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5.0 von 5 Sternen Alice und June im Wunderland
Allein schon das Cover lässt vermuten, wohin die Reise geht: Zuerst erinnert alles an eine wunderschön friedliche Idylle: 2 Mädchen schaukeln, blauer Himmel, Ruhe. Doch auf zweitem Blick erkennt man Totenköpfe in Schmetterlingen, tropfendes Blut aus dem Baumstamm und tote Vögel. Es wirkt, als sei das Cover an "Alice im Wunderland" gelehnt...
Veröffentlicht am 23. April 2006 von Tobias Niemann

versus
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2.0 von 5 Sternen Zu laut gemastert - Kein Genuß
Obwohl ich Fan von Indochine bin, muss ich diesem Album die Empfehlung absprechen. Es ist zu laut gemastert (Stichwort: loudness war), wodurch der Lautstärkepegel ständig am oberen Ende ist.

Dadurch kommt bei mir kein Genuss auf, sondern Kopfschmerzen.
Veröffentlicht am 21. Oktober 2009 von yucafrita


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alice und June im Wunderland, 23. April 2006
Von 
Tobias Niemann (Rhede, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alice & June (Audio CD)
Allein schon das Cover lässt vermuten, wohin die Reise geht: Zuerst erinnert alles an eine wunderschön friedliche Idylle: 2 Mädchen schaukeln, blauer Himmel, Ruhe. Doch auf zweitem Blick erkennt man Totenköpfe in Schmetterlingen, tropfendes Blut aus dem Baumstamm und tote Vögel. Es wirkt, als sei das Cover an "Alice im Wunderland" gelehnt!

Indochine machen da weiter, wo sie 2002 bei "Paradize" aufgehört haben - nämlich mit gutem franz. Rock - teilweise angedüstert und durchaus mit diversen elektronischen Spielereien versehen. Hier und da unterstrichen mit Kinderchören ("Ladyboy" oder "Starlight" feat. Scala) oder melodiösen Balladen ("Pink Water" zusammen mit Brian Molko von Placebo).

Für Fans ohnehin schon ein Muss. Jetzt erscheint das Album auch in Deutschland - und für alle, die experimentellen Rock mögen, ist es ein Geheimtipp!

Es ist erstaunlich, dass eine Band nach über 25 Jahren im Metier noch so ein geniales Werk abliefern und damit die Spitze der Charts im frankophone Ausland erklimmen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Originell, poetisch, morbide, 15. November 2006
Von 
Jan Schoenmakers (Mountain View, CA USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alice & June (Audio CD)
Schade, dass französische Bands außerhalb des frankophonen Raums kaum Aufmerksamkeit finden. Dieses Album hat sie nämlich mehr als verdient. Eine Band, die uns nun wirklich bereits einiges an guter Musik beschert hat, legt nach und geht dabei auch einige neue Wege. In einem Jahr, dass nach Retro-Disco-Krautrock-FranzFerdinand-Wave klingt, hebt sich der Sound von Alice and June sehr angenehm ab. Indochine können und wollen ihre Wurzeln in den 80ern nicht leugnen, verarbeiten sie dabei aber zu einem raffinierten, vielschichtigen Sound zwischen verzerrten Synthesizern, ehrlichen Rockgitarren und einer quicklebendigen Rhythmussektion, der klar eigenständig klingt und nicht auf der Trendwelle mitreitet. Dabei dominiert ein morbider Unterton, getragen vor allem von den poetischen, zwischen melancholisch und trotzig changierenden Texten. Genremäßig herrscht vielfalt, Elektrorocknummern werden von ruhigen Synthesizerballaden gefolgt, Nicolas getragene Stimme trifft auf Kinderchöre, Klavierlinien schleichen sich subtil durch Stromgitarrenarrangements und zwischendrin ist sogar noch Raum für ein paar Grunge-Akkorde. Dass bei aller Chartkompatibilität des so entstandenen noch Raum ist für Innovatives wie Viertelton-Arrangements zeugt von der Qualität der Band, die sich somit für weitere Bereicherungen der Pop/Rockszene empfiehlt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock vom Abgrund der Nacht, 2. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Alice & June (Audio CD)
"Kennst du unsere traurigen Kräfte
und all die Blumen, die man im Dunkeln findet
im Abgrund?
Kennst du die Pforten des Abends
die das Innere der Mädchen weinen lassen,
die Beine gespreizt, die Augen glänzend?"

Mit diesen Worten eröffnet Indochine eines der düstersten, poetischsten, musikalisch und psychologisch interessantesten Rockalben, die je geschrieben wurden. Nicht nur bei den Texten wurde von Nicola Sirkis auf eine einmalige poetische Gabe zurückgegriffen, auch die Komposition und Arrangierung gingen ihm und den anderen Bandmitgliedern wie durch Magie von der Hand. Allerdings fragt man sich bisweilen, ob es nicht eine sehr düstere Magie war. Denn jede Düsterkeit, die in der Dichtung erscheint, spiegelt sich im Arrangement wieder. Das neueste Bandmitglied (seit Ende der Neunziger) Oli de Sat, selbst Fan von Industrial und Doom Metal, rennt mit seiner Begabung und Experimentierfreudigkeit bei den anderen offene Türen ein. Wie Boris (der Hauptgitarrist) sagte: "Tja, seit Oli da ist - seitdem amüsieren wir uns bestens."

Natürlich amüsiert sich der Hörer nicht. Er sitzt auf dem Boden unter seiner Stereoanlage und hat Angst. Das erste Stück bricht über ihn herein. Über einem prächtig-finsteren Arrangement aus altgallisch anmutenden Lauten zu Anfang und Ende, Klavierklängen, wilden E-Gitarren und einigen anderen düsteren Spielereien liegt nackt und bloß die Stimme des Sängers, dunkel, kräftig und im Hauptteil sehr gerandlinig, gebunden. Bemerkenswert auch, dass das Ende die genaue Umkehrung des Anfangs ist.
Danach das Titellied mit dem Riff, den später Linkin Park (No More Sorrow) und Silverstein (My Disaster) auch unabhängig voneinander erfanden, eine Ballade, in der Nicola den bösartigen, verbitterten Teenager gibt, danach dann eine Art Vietelton-Experiment oder dergleichen. Getragene Melodie darüber, ein Kinderchor (hoffentlich wissen die Kleinen nicht, was der da singt), ein rastlos im Kreis laufender Beat - und wieder tiefe, bösartig anmutende Poesie im Text:
"Das Herz schlagend, das Herz glorreich
von es war einmal niemals
von es war einmal verletzt
aber wir werden weiterbluten
dem Leben wie dem Tode."

Der Zuhörer sitzt am Boden und fürchtet sich, aber es kommt noch ärger. Im nächsten Stück versucht Mr Shoes, der Schlagzeuger, seine Bass in die Luft zu jagen, das allerdings im Halbsekundentakt, und die Gitarren geben einen rauhen Sound. Zwischendurch leuchten Gespenster auf, von links nach rechts durch die Anlage, und wer die Augen schließt, kann sie fast sehen.
Eine Ballage mit Brian Molko, ein Sadomaso-Lied, eins noch auf den Selbsthass, schließlich irgendwann "Belle et Sebastiane": Die Strophen verwirren die Ohren, hängen nicht zusammen, reißen ab, der Refrain eröffnet die Achtziger neu. Bekloppt. Nichtmal das sehr schöne "Sweet Dreams" kommt ganz ohne Spielereien aus: Es endet auf einer Art Underberg-Flöte. "Tallula" ist dagegen eine reine, träumerische Schönheit, ohne jeden bösartigen Einschlag, und das hat auch einen Grund: Der Text ist nicht von Sirkis, sondern von einer befreundeten Schriftstellerin.

NATÜRLICH muss die Ruhe wieder zerstört werden, indem das nächste Lied nicht nur "Morphium" überschrieben ist, sondern auch so klingt.
"Nous, on s'en dort
on se rêve et puis on fait la mort."
"Wir schlafen ein
wir träumen uns und dann machen wir Tod" - was auf einen Vokal genau so klingt wie "Liebe machen". Faire l'amour, faire la mort. Genau so klingt das Arrangement, wirklich. Und danach ein Hidden Track mit der englischen Version des Stückes mit Brian Molko. Der französische Text ist besser.

So, jetzt kann sich jeder einen Überblick über fast jedes einzelne Stück verschaffen. Fazit? Kaufen! Oder schenken lassen! Das ist (mit Paradize und La république des météors" von... Indochine!) die beste Rockplatte, die ich je gehört habe. Hurra für die fünf bis sechs Indoboys!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Et 1,2,3 Alice est tombée dans un trou noir, 18. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Alice & June (Audio CD)
Bereits am 19.12.2006 veröffentlichten Indochine in Frankreich, Belgien und der Schweiz ihr langewartetes Album Alice & June in zwei Versionene und kletterten gleich damit an die Spitzen der Charts.

doch die geschichte der französischen Supergruppe beginnt schon anfang der 80iger als sie mit L'Aventurier (einer Homage an Bob Morane) und dem gleichnamigen Album in Frankreich urplötzlich auf der Bildfläche erscheinen und die Massen begeistern. Es folgen weitere Alben und Hit auf Hit. 8 Studioalben, 3 LiveAlben und 2 Best Of erscheinen bis 1997.

Dann der Shock, mitten in den Aufnahmen zu Album Nummer 9 in Belgien stirbt am 27. Februar 1999 Stéphane Sirkis Zwilingsbruder von Nicola Sirkis und Mitberünder der Band. Die Band beendet dennoch die Aufnahmen und bringt das Album DANCETARIA im Spätsommer auf den Markt. Danach folgt eine kleine unplugged Tour durch kleine Clubs und Hallen, die NUITS INTIMES.

Anfang des 21 Jahrhunderts steht Nicola Sirkis am Scheideweg der Band, weitermachen oder aufhören. Er entscheidet sich für letzteres, formiert eine neue Band um sich, unterschreibt bei Columbia france und beginnt das Album Paradize mit Freunden zu schreiben.

2002 erscheint PARADIZE und schafft das wovon die meisten Künstler nach 20 Jahren im Geschäft meist nur Träumen.

1. es schlägt im franz. sprachigen Raum ein wie eine Bombe
2. Indochine begeistern nicht nur Alte Fans sondern auch neue, junge gleichermassen.

Aus dem Album erscheinen die Auskoppelungen Punker, J'ai demandé à la lune, Mao Boy, Le Grand secret (ein Duett mit Melissa Auf der Maur), Marilyn und Un singe en hiver und die Band geht auf Tour. LegI, Leg II und Leg III nach 1,5 Jahren Touren durch Frankreich, belgien, Luxenburg, die Schweiz und Cannada sind Indochine am 3.6.2003 die erste französische Band die es schafft, das Bercy in Paris zu füllen und auszuverkaufen. Es wird ein denkwürdiger Abend, welcher in Form einers doppelalbums und einer 3er DVD festgehalten wird!

2004 verschwindet die band dann ersteinmal wieder von der Bildfläche um im Sommer des Jahres mit den Arbeiten am nächsten Album zu beginnen. Die Aufnahmen diesmal laufen anders als sonst, es scheint so als wenn aus dem haufen an Musikern die Nicola um sich gescharrt hat, tatsächlich eine Einheit geworden ist, eine wirkliche BAND! So ist der Prozess des Songwirtings so ergibig, das man sich dazu entscheidet, nicht nur eine Einfache CD sondern ein Doppelalbum zu Veröffentlichen: ALICE & JUNE.

Ein Album mit sehr vielen Emotionen großartigen Geschichten und viel Liebe. Duetten mit Placebos Brian Molko, AqME und Les Wampas.
Ende November 2005 erscheint die erste Single Alice et June.
Im Dezember präsentieren die 5 Musiker erstmals stolz ihr Werk den Fans indem sie 3 Konzerte in kleinem Rahmen spielen, diese sind nach 15min. Ausverkauft. Und Im März beggint die Band ihre Tour welche ihren Höhepunkt in 4 Ausverkauften konzerten im altehrwürdigen Pariser Mogador Theater findet - vorerst. Denn im Sommer stehen Festivals und Open Airs an, die Band wird am 6.6.2006 zwei Abende in der Oper zu Hannoi spielen und mit einem 50köpfigen Symphinieorchester eine DVD einspielen.
Ab dem 13 Oktober spielt die Band dann den zweiten Teil der Tour
welcher bis zum 19.12. dauert ... eine verlängerung der Tour um einen dritten Leg ist für 2007 angeblich vorgesehen ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Indochine wird immer besser, 19. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Alice & June (Audio CD)
Welcher Freund französichsprachiger Musik kenn nicht "L'aventurier" den Song der dieser Band den Durchbruch brachte! Danach kamen einige gute Alben, die jedoch immer den Beigeschmack einer Teenie-Band hinterließen. Zwischenzeitlich waren Indochine sogar in Frankreich nicht mehr angesagt. Das änderte sich dann aber wieder mit den Alben "Danceteria", "Paradize" und wird gekrönt mit dieser tollen Doppel-CD!

Musikalisch ist das wahrscheinlich das beste was es von Indochine bisher zu hören gab. Der Stilwechsel ins etwas Düstere wird nicht jedem gefallen, die Instrumentierung und die eingängigen Melodien aber sind rundum gelungen!

Zudem zeigt das Doppelalbum, daß es der Band an Inspiration nicht mangelt.

Für mich das beste Indochine Album!

Unbedingt die Doppel-CD kaufen, sonst verpaßt man einige klasse Songs!

Die Band ist live übrigens absolut sehens- undhörenswert, die Bühnenshow unglaublich gut! Wer die Möglichkeit hat, unbedingt anschauen!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der erfolgreichsten Indochine - Alben, 10. Oktober 2014
Von 
Dr. Priesnitz - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Alice & June (Audio CD)
In Deutschland ist die New Wave Gruppe Indochine relativ unbekannt, obwohl sie in Frankreich und den französischsprachigen Ländern (Schweiz, Belgien, Luxembourg, Kanada, usw.) eine feste Größe in den Charts ist. In den 1980er Jahren versuchte es Indochine beispielsweise mit den Songs "Les tzars" oder "La machine à rattraper le temps" im Schlepptau von Guesch Patti, France Gall oder Desireless in Deutschland erfolgreich zu sein, scheiterten aber damit, obwohl ihre Songs melodisch voll im Trend der Neuen Deutschen Welle lagen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1981 ist die Gruppe im Musikbusiness Frankreichs - obwohl schon oft tot geglaubt -bis heute immer wieder erfolgreich gewesen. Ihr Stil entwickelt sich von Album zu Album weiter, ohne Verrat an ihrem Markenimage zu üben. Indochine zeichnet sich durch hohe Experimentierfreude, Wagemut und Kreativität aus, allesamt wichtige Zutaten für Erfolg im Showbusiness.

Mit dem Album "Alice & June" ist der französischen Punkrock - Band einmal wieder ein enorm erfolgreicher Coup nach "Pardize" und "Dancetaria" gelungen. Die Top - Hits dieses Album sind nach meiner Sicht der Dinge "Alice & June, Les Portes Du Soir, Lady Boy, Pink Water, Ceremonia und das ständig im Tempo wechselnde "Adora." Aber auch alle anderen Songs lassen sich gut hören, wenn man dem weltentrückten Gesang und den Interpretationsqualitäten von Nicola Sirkis wohl gesonnen ist. Indochines Stil ist gekennzeichnet durch eingängige Melodien, die manchmal auch nervig und monoton klingen, verarbeitet in einem vielschichtigen Sound aus verzerrten Synthesizern, E- Gitarren und individuellen Rhythmussektionen, die nicht unbedingt auf den Wellen des Zeitgeschmacks reiten, sondern den besonderen Charakter von Indochine ausmachen. So finden sie traditionsgemäß schwermütige Synthesizer Balladen neben einigen kraftvollen Elektrorockstücken.

Auch mit diesem Album wurde "Indochine" einmal mehr ihrem Image als "Dépêche Mode" Frankreichs gerecht. Dieses Album war in Frankreich sehr erfolgreich und ähnlich wie schon bei "Paradize" arbeiteten daran international bekannte Künstler mit. Dazu zählen z.B. AqMe oder Brian Molko, der uns auch als Sänger von Placebo bekannt ist. Molkos Beitrag verbirgt sich hinter dem Titel "Pink Water."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenklasse!, 18. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alice & June (Audio CD)
Mein absolutes Lieblingsalbum von Indochine ist aus den 80ern (Le Peril Jaune)!
Dieses hier finde ich auch absolut genial. Am besten gefällt mir der Song auf der 1 CD (7. Titel zusammen mit dem Sänger von Placebo). Da ich ein Fan von Placebo bin, trifft sich das natürlich gut ;o)
Geniales Album, geniale 2 CD's.
Es erinnert mich ein bisschen an Mylène Farmer Anamorphosee und L'Autre, Alizée Moi... Lolita (wurde ja von Mylène Farmer gefördert und deren Musikeinflüsse sind deutlich in Alizées Sound zu hören) und ganz entfernt an Etienne Daho Eden und Paris Ailleurs, der in Frankreich neben Mylène Farmer auch sehr populär ist.
Um ehrlich zu sein, an The Cure haben mich Indochine zu keinem Zeitpunkt erinnert. Aber das sieht bzw. hört wohl jeder anders.
Besonderheit: der Hiddentrack auf der 2 CD beim letzten Song Starlight. Exakt bei 10:22 fängt der Hiddentrack an. Es handelt sich hier um die Englische Version des Songs Pink Water zusammen mit Brian Molko/Placebo und Indochine. Schon der französische Titel ist grandios. Aber auch der englische!!!
Fazit: 100%iger Hörgenuss mit dieser genialen Scheibe (2 CD's auf diesem Album)!
100%ig guter Sound!
1000%ige Kaufempfehlung!
Ein wirklich klasse Album der Band Indochine!
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5.0 von 5 Sternen Beschwingte Düsternis, 26. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alice & June (Audio CD)
Ein Widerspruch - ja, aber gewollt. Dieser Widerspruch zwischen oberflächlicher Fröhlichkeit und innerer Zerrissenheit spiegelt sich m. E. in nahezu allen Titeln dieses Albums wider.
Nach meinem Empfinden ist es das bisher düsterste Indochine-Album: kräftiger Rock gepaart mit New-Wave-Elementen erster Güte, dabei äußerst melodiös und abwechslungsreich. Insgesamt bleibt das Album aber trotzdem qualitativ hinter den beiden Nachfolgern "La République des Météors" und "Black City Parade" zurück.

Kleiner Hinweis an eingefleischte Fans - dieser Vermerk findet sich bei keiner Rezension:
Achtung - das Album gibt es auch als Doppel-CD, allerdings nicht auf der deutschen Amazon-Seite.
Die hierzulande handelsübliche Fassung in der 'physischen' Form als CD beginnt mit dem Titel 'Les portes du soir', bei der mp3-Fassung ist davor aber noch der Track 'Ceremonia' zu hören (siehe Anspielservice - irreführend!!). Dieser erscheint auf der CD allerdings nur als "hidden track" - und zwar VOR dem ersten Titel, sozusagen als "nulltes Lied". Mein CD-Spieler macht da jedoch nicht mit (man müsste sozusagen beim ersten Lied auf Suchlauf rückwärts gehen, was mir nicht gelingt). Die mp3-Version der CD ist demnach also gut 3 Minuten länger!! Dieser "hidden track" von 'Ceremonia' lässt sich auch nicht als mp3 auf den Computer kopieren - er erscheint nicht einmal im Brennprogramm (bei mir zumindest nicht).
Siehe auch Informationen auf [...]

Darüber hinaus gibt es einen zweiten "hidden track" - nach dem letzten Titel 'Morphine' (nämlich 'Pink Water II' in einer englischen Fassung!).
Dank "Auto-Rip" kann man sich die mp3-Versionen kostenlos bei Amazon zulegen - also kein Schaden beim Kauf der CD!
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5.0 von 5 Sternen Alice und June im Wunderland der dunklen Mächte, 30. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Alice & June (Audio CD)
Ganz wichtig vorweg: Dieses Album gibts in zwei Versionen: Die Single-Disc (auf den sich die meisten Rezensionen hier beziehen) ist nur ein Teil dieses düster-genialen Albums. Das ganze Konzept wird erst auf der Doppel-Disc deutlich.

Alice - Au pays des cauchemars. So der Untertitel der ersten Disc der Alice&June Special Edition. Und es stimmt wirklich; dieses Album geht an Kopf, Herz, Psyche und was weiß ich noch. Hätte nie gedacht, dass Nico Sirkis et ses garçons noch düsterer daher kommen könnten als auf ihren 2002er Überalbum "Paradize". Die Texte schonungslos, die Gitarren treibend; das alles angeschoben von Mr Shoes und seinem Drumkit.

"June - Au pays des merveilles" (Titel der zweiten Disc) lässt auf einen ruhigeren zweiten Teil hoffen, aber falsch gedacht. Abgesehen von dem wunderschönen Tallula gehts auch hier düster weiter. Allerdings mit dem ein oder anderen fast poprock-artigem Abstecher (Crash me, Starlight) oder genial bis aberwitzigen Kollaborationen ("Aujourd'hui je pleure" von und mit den genialen Metallern von AqME oder das schräge "Harry Poppers" mit Les Wampas).

Fazit: Für Indo-Fans ein Pflichtkauf, für Rockfans eine Bereicherung.

Eine DER Rockplatten überhaupt von einer der besten Rockbands, die leider hierzulande sträflich ignoriert wird. Im Sinne des deutsch-französischen Kulturaustauschs kann ich nur sagen KAUFEN KAUFEN KAUFEN
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5.0 von 5 Sternen Sehr gut und erfrischend ungewöhnlich!, 29. November 2007
Von 
Steffen Wolf (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alice & June (Audio CD)
Ich selber bin erst durch meine französische Freundin auf Indochine aufmerksam geworden, ist diese Gruppe doch in Deutschland (wie so viele andere Gruppen aus Frankreich) so gut wie unbekannt. Und das völlig zu unrecht, stellen sie in ihrer musikalischen Bedeutung doch etwas wie das französische Pendant zu Depeche Mode dar: In den Achzigern eine wichtige Gruppe in Sachen Elektromusik (wobei sich die damaligen Kompositionen doch teils sehr grottig anhören), wurde es anfang der Neunziger still um die Truppe. Bis sie sich vor einigen Jahren mit einem neuen Mix irgendwo zwischen Rock und Elektronik wiedermeldete.
Ich jedoch finde den Sound von Indochine in einigen Punkten anders und auch besser als den von Depeche Mode: Einerseits sind da die französischen Texte, die auch noch die morbidesten Passagen stilvoll und süffisant klingen lassen. Während im normalen Elektrorock alles düster-depressiv ist, kommen die entsprechenden Aussagen und der Sound hier ungewöhnlich lebenslustig daher. Des Weiteren sind Sound und die Arrangements sehr variierend und teilweise ungewöhnlich (sehr viel verzerrtes Klavier, Kinderchöre), aber immer unheimlich passend. Deswegen: Schön, wenn diese Gruppe auch hierzulande mehr Kenner hätte. Anspieltipps: "Les portes du soir", "Alice & June" und "Pink Water (im Duett mit Brian Moloko von Placebo!!!)"
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