Kundenrezensionen


15 Rezensionen
5 Sterne:
 (5)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschwörung einmal anders.
Nach dem zweiten Weltkrieg wird der Kollaborateur Pierre Brossard wegen Mordes an sieben Juden rechtskräftig verurteilt. Ihm gelingt die Flucht und er versteckt sich seit über vierzig Jahren in französischen Klöstern. 1992 wird er von einem gedungenen Killer aufgespürt. Doch Pierre tötet den Mann. Er wechselt erneut das Kloster und informiert...
Veröffentlicht am 21. Januar 2006 von Lothar Hitzges

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Statement
Pierre Brossard (Michael Caine) ist verantwortlich für den Tod von sieben Juden. Er erschoss sie 1944 in Deutschland. Fast fünfzig Jahre später, 1992, ist Pierre Brossard über den die Todesstrafe verhängt wurde immer noch auf freiem Fuß. Er lebt in einem kleinen französischen Dorf und steht unter dem Schutz rechtsgesinnter Bischöfe...
Veröffentlicht am 30. August 2005 von andreas_freund


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschwörung einmal anders., 21. Januar 2006
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Statement (DVD)
Nach dem zweiten Weltkrieg wird der Kollaborateur Pierre Brossard wegen Mordes an sieben Juden rechtskräftig verurteilt. Ihm gelingt die Flucht und er versteckt sich seit über vierzig Jahren in französischen Klöstern. 1992 wird er von einem gedungenen Killer aufgespürt. Doch Pierre tötet den Mann. Er wechselt erneut das Kloster und informiert seine alten Kontakte.
Etwa zeitgleich beginnt eine Richterin und ein militärischer Helfer mit den Ermittlungen. Das neue französische Gesetz wegen Verstöße gegen die Menschlichkeit führt sie ebenfalls auf die Spur zu Pierre. Die Ermittlerin legt nach und nach ein filigranes Netz von Helfern frei, die jenen alten Kollaborateuren wohl gesonnen sind.
Ein zweiter Killer scheitert an Pierre. Zunächst hat es den Anschein, es seien Juden, die die alte Tat rächen wollen. Der Abstand zu den Verfolgern wird kürzer. Doch auch die Ermittlerin wird gewarnt und aufgefordert den Fall zurück zugeben. Ihre Spur führt sie nicht nur zu Pierre, sondern auch zu jener Person, die damals die Befehle gab. Jemand in sehr hoher Position.
Der Film ist spannend und enthält sehr gute Dialoge. Er zeigt ein gut organisiertes Netzwerk, dass gegen staatliche und auch kirchliche Obrigkeit seinen eigenen Gesetzen folgt. Der Protagonist wirkt auf den Zuschauer ambivalent. Er tötet skrupellos seine Verfolger, bedroht seine ehemalige Frau und stellt Forderungen gegenüber seinen vermeintlichen Beschützern. Aber er ist andererseits ein einfacher Geist, der jenen folgte und vertraute, die es eigentlich besser wussten. Er ist eindeutig ein Täter, aber er ist auch ein Opfer, an dem sich andere vergingen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packend., 13. Januar 2007
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Statement (DVD)
Pierre Brossard war Angehöriger der Vichy-Regime-Miliz im Zweiten Weltkrieg.
Er hat sich bei einer Erschießung an Juden im Jahre 1944 schuldig gemacht wurde aber dank Kontakte zur Kirche verschont.
Nun 48 Jahre später lebt er untergetaucht in einem Kloster in der Provence.
Eines Tages bemerkt er das ihn jemand zu beobachten scheint.
der Alte Fuchs hat sich nicht geirrt und schon wenig später tötet Brossard den Verfolger in Notwehr...
Was er entdeckt lässt in allerdings erschaudern.
der Mann scheint einem Jüdischen Killerkommando anzugehören.
In Panik beginnt er seine alten Kontakte spielen zu lassen und begibt sich auf die Flucht durch Südfrankreich.
Zeitgleich haben auch die Richterin Livi und ihr Partner Colonel Roux die Spur Brossard's und seiner Hintermänner aufgenommen.
Kann Brossard erneut entkommen oder fällt er einer der beiden Parteien in die Hände?
The Statement aus dem Jahr 2003 ist ein grandioser Film zur Thematik flüchtiger Kriegsverbrecher.
Spannend, wunderschön bebildert, interessant und atmosphärisch sowie mit nahezu perfekten Dialogen ausgestattet sorgt The Statement für beste Unterhaltung die auch noch ein wichtiges Thema anspricht.
Manchen wird der Film vielleicht zu ruhig und entschleunigt sein aber da Brossart ein Rentner ist darf man halt keine Hollywood-Blockbuster-Action-Stunts erwarten.
Ich mag diesen Erzählstil wenn er zum Plot passt.
Mit dabei sind u.a.: Michael Caine, Tilda Swinton, Jeremy Northam, Alan Bates, Ciaran Hinds, Charlotte Rampling, Frank Finlay, Matt Craven und John Neville.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Statement, 30. August 2005
Rezension bezieht sich auf: The Statement [UK Import] (DVD)
Pierre Brossard (Michael Caine) ist verantwortlich für den Tod von sieben Juden. Er erschoss sie 1944 in Deutschland. Fast fünfzig Jahre später, 1992, ist Pierre Brossard über den die Todesstrafe verhängt wurde immer noch auf freiem Fuß. Er lebt in einem kleinen französischen Dorf und steht unter dem Schutz rechtsgesinnter Bischöfe innerhalb der Katholischen Kirche. Die ehrgeizige Richterin Annemarie Livi (Tilda Swinton) und ihr Assistent Colonel Roux (Jeremy Northam) sind auf der Suche nach ihm und die Nachkommen der Opfer haben einen Attentäter auf Brossard angsetzt. Da Brossard dem bewusst ist, dass er verfolgt wird, auf seiner Flucht vor nichts zurückschreckt, gelingt es ihm ein ums andere Mal den Verfolgern zu entkommen.
Regisseur Norman Jewison (The Hurricane) inszeniert den Film sehr ruhig und unspektakulär, trotzdem weiß er auch auf eine gewisse Ar und Weise zu berühren.
Michael Caine spielt seine Rolle als Pierce Brossard, der zwar durchaus Reue für seine Tat empfindet, aber nicht den Mut hat für seien Taten gerade zu stehen, und deswegen versucht mit allen Mitteln zu entkommen ausgezeichnet. Tilda Swinton (The Beach, Constantine) und auch Jeremy Northam (Amistad,Enigma) wissen dagegen nicht sonderlich zu überzeugen, sie spielen ihre Rollen recht lustlos.
Fazit: Der Film bietet weder Action noch emotionalen Szenen und trumpft auch nicht mit sonderlich erinnerungswürdigen Aspekten auf. Trotzdem ist „The Statement" für jeden der sich etwas für das Thema interessiert sehr zu empfehlen, denn obwohl er etwas langatmig ist, fesselt er den Zuschauer auf seine eigene Art und Weise, dies liegt größtenteils an Michael Caines Charakter, bei dem der Zuschauer ständig zwischen totaler Verachtung und Vergebung schwankt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos, kritisch und sehr gelungen!, 11. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Statement (DVD)
Dieser Film zeigt die Schwierigkeiten des Überlebens eines alternden Kriegsverbrechers und Mörders des Vichy Regimes, auf der Flucht vor einer Aktionistengruppe, die ihn umzubringen versucht. Ein Film europäische Machart, für Menschen, die schauspielerischen Leistungen mehr abgewinnen können, als technischen und musikalischen Effekthaschereien. Die jedoch ebenso Wert legen auf ein ansprechendes Tempo, welches von Anfang bis Ende durchgehalten und nicht unterbrochen wird von typisch cineastisch klischeehaften Zwischenmenschlichkeiten. Norman Jeweson schöpft bei diesem zeitlosen Dramas aus dem Vollen seiner langjährigen Erfahrungen als Regisseur (Cincinatti Kid, Moonstruck, uvm.). Er schafft mit glaubwürdig agierenden Schauspielern (Michael Caine, Swinton, C. Rampling), sowie einer spannenden Handlung, einen fast zweistündigen Film zu bieten, welcher anschließende Diskussionen wecken kann. Ein Film für reifere Kinogänger und Freunde europäischer Filme.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Die Hetzjagd, 22. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: The Statement (DVD)
Norman Jewison hat ein nicht sonderlich populäres Kapitel der französischen Geschichte in einen spannenden Politthriller umgesetzt: das Vichy-Regime als Marionette der Nazis. Hier wird aber besonders darauf hingewiesen, dass die katholische Kirche eine aktive Rolle bei der Unterstützung von untergetauchten Nazi-Schergen (wie z.B. Pierre Brossard) gespielt hat. Die Grundidee ist historisch verbürgt, wenn auch gelegentliche Ausschmückungen die Handlung kino-kompatibler machen. Die Ermittler Tilda Swinton und Jeremy Northam von der Staatsanwaltschaft bzw. der Armee (die damalige französische Polizei war selbst involviert) machen das saucool. Es geht bis in höchste staatliche Kreise (Alan Bates) und ins ganz Private (Charlotte Rampling als Brossards Ehefrau). Aus dem Promi-Ensemble ragt aber besonders die Hauptperson Pierre Brossard (Michael Caine) heraus. Er wirkt gehetzt, verschwitzt und ist am Ende außer Atem. Gejagt von mehreren Interessengruppen.
Anfangs kommt er noch als freundlicher, älterer Herr daher, bis er schneller zieht als ein auf ihn angesetzter Killer. Er hat Herzprobleme und ist zutiefst religiös. Das erklärt die Hilfe durch die Kirche. Doch seine Freunde lassen ihn fallen und die Feinde kommen immer näher.
Und damit es nicht zu einseitig wird, wird schon mal darauf hingewiesen, dass Brossard als junger Mann damals in gutem Glauben als Befehlsempfänger gehandelt hatte, was ihn aber nicht daran hinderte sich zu bereichern.
Spannend, wichtig und grandios gespielt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Sir Michael Caine!, 13. November 2010
Rezension bezieht sich auf: The Statement (DVD)
Hut ab vor der schauspielerischen Leistung von Sir M.Caine in diesem Film! Ohne Caine wäre der Film nur halb so gut, denn das Drehbuch hakt und die Handlung schleppt sich teils dahin. Schade, denn die Story um den französischen Exkollaborateur aus dem zweiten Weltkrieg ist sehr gut.Wer sich für das Thema interessiert sollte den Film unbedingt sehen, denn die Frage nach Schuld und Vergebung ist eindringlich dargestellt. Die rechtsgesinnten Kirchenmänner mit ihrem Netzwerk aus Helfershelfern und Freunden in der Politik sind ein nachdenklich machender Aspekt - obwohl es da noch weiterer Aufklärung bedurft hätte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grosser Caine, schlechte Kamera, 27. Juli 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Statement (DVD)
Ohne die vortrefflichen Schauspieler ein sehr enttäuschender Film.

Die Kamera ist hierfür der Hauptgrund, wie sagte jemand hier in den "Volksrezensionen": "...Statische Aufnahmen, wirkt wie ein Fernsehfilm..." (dem Rest ihrer Aussagen kann ich jedoch nicht zustimmen). Nachdem ich den Film eine Stunde gesehen hatte, sehnte ich mich nach kräftigen Farben. Die Bilder wirken wie weichgespült, ihnen fehlte manchesmal Schärfe, fast immer jedoch Kontrast, Ausdrucksstärke und Dramatik, sie waren einschläfernd.

Das eigentlich angenehm subtile (weil typisch europäische) Spiel der Akteure verstärkte den schlaf-nebulösen Charakter noch, ja, man meinte fast, der grosse Caine wirke blass, was er natürlich nicht war.

Die Geschichte ist äusserst interessant, die Akteure erster Klasse -verdammt nochmal, Sir Michael Caine ist dabei, besser geht es nicht!!!- , welch grossen wundervollen Film hätte man daraus machen können... Schade
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Englische Besetzung für französische Geschichte, 12. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: The Statement (DVD)
Geht es wirklich nur mir so? Der Film spielt in Frankreich und arbeitet mit der Kollaboration und Judenverfolgung im Vichy-Frankreich des 2. Weltkriegs ein französisches Thema auf. Die Besetzung ist jedoch zutiefst britisch. Nicht falsch verstehen... auch Filme wie Schindler´s List arbeiten mit einem internationalen Cast für eine in Polen und Deutschland handelnde Geschichte. Allerdings haben sich die Schauspieler auf verschiedene Weise (Kleidung, Gestik/Mimik, Akzent, Integration von lokalen Sprachelementen) so hervorragend in ihre Rolle gefügt, daß die Sprache kaum störend auffällt.
Es gibt jedoch wohl kaum "britischere" Darsteller als Michael Caine und Tilda Swinton - gerade letztere verkörpert mit ihrem blassen Teint, den schmalen Lippen und den Storchenbeinen wirklich das Klischeebild einer Britin. Hört man in die Original-Tonspur hinein, vernimmt man auch keinen versuch, ihr strenges Oxford-Englisch an den französischen Plot anzupassen. Caine ist da schon etwas wandlungsfähiger, doch auch bei ihm habe ich einfach Probleme, ihn mir als alteingesessenen Franzosen aus einer eher ländlichen Gegend vorzustellen. Dieser Film hätte wirklich mit eriner schwerpunktmäßig französischen Besetzung ausgestattet sein müssen, um glaubwürdig zu wirken.
Auch anonsten ist wenig Interessantes zu entdecken. Regie-Altmeister Norman Jewison (Rollerball) liefert eine uninspirierte Arbeit ab und versteht es nicht, seine Geschichte mit Aussagekräftigen Bildern auszustatten. Die Kameraführung ist extrem statisch und erinnert schon fast an einen Fernsehfilm. Das Good-Guy/Bad-Guy Spiel von Swinton und Northam ist platt und vermittelt nicht im geringsten, warum diese Richterin so schnell die Karriereleiter emporklettern konnte. Northams Motivationen bleiben unerklärt.
Und so verschießt Jewison seine Munition - in Form einer interessante Geschichte - durch mangelhaftes Casting und fehlende Detailarbeit bei Kameraführung und Charakterzeichnung. Schade.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Englische Besetzung für französische Story....., 27. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: The Statement (DVD)
Eine interessante, weil gewagte Variation, wenn es denn wirklich so wäre. Aber könnte diese Geschichte, die ja immerhin wenigstens im Handlungsland gedreht wurde, nicht überall in Europa, ja eigentlich sogar fast auf der ganzen Welt spielen? Geht es denn in dem Film nicht um etwas anderes, als den Tatort? Dieser Tatort war seinerzeit wohl überall, was die ungewöhnliche Besetzung für mich eher transportiert.

Hier speziell geht es um sieben von etwa 77.000 zur NS-Zeit ermordete französische Juden. Warum sollen diese und deren Mörder nicht von Briten gespielt werden?

Es muss nicht immer alles stimmig ins Bild passen. Die meisten Verbrechen der Menschheit konnten geschehen, weil alles zu sehr passte und niemanden (oder nur wenige) in Argwohn versetzte.

Sehr interessant zu dieser Thematik sind übrigens beide auf der DVD enthaltenen Interviews mit Michael Caine (besonders die Stelle mit den Brillenträgern) und Norman Jewison.

Vor Michael Caine in dieser Rolle hatte ich eher Angst, da ich ihn sehr mag und gespannt darauf war, wie er in einer abstoßenden Rolle wie dieser auf mich wirkt. Dass er zuvor vielleicht nicht allzu viele unsympathische Rollen gespielt hat, kam ihm und dem Film wohl eher entgegen. Denn häufig ist es ja so, dass solche Rollen viel zu übertrieben verkörpert werden, damit auch der letzte Dödel merkt, wer der Böse ist.

So spielt Caine jemanden, der für Außenstehende ein charismatischer Rentner ist, also eben nichts Auffälliges, nichts Ungewöhnliches, aber genau das ist es ja, was Verbrecher so gefährlich macht!

Er ist auf der Flucht, aber nicht nur vor der Justiz sondern viel mehr vor sich selbst. Seine Versuche, sich in seinen Glauben oder in einen Teil einer gespaltenen Persönlichkeit zu flüchten scheitern alle. Er bleibt auf der Flucht vor seinen eigenen Erinnerungen.

Tilda Swinton kommt insgesamt etwas zu kurz. Ihre Rolle wirkt tatsächlich nicht übermäßig intelligent, was dem Film meiner Meinung nach aber nicht nachhaltig schadet, da ihre Person und die Instanz die sie representiert eh nicht im Vordergrund steht. Gezeigt wird, dass die Justiz immer einen Schritt hinterher hängt. Warum nicht? Ist doch oft so! Und so kann sie schließlich die "Erlösung" von Pierre Brossard nicht verhindern.

Trotz seiner Kürze war ich recht beeindruckt vom Gastspiel Charlotte Ramplings als Brossards Ehefrau, die den Konflikt zwischen Ehefrau und Mitwisserin perfekt spielt und eine auf Verunsicherung basierende Ablehnung offenbart.

Es handelt sich nicht um das ganz große Kino, aber einmal mehr um eine hervorragende Altersrolle von Michael Caine.

Norman Jewisons Anliegen, dem "Vergessen" entgegen zu wirken, wurde für meine Begriffe mit diesem ruhigen Thriller erreicht. Reißerische Filme zu dieser Thematik gibt es zur Genüge. Auf meiner Zehnerskala würde ich den Film mal etwa bei 6,8 einordnen.

Der DVD sind zwei geschnittene Szenen beigefügt. Die Instruierung des Killers hätte von der Sache her eher im Film bleiben sollen, da sie früh einen Zusammenhang erklärt, der sich später aber von selbst ergibt.

Ich denke, dass der Grund seiner Entfernung die für meine Begriffe ziemlich dilettantische Gesprächsführung der Beteiligten war.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lichtblick im Nazi-Film-Murks, 29. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Statement (DVD)
Ich habe mir diesem Film gekauft,weil ich sehr interessiert daran war,wie sir michael Cain einem Menschen verkörpert,der das Leben von sieben Juden auf dem gweissen hat.ich muss sagen,ich war begeistert.
Er schafft in seiner Darstellung einmal,nicht wie ein Verbrecher zu wirken,aber andererseits werden auch keine Sympathien aufgebaut.
man erfärht im Laufe des Filmes immer mehr über das Leben und die Einstellung des Pierre Brossard und es wird immer mehr aus seinem Leben bekannt.Meistens Dinge,die ihn immer unsymphatischer machen.
Aber auch das Thema"Entnazifiezierung"wird hier gut behandelt und es wird gezeitg,wer alles geholfen hat,um solche kriegsverbrecher zur Flucht zu verhelfen.
Dieser Fall ist zwar nicht nach einer wahren begebenheit,aber dennoch wird hier ein hoher grad an authensität erreicht,was aber nur freunde des themas freuen dürfte-
Ich muss abschliessend sagen,dass mir der Film gut gefallen hat,was aber vorwiegend an den Schauspilern lag,weniger am Plot.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

The Statement
The Statement von Brian Moore (DVD - 2005)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,37
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen