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Kundenrezensionen

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am 6. Mai 2006
Ich bin in den Genuss der US-Box mit der ersten Staffel gekommen und kann nur sagen: Was für eine fantastische Serie! Diese allein hätte an sich die vollen 5 Sterne locker verdient. Aber: Diese Serie ist ein Beispiel für eine anscheinend um sich greifende Politik auf dem DVD-Serien-Markt, nämlich dass die US-Fassung die tollsten Extras enthält und der Rest der Welt sehen kann, wo er bleibt (so auch bei Battlestar Galactica). Das empfinde ich als extrem ärgerlich. In diesem Fall bedeutet das: Es fehlen mehrere Audiokommentare, z. B. mit Ian McShane oder Brad Dourif. Außerdem fehlen alle Dokumentationen und Interviews, z. B. ein Making of, ein sehr interessante Dokumentation über die historischen Hintergründe, was gerade für diese Serie extrem hilfreich und interessant ist, sowie zwei sehr ausführliche Interviews mit Keith Carradine und dem Autor der Serie. Alleine diese Extras machen bei der US-Fassung eine ganze DVD mit über 90 Minuten an Material aus. Aus diesem Grund würde ich der Ausstattung 1 Punkt geben und ende deshalb bedauerlicherweise bei nur 3, obwohl die Serie großartig ist. Insofern kann ich nur jedem, der sich wirklich für diese Serie interessiert und ein codefreies Gerät sein eigen nennt, empfehlen, lieber ein bisschen mehr für die US-Fassung hinzulegen. Das was sich die deutschen und übrigens auch die britischen Anbieter hier herausnehmen, ist für meinen Geschmack eine Frechheit.

Nun aber noch zur Serie an sich: Es handelt sich um eine Western-Serie, die sich aber gerade nicht der Glorifizierung der amerikanischen Pionierzeit, sondern einer realistischen Darstellung verschrieben hat, was durch die Geschichts-Doku besonders deutlich wird. Deadwood gab es wirklich, und dort spielte sich ein Goldrausch ab, bei dem ein eigentlich den Sioux vertraglich zugesichertes Territorium durch Weiße an sich gerissen wurde, während die US-Regierung ein Auge zudrückte. Innerhalb von wenigen Monaten schoß eine Stadt aus dem Boden, in der sich außer den Goldsuchern v. a. auch die Leute herumtrieben, die diesen ihr Geld auf mehr oder weniger ehrliche Art wieder abnehmen wollten, z. B. durch Alkohol, Prostitution, Drogen, aber auch Werkzeug u. ä.. Unter diesen weniger als zivilisierten Bedingungen versuchten diese Leute nun eine Stadt zu organisieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass ihre eigentlich rechtswidrig angeeigneten Besitztümer ihnen nicht wieder abgenommen wurden, sobald die USA das Gebiet übernahmen. Die Charaktere der Serie sind hochinteressant und sehr komplex, wobei es keine klare Trennung nach gut und böse gibt. Damit ist die Serie ein Hochgenuss und man lernt nebenbei noch etwas dazu. Die Staffel umfasst nur 12 Folgen, doch diese sind sehr hochwertig und sehen sich eher wie ein langer Film an. Insofern finde ich das eher besser, als viele Folgen mit einigen Ausrutschern. Also: Wer intelligente Fernsehunterhaltung mag, liegt hier allemal richtig - bis auf die miese Ausstattung.
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