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am 12. September 2005
Mit einem fesselnd unbeirrten Versuchsaufbau geht "Karakter" der ewigen Ungewissheit nach, ob Familienbande notwendige Prüfungen für das Leben sind. Auf der Grundlage des in den Niederlanden ausgesprochen populären Klassikers "Karakter" von Ferdinand Bordewijk hat Mike van Diem ein Filmkunstwerk mit beeindruckender historischer Kulisse und Atmosphäre geschaffen, das in seiner Filmsprache an die großen Klassiker des expressionistischen Films erinnert und aus den europäischen Produktionen der letzten Jahre beeindruckend herausragt.
film-dienst : Aus der brisanten Mischung aus Stolz, Schuld und verletzten Gefühlen entwickelt der opulent produzierte Film eine tragische Vater-Sohn-Geschichte. Handwerklich und schauspielerisch beachtlich, gehen vordergründige Überhöhungen gelegentlich auf Kosten der psychologischen Differenzierung der Figuren.
TV Today : Rotterdam in den 30ern: Der meistgehasste Gerichtsvollzieher der Stadt ist tot. Sein Sohn (Fedja van Huet) steht unter Mordverdacht - und holt im Verhör weit aus. Das düstere Epos über ein tragisches Vater-Sohn-Duell besticht durch Erzähl- und Darsteller-Power. 1998 gab's dafür den "Auslands"-Oscar.
Cinema : Die 1998 mit einem Oscar als bester Auslandsfilm prämierte Roman-Adaption beschreibt in düster-opulenten Bildern einen lebenslangen Vater-Sohn-Kampf. Sehr gut!
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am 4. Juni 2008
Der Gerichtsvollzieher Dreverhaven ist ein Misanthrop. Als seine Haushälterin Joba Katatreuffe von ihm schwanger wird, verlässt sie ihn und zieht den Sohn Jacob alleine groß. Jacobs Kindheit ist schwer. Er will aus seinem Leben etwas machen, verschuldet sich und scheitert bei dem Versuch ein Geschäft zu führen. Fortan schuldet er seinem nicht geliebten Vater Dreverhaven Geld. Unermüdlicher Fleiß, Lernbereitschaft und Ehrgeiz ermöglichen Jacob den Aufstieg in einer Anwaltskanzlei vom Laufburschen bis hinauf zum Anwalt.

Nach dem Tod der Mutter und dem Erreichen seiner beruflichen Ziele kommt es zur finalen Auseinandersetzung mit seinem despotischen Vater. Am nächsten Tag wird Dreverhaven tot aufgefunden und man beschuldigt Jacob des Mordes.

Der Film erzeugt eine mächtige Bildersprache. Die knappe Handlung wird in pittoresken Szenarien und filigranen Dialogen eindrucksvoll vermittelt. Das Machtspiel zwischen Vater und Sohn wird durch die hinzugesetzten Figuren eindrucksvoll verstärkt. Hier wird eine Romanvorlage anspruchsvoll filmisch umgesetzt.
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am 18. Oktober 2009
Karakter ist ein ungewöhnlicher Film. In seiner inhaltlichen und bildlichen Komposition wirkt er, als hätte Franz Kafka höchstselbst hier Regie geführt. Wenig erscheint leicht auflösbar, keine Figur einseitig oder gar einfach, immer wird die Verworrenheit und Tragik menschlichen Handelns deutlich.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Rotterdammers Jacob Willem Katadreuffe. Sein Verhältnis zur immer distanzierten Mutter und vor allem zum buchstäblich übermächtigen Vater ist das eigentliche Thema des Films. Obwohl sein Weg letztlich erfolgreich verläuft, wirkt der Erfolg anlässlich der menschlichen, gerade der emotionalen, Nöte schal und unvollständig. Man will Jacob bisweilen schier schütteln und ihm seine eigenen Marotten und Verbohrtheiten vorhalten, aber er muss sich selbst durch die Welt kämpfen, die für ihn immer wieder durch gegenseitige Schuldverhälnisse bestimmt wird.
Außerdem zeichnet der Film eine realitische Darstellung seines historischen Settings. Die Welt um den Rotterdammer Hafen der 1930er Jahre wird ebenso deutlich wie die Angestelltenkultur oder die sozialen Spannungen jener Zeit.
Die DVD selbst hat eine angenehm hohe Qualität. Bild und Ton zeigen keinen Mangel. Einzig das Fehlen von niederländischen Untertiteln und die mitunter etwas holperigen deutschen Übersetzungen schmälern das vergnügte Erschaudern bei diesem rundum gelungenen Film.
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am 10. Januar 2015
Sehr guter niederländischer Film, der auch einige Preise erhalten hat. Hat Originalsprache und niederländische Untertitel.
Kann diesen Film jederzeit empfehlen.
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am 13. September 2005
Endlich.. Endlich gibt es diesen Film nun auf DVD.
Karakter ist ein kraftvolles Drama über eine zerstörerische Vater-Sohn-Beziehung. Es ist wirklich ohne zu übertreiben, meiner Meinung nach, einer der Besten Filme!
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am 20. Dezember 2011
Das Vater-Sohn Drama wird in düsteren Farben, mit viel Regen geschildert. Bei dieser Tragödie weint selbst der Himmel. Es ist ein wirtschaftlicher und juristischer Machtkampf zwischen dem unehelichen Sohn Jakob und dem Gerichtsvollzieher Dreverhaven, der seine Vaterschaft nicht anerkennen will. Stattdessen piesackt er ihn immer wieder mit Begleichung von Schulden und kann aber dessen Aufstieg zum Anwalt nicht verhindern (so er es denn jemals wirklich vorgehabt hätte). Jakob fühlt sich angespornt und lernt unentwegt, übersieht dabei sogar die Liebe seines Lebens. Die schweigsame Mutter steht zwischen allen. An ihrer Stelle erklärt der Kommentar aus dem Off Stimmungen und Zusammenhänge. Alles weitet sich zu einem psychologischen Duell aus. Die überzeugende Darstellerriege wird von Hollands profiliertestem Darsteller Jan Decleir angeführt. Der wortkarge, in seinem Job rücksichtslos brutale Dreverhaven (Decleir) offenbart am Ende seine überraschende Absicht zur titelgebenden Charakterbildung. Das ist alles sehr ungewöhnlich, aber total konsequent, von der abschließenden Prügelei zwischen Vater und Sohn bis zur Art und Weise des Endes des grausam gefühllosen Vaters.
In einem Lied von Jonny Cash hat ein Vater seinen Sohn Sue genannt, um ihn hart zu machen für das Leben.
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am 6. Januar 2010
Die Geschichte ist sehr gut erzählt und die Schauspieler treffen ins Schwarze! Wahrscheinlich zu Recht den Oscar für den besten ausl. Film bekommen. Bildqualität erinnert allerdings eher an eine VHS!! Deshalb nur 4 Sterne.
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