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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen12
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am 6. Oktober 2009
Dieser Film ist einer der Besten die ich je über Traumata von Soldaten und die Sinnlosigkeit des Krieges in Afghanistan gesehen habe.
Trocken und echt wird die Geschichte von Michael erzählt, der seine Familie als liebender Vater und Mann zwecks des Krieges verlässt und wiederkommt als psychisches Wrack. Zusätzlich wird die Gegenüberstellung zu seinem Bruder Jannik dargestellt, der zu Hause als der absolute Versager galt und sich immer mehr zum Familienmensch mausert - also direkt entgegengesetzt zu Michael.

Interessant macht diesen Film, dass er im Gegensatz zu anderen Filmen dieses Themas mit Nüchternheit überzeugen kann, mit seiner Neutralität gegenüber Gut und Böse
mit seiner Authentizität die ohne viel Blut und Darstellung physischer Gewalt auskommt, weil man die Brutalität in den Worten und die psychischen Verletzungen förmlich am eigenen Körper zu spüren beginnt.

Mich hat dieser Film bis heute nicht losgelassen und tief beeindruckt.
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am 31. März 2013
"Brothers – Zwischen Brüdern" (2004) ist der zweite Spielfilm der dänischer Regisseurin Susanne Bier.
Das grandiose Drama basiert auf einem Original-Drehbuch Biers und Anders Thomas Jensens.
Es zeigt die psychischen Störungen, die der Krieg bei den überlebenden Soldaten und ihren Familien hinterlässt und zwingt uns Abstand von dem Glauben zu nehmen, dass wir in dem geschützten, privilegierten Teil der Welt leben.
„Der Krieg findet nicht mehr irgendwo weit entfernt statt, sondern in gewisser Weise mitten in den eigenen Häusern.“ Susanne Bier
Sarah (Connie Nielsen, zuvor in der weiblichen Hauptrolle in „Gladiator“), Mutter zweier Töchter ist glücklich verheiratet mit Michael (Ulrich Thomsen), einem Major der dänischen Armee. Wenige Stunden, bevor Michael nach Afghanistan zum Einsatz bei der UN - Friedenstruppe fliegt, holt er seinen jüngeren Bruder Jannik (Nikolaj Lie Kaas), der wegen eines Banküberfalls verurteilt wurde, vom Gefängnis ab.
Die Großfamilie trifft sich zum Abendessen, um die Rückkehr in die Freiheit und den Abflug nach Afghanistan zu feiern. Doch der Vater zeigt Jannik, dass er ihn für einen Verlierer hält und eigentlich nur Michael und seine glückliche Familie liebt.
Doch zwei Tage später kommt aus Afghanistan die Hiobsbotschaft, dass Michael bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen sei. Die gemeinsame Trauer bringt Jannik und Sarah einander näher.
Tatsächlich aber hat ihr Ehemann den Absturz schwer verletzt überlebt.
In der Gefangenschaft der Taliban trifft er auf den entführten Radartechniker Nils Petter, der schwer misshandelt wurde. Michael wird von den Islamisten vor eine schreckliche Entscheidung gestellt: Er soll Nils Petter töten, um selbst zu überleben. „Kill him!“…
Er kehrt mit einem Trauma nach Dänemark zurück.
Irgendwann fragt eine seiner Töchter: „Ist Papa schon wieder tot?“
Warum die Filme der dänischen Regisseurin „Open Heart“ und „Brothers“ im deutschen Verleih unbedingt einen englischen Titel bekommen mussten, erscheint mir rätselhaft und widersinnig.
Die bewegliche, ruhelose Kamera begleitet das Leben aus der Sicht der Betroffenen und zeigt Details der Nähe: Lippen, Hände, Mund, Nase und immer wieder Augen.

Susanne Bier wirft einen gleichermaßen schonungslosen wie liebevollen Blick in diese WELT . Sie will sich nicht fremd stelllen. Damit trifft sie den Zuschauer wieder einmal mitten ins Herz.
Es ist nach Aufassung der Regisseurin kein politischer Film, sondern ein LIEBESFILM, der sich den veralteten Vostellungen von Liebe widersetzt. Denn wir lieben nicht nur die, mit denen wir zusammen sind ... Liebe ist auch Vergebung.
Also unbedingt auch unter den Extras das Interview mit Susanne Bier ansehen!
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am 21. November 2007
Michael ist ein fürsorglicher Familienvater, der seine Frau und seine Töchter schätzt. Er holt seinen Bruder aus dem Gefängnis ab und sorgt dafür, das dessen Kontakt zu ihren Eltern wieder besser wird. Beruflich ist Michael Major in der dänischen Armee und muss für einige Zeit nach Afghanistan. Dort stürzt der Hubschrauber ab, in dem Michael mitfliegt. Michael wird für Tod erklärt. Zuhause lernt inzwischen sein Bruder Verantwortung zu übernehmen und kümmert sich um Michaels Familie.

Doch Michael hat überlebt und wird von der Gegenseite gefangen genommen. Zusammen mit einem anderen Gefangenen aus Dänemark werden sie nur spärlich mit Nahrung versorgt. Hin und wieder bedient man sich Michaels technischer Kenntnisse, wenn man ein neues Kriegsgerät erbeutet, das man nicht zu bedienen weis. Bald ist man den zweiten Gefangenen überdrüssig und verlangt von Michael unmenschliches. Als das Camp von einer englischen Einheit aufgemischt und Michael befreit wird, ist etwas in ihm zerbrochen.

Er kehrt nach Hause in den Schoß seiner Familie zurück. Aber ein Teil von ihm ist in Afghanistan zurück geblieben. Misstrauen und Zorn sind fortan seine Begleiter. Er überwirft sich mit seinem Bruder und verdächtigt seine Frau des Ehebruchs. Die Töchter haben Angst vor ihrem Vater. Als das ganze in einem Streit mit Waffe eskaliert, wird Michael erneut eingesperrt. Erst hinter den Gefängnismauern findet er seine Sprache zurück und kann mit seiner Frau über das Geschehene sprechen.

Der Film zeigt eindruckvoll das Krieg nicht nur die anderen in die Steinzeit zurückbombt, sondern uns selbst auch. Kultur und Zivilisation sind Errungenschaften, die wir auch wieder verlieren können. Ein leiser, spannender und eindruckvoller Film mit sehr guten schauspielerischen Leistungen.
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am 19. März 2007
Dieser Film ist eine echte Meisterleistung! Er zieht den Betrachter wie ein Sog in seine Erzählstruktur und reibt sich an Konventionen. Alle Darsteller, allen voran Ulrich Thomsen, überzeugen auf intensive Weise, sodass man sich ihnen unglaublich nah fühlt und ihre Qualen den Betrahter mit Empathie erfüllen.

Das skandinavische Kino ist immer wieder spannend, intensiv, warmherzig, provokant und immer überzeugend. Es lohnt sich nahezu jeder Film!!!

Dieser in ganz besonderem Maß!
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am 9. Dezember 2007
Ich möchte mich den Aussagen des Geschriebenen meiner Vorgänger mehr oder weniger anschließen.

Warum ich hier noch was schreiben will, liegt an einer Stelle des Films, die meiner Meinung nach noch zu kurz kommt. Wie gehen die Angehörigen eigenlich mit den Veränderungen des Traumatisierten um? Ich finde, Frau Connie Nielson zeigt mit ihrer Art, die Ehefrau darzustellen, wie ganz nebensächlich eine große menschliche Geste, nämlich die, hinter äußerem Verhalten zum Kern eines Menschen hinzuschauen und dem dann treu zu bleiben. Ich weiß nicht, ob ich mich in so einer Situation sowas getraut hätte. Erst ihre Aufmerksamkeit bringt die benötigte Bewegung ins Festgefahrene. Das hat mich sehr berührt
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am 17. Januar 2016
Diese Kritik bezieht sich - wie üblich bei mir - auf die Originalversion mit Untertitel + sowie ebenfalls: keine Inhaltsinfos - also SPOILER-frei:-)

der erste Film, den ich von der momentan wohl weltbesten Regisseurin Susanne Bier sah, war damals ein gewisser "Nach der Hochzeit" (NdH) aus dem Jahre 2006.
Eigentlich war das Anti-Cover mit einem unscharfen Mads M. damals in der Stadt-Bibi alles andere als der Knüller. Alles roch hier nach Hardcore-Dogma-Film, die oft sehr sperrig sind.

Doch dieser Film war einfach brilliant. Ich würde ihn als Dogma-light bezeichnen - und diese Art von Film, typischerweise aus Dänemark, ist dann genau mein Fall. Und auch "Brothers" weist stilisische Ähnlichkeiten zu NdH auf.

Die herzergreifende und wirklich traurige Story wird ohne Kitsch oder Effektheischerei erzählt und packte mich ungeheuerlich. Alle Figuren agieren vollkommen glaubhaft und nachvollziehbar und man ahnt, dass die sich unbarmherzig anbahnende, allein durch das Schicksal und den Zufall bestimmte, Beziehungs-Konstellation zu einer menschlichen Tragödie auswachsen könnte. Wie das starke Drehbuch und auch die schnörkellose Regie dabei die zahnräder ineinander greifen lassen ist sowas von zwingend, dass mir die Spucke weg blieb.
Die Kamera ist zudem so wie bei NdH stets extrem nah dran an den Gefühlen der Charaktere - sehr oft Hände, Lippen und Augen in Großaufnahme. Einfach atemberaubend, fand ich das....

Aber klar:
Drehbuch - Anders Thomas Jensen und Regie - Susanne Bier sind eine Konstellation, mit der das kleine Dänemark gegen die besten aus den übermächtigen USA antreten kann. Ich bin seit nunmehr 5 Jahren ein Riesenfan der beiden.

Die Darsteller spielen allesamt einfach wunderbar und glaubwürdig, so dass ich mich fast in einer Dokumentation wähnte - ein größeres Kompliment kann ich kaum vergeben. Auch hier zeigt sich Dänemark auf Weltklasse-Niveau.

Vor allem aber ist dieser "Brothers" damit dem amerikanischen Remake von Jim Sheridan (der ja auch ein guter regisseur ist) weit überlegen.
Denn für ein breiteres Publikum geht dieses Remake einfach zu viele Kompromisse ein und spült die harte harte Realität der Story unsinnigerweise etwas zu weich.

Fazit:
für mich neben NdH der stärkste Susanne Bier Film, noch etwas besser als die auch starken "Haevnen - in einer besseren welt" (2010) und ihr erster US-Film "Things we lost in the fire" (2007) mit Halle Berry und Benicio Del Toro.

cheers,>>>>>the notwster - Bewertung = 95% (Meisterwerk)
#################################################################################################################95%
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am 24. August 2013
Ich habe den Film gerade zum zweiten Mal angeguckt. Ich finde, er ist ein Meisterwerk. Ich war immer wieder platt, wie gut die Schauspieler so besonders sensible Situationen spielen und das erlebe ich nur bei sehr wenigen Filmen. Auch die Geschichte ist glaubwürdig und sehr bewegend.
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am 6. Januar 2011
BROTHERS hat mir gut gefallen.Klar, die Produktion ist im Gegensatz
zu amerikanischen Produktionen etwas schmaler, aber es reicht, um darzustellen, um was es geht. Ausserdem wird so vieles auf das Wesentliche reduziert.
Ich denke mal, es war Absicht, dass Susanne Bier ein spezielles Objektiv für die Kamera verwendete, welche einen leichten Tunnelblick erzeugt.
Es würde jedenfalls gut zum Film passen. BROTHERS ist eh mit einigen kleinen metaphorischen Anspielungen gespickt. Meine bevorzugte Szene ist die Schlußszene, denn als Michael in sich zusammenbricht, sich seiner Frau Sarah öffnet und die Mauern, welche er um sich herum aufgebaut hat, verschwinden, dann geschieht das unter einem großen laubentblößten Baum.
Sehr schöne Bildsprache.
Ich bin geneigt,anzunehmen, dass die bald erscheinnde oder schon erschienene
Verwurstung von "zwischen Brüdern" nicht mal ansatzweise an die Klasse von Susanne Biers Werk heranreicht.
Gefreut hat mich auch ein Wiedersehen mit Connie Nielsen, welche ich erst einmal im Kino bewundern durfte, namentlich an der Seite von Russel Crowe in irgend so nem Sandalenfilm...

Brothers ist ein Film,welchen ich mir gerne wieder anschaue.
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am 25. Juli 2010
Die Brüder Michael ( Ulrich Thomsen ) und Jannik ( Nikolaj Lie Kaas ) sind sehr unterschiedlich. Während Michael, Major in der dänischen Armee, der pflichtbewusste, patriotische vom Vater geliebte Sohn ist, verkörpert Jannik das ungeliebte schwarze Schaf, der vom Bruder an dem Tag vom Gefängnis abgeholt wird an dem er nach Afghanistan geschickt wird.
Schon am Tag der Abreise weiß man also, dass kein harmonisches Familienleben vorliegt.
Während Michael in Afghanistan abgeschossen und für tot erklärt wird, lernt Jannik was es bedeutet Verantwortung für eine Familie zu übernehmen.
Michael jedoch wird Kriegsgefangener in einem Talibanlager und erlebt ein schweres Trauma.
Als Michael befreit und wieder zu Hause ist, wird das Familienleben, man hatte sich mit dem toten Vater,Bruder und Ehemann abgefunden, auf den Kopf gestellt.

Michael mit seinem Schweigen und aggressiven Verhalten jedoch, der jede Unterhaltung mit seiner Frau Sarah ( Connie Nielsen ) abblockt, unterstellt dieser mit seinem Bruder ein Verhältnis und die Kinder wollen wieder einen toten Vater...

Regisseurin Susanne Bier hat fast ein Meisterwerk in Szene gesetzt, einen anspruchsvollen Film auf jeden Fall. Angefangen von den hervorragenden Schauspielern und den Spannungen innerhalb der Familie wirkt der Film richtig realistisch (das Aufleben Janniks und das Zerbrechen Michaels) , eine hervorragende Kameraführung, Schnitt und unauffällige Musik tragen mit dazu bei. Etwas aufgesetzt nur "das" Schlüsselerlebnis in Afghanistan.
Was etwas zu kurz kommt ist der Einfluss der militärischen Ausbildung der Soldaten, denn verhält sich Michael deshalb so nichts sagend weil so gewollt, sprich: nichts der Familie sagen was passiert ist, die werden es sowieso nicht verstehen oder ist Michael einfach so das er Probleme mit sich selber lösen will und deshalb keine Hilfe sucht (typisch Mann eben, also klischeehaft), nicht mal bei der eigenen Frau. Eines scheint aber eindeutig: Hilfe scheint vom Militär nicht angeboten worden zu sein, denn selbst wenn man nicht weiß was in der Kriegsgefangenschaft passiert, weil die Soldaten nicht darüber reden wollen, sollte eine psychologische Betreuung vorhanden sein.
Denn so kommt es bei mir an: Der Krieg ist mal wieder an allem Schuld. Vielleicht ist aber Michael nur der Charakter, der für einen Krieg nicht geeignet ist.(9/10)
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am 4. Juli 2006
Sympathische Charaktere - gute Story - realitätsnah -

Ende nicht vorhersehbar (für mich jedenfalls).

Die Handlungsweisen bzw. Dialoge der Darsteller sind

nicht gestelzt oder wirken konstruiert.

Die Story fand ich interessant und überzeugend - besonders

wenn man sich ein wenig mit psychischen Belastungen auskennt!

Wenn man nicht nur seichte Unterhaltung sucht,

kann ich den Film nur empfehlen!
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