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4.0 von 5 Sternen "FLIGHTPLAN" : James Horner geht in Serie ...., 3. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flightplan (Audio CD)
Das Hollywood-Debüt des deutschen Regisseurs Robert Schwentke von 2005 mit Jodie Foster, Sean Bean und Peter Sarsgaard, "FLIGHTPLAN", ist ein äußerst spannender und interessanter Vertreter der Sorte "Psychothriller mit sehr eingeschränktem Handlungsschauplatz", in diesem Fall ein hypermoderner Passagierjet auf dem Weg von Deutschland nach USA ....
Viele haben den Film nicht verstanden und fanden ihn unlogisch, weil sie ein wichtiges Detail "verschlafen" oder "verquasselt" haben : Jodie Foster's Charakter kennt den Jumbo-Jet deswegen in- und auswendig, weil sie eine der "Architekten" ist, die diesen Flieger entworfen haben - DARUM kennt sie jeden Winkel und jede Nische und jeden Hohlraum auf der Suche nach ihrer nach dem Start spurlos verschwundenen Tochter ....
Eine echte Empfehlung für jeden Thriller-Freund !

James Horner ("TITANIC", "BRAVEHEART") schrieb hierzu einen knackigen Score - und geht hier definitiv in Serie :
Denn dieser Score klingt haargenau wie seine Scores zu "SNEAKERS - Sneakers : Die Lautlosen" (von 1992, mit Robert Redford) und "RANSOM - Kopfgeld" (von 1996, mit Mel Gibson) !!!!

Diese drei Scores ähneln sich wie ein-eiige Drillinge : Wenn sie man hintereinander weghört, werden selbst Kenner der Materie Schwierigkeiten haben, genau zu erkennen, wo der eine Score endet und der andere anfängt ....
Horner übernimmt die Instrumentierung und daraus resultierende Textur, auch die Stilmittel sind haargenau dieselben !!!!
Nur beim genaueren Hinhören werden einem die Unterschiede bewusst : "SNEAKERS" war eher lockerleicht und melodisch, mit weniger atonalen Spannungssequenzen, während "RANSOM" sehr viel düsterer und atonaler angelegt war und eine eher gewagte Herausforderung für den geneigten Zuhörer darstellt.

Bei "FLIGHTPLAN" nun kombiniert Horner das Melodische und das düster Atonale in seiner typischen Weise - und veredelt das Ganze mit einem sehr schönen Titelthema, das immer wieder über den Score verteilt auftaucht und Erinnerungen an seinen wunderschönen Score zu Mel Gibson's Regie-Debüt "THE MAN WITHOUT A FACE - Der Mann ohne Gesicht" von 1993 wachruft ....

Sicherlich tauchen noch mehr Versatzstücke aus anderen Horner-Scores wie z.B. "PATRIOT GAMES - Die Stunde der Patrioten" (von 1992, mit Harrison Ford) auf - aber die direkte "Verwandtschaft" mit "SNEAKERS" und "RANSOM" ist
überragend ....

So ist "FLIGHTPLAN" ein gepflegter Thriller-Score, der nicht wirklich Neues bietet, aber dennoch hochqualitativ unterhält (wenn man über die Horner-typischen atonalen "Attacken" hinweghören oder sie akzeptieren kann).

"FLIGHTPLAN" von James Horner :
Eine Empfehlung !
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Flightplan
Flightplan von James Horner (Audio CD - 2005)
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