Fashion Sale Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
12
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
10
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

VINE-PRODUKTTESTERam 11. März 2006
"The Concert for Bangladesh" kam zunächst als Dreifach-LP im Pappschuber mit schönem und informativem Booklett heraus. Später gab es den Konzertmitschnitt auf Doppel-CD, allerdings nur in mäßiger Tonqualität und schwacher Ausstattung. Diese Mängel sind mit der hier vorliegenden Ausgabe behoben,- außerdem gibt es noch "Love Minus Zero/No Limit" (Bob Dylan) als Bonus-Track.

"The Concert for Bangladesh", ein von Ravi Shankar angeregtes und unter Leitung von George Harrison organisiertes Wohltätigkeitskonzert, war eines der ersten dieser Art in der Rock-Welt und bestach durch seine Besetzung: Immerhin standen neben zwei ex-Beatles (George Harrison und Ringo Starr), noch der Gitarrist der einstigen Supergroups Cream und Blind Faith (Eric Clapton) und Bob Dylan - was damals die größte Sensation war - auf der Bühne.

Mir brachte der Konzertmitschnitt die erste Begegnung mit 'richtiger' indischer Musik. Natürlich hatte ich schon vorher die Sitar gehört (meist auf Beatles-Platten), aber das, was Ravi Shankar und seine Mitstreiter hier darboten fand ich so bemerkenswert, dass ich mich mit dieser Musik und der dahinter stehenden Kultur doch etwas näher beschäftigte.

Die Band, viele Gitarristen, zwei Keyboarder, zwei Schlagzeuger, Bass, Bläsersatz und Chor, man hört die Handschrift von Phil Spector, spielte Aufnahmen des damals aktuellen Albums ("All Things Must Pass") von George Harrison, drei Harrison-Kopositionen aus Beatles-Tagen und Beiträge der Gastmusiker Ringo Starr, Billy Preston und Leon Russell. Bob Dylan, der sich damals aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, brachte seine Songs in kleiner Besetzung, - George Harrison, Leon Russel und Ringo Starr begleiteten ihn.

Anspieltip: Alles!

Gleichzeitig mit dieser Doppel-CD ist auch eine Doppel-DVD ("George Harrison & Friends - The Concert for Bangladesh (2 DVDs, NTSC)") erschienen. Hier bekommt man das Konzert natürlich in Ton und Bild (man sieht zum Beispiel, wie die Begeisterung Billy Preston im wahrsten Sinne des Wortes vom Hocker riß) und weiteres Bonus- und Informationsmaterial.
11 Kommentar| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Da hier über den geschichtlichen Hintergrund und die beteiligten Musiker schon allerhand gesagt worden ist, möchte ich etwas näher auf die Aufmachung und die technische Seite der CD eingehen.

Das 64-seitige Begleitheft der Dreifach-LP wurde schon für die '92er Sony-CD stark gestrafft. Die vorliegende Neuauflage ist gelungen; ich vermisse aber doch das Original-Booklet. Dafür wiederum orientiert sich der Pappschuber samt CD-Papphüllen erfreulich nah am Original-Design.

Im neuen Mix klingt die Platte wärmer und dabei doch differenzierter als das etwas metallisch und blechern klingende Original-Album und die '92er CD. Ich bin allerdings nicht so glücklich mit der Entscheidung, dass die beiden Schlagzeuger (Jim Keltner und Ringo) dieses Mal im Stereopanorama nicht wie früher rechts und links getrennt, sondern streckenweise übereinander geschichtet zu hören sind.

Es gibt einige Kürzungen beim Applaus, z.B. bei den Ansagen von Harrison und Ravi Shankar zu Beginn des Konzertes und bei Georges Band-Vorstellung. Ebenso wurde der Zugabenapplaus zwischen Something und Bangla Desh sowie der bei Georges Ankündigung von Bob Dylan drastisch gekürzt. Wirklich bedauerlich, dass die Atmosphäre vorm Jumpin' Jack Flash-Medley sowie die Ansagen bezüglich der kleinen technischen Schwierigkeiten mit den Mikrofonen vor Beginn von Here comes the Sun völlig rausgeschnitten wurden - diese Schnitte waren nicht wirklich nötig (so viel Zeit muss sein) und nehmen einfach etwas von der Konzertatmosphäre.

Dafür kann ich jetzt bei Something und While my Guitar gently weeps die Gitarren viel besser heraushören (hatte Something immer schon eine hörbare Akustikgitarre?). Ich habe Eric Clapton allerdings nie wieder so dilettantisch Gitarre spielen gehört wie bei dieser Version von While my Guitar gently weeps (sein - von ihm selbst auf der parallel erschienenen DVD eingestandener - Tribut an seine damalige Heroinsucht); bei der Studioversion (1968) und bei den Live-Versionen mit Harrison (1987 "Prince's Trust", 1991 Harrisons "Live in Japan") und beim "Concert for George" (2002) spielte er seine Soli wie gewohnt meisterhaft.

Witzig finde ich die kleinen kosmetischen Eingriffe digitaler Art: Harrisons vorgezogener Schlusskord bei Here comes the Sun und der leicht verpatzte Gesangseinwurf bei Youngblood wurden angeglichen. Auch das fette "Klonk", das Dylan bei It takes a Lot to laugh... auf dem Original-Album und im Original-Film mit seiner Harp am Mikro verursachte, hat man eliminiert. Ebenso wurde dank digitaler Technik kaschiert, dass George einige Passagen von While my Guitar gently weeps im Studio neu eingesungen hatte; auf dem Original-Album konnte man seinen Live-Gesang stellenweise noch parallel im Hintergrund mithören.

Schade finde ich, dass Wah-Wah auch hier wieder fürs Album in der gekürzten Version (3:18) und nur für die DVD in der ungekürzten Film-Version (5:18) veröffentlicht wurde. Gut, das hatte vielleicht spieltechnische Gründe; aber hier wäre doch mal ein willkommener Anlass gewesen, diese kleine Rarität einzuschieben.

Dass Ringo gleich mehrere Zeilen seines eigenen damals aktuellen Hits It don't come easy improvisieren muss, läßt einen schmunzeln! Bei den Dylan-Titeln fällt auf, dass Georges Slide-Gitarre bei A hard Rain's a-gonna fall und It takes a Lot to laugh... stellenweise bis zur Unhörbarkeit in den Hintergrund gemischt wurde, ganz nach Koproduzent Phil Spectors Philosophie, dass Gitarren manchmal eher gefühlt als gehört werden sollten. Beim Vergleichstest wird auch klar, warum: George spielte bei den beiden Titeln noch nicht so gut, und seine Gitarre klang ziemlich scheppernd! Ich sage das mit allem Respekt gegenüber meinem Lieblings-Beatle.

Erschien Mr. Tambourine Man nicht im Film (vermutlich mussten an dieser Stelle im Konzert gerade die Filmrollen für alle 3 Kameras gewechselt werden), so werden wir hier dafür mit einer schönen Version von Love minus zero/No Limit (vom Nachmittagskonzert) als Bonustrack belohnt.

Punktabzug müsste es eigentlich dafür geben, dass hier - schon wieder - die Gelegenheit versäumt wurde, die Studio-Version von der Bangla Desh-Single endlich mal remastert als Bonustrack anzufügen, wenn sogar dessen B-Seite, Deep blue - wenn auch etwas deplaziert - 2006 auf dem Remaster von "Living in the Material World" erschien! Egal, ich höre mir das Album auch im Remix sehr gerne an, und es behält seine 5 Sterne.

Bleibt noch anzumerken, dass rund die Hälfte der beteiligten Musiker alte Bekannte von Joe Cockers "Mad Dogs & Englishmen"-Entourage und natürlich auch von Georges Hit-Album "All Things must pass" vom Vorjahr waren, und dass ich durch dieses Album Leon Russell entdeckt habe, angefangen mit "Leon live" ('73), auf dem er eine noch längere Fassung seines Medleys aus Jumpin' Jack Flash/Youngblood bringt; besser bleibt jedoch die auf dem "Concert for Bangla Desh".
99 Kommentare| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2005
Als 14 jähriger bin ich ins Kino zur Filmpremiere gegangen, von da an hat mich dieses Konzert nicht mehr losgelassen. Ich besitze noch das Originalalbum im aufwendigen Pappschuber mit 3 LPs. Damals war Harrison auf der Höhe seines Schaffens, musikalisch und stimmlich. Eric Clapton, heute Superstar, war nur nettes Beiwerk, trotzdem bereits genialer Musiker. Billy Preston, man nannte ihn auch "den fünften Beatle" zum Schluß der Beatlesära hatte ebenfalls einen tollen Auftritt. Heute spielt er übrigens in der Eric Clapton Truppe (die drei letzten Clapton Alben) Bob Dylan war damals "der" Überraschungsgast, absoluter Superstar seiner Zeit! Alles in allem hat es 34 Jahre gebraucht, (abgesehen von einer lustlos überspielten Doppel-CD)bis endlich dieses geniale Konzert klanglich und Ausstattungsmäßig vernünftig neu aufgelegt wurde.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Oktober 2005
Das von George Harrison und Ravi Shankar 1971 initiierte Konzert für das von Krieg und Hunger heimgesuchte Bangladesh war eines der ersten grossen Rock-Benefizkonzerte und musikalisch eines der gelungensten. Harrison schaffte es, in kurzer Zeit eine Liste von Gästen aufzustellen, die auch heute noch beeindruckt: sein ex-Beatles Partner Ringo Starr, Eric Clapton, Billy Preston, Leon Russell, Badfinger und selbst Bob Dylan, damals eigentlich im inneren Exil. Shankar und seine Begleiter starteten mit einem beeindruckenden Raga, Harrison selbst steuerte einige Songs seines damals neuen (und besten) Solalbums All Things Must Pass bei und spielte zur hörbaren Freude des Publikums auch drei seiner schönsten Beatles Songs, „Something", „Here Comes The Sun" und „While My Guitar Gently Weeps" (wie im Original mit Clapton an der Gitarre). Preston und Russell lieferten exzellente Versionen von „That's The Way God Planned It" und „Jumpin' Jack Flash" ab und Dylan beglückte Anwesende (und später Hörer) mit 5 Superklassikern, darunter „Hard Rain", „Mr. Tambourine Man" und „Blowin' In The Wind". Die schöne neue Deluxe-Edition bietet noch eine 6. Nummer, „Love Minus Zero/No Limit" (die ebenfalls neue DVD hat zusätzlich noch ein Making Of und weiteres Bonusmaterial) sowie interessante Linernotes über die Hintergründe des damaligen Disasters in Bangladesh, die angesichts der heutzutage beinahe wöchentlichen auftretenden Katastrophen von bedauerlicher Relevanz sind.
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Oktober 2005
Das von George Harrison und Ravi Shankar 1971 initiierte Konzert für das von Krieg und Hunger heimgesuchte Bangladesh war eines der ersten grossen Rock-Benefizkonzerte und musikalisch eines der gelungensten. Harrison schaffte es, in kurzer Zeit eine Liste von Gästen aufzustellen, die auch heute noch beeindruckt: sein ex-Beatles Partner Ringo Starr, Eric Clapton, Billy Preston, Leon Russell, Badfinger und selbst Bob Dylan, damals eigentlich im inneren Exil. Shankar und seine Begleiter starteten mit einem beeindruckenden Raga, Harrison selbst steuerte einige Songs seines damals neuen (und besten) Solalbums All Things Must Pass bei und spielte zur hörbaren Freude des Publikums auch drei seiner schönsten Beatles Songs, „Something", „Here Comes The Sun" und „While My Guitar Gently Weeps" (wie im Original mit Clapton an der Gitarre). Preston und Russell lieferten exzellente Versionen von „That's The Way God Planned It" und „Jumpin' Jack Flash" ab und Dylan beglückte Anwesende (und später Hörer) mit 5 Superklassikern, darunter „Hard Rain", „Mr. Tambourine Man" und „Blowin' In The Wind". Die schöne neue Deluxe-Edition bietet noch eine 6. Nummer, „Love Minus Zero/No Limit" (die ebenfalls neue DVD hat zusätzlich noch ein Making Of und weiteres Bonusmaterial) sowie interessante Linernotes über die Hintergründe des damaligen Disasters in Bangladesh, die angesichts der heutzutage beinahe wöchentlichen auftretenden Katastrophen von bedauerlicher Relevanz sind.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juni 2011
dieses benefizkonzert im madison square garden zeigt einen inspirierten harrison, der mit seinen freunden, darunter auch clapton und dylan ein hervorragendes set abliefert. das booklet ist informativ, aber gegenüber dem original-booklet zusammengestrichen worden.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Mai 2013
Auf das Konzert bin ich über eine Fernsehdokumentation aufmerksam geworden. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, und ich muss sagen, sie wurden voll erfüllt.
Die Aufnahme gibt viel von der allgemeinen Stimmung Anfang der 70-er Jahre wieder. Das Booklet fand ich sehr informativ. Ich bin sehr froh, diese CD zu besitzen!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2009
Das erste aller Benefiz-Konzerte, initiiert von jemand (G.H.), der sich nichts mehr beweisen muss und dem man die menschliche Betroffenheit glaubt. Viele Interpreten, die man sonst kaum hört, die aber durchaus hörenswert sind - und einige der"üblichen Verdächtigen" der Love&Peace-Generation!
Absolut hörenswert auch heute noch!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. November 2007
Im Gegensatz zu sonst allen anderen sogenannten Wohltätigkeitalben hat
Harrrison damit begnügt nicht jeden Hanek udn Franek zu fragen sondern ausschließlich seine Freunde, auch wenn diese zu diesem Zeitpunkt massive Drogenprobleme hatten (Clapton). Zu dem hat er das damalige Wunder vollbracht Dylan aus seiner selbstgewählten pause zu locken. dieser singt dann auch gleich fast die zweite Hälfte des Konzerts. Sicherlich merkt man den bändern an das sie nicht mehr die jüngsten sind, aber das auch seinen Flair. Dieses Album ist eigentlich ein recht intimes Album. George Harrison und Freunde gegen den Hunger in Bangladesh, die Erlöse gehen bis heute an die Unicef. Zudem hat Georgi nie seine Fratze vor jedes Rotlicht gestreckt und doch mehr ausgerichtet als Bono und Geldorf.
Dank Ravi Shankar wir man der indischen Musik näher gebracht, Harrison spielt seine damaligen Hits und While ma Guitar wird wieder mit Clapton an der Sologitarre besetzt, obwohl scih vor dem Auftritt erstmal einen Druck setzten musst und später nochmal Methadon weil er zusammen gebrochen war. Wie schon erwähnt es ist eine sehr intimer Livemitschnitt.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2012
Man fühlt sich sofort wieder zurück versetzt in die Zeit von damals. Es gibt kaum Worte, die die Stimmung beschreiben können, die ich beim Hören der Songs empfinde! Einfach nur gute Musik, die es heute in dieser Form leider schon lange nicht mer gibt.
Ein Meilenstein!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

30,30 €