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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene DVD mit vielen Extras
Die Geschichte der jüdischen Familie die in den 30er Jahren aus Deutschland nach Kenia emigriert, wird auf dieser DVD sehr gefühlvoll erzählt.
Dabei ist großer Teil des Films in Kiswahili und Englisch mit deutschen Untertiteln. Dies trägt zu der intensiven Stimmung des Filmes bei, und macht ihn authentischer.
Für Cineasten...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2002 von Kaup,

versus
28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Oscar-Nominiertung hat er ja schon!
Nirgendwo in Afrika (RC2)
Film:
Die erzählte Geschichte basiert auf dem Buch und dieses wiederum auf den tatsächlichen Erlebnissen der Autorin Stefanie Zweig in den Jahren 1938 bis 1947. Hier ist es die Familie Redlich, welche Juden sind. Dieses Judentum wird hier allerdings ganz anders dargestellt als ich es (ein bisschen klischeehaft) erwartet hatte...
Veröffentlicht am 14. Februar 2003 von Klaatu


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene DVD mit vielen Extras, 6. Oktober 2002
Von 
Kaup, "rkaup" (Wuppertal, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die Geschichte der jüdischen Familie die in den 30er Jahren aus Deutschland nach Kenia emigriert, wird auf dieser DVD sehr gefühlvoll erzählt.
Dabei ist großer Teil des Films in Kiswahili und Englisch mit deutschen Untertiteln. Dies trägt zu der intensiven Stimmung des Filmes bei, und macht ihn authentischer.
Für Cineasten dürfte der Audiokommentar der Regiseurin und Drehbuchautorin Caroline Link (Jenseits der Stille, Pünktchen und Anton), der Schauspielerin Juliane Köhler, des Produzenten und des betreuenden Ethnologen sehr interessant sein.
In einen lockeren Gespräch erfährt man zu jeder Szene interessante Details.
Die zweite DVD enthält noch mal Informationen und Interviews, wenn man den Audiokommentar gehört hat sind zwar einige Infos redundant, aber dennoch würde ich sagen ist diese DVD rund um gelungen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der schönsten Deutschen Filme - perfekt umgesetzt, 12. April 2003
Von 
Kai M. (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
In Deutschland steht der Krieg vor der Tür; für die jüdische Familie Redlich bleibt nur die Flucht nach Kenia.
Während der Mann bereits einige Zeit im fernen Afrika lebt und sich mit den Gegebenheiten engagiert hat, fällt es der Frau, Jettel, sehr schwer, sich an das neue Leben in der Fremde zu gewöhnen - zumal zunächst die Einsicht fehlt, warum die Flucht aus Nazideutschland sein musste.
Die kleine Tochter hingegen findet sich in der ungewohnten Umgebung schnell zurecht und legt ihre Scheu ab.
---
Der Film zeigt in beeindruckender Weise, wie sich die Familie mit den Gegebenheiten in Kenia anfreundet (oder auch nicht) und welche Entwicklung im Laufe der Jahre stattfinden.
Wenig sentimental und doch sehr einfühlsam - deutsches Kino, wie wir es nicht kennen.
Das Niveau des Films kann sich mit großen Hollywood Produktionen messen und wurde zu Recht als bester ausländischer Film mit dem Oscar ausgezeichnet.
Meine Vorbehalte, es handle sich um einen reinen Frauenfilm, gab ich bereits nach wenigen Minuten auf, so sehr hat mich der Film und dessen Atmosphäre gefesselt.
Die DVD im Digipack ist sehr liebevoll umgesetzt; schöne Menues und massenhaft Material unterstreichen den Wert dieses Films.
Für Filmliebhaber und Sammler ist diese DVD ein MUST HAVE !
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Oscar-Nominiertung hat er ja schon!, 14. Februar 2003
Nirgendwo in Afrika (RC2)
Film:
Die erzählte Geschichte basiert auf dem Buch und dieses wiederum auf den tatsächlichen Erlebnissen der Autorin Stefanie Zweig in den Jahren 1938 bis 1947. Hier ist es die Familie Redlich, welche Juden sind. Dieses Judentum wird hier allerdings ganz anders dargestellt als ich es (ein bisschen klischeehaft) erwartet hatte. Ultradeutsch nämlich, keine Spur von Jiddisch! Jedenfalls erkennt der Vater die sich zuspitzende Situation, emigriert nach Kenia und kann auch seine Frau und Tochter nachholen. Das ist so in etwa die Ausgangssituation.
Was dann im Film gezeigt wird ist, neben schöner Landschaft und fremden Menschen und Ritualen, vor allem das jeweilige Kennenlernen und Akzeptieren dieser neuen Welt. Dabei bleibt Vater immer Realist, insbesondere was den Grund seines Aufenthalts dort und seine angestammte Heimatzugehörigkeit anbelangt. Mutter hingegen macht eine Wandlung durch. Sieht sie lange Zeit nur den Verlust von allem „Luxus" und das sich auftürmende „elendige" Leben in Kenia, fängt sie doch an, sich wohl zu fühlen. Vielleicht sogar zu wohl, ich kann der Figur hier (im Gegensatz zum Vater) eine gewisse Kurzsichtigkeit anlasten. Jedenfalls spitzt sich die Geschichte darauf zu, ob's wieder in die alte Heimat geht oder nicht. Es ist ein ruhiger, sehr authentisch wirkender und nicht überintellektueller Film. Er zeigt auch auf, das auch der Verfolgte schnell mit Vorurteilen (OT: „Neger haben Würmer") bei der Hand ist, der Engländer alle in einen Topf wirft (Abholung und Internierung sogar der Flüchtlinge!) und sich die Schotten ebenfalls ungeliebt fühlen. Im letzten Teilsatz steckt natürlich eine filmische Ironie, welche allerdings jeder Schottlandreisenden auch heute noch bestätigen kann.
Ganz weggelassen in meiner Beschreibung hab ich bis jetzt den Part der jungen Tochter. Diese freundet sich sofort mit der neuen Umgebung und insbesondere mit dem Koch der Familie an. Ein hochgewachsener Einheimischer mit drei Frauen und sechs Kindern (welche man aber nie sieht). Diese beiden lockern die Geschichte auch auf, weil Sie den meisten Abstand zu all den Problemen haben. Nichts desto trotz sind sie aber nicht Beiwerk sondern wesentlich für den 135 minütigen Film.
Menü:
Ganz ganz toll. Zunächst ein tonal untermaltes Standbild der kenianischen Landschaft, welches sich nach Drücken eines Untermenüpunkts in alle Richtungen sanft verschiebt und als 3D-Objekt darstellt. Bei der Kapitelanwahl gibt's die Filmvorschau zu sehen.
Bild:
Scope, also 2,35:1, natürlich anamorph abgespeichert. Total glücklich bin ich allerdings nicht. War ich auch mit z.B. „Pakt der Wölfe" nicht. Die Schärfe hätte schon noch einen Tick besser sein dürfen. Sind die Tagesszenen eigentlich immer recht ansprechend, gibt es doch einige Nachtszenen in denen deutliches Rauschen vorhanden ist. Insbesondere die Szenen, wo Mutter und Tochter ein einheimisches Fest besuchen. Ansonsten ist alles im grünen Bereich.
So ein befriedigend bis gut als summa summarum.
Ton:
Lt. Cover nur deutsch in 5.1 und 2.0. Allerdings ist das nur 1/3 der Wahrheit. Die Einheimischen und die Engländer sprechen ohne Ausnahme nur ihre Sprache und die Deutschen sprechen alles. Es musste also sehr viel untertitelt werden. Ich empfand das als sehr realitätsnah und keinesfalls störend. Ein babylonisches Filmvergnügen. Ach ja, der Ton an sich ist einwandfrei, es gibt allerdings keine Bassattacken oder ähnliches was bei dieser Art von Film auch nicht zu erwarten war.
Extras und sonstiges:
Schon wieder ein deutsch produziertes aufwendiges Doppel-DVD-DigiPak. Auf der Hauptfilm-DVD ist der Audiokommentar mit drauf. Auf der Extras-DVD dann folgendes: 30 minütiges Making of, Premieredoku, Kenya-Beitrag, entfallene Szenen, Interviews (u.a. eine Talkrunde - mal was ganz neues!) und noch zahlreiches mehr. Wie schon erwähnt, kommt das ganze in einem Hochglanz-DigiPak mit 12seitigem Booklet. Preislich unter 20 Euro angesiedet das Ganze.
Fazit:
Es war ein Blindkauf - aber was hat mich dazu bewogen. Die Afrika-Verknüpfung? Der günstige Preis? Weil ich meiner Frau was gutes tun wollte? Keine Ahnung - aber ich hab's nicht bereut, im Gegenteil. Eine zwar ruhige aber durchaus interessante Geschichte, dazu hervorragende Schauspieler und eine wundervolle Musik (Mischung aus Symphonie und Buschtrommeln) machen den Film mehr als sehenswert. Das Bild dieser Constantin-Veröffentlichung hätte ein klein wenig besser sein dürfen, alles andere ist überdurchschnittlich.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach Kenia ins Exil, 13. Februar 2006
Eine jüdische Familie entflieht dem Holocaust nach Kenia und erlebt dort dramatische Höhen und Tiefen des doch eigentlich geretteten Lebens.
Für einen deutschen Film ist der Streifen ziemlich gelungen. Herrliche Aufnahmen von dem wunderschönen Kenia, verzwickte menschliche Beziehungen, vorurteilsbehaftete Charaktere und widrige Lebensbedingungen formen ein einfühlsames Drama, welches die Judenverfolgung als Aufhänger nimmt, sie aber glücklicherweise nur im Hintergrund behandelt. Zuviele "Schindlers Liste"-Elemente hätten den Film zerstört und dem Exil Afrika seine Intensität genommen.
Die Schauspieler harmonieren zwar nicht immer einwandfrei und zeigen auch nichts unbedingt Herausragendes in ihren Leistungen, geben der Geschichte dennoch zu jeder Zeit den nötigen Halt. Bemerkenswert ist, wie die Familie einerseits die ganzen Probleme bewältigt, die ihnen der fremde Kontinent Afrika in den Weg stellt, und andererseits jene, die in den eigenen vier Wänden stattfinden. Kulturschock trifft Familienprobleme, so lässt sich das komplexe Handlungsgerüst am ehesten beschreiben.
Es scheint eben alles zum Scheitern verurteilt, obwohl man den Nazis entkommen und mit dem Leben davon gekommen ist. Diverse Schicksalsschläge schlagen auf die Protagonisten ein wie die Bomben im Deutschland des Zweiten Weltkriegs. Dass man aber trotzdem weiterhin versucht etwas aufzubauen, trotzdem um die schwindende Liebe kämpft, trotzdem einfach nur weiterleben will, eben trotzdem mit allem weitermacht, was es zum Leben braucht, macht den Film eigentlich aus. Dieses "trotzdem" macht ihn zu etwas Besonderem.
Für geschichtlich Interessierte und leidenschaftliche Afrika-Puristen ist "Nirgendwo in Afrika" ein Pflichtfilm!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Kino der Emotionen, 28. Januar 2004
Wenn man davon absieht,dass es auch Szenen gibt,die man sich hätte sparen können (wie z.B.die Schlachtung der Ziege),muss man sagen ein Film,der Geschichte schreibt ohne zu beschönigen und dennoch nicht sensationsblutig und dunkel ist wie so viele amerikanische Filme heutzutage..also ein Film der "leisen Töne",der trotz seiner Länge nicht langatmig oder langweilig wird,sondern zeigt,dass deutsches Kino sehr wohl seinen eigenen Weg geht und erfolgreich sein kann,ohne mit dem hollywoodesken Einerlei konkurrieren zu müssen..Empfehlenswert und nicht umsonst mit einem Auslandsoscar dekoriert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein guter Film, 3. Dezember 2003
Ich schaute diesen Film als Aufgabe für meine Deutsch Klasse an der Universität. Es war ein guter Film, der um den zweiten Weltkrieg sich handelt. Er gab eine andere Perspektive des Krieges. Die Spielen den Schauspieleren war echt gut; die Darstellung der Zeit war sehr gut. Die Themen des Filmes sind aber zeitlos. Durch diesen Film bekam ich eine bessere Wertschätzung des Geistes der Juden während des zweiten Weltkriegs. Allgemein, fand ich diesen Film sehr gut.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Very Moving and Artfully Made Film, 2. Oktober 2003
Von 
Grady Harp (Los Angeles, CA United States) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nowhere In Africa [UK Import] (DVD)
NOWHERE IN AFRICA certainly deserves the Academy Award for Foreign Film 2002 it won. This is an epic story about the human condition that transcends even the semibiographical time it addresses. In short, a happy and well-to-do German family (who happen to be Jewish, mostly in name only) 'escape' to Africa in 1938 just as Hitler is beginning to unfurl his blanket of the Holocaust. The father has proceeded the mother and daughter to find a place to live and a means of support. He is aided (importantly) by a native cook named Owuor (the symbol of universal mankind and spirit) in creating a home away from Germany. The basic theme of the story is how the transplanted Germans adjust to their new home, how the mother (not at all happy about giving up the good life in Germany to dwell among the natives whom she considers inferior people) attempts to inculcate her young daughter on how to stay separate from these 'dirty,untrustworthy' lower caste types. The daughter immediately relates to the gentle Owuor and falls in love with her new life. Matters drive husband and wife apart, they eventually are 'detained' (by the British who see them as Germans not unlike what the US did to the Japanese in WW II)in a camp which for all the world looks like a luxury hotel - without a sense of home. The husband joins the military and eventually the family moves back to their litlle home in the wilderness, survive locusts and famine, and through many trials find each other again. The bite to this film comes mostly from the mother's attitutde towards the Africans: it mirrors the attitude of the Nazis toward the Jews in Germany. How that bite is resolved contains some of the more sensitive movie making in a long time.
The cast is uniformly excellent: Juliane Kohler and Merab Ninidje as the parents, Sidede Onyulo as Owuor, and the two actors who share the role of Regina the daughter - Lea Kurka and Karoline Eckertz. The film is tightly and lovingly directed by Caroline Link, making the most of the vastness and beauty of Kenya. Truly a film to see and see again. In German and African languages with excellent subtitles.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nirgendwo in Afrika (Regiseurin Charlotte Link), 4. September 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nirgendwo in Afrika [VHS] (Videokassette)
Der Film erzählt die Geschichte eines jungen jüdischen Ehepaars,das zu Beginne der Naziherrschaft in den 30iger Jahren mit kleiner Tochter von Deutschland nach Kenia emigrieren muß.
Gleich zu Beginn des Films zwingen die harten Bildschnitte zwischen Schneelandschaft und Prärie den krassen Lebenswechsel der widerwillig Ausgewanderten nicht als ein schönes Märchen sondern als beschwerlichen Weg zu erkennen. Im Gegensatz zu anderen Afrika stories wird der Überlebenskampf der Familie in der "normalen" Landschaft Kenias während der Emigrationsjahre gezeigt. Ein wunderbarer und trotz allem fröhlicher Film mit herrlichen Landschaftsaufnahmen und hervorragenden Schauspielern.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz große Gefühle vor einem bewegenden historischen Hintergrund, 22. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Nirgendwo in Afrika (DVD)
Ich bin überrascht, dass der Film so viele weniger gute Rezensionen bekommen hat. Für mich gehört er zu den absoluten Lieblingsfilmen, seit er im Kino war hab ich ihn mir sicherlich schon 10x angeschaut. Vielleicht kann ich an dem Film nichts kritisieren, weil ich das Buch erst danach gelesen habe? Irgendwie gefällt doch immer das Zuerst-Gesehene besser... Ich weiß es nicht, jedenfalls kann ich nur Gutes zu dem Film sagen:
Wunderschöne Bilder, tolle, wirklich glaubhafte Schauspieler, eine schöne Musik, eine grandiose Kameraführung, tolle Regie, toller Schnitt. Technisch gesehen ist alles einwandfrei!

Doch auch die Geschichte kann nicht besser vom Buch zum Leben erweckt werden. Die Emotionen, die Sehnsüchte, Ängste, Zweifel, all das wurde filmisch so gut umgesetzt.
Ich habe nun endlich auch das Buch gelesen und frage mich natürlich schon auch, warum man Jettel im Film zwei Affären anhängt, von denen im Buch nicht die Rede ist. Wofür? Darüber habe ich mich zwar sehr gewundert, trotzdem macht das den Film nicht schlechter. Außerdem kann man nicht erwarten, dass das Buch 1:1 im Film wiedergegeben wird, das wäre ja langweilig. Der Film konzentriert sich eben nicht auf alle Aspekte des Buches, das könnte er auch gar nicht wenn er im zeitlichen Rahmen bleiben möchte. Ich persönlich finde nicht, dass wichtige Aspekte ausgelassen wurden, aber jeder hat natürlich eine andere Auffassung davon, welche Aspekte die wichtigsten sind.

Für mich einer dieser Filme, die man immer und immer wieder anschauen kann und der jedes Mal aufs Neue verzaubert. Dieser Film hat seinen Oscar mehr als nur verdient!!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film ist ein Gesamtkunstwerk !, 30. Januar 2011
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nirgendwo in Afrika (DVD)
Erzählt wird hier die Geschichte jüdischer Emigranten, 1938 aus dem Deutschen Reich nach Afrika geflohen - über Nacht die Heimat verlassen, die Familienbande zerrissen, ohne genauere Kenntniss um das Schicksal der in Europa verbliebenen Verwandtschaft in der Fremde gelandet.

Es dauert eine Weile, bis man sich mit der ungewohnten Umgebung abfindet, sich arrangiert und letztlich anfreundet - nicht allein wegen der inzwischen gewonnenen Erkenntnis, gerade noch einmal mit dem Leben davongekommen zu sein...

Den Nazis entronnen, findet man sich bei Kriegsausbruch in britischer Internierung wieder, wird die seit der Flucht geschrumpfte Familie erneut getrennt...

Es ist u.a. dieser spannend geschilderte Entwicklungsprozess, welcher unter der Regie von Caroline Link, eingebettet in die großartig fotografierte Landschaft Afrikas, begleitet von ergreifender Musik, entstanden ist, welcher den Film zum unvergesslichen Erlebnis macht.

So überzeugt z.B. die Schauspielerin Juliane Köhler, in der Rolle der aus Deutschland geflüchteten Jette Redlich, komplett. Die absolut glaubwürdige Verwandlung der behüteten Tochter aus gutem Hause, hin zur toughen Farmersfrau hat sicherlich großen Anteil am Erfolg des Filmes.

Im Jahr 2003 wurde "Nirgendwo in Afrika" übrigens mit einem Oscar ausgezeichnet, in der Kategorie: "Bester fremdsprachiger Film" hat man sich somit gegen Beiträge aus Mexiko, Finnland, China und Niederlande durchgesetzt.

Fazit: Ganz großes Kino, 5 Sterne!

Hinweis: Schauen Sie unbedingt auch den Film "Jenseits der Stille", aus dem Jahr 1996 - es handelt sich um das nicht minder beeindruckende Regiedebüt von Caroline Link, welches 1998 für einen Oscar (Kategorie: Bester fremdsprachiger Film) nominiert wurde.
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Nirgendwo in Afrika
Nirgendwo in Afrika von Stefanie Zweig (DVD - 2005)
EUR 5,49
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