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69
3,7 von 5 Sternen
Land of the Dead [Director's Cut]
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2007
Auch wenn man sich wünscht, die gesamte Angelegenheit wäre von Romero epischer erzählt worden, ähnlich der Struktur seines Dawn of the Dead"/Zombie" von 1979, so ist es doch immer wieder befriedigend, daß sich Talent auszeichnet und inmitten der filmischen Greueltaten und Terrorfilme dieser Zeit auch noch echter Horror einstellen kann, wenn man Charaktere sauber zeichnet und gute Darsteller engagiert. Land of the Dead" ist spannendes Endzeitkino mit zwei starken Hauptdarstellern: Simon Baker, John Leguizamo und einer Menge interessanter Nebencharakatere. Die HD ist zum Glück nicht so ein Reinfall wie der Zeitgleich von Universal erscheinende The Game". Die Farben bewegen sich auf sehr hohem Niveau, die Schärfe schwankt zwar ab und zu, doch verliert nie den Boden einer HD-tauglichen Ausgabe. Auch der Schwarzwert ist sehr gut und der Kontrast nicht so hochgepuscht wie bei vielen neueren Produktionen. Im Vergleich macht die HD ein sehr ruhiges, pralles Bild auf der Leinwand, was bislang meiner einfachen DVD-Ausgabe nicht gelang. Der Ton befindet sich mit Dolby Digital Plus 5.1 im Mittelfeld der Qualitätsskala und die zahlreichen (untertitelten) Extras sind von der DVD-Version übernommen. Natürlich handelt es sich auch um den Director`s Cut und Romero weist auch öfters im Audiokommentar darauf hin. Die Universal-Hüllen sind im übrigen beim Buchrücken dünner geworden - so ziemlich die Maße der Warner und Konsorten-Ausgaben. Für Fans sehr zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2012
Hier haben wir wieder einen der Zombie Filme der überzeugen kann, leider ist das viel zu selten der Fall, da ist man schon froh das es noch Zombie Filme gibt die einen zeigen das das Genre noch nicht ganz verloren ist.
Ich finde die Idee zu "Land of the Dead" einfach nur grandios und Genial, alleine schon die Tatsache das die Zombies im Filmverlauf anfangen mitzudenken und den Umgang mit Waffen erlernen.
In den meisten Zombie Filmen werden die Zombies ja als Strohdumm dargestellt, ich meine ist ja klar, es sind ja Lebende Tote, doch was die Macher hier für Idee hatten ist richtig Genial und mal was neues.
Die Schauspieler sind alle super und die meisten davon kennt man aus anderen Filmen oder Fernsehserien, welche das sind kann ich leider nicht sagen, aber ich kann sagen das die meisten Leute die den Film sehen wissen werden was ich meine.
Die Kameraführung ist einfach Top, hier kann man keinerlei Kritikpunkte loswerden, hat alles wirklich super gepasst und harmoniert.
Die Atmosphäre war auch super, hier kam die Stimmung super rüber und hat einen direkt in den Film versetzten lassen.
Der Sound bombastisch auf der Heimkino Anlage und die Synchro war auch hörbar und lässt auch keine Kritikpunkte offen.
Die Bluteffekte sehen auch sehr glaubwürdig und gut aus, hier wurde auch viel noch Oldschool gehalten aber dennoch auf neuerer Basis präsentiert.
Die Extras sind leider nicht so sehenswert, das Sehenswerteste für mich war das Making of, weil man hier viele Sachen erklärt bekommt von den Effekten her, das ist doch recht Sehenswert und man lernt einfach dazu und sieht wie das alles gemacht wird, einfachste Methoden die aber super aussehen im Endeffekt.

Ich kann den Film jeden weiterempfehlen der gerne Zombie Filme sieht, der Film kann locker mit Dawn of the Dead mithalten und muss sich im Zombie Genre auf keinen Fall verstecken sondern kann sich an die Spitze drängen.
Es gibt ne Hand voll guter Zombie Filme und dieser hier ist einer davon.

5 Sterne
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2006
Da ist er nun der krönende Abschluß der Dead Saga, Land of the Dead vom Zombieexperten George A. Romero. Von vielen Fans wurde "Land of the Dead" weltweit vorab hochgelobt und gefeiert. Der Film spielte bei einem Budget von 15,000,000 Millionen Dollar $43,708,947 weltweit ein. Ein offensichtlicher Erfolg, der sich auch im Boom vieler Horrorremakes und neuer Filmtitel nicht verläuft. Ausschlaggebend für das Wiederaufleben der eigentlich abgeschlossenen Dead Trilogie war mit großer Sicherheit der Erfolg von Zack Snyders Remake zu "Dawn of the Dead". Was George A. Romero mit Land of the Dead geschaffen hat, ist ein völlig neuer, zeitgemäßer Zombiekracher, der sich wohl an seine Trilogie anlehnt, dieses aber nicht eindeutig dem Zuschauer offenbart. Offizieller Arbeitstitel des Films war "Dead Reckoning" so sollt der Film auch ursprünglich heissen, womit allerdings die Produzenten ein Problem hatten. Da wurde der Titel kurzerhand in "Land of the Dead" umbenannt. Allerdings taucht der Name "Dead Reckoning" im Film auf, als Stahlmonster auf etlichen Achsen und mit enormer Feuerkraft! Wie von Romero üblich, stammt das Drehbuch zu "Land of the Dead" aus seiner Feder.

Der Film startet direkt mitten im Geschehen und hat nicht wie seine Vorgänger eine ausführliche Exposition. Der Zuschauer wird direkt mit den Untoten (hier sind die sehr gelunden Makeups hervorzuheben) konfrontiert. Zwar ist diese Konfrontation nicht sonderlich spannenend, dennoch beschreibt sie uns den Alltag auf der "neuen" Welt. Mit voranschreiten des Films wandelt sich diese düstere Grundstimmung in zwei Richtungen, einmal in Unbeschwertheit der Reichen und in den blanken Überlebenskampf der armen Bevölkerung. Hier zeigt Romero auf, wozu unsere Konsumgesellschaft in der Lage ist und seien wird. Allerdings stehen hier die Gesellschaftskritischen Gesichtspunkte eher hinten an, als es noch bei Dawn of the Dead der Fall war. Dennoch zeigt sie Romero offenkundig auf. Aber letztendlich ist der Film ein Zombiekracher und dies auch zu Recht.

Was dem Genrefreund hier geboten wird ist ein FX-Feuerwerk erster Klasse. Trotz zahlreicher CGI-Effekte waren die Makeup-Künstler auch noch traditionell am Werk und ließen Blutbeutel über Blutbeutel platzen. Was hier geboten wird ist so vielfältig wie schon seit "Dawn of the Dead" nicht mehr. Von Kopfschüssen bis hin zu Beisswunden und Ausweidungen ist hier alles vertreten was in einen typischen düsteren Zombiefilm gehört. Dem Gorehound wird so einiges geboten was zahlreiche neuzeitige Zombiefilme wie z.B. "28 Days Later" oder aber auch "Resident Evil" vermissen ließen, selbst das Dawn Remake kann nicht mit so zahlreichen Effekten aufwarten. Betrachtet man die Story ist diese nicht gerade sonderlich originell, die Umsetzung allerdings mehr als gut gelungen. Man entwickelt mit den Hauptdarstellern eine gewisse Sympathie, was insgemein zur Spannung beiträgt. Hier leisten Simon Baker und auch Dario Argentos Tocher Asia Argento grundsolide Überzeugungsarbeit. Aber auch Dennis Hopper als Leader der Reichen überzeugt auf ganzer Linie. Das Tempo des Streifens ist enorm. Es bleiben bis auf die anfänglichen Stadtszenen wenige Momente um nach Luft zu schnappen. Hinter jeder Ecke könnte schon der nächste Zombie lauern....

Man könnte jetzt noch ausführlicher werden, was ich aber jetzt sein lasse, da es sich ja

schließlich um ein DVD-Review handelt und der Filminhalt nicht so stark gewichtet wird.

Bewertung Film:

Qualität: 9 von 10 Punkten

Härte: 9 von 10 Punkten

Bild

Die DVD überzeugt mit einem grundsoliden Bild, kräftigen Farben, gutem Kontrast. Die Schärfe leidet allerdings in hektischen Szenen einwenig. Das Rauschverhalten bewegt sich fast gegen null ebenfalls merkt man dem Bild keinerlei Kompression an.

Ton:

Der Ton kommt im DD 5.1 Standard und ist leider auch nur Standard. Zwar kommt der Ton klar und verständlich rüber, so werden allerdings die Rearspeaker zu wenig eingebunden. Hier hätte man neben dem Score der hauptsächlich die Rears arbeiten lässtt, einige nette Schockeffekte einbauen können.

Sonderaustattung:

Die DVD bietet eine satte Sonderausstattung, jedoch wäre es sinniger gewesen eine Doppel-DVD daraus zu machen um die Kompression einwenig zu entlasten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. März 2012
Der tägliche Kampf um das Überleben. In einer Welt aus Zombies, organisieren sich die Überlebenden und versuchen immer wieder Nahrungsmittel und ähnliches zu finden. Nur die "Reichen" haben einen sicheren Platz zum Leben. So ist der Kampf ums Überleben.

Solider und guter Horrorstreifen mit einem tollen Simon Baker. Spannend und recht blutig mit einer guten Story und in typischer Romero Manier. Hier werden Horrorfans, sowie Fans der Zombiefilme bestens bedient. Romero Fans sowieso! Ein wenig Sozialkritik darf auch nicht fehlen, runde Sache!

Fazit:
Zombies, Horror, blutig - Romero. Ansehen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. März 2007
George A. Romero - der Name zergeht Horrorfans auf der Zunge. Der Altmeister übernimmt hier nach 20 Jahren noch einmal das Kommando über die Untoten. Das verspricht sozialkritische Gore-Orgien auf höchstem Niveau.

"Land Of The Dead" führt die Horror-Mythologie in ein neues Zeitalter. Die Idee, dass sich ein paar Überlebende verbarrikadieren ist nicht neu, gehört aber einfach mit zur Grundausstattung eines Zombiefilms. Für schwache Mägen ist der Film sicher nicht geeignet. In altbewährter Manier kostet Romero auch hier das Abschlachten und Auffressen bis an die Grenzen des guten Geschmacks aus.

Das die Zombies hier anfangen zu denken, zu fühlen, zu kommunizieren und aus ihren Erfahrungen zu lernen (was für jeden Genre-Fan früher undenkbar gewesen wäre), ließ eine gewisse Kritik aufkommen. Ich finde aber, Romero setzt dies gekonnt um und hebt den Zombie-Horror somit auf eine ganz neue Stufe.

"Land Of The Dead" ist blutig, kritisch und unterhaltsam - ein echter Romero eben.

Der Altmeister ist endlich zurück und mit ihm das Genre, das er groß gemacht hat. George A. Romero - der König der Untoten.

Die Vorgänger sind "Night of the Living Dead (1968)", "Dawn of the Dead (1978)" und "Day of the Dead (1985)".

9 von 10
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2006
Naja, Romero hat leider in letzter Zeit gezeigt, dass er's nicht mehr ganz so gut kann wie vorher. Auch Land of... schwächelt ein wenig für einen echten Romero. Dennoch ist der Film im ansonsten fast indiskutablen Zombiesumpf (mal abgesehen vom eigentlich gelungenen Remake Dawn of..) ein "Hingucker". Die Schauspieler sind für einen solchen Film gut gewählt und kommen sympathisch rüber, was vor allem an Simon "The Guardian" Baker, John Leguizamo und Asia Argento liegt (nicht zu vergessen Dennis Hopper, der aber erstens keine Sympathierolle hat und daher nicht sympathisch rüberkommen kann und zum zweiten relativ blaß bleibt, leider). Der Film ist durchweg unterhaltsam, hat nette über den gesamten Film verstreute comichafte Goreszenen (die allerdings teilweise nicht besser als in Romeros Dawn.. aussehen - da hätte man mehr draus machen können). Und irgendwie ist es ja auch ganz witzig, dass Romero sich dazu entschlossen hat, dass Zombies lernfähig sind, das hatte sich ja auch bereits in Day of... angedeutet. Schade ist, dass dieses Mal die Geschichte auf der Strecke bleibt und eher ein bisschen Post-2000-(post-?)modern-dämlich daherkommt. Das ist insofern schade, als Night of.. und Dawn of... von Romero eine bewusste Message gegenüber Umweltrisiken und Massenvernichtung beinhaltet hat und Romero damit (sicher nicht allein und kausal, aber mit) die Bahn für einige gesellschaftskritische und sozialphilosophische Horrorfilme in den 1970ern und 1980ern gelegt hat, die ernsthaft unterschiedliche Gesellschaftsprobleme angesprochen und angeprangert haben. Dieser Ethos (oder gar Telos!?) von Horror ist leider in jüngeren Horrorfilmen vollständig verloren gegangen und scheinbar auch bei den "Alten Herren des Genres". Schade. Dennoch, unterhaltsam, blutig und in der Hinsicht ein echter Romero. Man kann sagen, was man will, aber meiner Meinung nach sind die einzig richtig guten Zombie-Filme von Romero gedreht wurden (oder wenn man streiten will von der Romero/Argento-Achse) und das gilt auch für diesen Film. Nicht mehr ganz so gut wie früher aber immer noch besser als der Rest.
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2007
Ich habe soeben alle 12 Rezensionen gelesen und fühle mich berufen meinen unwürdigen Kommentar abzugeben (und die DVD habe ich auch gerade eingelegt).

Zuerst einmal für alle die dem Film schwachsinnige Dialoge unterstellen: Was erwartet Ihr: Kant, Schopenhauer oder Nietsche?? Von schlecht oder Schwachsinn kann hier kaum die Rede sein (dann schon eher bei Day of the Dead) und ich finde gerade Riley überzeugt mit gesundem Zynismus. Beispiel: Riley zu Charly: Es heißt guter Schuß, einen schönen Schuß gibt es nicht. Oder: Du hast doch gesagt, dir ist noch nie was schlechtes passiert. Riley: Das ist nicht mir, sondern meinem Bruder passiert. Etc. etc.

Ok, was stört, das die Zombies zum Teil "Stinker" genannt werden.

Zum Film:

Romero bleibt konsequent. Der Film ist eine logisch nachvollziebare Weiterentwicklung der Zombiethematik, während (fast) alle anderen Filme am Ausgangspunkt stehengeblieben sind. Die Charaktäre sind für mich sehr gut ausgeprägt, die Handlung von Anfang bis Ende gut durchdacht und in sich stimmig. Im Gegensatz zu Perverso-Horror wie Saw 1-23 oder Wolf Creek und auch Hostel, die nur noch die niederen Instinkte ansprechen (ich möchte hie eindeutig High Tension und Cabin Fever ausnehmen) und gerade bei Saw nur so vor logischen Fehlern strotzen, passt der Handlungsstrang bei Land of the Dead von vorne bis hinten. Und bitte, beim dritten mal Sehen habe ich mich auch für Big Daddy gefreut, daß er endlich Benzin im Rohr hatte!

Ich merke gerade, daß mein Geschreibe doch nicht unbedingt für die Leute ist, die den Film noch nicht gesehen haben.

Deshalb noch eine Kurzversion:

Handlung: durchdacht von vorne bis hinten. Da stimmt eigenlich alles, inklusive Kurzauftritt von Tom Savini als zombieviezierter Rocker aus "Dawn of the Dead".

Charaktäre: Sehr überzeugend Riley, Charlie, Big Daddy und vor allen Dingen der Samoaner.

DVD: Verleihversion uncut, viel Bonusmaterial.

Ich hoffe nur, daß Romero und wenn es noch ein paar Jahre dauert, eine weitere Fortsetzung dreht, weil er für mich der Einzige ist, der wirklich in der Lage ist "anspruchsvolle" Zombiefilme zu drehen.
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Handlung:

Die Welt wurde von den Zombies überrannt. Einige Überlebende Menschen haben sich in einer zerstörten Stadt in einem vom Wasser und einer Mauer umgebenden Stadtteil verschanzt. Das Wasser und die Mauer, die elektrischen Zäune und die Soldaten bieten den Menschen in diesem Bereich Schutz, dennoch gibt es 2 Klassen.
Die einen residieren im Hochhaus, besser geschützt und mit mehr Komfort, während der Großteil mit wenig auskommen müssen und weniger Schutz genießen und die schützenden Mauern verlassen müssen, um Vorräte in der Umgebung zu organisieren.
Durch diese Ungleichheit der Gesellschaft brodelt es gewaltig, was zu inneren Unruhen führt, dazu werden die Zombies mit der Zeit etwas schlauer und werden so zu einer noch größeren Gefahr...

Technisches:

Das Bild sieht sehr gut aus, der Kontrast ist gut und auch die Schärfe passt.
Die Vertonung ist gut gelungen, die Synchronsprecher passen zu ihren Charakteren und die Dialoge sind gelungen.
Schauspielerisch kann ich nichts bemängeln, aber man darf hier natürlich keine Wunder erwarten.
Blutig wird es hier oft und auch werden immer wieder Körperteile abgetrennt.
Die Zombies sind gut gestaltet und bewegen sich langsam fort.

Fazit:

Blutiger Zombiefilm, welcher gute Splatter-szenen bietet, aber weniger atmosphärisch ist wie Dawn of the Dead. Der Director's Cut macht den Film "runder", bzw vertieft manche Szenen besser.
Manchen mag es stören, das die Zombies hier wieder lernen, aber das gab es in Day of the Dead von Romero auch schon, das diese wieder gewissen Intelligenz zurück erlangten.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. November 2006
Jedem, der "Night of the living Dead", "Dawn of the Dead" (1978) und "Day of the Dead" von George A. Romero gesehen hat und mochte, für den ist "Land of the Dead" Pflicht.

Auch wenn derjenige sehr schnell merken wird, dass die neuste und wahrscheinlich letzte Endzeit-Zombie-Splatter-Gesellschaftskritik des einstigen Horror-Genies nicht im Ansatz mit Meilensteinen wie Night oder Dawn mithalten kann. Woran das liegt, ist schwer in Worte zu fassen. Eigentlich bietet der Film alles, was man erwartet hat. Oder doch nicht? Die Sozialkritik ist auf jeden Fall nett verpackt und bietet einige neue Ideen, die man nach Day, in dem eigentlich nicht viel neues gesagt wurde, nicht unbedingt erwartet hätte. Im Groben sieht das Land der Toten nämlich folgenderweise aus: Es gibt eine letzte von Menschen bewohnte Stadt, die von einem Zaun umgeben ist, den die Zombies nicht überwinden können. Die Gesellschaft in der Stadt teilt sich in zwei Lager auf - zum einen Menschen, die den schützenden Zaun verlassen, um Nahrung und Konsumartikel zu sammeln - zum anderen die Oberschicht, die in einem großen Hochhaus mit schicken Wohnungen leben und sich von den anderen bedienen lassen, überhaupt nicht vom mörderischen Leben der sozial schwächer gestellten interessiert.

In diese Welt wird eine halbwegs komplexe Story um einen Outlaw der Unterschicht und einen fiesen, korrupten Boss der Oberschicht (Dennis Hopper, wie immer solide) gestrickt. Das ganze ist recht actionreich und brutal inszeniert und präsentiert sich als halbwegs konsistente Endzeitvision. Das sind die guten Aspekte des Films.

Weniger überzeugt hat die fehldende Atmosphäre dieses Machwerks. Wo ist die surreale Verträumtheit der Vorgänger? Wo die nebulöse Langsam-, ja fast schon Trägheit, die den Zuschauer in den anderen drei Filmen in Kaufhäuser und Militärbasen entführte? "Land of the Dead" wirkt wie ein Computerspiel. Klare Hochglanzaufnahmen und gutaussehende Schauspieler dominieren das Bild. Eine Optik, die typisch ist für die heutige Zeit, aber nicht typisch für Romero und keinesfalls den Charme versprüht, von dem die Vorgänger noch nach vierzig Jahren profitieren.

Bei dem Film springt der Funke einfach nicht über. Was er erzählen will, ist entweder nicht sonderlich neu oder wird nur angerissen - die intelligenten Zombies, die lernen, zu schwimmen und mit Waffen umzugehen sind an sich eine nette Idee, schlitterten aber schon in "Day of the Dead" nah an der Lächerlichkeitsgrenze vorbei, um hier vollends zu Behindi-Kaspern zu werden, vor denen man dann wirklich keine Angst mehr haben kann.

Mit den ersten drei Teilen seiner Quadrologie hat Romero die Messlatte einfach zu hoch gesetzt, um sie im angestaubten Alter noch einmal erreichen zu können. Letzten Endes also arge Enttäuschung über dieses Werk, dass ein weiterer Meilenstein im wiederauflebenden Zombie-Genre hätte sein können, so leider nur Popcorn-Unterhaltung für die Masse bereit stellt.

Wahrscheinlich ist Romero inzwischen selbst zu einem Zombie geworden. Natürlich zu einem, der nachdenken kann. Wenigstens zwei Sterne weit...
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am 5. November 2011
Als großer fan des zombiefilm genre und bewunderer des legendären Horrorfilm machers George A. Romero, kann ich nur sagen, dieser film ist ein Meisterwerk ohne wenn und aber. Die Splatter und Gore effekte perfekt in szene gesetzt, eine sinnvolle story..ein flüssiger handlungsablauf machen diesen film einfach nur perfekt. Klar entwickelen sich zombies auch weiter genau wie wir menschen.. wenn man überlegt wie lange die schon in der stadt sind, ist das gut rein gebracht, dass der spieß sich auch mal dreht. Ich muss zu geben an manchen stellen habe ich mich doch schon ganz schön erschreckt, was lang nicht mehr der fall war. Dieser film ist pflicht für alle fans des zombie genre und von George A. Romero. So gute Filme dieser art findet man leider nur noch selten, weil die meisten nur wert auf sinnloses gemetzel und blutvergiesen legen und das macht die filme zwar nicht schlechter aber nimmt den reitz ihn ein zweites mal zu gucken .
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