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54 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach, preiswert und gut aber etwas Umständlich...
Eigentlich ist hier über die Knosti ja schon alles gesagt worden. Diese Plattenwaschmaschine ist für den Schallplattenfreund, der überwiegend gelegentlich seine schwarzen Scheiben reinigen möchte besonders zu empfehlen.

Ich kaufe im Monat eine handvoll Schallplatten gebraucht, zumeist auf dem Flohmarkt. Oft befinden sich die Schätzchen...
Veröffentlicht am 8. Juli 2009 von R. Dellwo

versus
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur mit Einschränkungen zu empfehlen
Da ich gerade meine Lieblings-LP's digitalisiere, sollten diese möglichst sauber sein.
Deshalb hatte ich mir dieses Disco-Antistat gekauft.
Ich habe auch den Eindruck, dass die LP's nach dem Waschen mit dem Disco-Antistat vergleichsweise sauberer sind.
Leider bildet sich offensichtlich auf der LP ein Rückstand, der sich beim Abspielen an der...
Vor 16 Monaten von Klaus Rautenbach veröffentlicht


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54 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach, preiswert und gut aber etwas Umständlich..., 8. Juli 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schallplattenwaschmaschine (Elektronik)
Eigentlich ist hier über die Knosti ja schon alles gesagt worden. Diese Plattenwaschmaschine ist für den Schallplattenfreund, der überwiegend gelegentlich seine schwarzen Scheiben reinigen möchte besonders zu empfehlen.

Ich kaufe im Monat eine handvoll Schallplatten gebraucht, zumeist auf dem Flohmarkt. Oft befinden sich die Schätzchen in einem bemitleidenswerten Zustand. Wenn es sich dabei nur um Verschmutzung handelt, dann ist das dank der Knosti kein Problem. Mechanisch beschädigte Platten, durch grobe Handhabung oder spanabhebende Abspielgeräte lassen sich natürlich auch durch die intensivste Wäsche nicht wieder herstellen. Aber mit nahezu jeder Art von Schmutz wird die genial einfach konstruierte Knosti - die jetzt seit über dreißig Jahren praktisch unverändert im Handel ist - locker fertig. Auch Kondensat vom Rauchen oder üble Verkrustungen tief in den Rillen vom Naßabspielen beseitigt sie praktisch vollständig. Ggf. ist der Waschvorgang ein- oder zweimal zu wiederholen. Auch die hier schon angesprochene Vorwäsche kann bei hartnäckigen Verschmutzungen sinnvoll sein.

Die Reinigungsflüssigkeit löst Verkrustungen wirksam und die Naturborsten entfernen sie mechanisch wirkungsvoll und ohne die Platten zu verkratzen auch aus den tiefsten Rillen.

Die Handhabung ist insgesamt einfach aber erfordert ein wenig Geschick. zunächst muss die Platte mit Hilfe der Steckachse zwischen die beiden Dichtschalen eingespannt werden, so dass das Label abgedeckt wird, das Label wird leider trotzdem nass. Dann wird die Platte mit der Steckachse im Waschgehäuse fixiert und an den Vertiefungen der Dichtschalen durch die Borsten und die Waschflüssigkeit gedreht. Je nach Verschmutzungsgrad dauert der Reinigungsvorgang von dreißig Sekunden, bis zu mehreren Minuten, ggf. mit einweichen.

Vor der eigentlichen Reinigung wische ich mit einem feinen und leicht feuchten Microfasertuch den groben Schmutz von der Platte, damit die Flüssigkeit nicht zu schnell verschmutzt. Nach dem Reinigungsdurchlauf nehme ich ein zweites, sehr saugfähiges Microfasertuch und wische die Platte damit weitgehend trocken. Danach werden die Dichtschalen entfernt und die saubere Platte wandert in den Abtropfständer. Wo sie mindestens noch eine knappe halbe Stunde vollständig trocknen sollte, bevor sie wieder auf dem Plattenteller landet. Die Flüssigkeit verflüchtigt sich praktisch rückstandsfrei. Ist die Platte noch leicht feucht kann die Nadel durch Reste der Flüssigkeit und neuen Staub aus der Luft schnell verschmutzen.

Die Antistatische Wirkung nach der Reinigung ist sehr gut. Neuer Staub wird kaum mehr angezogen. Aus diesem Grund relativiert sich auch das Selber-Mixen der Reinigungsflüssigkeit. Ich denke nicht, dass eine ähnliche Wirkung von einem eigenen Gebräu erzielt werden kann. Wer es dennoch tun will, ein Drittel reinen Alkohol (Isopropyl), zwei Drittel destilliertes Wasser, ein kleiner Tropfen Spüli (reduziert die Oberflächenspannung des Wassers).

Nach der Reinigung schütte ich die Flüssigkeit aus dem Waschgehäuse in ein mittelgroßes Plastikgefäß mit Ausgießer. Denn das Rückgießen aus der Wanne direkt in die Flasche mit Hilfe des mitgelieferten Trichters ist ohne größere Sauerei und Verkleckern der nicht ganz billigen Flüssigkeit nicht möglich! Anschließend schütte ich die Flüssigkeit aus dem Plastikgefäß durch einen mit einem Kaffeefilter ausgerüsteten Trichter zurück in die Flasche. Die Flüssigkeit kann so mehrfach verwendet werden.

Natürlich sind 'richtige' Plattenwaschmaschinen mit automatischer Absaugung deutlich komfortabler zu handhaben und vielleicht ist die erzielbare Reinigungswirkung damit noch ein bisschen effektiver, vor allem durch die Absaugung der schmutzigen Flüssigkeit. Aber zu dem Preis der Knosti gibt es keine alternative Reinigungsmethode, die auch nur annähernde Ergebnisse erzielen würde und dabei ähnlich schonend mit den Platten umgeht. Deshalb vier von fünf Sternen und eine klare Empfehlung an alle engagierten Hobby-Vinylisten.

Vorteile:
- sehr günstig
- gute Reinigungswirkung
- wirkt antistatisch
- insgesamt einfache Handhabung
- Ersatzflüssigkeit relativ preiswert

Nachteile:
- hier und da ein wenig umständlich
- Flüssigkeit lässt sich ohne Kleckern aus der Wanne nicht direkt in die Flasche zurückgießen. Weitere Hilfsmittel sind erforderlich
- Microfasertücher (für Grobreinigung und Trockenwischen) nicht mitgeliefert
- Label werden Trotz Abdeckschalen nass, lösen sich aber idR. nicht ab oder auf

Gruß

RD
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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funktioniert hervorragend!, 12. Juli 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schallplattenwaschmaschine (Elektronik)
Vielen Unkenrufen in diversen HiFi-Foren zum Trotz! Den meisten amazon-Rezensenten zur Unterstützung kann ich deren positive Erfahrungen nur bestätigen. Eine unlängst erworbene Sammlung von 150 ehemals nass abgespielten LPs erstarkte zu neuer Klangkraft. Ich habe mit der KNOSTI einfach nur nach Gebrauchsanleitung gearbeitet, die Flüssigkeit jeweils nach 50 LPs entsorgt und mir mit 25 Teilen Isopropanol auf 75 Teile destilliertes Wasser und dem berühmten Tropfen Spüli neue Reinigungsflüssigkeit gemischt. Die ich wiederum nach 50 Reinigungen weggegossen habe. Weder hat mich das Plempern beim Zurückschütten der Flüssigkeit gestört noch die Tatsache, dass man im KNOSTI-Ständer nur 14 Platten zum Trocknen abstellen kann (besser sieben, dann lehnen sie nicht so eng aneinander). Ich habe alles immer mindestens zwölf Stunden trocknen lassen und den LPs hinterher eine neue Pergamin-beschichtete Innenhülle spendiert. Das Ergebnis war durchweg begeisternd. Und mechanische Kratzer bekommt auch die teuerste Plattenwaschmaschine nicht weg!
Ergänzung nach vier Jahren und einigen hundert gereinigten LPs: Die besten Resultate erziele ich, wenn ich die Platten vier mal um 180 Grad in der Reinigungsflüssigkeit drehe und selbige etwa eine halbe Minute einwirken lasse. Danach drehe ich immer zwanzig mal um 180 Grad nach vorne und zehn mal um 180 Grad nach hinten und entnehme die Platte, nachdem ich sie habe gut abtropfen lassen, aus dem Haltekern. Die Platten müssen komplett im Ständer abtrocknen, also bitte keine übertriebene Eile an den Tag legen und Lappen oder sonstige Hilfsmittel verwenden!
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88 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Saubere Platten - unschlagbar in Preis und Leistung, 10. August 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schallplattenwaschmaschine (Elektronik)
Wer desöfteren auch gebrauchte Platten kauft kommt an der Naßwäsche von LPs nicht vorbei, da diese desöfteren stark verschmutzt sind. Wer die mitunter happige Investition in eine automatische Waschmaschine scheut und der vor Ort nicht auf einen angebotenen Service zurückgreifen kann, dem sei dieses Gerät wärmstens ans Herz gelegt. Die Lps werden hierzu in eine Halterungsvorrichtung gespannt, die auch die Label vor Flüssigkeit schützen soll, und in eine mit Reinigungsflüssigkeit gefüllte Wanne gehängt. Durch drehen der LP wird die Platte an den in der Wanne montierten Ziegenhaarbürsten entlang geführt und so sanft und effektiv gereinigt. Die Labels werden bei dem Waschvorgang zwar an den Rändern feucht, trocknen jedoch rückstandsfrei. Anschließend werden die LPs zum trocknen in den vorgesehenen Ständer gestellt, sollen rückstandsfrei trocknen und sind nun antistatisch.

Hält man sich streng an die Gebrauchsanweisung sind die Lps zwar optisch sauber und antistatisch, jedoch kann es beim Abspielvorgang zu lästiger und beeinträchtigender Fusselbildung an der Nadel kommen. Um ein vollkommen zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen gebe ich deshalb alternativ folgende Tipps:

- Stark verdreckte LPs in jedem Fall einer Vorwäsche mit destiliertem Wasser und 1-2 Tropfen Spülmittel unterziehen. Je nach Verschmutzungsgrad würde ich das Wasser spätestens nach der 3. LP wechseln. Generell rate ich immer zu einer Vorwäsche.

- Die Reinigungsflüssigkeit in jedem Fall nur gefiltert wieder verwenden. Doppelt hält besser, deshalb lasse ich die Flüssigkeit durch einen Kaffeefilter und gleich anschließend durch den mitgelieferten Filter laufen. Die Reinigungflüssigkeit spätestens nach 3-4 LPs filtern. LPs mit hartnäckigen Verschmutzungen ruhig auch länger im Bad mit der Reinigungflüssigkeit belassen, damit sich der Schmutz lösen kann.

- Nachwäsche: Nach dem Bad in der mitgelieferten Antistat Reinigungsflüssigkeit die Platten nochmals in einem Bad mit destiliertem Wasser und einem Schuß Antistat Reinigungsflüssigkeit reinigen. Platte abtropfen lassen und anschließend mit einem Microfasertuch abwischen und in den Ständer zum trocknen stellen. (Laut Gebrauchsanweisung wird von der Verwendung von Tüchern unbedingt abgeraten, deshalb weise ich hiermit ausdrücklich darauf hin! Die Verwendung erfolgt auf eigene Gefahr.)

Gleiche und ähnliche Vorgehensweisen werden in vielen Internetforen empfohlen, die sich mit der Bedienung und Wirkungsweise der Knosti auseinandersetzen. Die von mir beschriebene, und zugegebnermaßen etwas mühselige, Vorgehensweise hat bei mir zu optimalen Ergebnissen geführt. Da beim filtern der Reinigungsflüssigkeit durch die umständliche Handhabung immer etwas Flüssigkeit verloren geht kommt man mit 1 Liter vielleicht nicht ganz so weit, aber für 80 bis 100 Platten dürfte es locker reichen. Destiliertes Wasser ist zudem in Mengen ab 5 Litern sehr günstig zu beziehen.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schallplattenwaschmaschine, 4. Februar 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schallplattenwaschmaschine (Elektronik)
Es geht auch ohne Hightech. Die Funktion ist simpel und ausgesprochen effektiv. Das Ergebnis des Waschvorganges ist erstaunlich. Ich habe inzwischen mehr als 100 LP`s gewaschen und auf CD`s überspielt. Der Unterschied zwischen gewaschenen und nicht gewaschenen LP`s ist auch von einem gehörgeschädigten zu hören.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preislich unschlagbar!, 28. Juli 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schallplattenwaschmaschine (Elektronik)
Ich habe die Knosti heute bekommen und bin gleich meine (noch bescheiden kleine) Plattensammlung, die bis auf eine Ausnahme komplett aus gebrauchten Platten besteht durchgegangen.

Das Ergebnis ist meiner Meinung nach sehr gut. Selbst eine vorher nass abgespielte Platte sieht wieder aus wie neu. Ich kann mich somit meinen Mitrezensenten völlig anschließen.

Das Ausgießen empfinde ich im Gegensatz als nicht großartig problematisch. Wenn man die Flüssigkeit langsam über die untere Kante der Wanne ausgießt (also außen hinunterlaufen lässt) geht deutlich weniger Flüssigkeit daneben. ;-)

Absolute Kaufempfehlung!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur mit Einschränkungen zu empfehlen, 11. Januar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schallplattenwaschmaschine (Elektronik)
Da ich gerade meine Lieblings-LP's digitalisiere, sollten diese möglichst sauber sein.
Deshalb hatte ich mir dieses Disco-Antistat gekauft.
Ich habe auch den Eindruck, dass die LP's nach dem Waschen mit dem Disco-Antistat vergleichsweise sauberer sind.
Leider bildet sich offensichtlich auf der LP ein Rückstand, der sich beim Abspielen an der Systemnadel festsetzt. (siehe Produktfoto!)
Dieser Rückstand klebt teilweise so fest, dass er mit einem Pinsel nicht zu entfernen ist.
Die Original-Reinigungsflüssigkeit wurde von mir jedes mal gründlich gefiltert, daran kann es also nicht liegen.
Es ist auch kein Staub, der an der Nadel hängt, sonder ein plastikartiges weißes Material.
Selbst wenn man nur einen Track abspielt, ist die Nadel schon wieder verschmutzt und es können Verzerrungen entstehen.
Das ist ein nicht tragbarer Mangel und ich verstehe nicht, dass dieses Gerät hier so hochgelobt wird.
Einige Rezensenten erwähnen dies zwar und spülen die LP's nach, andere bemerken die Verschmutzung und damit verbundenen
Verzerrungen möglicherweise nicht. Anders kann ich mir die sehr guten Bewertungen nicht erklären.

Wenn man nach der Gebrauchsanleitung vorgeht, so darf man die LP's nach dem Waschen weder nachspülen, noch mit einem Tuch trocknen.
Was also sollte man sonst machen?

Andere kleine Mängel, die hier erwähnt wurden, wie z.B. Verschütten beim Rückfüllen der Reinigungsflüssigkeit in die Plastikflasche etc.
würde ich gerne übersehen, wenn das Gerät nicht nur preisgünstig, sondern auch noch brauchbar wäre.

Ich bin jedenfalls zur guten alten Carbonbürste zurückgekehrt, das heißt:
Ich nutze die Labeldichtscheiben des Disco-Antistat, damit die Labels nicht nass werden.
Dann sprühe ich die LP ordentlich mit Fensterreiniger ein und reinige gründlich mit einer Karbonfaserbürste in Rillenrichtung.
Danach wird die LP mt der Badedusche kräftig abgeduscht und mit einem ausgewrungenem feuchten Küchentuch abgetrocknet.
(Es bleiben erstaunlicherweise bei einem "altgedienten" Küchentuch keinerlei Fusseln an der LP hängen)
Möglicherweise reichen die Ziegenhaarborsten des Disco-Antistat nicht so tief in die Rillen wie die Carbonfasern,
denn die LP's knistern und knacken nach der beschriebenen Reinigung effektiv weniger als nur mit der Disco-Antistat-Reinigung.

Nachtrag:
Die Ziegenhaare der Bürsten sind 0,07-0,08mm dick und damit etwa doppelt so dick wie die Schallplattenrillen breit sind.
Sie können also nur die Oberfläche reinigen und nicht in die Rillen eindringen.
Die Rillen reinigen sich demnach bestenfalls durch die Reinigungsflüssigkeit.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut, umständlich, einfach und preiswert, 4. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Schallplattenwaschmaschine (Elektronik)
Mit der Überschrift ist eigentlich schon alles gesagt über die berühmte "Knosti" Schallplattenwaschmaschine. Nun zu den Details. Die Handhabung ist denkbar einfach, aber dennoch etwas umständlich. Das ist auch der Punktabzug in der Gesamtbewertung. Dennoch ist die Knosti unverzichtbar für jeden Plattenliebhaber mit schmalem Geldbeutel. Und da sind wir schon beim Thema. Die Audiophilen propagieren eine Naßwäsche mit Punktabsaugung. Und sie haben recht. Natürlich ist eine Schallplattenwaschmaschine mit solch einer Technik das Optimalste. Denn allein das 15minütige trocknen an der Zimmerluft kann dazu führen, daß sich wieder Staubkörner auf der noch feuchten Oberfläche absetzen. Aber nicht jeder hat 400 - 500 € für ein Einsteigermodell flüssig und aus diesem Grund ist die Knosti hier die beste Lösung. Die Platten werden sauber und das auf eine schonende Art und Weise.

Die Handhabung mit der Platte, das anschließende aufstellen zum trocknen, das alles ist in der Tat etwas umständlich. Und die Labels werden wahrscheinlich naß. Aber da habe ich eine kleine Besonderheit kreiert, um diese zu schützen. Dazu braucht man einfach nur eine selbstklebende und eine nichtklebende Folie, sowie einen Zirkel. Alles in einem Drogeriemarkt für ein paar Euro zu bekommen. In Größe des Labels schneidet man einen Kreis aus der nichtklebenden Folie. Aus der selbstklebenden Folie schneidet man dann einen "Rand" heraus. Dieser kreisrunde Rand ist nur 1 cm breit. Diesen Rand klebt man dann auf den Kreis der nichtklebenden Folie. Der Rand, der mit einer Klebefläche von 0,5 cm über das Label hinausragt, wird auf das Vinyl (im Bereich der Auslaufrille) geklebt. Klare Vorteile: Das Label bleibt trocken (insbesondere bei seltenen, wertvollen Platten sehr wichtig) und wellt sich somit auch nicht mit der Zeit und der Anzahl der Waschungen. Außerdem kann man die Folie problemlos mehrmals verwenden. Mit 10 so gebastelten Schutzfolien wasche ich 15 - 20 Schallplatten. Übrigens: Auch die selbstklebende Folie lässt sich oft problemlos wieder vom Label abziehen (vorausgesetzt man presst die Folie nicht in jede Pore und das Label ist nicht punktuell beschädigt, dann zieht man natürlich mehr ab von der Oberfläche und beschädigt das Label weiter).

Fazit: günstiges Gerät, das für wenig Geld auf schonende Weise saubere Schallplatten liefert. Die Handhabung ist einfach, kriegt also jeder hin, aber durchaus etwas umständlich. Wer darüber hinaus nicht etwas Bastelarbeit scheut hat auch trockene und allzeit perfekte Labels.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste was meinen Platten passieren konnte!, 4. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Schallplattenwaschmaschine (Elektronik)
Zugegeben: Das Teil sieht nicht sehr hochwertig oder professionell aus.
Aber: Es erfüllt seinen Zweck!

Bereits nach der ersten Anwendung waren meine Platten (einige davon waren wirklich dreckig!) in tadellosem Zustand und liessen sich mit wesentlich weniger knacksen und rauschen als vorher abspielen.
Sicher kann die Plattenwaschmaschine die Platten nicht reparieren, aber es gibt wohl keine vergleichbar effektive UND günstige Methode Platten mühelos so sauber zu bekommen.

Es mag Leute geben, die ihre Platten lieber mit eigenen Mixturen und feuchten Tüchern abwischen.
Carbonfaserbürsten sind ausreichend um ein wenig Staub wegzuwischen. Aber wenn Sie ihre Platten wirklich reinigen wollen, dann sollten sie nicht auf die Plattenwaschmaschine verzichten!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Handhabung befriedigend - Reinigung sehr gut, 24. März 2010
Von 
Rounder6 (Alpenrand, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 50 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schallplattenwaschmaschine (Elektronik)
Hallo,
ich hab' mir das Teil nun auch besorgt, bei einer Sammlung von vielen vielen hundert Scheiben kann man es mal versuchen. Die Handhabung wurde ja schon beschrieben, kann ich bestätigen, was andere kollegen geschrieben haben. Gut, man muss etwas Zeit mitbringen, ich hab's aufgrund der anderen Rezensionen im Bad gemacht, ja, es ist ein bisschen ein gepritschel - aber was soll's weil: Es funktioniert. Ich hab' die ersten zwanzig Scheiben mal durchgezogen und nach dem Trocknen auch gleich in neue In-Sleeves (weiß mit Folie) eingepackt. Sollte man sich gönnen. Ganz rückstandsfrei hat es vor allem bei einer ganz betimmten Scheibe nicht funktioniert, keine Ahnung warum nicht. Die Trocknungszeiten sind auch höher als 7 Minuten. Wie gesagt, bringt ein wenig Zeit mit. Im übrigen würde ich unter 10 Scheiben pro Waschgang nicht anfangen... Das Rückkippen der Flüssigkeit in die Flasche macht die größte Sauerei, man muss etwas zügig kippen (in den Filter), dann geht nicht soviel daneben.
Die Reinigungswirkung ist eigentlich sehr gut. Ich habe überwiegend sehr alte Scheiben aus dem Regal geholt. Eine Barclay James Harvest (eine über 30 Jahre alte Scheibe) - wow, ich bin verblüfft. Die Scheibe musste schon wiele Prozeduren über sich ergehen lassen, z.B. mit der Nagaoka Kleberolle, früher gab's einen Film, den man mit einer Flasche auftrug. Das glibberige Zeug trocknete dann und man konnte dann die getrocknete Folie abziehen - klappte nie so richtig. Kurz um, jetzt klingt die Scheibe wieder wie neu. Aller Mikrostaub ist raus, die Einlaufrillen und Endrillen klingen bis auf ab und an kleinstes Knistern wieder ganz sauber. Eine alte Konstantin Wecker, die schlecht behandelt wurde, kann man wieder anhören. Die USA-Pressungen von Jethro Tull klingen ebenfalls wieder annehmbar, ich würde sagen sogar besser, als ich sie (neu) in Erinnerung habe (war von den Ami-Pressungen nie begeistert). Eine DMM (Direct Metal Mastering) Scheibe klingt defacto clean, ebenso eine alte Half-Speed, gleiches Ergebnis bei CHIC's LeFreak auf 45er Maxi-Erstausgabe in gelb-orange, klingt wie neu, so wie eine alte MFSL. Ich habe ganz bewußt unterschiedlichste Label/Hersteller gewählt für diesen Test (allerdings noch keine kleinen 45er-Singles). Die neue Amy MacDonald klingt wie aus der Folie raus - grottenschlecht, nur grauenhaft. War wohl nix mit Pressrückständen, muss an der Scheibe liegen, es knistert durch die Bank. Gleiches bei einer alten Sniff 'n' The Tears, eine alte USA-ATLANTIC, die klingt durch die Scheibe wie mit Mikrostaub - defacto keine Änderung. Solche Scheiben hab' ich nicht viele - zum Glück.
Das einzige was ärgert ist, dass die Label in der Mitte leider nass werden, ist allerdings nicht zu vermeiden und das Handling bedarf zu Anfang für einige wahrscheinlich etwas Übung - im Falle bitte mit einer schlechten Scheibe üben und dann erst die guten Stücke rausholen!!! Also: besser sauber und clean hören, dafür etwas Aufwand reinstecken und dafür manchmal ganz ganz leicht schrubbeligen Labelrändern in Kauf nehmen. Ich habe die wenigen Rückstände übrigens mit einem Papier-Küchentuch weggewischt (es gibt ein paar relativ fusselfreie Papiertücher).
Unterm Strich: Viele der Platten werden trotz sorgfältigster Behandlung über die Jahrzehnte jetzt wieder sauber (Fingerabdrücke kann ich nicht testen, gibt's keine bei mir :-). Der Effekt ist bei den meisten Scheiben deutlich hörbar, erst recht auf meinem Player, der deutlich im 4-stelligen Bereich liegt. Etwas Gepritschel, ca. 5% geht "verloren" pro 20 Scheiben, was die Reinigungsflüssigkeit angeht, aber was soll's: 50 Cent Verbrauch für 20 Scheiben bei ordentlicher Reinigung - da kann und will ich nicht meckern. Ggf. nach einigen Waschgängen etwas Isopropylalkohol nachschütten, der sich der Alkohol mit der Zeit ja verflüchtigt.
Damit: Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis und ich hoffe, dass das Produkt noch weitere 30 jahre am Markt ist (warum bin ich da nicht schon früher drauf gekommen). Kaufempfehlung, 5 Sternchen auch wegen des Preises, trotz der kleineren Nachteile.
Gruß, Rounder6
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Preis - Leistungsverhältnis sehr gut, 3. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Schallplattenwaschmaschine (Elektronik)
Die Bedienung der Maschine ist etwas umständlich, da man bevor man eine Platte wäscht, das Reinigungsmittel unbedingt gefiltert neu in die Maschine einfüllen sollte. Der Dreck nach dem Waschen verbleibt nämlich in der Reinigungsflüßigkeit. Ich mache mir die Mühe und filtere die Reinigungsflüßigkeit beim Eingießen in die Maschine und nach dem Waschvorgang auch wieder zurück in die Flasche.
Somit kann man die Flüßigkeit bedenkenlos mehrfach verwenden. Im Filter kann man sehen wieviel Dreck in den Rillen war.

Das Reinigungsergebnis ist wirklich erstaunlich.

Das Schütten der Flüßigkeit aus der Waschmaschine zurück in die Flasche gibt Sauerei, da der Ausguss schlecht gestaltet ist, daher auch ein Stern Abzug.
Es mag sicher bessere Waschmaschinen geben, aber sicher nicht zu dem Preis.
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