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Kundenrezensionen

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"Die verrückte Geschichte der Welt", das 1981 erschien, zählt bis heute zu den bekanntesten Filmen des schelmischen Drehbuchautors, Regisseurs und Produzenten Mel Brooks und ist neben "The Producers" (für das besagter Herr sogar einen Oscar fürs Drehbuch erhielt) sowie der späteren Star-Wars-Parodie "Spaceballs" einer meiner Lieblingsstreifen des begnadeten Komikers.

Dem Titel entsprechend wird der Zuseher hier durch einen skurrilen, turbulenten Streifzug durch wichtige Stationen der Menschheitsgeschichte geführt, weg von der Steinzeit, bis hin ins Frankreich des 18. Jahrhunderts (vor der Franz. Revolution). Obwohl der Film im Originaltitel das Anhängsel "Part 1" dabeistehen hat und in hiesigem Plot sogar eine etwaige Fortsetzung (also ein Part 2) in Aussicht gestellt wird, gab es - soweit mir bekannt - nie ernsthafte Bestrebungen, tatsächlich eine solche zu drehen (der engl. Originaltitel des Films nimmt auch Bezug auf einen Buchtitel, der ebenfalls keine Fortsetzung erfuhr, weil der Autor & britische Entdecker Walter Raleigh geköpft wurde, bevor er diese in Angriff nehmen konnte.)

Insgesamt ist "Die verrückte Geschichte der Welt" in 5 größere Kapitel unterteilt, wobei man chronologisch korrekt (aber mit Lücken freilich) vorgeht und wie schon zuvor angesprochen mit der Steinzeit beginnt, in der es stinklangweilig ist, bis jemandem ein Stein auf den Fuß fällt und so in weiterer Folge die Musik entdeckt wird...
Im 2. Kapitel übergibt Moses (Mel Brooks) dem jüdischen Volk 3 Gesetzestafeln mit 15 Geboten, doch blöderweise fällt ihm eine hinunter, weshalb es dann doch nur 10 sind...
Abschnitt 3 spielt im antiken Rom, wobei Brooks in die Rolle des Comicus schlüpft, einer Art Stammtischphilosophen (oder eher so etwas wie ein antiker Stand-Up-Comedian). Er erhält die Chance im "Ceasars Palace" (tolles Wortspiel), also im kaiserlichen Palast, aufzutreten, macht sich dort mit seinen Parodien und Witzen jedoch schnell unbeliebt und fällt deshalb in Ungnade. Also flieht Comicus (gem. mit Freunden) und gelangt nacht Judäa, wo er schließlich als Hilfskellner jobbt und auf einen jungen, sanftmütigen Herrn trifft, der mit 12 Freunden im Gasthaus abhängt. Geschäftssinnig versucht Comicus besagten Herren die übriggebliebene Tagessuppe aufzuschwatzen, woraus sich (im Englischen) ein lustiges Wortspiel ergibt, denn Last Supper bedeutet übersetzt auch Letztes Abendmahl... (Auch über die wahre Entstehung des berühmten Da-Vinci-Gemäldes selben Namens wird man hier informiert.)
Nun wird kurz die spanische Inquisition bitterböse aufs Korn genommen und als Musical-Spektakel inszeniert...
Schließlich landen wir am Hof Ludwig XVI., der - samt Gefolge - in Saus und Braus lebt, während das gemeine Volk hungert. (Es ist sogar so arm, dass es sich nicht mal eine eigene Sprache leisten kann.) Um den König vor einer bevorstehenden Revolte zu schützen, tauscht er - auf den Rat eines Beraters hin - kurzerhand mit einem ihm äußerlich ähnlichen "Pisspagen" (Leute, die Abtrittsnäpfe herumtragen und ihre Dienste anbieten) die Rolle, der an seiner Stelle den Kopf verlieren soll...
Am Ende gibt es eine Art Vorschau auf eine Fortsetzung, die Hitler als Eiskunstläufer und Juden im Weltall zeigt. Wie schon zuvor erwähnt, kam es aber nie zu einer Fortsetzung und offenbar war eine solche auch gar nicht beabsichtigt...

Fazit: Mel Brooks "Die verrückte Geschichte der Welt" ist ein herrlich-blödsinniges Spektakel, das eigentlich durchgehend mit starken Pointen und tollem Wortwitz (der im Englischen aber noch viel deutlicher zu Tage tritt) aufwarten kann. Tatsächlich ist dieses 91minütige Werk eine sehr kurzweilige Angelegenheit und empfiehlt sich in erster Linie natürlich für Leute, die mit schwarzem, skurrilem (vielleicht auch absurdem) Humor etwas anfangen können. Wer bereits andere Brooks-Filme gesehen hat und diese mag, wird höchstwahrscheinlich auch vorliegenden Streifen mögen. Eigentlich empfiehlt er sich bei Interesse auch als Erstkauf. Monty-Python-Fans können hier (z.B.) meines Erachtens ebenfalls beruhigt zugreifen!

Hier wird Geschichte - wenigstens auszugs- bzw. abschnittsweise - einmal etwas anders serviert. Freunde schrägen Humors sind hier genau an der richtigen Adresse!

Meine Bewertung: +++++

Prädikat: ZUM SCHIEFLACHEN
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Sicher, so ein Film ist Geschmackssache, doch seit ich "Die verrückte Geschichte der Welt" am 14.02.1982 zum ersten Mal im Kino gesehen habe (mit 16 Jahren), zähle ich den Film zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.

Auch heute mit 45 Jahren, finde ich den Film immer noch zum totlachen.
Ich bin der Meinung, das ist der beste Film von Mel Brooks, noch vor "Frankenstein Junior".

Viele Teile sind grandios (z.B. als Moses die 15, äh, 10 Gebote weitergibt..), auch die Wortspielereien (im englischen noch besser) verstehen viele nicht beim 1. Anschauen.
Gut, es gibt auch anstrengendere Phasen, für mich gehört z.B. die Spanische Inquisition dazu.
Auch die Aussage, dass fast nur unbekannte Schauspieler mitspielen kann ich nicht nachvollziehen. Das liegt sicher an der Generation (es soll Leute geben, die Loriot nicht kennen...).
Die Bildqualität der DVD ist sehr gut. Mit einem 1080-Upscaling kommt sie nahe an HD-Qualität. Trotzdem werde ich mir den Film nochmals als BluRay anschaffen.

Übrigens; für alle Mel Brooks Fan's (die es noch nicht wissen), zu dem Film gibt es einen Song "It's good to be the King" gesungen (gerappt) von Mel Brooks...
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am 23. November 2011
Ein Satz der in den meisten Mel Brooks Filmen irgendwo zu lesen ist (hier hinten auf der Sänfte).
Der Film beginnt in der Steinzeit, wo unteranderem die Musik erfunden wurde und endet mit der französischen Revolution. Die meiste Zeit wird hierbei auf das römische Reich verwendet.
Der Film an sich ist sehr sozialkritisch, insbesondere bei der frz. Revolution.
Es kommt viel schwarzer und auch teilweise sehr anzüglicher Humor zur Geltung, wem das nicht gefällt, der brauch den Film nicht zu sehen, wer so etwas mag sollte nicht darauf verzichten.
Im deutschen Fernsehen ist der Film meist sehr stark geschnitten, wodurch viele Witze verloren gehen, ich rate daher sich die ungeschnittene deutsche Fassung mal anzusehen. Auch die engl. Version ist zu empfehlen, da bei der Übersetzung viele Wortwitze verloren gingen.
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am 16. Juni 2015
Zeitloser Klassiker, vnaja humortechnisch nicht mehr ganz auf der Höhe, aber allein MB im besten Alter schauspielern zu sehen ist die Leihe wert gewesen ^^
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am 8. Oktober 2015
Mel Brooks hat wieder zugeschlagen und bringt uns die
Geschichte der Welt näher was man so auch noch nicht gedacht hätte.
Moses kommt vom Berg und hat 15 Gebote.....ähm 10 Gebote für die Menschen dabei.
Von den Anfängen der Welt bis zum alten Rom über die spanische Inquisition zur französischen
Revolution und zum großen Ende.....
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am 27. Dezember 2015
Format: Blu-ray

Die Blu-ray Qualität ist Ok, liegt etwas über der qualität der DVD Version. Soundtechnisch kann man nicht viel erwarten, ist aber ausreichend und völlig Ok.Der Film ist Kult dafür 5 Sterne aber schade, dass es kein Wendecover gab, wieder nur einseitig mit dem großen FSK Flatschen,daher kleine Abwertung .
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. September 2010
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com

Nachdem Mel Brooks sich mehreren Film- und Genreparodien gewidmet hatte, wollte er mit der "verrückten Geschichte der Welt, Teil 1" einen Schritt weiter gehen. Dies ist ihm einerseits gelungen, andererseits ist seine Historienfarce urtypischer Brooks mit allen Stärken und auch ein paar üblichen Schwächen. Dass Brooks es diesmal episodisch angeht, verschafft dem Film streckenweise ein Feuerwerk an absurden Gags in einer bald pythonesken Sketchparade von einer Vielfalt, die eine durchgängige Handlung kaum bieten kann. Steinzeit, das Römische Reich, die Französische Inquisition... das sind nur einige Epochen, die zur Verulkung anstehen. Brooks, der auch in mehreren Rollen selbst auftritt und seine Regulars Madeline Kahn und Dom De Luise mitgebracht hat, ist wie gewohnt ein Stück weit der selbstparodistische Showman. Das heißt, er genießt die Lust an Show-Einlagen, die mitunter mit herrlich politisch inkorrekten Witzen und durchaus aufwändiger Choreographie dargeboten werden (wie die Spanische Inquisition mit Juden in der Slot Machine und einem Nonnen-Wasserballett, die erst die Juden ins Wasser zerren und dann mit einem riesenhaften siebenarmigen Leuchter wieder auftauchen). Aber er macht seine Show immer durchsichtig, so dass die Figuren gelegentlich zu wissen scheinen, sich in einem Film oder zumindest nicht in der gerade gezeigten Epoche zu befinden. Nicht nur wird die zeitliche Genauigkeit lustvoll mit Füßen getreten, wenn das Letzte Abendmahl in die Regentschaft Caesars verlegt wird. Auch können ein Mal Figuren aus einer Episode (Altes Rom) in eine andere Episode (Französische Revolution) übergreifen. Und Caesars Palast heißt nicht nur "Caesars Palace", sondern sieht sehr neuzeitlich wie das gleichnamige Variété in Las Vegas aus. Immer wieder begegnen uns Menschen, die Show-Einlagen liefern (oftmals zu gar nicht epochengerechten musikalischen Klängen), und in der Frankreich-Episode wird sogar ein running gag direkt in die Kamera gesprochen. Ein Mann rennt mit einem Ghettoblaster durch das alte Rom, Inschriften sind in römischen Lettern, aber in englischer Sprache gehalten, und das (vermeintliche) Ende des Filmes taucht auch für die Figuren sichtbar als das Ende des Filmes auf. Mel Brooks parodiert diesmal nicht, er nimmt vielmehr Film und Show als solche auf die Schippe.

Das ist oftmals ziemlich lustig, filmästhetisch mit der Ausnahme der genialen Inquisitionschoreographie gut konventionell, gelegentlich herrlicher Nonsens - aber über das oben Genannte hinaus, das bei Brooks kaum überraschend und/oder neu ist, fehlt ein bißchen der Hinter-Sinn. Nun ließe sich fragen, braucht man in einer leichten Komödie Hintersinn, braucht man Tiefgang? Es ist einfach so, dass Monty Python die Meßlatte verdammt hoch legt und Brooks' Film den Vergleich selbst provoziert, wegen des Nonsens, der Episodenstruktur, der Musikeinlagen und des historischen Settings. Hier schneiden die Pythons dann doch besser ab, bei deren Nonsens oft auch ein Hintersinn und überraschend komplexe philosophische (bisweilen auch politische und ökonomische, vor allem durch und bei Terry Gilliam) Gedankenspiele zu finden waren. Dass dies bei Brooks fehlt, wäre eigentlich nicht schlimm, man könnte es als einen Vergleich von Äpfeln und Birnen durchgehen lassen, wenn Brooks nicht eine Reihe wirklich infantiler Pupsgags und Albernheiten auf die andere Waagschale würfe. Gerade der vom dicken Dom De Luise gespielte Caesar leistet sich eine nicht mehr blödsinnige, sondern nur noch blöde Performance, die das FSK-Prädikat "freigegeben bis 12 Jahre" verdiente. Im Übrigen fällt bei einer Reihe immer noch guter Gags auf, dass die Frankreich-Episode im Grunde als Handlungsgerüst eine reichlich biedere und schon dutzende Male erzählte Doppelgängergeschichte enthält, in der ein gutherziger Mann des Volkes den bösen Noblen doubeln darf, dass es beinahe so alt ist wie die Mär vom Prinzen und dem Bettelknaben. So hat Mel Brooks am Ende nicht auf ganzer Linie überzeugt, aber immer noch für ein paar herrliche Momente gesorgt. Und das ist vier Sterne wert.
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am 13. Februar 2016
Diesen Film habe ich vor gut zwanzig Jahren gesehen,er ist witzig, am besten gefällt mir das römische reich, sowie dir Französische Revolution, hier darf von Anfang an Gelacht werden.
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am 4. November 2015
Natürlich ein Klassiker, wieder mal richtig zum Lachen. Mel Brooks: Der Großmeister der Blödelei! Unbedingt zu empfehlen; gegen Schwermut und Trübsal!
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am 1. Dezember 2012
Auf bluray endlich in nicht gekürzter Version. Sicherlich einer der besseren Mel brooks Filme, die einen vergnüglichen, wenn auch stark überspitzten Humor haben. Viele mögen manche Szenen als geschmacklos empfinden, jedoch darf man diesen Film nicht mit der Ensthaftigkeit des Lebens begutachten, sondern man sollte mit der Zweideutigkeit anschauen, die er darstellt. Ein leichter Humor mit ein paar bissigen Seitenhieben an unsere "wahre" Geschichte.
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