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5.0 von 5 Sternen K.O.-Sieg für Crowe
Als im Juni diesen Jahres "Cinderella Man" (so der Originaltitel) in den USA startete, überschlugen sich die Kritiker nur so vor Lob. Für die Verleihung der Academy Awards im März nächsten Jahres ist die Biografie des Ex-Boxweltmeisters Jim Braddock einer der größten Favoriten auf einen Oscar-Regen. Und das völlig zurecht. Das liegt zu...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2005 von Bollo der Bär

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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spitzen Unterhaltung, aber für welchen Preis?
Natürlich spielt Russel Crowe überragend und natürlich ist der "Entertainment-Faktor" sehr hoch...aber um welchen Preis? Über kleine Modellierungen zugunsten des Drehbuchs kann ich gerne hinwegsehen, so z.B. dass Braddock bis zum Kampf gegen Griffin keine KO-Nierderlage zu verzeichnen hatte. Skandalös ist allerdings die historische Darstellung zu...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2011 von M. Weiß


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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spitzen Unterhaltung, aber für welchen Preis?, 7. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Comeback (DVD)
Natürlich spielt Russel Crowe überragend und natürlich ist der "Entertainment-Faktor" sehr hoch...aber um welchen Preis? Über kleine Modellierungen zugunsten des Drehbuchs kann ich gerne hinwegsehen, so z.B. dass Braddock bis zum Kampf gegen Griffin keine KO-Nierderlage zu verzeichnen hatte. Skandalös ist allerdings die historische Darstellung zu Person MAX BEAR: Zwar war dieser sicherlich Exzentriker, wird im Film aber zugunsten des Drehbuchs als blutrünstiges, menschenverachtende "Kampfmonster" dargestellt. In Wirklichkeit hatte auch Bear sich durch die schwere Wirtschaftdepression mit zahlreichen Niederlagen durchschlagen müssen. Außerdem wird mit keiner Silbe erwähnt, dass Bear ein äußerst politischer Mensch war und seinen Protest gegen das Naziregime sowohl im Ring durch den Davidstern als auch außerhalb durch Öffentlichkeitsarbeit nach Außen trug. Auch bedeutete der schreckliche Kampf gegen Frankie Campbell, mit dessen unglücklichen Tod, einen großen Bruch in der Karriere des Max Bear über den er langezeit nicht hinwegkam. Er verplichtete sich daraufhin den Kindern von Campell die College-Ausbildung zu finanzieren. Schlussfazit: Großes Unterhaltungskino mit reichlich amerikanischen Epos. Trozdem ist in meinen Augen der "Rufmord" an MAX BEAR derartiges Element, dass der Film eigentlich gar nicht durch die Zensur hätte laufen dürfen. Schließlich werden hier reale Personen dargestellt und nicht wie z.B. in "Spiderman" Science Fiction angeboten, wo Schwarz weiß Darstellungen ein sinnvolles Stilmittel darstellen. Für mich wurde die 1.Regel eines historischen Film aus kommerziellen Motiven sträflich verletzt...GLAUBWÜRDIGKEIT!
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen K.O.-Sieg für Crowe, 1. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Comeback (DVD)
Als im Juni diesen Jahres "Cinderella Man" (so der Originaltitel) in den USA startete, überschlugen sich die Kritiker nur so vor Lob. Für die Verleihung der Academy Awards im März nächsten Jahres ist die Biografie des Ex-Boxweltmeisters Jim Braddock einer der größten Favoriten auf einen Oscar-Regen. Und das völlig zurecht. Das liegt zu einem großen Teil an der hervorragenden Besetzung: Russell Crowe spielt wieder einmal hervorragend und knüpft an seine tollen Leistungen in Filmen wie "Der Insider", "Gladiator" oder "A Beautiful Mind" an. Für seine Rolle speckte er extra 25 Kilogramm ab. Und das hat sich gelohnt, denn die Boxszenen gehören zum realistischsten, was man je in ähnlichen Filmen zu sehen bekam. Renée Zellweger spielt Crowes Filmfrau Mae Braddock. Sie stellt glaubhaft die Rolle der zwischen Stolz und Angst hin- und hergerissen Boxerfau dar. Am meisten beindruckt hat mich allerdings Paul Giamatti als Braddocks Manager Joe Gould. Die Rolle bekommt durch ihn eine unglaubliche Ausstrahlung, und ich könnte mir niemand besseren vorstellen, um diese Rolle zu spielen. Auf dem Regiestuhl nahm Ron Howard ("Apollo 13") Platz, der das von Cliff Hollingsworth umgesetzte Drehbuch perfekt verfilmte. Spannende Boxkämpfe wechseln sich mit Einblicken in die dramatischen Lebensverhältnisse der armen Arbeiterfamilien zur Zeit der großen Wirtschaftskrise Anfang der 30er Jahre ab. Wenn auch die Story vom Underdog aus einem Armenviertel, der sich durch seine unersättliche Willenskraft bis zum Weltmeistertitel boxt, eigentlich aus Filmen wie "Rocky" zur Genüge bekannt ist, ist "Das Comeback" ein komplett anderer Film, weil das Boxen eher eine Rahmenhandlung bietet, damit der fürsorgende Familienvater Jim Braddock seine Familie ernähren kann. In den USA ist die großartige Biografie an den Kinokassen aber untergegangen. Das hat mehrere Gründe: Zum einen musste er sich mit Hollywood-Blockbustern wie "Krieg der Welten", "Madagascar", "Mr. und Mrs. Smith" und "Star Wars Episode III" konkurrieren. Zum anderen ist es aber auch ein anspruchsvoller Film, was in heutigen Zeiten vor allem in den USA ein Todesurteil für Kinofilme in finanzieller Hinsicht ist. Im Rest der Welt sah es allerdings leider auch nicht anders aus. Und so bleibt nur zu hoffen, dass mit dem DVD-Release wenigstens ein bisschen Geld in die Kassen von Buena Vista gescheffelt wird. Verdient hätte es dieser großartige Film auf jeden Fall.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassisch gemacht, wie von der alten guten Schule, 21. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Comeback (DVD)
Produkt: DVD (1) / Qualität gut / Herausgeber: Touchstone / ASIN: B000BYVMJS
Deutscher Titel: Das Comeback. Originaltitel: Cinderella Man.
Produktionsland: USA. Premiere: 2005
Mit: Russell Crowe, Renee Zellweger, Paul Giamatti, Craig Bierko u. A.
Regie: Ron Howard
Musik: Thomas Newman (Die Verurteilten, Das Baumhaus, Red Corner,...neun mal oscarnominierter Filmkomponist)
Ton: gut. Bild: gut / Farbe / Breitbildformat. Sprache: englisch. Synchronisation: deutsch und türkisch. Untertitel: deutsch, englisch u. a. Filmlänge: 138 Minuten (Originallänge im PAL-Verfahren)
Genre: Biographie > Boxerfilm > Boxerdrama > Sozialdrama > Historie
Specials:
a.) unveröffentlichte Szenen kommentiert von Ron Howard mit deutschen UT
b.) 9 Minuten Aufnahmen des realen Boxkampfes zwischen Braddock und Baer kommentiert von Schriftsteller Norman Mailer, der Zeitzeuge des Kampfes war, und Ron Howard mit deutschen UT

Ein sehr romantischer, authentisch angehauchter Boxerfilm mit starken Boxszenen und viel patriotischen Anstands. Obwohl die Biographie von einigen historischen Tatsachen abweicht, so vermittelt der Film als Gesamtwerk sehr eindringlich den Charakter eines guten, ehrenwerten und prinzipientreuen Menschen. Russell Crowe als James Braddock ist in dieser Rolle seiner schauspielerischen Qualität wieder mal gerecht geworden. Es ist leider zu befürchten, dass dieser charismatische Schauspieler aufgrund anspruchsloserer Rollen und einer merklichen Neigung zur Gewichtszunahme solche physisch ausgeprägten Typen kaum verkörpern wird in Zukunft. Umso wertvoller dieser Boxerauftritt, mit ihm als voll durchtrainiertem Herausforderer des Weltmeisters Max Baer, den er denkwürdig besiegen wird. Wobei die soziale Komponente in der Handlung genauso eine Hauptrolle spielt, wie die gnadenlosen Boxkämpfe. Die stillen Szenen des Familienlebens auf der Suche nach der Arbeit, dann als Tagelöhner tätig, als verarmter aber anständiger Bürger, sorgenvoller Vater, der für seine Frau und Kinder sogar zu betteln gezwungen ist, bevor er die große Chance um den Titelkampf kriegt, sind sehr feinfühlig und liebevoll inszeniert. Dieser Mann schämt sich nicht, für seine Familie betteln zu gehen bei den ehemaligen Gönnern, Boxmanagern und Verbandsmitgliedern. Die Armut ist nicht, weil er etwas verbrochen hätte, sondern aufgrund der Weltwirtschaftskrise. Und Braddock war tatsächlich ein Mann, der voller Ehre, Verantwortung und Geradheit trotz Pech und Schicksalsschlägen seinen Weg konsequent und stolz ging. Nach unglücklichen Handverletzungen war er gezwungen, seine aufstrebende Boxerkarriere aufzugeben. Als er sich langsam wieder von den Verletzungen erholte, bekam er unerwartet die Chance zum Comeback. Er nützte die Chance beeindruckend und kaufte sich um den Erlös des Gewinns ein Haus, in dem er mit seiner Familie glücklich leben konnte.
Die sensible Musik von Thomas Newman (Sohn von Alfred Newman) spiegelt den Charakter der Geschichte vollkommen wieder.
Sicher einer der stärksten Boxerfilme der Filmgeschichte, dazu nach einer wahren Biographie. Feinfühliges Sozialdrama, starke Schauspieler, ein gutes Ende. Die Bilder und die Atmosphäre der Zeit wunderbar wiedergegeben. Ein wunderbarer Film, der keine negativen Kritiken zulässt.
Craig Bierko als Max Baer mit einer schauspielerisch beeindruckenden Leistung. Die Boxszenen jedoch sind nichts für zartbesaitete Gemüter.
Mladen Kosar
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich gut!, 29. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Comeback (DVD)
Ich gebe zu, zuerst hatte ich so meine Zweifel ob dieser Film etwas für mich ist. Wenn man Boxen hört denkt man doch immer gleich an brutale Actionfilme ohne irgendeine intelligente Handlung. Ich habe mich dann allerdings überreden lassen und ich muss sagen: Gott sei dank!
Hätte ich diesen Film nicht gesehen, ich hätte echt was verpasst. Ein anspruchvolles Drama mit hervorragender Besetzung: Allen vorran natürlich Russel Crowe.
Es ist wirklich herzzerreissend wie ein Vater, der alles verloren hat verzweifelt versucht seine Familie zu ernähren. Ein gefallener Box-Star während der Wirtschaftskriese.
Aber natürlich kommen auch die Boxszenen nicht zu kurz. Der "Cindarella Man" rappelt sich schließlich wieder auf und wird zu einem Symbol für die verarmte Bevölkerung.
Tragisch, Actionreich, einfacht toll!
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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hollywood-Honig auf Kosten historischer Authentizität, 6. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Comeback (DVD)
Generell ist gegen ein Hollywood-Rührstück mit den altbewährten Zutaten ja nichts einzuwenden, vor allem, wenn es von Schauspielern vorgetragen wird, die einem überraschungsresistenten Drehbuch Leben einhauen (Crowe, Zellweger, Giamati). Ein weiteres dickes Plus sind die Boxszenen, die schlichtweg grandios eingefangen sind.

Aber das Ron Howard bei der Verfilmung einer wahren Begebenheit, nämlich des Schwergewichts-Weltmeisterschaftskampfes zwischen James Braddock und Max Baer im Juni 1935, die Geschichte derart stark verändert, ist mehr als bedenklich. Vor allem vor dem Hintergrund, dass er mit dem Film indirekt auch über die amerikanische Geschichte erzählen will, denn sie spielt zur Zeit der großen Wirtschafts-Depression.

Um für das sterile Drehbuch eine schnell zu durchschauende Schwarz-Weiß-Landschaft zu schaffen, brauchte Howard als Kontrast zum treusorgenden Familienvater, Aussenseiter und Helden der Arbeit, Braddock, einen grausamen und versnobten Überboxer. Dass Baer sich jedoch selbst nach zahlreichen Niederlagen während der Wirtschaftsdepression wieder "hochboxen" musste und auch mitnichten ein emotionsloser Killer, sondern vielmehr ein hochsensibler Kämpfer war, wird schlichtweg gestrichen.

Im Film koketiert Baer beispielsweise damit, einen Mann im Ring totgeschlagen zu haben und droht Braddock damit. Dies ist nie geschehen, im Gegenteil. Dieser tragische Unfall, der einen großen Bruch in Baer's Karriere darstellte, brachte ihn psychisch an den Rande des Karriere-Endes, da er Angst hatte, es könne nochmal geschehen. Eine Person wie Baer auf diese Art und Weise zu diskreditieren ist schon ein Skandal.

Auch dass Baer beim Kampf einen großen Davidstern auf der Hose trug (aus Solidarität zu den verfolgten Juden in Deutschland), und dass Braddocks Manager Joe Gould (Paul Giamati) gläubiger Jude war, wird der Einfachheit halber einfach weggelassen, im Gegenteil. Das Drehbuch legt Joe Gould mehrmals "Jesus Maria Mutter Gottes" in den Mund.

Auch das Ende der Karriere von Braddock wird wohl absichtlich ausgespart. Seine Pflichtverteidigung gegen Schmeling ließ er zweimal aufgrund von vorgeschobenen Verletzungen platzen, und trat statt dessen gegen Joe Louis an, nachdem ihm vom Promoter des jungen Louis 10% aller Einnahmen zugesichert wurden, die Louis jemals bei kommenden Kämpfen verdienen würde. Braddock gab den Kampf wie man sich denken kann mehr oder weniger kampflos verloren. Da diese unrühmlichen Vorgänge nicht in das Bild des makellosen großen Kämpfers Braddock passten, musste Howard auch dies verschweigen.

Fazit: Ein durchaus sehenswerter wenn auch klischeebeladener und wenig überraschender Film, der vor allem aufgrund der fehlenden historischen Authentizität einen schlechten Beigeschmack hat.
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5.0 von 5 Sternen !! Ron Howard`s opus magnum !! Und vieel besser als million dollar baby.., 8. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Comeback (DVD)
Der mann hat schon viele grosse filme gemacht (Backdraft, in einem fernen land,apollo 13,kopfgeld,a beautiful mind,the davinci code usw.usw.) aber Cinderella man ist für mich,nach rocky 1, das tragischte boxer-u.familiendrama das ich kenne.Dieser hat auch noch den vorteil wahr zu sein, und spielt im New York der 30er jahre während der grossen depression.James J. Braddock (crowe) ist in seiner glanzzeit seiner karriere und steht kurz vor der weltmeisterschaft, als die wirtschaftskrise einbricht.Auch braddock wird sehr schwer davon betroffen und muss sich mit seiner familie mit gelegentlichen arbeiten an den hafen-dock`s schwer verschuldet durchschlagen.Dazu kommt noch das pech das sich braddock mehrere male beim boxen die rechte hand bricht, welche seine stärkste war, man wusste das er seine linke nicht sehr gut einsetzen konnte, und damit auch leider sehr viele kämpfe hintereinander verloren hatte und auch viel von seinem ansehen verloren hatte. Das besondere dabei an russel crowe ist, wie intensiv er das darstellen konnte das sein versagen im ring grösstenteils den grund hatte, das er seine familie nicht richtig ernähren konnte, und wie sehr ihn das belastet hat mit anzusehen wie sehr sie leiden müssen, und das kann er einfach nicht verkraften und macht ihn im ring sichtlich "schwächer".Er ist sogar noch während des kampfes mit den gedanken immer bei ihnen und sieht sie immer vor sich wie sie so daliegen, krank, frierend und halb verhungert.Er selbst soll immer mit leerem magen in den ring gestiegen sein.Er war also schon am ende seiner karriere, dazu kommt noch das er aufgrund seiner gebrochenen hand immer seltener arbeit finde. Bis sein alter manager ihm einen schaukampf gegen einen herausforderer, der als hauptfavorit gegen den derzeitigen weltmeister im schwergewicht Max Bear gilt, für einen "guten" preis anbietet (250$) . Er sollte also eigentlich nur den harausforderer sozusagen aufwärmen und den punchingball spielen um diesen auf den grossen kampf gegen den weltmeister vorzubereiten,und viele waren der meinung, da braddock in seiner karriere nie ausgeknockt wurde und zu boden gegangen ist, das das eine gute werbung für den herausforderer machen würde .Als braddock aber wieder im madison square garden steht wo er alle seine besten kämpfe bestritten hat und sich ausnahmsweise diesmal den bauch vorher volschlagen konnte,und das wesentlich erheblichere publikum sieht, als er es in den boxclubs in den ghettos gewöhnt war,verfällt er wieder plötzlich in seine alte euphorie und und seine alte form zurück.Er schlägt seinen gegner in der dritten runde k.o. und kriegt nach diesen sensationserfolg chancen auf weitere kämpfe. Man muss auch dazu sagen das Braddock sehr beliebt und angesehen war beim publikum und bei den menschen in new york, denn er war wirklich ein gentleman-boxer unter den kämpfern.Er kämpfte nie mit unfairen mitteln oder war nie übertrieben hart und hinterhältig, eher technikorientiert und er hatte eben, laut den berichten von damals halt, eine niederschlagende rechte.Als er eine zweite chance kommen sieht, fängt er mit einem unerbittlichen training an, und muss gegen herausforderer kämpfen, die wesentlich jünger und schneller sind als er.Aber es treibt ihn immer etwas unerschütterliches vorran und das, und den rest, will ich an dieser stelle nicht mehr verraten, aber Russel Crowe gibt meiner meinung nach seine intensivste und gefühlvollste darstellung seit gladiator. Äußerlich ist er eigentlich rau und hart, aber im tiefsten innern weich und verletzlich.Ron Howard gibt auch eine tolle und sehr authentische milleu-skizze vom new york von 1935 wieder, der bis dahin zweit härtesten prüfung die diese stadt bis dahin durchmachen musste, die erste gibt martin scorsese in seinem "gangs of new york" sehr schön wieder.Untermalt mit einer tollen musik und sehr schönen bildern ist das comeback hochglanzkino vom feinsten und die kämpfe sind auch sehr realistisch dargestellt und nicht so übertrieben wie bei anderen filmen.Die letzten zwei runden des grossen kampfes zwischen bear/u. braddock werden sogar haargenau so gezeigt wie der alte kampf früher der glücklicher weise in der fast vollen version als extra mit auf der dvd ist, wie zwei streitende brüder umschlungen, schlägt einmal der eine dann der andere, dann wieder der eine usw, klasse! Sehr emotional und dabei nie kitschig. Einer der besten filme die ich gesehen hab. Nur zu empfehlen!!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes altes Hollywood-Flair, 5. Februar 2006
Von 
D. Possoch (REMSECK, BADEN-WUERTTEMBERG Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Comeback (DVD)
Von der ersten Minute an versprüht der Film diesen gewissen Etwas. Man kann es gar nicht richtig einordnen, weil man es kaum kennt. Aber es ist da: das große Hollywood-Flair, welches man eigentlich für ausgestorben hielt.
Wenn man die Geschichte lesen würde, wäre sie zwar ganz nett, aber auch nicht mehr. "Das Comeback" erweckt die Geschichte von Jim "Cinderella Man" Braddock zum Leben. Der große Zauber zieht alle in seinen Bann.
Dennoch gibt es auch einen kleinen Kritikpunkt. Der Dramatik wegen hat man sich an einigen Stellen entschieden den Soundtrack übermäßg schnulzig zu gestalten. Das wäre nicht nötig gewesen. Allerdings macht das kaum was aus, denn wenn man vor dem Fernseher sitzt hat man alles vergessen und sieht nur noch Russell Crowe dabei zu, wie er es von ganz unten nach ganz oben schafft. Der Film gibt Hoffnung. Das hat damals Jim Braddock getan und das tut Russell Crowe heute wieder. Also, nicht immer jammern, sondern auch mal selbst was in die Hand nehmen. Sozialkritisch betrachtet, bietet der Film mehr als man denkt. Eine tiefgehende Studie über die damalige Zeit.
Man sollte sich einfach von diesem Film verzaubern lassen.
Und es ist eine Frechheit, dass so ein Film nicht mit einer 2.Disc-Edition gewürdigt wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter Boxfilm mit großem Flair für die portraitierte Zeit, 14. November 2013
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Comeback (DVD)
Ron Howard beweist mit "Das Comeback" (OT: Cinderella Man) erneut sein Gespür für sehr menschliche Storys. Nach "Apollo 13" und "A Beautiful Mind" (später kamen noch "Frost/Nixon" und "Rush" dazu) widmete sich der Regisseur erneut einer realen Geschichte.

"Das Comeback" erzählt die bewegende Lebensgeschichte des Schwergewichts-Boxers James J. Braddock, der nach anfänglichen Erfolgen wegen einer gebrochenen Hand seine Karriere an den Nagel hängen muss und in der Folge Opfer der Weltwirtschaftskrise wird. Der Film portraitiert sehr ergreifend die damaligen elenden Umstände, wie Braddock versucht seine Familie mit Tagesjobs über Wasser zu halten und sich trotz aller Mühen die Schulden nur weiter anhäufen. Doch der ehemalige Schwergewichts-Herausforderer erhält dank seines damaligen Managers und Freundes Joe Gould (Paul Giamatti) eine zweite Chance. Wegen seinem dann folgenden sensationellen, nicht für möglich gehaltenen Comeback wurde Braddock auch "Cinderella Man" genannt.

Besonders zu loben ist "Das Comeback" für seine herausragende Erschaffung des New York und New Jersey der 30er Jahre. Ob der Madison Square Garden, die Docks in New Jersey oder die elende Wohngegend von Braddocks Familie, hier passt alles. Man kriegt hier eine sehr eingelebt wirkende Welt präsentiert, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann. Man bekommt hier einfach ein fantastisches Gefühl für Zeit und Ort geboten. Zudem wurde der Film wunderbar von Salvatore Totino fotografiert, alles hat einen leicht goldenen Look, der fantastisch zur abgebildeten Ära passt. Die aufregenden Fights, die sehr regelmäßig kommen, sind toll choreografiert, gefilmt und geschnitten.

Howard gelingt es wie üblich, eine eigentlich konventionelle Geschichte packend und mit großer Menschlichkeit zu inszenieren. Das ist oft sentimental, aber das braucht der Film auch. Für eine gut erzählte Geschichte benötigt man natürlich auch gute Darsteller und die hat der Film ebenfalls zu bieten: In der Hauptrolle glänzt ein engagierter Russell Crowe, der seiner realen Figur auch tatsächlich sehr ähnlich sieht. Ihm gelingt es hervorragend eine sehr bestimmte Körpersprache zu finden, wodurch Crowe auch dank eines recht subtilen, kontrollierten Spiels mit der Rolle verschmilzt. Der Film gehört allerdings in vielen Momenten Paul Giamatti, der für seine Rolle für einen Oscar nominiert wurde. Weniger überzeugend ist Renee Zellweger, die Braddocks tapfere Frau Mae portraitiert, jedoch mag das auch an einer eher schwachen, einsilbigen Rolle liegen.

Größter Kritikpunkt ist allerdings die Darstellung des Schwergewichts-Weltmeisters Max Baer, der zum großen Kontrahenten von Braddock wird. Dieser wird zwar herrlich böse von Craig Bierko dargestellt, jedoch entsprach das laut Zeitzeugen und Experten absolut nicht der Wirklichkeit. "Das Comeback" inszeniert hier aus dramatischen Gründen einen kaum differenzierten Kampf zwischen Gut und Böse, als Zuschauer wird man hier förmlich gezwungen den exzentrischen, vulgären, unfairen und brutalen Charakter von Baer zu hassen. Es wird viel Spannung im Vorfeld des großen Kampfs am Ende aufgebaut, denn Baer hat bereits zwei Gegner im Ring getötet und spart auch nicht mit Sticheleien u.a. gegen Braddocks Frau. Das funktioniert dramatisch gesehen gut, man wird als Zuschauer aufgestachelt aber wie schon bei "A Beautiful Mind" nimmt sich da Howard und sein Autor Akiva Goldsman etwas zu viel erzählerische Freiheit, denn Baer war offenbar als Person eher das Gegenteil.

"Das Comeback" bewegt allerdings wirklich und weiß, wie man den Zuschauer mitreißen kann. Das ist alles irgendwo vorhersehbar und manipulativ, aber man verlässt den Film mit einem sehr zufriedenen Gefühl. Die klassische Underdog-Geschichte wird hier filmisch mit großen Mitteln stark umgesetzt, wodurch sich dieses Biopic durchaus in die Annalen der besten Sportfilme reihen darf, denn "Das Comeback" hat alles, was ein guter Film dieses Genres benötigt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Boxfans, 20. November 2006
Von 
Colina (Deep South Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Comeback (DVD)
Ein durchwegs gelungener Film, vor allem, weil er überzeugendes Anschauungsmaterial liefert über das Leben (Leben?) der Menschen während der Weltwirtschaftskrise. Kein Geschichtsbuch kann das nur annähernd so deutlich zeigen.

Das andere Thema ist die Geschichte dieses Boxers. Als absoluter Null-Box-Fan habe ich längere Zeit einen Bogen um den Film gemacht und mich schließlich wegen Russell Crowe aufgerafft. Glücklicherweise, denn es wäre ein Verlust, diesen Film verpasst zu haben. Die Geschichte ist wundervoll vielschichtig - Familie - Beruf - Hunger und Elend - und eben die Boxkarriere mit ihren Hochs und Tiefs.

Dabei kein bisschen schnulzig, eher tragisch und spannend erzählt. Durch das Können der Darsteller verläuft der Film von Anfang an auf sehr hohem Niveau und liefert schließlich ein dramatisches Finale.

Wenn ich die Rezensionen hier richtig interpretiere, gefällt der Film wohl eher den Frauen und die, die ihn verdammen, hatten wohl einen Box-Film ("Rocky 23") erwartet.
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4.0 von 5 Sternen Pflichtprogramm für Rocky - Fans!, 31. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Comeback (DVD)
"Das Comeback" erzählt die Geschichte des Boxers Jimmy Braddock der zur Zeit der Weltwirtschaftskrise in ein finanzielles Loch fällt. Er sucht nach Arbeit, doch das Geld reicht nicht um seine amilie zu ernähren. Doch plötzlich erhällt er eine zweite Chance und zeigt das noch viel Power in ihm steckt.

Kritik: Der Regisseur Ron Howard drehte einen großartigen Boxerstreifen, in dem Russel Crowe einmal mehr über sich hinauswächst. Die raue Atmosphäre der 20iger und 30iger Jahre wurde perferkt eingefangen und man leidet förmlich mit dem Protagonisten mit. Was mich an diesem Film störte war die Länge. Zwischendrin gibt es einige Längen. Eine halbe Stunde weniger wäre ganz gut gewesen. Aber dennoch: Ein Oscarreifes Boxerpotrait das sich vor Filmen wie "Rocky" oder "Wie ein wilder Stier" nicht verstecken zu braucht.

Kauftipp!
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Das Comeback
Das Comeback von Russell Crowe (DVD - 2006)
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