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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bestens
Wie in die meisten a-ha-Alben muss man sich in "Analogue" erst einmal reinhören. Das habe ich jetzt seit dem Erscheinungstermin gemacht und mir gefällt die CD bei jedem Anhören besser. Es sind absolute Perlen unter den Liedern und nicht ein Lied dabei, das ich schlecht finde (was mir bei einem a-ha-Album noch nie passiert ist - "Oranges on appletrees" z.B...
Veröffentlicht am 20. November 2005 von agatha

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte mehr drauß werden können...!
Einige Jahre nach Erscheinen des Albums kann ich mir nun
eine sehr objektive kurze Meinung über "Analogue" bilden.

Die Melodien und Songs sind grundsätzlich wieder sehr gut,
allerdings überladen von technischen Sounds und Verzerrern.
Auf ein wenig mehr "Hand Made Music" alla' Memorial Beach
hätte man Wert legen...
Veröffentlicht am 25. November 2008 von Benjamin Hein


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bestens, 20. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Wie in die meisten a-ha-Alben muss man sich in "Analogue" erst einmal reinhören. Das habe ich jetzt seit dem Erscheinungstermin gemacht und mir gefällt die CD bei jedem Anhören besser. Es sind absolute Perlen unter den Liedern und nicht ein Lied dabei, das ich schlecht finde (was mir bei einem a-ha-Album noch nie passiert ist - "Oranges on appletrees" z.B. fand ich so schlecht, dass ich immer weiterschalten musste). Die CD ist in sich stimmig, Lieblingslieder dabei sehr geschmacksabhängig, bei mir inzwischen "Fine Blue Line" und "Analogue". Morten's Stimme ist grandios (wie immer). Viele, die gerade die ruhigen a-ha-Songs mögen, werden von der CD begeistert sein. Die DVD bei der "Limited Edition" ist übrigens die paar Euro mehr auf jeden Fall wert, die Live-Aufnahmen im Frognerpark sind super.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Saulus zum Paulus, 20. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Audio CD)
Ehrlich: ich habe a-ha gehasst. Seichter, föngestylter Mainstream Pop aus Skandinavien. Dagegen hatten die Nachbarn Roxette wie eine Hardrockband gewirkt. Als ich vor vier Jahren zum Album "Lifelines" kam, musste ich es erst viele Male hören, bis die Melodien "klick"gemacht hatten.
Was jetzt mit Analogue kommt, ist schlicht und ergreifend Edel-Pop vom Feinsten. Der Albumtitel spielt wohl auf die Instrumentierung und zahlreiche musikalische Reminiszenzen auf die siebziger Jahre an: jede Menge Mellotron, viele klassische Rockinstrumente inklusive akustischer Gitarren, "Huhuuuu"- Chorusse, gerade Machart. Was dieses Album so einzigartig macht, ist die Kunst, gerade so am Kitsch vorbei zu schrammen. Dazu sind die drei Norweger zu sehr Individualisten. Was bleibt sind unglaublich eingängige Melodien(bögen) wie in "Fine blue Line", dem vocalmäßig U2-liken "Summers of our youth", dem entspannten "White dwarf" und natürlich den göttlichen "Cosy Prisons", "Birthright" und "Holyground". Gerade die letztgenannten können nur von Skandinaviern gezaubert werden - klar, rein, fließend, perlende Klavierklänge und immer etwas unkonventionell. "Over the Treetops" kommt wie ein sibziger Jahre Hippie Song daher. "Half way through the tour" - nomen est omen - wandelt seinen Charakter total im zweiten Teil von einem rockigeren Synthi-Song mit Siebziger-Chorus zu dicken, mellotrontriefenden wabernd sanften Klangbögen. Dazwischen für a-ha echte Rockperlen wie das wütende "Don´t do me any favors" und das sehr laut werdende "Make it soon". So haben die Jungs wohl noch nie geschrammelt, kehren aber im selben Song fast von sich selbst erschrocken zu ruhigen Tönen zurück. Auch "Celice" ist etwas schneller, ich finde es im Vergleich aber eher profillos.
Diese CD ist insgesamt sehr reif - sowas kriegt kein musikindustriegepeitschter Twen hin. Morten und Freunde haben einfach das gemacht, was ihnen Spaß bereitet - und das sehr edel, elegant und eingängig. Klasse!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Insgesamt gesehen ein sehr starkes Album !!!, 5. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Habe mir das mittlerweile 8. Studioalbum der "ewig jungen" Norweger gekauft und mehrere male angehört. Mein Fazit fällt sehr positiv aus.
Auf dem letzten Album "Lifelines", welches sich eher schwach verkaufte arbeitete die Band noch mit mehreren Produzenten zusammen. Nach dem Album äußerten sich die Bandmitglieder aber eher negativ über die Erfahrung mit mehreren Produzenten. Deswegen haben a-ha für diese Album ausschließlich mit Martin Terefe zusammengearbeitet. Er war es auch, der die ursprünglich dunkle Ballade "Celice" in einen flotten Uptempo Song verwandelte. Insgesamt hat sich die Entscheidung nur einen Produzenten zu verwenden positiv ausgezahlt. Das Album klingt homogener und in sich geschlossener.
Es sind 3-4 ausgezeichnete Lieder auf dem Album. Einzig die von Paul Waktaar-Savoy komponierten Stücken können mich (noch) nicht ganz überzeugen. Sie klingen zwar sehr ambitioniert, passen aber irgendwie nicht so ganz in die a-ha Soundwelt. Bei Paul trauert man manchmal ein wenig den alten Zeiten hinterher in denen er exellente Melodien scheinbar aus dem Ärmel schüttelte.
Dafür hat Keyboarder Magne sehr gute Stücke beigesteuert, die das Album sehr empfehlenswert machen. Meine Favoriten sind die Songs: "Celice","Analogue"(Dieser Song wäre in meinen Augen auch eine bessere erste Single gewesen, da er alten a-ha "Knallern" in nichts nachsteht und sicherlich Top10 Potential besitzt),"Birthright" und "A fine blue line".
Das Album ist ebenfalls in einer Deluxe Edition zu kaufen. Diese beinhaltet eine Bonus-DVD mit drei Live Songs (Celice,Analogue,Cosy Prisons), dem Celice-Video(Die Musik dazu ist allerdings ein Dance-Remix), einem kurzen Interview und einem Making-Of des Videos. Die live Songs sind sehr gelungen und vermitteln zu dem gelungenen Album auch noch jede Menge optischen Spaß.
Fazit:
Wer auf anspruchsvollen Pop, und den bietet a-ha ohne Zweifel seit nunmehr 20 Jahren, steht, der sollte sich dieses Album unbedingt kaufen!!! Es bietet bereits beim ersten Hören wunderbare Melodien und besitzt einige Songs in die man sich genüßlich "einhören" kann und die sich erst mit der Zeit ins Ohr schleichen werden. Das macht Spaß und verhindert schnell aufkommende Langeweile wie sie oft bei glatten Pop-Scheiben aufkommt Ich vergebe deshalb 5 Sterne.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Meister der nordischen Melancholie sind zurück!, 14. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Audio CD)
Lang ersehnt und nun ist es endlich da: das neue Album von a-ha.
Bei mir geht das immer mit einer großen Unsicherheit einher: werden die Jungs mich auch diesmal wieder packen, wird mir die Musik, der Stil, die Produktion gefallen...?
Nach Celice und dem Vorgeschmack auf einige neue Stücke während des großen Open-Air Konzertes in Oslo im August 2005 gabs schon die erste Entwarnung: Die Jungs können es noch - und noch viel besser - sie haben wieder so richtig Spass an der Musik.
Das lässt sich anhand des vorliegenden Longplayers wunderbar nachvollziehen. Die Stückauswahl ist sehr ausgewogen auf die drei Komponisten verteilt. Überraschenderweise mausert sich Magne Furuholmen zum aboluten Gewinn was die Songschreiber-Qualitäten angeht. Und auch Morten Harket überrascht mit seinen beiden Kompositionen.
Doch nun zu den Titeln im einzelnen:
1. Celice: Erste Single, von daher wohl den meisten bekannt. Nicht unbedingt das typische a-ha Stück. Uptempo Nummer mit dunklem Gesangskolorit von Morten - dazu der düstere Text über die Schmerzen der Liebe... 9 von 10 Punkten
2. Don't do me any favours: Hier kommen die drei direkt rockig und kantig daher. Stakkato-Beat und harter Text. Für a-ha sicher eine eher ungewöhnliche Nummer - aber vielleicht sollte man sich das "tyisch a-ha" nach dieser CD sowieso eher sparen... 8 von 10 Punkten
3. Cosy Prison: Schon live in Oslo ein absoluter Hammersong. Der Text verschafft eine Gänsehaut nach der anderen. Wunderbare Melodie noch dazu - die sich langsam zum Ende hin steigert. Und dann noch Sätze wie "but if you're careful all the time - then what's it worth..." Wahnsinn!!!! 10 von 10
4. Analogue: Die Topwahl für Single Nr. 2 - ein Ohrwurm schlechthin. Irgendwie typisch a-ha und doch neu und frisch. Aus der Feder von Paul eins der besten Stücke der CD - rockt live richtig ab! Grandios und daher 10 von 10
5. Birtright: Ha, da ist sie also doch - die typische a-ha Ballade mit viiiiel Schmelz in der Stimme von Morten und sooo schön traurig - Gänsehaut garantiert. 9 von 10
6. Holy Ground: Eigentlich wohl mal als Solo-Stück von Morten Harket geplant - nun aber trefflich auf der neuen a-ha CD und direkt im live Programm plaziert. Zum träumen und der passende Soundtrack für trübe Herbsttage. 10 von 10
7. Over the treetops: In meinen Augen ein eher gewöhnungbedürftiger Titel. Sehr folking angehaucht und eigentlich mehr in Richtung des Soloprojektes Savoy von Paul passender Titel. Kommt ein wenig wie ne Beatles-Nummer daher, Falsett Gesang von Morten...hmmm, 6 von 10
8. Halfway through the Tour: Versetzt einen direkt in die 60ies zurück - Kino im Kopf "mit a-ha auf Tour" - " everyone can be part of it..." Ich bin dabei ;o) 7 von 10
9. A fine blue line: Unfassbar - schon wieder so ein Hammer aus der Feder von Magne Furuholmen. Ballade, die mit der Zeit mehr und mehr an Qualität entwickelt. Einfach fallenlassen und genießen! 10 von 10
10. Keeper of the Flame: Hommage an die Musik der guten alten Vinyl Tage - soooo schöne Midtempo Nummer. 9 von 10
11. Make it soon: Absoluter Überraschungstrack der CD. Was beginnt wie eine Ballade endet in einem großen rockigem Kracher. Und das dann noch aus der Feder von Morten Harket - Surprise, Surprise! 8 von 10
12. White dwarf: Kling richtig planetar interstellar abgespaced. Textliche Interpretation von Morten herrlich einfühlsam. 7 von 10
13. The summers of our youth: Ausnahmetrack, der schon auf der Single Celice zu finden war. Magne singt den Lead, Morten setzt im Refrain mit ein. Wunderbar harmonisch und stimmungsvoll. Bitte noch viel mehr davon... 10 von 10
Insgesamt handelt es sich bei Analogue sicherlich nicht um ein Easy Listening-Album - wenn man sich auf die Titel und Klangsphären einlässt, entführen die drei Norweger den Zuhörer in wunderbare Welten.
Fazit: Zeit nehmen, Couch, Tasse Tee und einfach einlassen auf die Melancholiemeister a-ha!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder eine Steigerung!!, 7. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
A-ha haben sich wieder weiterentwickelt und konnten sich meiner Meinung nach nochmal steigern zu den beiden Alben zuvor.("Lifelines" und "Minor Earth, Major Sky")Sie überraschen immer wieder mit neuen Elementen, experimentieren mit verschiedenen Musikstilen. "Analogue" ist nicht so melancholisch.Es wirkt insgesamt fröhlicher und die Melodien gehen sofort ins Ohr. Für jeden ist was dabei. Einige Lieder regen zum Tanzen an, zum Rocken, zum Zurücklehnen und genießen. Empfehlenswert!! Als Bonbon für die Fans, enthält das Album auch eine DVD mit dem Video zu "Celice", ebenso das Making of, Interviews und Ausschnitte aus einem Livekonzert in Oslo. Noch nie hat eine Band ein Konzert vor so vielen Fans in Norwegen gegeben. Dementsprechend eine atemberaubende Atmosphäre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten a-ha Alben, 10. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Mit "Analogue" liefern a-ha eines ihrer besten und musikalisch gereiftesten Werke ab. Auch die Produktion ist diesmal viel besser gelungen als auf den letzten beiden Alben. Die Platte wird von eher ruhigeren Tönen dominiert, wobei "Celice" und das exzellente "Don't do me any favours" eher das Gegenteil vermuten lassen. "Analogue" ist der Ohrwurm des Albums. "Cosy Prisons" ist eine wunderschöne Ballade, die sich zum Schluss fast in eine Uptemponummer steigert. "Over the treetops" erinnert etwas an Simon und Garfunkel und geht einem nach mehrmaligen Hören nicht mehr aus dem Ohr. Beatlelesque wird es bei "Keeper of the Flame", einer Gänsehautballade, die live sogar noch besser zur Geltung kommt. Mortens Beitrag "Make it soon" wird durch ein Trashmetalsolo (!) unterbrochen. Genial! Positiv anzumerken ist auch die Bonus DVD, die durch 3 hervorragende Liveaufnahemn hervorsticht. Klare Kaufempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Analogue de Süperb, 13. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Keine Frage, die drei Norweger waren schon immer Garant für anspruchsvolle musikalische Kost. Keine Klischees, kein Mainstreem und immer voller Innovationen. Nach dem etwas schwachen "Lifelines" produzieren sie wieder ein Album ohne Schwachstellen und klingen dabei nicht mal überfordert. Man legt die Scheibe ein und es wird erst nach dem zigsten Durchlauf die wahre Komplexität des Albums sichtbar. Kein "Staubsaugersound", sondern filigranes Tongespinnst, bis zur letzten Note. Ausgewogen, vom zornigen Rockgitarrenriff bis zur butterweichen Ballade.
Wer achtlos an diesem Album vobei geht, dem bleibt ein Meilenstein der musikalischen Entwicklung der Band verschlossen.
Und die ist mit Sicherheit noch nicht beendet.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen a-ha ganz anders - aber gut!, 5. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Audio CD)
Wer beim neuen a-ha-Album "Analogue" eine konsequente Fortschreibung der letzten beiden Alben "Minor Earth" und "Lifelines" erwartet hat, der wird sich getäuscht sehen. Beim ersten Hinhören ist auf "Analogue" - vielleicht mit Ausnahme der ersten Single "Celice" - kein wirklicher Ohrwurm vorhanden, anders als z.B. die Titel "Forever not yours", "Lifelines" oder "You'll never get over me" auf den beiden Vorgängeralben. So braucht es auch wenigstens zwei oder drei Anläufe, bis das außergewöhnlich ruhige Album ins Ohr geht. Spätestens dann jedoch stellt man fest, dass a-ha mit "Analogue" ein faszinierendes Album abgeliefert haben, dass sich wunderbar vom derzeitigen Mainstream absetzt. Ruhige, manchmal auch ungewöhnliche Melodien, die einen aber in ihren Bann ziehen, wenn man sich und dem Album genug Zeit gibt.
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4.0 von 5 Sternen Analog ist mir die Band am Liebsten, 10. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Audio CD)
A-ha – Analogue (2005)

A-ha, dieser Name steht für synthetische Musik, man könnte auch sagen: Digitale Musik. Auf ihrem letzten Album Lifelines gingen die synthetischen Anteile allerdings etwas zu weit. Es klang zu überproduziert, zu weichgespült. Also werden nun für Analogue die Weichen wieder zurückgestellt: Für ein rundum gelungenes, organisches, eben analoges Album.

Celice, Nummer 1-Hit und Opener dieser Platte, fällt aus diesem Konzept noch ein bisschen mit seinen großflächigen Keyboard-Sounds heraus. Und ansonsten bleiben die gewohnten Aushängeschilder der Band erhalten. Melancholische Melodien und ein hoher und perlweicher Gesang von Morten Harket, obwohl seine Gesangslinien noch etwas zu zäh sind um einen rundum gelungenen Song zu erschaffen.

Doch ab dem nächsten Song Don't do me any Favours wird das Konzept dann konsequent umgesetzt. Viele organische Keyboardsounds zur Untermalung, doch vordergründige Piano- und A-Gitarren-Abschnitte bestimmen den neuen alten Sound. Over the Treeptops klingt sogar mit seiner ausgiebigen gitarristischen Begleitung wie ein alter Folksong (wie passend, dass Graham Nash die Background Vocals beisteuert). Doch typisch für A-ha ist ebenfalls die gelungene Produktion. Klangteppiche, Zwischenspiele von (echten) Streichern, jedoch nie überproduziert oder überladen, so muss das sein!

Der Klang trifft diesmal also voll ins Schwarze, könnte aber auch einige Synthpop-Fanatiker enttäuschen. Allgemein kann man bei diesem Album vom würdigen Nachfolger eines Memorial Beach sprechen, nur leider gibt es nur wenige gelungene Up-Tempo-Nummern. Als gelungenes Beispiel hierfür dient das auch lyrisch wunderschöne Liebeslied Analogue (All I want). Mit seiner bestechenden, beruhigenden Melodie, den außergewöhnlich genialen Melodielinien von Morten Harket in der Bridge und dem gelungen rockigen Refrain ist dieses Lied einfach perfekt. A-ha sind im Zeitalter des Alternative / Pop Rocks angekommen, völlig zu Recht.

Doch das war es bereits mit den mitreißenden beschwingteren Pop-Songs. Halfway through the Tour wäre gerade eben noch ein weiteres Up-Tempo-Positiv-Beispiel. Nicht unbedingt wegen seiner semi-spannenden Melodie, sondern eher wegen dem melancholischen, extrem atmosphärischen Keyboard-Outro. Auch hierfür verwendete man ältere Keyboard-Sounds, so dass das organische Ambiente weiterhin bestehen bleibt. Andererseits erwartet den Hörer hier eben kein Party-Album, denn dafür sind die meisten Balladen wirklich zu schön und sentimental geworden. Das Meisterwerk dürfte das lyrisch interessante kryptische Cosy Prisons sein, wessen Klavierbegleitung einfach ergreifend wirkt. Dazu noch Mortens unheimlich eindringliche Stimme und der Hörer dürfte hin und weg sein. Zur Beruhigung ebenfalls geeignet sind Birthright und The Fine Blue Line. Hierbei kann man seine Gedanken einfach mal kreisen lassen, darf jedoch keine mitreißende Spannung erwarten. Hat man nach all diesen ruhigen Liedern noch etwas Kraft sich in noch sentimentaleren Stücke wieder zu erkennen, muss man abermals die außergewöhnliche melodische Güte von Keeper of the Flame anpreisen. Als Outro gibt es noch ein schönes Duett von Mags und Morten in The Summers of our Youth. Mags verleiht mit seiner etwas raueren Stimmfarbe dem Song das gewisse Etwas. Apropos gewisses Etwas: Kurz vor Schluss dreht A-ha noch mal auf und verwandelt die eigentliche Ballade Make it soon in ein sehr lautes und krachendes Indie-Rock-Stück. Nicht schlecht.

Fazit: Hier kommt der geistige Nachfolger von Memorial Beach. Analog, organisch, gut und melodisch besser. Allerdings verliert sich die Band auf Dauer in ihren beruhigten Klängen, was auf Kosten der Spannung geht. Trotzdem: Solch schöne Melodien können wohl nur in Skandinavien entstehen.
Wertung: ****
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4.0 von 5 Sternen Melancholische Stimmung mit A-ha, 7. November 2005
Von 
Patrick Bach (Germersheim, Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Man stelle sich folgendes vor: Langsam fängt es an zu regnen... man wandert einsam durch einen bewaldeten Pfad... die Blätter fallen von den Bäumen... man weiß, der Herbst ist da und man fühlt sich irgendwie bedrückt. Und die neue Platte von A-ha ist der beste Soundtrack dafür! Das herbstlich gestaltete Cover verstärkt diesen Eindruck nur noch. Doch das neuestes Werk von Morten, Paul und Co, ist ziemlich komplex geraten. Von genial bis ziemlich überflüssig ist alles dabei.
Aber zuerst noch eine Anmerkung zur Produktion: Mann sollte kein neues "Minor Earth Major Sky" erwarten, denn die Anzahl der Balladen wurde zurückgeschraubt. Mit "Celice" und "Analogue" gibt es dafür gewohnt fantastischen Pop/Rock von A-Ha. Auch soll man kein neues "Lifelines" erwarten, denn die Anzahl der analogen Synthesizer wurde auf ein Minimum reduziert. Diese nimmt man auch kaum noch wahr. Aber keine Sorge denn mit "Cosy Prisons" und "White Dwarf" sind zwei der besten Balladen der Bandgeschichte dabei! Überhaupt geben sich alle Songs des neuen Albums gewohnt melancholisch, fast schon bedrückend. Aber genau das zeichnet diese Band ja aus.
Was mir überraschender Weise diesmal nicht gefällt, ist das Songwriting von Paul Waaktaar-Savoy. Zwar geben sich diesmal alle Bandmitglieder die Ehre auf dem Notenblatt, doch von Paul bin ich enttäuscht. Er gehört doch zu den besten Songschreibern, doch jetzt? Mal abgesehen vom Titelsong und "White Dwarf" wirken Pauls Stücke ziemlich ideenlos. Nicht das diese schlecht wären aber das kann er hundert mal besser!
Überhaupt ist das große Problem die Abwechslung: Spätestens nach dem Stück "Over the Treetops" klingen alle anderen Titel gleich. Fast schon zu gleich! Ich habe ja nichts gegen Midtempo-Songs ganz im Gegenteil. Aber etwas Abwechslung wie auf den Vorgängeralben hätte hier ganz bestimmt nicht geschadet.
Trotzdem bleibt ein tolles Album, dessen herbstliches Konzept wirklich aufgeht! Wenn es draußen regnet und man sich zu Hause einsam fühlt, diese Platte reinlegen und abspielen.
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Analogue
Analogue von a-ha (Audio CD - 2005)
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