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40 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer ist ein Monster?
"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Dieses Zitat von Saint-Exupéry ist bezeichnend für die Figur des John Merrick, einem jungen Mann des viktorianischen England, der aufgrund der absurden Deformation seines Kopfes (mit fast einem Meter Umfang) und seines mit Geschwüren bedeckten Körpers...
Veröffentlicht am 2. April 2010 von Rumpelstilz

versus
2 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Thematik, aber zu steril
"Der Elefantenmensch" ist vieles: schrecklich, schön, hoffnungsvoll, magisch und traurig. Und ja, all diese Eigenschaften kann man in diesen Film vereinen, denn er ist schrecklich und wunderschön zugleich. Hört sich wohl merkwürdig an, aber wenn man sieht, wie John Merrick vom "Monster" zu einem sensiblen und äußerst freundlichen und...
Veröffentlicht am 24. Februar 2012 von Sarah R.


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40 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer ist ein Monster?, 2. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Elefantenmensch (DVD)
"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Dieses Zitat von Saint-Exupéry ist bezeichnend für die Figur des John Merrick, einem jungen Mann des viktorianischen England, der aufgrund der absurden Deformation seines Kopfes (mit fast einem Meter Umfang) und seines mit Geschwüren bedeckten Körpers zum Schau- und Spottobjekt seiner Umwelt wird. Vom Londoner Arzt Dr.Treves für seine wissenschaftliche Forschung entdeckt und, nach mehreren Hindernissen, auf Dauer in einem Hospital untergebracht, stellt sich heraus, dass Merrick nicht, wie man wegen seiner zunächst apathischen Stummheit vermutet, schwachsinnig, sondern ein sensibler Mensch mit wachem Reflektionsvermögen ist, ein einsamer, misshandelter Mann, der jahrelang wie ein Tier gehalten wurde und nie eine Chance hatte mit anderen Menschen in gleichberechtigten Kontakt zu treten.

John Hurt gelingt es (obwohl er unter der Maske nicht mehr wiederzuerkennen ist) seiner Darstellung dieses gequälten Mannes, grosse Würde und Sensibilität zu geben, Eigenschaften, die ihn menschlicher und liebenswerter machen, als die meisten seiner Zeitgenossen, die ihn ihm nur das Schauobjekt sehen und die die wahren Monster sind.

David Lynch verfilmt hier eine historisch belegte Geschichte. Ihm gelang ein atmosphärisch dichtes und überaus packend erzähltes Werk mit grandiosen Schwarz-Weiß-Bildern.

"Der Elefantenmensch" ist eine Geschichte über menschliche Einsamkeit, über die Sehnsucht nach Geborgenheit inmitten einer brutalen, materialistischen Welt. Wenn John Merrick sagt, dass er nur geliebt werden will, so wie er ist, dann spricht er nicht nur für sich, sondern eigentlich für jeden von uns.

Gleichzeitig ist der Film ein Plädoyer dafür, Menschen nach ihrem Wesen und nicht ihrem Äusseren wahrzunehmen und zu beurteilen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Basierend auf Tatsachen und erhielt unverdient keinen Oscar, 16. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Elefantenmensch (25th Anniversary Edition) (DVD)
Die Story: irgendwann um das Jahr 1888 wurde im viktorianischen London auf einem Jahrmarkt ein extrem deformierter Mann (der dort als große Attraktion einer schaulustigen Menge mit dem Namen "der Elefantenmensch" vorgeführt wurde) durch einem Arzt zunächst ebenfalls für ein schlimmes Beispiel der Krankheit Elephantiasis einem wissenschaftlichen Gremium präsentiert.

Dann allerdings, als festgestellt wurde, das er ein empfindungfähiges Wesen mit der Fähigkeit sich mitzuteilen und durchaus einer gewissen Bildung war, schließlich befreit und ihm bis zu seinem frühen Tode ein normales und anständiges Leben erst ermöglicht.

Da sich ungefähr zu dieser Zeit auch ein gewisser "Jack the Ripper" mit 5 Prostituiertenmorden einen unrühmlichen Platz in der Geschichte zulegte, sowie niemals gefasst wurde, hielt sich lange Zeit das Gerücht, John Merrick hier als Monster wäre wschl. der Täter gewesen.

Was allerdings schon rein körperlich garnicht machbar gewesen sein kann, - da er weder die ganz offensichtliche, chirurgische Erfahrung hatte und dazu noch lediglich nur einen gesunden Arm (den linken) besaß.

Von John Hurt (als Entstellter) eine sehr überzeugende schauspielerische Darbietung, ebenso verkörpert Anthony Hopkins seine Rolle als Arzt hier recht gut. Auch sind ebenfalls die mehr kleineren Nebenrollen (wie z. B. Freddie Jones als Besitzer des Elefantenmenschen) ziemlich glaubwürdig realistisch dargestellt durch menschlichen Facetten: Abscheu, Profitgier, Mitleid, Bewunderung und Anerkennung ...

… so das wschl. ein jeder hier ganz davon ergriffen sein wird und diesen Film bestimmt nicht mehr so schnell auch als reiner Gelegenheitszuschauer wieder vergessen kann. Kundigeren Cineasten könnten aber hier auch noch (gerade weil dieser Film noch bewußt in schwarz / weiß gedreht wurde und auf Grund seiner Bildersprache) evtl. einige Paralellen zu Tod Browning "Freaks" von 1932 aufallen, - jedenfalls drängen sich hier solche oder ganz änliche Vergleiche beim ansehen öfters mal auf.

Und diese beide Filme sollte dann auch in keiner besseren DVD - Sammlung fehlen. Bei der Oscarverleihung 1981 war der Film für insgesamt acht der wichtigen Kategorien nominiert, ging allerdings leider in allen leer aus und wurde so dadurch (auch im TV) etwas vergessen und bisher nur sehr wenig gezeigt.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eigentlich 6 von 5 Sternen...., 4. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Elefantenmensch (25th Anniversary Edition) (DVD)
Dieser Film ist ein absolutes Meisterwerk.
Für einen David Lynch Film von der Machart und Thematik eigentlich eher ungewöhnlich.
Die Schauspieler sind grossartig, die Masken- und Bühnenbildner haben ganze Arbeit geleistet - kein anderer Film fängt die Atmosphäre des Londons des 19. Jahrhunderts besser ein...
David Lynch blickt vor dem Hintergrund der Tragödie um den entstellten John Merrick tief in die Abgründe der menschlichen Psyche, teilweise wirklich schonungslos und an der Grenze des Ertragbaren. Absolute Empfehlung! Jetzt endlich in Deutschland auf DVD erhältlich - obwohl die englischspr. Originalfassung mehr als empfehlenswert ist!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Elefantenmensch, 17. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Elefantenmensch (DVD)
David Lynch baut seinen fast dokumentarisch wirkenden Film raffiniert auf: Indem wir John Merricks Gesicht und Gestalt erst nach knapp einer halben Stunde zu sehen bekommen (vorher sieht man ihn nur im Halbschatten oder gänzlich vermummt), schürt er in uns die Angst vor einem "Monster" und bringt uns unbewußt genau auf die Sichtweise, wie er den Jahrmarktbesuchern "präsentiert" wird. Spätestens sobald sich John Merrick als intelligenter Mensch, der lesen und schreiben kann und auch in anderen Dingen außergewöhnlich begabt ist, outet und sein vormaliges Schweigen mit seiner eigenen Furcht vor dem Sprechen begründet, verlieren wir unsere Angst vor seinem deformierten Aussehen, das wir - ebenso wie diesen feinsinnigen und sensiblen Menschen - bald schon als "normaler" empfinden als die Menschen und ihre Verhaltensweisen in seiner Londoner Umwelt. Lynch vermeidet Sentimentalitäten, die bauen sich im Kopf des Zuschauers von ganz allein auf, wenn man in die Seele von Merrick blickt, der eine außergewöhnliche innere Schönheit offenbart.Dann ist man aber zutiefst gerührt, und sicherlich hat mancher Tränen vergossen, der Film ist ein einzigartiges Plädoyer für Humanität. Trevis und seinen Vorgesetzten überkommen bei ihrer "Sozialisierung" und Fürsorge immer wieder Zweifel, ob sie Merrick nicht für die voyeuristischen Gelüste anderer mißbrauchen: erst wurde er für Jahrmarktbesucher zur Schau gestellt, dann (als er kein Wort sprach und als geistig behindert erscheinen mußte) wurde er von Trevis seinen Medizinstudenten und Ärztekollegen als wissenschaftliche "Rarität" vorgeführt, und jetzt, als er in die Londoner Gesellschaft eingeführt wird, wird er da nicht erneut immer nur begafft? Aber dieser Schritt, der von einer Theaterschauspielerin gefördert wird, ist letztlich das einzig Richtige, um Merricks Achtung und Würde, vor allem aber sein Selbstbewußtsein zu stärken, die einzige Möglichkeit, wie er mit seinem Schmerz fertig werden kann und auch die einzige Möglichkeit, wie die Menschen lernen können, mit einem (unfreiwilligen) Außenseiter umzugehen.
Ausgerechnet in diesem Moment, als das Leben für John Merrick ein optimales persönliches Glück erreicht, legt er sich flach zum Schlafen hin, obwohl er weiß, daß diese Stellung für ihn tödlich ist, da sein Blutkreislauf und Herz die
schweren Wucherungen an seinem Kopf und Rücken nicht tragen können. Es bleibt offen ob er mit Absicht sterben will oder ob es im Gefühl des Glücks eine Unachtsamkeit ist. Den Film in Schwarzweiß zu drehen, war Anfang der 80er sicher ungewöhnlich, aber das vermittelt eine realistische Atmosphäre der viktorianischen Periode und erinnert an das London des Charles Dickens aus derselben Zeit. Lynch, der von Mel Brooks alle Freiheiten in puncto Regie, Schnitt und Drehbuch erhielt, gelang es aus einem scheinbar unbequemen und sperrigen Thema eine spannende und ergreifende Geschichte zu machen, die auch an den Kinokassen erfolgreich war. Soviel ich weiß erhielt "Der Elefantenmensch" trotz acht Nominierungen keinen Oscar! Sehr beschämend für Hollywood, das wieder mal dem "Popcorn"-Kino huldigte (1981 war dies vor allem Spielbergs "Jäger des verlorenenen Schatzes") anstatt dieses zutiefst menschliche Plädoyer für Nächstenliebe gebührend zu belohnen.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bemerkenswert !, 17. Januar 2006
Von 
Bernd Lange (Kiel, Schleswig-Holstein Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Elefantenmensch (25th Anniversary Edition) (DVD)
1980 verwirklichte der Experimentalfilmer David Lynch sein zweites Kinoprojekt; eine Auftragsarbeit, die von Mel Brooks produziert wurde, der - man höre und staune - Lynchs Erstlingswerk „Eraserhead“ mit Begeisterung aufgenommen hatte.
Ende des neunzehnten Jahrhunderts wird ein Londoner Arzt auf einen von Geschwüren und Abzessen total verunstalteten Mann aufmerksam, der wegen seines abnormen Äußeren von einem geldgierigen als auch sadistischen „Besitzer“ als Schauobjekt auf Jahrmärkten mißbraucht wird. Der Arzt nimmt den sichtlich kranken Menschen unter seine Fittiche und findet heraus, daß sich hinter der schrecklichen Fassade kein zurückgebliebener, sondern ein junger, intelligenter Mann verbirgt. Mit großem Engagement erreicht er die Wiedererlangung seiner intellektuellen Fähigkeiten und fördert diese. Parallel dazu versucht er, seinem Patienten die Welt nahezubringen und führt ihn in die Londoner Gesellschaft ein. Angesichts der Tatsache, daß er wegen seiner unheilbaren Erkrankung nicht liegend, sondern nur sitzend schlafen kann, entscheidet er sich schließlich für einen Schlaf wie ein ganz normaler Mensch und stirbt so den Erstickungstod.
Obgleich sich David Lynch im Vergleich zu „Eraserhead“ hier mit einem nach einer wahren Begebenheit entstandenen Drehbuch beschäftigen mußte, ist dem Film seine eigene persönliche Handschrift deutlich anzumerken. Der Film ist in scharf kontrastiertem Schwarz-Weiß gedreht, wirkt phasenweise expressionistisch und hat diese bedrohliche Ausstrahlung, die, um dies zu verstärken, durch eine düstere, kalte Geräuschkulisse untermalt wird. Desweiteren erkennt man ganz deutlich Lynchs Hang zum Andersartigen, zum Abseitigen – in diesem Fall in drastischer Weise personifiziert, wie auch schon in seinem Erstlingswerk. „Der Elefantenmensch“ ist aber in erster Linie ein Film, der sich mehr auf die Figuren konzentriert und absolut nicht als reiner Horrorfilm zu bewerten ist. Vielmehr fühlt er sich dem Humanismus verpflichtet. Der deformierte John Merrick, hervorragend gespielt von John Hurt, steht stellvertretend für Behinderungen aller Art, denen sehr viele „normale“ Menschen - die Zeit spielt dabei keine Rolle - mit Verachtung und Abscheu begegnen.
Die Kombination aus gutem Drehbuch, faszinierenden Darstellern - neben John Hurt glänzen u. a. Anthony Hopkins, John Gielgud und Anne Bancroft - und einem visionären Regisseur, der es wirklich versteht, Bild und Ton organisch zu verbinden, hat diesen Film entstehen lassen. Großartig.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ereignis-Anthony Hopkins und John Hurt!!!, 22. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Elefantenmensch (25th Anniversary Edition) (DVD)
Es gibt wenig Filme die einem so nahegehen,die einen

so berühren wie "Der Elefantenmensch".

Und diese enorme Wirkung liegt,neben der Leistung des

Regisseurs,an der unglaublichen Ausdruckskraft seiner

beiden Hauptdarsteller,Anthony Hopkins und John Hurt.

Sie beherrschen den Film wirklich völlig und mache ihn zu ihrem

eigenen!

Mit phänomenaler schauspielerischer Virtuosität drückt

Hurt die unbeschreiblichen Seelenquahlen John Merricks

aus und Anthony Hopkins gelingt es den ,aus lauteren

Motiven handelnden, Treves brilliant schlieslich doch von

Selbstzweifeln gepeinigt sein zu lassen.

Durch Hopkins und Hurts darstellerische Leistung wird dieser

Film zu einem Plädoyer für Menschlichkeit.

Ein Muß für jeden Filmfan!!! Und nicht nur

für Filmfans.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mir kamen die Tränen!, 26. Dezember 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Elefantenmensch (25th Anniversary Edition) (DVD)
Kein Film hat mich jemals so beeindruckt wie dieses Meisterwerk von Drama, welches so sozial komplex, faszinierend, und künstlerisch wertvoll ist. Unzufriedenen (gesunden) Menschen ist dieser Film besonders zu empfehlen, denn das Schicksal kann es auch schlecht mit einen meinen, wie am Beispiel dieses armen und traurigen Joseph Merrick (Elefantenmensch) zu sehen ist. Einen Menschen den es wirklich gegeben hat. Gedemütigt, geschlagen, verspottet, verstossen, unterschätzt, einsam und traurig, wie ein Tier gehalten und zur Schau gestellt, findet Joseph Merrick später seine Zuflucht in einen Londoner Krankenhaus. Findet Freunde die ihn gutes tun und seelisch aufrichten. Das Gute siegt letztendlich über das Böse. Der Film ist bis auf geringe Abweichungen authentisch, was im Bonusmaterial von einen Wissenschaftler kommentiert wird. Ein Film wie ein Brandeisen für die Seele, wer ihn gesehen hat wird ihn nicht mehr vergessen (können). "David Lynch", Regisseur von "Der Elefantenmensch". Ein Name den man sich merken sollte!
Die DVD macht einen sehr guten Eindruck und befindet sich in einen Pappschuber. Das Bonusmaterial ist informativ.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lief gestern auf NDR..., 24. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Elefantenmensch (25th Anniversary Edition) (DVD)
Dieser Film lief letzte nacht von etwa 2:00 bis 4:00 Uhr auf NDR und obwohl ich es mir eigentlich nicht erlauben sollte so lang wach zu bleiben für einen film, habe ich es getan. jedoch nur, weil er pausenlos fesselnd war.

ich will mich ganz kurz fassen. der film ist ein meisterwerk, grandios ausgeführt von hervorragenden schauspielern! das kalte, lieblose image englands wurde auch sehr gut rübergebracht ;)

absolute kaufempfehlung, die alten filme sind und bleiben halt doch die besten! man hätte natürlich noch 2 millionen dollar reinstecken können für special effects, aber das macht einen film nicht wertvoller. dieser film geht bis zur letzten minute unter die haut!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegendes Schwarzweißdrama, das auf einer wahren Begebenheit basiert, 12. Februar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Elefantenmensch (25th Anniversary Edition) (DVD)
Es ist schon schwer genug ein Mensch zu sein, doch noch viel schwerer ist es ein von Geburt an verunstalteter Mensch zu sein, der, von der Gesellschaft zum Schauobjekt erniedrigt, sein Dasein fristen muss.

Der Elefenatenmensch, John Merrick, den es angeblich wirklich gegeben haben soll (siehe DVD-Extras) ist in Wahrheit ein empfindsamer und liebenswerter Mensch, was aber zunächst nur Frederick Treeves, einem bekannten Londoner Chirurgen im Jahre 1884 auffällt. Er ist von Anfang an oder zumindest fast von Anfang an der Meinung, dass der Elefantenmensch das gleiche Recht auf ein normales Leben hat, wie alle anderen auch.

Der junge Chirurg (gespielt von keinem Geringeren als Anthony Hopkins) sieht sich einer äußerst feindseligen Gesellschaft gegenübergestellt, die er erst von seiner Meinung überzeugen muss.

Der Kultfilm, der 1980 für 8 Oscars nominiert wurde und darüber hinaus den Cesar als Bester ausländischer Film" erhielt, überzeugt durch seine düster-dunklen Kamerastreifzüge durch das graue London an der Kippe um 20. Jahrhundert.

Was den Film aber tatsächlich meisterlich macht, ist seine Wirkung auf den Zuseher, der sich speziell zu Beginn des Films nur allzu sehr danach sehnt, endlich einen Blick auf den sonderbaren Elefantenmenschen mit all seinen Verunstaltungen werfen zu dürfen - es dauert immerhin etwas eine halbe Stunde, bis man John Merrick in einer Großaufnahme (unentblößt) sieht. David Lynch (der Regisseur) lässt unsere eigene Verdorbenheit zu Tage treten. Er führt uns vor Augen, dass wir selbst nicht besser sind als die vielen, vielen anderen Schaulustigen Bürger, die ihre Sensationsgier unbedingt befriedigt wissen wollen.

Der Elefefantenmensch ist ein Film, der unter die Haut geht.

Nebenbei bemerkt sind einige auffällige Anlehnungen zu einem anderen Filmemeisterwerk unverkennbar - oftmals muss man (falls man ihn kennt) an den Kultstreifen FREAKS denken (der 1931 erschienen ist), der übrigens unbedingt im Regal eines jeden Filmliebhabers stehen sollte!!

(FREAKS ist problemlos über amazon bestellbar - also zuschlagen!!!!)

5 Sterne für dieses durch und durch gelungene Leinwanddrama - MEISTERHAFT!!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herzergreifend und aufwühlend, 12. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Elefantenmensch (25th Anniversary Edition) (DVD)
Story:
England 1884. Durch eine Krankheit mit extremen Geschwulsten entstellt wird ein junger Mann (John Hurt) auf Jahrmärkten als "Der Elefantenmensch" präsentiert. Er wird wie ein Tier gehalten, die Leute haben Angst vor diesem Monster. Als der Arzt Dr. Treves (Anthony Hopkins) die Attraktion auf einem Jahrmarkt entdeckt und sich für ihn interessiert, ist er fest entschlossen ihn aus seinem schlimmen Dasein zu befreien. Das gelingt ihm gegen den Willen des "Besitzers" auch und Treves untersucht das "Ungeheuer". Er stellt fest, das es die schlimmste Körperdeformierung der Medizingeschichte ist. In einem Krankenhaus bekommt er ein eigenes Zimmer und Treves findet nicht nur den richtigen Namen des jungen Mannes, John Merrick, heraus, sondern stellt auch fest das er nicht nur lesen und sprechen kann, sondern überaus intelligent ist. Im Krankenhaus wird Merrick wie ein normaler Mensch behandelt, jedoch holt ihn seine schreckliche Vergangenheit wieder ein. Eines Nachts übefallen ihn sensationsgierige Menschen, quälen und demütigen ihn und schließlich holt ihn sein ehemaliger "Besitzer" vom Jahrmarkt wieder zu sich zurück. Als Treves das Verschwinden von Merrick bemerkt, macht er sich auf die Suche nach ihm...
Meinung:
Man fühlt einfach in jedem Augenblick mit, und Lynch hat die so gegensätzlichen Facetten der Meschlichkeit so gut dargestellt, das man einfach berührt sein muss! Sowohl die negativen, wie die der Dorfbewohner, wie auch die postiven des arztes der sich seiner annimmt! Die tolle musik trägt zum gesamteindruck des Filmes bei! Aber man sei gewarnt, manche szenen bringen einen wirklich an die grenze des ertragbaren, aber gerade deshalb ist der Film so empfehlenswert!
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