Fashion Sale Hier klicken reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More Eukanuba Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
26
4,5 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:4,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

In dieser Tragikkomödie, die im faschistischen Italien der 1930er Jahre spielt, verarbeitet der Regisseur Franco Zeffirelli eigene Kindheitserfahrungen. Entstanden ist ein liebevoll gestalteter Film über außergewöhnliche englische Ladys, die gegen alle widrigen Umstände ihre Teerunde erhalten und die Geschichte ihrer Freundschaft zu dem jungen Italiener Luca, der zu einem echten Gentleman ausgebildet werden sollte. Der Schauplatz ist Florenz.

Dem Club der feinen englischen Damen steht Lady Hester Randam (Maggie Smith) vor, die mit Argusaugen über den erlauchten Kreis ihrer Gesellschaft wacht. Die sittsame Runde wird dann und wann durch das Auftreten der lauten und extravaganten Elsa gestört. Elsa ist eine reiche Amerikanerin mit einem kostspieligen Kunstgeschmack, die hier ihre Freundin Georgie Rockwell besucht. Unter vorgehaltener Hand nennt sie die Teilnehmerinnen der Teegesellschaft nur "Scorpioni" und lächelt über das entrüstete Gesicht von Lady Hester, die ihr Verhalten nur peinlich findet. Mary Wallace (Joan Plowright) dagegen macht sich um ein ganz anderes Thema Gedanken. Ihr Arbeitgeber, für den sie Briefe in englischer Sprache schreibt, vernachlässigt die Erziehung seines unehelichen Sohnes, der mutterlos dasteht. Als er Mary vorschlägt, aus dem kleinen Luca einen englischen Gentleman zu machen, nimmt sie nach reiflicher Überlegung an. Ihre Freundinnen sichern Unterstützung zu. Luca lernt die Welt Shakespeares kennen, studiert mit der leidenschaftlichen Kunstverehrerin Arabella (Judi Dench) die großen Meister und hält die Teetasse bald wie ein feiner Herr.
Doch die Idylle wird empfindlich gestört, als der Nationalstolz unter dem politischen Führer, Mussolini immer mehr gefördert wird und es sogar zu unangenehmen Zwischenfällen bei den regelmäßig abgehaltenen Teestunden in der Gemäldegalerie von Florenz kommt. Lady Hester glaubt fest an die Fähigkeiten des politischen Oberhauptes Italiens und kündigt höchst selbst ihren Besuch bei ihm an. Mussolini empfängt die Damen recht wohlwollend und lässt sich mit der Botschafterwitwe mit einem Tässchen Tee für die Zeitung ablichten. Das Bild aus der Zeitung und das Versprechen Mussolinis, für den besonderen Schutz der englischen Damen zu Sorgen, werden von Lady Hester Randam wie ein Schatz gehütet. So fasst sie, und ihre Freundinnen folgen dem Beispiel, den Entschluss, in Italien zu bleiben, auch wenn die meisten Ausländer vor dem neuen feindlich gesinnten Klima in heimische Gefilde flüchten. Auch Luca bleibt von den Entwicklungen nicht unberührt. Sein Vater ist der Meinung, dass eine Ausbildung zum Gentleman jetzt nur noch wenig Sinn macht und schickt ihn kurzerhand nach Österreich auf eine Nazischule. Vor allem der gefühlvollen Mary Wallace, die wie eine Mutter zu dem Jungen war, bricht fast das Herz beim Abschied. Doch dies ist erst der Anfang einer schweren Zeit für die englischen Rosen, die bald aus Florenz verpflanzt und in Zwangsarrest in einem öffentlichen Gebäude in San Gimignano genommen werden. Durch die heimliche finanzielle Hilfe Elsas werden die Frauen nach kurzem Aufenthalt in ein Hotel umgesiedelt. Lady Hester glaubt, dass sie diesen Luxus dem großen Mussollini verdanken. Die großzügige Amerikanerin behält ihr Geheimnis und versucht noch anderen Regimegegnern zu helfen. Auch Luca, der nach Florenz zurück gekehrt ist und hier sein Kunststudium begonnen hat, engagiert sich auf Bitte Elsas, für die er mehr als nur freundschaftliche Gefühle entwickelt. Die schöne Ausländerin dagegen hat sich gerade in ihren ernsthaft in ihren neuen Geschäftsassistenten verliebt. Während die Gefühle sie beflügeln, ahnt sie nichts von der Gefahr in der sie schwebt. Denn als Jüdin und Kriegsgegnerin spielt sie ein sehr gefährliches Spiel...

Die große Riege der englischen Meisterdarstellerinnen allein sorgt hier schon für ausgezeichnete Unterhaltung. Maggie Smith mimt die englische Lady perfekt. Judi Dench und Joan Plowright sorgen für Herzensfrische und Cher bringt Extravaganz und Esprit mit.
Eine heimliche, aber umso charmantere Nebenrolle spielt die Stadt Florenz, die wunderschöne Bilder für diese Produktion geliefert hat. Auch die Toskana zeigt sich von der besten Seite und verwöhnt das Auge mit malerischen Feldern und eindrucksvollen Sonnenuntergängen.

Dieser Film bietet überzeugende Unterhaltung und ist ein Genuss für die Seele!
0Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juli 2011
Bereits der Titel lässt auf einen humorvollen Film schließen. Und das ist er auch. Zeffirelli hat in der Tradition von Fellinis 'Amarcord' ein vielschichtiges Porträt seiner Heimatstadt Florenz geschaffen. Vor und im Zweiten Weltkrieg geht es um Kunst (mit vielen Originalen), um die Erziehung des kleinen Luca. (Er wird erwachsen). Aber es geht auch um Politik. Der Faschismus Mussolinis ist hier nicht zum Fürchten, eher eine Lachnummer. Eine illegale Auswanderung und der Widerstand werden geschildert und natürlich der ewige moralische Gegensatz USA - Großbritannien. Diese prall gefüllte Story wird aber von den fünf grandiosen, älteren Damen getragen: da ist zunächst Joan Plowright, die Ernsthafte und Nachdenkliche, dann Lily Tomlin, die Wilde und etwas Burschikose, neben Judi Dench, die rebellische Künstlerin mit einem Herz für Tiere, Maggie Smith ist very British und Cher gibt den mondänen aber großherzigen Vamp. Schauspielerisch sind die fünf kaum zu überbieten. In einem furiosen Finale schlagen vier von ihnen sogar die Deutschen in die Flucht. Die äußeren Umstände haben die unterschiedlichen Frauen zusammengeschweißt. Sie liefern eine warmherzige Komödie mit ernstem Hintergrund ab, eingebettet in die wunderschöne Landschaft der Toskana. Ein Film zum Genießen und Wohlfühlen.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juli 2016
Schöne Aufnahmen man kann eintauchen in eine andere Zeit und in eine andere Welt die Schauspieler sowie Sängerin cher haben mal wieder einen tollen Job geliefert. Mir war er ein wenig langatmig und zu wenig Handlung. Ansonsten schön anzusehen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2015
Ein ruhiger schöner Film mit spannenden Momenten.
Der zeigt, wie Menschen sich ändern können, und
sich gegenseitig helfen, von Mut und Herzensgüte.
Und das man nicht vor allem die Augen verschließen
darf. Spielt in Italien, vor, während und am Ende des Krieges.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2015
Judi Dench glänzt einmal mehr in diesem Film, obwohl Filme mit Judi Dench immer etwas besonderes haben, sticht dieser Film besonders hervor und berührt einmal mehr das "Können" dieser hervorragenden Schauspielerin
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Mai 2015
Sehr menschlich, gefühlvoll und politisch, dramaturgisch ergreifende Geschichte(n). Die Darstellerinnen und Darsteller sind klasse. Einen solchen Film sieht man leider selten - und man kann ihn sicher mehrmals anschauen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2015
Wunderbar schrullige Charaktere, allen voran Maggie Smith, die mit konsequenter Ausblendung der politischen Situation während des zweiten Weltkrieges versucht, mit ihren englischen Freundinnen zu überleben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2006
Der Film fängt reizend an. Der erste Auftritt von Cher ist wunderbar. Maggie Smith glänzt. Vor allem Judi Dench's schauspielerisches Können wird bewiesen. Auch die Idee des Films ist hervorragend: Krieg ist etwas, das von Männern entschieden, ausgetragen, ausgefochten wird. Die Frauen wurden noch nie in der Geschichte um Erlaubnis gefragt: sie haben nichts zu sagen. Somit wird auch hier Krieg als etwas dargestellt, das dem männlichen Patriarchat und Chauvinismus entkeimt. Der Zirkel der mehr oder weniger geistreichen Frauen sieht nicht ein, wieso sie sich dieser Verdummung und diesem kriegerischen Gehabe der Männer beugen sollten. Sie lassen sich nicht unterkriegen. Auch interessant ist, wie dargestellt wird, wie Mussolini unterschätzt wurde. Maggie Smith's Figur übersieht seine Borniertheit und verkennt ihn als einen Gentleman, der dafür sorgt, dass in Italien keine Anarchie herrscht. Es ist fatal, dass sie äusserst, die Faschisten seien gar keine Faschisten, sondern Anarchisten (so unwahr ist das zwar nicht, aber sie meinte es euphemistisch). Die Historie dient dem Film als Folie. Nur schafft der Film es nicht, Authentizität zu erzeugen: Der Film wird pathetisch schöngefärbt, somit gibt es einige Szenen die sehr klischeehaft und unrealistisch wirken. Dass der italienische Lover von "Cher" sie nur benutzt, um sie, die eine Jüdin ist, ermorden zu wollen, weil sie ihm den ganzen Besitz überschrieben hat (wieso hat sie das überhaupt getan? ist sie von Sinnen?), ist so etwas von vorhersehbar, kitschig und klischeehaft: zum Kotzen! Dann sackt der Film in sich zusammen streckenweise aufgrund jenem abscheulichen Hollywood-Pathos. Mehr oder weniger schaffen es die talentierten Schauspielerinnen jedoch, den Film zu retten. Aber auch enttäuschend ist, wie gewissen Figuren nicht richtig skizziert werden: dass Lily Tomlin's Figur im Film eine Lesbierin ist, wird viel zu wenig akzentuiert. Aber diese Bewandtnis ist noch grösser: Der Film wurde vermainstreamt, um einer Masse gerecht zu werden! Alle Ecken und Kanten, die er haben könnte, wurden abgeschliffen, damit ja kein Anstoss erregt wird.

Der Film war für mich eine Freude und eine Enttäuschung zugleich.
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2016
Tee mit Mussolini ist ein entzückender und sehr unterhaltsamer Film, den ich mir nicht nur selbst ein paar Mal angeschaut habe, ich habe ihn auch verschenkt. Wer Maggie Smith mag, sollte sich diesen Film in keinem Fall entgehen lassen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2013
Märchenhaft UND realistisch ! Absolut sehenswert, vorallem in englischem O-Ton. Den Spitzen von Maggie Smith zuzuhören ist ein Hochgenuß. Die Ausstattung / Mode der 30er Jahre / das italienische Ambiente / ist ganz wunderbar gelungen. Die Geschichte: Schön UND traurig - und das Märchenhafte daran: Am Ende ist alles gut ! Der richtige Film für einen - im positiven Sinne - gemütlichen Frauen-Nachmittag, wo frau noch über die einzelnen Charaktere und Facetten nachplaudern kann ... *;o)))
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

5,99 €
5,99 €