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Kundenrezensionen

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am 29. September 2011
Ich zähle mich zu den ewigen Bewunderern dieses Monumentalfilmes. Ich durfte ihn mehrmals in der 70mm Fassung auf riesigen Bildwänden erleben und war somit natürlich sehr gespannt, wie sich dieser Film in der Blu-Ray Fassung präsentieren würde.

Was sehr auffällt, das sind die brillanten und kräftigen Farben. Das wird vor allem schon zu Beginn an den roten Umhängen und Helmkämmen der Römer deutlich. Insgesamt ist die Farbgebung derart kräftig, dass ich mich unweigerlich fragte, ob ich diese Farben so auch damals im Kino erlebte? Auch wurde deutlich am Kontrast gedreht was den Details in dunklen Sequenzen leider etwas an Brillanz nimmt. Die Tageslichtsequenzen kommen dagegen frisch und enorm detailreich und werden die Fans dieses Filmes begeistern. Der deutsche Ton wurde ganz offensichtlich bearbeitet. Rauschen, Knacken und andere Störgeräusche, wie man sie von diversen Veröffentlichungen kannte, sind entweder komplett verschwunden oder zumindest deutlich reduziert. Schade ist für mich die Tatsache, dass die Dialoge, quasi als Monoton, komplett aus dem Centerspeaker kommen. Ein Mitwandern der Dialoge mit der jeweiligen Position der Schauspieler im Bild fehlt komplett. Ich weiß aber, dass diese Richtungsinformation ursprünglich auf den deutschen 70mm Fassungen vorhanden war!?

Der Film ist auf zwei Blu-Rays verteilt, was, ganz stilecht, der üblichen Kino-Präsentationsform mit Pause entspricht. Wer spezials sucht der sollte zur teureren Collector's Edition greifen, denn auf der 'Normalen Veröffentlichung' finden sich lediglich Audiokommentare, Trailergalerie und Miklòs Ròszas Musik auf separater Tonspur. Hervorzuheben ist abschließend die Tatsache, dass die Blu-Ray das ganze Bild dieser Kamera 65 Produktion enthält welches mit einem superbreiten Seitenverhältnis von 1:2,76 glänzt.

Weil es garantiert einigen Sammlern wichtig ist: die Blu-Ray hat kein Wendecover. Der FSK Button ist aufgedruckt.
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am 7. August 2006
Zu diesem Film fällt einem bloß ein Wort ein: Groß!!

Nicht nur das das Bild hier größer und breiter ist (vom 65 mmm Film gemastert und nicht wie sonst im Kino üblich das 35 mm Filmband), auch der Sound und die Musik sowie die Ausstattung und die Schauspieler, alle liefern eine großartige Leistung ab die heutzutage ihres Gleichen (fast vergeblich) sucht!

Auf die Handlung im Film will ich jetzt nicht weiter eingehen, wichtiger erscheint mir hier die beurteilung der Ausstattung des Filmes da es sich hier ja schließlich um eine Special Collector's Edition handelt!!

Zum Film: Das Bild ist endlich im Originalformat vorhanden, ich meine nicht damit das in der vorher erschienenden Fassung auf DVD um ein falsches Bildformat gehandelt hat sondern das dem Bild am Rand bestimmte Abschnitte gefehlt haben. Die vorheriege DVD-Veröffentlichung hatte ein Bildverhätnis von 2.70:1, die neue geremasterte neue Abtastung des Bildes hat das Originalverhältnis von 2.76:1 und somit alle Bildinformationen wie auch das original Master. Außerdem sind die Farben in der neuen Abtastung wesendlich intensiver und flackern nicht bei starken, flächigen Farben als in dem alten DVD-Release.

Der Ton ist wie in dem vorherigen Release kristallklar und sehr gut verständlich. Zu der Deutschen und der Englischen Sprachfassung sind noch Spanisch und Polnisch im Voice-Over heinzugekommen (letztere hätte man getrost weglassen können)! Außerdem gibt es noch die üblichen Kommentare zu dem Film.

Die Bonusausstattung ist verglichen mit dem alten Release natürlich exorbitant angewachsen, nicht nur das eine komplett neue Dokumentation auf der Bonusscheibe zu finden ist und weitere Ausschnitte aus Wochenschauen, Probeaufnahmen und der Oscar-Verleihung existieren, nein es gibt auch noch die nie zuvor veröffentlichte Stummfilm-Fassung von 1925 auf einer seperaten DVD und das in einer wesendlich besseren Optik als die der amerikanischen Fassung (da dort mit Interlaced-Streifen verschandelt).

Die Verpackung: Eine wirklich gelungene Arbeit in Präge-Optik die im Gegensatz zu dem Erst-Release nicht in Sandfarben sondern in colorierter Form daherkommt und einem der vielen alten Original-Plakaten nachempfunden ist. In der Hülle befindet sich dann ein Schuber mit einem Digipack zum aufklappen welches die vier DVD's enthällt.

Nach all dem positiven nun auch ein Paar negative Dinge die mir (und zum Teil anderen) aufgefallen sind! Die auf der Rückseite des Schubers angekündigte "Musik-Only-Audiospur" nur mit der Filmmusik ist im Gegensatz zur amerikanischen- und uk-Version definitiv NICHT vorhanden! An der Größe der Audiospur hat es bestimmt nicht gelegen, denn die hätte noch locker auf den freien Speicherplatz der DVD's gepasst und im Menüpunkt "Specials" ist unter dem Punkt "Kommentar" auch noch der Platz frei wo in der US- oder UK-Fassung der Punkt "Musik-Only-Audiotrack" steht! Andernfalls hätte man (wie schon erwähnt) getrost die polnische Voice-Over-Spur wegfallen lassen können!

Endbewertung: Alles in Allem ist diese Edition von Ben Hur mehr als gelungen ob nun in Form von Qualität oder Ausstattung des Filmes ist Sie eine wahre Bereicherung in jeder DVD-SAmmlung.

Wer nun allerdings auf die angepriesene "Musik-Only-Audiospur" partou nicht verzichten kann muss sich wohl oder übel eine Fassung aus dem Ausland bestellen! Allerdings mit dem Nachteil das man dann unter Umständen eine zerhackte, Interlaced-verseuchte Version des Original Ben Hur von 1925 bekommt!
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am 10. Februar 2009
Da liegt sie nun vor mir, das lange Warten hat sich gelohnt: Die Warner-Brothers 4-Disc-CollectorŽs-Edition" von BEN HUR (WB 2005); allein die Außen-Verpackung im aufwendigen Prägedruck signalisiert: Ich bin etwas besonderes, ein Sammlerstück! In mir ruht mehr als ein außergewöhnlicher Film!" Stimmt. Die Kassette läßt wirklich das Herz jedes Cineasten höher schlagen, denn der Filmfreund wird mit Informationen und Zusatzmaterial bedient, daß es ihm glatt die Sprache verschlägt. So unliebsam und übel wie man mit dem Kunstwerk Film heutzutage im Fernsehen umgeht, so liebevoll ist dieser Kassiber vom Warner-Restaurationsteam und vielen, vielen Zulieferern resp. Filmfreunden arrangiert. Es ist ein uneingeschränktes Credo für das Medium DVD und jeden Cent wert.

Die Chance für alle Grufties" und Kinodinosaurier - ich zähle mich selbstverständlich dazu! - endlich ihren Kindern und Enkeln einmal den Monumentalfilm zu zeigen (mit praktisch allen Hintergrundinformationen, die es gibt), der uns vor einem halben Jahrhundert den Weg heraus aus dem Schluppenkino" in die großen Filmpaläste wies. Wer diesen Film einmal gesehen hat, wird ihn unschwer wieder vergessen.

Nicht nur das Bild ist gesäubert und bravourös farblich - wie neu - aufgearbeitet, sondern auch der Ton zeitgemäß praktisch rauschfrei veredelt und den neuen technischen Möglichkeiten angepasst. Dabei wurde nicht unbedingt Wert auf gekünstelte 5.1-Kanal-Effekte gelegt (obwohl das bei der ursprünglich vorliegenden 6-Kanal-Tontechnik des Masterbandes durchaus möglich gewesen wäre), sondern es steht der Raumklang im Vordergrund; Ton und Musik bilden eine regelrechte Breitwandeinheit, wobei die gelegentlich doch etwas zu wuchtige Musik das Filmbild schon fast künstlerisch zurückdrängt; aber es ist trotzdem ein Genuß - nicht nur um gleichzeitig auch den Nachbarn zu ärgern, sondern in erster Linie zum Schwelgen in herrlichem szenischem und musikalischem Bombast; und an den schmalzigen Stellen kullert doch manch Tränchen nostalgischer rührseliger Erinnerung über die Backe.

Phantastisch ist auch die Filmzugabe des Verleihs, nämlich die Originalfassung des Stummfilms von 1925 (Regie: Fred Niblo), welcher sonst einzeln nicht erhältlich ist. Dieser ist allerdings nicht so stumm wie vermutet, denn die später (1989) hinzukomponierte Musik von Carl Davis - eine kongeniale Mischsinfonie von über 2 Stunden Dauer (Wagner, Mahler, Respighi & Co. lassen grüßen, sogar Peitschenschläge wurden sauber einkomponiert), die durchaus auf jedem Konzertpodium bestand hätte, ersetzt die fehlenden Dialoge mehr als spannungsvoll und kongruent.

BEN HUR - eine Sinfonie in Film" würde ich die Stummfilm-Scheibe übertiteln. Aber bitte erst die 1959-Version anschauen, durch die eigentlich gewahr wird, was für eine ungeheuerliche Jahrhundertleistung dieser Stummfilm darstellt. Die unzähligen Opfer an Mensch, Tier und Material sieht man dem Film stellenweise an, bzw. sie lassen sich betrüblich erahnen, denn der Stand heutiger Spezial-Effekte lag im Jahre 1925 so gut wie bei Null: Knautschzone war der Mensch. Wenn es auf der Leinwand krachte, krachte es richtig. (Siehe dazu auch die interessanten Specials der 4. DVD). Das Wagenrennen ist in der alten Schwarz-Weiß-Fassung adäquat sensationell; und die Römer sind richtig gemeine Fieslinge - zu Recht wird der Stadthalter in dieser alten Version von dem herunterfallenden Ziegel direkt erschlagen; das Volk jubelt. Well done Ben! Hier warŽ s nicht die Schwester.

Auf der 4.DVD gibt es praktisch alles, was das Herz des Cineasten, des Sammlers, des Fans, aber auch des wißbegierigen Filmanfängers erfreut. Infos, Statements, Interviews, bisher unbekanntes Filmmaterial, szenische Dokus, Wochenschaumaterial, Oscarverleihung....etc. Summa Summarum über 3 Stunden wirklich Interessantes. Endlich mal eine Zusatz-DVD, die fast genauso interessant ist wie der Film selbst.

Wer einen Beamer hat, sollte den Film im Originalformat (2,75 : 1), also in voller Superbreitwand genießen; nicht nur, damit nichts verloren geht, sondern auch weil die 16 : 9 Adaption (zumindest auf meinem Plasma) störende Unschärfen aufwirft. Die Flachbild-TV-Fans müssen sich notgedrungen mit einem bißchen Letterbox-Format (schwarzer Streifen oben und unten!) zufrieden geben, wenn sie die totale Bildschärfe haben wollen...es lohnt sich dennoch.

Interessantes & Skurriles zum Schluss: Lew WallaceŽ BEN HUR (1880) erschien nach dem Riesenerfolg der Buchvorlage ab 1888 als Theaterstück am Broadway; man brachte damals schon bis zu sagenhafte 8 Streitwagen auf die Bühne, die sich auf einem Laufband bewegten! Mit 11 Academy-Awards ist BEN HUR neben TITANIC der Oscar-gekrönteste Film aller Zeiten - er hätte auch den 12. Oscar fürs Drehbuch bekommen, wenn es nicht Streitereien um die Credits gegeben hätte; Wyler wollte neben Karl Tunberg auch Christopher Fry mitaufgeführt haben und hintertrieb so die Nominierung. Für die Seeschlacht wurde extra ein riesiger künstlicher See angelegt, auf dem die Schiffe auf Unterwasser-Schienen geleitet wurden. Noch kurz vor Beginn der Dreharbeiten gab es über 40 Drehbücher. Folgende Darsteller waren ursprünglich für die Hauptrollen im Gespräch: Paul Newman, Marlon Brando, Kirk Douglas, Burt Lancaster, Rock Hudson, und es gibt sogar Probeaufnahmen (Disc 4) mit Leslie Nielsen! Messala"-Stephen BoydŽs Augen wurde per Haftschalen ins bräunliche transponiert, da Regisseur Wyler seine ursprünglich leuchtend blauen Augen mißfielen, ein Bösewicht hat keine blauen Augen zu haben! Produzent Sam Zimbalist erlag dem Stress der Dreharbeiten. Die Musik von Dr. Miklos Rosza war dem Leitungsteam so heilig, daß sogar der Filmschnitt den Notenfolgen angepaßt wurde. Allein die Szene des Wagenrennens brauchte über ein Jahr Vorbereitung. Über 100 000 Dollar kostet nur eine einzige, der gleich mehrfach und parallel eingesetzten, neu für das 65-mm-Format entwickelten Riesenkameras mit ihren speziellen anamorphen Linsensystem. (Alles wird verzerrt + seitlich geschrumpft aufgenommen, später im Kino wieder entzerrt wiedergegeben). Der Film kostete sagenhafte 15 Millionen und spielte über 80 Millionen ein. Für die in der 59er-Version angeheuerten 78 Pferde wurde in der Filmstadt Cinecittà (bei Rom) ein eigener Hufschmied beschäftig. Von den rund 50 000 für die Dreharbeiten angestellten Personen bekamen immerhin 345 eine Sprechrolle; 45 hielt man für so wichtig, daß sie in die Namensliste der Hauptdarsteller aufgenommen wurden. Beim rauschenden Fest setzte Wyler echte Patrizier ein; über die Hälfte des echten römischen Adels hatte sich als Statist beworben. Die schnellste und größte Studiokantine der Welt auf dem Studiogelände konnte sagenhafte 5000 Menschen innert 20 Minuten versorgen. Mehr sollten Sie sich selbst anschauen. Viel Spaß!

Peter Bilsing
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am 2. Januar 2012
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Lee Wallace ist William Wylers Monumentalepos nach wie vor eines der aufwendigsten Werke der Filmhistorie, stellte etliche Produktionsrekorde auf & wurde mit 11 Oscars prämiert (und teilt sich mit den Filmen "Titanic" und "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" den Rekord der meisten Oscargewinne) - außerdem ist der genrebildende Klassiker, obwohl er schon ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat, immer noch der 13.erfolgreichste Film aller Zeiten (zumindest unter Berücksichtigung der Inflation - siehe boxofficemojo.com).

Für diese Ultimate Collector's Edition (und diesen Titel trägt diese Edition völlig zu Recht!) erscheint der MGM-Hit von einst liebevoll überarbeitet erstmals auf Blu-ray. Die 3 Discs (2 für den Film, 1 für's Bonusmaterial) wurden in ein edles Digipak im glatten, dezent glänzenden Schuber verpackt. Der blaue Blu-ray-Schriftzug am oberen Ende des Covers ist Teil der auf die Schuberrückseite mit vier Klebepunkten befestigten Banderole, welche leicht ablösbar ist und im eingeschweißten Zustand über die Blu-ray-Details informiert. Das FSK-Logo wurde auf die Einschweißfolie geklebt, das Digipak und der Schuber selbst sind also vollständig frei von FSK-Logos.
Das Bild (2,76:1 [1080p]) wurde hervorragend restauriert & auch der Sound ist in Ordnung (Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1; Deutsch u. a. Sprachen: Dolby Digital 5.1), auch wenn man dem Film sein Alter in akustischer Hinsicht natürlich anmerkt. Für Hörgeschädigte gibt's UT sowohl auf Engl., Dt. als auch Ital.

Auch Bonusmaterialliebhaber kommen bei dieser Edition voll auf ihre Kosten:
Zum Hauptfilm gibt's einen Audiokommentar von Filmhistoriker T. Gene Hatcher mit Charlton Heston (Dolby Digital 2.0 Stereo), eine Tonspur nur mit Miklós Rószas Oscar-prämierter Musik (Dolby Digital 2.0 Stereo) sowie 5 originale Kino-Trailer.
Auf der Bonus-Disc findet man Frederico Nobiles Stummfilmversion von 1925 (143 Min.), Probeaufnahmen, Wochenschauberichte, die Höhepunkte der Oscarverleihung von 1960, die Dokumentationen "Charlton Heston & Ben Hur: Eine persönliche Reise" (mit Hestons Sohn Fraser C. Heston über Charlton Hestons Leben während der Dreharbeiten - als einziges Extra in HD), "Ben Hur: Das Epos, das Filmgeschichte schrieb" (in der u.a. Ridley Scott oder George Lucas über den Einfluss des Klassikers fachsimpeln) & "Ben Hur: Ein Epos entsteht" sowie das Featurette "Ben Hur: Eine Bilderreise".
Weiters liegen der Edition ein Hardcover-Nachdruck von Hestons Ben Hur-Tagebuch (128 S., bisher unveröffentlicht) & ein exklusives Fotobuch (64 S.) mit Informationen zu den Hauptfiguren, Schauplätzen & ausgewählten Szenen, Produktionsskizzen & Nachdrucken aus dem originalen Presseheft bei.
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am 31. Oktober 2001
Endich ist sie da: Die Ben Hur DVD. Das Bild ist gestochen scharf. Nur in der zweiten Hälfte flimmert es etwas bei den dunklen Passagen. Darüber sehe ich aber gerne hinweg. Das Technicolor-Rot erstrahl im neuen Glanz. Und das alles in dem unglaublichen Format von 2.70:1. Der Sound in 5.1 (auch die deutsche Spur) überzeugt auf der ganzen Linie.
Ben Hur wurde 1959 gedreht. Es gibt also keine Entschuldigung mehr für schlecht aufbereitete Filme, weil sie "zu alt" sind. Ben Hur beweist, daß das Quatsch ist.
Das Wagenrennen ist nach wie vor atemberaubend und gehört zu den spannendsten Actionszenen, die jemals in Hollywood produziert wurden. Auch nach über 40 Jahren gibt es über Ben Hur nur folgendes Urtei: ein Meisterwerk!
Als Extras gibt es u.a. einen Audiokommentar von Charlton Heston (über die gesamte Länge von knapp 4 Stunden) sowie ein ca. einstündiges Making-Of. Daß man die DVD umdrehen muß (Flipper) stört eigentlich nicht, denn die erste Seite ist dann zu Ende, wenn im Kino Pause ist.
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"Ben Hur" nur als Film zu bezeichnen, wäre allein eine Untertreibung. "Ben Hur" ist auch nicht nur ein Monumentalfilm, er ist ein Gesamtkunstwerk der Superlative. Zu einer Zeit, als es CGI noch nicht gab, als Schauspieler nicht vor computergenerierten sondern realen Vorder- und Hintergründen agierten, schuf Regiesseur William Wyler ein Projekt, das in seinem Erscheinungsjahr 1959 alles bisher dagewesene sprengte. Mehr noch, "Ben Hur" schuf Maßstäbe, die bis heute ihre Gültigkeit nicht verloren haben und etwa die Sequenz mit dem Wagenrennen - die damals allein die Summe von ca. 1 Mio US$ verschlang, wird in der Filmgeschichte unerreicht bleiben - bestenfalls wird sie zitiert, als Pod-Race in George Lucas "Episode I".
Über dreieinhalb Stunden wird hier ein filmisches Glanzstück von biblischem Ausmaß dargeboten, ein episches Werk getragen von großartigen Schauspielern wie Charlton Heston, dazu tausende Statisten die noch "echt" waren, und eben nicht aus dem Computer. Ein Film wie "Ben Hur" wäre allein aus diesen Gründen nicht mehr finanzierbar, allenfalls mit Computern produziert, aber da wäre er farblos und flach. Seinerzeit gedreht in 70mm und Panavision, auf einzigartigem Metrocolor, wurde "Ben Hur" dankenswerter in seiner vollen visuellen Wucht im 1:2,70 Format (!) auf DVD gebannt, die originalen 6-Spur Magnettonaufnahmen auf Dolby Digital remasterd. In dieser oppulenten Qualität konnte man den Film bisher noch nie genießen.
Dazu findet sich auf der DVD-18 eine exzellente einstündige Original-Dokumentation, Szenen von Probeaufnahmen, den Original-Trailer sowie eine Foto-Galerie. Darüberhinaus bietet der Film optional eine Audiotonspur mit kommentar von Charlton Heston.
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am 21. Mai 2005
so ist es. diese dvd zeigt den film im format 1:2,70, das wirklich richtige format ist allerdings 1:2,76. das ist nicht allzuviel, die wichtigsten dinge sind alle auf dem bildschirm zu sehen, so zum beispiel am rand stehende personen etc. lediglich in der allerletzten szene, wenn der hirt vor den drei kreuzen seine schafe führt, sieht man auf dieser dvd hier am linken rand des bildes kurz jemanden ins bild kommen und gleich wieder umdrehen. dann habe ich mir die ben hur box gekauft, und weil diese das wirklich richtige format hat, sieht man nun alles auf beiden seiten des bildes, also auch den zweiten schäfer in der letzten szene. wirklich störend ist das BEINAHE richtige bildformat hier nicht, aber wenn, dann schon richtig. trotzdem ändert das nichts daran, dass das bild hier 1A bearbeitet wurde, und man nun einen ben hur in schönen farben, fast null verschmutzungen und nur hie und da leichten unschärfen und helligkeitsschwankungen bestaunen kann.

der film ist auf deutsch und englisch in einem einwandfreien dolby digital 5.1 sound(dass man keine wummernden monsterbässe wie bei heutigen actionfilmen o. ä. erwarten kann ist klar, jedoch klingt die musik super und klar, z. B.:das gewitter am ende klingt superfett und auch schön bassig).

+ der film ist überarbeitet worden, also keine flimmernden und grobkörnige bilder, sondern ein gestochen scharfes, farbenfrohes bild

+die untertitel sind sauber und ordentlich gemacht

- der audiokommentar von chartlon heston ist nicht besonders aufregend oder aufschlussreich, leider ist er auch nicht untertitelt

- das bildformat ist nicht das ganz richtige

nochmal: die box zeigt das bild richtig, also lieber zur box greifen!!
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am 21. Juni 2014
Ich versuche mich auf das zu beschränken, was in anderen Rezensionen vielleicht noch nicht erwähnt wurde aber vielleicht den Einen oder Anderen Interessiert.
Die Box besteht aus Karton und ist sehr gut verarbeitet. Von der Höhe her hat sie die Größe einer DVD-Box.
Zwei Häftchen befinden sich in der Box; beide sind nur broschiert, haben also kein Hardcover.
Die Disk-Halterung, auf einem Karton aufgeklebt, ist zusammenklappbar und gut verarbeitet.
Das Produkt ist sicher nicht nur als Sammlerstück geeignet, sondern auch als Geschenk eine gute Wahl.
review image
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am 15. Juli 2005
Ein Film, welcher sich mit elf Oscars schmücken kann, muss schon etwas Besonderes sein. Das zumindest mag sich der interessierte Kinogänger sagen und dies als Indiz für ein äußert gut beworbenes, glattes und kitschhaltiges Hollywoodprodukt nehmen. Technisch ohne Frage einwandfrei, ansonsten aber nicht sehr innovativ. Solch eine Einschätzung trifft oberflächlich gesehen auch auf „Ben Hur" zu, trotzdem können jene elf Oscars in diesem Falle getrost als verdientes Prädikat angesehen werden.
Judäa, ca. 30 Jahre nach Christi Geburt: Der römische, in Jerusalem aufgewachsene Tribun Messala (Stephen Boyd) kehrt in die israelische Hauptstadt zurück und feiert Wiedersehen mit seinem Jugendfreund Ben Hur (Charlton Heston). Doch die Zeiten haben sich geändert, die zwei Freunde sind erwachsen geworden und haben verschiedene politische Meinungen entwickelt. Anlässlich eines Besuches von Messala in Hurs Haus eskaliert die Situation. Ein politischer Streit macht aus den beiden Freunden Feinde. Als wenig später während der Willkommensparade für den neuen römischen Statthalter ein herabfallender Stein von Hurs Haus diesen knapp verfehlt, schickt Messala Ben Hur zu den Galeeren und lässt seine Mutter und Schwester ins Gefängnis werfen. Doch Ben Hurs Racheschwur hält ihn all die Jahre als Galeerensklave am Leben, bis Freibeuter mit einer römischen Flotte, für die er rudert, in eine Seeschlacht geraten...
„Ben Hur", eine Neuauflage des Stummfilmklassikers aus dem Jahr 1926 war die Rekordproduktion seiner Zeit. Dreieinhalb Stunden dauert das Werk an, welches in seinem Aufwand alles bis dahin Gedrehte übertreffen sollte. Das für seine Zeit astronomisch hohe Budget von 16,2 Millionen Dollar umfasst unter anderem über eine Million Requisiten, 50.000 Komparsen und ganze 365 Sprechrollen. Nicht zu vergessen die Topstars ihrer Zeit, angeführt von Charlton Heston in der Hauptrolle, mit Jack Hawkins, Hugh Griffith und Martha Scott in weiteren Rollen.
Mit viel bösem Willen gäbe es einiges an „Ben Hur" zu kritisieren und ließe sich sein Status als Klassiker nach modernen Maßstäben allzu leicht ankratzen. „Ben Hur" verfügt über ein obligaten Hollywood'schen Kitschgehalt und entsprechendes Pathos. Der bombastische Soundtrack drängt sich mehr als einmal zu aggressiv in den Vordergrund und „Ben Hur" ist christlich. Das alleine erweist sich schon für viele als Stein des Anstoßes und beliebtes Ziel für Spötteleien. Wenn die Figur des Jesus zum ersten Mal auf der Bildoberfläche erscheint, sorgt dies bei einer etwas religiöseren Person für Gänsehaut, bei allen anderen drängt sich in dem Zusammenhang eher der Wunsch nach einem Lachkrampf, um seiner Geringschätzung Ausdruck zu verleihen, auf. Besagte Szene hat allerdings Berühmtheit erlangt, wie viele andere aus dem Film auch. Es ist, allen Unkenrufen moderner Geister zum Trotz, ein schöner, filmischer Moment. Hierbei handelt es sich um jene Szenerie, wo Christus dem Gefangenen Ben Hur entgegen den Anweisungen eines römischen Hauptmanns zu trinken gibt und diesem dagegen nichts als Stottern einfällt. Der Kitschgehalt mag dabei gewisse Dimensionen erreicht haben, trotzdem erscheint das Gezeigte intelligent und subtil. Für diese Einschätzung fällt der Geschichte zur Entstehung des Romans von General Lew Wallace eine gewisse Bedeutung zu.
Er wollte die Geschichte Jesu aus einer anderen, eher politischen Perspektive erzählen und wählte als Identifikationsfigur für die Leser einen zur gleichen Zeit geborenen fiktiven Israelit namens Judah Ben Hur. Wie das Leben aber so spielt, traf Autor Wallace während einer Zugfahrt einen überzeugten Atheisten, der allem Göttlichen vehement widersprach. Angewidert vom Agnostizismus dieses Mannes beschloss Wallace, eine Lanze für den göttlichen Aspekt der Geschichte zu brechen, brachte so einen christlichen Blickwinkel in die Geschichte ein und wurde nach Abschluss seines Buches zu einem frommen Gläubigen. Insoweit gibt die filmische Umsetzung eher unbewusst den Geist der Vorlage bestens wider, ohne allzu sehr nach der Holzhammer-Methode zu greifen. Denn beim Vergleich mit anderen biblisch-christlichen Hollywood-Epen der Zeit, wie beispielsweise „Quo Vadis", kommt „Ben Hur" doch erstaunlich subtil, nüchtern und nichtsdestotrotz christlich daher. Dem Film zugute kommt dabei die Entscheidung, das Gesicht Jesu nicht zu zeigen. Christen legen dies als Ehrerbietung seiner Person gegenüber aus, während Drehbuchautor Karl Tunberg darin die beste Möglichkeit sah, Klischees aus dem Weg zu gehen, ohne sein Publikum zu vergraulen.
Überhaupt darf Tunberg bezüglich einer sehr gut gelungen Drehbuchadaption gelobt werden, der vor allem durch intelligente Dialoge und ansprechende Details den anspruchsvolleren Zuschauer für sich einnehmen kann. Zwischendrin wird dem Zuschauer aber ein größtenteils nüchternes, eher finsteres Rachedrama geboten, das nicht davor zurückschreckt, die Rachemotive seines Helden moralisch zu hinterfragen. Die Emotionen können berühren, was auch an den sehr guten Darstellern liegt. Der meist auf einen Rollentypus festgelegte, unterschätzte Charlton Heston verleiht Judah Ben Hur einen glaubwürdigen, vielschichtigen Charakter und bleibt in seiner persönlichen Entwicklung stets nachvollziehbar. Stephen Boyd alias Messala kann in seiner ersten großen Rolle ebenso überzeugen wie die israelische Hollywood-Debütantin Haya Harareet. An das Können eines Jack Hawkins sollte ohnehin keiner ernsthaft zweifeln, während Hugh Griffith als arabischer Scheich Ilderim eine mitreißende Performance zum Besten gibt und sich für die humoristischen Parts verantwortlich zeichnet.
Bei all der Dramatik und großen Emotionen ist „Ben Hur" aber auch ein Actionfilm. Die Seeschlacht und das Wagenrennen sind von solch einer inszenatorischen und technischen Perfektion und brutalen Intensität, dass sie bis heute als unerreicht gelten und in die Filmgeschichte eingegangen sind. Ein wahrer Eyecatcher also, gleichwie die imposanten Kulissen und tadellos gemalten Hintergrundbilder, die die Illusion von Authentizität aufrechterhalten. William Wyler und seine Crew haben eine inszenatorische Meisterleistung geliefert, die auch heute nichts von ihrem visuellen Reiz verloren hat.
Noch ein paar Worte zu zwei hartnäckigen Gerüchten, die in Verbindung mit „Ben Hur" immer wieder auftreten. In einer Dokumentation zum Film plaudert der unkreditierte Drehbuchautor Gore Vidal schön aus dem Nähkästchen und dementiert so das Gerücht, dass bei dem Wagenrennen einer der Statisten umgekommen sein solle. Bei besagter Szene, wo ein römischer Soldat unter die Pferde stürzt, handelte sich tatsächlich um eine Stunteinlage. Das Getratsche dagegen, dass die Figur des Messala homosexuell ausgelegt wurde, bestätigt er indes. Gemessen am Alter des Films wird solches aber sehr subtil angedeutet und war auch nur den Autoren, dem Regisseur und Messala-Darsteller Stephen Boyd bekannt. Im Nachhinein allerdings wollte der Regisseur davon nichts mehr wissen und Charlton Heston wurde es gänzlich verheimlicht. Wie dem auch sei, dieser Aspekt macht gerade die Reaktion Messalas auf Ben Hurs politischen Korb mehr nachvollziehbar.
„Ben Hur" gehört zu den Filmen, wo der moderne, von einem zynischen Zeitgeist geprägte Zuschauer durchaus Kritikpunkte finden kann. Sei es in der Klischeehaftigkeit einiger Charaktere und Geschehnisse, dem schönfärberischen Kitsch oder einiger Naivitäten. Anderseits gibt sich die Hochglanzproduktion aber vor allem in technischer Hinsicht erstaunlich fortschrittlich, liefert eine trotz Schwächen überwiegend intelligente, vielschichtige Drehbuchvorlage und kann ihrem Ruf formal gerecht werden. Auch wenn historisch vielleicht nicht ganz korrekt und oftmals stark pathetisch, unterhält das emotionale, eindrückliche Actiondrama auch heute noch tadellos.
11 Kommentar|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2011
Die Qualität der BluRay ist herausragend!!
Unglaublich was an Bildqualität aus diesem alten Film noch heraus geholt werden kann.
Leuchtende und satte Farben!!
Wie frisch abgefilmt!!
Perfekt!!
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