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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen intensiv, leidenschaftl. & hoch emotional, aber viel ruhiger
Mit "Her von welken Nächten" entfesselten Dornenreich fast 5 Jahre vor ihrem Folgealbum "Hexenwind" einen wahrhaften Sturm leidenschaftlich-intensiver, hoch emotionaler Musik über uns. Viel hat sich in dieser Zeit getan! Nachwievor sind Dornenreich intensiv, leidenschaftlich und hoch emotional, dennoch klingt "Hexenwind" sehr viel...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2005 von evil edDy

versus
14 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Anfang vom Ende?
Waren die ersten Alben dieser Ausnahmekünster noch voll von Emotionen, gepaart mit genialem Black Metal, so wurde bereits mit Herr von welken Nächten ein erster Schritt in ruhigere Gefilde gewagt. Lässt man mal den Song "Ich bin aus mir", der vor Genialität strotzt aussen vor, war der Rest des Albums eher mittelmässig.
Nun war es lange Still...
Veröffentlicht am 11. November 2005 von Thomas Heider


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen intensiv, leidenschaftl. & hoch emotional, aber viel ruhiger, 6. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Hexenwind (Audio CD)
Mit "Her von welken Nächten" entfesselten Dornenreich fast 5 Jahre vor ihrem Folgealbum "Hexenwind" einen wahrhaften Sturm leidenschaftlich-intensiver, hoch emotionaler Musik über uns. Viel hat sich in dieser Zeit getan! Nachwievor sind Dornenreich intensiv, leidenschaftlich und hoch emotional, dennoch klingt "Hexenwind" sehr viel ruhiger und gelassener als ihre bisherigen Veröffentlichungen. Die Band hat den Fuß vom Gaspedal genommen, geht gelassener vor, vor allem aber sind die E-Gitarren kaum noch verzerrt. Ich hätte nach der "Her von welken Nächten" entweder ein metallisches Gewitter vergleichbar zu eben diesem Album und der "Bitter ist's dem Tod zu dienen" oder ein Akustikalbum im Stile der akustischen Tracks dieser beiden Scheiben erwartet, nicht aber einen eher alternativ-rockigen Stil - so mein erster Eindruck. Bei weiteren Hördurchläufen merkte ich jedoch, wie nah dieser alternativ-rockige Stil eigentlich den akustischen Songs kommt...
Stimmlich schließen Dornenreich an ihre Leistungen auf "Her von welken Nächten" an: Evíga haucht, raunt, wispert, flüstert, singt und schreit wie man ihn auf den Akustiktracks der beiden Vorgängeralben hört und Valñes' Singstimme wird nachwievor akzentuiert eingesetzt. Geschriene Vocals dominieren nicht mehr so das Spiel, wie auf bisherigen Releases - sie werden deutlich akzentuierter eingesetzt, was wohl neben den kaum verzerrten Gitarren die deutlich ruhigere Wirkung des Albums hervorruft.
Die Songauswahl bildet eine gelungene Mischung aus unverzerrten und geringfügig verzerrten, sowie aus akustischen Passagen (näher an "Mein Publikum - der Augenblick" und "Hier weht ein Moment..." als an "Mein Innerwille ist mein Docht"). Dabei fokussiert "Hexenwind" auf den magisch-mystischen, märchenhaft-phantasievollen Aspekt bisheriger Werke wie "Reime faucht der Märchensarg", legt diesen aus dem Bereich des Nicht-Unwesentlichen ins absolute Zentrum ihres musikalisch-künstlerischen Schaffens:
"Übe dich in Phantasie, die alte Kunst, gebrauche sie."
Dornenreich leben ihre Musik, gehen voll in ihr auf, vermitteln eine Leidenschaft in ihr, wie kaum eine andere Band es vermag - vor allem das ist es, was ich an Dornenreich schätze. "Hexenwind" klingt anders als ihre bisherigen Veröffentlichungen, weniger metallisch als gewohnt, aber es klingt nachwievor nach Dornenreich. Es kommt einem Akustikalbum stilistisch nahe, streng genommen ist es aber kein Solches. Für jeden Dornenreichfan, der über den metallenen Tellerrand bisheriger Alben hinausschauen kann, ist die Scheibe natürlich ein Pflichtkauf, aber auch jeder andere, der leidenschaftliche Musik schätzt, sollte mal in "Hexenwind" reinhören - egal welchen (alternativen) Musikstil man bevorzugt: Dieses Album lässt jedwede Genregrenzen hinter sich. Ein wundervolles Werk.
Anspieltipps: "Der Hexe flammend' Blick" und "Zu Träumen wecke sich, wer kann"
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dornenreich jenseits aller Erwartungen, 7. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Hexenwind (Audio CD)
Mit ihrem 4. Album „Hexenwind“ haben die Tiroler einen sehr grossen Schritt getan, was Veränderungen betrifft, und sich enorm weiterentwickelt. Das ist bei Dornenreich eine nur allzu logische Fortführung, da ihre Musik sehr stark unter dem Aspekt der „persönlichen Entwicklung + weltlichen Empfindungen“ steht, und diese entwickeln sich natürlich weiter. So geschieht es, dass „Hexenwind“ in einem reiferen Gewand erscheint, und auch inhaltlich ist die Erzählkunst unverkennbar Dornenreich. Ein ewiges Bestreben danach, Empfindungen und Wahrnehmungen noch tiefer zu ergründen, ganz zu sich selbst zu finden.
Während „Her von welken Nächten“ noch eine verzweifelte Suche nach dem Ich darstellte, hat man bei „Hexenwind“ das Gefühl, etwas gefunden zu haben. Das Album lädt ein, darin zu versinken, sich fallen zu lassen. Es strömt Ruhe und Geborgenheit aus.
Musikalisch besteht der dominierende Anteil aus Akustikgitarren und Flüstern, im Gegensatz zu früher eine Gradwanderung. Doch darauf kommt es bei Dornenreich ohnehin nicht an, „Hexenwind“ steht von der 1. bis zu letzten Sekunde unter dem Zeichen der Magie.
All diejenigen, die schon immer zu schätzen wussten, was Dornenreich ausmacht– deren pure Essenz – die werden an dem Album ihre innige Freude haben.
„HEXENWIND“ IST SCHON JETZT EIN MEILENSTEIN.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen intensiv, leidenschaftl. & hoch emotional, aber viel ruhiger, 1. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Hexenwind (Audio CD)
Mit "Her von welken Nächten" entfesselten Dornenreich fast 5 Jahre vor ihrem Folgealbum "Hexenwind" einen wahrhaften Sturm leidenschaftlich-intensiver, hoch emotionaler Musik über uns. Viel hat sich in dieser Zeit getan! Nachwievor sind Dornenreich intensiv, leidenschaftlich und hoch emotional, dennoch klingt "Hexenwind" sehr viel ruhiger und gelassener als ihre bisherigen Veröffentlichungen. Die Band hat den Fuß vom Gaspedal genommen, geht gelassener vor, vor allem aber sind die E-Gitarren kaum noch verzerrt. Ich hätte nach der "Her von welken Nächten" entweder ein metallisches Gewitter vergleichbar zu eben diesem Album und der "Bitter ist's dem Tod zu dienen" oder ein Akustikalbum im Stile der akustischen Tracks dieser beiden Scheiben erwartet, nicht aber einen eher alternativ-rockigen Stil - so mein erster Eindruck. Bei weiteren Hördurchläufen merkte ich jedoch, wie nah dieser alternativ-rockige Stil eigentlich den akustischen Songs kommt...
Stimmlich schließen Dornenreich an ihre Leistungen auf "Her von welken Nächten" an: Evíga haucht, raunt, wispert, flüstert, singt und schreit wie man ihn auf den Akustiktracks der beiden Vorgängeralben hört und Valñes' Singstimme wird nachwievor akzentuiert eingesetzt. Geschriene Vocals dominieren nicht mehr so das Spiel, wie auf bisherigen Releases - sie werden deutlich akzentuierter eingesetzt, was wohl neben den kaum verzerrten Gitarren die deutlich ruhigere Wirkung des Albums hervorruft.
Die Songauswahl bildet eine gelungene Mischung aus unverzerrten und geringfügig verzerrten, sowie aus akustischen Passagen (näher an "Mein Publikum - der Augenblick" und "Hier weht ein Moment..." als an "Mein Innerwille ist mein Docht"). Dabei fokussiert "Hexenwind" auf den magisch-mystischen, märchenhaft-phantasievollen Aspekt bisheriger Werke wie "Reime faucht der Märchensarg", legt diesen aus dem Bereich des Nicht-Unwesentlichen ins absolute Zentrum ihres musikalisch-künstlerischen Schaffens:
"Übe dich in Phantasie, die alte Kunst, gebrauche sie."
Dornenreich leben ihre Musik, gehen voll in ihr auf, vermitteln eine Leidenschaft in ihr, wie kaum eine andere Band es vermag - vor allem das ist es, was ich an Dornenreich schätze. "Hexenwind" klingt anders als ihre bisherigen Veröffentlichungen, weniger metallisch als gewohnt, aber es klingt nachwievor nach Dornenreich. Es kommt einem Akustikalbum stilistisch nahe, streng genommen ist es aber kein Solches. Für jeden Dornenreichfan, der über den metallenen Tellerrand bisheriger Alben hinausschauen kann, ist die Scheibe natürlich ein Pflichtkauf, aber auch jeder andere, der leidenschaftliche Musik schätzt, sollte mal in "Hexenwind" reinhören - egal welchen (alternativen) Musikstil man bevorzugt: Dieses Album lässt jedwede Genregrenzen hinter sich. Ein wundervolles Werk.
Anspieltipps: "Der Hexe flammend' Blick" und "Zu Träumen wecke sich, wer kann"
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übe dich in Fantasie, die alte Kunst, gebrauche Sie, 20. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Hexenwind,Ltd (Audio CD)
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die schönsten und vielseitigsten Künstler erst im Laufe der Zeit zu schätzen lernt.
Einige geben ihre Schönheit schon beim ersten Hören preis, doch da gibt es auch immer wieder jene, die es verstehen, ihr Schaffen in verwobenen und sich selbst gebärenden Arrangements zu verschachteln, um einem das gesamte Ausmaß ihrer Musik anfänglich vorzuenthalten. Sie verlangt immer wieder gehört zu werden, will, dass man sie entdeckt.
Ist man nun in der Lage diesen Prozess fortzuführen, eröffnen sich jene Werke in völlig neuem Licht. Meist lohnt es sich derartige Klangcollagen zu erforschen und die Idee, die dahinter steckt, zu erfassen.
Also, zu jenen Künstlern gehört auch die von mir hoch geschätzte Gruppe Dornenreich.
Ihr aktuelles Werk "Hexenwind" trudelte einen Tag nach dem offiziellen Erscheinungstermin bei mir ein und o Heiland, was bin ich froh, dass mir eine limitierte Erstauflage zugesandt wurde.
Der Knaller ist zum einen die Aufmachung, die edler nicht sein könnte (Digipak inkl. Prägedruck, was will man mehr?), aber zum anderen auch der Inhalt, denn Dornenreich haben hier ein kleines, der Perfektion nahes Kunstwerk abgeliefert, welches auf mystische Weise viele Botschaften übermittelt, die es zu interpretieren gilt.
Es herrscht Stille. Die eben erwähnte, Mystik auf diesem Album ist im wahrsten Sinne des Wortes "grauenvoll". Grimmig, wütend aber sehr gefühlvoll splittern die insgesamt 5 Lieder aus den Lautsprechern.
Das Intro "Von der Quelle" lässt der Dinge ahnen, die da kommen.
Eine eiskalte Stille wird von Windrauschen durchzogen, dann, Eviga haucht dem ganzen nun Leben ein, und beginnt mit den Zeilen:
"Nun, da meine Tiefe nicht mehr schweigt,
erweckt mich reiner Augenblick zum Leben."
Doch jäh wird die Stille unterbrochen. "Der Hexe flammend' Blick" beginnt, nun erstreckt sich ein keifender Gitarrenlauf "geschickt, und doch nie beherzt" durch den gesamten Song. Und obwohl alles in gewisser Weise düster und bedrohlich wirkt, glimmt doch immer wieder diese Romantik auf, die für die Gruppe so typisch ist. Man kann dies wohl mit Fug und Recht als wahrhaftige, musikalische Poesie bezeichnen.
In dieser Tradition steht ebenfalls "Der Hexe nächtlich' Ritt", das schon fast progressiv und gewohnt finster daher kommt. Beeindruckend vor allem hier, wie es Eviga und Valnes immer wieder schaffen, diesen grandiosen Drahtseilakt zwischen frostiger Dunkelheit und wärmender Ouvertüre zu meistern. Man merkt in jeder einzelnen Sekunde, mit wieviel Leidenschaft diese zwei komponieren und Geschichten erzählen.
Unplugged folgt nun der Übergang "Aus längst verhalltem Lied". Träge und voller Trostlosigkeit schleift sich die Gitarre durch das Stück, wird indes hier und dort von helleren Tönen voran getrieben und entgleitet schliesslich nahtlos in das letzte Lied "Zu Träumen wecke sich, wer kann".
Hier liegt ein Teil der Interpretation schon in der Schreibweise des Titels. Gestehe ich dem Namen die Bedeutung "des Traumes" zu, oder doch lieber prädikativ "des Träumens" ? Hier sei jedem die Entscheidung überlassen. Inwiefern das Ganze dann auch Sinn ergibt, wage ich nicht zu erläutern. Wo bliebe denn da der Spaß ?
Mit einem untypischen Fade In startet das Lied. Zu Beginn schwebend, erheben sich die Töne immer weiter und generieren nach einiger Zeit eine Melodie, die mir Gänsehaut ohne Ende beschert. Die Magie ist nun vollkommen entfaltet, wird hier und dort sanft von der E-Gitarre begleitet, die immer wärmenden Texte und das Flüstern von Eviga versöhnen mehr und mehr; man fühlt sich geborgen.
Diese Klangwelt, einerseits unheimlich wütend, revelatorisch und doch so angenehm liebevoll tröstend, weckt Gefühle die nur noch zum Lächeln bringen.
Abschliessende Sätze sind vollkommen unnötig.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Hexe ist in der Stadt, 13. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hexenwind,Ltd (Audio CD)
Die einen werden sie für dieses Album lieben, die anderen hassen. Hexenwind läd auf 5 Titeln zum Träumen ein. Dornenreich machen ruhige, getragene Musik, dem ein oder anderen werden jedoch Stücke der Marke "Trauerbrandung" und "Ich bin aus mir" fehlen in denen sich der Sänger die Seele aus dem Leib brüllt.
Fazit: Leider habe ich keine Gänsehaut gesichtet, jedoch 5 Stücke zum träumen und entspannen. EMPFEHLENSWERT!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen anfangs enttäuscht, mittlerweile begeistert., 4. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Hexenwind,Ltd (Audio CD)
ich gebe zu, ich dachte zunächst nichts gutes über das damals neue dornenreich-album. noch immer gefesselt von ihrem absoluten meilenstein "bitter ist's dem tod zu dienen" war ich schon von "her von welken nächten" enttäuscht, und dann kam "hexenwind". mittlerweile stelle ich fest, dass diese drei alben einfach völlig unterschiedlich ausgerichtet sind: das musikalisch aufwändigste werk ist sicherlich "bitter ists..." mit überbordenden arrangements und abwechslungsreichen kompositionen in überlange. die "welken nächte" sind im gegensatz dazu das bislang eingängigste dornenreich-werk mit den nachvollziehbarsten und rockigsten riffstrukturen. und "hexenwind" ist einfach ein fabelhaftes meisterstück, ein bisschen musikgeschichte wahrscheinlich: selten hat ein album ein so schlüssiges musikalisches konzept so kompromisslos und atmosphärisch dicht umgesetzt. dies ist keine scheibe für headbanger, sondern für kopfhöreraufsetzer und augenschließer, für stimmungsgourmets geradezu. wer sich fallen lässt, der fällt tief, tief hinein in die sagenhafte welt von DORNENREICH. übe Dich in fantasie...
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Zauber wandelt nebelwahr / Zauber regt sich, sei's gewahr", 19. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Hexenwind,Ltd (Audio CD)
Jahre zogen seit der letzten Veröffentlichung des österreichischen Duos ins Land. Doch auch mit diesem Meisterwerk wird nach den ersten wenigen Tönen sofort klar: Dornenreich sind sich trotz ihrer mittlerweile 5jährigen Abwesenheit treu geblieben! Eindringlich, hypnotisierend, ruhig und frei von jeglichem Bombast offenbart sich langsam die tiefe Emotionalität von „Hexenwind“, welche eine schier unglaublich dichte Atmosphäre besitzt und fortan die Sehnsucht erweckt, entdeckt werden zu wollen. Evigas zartes, ausdrucksvolles Flüstern, sowie Valnes’ warmer, leidenschaftlicher Gesang wird hauptsächlich von akustischen Gitarren untermauert, die hin und wieder von verzerrten Gitarren unterstützt werden und den Songs ihre urtypisch-unverkennbare Linie verleihen - allerdings auf einem anderen Weg als zuvor. Vieles erscheint auf den ersten Blick nicht wichtig und äußert einfach, was sich jedoch mit der richtigen Herangehensweise ändert, die vom Hörer Offenbarung und Geduld abverlangt. Wer sich aber diese Mühe macht, wird reichlich belohnt, denn die Botschaft und Wahrhaftigkeit der Österreicher ist schier unendlich, als auch zeitlos. Mit jedem Klang erfolgt aufgrund der mystischen, geheimnisvollen und magisch verträumten Einzigartigkeit, die Verdeutlichung der künstlerischen Weiterentwicklung, dessen Einfachheit auf die individuelle Phantasie zurückgreift und vor Augen führt welch enorm vielseitige, zugleich aber auch unterschätzte Bedeutung jedes Wort besitzt! Dornenreichs 4. Werk berührt ungemein, wenn man bereitwillig ist, sich dem Album gegenüber zu öffnen und versetzt den Hörer in einen Traum, von dem es sehr schwer fällt loszulassen. Worte spiegeln zwar Macht wieder, aber kein Wort ist treffend genug um die Schönheit und Intensität von „Hexenwind“ zu beschreiben, der weitaus mehr als nur einen würdigen Nachfolger für „Her von welken Nächten“ darstellt. Es verdient vom ganzen Herzen geliebt zu werden, denn noch nie waren Gegensätzlichkeiten harmonischer und Träume schöner, glaubhafter, sowie faszinierender!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen man spürt die energie der natur - album des jahres 2005 !!, 18. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Hexenwind,Ltd (Audio CD)
Wer Dornenreich kennt, erwartet Melancholie angereiht mit harten Black Metal Riffs, diese werden hier vergeblich gesucht, dennoch ist ein Song nach dem anderen ein gelungenes Erwachen. Jedes Lied neigt zum Wippen des Fußes. Hier kommt ein Resultat zustande als hätten Größen wie Empyrium, Ulver(alt) und Goethes Erben gemeinsam gearbeitet. Die Texte zum Teil geflüstert oder poetisch vorgetragen erscheinen mir als würde ich im nebligen nasskalten Wald umherirren und die Geister des Waldes tragen mich auf den Schwingen des Windes. Ich kann die Scheibe nicht oft genug hören, ich fühle mich dabei gelöst und befreit aus den Fängen des Alltags. Die 4 Jahre haben sich echt gelohnt! Für mich definitiv das Album des Jahres 2005 !!!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Gegendarstellung zu Blutregens Review, 18. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Hexenwind,Ltd (Audio CD)
Bei Dornenreich geht es um künstlerischen, emotionalen Ausdruck, der aber FREI ist. Dornenreich wollten nie einen gewissen Stil spielen und "Hexenwind" als schlecht und langweilig zu beurteilen, nur weil es ruhig und anders als die Vorgängeralben ausgefallen ist, macht keinen Sinn. Ja, Dornenreich sagten mal, dass sie auf diesem Album ursprünglichen Black Metal machen wollten und Hexenwind war sogar als eigenes Projekt geplant, aber es WAR eben NUR eine Idee. Und die Band hat sich dann eben entschieden, keinen ursprünglichen Black Metal zu machen und deswegen darf man dieses Album nicht als schlecht abtun, nur weil es KEIN ursprünglicher Black Metal ist. Eben, weil sie sich doch für was Anderes entschieden haben.
"Hexenwind" ist also kein Black Metal, aber hat trotzdem den typischen Dornenreich-Stil, da es emotional und künstlerisch, mysthisch und märchenhaft ist. Die Songs überzeigen mit ihrem Charme, lassen den Hörer in eine verträumte Welt driften. Die Texte und das ganze Konzept sind wieder mal wunderbar gelungen und sind genauso "gut" wie die anderen Alben der Band. Der einzige Unterschied ist nur, dass "Hexenwind" ruhiger ausgefallen ist und man auf treibende E-Gitarren, Blast Beats und allgemein Härte verzichtet. Was Dornenreich auszeichnet, sind die Texte, die Konzepte, die emotionale, tiefsinnige Musik und die ist auf "Hexenwind" absolut vertreten.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album des Jahres!, 18. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Hexenwind,Ltd (Audio CD)
Wer auch weiterhin aufmerksam war, hat mitbekommen, dass das Projekt im Laufe der Zeit vielen Veränderungen durchgemacht hat und schon lange nicht mehr als Black Metal angekündigt war.
Schon das Intro kündigt die geheimnisvolle Atmosphäre der folgenden Songs an.
Wer Black Metal erwartet wird in der Tat enttäuscht sein, aber wer Dornenreich erwartet, wird begeistert sein. Der Geist von Dornenreich ist präsenter als in allen Werken vorher... nur muss man diesen Geist erkennen und sich nicht an die Merkmale des Metals klammern.
Wer es wagt sich auf dieses Album einzulassen, wird sich in den verträumten Melodien verlieren, die gerade durch die Monotonie ihre volle Wirkung entfalten kann.
Für mich das Album des Jahres!
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Hexenwind,Ltd
Hexenwind,Ltd von Dornenreich (Audio CD - 2005)
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