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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne und unterhaltende Komödie
"Wir sind keine Engel" von 1955 ist ein Klassiker, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Der Film gehört auch bestimmt zu den besten, die ich gesehen habe.
Humphrey Bogart, Aldo Ray und Peter Ustinov spielen ihre Rollen äußerst rührseelig und verleihen den drei Gangstern eine sympatische und persönliche Note.
Den Inhalt des Films...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2005 von Dominik Müller

versus
2 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wir sind keine engel
der film kann nicht in deutscher sprache abgespielt werden nur u.a. in englisch trotz kenntnisse in englisch anstrengend und somit nicht so uinterhaltend
Veröffentlicht am 14. Dezember 2012 von dieter fesseler


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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne und unterhaltende Komödie, 17. Dezember 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wir sind keine Engel (DVD)
"Wir sind keine Engel" von 1955 ist ein Klassiker, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Der Film gehört auch bestimmt zu den besten, die ich gesehen habe.
Humphrey Bogart, Aldo Ray und Peter Ustinov spielen ihre Rollen äußerst rührseelig und verleihen den drei Gangstern eine sympatische und persönliche Note.
Den Inhalt des Films möchte ich nicht wiederholen, weil er bereits auf dieser Seite genannt wird. Zur DVD lässt sich sagen, dass nur wenig Bonus-Material verfügbar ist, was aber auch verständlich ist, schließlich handelt es sich um einen schon älteren Film. Ich bin jedoch mehr als froh, dass der Film endlich auf DVD erschienen ist.
Vor allem zur Weihnachtszeit ist dieser Film sehr schön anzusehen. Er verbreitet geradezu eine besinnliche Stimmung, jedoch glücklicherweise ohne kitschig zu sein. Eigentlich handelt es sich auch um eine eher schwarze Komödie und der Humor ist unübertroffen. Das Drehbuch stimmt bis ins letzte Detail und ich glaube, man hätte es kaum besser machen können.
Eine andere Wertung als fünf Sterne kann man diesem Film einfach nicht geben. "Wir sind keine Engel" ist ein ganz großer Klassiker unter den Komödien und ist für mich, obwohl es kein Monumental-Film à la "Quo vadis?" oder "Spartacus" ist, ein fester Bestandteil der Filmgeschichte. Äußerst empfehlenswert!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur zur Weihnachtszeit, 14. März 2012
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Rezension bezieht sich auf: Wir sind keine Engel (DVD)
Über die Handlung dieses ungewöhnlichen "Weihnachtsmärchens" und die phantastischen Schauspieler ist glaube ich bereits alles wesentliche gesagt bzw. geschrieben worden. Nicht nur zur Weihnachtszeit, aber auch an trüben Tagen, bei depressiven Anwandlungen und/oder nach persönlichen Enttäuschungen, ist dieses Werk ein absoluter Stimmungsaufheller. Danke, dass es diesen Film auf DVD gibt, dazu noch in verschiedenen Sprachen mit den zugehörigen Untertiteln. Wundervoll ist auch der Titelsong "sentimental moments" in der gesungenen Version mit Joan Bennett.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... Weihnachten einmal anders ..., 21. April 2010
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Rezension bezieht sich auf: Wir sind keine Engel (DVD)
... und zwar ganz anders, nämlich auf der Teufelsinsel. Auf dieser ist es im Gegensatz zu unseren Gefilden richtig knackig warm.

Von besagter Insel fliehen die "brandgefährlichen" Ex-Gefangenen Joseph (der Gentleman: Humphrey Bogart), Albert (der Draufgänger: Aldo Ray) und Jules (der Schelm: Peter Ustinov).

Auf ihrer Flucht machen sie einen Zwischenstopp bei Felix Ducotel (der Unfähige: Leo G. Carroll). Felix besitzt eine Kolonialwarenhandlung und das ist noch längst nicht alles. Überdies hat er eine wunderschöne Frau und eine sehr nette und total verliebte Tochter. Eigentlich alles, was man sich wünschen kann. Die Sache hat jedoch einen kleinen Haken:

Felix ist als Kaufmann total unfähig und könnte wohl noch nicht einmal einem Durst-Leidenden eine Flasche Mineralwasser verkaufen. Zusätzlich hat er von Buchhaltung überhaupt keine Ahnung. Obendrein ist er abhängig von seinem bitterbösen Vetter Andre (also wirklich bitterböse: Basil Rathbone), dem er wohl bald seine missliche Lage erklären muss. Sehr bald sogar, da er bereits schon im Anmarsch ist. Im Gepäck dabei ist auch sein Neffe Paul, ein widerlicher Taugenichts, in den Felix's hübsche Tochter unsterblich verliebt ist.

Aber was solls? Nun hat er ja Joseph, Albert und Jules. Diese werden Felix tatkräftig unterstützen. Zwar wollen diese Felix und Co. zunächst lediglich berauben und ihnen zur Sicherheit noch die Kehle durchschneiden. Jedoch merken die drei fröhlichen Gesellen bald, dass es noch Menschen mit wesentlich ärgeren Schicksalen gibt. Schon bald schmeißen sie den Laden und alle Probleme scheinen sich wie von selbst zu lösen. Es ist Weihnachten...

Ein durch und durch spaßiger Klassiker mit tollen Schauspielern, der eine sehr angenehme und auch warmherzige Atmosphäre versprüht. Und das alles in recht guter Qualität.

Wie gesagt, Weihnachten einmal ganz anders.

Die volle Punktzahl.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind wir wirklich keine Engel, 13. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wir sind keine Engel (DVD)
Seit Jahren verfolge ich diesen Film, der jedes Jahr zur Weihnachtszeit im Fernsehen (immer Unterschiedliche Programme und Sendzeiten) läuft. Leider habe ich ihn im Jahr 2010 verpasst, was mich dazu bewogen hat, ihn mir zu bestellen, da es ein einfach herrlicher Film ist. Eine Weihnachtsgeschichte für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre, nicht wegen irgendwechen grausamkeiten, die es in diesem Film nicht gibt, sondern allein wegen des Verständnisses was uns dieser Film sagen will. Die Handlung ist kurz erklärt. Er spielt im 1800 Jahrhundert. 3 Sträflinge brechen aus einem Gefängnis aus und wollen mit dem nächsten Schiff die Teufelsinsel verlassen. Aber dafür brauchen sie Geld. und wie es das Schicksal so will, führt es sie zu einem etwas einfachen Kaufmann, der an das Gute im Menschen und an seine Familie glaubt. Eigentlich wollen sie die Familie ausrauben, doch als sie das Elend der Familie mitbekommen und die Gutmütigkeit der Familie mitbekommen, setzen die drei Gauner alles daran, ihnen eine schöne Weihnachtzzeit zu bescheren, was ihnen auch im vollen Umfang gelingt. Ich finde, es ist ein Film, den man sich einfach mal selber ansehen sollte und sich dann sein eigenes Urteil machen sollte. Jeden falls kann man in diesem Film Humphrey Bogart, Aldo Ray und Sir Peter Ustinov in wirklichen Glanzrollen sehen. Der Film ist einfach wunderbar, weshalb ich ihn auch mit 5 Sternen bedacht habe. Besonders hat mir Schluß gefallen, als die drei Sträflinge freiwillig wieder ins Gefängnis zurückgehen und sagen: "Eigentlich ist es doch schön dort, man weiß jeden Morgen, wenn man aufwacht wo man ist, man bekommt sein essen und wenn wir mal wieder Lust dazu haben, dann brechen wir wieder aus und sei es um Gutes zu tun."
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein himmlischer Film, 14. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wir sind keine Engel (DVD)
Drei Spitzenschauspieler in einem herrlichen Film - sowohl die Situationskomik wie auch das Gesamtkonzept des Films ergeben ein wunderbares Werk, welches man sich jederzeit - vor allem aber zu Weihnachten - immer wieder anschauen kann.
Für mich einer der schönsten Filme.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "A Man Sentenced to Life Can Always Spare a Few Minutes", 18. November 2011
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Wir sind keine Engel (DVD)
(Vorsicht, leichte Spoiler!)

Wenn ein zu lebenslänglicher Haft Verurteilter zusammen mit zwei Mithäftlingen dann noch auf eine anständig-naive Familie in Not trifft, erübrigt er sogar noch mehr als nur ein paar Minuten und bleibt gleich über Weihnachten da. Anders als bei William Wylers Familie Hilliard in "The Desperate Hours" (1955) sind Bogey und seine Begleiter in Michael Curtiz' Komödie "We're No Angels" (ebenfalls 1955) allerdings gerngesehene Gäste - auch wenn sie wirklich keine Engel sind.

Kurz zur Handlung: Anno 1895 auf der Teufelsinsel. Die drei Sträflinge Joseph (Humphrey Bogart), Albert (Aldo Ray) und Jules (Peter Ustinov) sind aus dem Gefängnis ausgebrochen und können ihr Glück darüber, daß zufällig gerade ein Schiff vor Anker gegangen ist, nicht fassen. Als ihnen der Zufall außerdem noch einen Brief an den ortsansässigen Kaufman Felix Ducotel (Leo G. Carroll) in die Hände spielt, sprechen sie bei ihm vor und überreden ihn, sie sein Dach ausbessern zu lassen. In Wirklichkeit aber planen sie, während der Nacht im Kontor Papiere zu fälschen, um an Bord des Schiffes gelassen zu werden, und die Familie auszurauben. Während sie die Zeit auf dem Dach totschlagen, werden sie jedoch mehr und mehr zu Zeugen des beschaulichen Familienlebens der Ducotels, mit all seinen Freuden und Nöten. Sie hören, daß Ducotel unter der Fuchtel seines habgierigen Vetters André Trochard (Basil Rathbone) steht, für den er den Laden führt, und daß Ducotels Tochter Isabelle (Gloria Talbott) unglücklich in Trochards Neffen Paul (John Baer) verliebt ist. Ja, sie sehen selbst Felix' schöne Frau Amelie (Joan Bennet) im Korsett. Als sie schließlich auch erfahren, daß der von ihnen überbrachte Brief die Ankunft des gefürchteten André und seines Neffen Paul mit eben jenem draußen liegenden Schiff ankündigt und daß dort außerdem mitgeteilt wird, daß Paul die Tochter eines Reeders heiraten soll, beschließen sie, der Familie unter die Arme zu greifen. Auf recht eigenwillige Art hilft ihnen dabei Alberts Haustier, die Schlange Adolphe.

Wohl kaum ein anderer Zufall veranschaulicht so sehr das schauspielerische Talent des oft recht einseitig wahrgenommenen Humphrey Bogart, wie die Tatsache, daß er 1955 unter zwei unterschiedlichen Regisseuren in Filmen brillierte, in denen eine ähnliche Konstellation vorlag. Spielt er in "The Desperate Hours" einen gewissenlosen, haßerfüllten Gangster, so hat er in "We're No Angels" die Möglichkeit, sein Können in einer Komödie zu zeigen. Dies tut er - unterstützt durch Aldo Ray und den grandiosen Peter Ustinov - äußerst überzeugend, niemals zum übertriebenen Klamauk und albernen Grimassenschneiden neigend. Man merkt seinem Joseph an, daß er harte Zeiten hinter sich hat und sich eigentlich zu allem entschlossen glaubte, die Freiheit zu erlangen ... und nun von der Herzlichkeit und dem Vertrauen der Ducotels entwaffnet ist. Auch seinen beiden Gefährten, die schlimme Verbrechen begangen haben, geht es ähnlich. Es ist geradezu vergnüglich mit zu verfolgen, wie die harte Schale der drei Gesetzesbrecher immer weicher wird, sie dies allerdings lange nicht vor ihren Freunden und sich selbst einzugestehen bereit sind. So kommt es denn zu so großartigen Dialogen wie dem, in dem Joseph sagt: "People like that - how can you cut their throats?" und Albert nach tiefem Insichgehen voller Selbstmitleid klagt: "It isn't easy."

Obwohl der Film "We're No Angels" heißt und die drei Entflohenen keine Unschuldslämmer sind, wie sie ja letztlich auch in ihren Überlegungen zur Lösung des André-Problems zeigen, läßt Curtiz doch leichte Zweifel an dieser Selbsteinschätzung aufkommen, nicht erst am Ende, als die drei mitsamt der Schlange plötzlich in den Besitz von Heiligenscheinen gelangen. Schon zu Beginn des Filmes wird deutlich, daß Joseph und seine Freunde etwas von der feinen englischen Art an sich haben, als sie nämlich von den Dachfenstern aus die Familie Ducotel beobachten und wir mit ihnen das Geschehen aus der Vogelschau erleben. Als Isabelle dann ihren alten Weihnachtsschmuck auf dem Baum anbringt, drei Engel, wird vollends klar, daß nicht alle Engel De-Luxe-Flügel und leuchtende Heiligenscheine haben.

So ist Curtiz' Film denn wohl auch mehr als ein äußerst amüsantes Weihnachtsmärchen, erinnert er doch wohl daran, daß es nie zu spät ist, auf die Suche nach dem guten Kern im eigenen Innern zu gehen. Auch ist er recht subversiv, wirft er doch die Frage auf, wer denn der größere Schurke sei: der von Rechts wegen verurteilte Verbrecher oder der hartherzige Kapitalist - frei nach den Liedzeilen in dem Song "Pretty Boy Floyd": "Well, as through the world I've rambled, I've seen lots of funny men / Some rob you with a six-gun, some with a fountain pen / As through this world you ramble, as through this world you roam / You'll never see an outlaw drive a family from its home." Oder, wie Joseph am Ende resümiert: "I'll say one thing about prison: You'll meet a better class of people."

Alles in allem ist "We're No Angels" - zusammen mit Capras kitschigerem und wohl auch bekannterem "It's a Wonderful Life" (1946) - wohl einer der schönsten Weihnachtsfilme aller Zeiten.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 11. Dezember 2006
Von 
Daniel Zynda (TaoYuan, Taiwan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Wir sind keine Engel (DVD)
Wenn man mal genau darüber nachdenkt, ist dies der wohl ungewöhnlichste Weihnachtsfilm, der je gemacht wurde. Unsere "Helden" sind Mörder und Betrüger, die so liebenswert dargestellt werden, das man ihnen alles verzeihen würde.:)

Der Film ist ein Kammerspiel, wird getragen von seinen exzellenten Hauptdarstellern, allen voran selbstverständlich Bogart, der hier wohl die ungewöhnlichste seiner vielen ungewöhnlichen Rollen zum ende seines Lebens spielt. Und mit großem Mut!! Dies ist einer der ganz wenigen Filme, in denen Bogart zeigt, das er nicht gerade großgewachsen war. Aber auch Peter Ustinov und Aldo Ray sind große Klasse. Letzterer ist hier in seiner berühmtesten Rolle zu sehen, leider wurde er in den 60er Jahren von Hollywood geschasst und endete in Billigfilmen und als Alkoholiker.

Neben den glänzenden Hauptdarstellern muß aber auch noch "Sherlock Holmes" Basil Rathbone als Bösewicht erwähnt werden. Herrlich!

Ja, über dem ganzen Film liegt von der ersten bis zur letzten Minute eine feierliche Stimmung, gewürzt mit auch heute noch sehr witzigen Momenten.

Einer der ganz großen Klassiker aus dem alten Hollywood!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker in neuer Aufmachung?, 27. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Wir sind keine Engel (DVD)
Zu Weihnachten hatten wir uns in diesem Jahr für diesen Hollywood-Klassiker entschieden - eine gute Wahl. Die drei Sträflinge, die eigentlich allzu böse Dinge im Kopf haben und kein Wässerchen trügen können zeigen viel Herz. Vor allem die schauspielerische Leistung hat mich mal wieder von allen dreien überzeugt. Das einzige was mich gewundert hat ist die Farbe im Film. Nicht dass es gestört hat, aber ich vermute, dass auch dieser Film ordentlich nachcoloriert wurde.

Volle Punktzahl. Bez. des Tons, was ja einige Rezensenten angesprochen hatten, kann ich nichts negatives sagen. Die deutsche Tonspur war einwandfrei.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieber drei Sträflinge auf dem Dach..., 29. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Wir sind keine Engel (DVD)
...als einen knauserigen Vetter im Haus.

Die Teufelsinsel, Französisch-Guyana, 1895: die drei Sträflinge Joseph, Julius und Albert sind aus dem Gefängnis ausgebrochen und wollen mit einem Schiff gen Frankreich verduften. Da dieses jedoch unter Quarantäne steht gilt es etwas Wartezeit zu überbrücken und derweil nicht der Staatsgewalt in die Hände zu fallen. So flüchten sie sich in den kleinen Laden der Familie Ducotel, wo sie sich anbieten um das undichte Dach zu reparieren. Von dieser erhabenen Warte aus werden sie Zeugen des ruinösen Geschäftsgebarens des freundlichen alten Ducotel und seiner sympatischen Familie. Schnell wird offenbar: Geschäftstüchtigkeit braucht kriminelle Energie - sie sind zur rechten Zeit am rechten Ort. Umso mehr als Vetter André, der hartherzige Besitzer der weltweiten Ladenkette zu der auch die Filiale der Ducotels gehört, seinen Besuch angekündigt hat. Er steht quasi vor der Tür, nämlich auf dem unter Quarantäne stehenden Schiff. Und während die drei Ausreißer all ihre, in ihrer langjährigen Berufspraxis erworbene und perfektionierte Kunstfertigkeit aufwenden um den Pleiteladen der Ducotels gut aussehen zu lassen, wachsen in ihnen die Zweifel an ihrem ursprünglichen Plan die nette Familie auszurauben und ihr die Kehlen durchzuschneiden. Da klopft Vetter André an die Tür...

Schnee? Fehlanzeige. Tannenbäume und Lichtergefunkel? Auch eher nicht. Nächstenliebe und Besinnlichkeit? Ja, jede Menge, aber irgendwie anders als gewohnt. Hier wird Scrooge nicht bekehrt, sondern um die Ecke gebracht. Und dabei wird einem so richtig warm ums Herz, während man sich die erleuchtete Seele aus dem Leib lacht. Michael Curtiz ("Casablanca") gelang mit diesem 1955 gedrehten Film etwas, was bisher weitgehend einzigartig blieb: eine rabenschwarze Weihnachtskomödie, welche die frohe Botschaft zwar auf ihre ganz eigene Art verkündet, aber nicht im Zuckerguss ertränkt, und sie somit, ich möchte sagen, gerade rückt. Es beginnt schon mit dem ganz und gar unweihnachtlichen Schauplatz einer tropischen Strafkolonie, der nichts von dem zu bieten hat was wir unter weihnachtlichem Ambiente verstehen. Und auch die etwas rustikalen Moralbegriffe der drei Heilsbringer müssten iritieren, wären sie nicht so zielführend und, im Vergleich zur Alternative namens André, so überaus menschlich. Obendrein widerfährt dem Namen "Adolf" in diesem Film eine ganz unerwartete Rehabilitation.

Humphrey Bogart, Aldo Ray und vor allem der junge Peter Ustinov bilden ein Gespann, das wahrlich der Himmel gesandt zu haben scheint oder doch zumindest daher zu kommen scheint wo es was zu lachen gibt. Leo G. Carroll, der unvergessen agromegalierende Professor aus Jack Arnolds "Tarantula", gibt den gutmütigen Ducotel. Joan Bennett seine Frau Amelie. Gloria Talbott, eine Art 50er-Jahre-Pendant zu Alexis Bledel, spielt seine pubertierende Tochter Gloria. Als dickensscher Geizkragen glänzt Basil Rathbone, vielen sicher bekannt als Sherlock Holmes aus der gleichnamigen Filmreihe der Dreißiger- und Vierzigerjahre des letzten Jahrhunderts. Die Musik des Films komponierte Frederick Hollander, ein während der Nazizeit emigrierter deutscher Komponist, der hierzulande auch unter seinem richtigen Namen Friedrich Hollaender bekannt ist (Soundtrack nicht auf Tonträger erhältlich).

Der Film basiert auf dem Theaterstück "La cuisine des anges" von Albert Husson (1953). Und tatsächlich mutet auch der Film, aufgrund seines sehr übersichtlichen Handlungsortes und der liebevoll gezimmerten Kulissen, etwas wie ein Bühnenstück an.

Das Bild dieser DVD-Fassung glänzt in wunderschönen Pastellfarben, die zwar nicht wirklich natürlich wirken, aber, im wahrsten Wortsinn, viel Zeitkolorit verbreiten. Es ist darüber hinaus kontrastreich und klar. Auch am Ton ist nichts auszusetzen. Er wird in Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch, jeweils natürlich in Mono, gereicht. Extras bietet diese DVD leider keine. Untertitel gibt es in Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Holländisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Serbisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, sowie Englisch für Hörgeschädigte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der ultimative Weihnachtsfilm - und ich bin Weihnachtshasser, 4. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wir sind keine Engel (DVD)
Mittlerweile kann man diese herrliche schwarzhumorige Komödie leider nur noch vereinzelt im Nachtprogramm der Öffentlich Rechtlichen während der Feiertage genießen, daher mein Kauf.

Zum Inhalt ist ja in der Beschreibung schon alles gesagt, jetzt nur meine persönlichen Eindrücke:

Für mich ist es definitiv der schrägste aller Filme von Michael Curtiz, den ich generell sehr bewundere (und nicht wegen "Casablanca"...). Bogart spielt souverän, die heimlichen Stars des Films sind für mich aber Aldo Ray und der junge Peter Ustinov als Ganoven sowie Basil Rathbone als der böse Vetter. Die Dialoge sind herrlich ironisch, teilweise für die Zeit überraschend hintersinnig, und das Gesamtpaket ist so herrlich böse - trotz der eingebauten süßlich triefenden Liebesgeschichte.

Und dass der Film in Deutschland nie die Stellung einnehmen konnte, die er eigentlich verdient gehabt hätte, liegt nicht nur am mordenden Reptil namens Adolf: Der Film war seiner Zeit in Sachen schwarzem Humor uns einfach zu suspekt...

Bild- und Tonqualität stimmen, die Mono-Audiospur wurde meiner meinung nach aufbereitet, aber im positiven Sinne: Die Dialoge kommen klarer herüber als bei TV-Ausstrahlungen. Manchmal sind nur die Farben fast schon zu intensiv. Nennenswerte Extras gibt es nicht auf der DVD.
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Wir sind keine Engel
Wir sind keine Engel von Michael Curtiz (DVD - 2005)
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