar 2014
Von 
Stefan Hülper (Bayreuth) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lord Nelsons - Letzte Liebe (DVD)
Eigentlich mehr ein Liebesfilm als eine Nelsonbiographie mit der Schlacht am Nil, Kopenhagen oder auch Trafalger. Das alles sehr knapp gehalten. Kein Vergleich wenn man Master und Commander gewohnt ist.
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5.0 von 5 Sternen Super!!!!, 19. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lord Nelsons - Letzte Liebe (DVD)
Meine Mutter ist aus allen Wolken gefallen, als ich ihr das Geschenk überreicht habe! Überraschung gelungen, Vielen Dank, gerne wieder!
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5.0 von 5 Sternen Schönes Weihnachtsgeschenk gewesen., 9. März 2013
Von 
J. Brandes "Jenner" (Hannover, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Lord Nelsons - Letzte Liebe (DVD)
Schönes Weihnachtsgeschenk gewesen. Person hatte sich sehr gefreut, da es über Lord Nelson ja nicht viel Material gibt. Würde ich wieder kaufen.
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5.0 von 5 Sternen Endlich auf Video ..., 10. April 2013
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Rezension bezieht sich auf: Lord Nelsons - Letzte Liebe (DVD)
...ist dieser Klassiker , welchen ich vor vielen Jahren im Fernsehen sah und dieser dann nicht mehr gezeigt wurde. Danke, dass man sich diesem Klassiker besonnen hat und ihn auf DVD gebracht hat. 90 Minuten fesselnde und Herzschmerzunterhaltung. Sehr zu empfehlen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hat sich überholt - mehr was Sammler, 7. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lord Nelsons - Letzte Liebe (DVD)
Sicher war der Film damals ein Ereignis:
wegen des Themas mitten im 2. Weltkrieg: Lord Nelson und "England expects every man to do his duty!"
und wegen des Schauspielerpaares Vivian Leigh und Laurence Olivier.
Aber die Art wie das gefilmt ist (klar die Kampfesszenen kann man ihnen nicht vorwerfen, das muß gegen die heutigen Möglichkeiten abfallen) ist zu melodramatisch, da haben sich filmische Ausdrucksweise und Sehgewohnheiten zu sehr verändert.
Die Dialoge sind in Betonung, Gestik und Inhalt einfach nicht mehr das was man heute ohne Zahnschmerzen erträgt. Die Musik tut ein übriges. Was immer der Film den Menschen damals gegeben hat - heute fällt es schwer sich darauf einzulassen.
Dieser Film ist ganz klar etwas für Liebhaber - er gehört nicht zu den Zeitlosen, die man sich immer wieder anschauen kann - er hat seine Zeit gehabt.
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ARRAY(0xa5675798)

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Lord Nelsons - Letzte Liebe
Lord Nelsons - Letzte Liebe von Alexander Korda (DVD - 2004)
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